ich habe ein Haus in Hanglage, rund die Hälfte des Kellergeschosses liegt im Erdreich. Der "Keller" wurde in der Vergangenheit gewerblich genutzt (Ladengeschäft + Werkstatt) und ist eigentlich trocken, d.h. eine gewisse vorhandene Feuchtigkeit dürfte Kondenswasser / Tauwasser sein. Für eine Werkstatt mag die Restfeuchte akzeptabel gewesen sein, nun soll das aber zu Wohnraum ausgebaut werden.
Verschiedene Fragen :
1)
Was sowieso ansteht ist eine Erhöhung des Bodens um insgesamt 27 cm (zur Verminderung der Raumhöhe, Decke abhängen wird nicht gemacht) und da stellt sich die Frage wie man das bewerkstelligt? Ausgangslage ist keine (dicke) Bodenplatte vorhanden, sondern sowas wie eine ca. 5 cam dicke Beton/Estrichschicht auf Schotter (habe an einer Stelle aufgebuddelt um an Abwasserrohre zu kommen, da sieht das so aus)
Möglichkeit wäre PE-Folie auf den Boden, Styrodur und Estrichbeton. Eine andere Möglichkeit wäre PE-Folie Trockenschüttung und Trockenestrich. Auch eine Balkenkonstruktion mit V100-Platten und dann Trockenstrich drauf wäre denkbar ... Was ist da besser oder was lieber nicht?
2) Isolierung der Kellerwände (36'er Wand, teils Beton, teils Hohlblock) nach außen ... da wo es außerhalb des Erdreichs liegt, kommt 10 cm Vollwärmeschutz drauf. Innerhalb beabsichtige ich eine Ständerwandvorkonstruktion mit 5 bis 8 Steinwolle, PE-Folie (Dampfsperre) ud Gipskartonplatten. Ist das vom Prinzip her OK?
Gruß
Ralf