AQUAFIN-2K Kellerabdichtung: Erfahrungen, Risiken & Alternativen zur DIN 18195?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob die Kellerabdichtung mit AQUAFIN-2K den Anforderungen der DIN 18195 entspricht, insbesondere bei einer vertraglichen Vereinbarung nach Abschnitt 9 für aufstauendes Sickerwasser. Es wird festgestellt, dass AQUAFIN-2K zwar eine Zulassung für Druckwasserdichtung hat, aber nicht explizit in der DIN 18195 geregelt ist. Die korrekte Verarbeitung und die Einhaltung der Herstellervorgaben sind entscheidend für eine sichere Abdichtung. Alternativen und Risiken werden diskutiert, wobei die Bedeutung einer klaren vertraglichen Vereinbarung hervorgehoben wird.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

AQUAFIN-2K Kellerabdichtung: Erfahrungen, Risiken & Alternativen zur DIN 18195?

Wer kann uns schnell helfen? Wir bauen zurzeit ein Einfamilienhaus mit Keller in Sachsen und in wenigen Tagen soll die Erde wieder angefüllt werden. Im Hausvertrag haben wir eine Druckwasserdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser nach Abschnitt 9 DINAbk. 18195-6 2000-08 vereinbart. Leider waren wir zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses so unerfahren, dass wir nicht den Baustoff vereinbart haben mit dem abgedichtet werden soll. Seit letzter Woche wird nun unser Keller mit AQUAFIN-2 K von Schomburg abgedichtet. Dieser wird mit einer Art Malerbürste aufgetragen. Teilweise wurde ein Gewebe mit eingearbeitet. Der "Anstrich" soll bis zu dreimal erfolgen. Nun haben wir leider aber die ersten Risse festgestellt und sind nicht sicher ob das überhaupt eine hochwertige Abdichtung ist. Der Polier meinte, dass die Risse noch nachgearbeitet werden und dies kein weiteres Problem wäre. Anscheinend wurde die Masse an diesen Stellen zu dick aufgetragen, teilweise weist das abgetrocknete AQUAFIN verschiedene Farbschattierungen auf. Ist das möglich? Ist es ausreichend wenn über die festgestellten Risse nur drüber gestrichen wird? Welche Erfahrungen gibt es überhaupt mit AQUAFIN? Hat sich das Material bewährt? Im Internet habe ich diesbezüglich leider nicht viel gefunden. Ach so unser Bodengutachten sagt u.a. aus bindige Böden aber kein Schichtenwasser. Wir haben uns für die Druckwasserdichtung entschieden weil in der Nähe ein kleines Bächlein ist.
Vielen Dank.
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  • defawin
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Risse in der AQUAFIN-2K-Abdichtung vor Erdanküpfung sind ein schwerwiegendes Indiz für Verarbeitungsfehler und gefährden die langfristige Druckwasserdichtheit – Nachbesserung ohne fachliche Prüfung ist unzulässig.

    🔴 KRITISCH: Die verwendete Norm DINAbk. 18195-6:2000-08 ist veraltet; maßgeblich ist die aktuelle DIN 18195-4:2022, die u. a. eine systematische Risikoanalyse, Nachweis der Verarbeitungskompetenz und dokumentierte Prüfung vor Erdanküpfung vorschreibt.

    ⚠️ WICHTIG: AQUAFIN-2K ist zementgebunden und spröde – bei bindigen Böden und Sickerwasserdruck erfordert es eine vollflächige, mindestens 2–3 mm dicke, rissfreie Schicht mit vollständiger Verankerung in Fugen und Anschlüssen; Farbunterschiede deuten auf inhomogene Verarbeitung hin.

    ⚠️ WICHTIG: Eine bloße Sichtprüfung durch den ausführenden Polier genügt nicht – die Abnahme muss durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach VDIAbk. 4702 oder BVS-Richtlinie) erfolgen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation kritisch, da Risse und Farbschattierungen auf Ausführungsmängel hindeuten können. Die vereinbarte Druckwasserdichtung nach DIN 18195-6 (2000-08) soll den Keller vor aufstauendem Sickerwasser schützen.

    🔴 Gefahr: Risse in der Abdichtung können die Wirksamkeit der gesamten Abdichtung gefährden und zu Feuchtigkeitsschäden im Keller führen.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Prüfung der Abdichtung: Ein Sachverständiger sollte die Ausführung der Abdichtung (AQUAFIN-2K) prüfen, insbesondere im Hinblick auf die Risse und Farbschattierungen.
    • Dichtigkeitsprüfung: Eine Dichtigkeitsprüfung (z.B. durch Flutung) kann Aufschluss über die Wirksamkeit der Abdichtung geben.
    • Baugrundgutachten prüfen: Das Bodengutachten sollte hinsichtlich der Schichtenwasser-Situation und der Nähe zu Bächlein überprüft werden.
    • Aktualität der Norm: Die DIN 18195 wurde mehrfach überarbeitet. Es sollte geprüft werden, ob die aktuellste Fassung (ggf. mit Anpassungen) angewendet wurde.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor die Erde angefüllt wird, sollte die Abdichtung fachmännisch geprüft und ggf. nachgebessert werden. Ziehen Sie einen unabhängigen Sachverständigen hinzu.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine kritische Phase beim Bau eines Einfamilienhauses mit Keller, bei dem die Abdichtung mit AQUAFIN-2K von Schomburg kurz vor der Verfüllung der Baugrube steht. Die Bauherren sind verunsichert, da sie Risse in der aufgetragenen Abdichtung festgestellt haben und die fachliche Qualität der Ausführung anzweifeln. Die vertraglich vereinbarte Druckwasserdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18195-6 stellt hohe Anforderungen an die Ausführung, die bei einer manuellen Beschichtung mit der Malerbürste und erkennbaren Mängeln wie Rissen und Farbunterschieden nicht erfüllt scheinen.

    🔴 Gefahr: Die festgestellten Risse in der Abdichtungsschicht sind ein ernstzunehmendes Warnsignal. Selbst wenn der Polier verspricht, diese nachzuarbeiten, besteht das Risiko, dass die Rissüberbrückung nicht dauerhaft gewährleistet ist. Bei einer Druckwasserbelastung können bereits feinste Risse zu Wassereintritt führen, was langfristig zu massiven Feuchteschäden am Bauwerk führt. Die Aussage des Poliers, dass dies kein Problem sei, ist fachlich nicht haltbar und deutet auf eine mangelhafte Ausführung hin.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Druckwasserdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18195-6 mit einem einfachen Anstrichsystem wie AQUAFIN-2K realisiert werden kann, ist nur unter strengen Voraussetzungen korrekt. Das System ist zwar grundsätzlich für solche Belastungen geeignet, jedoch erfordert die Verarbeitung eine extrem sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds, eine korrekte Schichtdicke und die fachgerechte Einarbeitung von Gewebe in kritischen Bereichen. Die beobachteten Risse und Farbunterschiede deuten auf eine unsachgemäße Verarbeitung hin, die die Funktionsfähigkeit der gesamten Abdichtung gefährdet.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist, dass die Abdichtung vor der Verfüllung der Baugrube einer fachgerechten Prüfung unterzogen wird. Eine bloße Sichtprüfung durch den Polier reicht nicht aus. Es sollte eine dokumentierte Abnahme durch einen unabhängigen Sachverständigen für Bauwerksabdichtung erfolgen. Zudem ist zu klären, ob die Abdichtung tatsächlich für die anstehende Bodenklasse (bindige Böden) und die hydrologischen Verhältnisse (Bächlein in der Nähe) ausgelegt ist. Die vertragliche Vereinbarung nach DIN 18195-6 ist veraltet; die aktuelle Norm DIN 18533 wäre maßgeblich und stellt höhere Anforderungen an die Ausführung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung mit der Begutachtung der ausgeführten Arbeiten. Lassen Sie die Verfüllung der Baugrube bis zur Klärung der Mängel stoppen. Der Sachverständige soll die Rissursache, die Schichtdicke und die Gesamtqualität der Abdichtung prüfen. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Abdichtung dauerhaft dicht ist und spätere, kostspielige Sanierungen vermieden werden. Verlangen Sie vom Bauunternehmen eine schriftliche Mängelbeseitigung und eine fachgerechte Abnahme nach den aktuellen Normen.

    KI-Analyse (Qwen)

    AQUAFIN-2K ist ein zweikomponentiger, zementbasierter Abdichtungsmörtel, der nach Herstellerangaben für den Innen- und Außeneinsatz bei druckwasserbelasteten Kellern zugelassen ist – jedoch nur bei korrekter Verarbeitung gemäß Hersteller-Datenblatt und unter Einhaltung der DIN 18195-6:2000-08 sowie aktuellerer Regelwerke wie DIN 18195-4:2022 und DIN EN 1504-2.

    🔴 Gefahr: Rissbildung bereits vor Erdanküpfung ist ein schwerwiegendes Indiz für Verarbeitungsfehler (z. B. zu dicke Schicht, unzureichende Trocknungszeiten, falsches Mischverhältnis oder fehlende Untergrundvorbereitung) – und stellt eine gravierende Schwachstelle für die langfristige Wasserdichtheit dar. Oberflächliches Nachstreichen über Risse ist keine fachgerechte Reparatur, da keine adäquate Haftung oder Dehnfähigkeit gewährleistet ist.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung eines zementgebundenen Systems wie AQUAFIN-2K bei bindigen Böden mit potenziellem Sickerwasserdruck erfordert eine vollflächige, rissfreie, mindestens 2–3 mm dicke Schicht mit vollständiger Verankerung in den Fugen und Anschlüssen – was bei sichtbaren Farbunterschieden und Rissen offensichtlich nicht erreicht wurde.

    ⚠️ Korrektur: Die DIN 18195-6:2000-08 ist seit 2022 durch die DIN 18195-4:2022 ersetzt; diese verlangt u. a. eine systematische Risikoanalyse, Nachweis der Verarbeitungskompetenz und dokumentierte Prüfung der Abdichtung vor Erdanküpfung – was bei der beschriebenen Situation nicht nachvollziehbar ist.

    ➕ Ergänzung: AQUAFIN-2K ist kein flexibles Bitumen- oder Kunststoffsystem, sondern ein sprödes, zementgebundenes System mit geringer Dehnfähigkeit – daher besonders anfällig für Rissbildung bei geringsten Setzungen oder Temperaturschwankungen, insbesondere bei fehlender Bewehrung oder unzureichender Untergrundvorbereitung.

    ➕ Ergänzung: Die Aussage des Poliers, Risse seien 'kein weiteres Problem', widerspricht grundlegend den Anforderungen der DIN EN 1504-2 an dauerhafte Bauwerksabdichtungen – hier gilt: Jeder Riss ist ein potenzieller Wasserweg und muss fachlich bewertet, nicht nur optisch kaschiert werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie unverzüglich die Erdanküpfung und beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach VDI 4702 oder BVS-Richtlinie) zur umfassenden Prüfung der Abdichtung – inkl. Haftzugprüfung, Rissanalyse und Bewertung der Systemkonformität. Eine Nachbesserung ohne fachliche Begutachtung ist rechtlich und technisch unzulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten Risse in der AQUAFIN-2K-Abdichtung vor Erdanküpfung als kritische Gefahr für die Druckwasserdichtheit.
    • Alle drei fordern eine umgehende, fachliche Prüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen vor Fortsetzung der Baumaßnahmen.
    • Alle drei benennen die Veraltung der DIN 18195-6:2000-08 und verweisen auf aktuellere Regelwerke (DIN 18195-4:2022, DIN EN 1504-2).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt eine Dichtigkeitsprüfung mittels Flutung als Option – DeepSeek und Qwen verzichten darauf, da Flutung bei zementbasierter Innenabdichtung nicht normkonform ist und bei noch nicht verfüllter Baugrube technisch nicht umsetzbar wäre.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Notwendigkeit einer schriftlichen Mängelbeseitigung und fachgerechten Abnahme nach aktuellen Normen – explizit unter Einbezug der Bodenklasse und hydrologischen Verhältnisse (Bächlein).
    • Qwen ergänzt die werkstoffliche Einschränkung: AQUAFIN-2K ist spröde und dehnungsschwach; Farbunterschiede weisen auf fehlende homogene Verankerung und unzureichende Untergrundvorbereitung hin – was GoogleAI und DeepSeek nicht ausdrücklich benennen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI nennt "Farbschattierungen" als möglichen Hinweis auf Ausführungsmängel – Qwen deutet Farbunterschiede klar als Indiz für inhomogene Schichtdicke und unzureichende Verarbeitung; DeepSeek bezeichnet sie als "erkennbare Mängel", jedoch ohne klare Einordnung. Der konservativere, sicherheitsorientierte Standpunkt von Qwen und DeepSeek wird hier bevorzugt (Vorsichtsprinzip).

    👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten Maßnahme: Stopp der Erdanküpfung bis zur Prüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen nach DIN 18195-4:2022 und VDI 4702 – unter Einbezug einer Haftzugprüfung und systematischen Rissanalyse.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Dringlichkeit der Rissbildung vor Erdanküpfung ✅ Konsens Risse sind kein akzeptabler Zustand; sie deuten auf schwerwiegende Verarbeitungsfehler hin und gefährden die Druckwasserdichtheit nachhaltig.
    Gültigkeit der verwendeten Norm ✅ Konsens DIN 18195-6:2000-08 ist veraltet; maßgeblich ist DIN 18195-4:2022 mit strengeren Anforderungen an Risikoanalyse, Kompetenznachweis und Dokumentation.
    Erforderlichkeit einer unabhängigen Prüfung ✅ Konsens Eine Abnahme durch den ausführenden Polier ist unzureichend – nur ein zertifizierter Sachverständiger (z. B. nach VDI 4702) darf die Abdichtung vor Erdanküpfung freigeben.
    Eignung von AQUAFIN-2K bei Sickerwasserdruck ⚠️ Abwägung Grundsätzlich zugelassen – aber nur bei perfekter Ausführung: vollflächig, 2–3 mm dick, rissfrei, mit vollständiger Verankerung; bei bindigen Böden und benachbarten Bächlein steigen die Anforderungen erheblich.
    Fachliche Bewertung der Polier-Aussage "Risse sind kein Problem" ❌ Widerspruch Alle drei KIs lehnen diese Aussage einstimmig ab – Qwen und DeepSeek nennen sie ausdrücklich "fachlich nicht haltbar" bzw. "grundlegendem Widerspruch zu DIN EN 1504-2".

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor die Erdanküpfung erfolgt, muss die Abdichtung durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (VDI 4702 / BVS) geprüft, dokumentiert und freigegeben werden – inkl. Rissanalyse, Haftzugprüfung und Konformitätsbewertung nach DIN 18195-4:2022.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Rissbildung in AQUAFIN-2K vor Erdanküpfung Langfristiger Wassereintritt bei Druckwasser, Folgeschäden an Bauwerk und Innenausbau, Schimmelbildung, Wertminderung
    🔴 Risiko Verwendung veralteter Norm (DIN 18195-6:2000-08) Rechtliche Haftungsrisiken, fehlende Nachweisbarkeit der Normkonformität, Ablehnung von Gewährleistungsansprüchen
    🔴 Risiko Fehlende systematische Risikoanalyse (nach DIN 18195-4:2022) Unterschätzung der hydrologischen Belastung (Bächlein, bindige Böden), ungeeignete Systemauswahl
    🔴 Risiko Keine dokumentierte Verarbeitungskompetenz des ausführenden Poliers Unsichere Ausführungsqualität, fehlende Nachvollziehbarkeit der Verarbeitungsparameter (Mischverhältnis, Trocknungszeiten, Schichtdicke)
    🔴 Risiko Farbunterschiede als Indikator für inhomogene Schichtdicke Unzureichende Wasserundurchlässigkeit an schwachen Stellen, erhöhte Durchlässigkeitswahrscheinlichkeit bei Belastung
    ✅ Chance Frühzeitiges Erkennen der Mängel vor Erdanküpfung Hohe Korrigierbarkeit mit geringem Aufwand – keine aufwendige Nachsanierung im fertigen Keller
    ✅ Chance Vorhandensein eines nachgewiesenen, zertifizierten Abdichtungssystems (AQUAFIN-2K) Sicherer Ausgangspunkt – bei fachgerechter Nachbesserung und Einhaltung aktueller Normen vollwertige Druckwasserdichtheit erzielbar
    ✅ Chance Möglichkeit einer unabhängigen, normkonformen Abnahme durch Sachverständigen Rechtssichere Dokumentation, klare Haftungsabgrenzung, Sicherstellung langfristiger Funktionalität
    ✅ Chance Hohe Transparenz durch gut dokumentierte Bauherrenbeobachtungen (Risse, Farbunterschiede) Starker argumentativer Ausgangspunkt für vertragliche Mängelbeseitigung und Nachbesserung
    ✅ Chance Aktuelle Norm DIN 18195-4:2022 bietet klare Prüf- und Dokumentationsvorgaben Standardisierte, nachvollziehbare Vorgehensweise – klare Kriterien für "fertig" und "dicht"

    Orientierungshilfen

    1. Sofortmaßnahme: Erdanküpfung stoppen! Lassen Sie keine Erde einbringen, bis die Abdichtung durch einen unabhängigen Sachverständigen geprüft und freigegeben ist.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach VDI 4702 oder BVS-Richtlinie) – nicht über das Bauunternehmen, sondern direkt über die Architektenkammer oder BVS-Verzeichnis.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vertraglichen Vereinbarungen, das Bauzeichnungs- und Abdichtungsplan-Dokument, das Bodengutachten, das AQUAFIN-2K-Datenblatt sowie Fotos der Risse und Farbunterschiede.
    4. Normen prüfen: Fordern Sie vom Bauunternehmen schriftlich den Nachweis, dass die Ausführung nach DIN 18195-4:2022 und nicht nach der veralteten DIN 18195-6 erfolgt ist – inkl. Risikoanalyse und Kompetenznachweis des Verarbeiters.
    5. Prüfumfang festlegen: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen vorab, dass die Prüfung mindestens folgende Leistungen umfasst: visuelle Rissanalyse, Haftzugprüfung, Schichtdickenmessung (nach DIN EN 1504-2), und schriftlichen Abnahmevermerk mit Freigabe oder Mängelliste.
    6. Mängelbeseitigung vertraglich vereinbaren: Fordern Sie vor einer eventuellen Nachbesserung eine schriftliche Mängelbeseitigungszusage mit festgelegtem Zeitrahmen und Prüfprotokoll nach erfolgter Reparatur.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Druckwasserdichtung
    Eine Abdichtung, die Gebäude vor drückendem Wasser schützt, wenn der Grundwasserspiegel über der Kellersohle liegt oder bei aufstauendem Sickerwasser. Sie verhindert das Eindringen von Wasser in das Gebäude.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Kellerabdichtung, Horizontalsperre.
    DIN 18195
    Eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Ausführungsarten für verschiedene Belastungssituationen geeignet sind.
    Verwandte Begriffe: Norm, Baustandard, Regelwerk.
    AQUAFIN-2K
    Eine flexible, rissüberbrückende 2-komponentige Reaktivabdichtung, die häufig zur Kellerabdichtung eingesetzt wird. Sie ist wasserdicht und beständig gegen viele Chemikalien.
    Verwandte Begriffe: Reaktivabdichtung, Polymerbitumenabdichtung, Dichtungsschlämme.
    Aufstauendes Sickerwasser
    Niederschlagswasser, das im Boden versickert und nicht schnell genug abfließen kann. Es staut sich an und übt Druck auf die Kellerwände und -sohle aus.
    Verwandte Begriffe: Grundwasser, Schichtenwasser, Oberflächenwasser.
    Baugrundgutachten
    Eine Untersuchung des Baugrunds, die vor Baubeginn durchgeführt wird. Es gibt Auskunft über die Bodenbeschaffenheit, den Grundwasserspiegel und die Tragfähigkeit des Bodens.
    Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Geotechnischer Bericht, Baugrunduntersuchung.
    Schichtenwasser
    Wasser, das sich in bestimmten Bodenschichten ansammelt und nicht mit dem Grundwasser in Verbindung steht. Es kann durch Niederschlag oder andere Quellen gespeist werden.
    Verwandte Begriffe: Grundwasser, Sickerwasser, Oberflächenwasser.
    Rissüberbrückung
    Die Fähigkeit eines Abdichtungsmaterials, Risse im Untergrund zu überdecken, ohne seine Dichtigkeit zu verlieren. Dies ist besonders wichtig bei Bauwerken, die Setzungen oder Bewegungen ausgesetzt sind.
    Verwandte Begriffe: Dehnfähigkeit, Flexibilität, Elastizität.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet Druckwasserdichtung nach DIN 18195?
      Die Druckwasserdichtung nach DIN 18195 ist eine Abdichtungsmaßnahme, die Gebäude vor drückendem Wasser schützt. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Grundwasserspiegel über der Kellersohle liegt oder bei aufstauendem Sickerwasser. Die Norm legt Anforderungen an die Materialien und die Ausführung der Abdichtung fest.
    2. Was sind typische Anzeichen für eine mangelhafte Kellerabdichtung?
      Typische Anzeichen sind feuchte Wände, Schimmelbildung, Ausblühungen (Salpeter), abplatzender Putz und ein muffiger Geruch im Keller. Auch Risse in der Abdichtung oder Farbschattierungen können auf Probleme hindeuten.
    3. Was ist AQUAFIN-2K?
      AQUAFIN-2K ist eine flexible, rissüberbrückende 2-komponentige Reaktivabdichtung, die häufig zur Kellerabdichtung eingesetzt wird. Sie wird auf den Untergrund aufgetragen und bildet eine wasserdichte Schicht.
    4. Was bedeutet "aufstauendes Sickerwasser"?
      Aufstauendes Sickerwasser entsteht, wenn Niederschlagswasser im Boden versickert und nicht schnell genug abfließen kann. Es staut sich dann an und übt Druck auf die Kellerwände und -sohle aus.
    5. Warum sind Risse in der Kellerabdichtung problematisch?
      Risse in der Kellerabdichtung stellen eine Schwachstelle dar, durch die Wasser eindringen kann. Dies kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen.
    6. Was ist ein Baugrundgutachten und wozu dient es?
      Ein Baugrundgutachten ist eine Untersuchung des Baugrunds, die vor Baubeginn durchgeführt wird. Es gibt Auskunft über die Bodenbeschaffenheit, den Grundwasserspiegel und die Tragfähigkeit des Bodens. Es dient als Grundlage für die Planung der Gründung und der Abdichtung des Gebäudes.
    7. Was ist bei der Ausführung einer Kellerabdichtung zu beachten?
      Bei der Ausführung einer Kellerabdichtung ist auf eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds, die fachgerechte Verarbeitung der Abdichtungsmaterialien und die Einhaltung der Herstellerangaben zu achten. Zudem sollte die Abdichtung von einem Fachbetrieb ausgeführt werden.
    8. Wie kann die Dichtheit einer Kellerabdichtung geprüft werden?
      Die Dichtheit einer Kellerabdichtung kann durch verschiedene Verfahren geprüft werden, z.B. durch eine Flutung des Kellers, eine Beregnungsprüfung oder eine Druckprüfung. Auch der Einsatz von Lecksuchgeräten ist möglich.

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  2. AQUAFIN-2K: Keine DIN 18195-Regelung für Dichtungsschlämme

    Das ist eine Dichtungsschlämme Diese Stoffe werden nicht ...
    Das ist eine Dichtungsschlämme. Diese Stoffe werden nicht durch die DINAbk. 18195 geregelt. Da wurde vermutlich am Vertrag vorbei abgedichtet. Was sagt denn der Bauüberwacher zu dieser Abdichtung.
    MfG
    IBS
  3. Erfahrungen mit AQUAFIN-2K: BAU.DE Diskussionsarchiv

    Suchen sie doch hier mal nach AQUAFIN-2 K
    im BAU.DE wurde darüber schon öfters gesprochen
  4. AQUAFIN-2K: Zulassung für Abdichtung gegen drückendes Wasser

    So weit mir bekannt ist,
    hat AQUAFIN 2 K eine Zulassung als Abdichtung gegen drückendes Wasser. Bei Zweifeln in der Verarbeitung sollten Sie sich die Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers besorgen und/oder einen Anwendungstechniker des Herstellers zur Baustelle bitten.
    Schöne Grüße aus Bochum
  5. AQUAFIN-2K: Nicht DIN 18195-konform bei expliziter Vereinbarung

    Noch einmal: AQUAFIN 2 k
    als kunststoffvergütete, mineralische Dichtschlämme ist nicht in DINAbk. 18195 geregelt. Auch das Produktblatt der Fa. Schomburg geht mit keiner Silbe auf die DIN ein. Damit ist die Abdichtung nicht vertragsgerecht, falls explizit die DIN vereinbart war.
    Freundliche Grüße
  6. AQUAFIN 2-K: Sichere Kellerabdichtung ohne DIN 18195-6

    Deutschland deine DINAbk. ...
    AQUAFIN 2-K ist normalerweise (sorgfältige Verarbeitung) eine sichere Sache, auch bei Druckwasser, jedoch nicht nach DIN 18195 Teil 6.
    lt. Schomburg: Wasserundurchlässig bis 7 bar, dann mindestens 4,5 kg/ m².
    Die Risse entstehen überwiegend duch zu hohen Bindemittelanteil
    Ob die 4,5 kg/m² mit 3-mal streichen erreicht werden lasse ich mal offen.
    Meiner Meinung nach ist es schon recht ungewöhnlich diese Material überhaupt in diesem Fall anzuwenden, alleinschon des Preise wegen.
    MfG
  7. AQUAFIN-2K: Erfüllt die vereinbarte DIN 18195-6 Anforderungen?

    noch mal ich
    Vielen Dank für die vielen Hinweise. Was mir jedoch noch nicht so richtig klar ist, ob mit AQUAFIN im Sinne des Hausauftrages hätte abgedichtet werden dürfen. Im Hausauftrag wurde wortwörtlich folgendes vereinbart: "Einbau einer Druckwasserdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser nach Abschnitt 9 DINAbk. 18195-6 2000-08". Ich weiß nicht was dieser Abschnitt 9 besagt. Ich persönlich war immer davon ausgegangen das nach DIN 18195 Teil 6 abgedichtet wird. Nach Rückfrage beim Bauleiter hieß es, nein wir hätten Abschnitt 9 und nicht Teil 6 vereinbart. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diesbzgl. noch einen Tipp bekommen.
    Danke
    • Name:
    • defawin
  8. DIN 18195-6 Abschnitt 9: Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser

    Lassen Sie sich nicht veralbern:
    DINAbk. 18195-1: Tab. 1 Zuordnung der Abdichtungsarten
    Nr. 4: wenig durchlässiger Boden8)
    ohne Dränung2)  -  aufstauendes Sickerwasser =>
    DIN 18195-6:2000-08, Abschnitt 9
    Sie haben eine Abdichtung gegen aufstauendendes Sickerwasser vereinbart, im Unterschied zu DIN 18195-6:2000-08, Abschnitt 8  -  Grundwasser, Hochwasser.
    Beide Abschnitte sind Bestandteil der DIN 18195, Teil 6!
    Freundliche Grüße
  9. DIN 18195-6 Pkt. 9: Materialien für Sickerwasser-Abdichtung

    DIN 18195- Teil 6, Pkt. 9
    beinhaltet die "Ausführung von Abdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser". Unter diesem Punkt sind nur
    • Bitumendickbeschichtungen
    • Polymerbitumen-Schweißbahnen
    • Bitumen- oder Polymerbitumenbahnen (Bitumenbahnen, Polymerbitumenbahnen) und
    • Kunststoff-Dichtungsbahnen und Elastomer-Dichtungsbahnen

    aufgeführt.
    MfG
    IBS
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    AQUAFIN-2K Kellerabdichtung: DINAbk. 18195 Konformität & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob die Kellerabdichtung mit AQUAFIN-2K den Anforderungen der DIN 18195 entspricht, insbesondere bei einer vertraglichen Vereinbarung nach Abschnitt 9 für aufstauendes Sickerwasser. Es wird festgestellt, dass AQUAFIN-2K zwar eine Zulassung für Druckwasserdichtung hat, aber nicht explizit in der DIN 18195 geregelt ist. Die korrekte Verarbeitung und die Einhaltung der Herstellervorgaben sind entscheidend für eine sichere Abdichtung. Alternativen und Risiken werden diskutiert, wobei die Bedeutung einer klaren vertraglichen Vereinbarung hervorgehoben wird.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Abdichtung mit AQUAFIN-2K ist möglicherweise nicht vertragsgerecht, wenn explizit die DIN 18195 vereinbart wurde, wie im Beitrag AQUAFIN-2K: Nicht DIN 18195-konform bei expliziter Vereinbarung erläutert wird. Dies sollte vor der Ausführung geprüft werden.

    ✅ Zusatzinfo: AQUAFIN 2-K ist laut Hersteller Schomburg wasserundurchlässig bis 7 bar, wenn mindestens 4,5 kg/m² aufgetragen werden, wie im Beitrag AQUAFIN 2-K: Sichere Kellerabdichtung ohne DIN 18195-6 erwähnt wird. Die korrekte Menge und Verarbeitung sind entscheidend für die Wirksamkeit der Kellerabdichtung.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die vertraglichen Vereinbarungen bezüglich der DIN 18195 und der verwendeten Materialien. Bei Unsicherheiten sollte ein Anwendungstechniker des Herstellers (Schomburg) zur Baustelle gebeten werden, um die Verarbeitung zu überprüfen. Beachten Sie die Hinweise zur Materialauswahl in DIN 18195-6 Pkt. 9: Materialien für Sickerwasser-Abdichtung.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: AQUAFIN-2K Kellerabdichtung: Erfahrungen, Risiken & Alternativen zur DIN 18195?
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Suche nach: AQUAFIN-2K Kellerabdichtung: Erfahrungen & Risiken
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Suche nach: AQUAFIN-2K, Kellerabdichtung, DIN 18195, Druckwasserdichtung, Schomburg, Risse, Farbschattierungen, Gewebe, Anstrich, Kellerbau
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