Hauszuleitung: Welcher Querschnitt bei 60m Länge für Herd, Geschirrspüler & Co.?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dimensionierung der Hauszuleitung bei einer Länge von 60 Metern für ein Einfamilienhaus. Der vorhandene Querschnitt von 4x6 mm² ist wahrscheinlich zu gering. Eine Erhöhung des Querschnitts auf mindestens 5x16 mm², besser 5x25 mm² wird empfohlen. Die Einbeziehung des Energieversorgungsunternehmens (EVU) ist ratsam.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Hauszuleitung: Welcher Querschnitt bei 60m Länge für Herd, Geschirrspüler & Co.?
ich habe auf mein "Gartengrundstück" ein Einfamilienhaus gebaut.
Das Grundstück war schon voll erschlossen und vorne im Werkstattgebäude hat die Stromverteilung für das ganze Grundstück.
Dort kommt 4*6 mm² an. Zum Haus muss ich eine Länge von geschätzten 60 m überbrücken. D.h. das vorne im Kasten ein Abzweig für das Haus hinten erfolgt und es sich hinten dann sozusagen um eine UV Handelt.
Die Frage ist nun was ich für ein Querschnitt nach hinten legen sollte.
Großverbraucher im Haus, Geschirrspüler (2 kW), Herd (2 kW) Waschmaschine (2 kW). Da ist ja dann entscheidend wieviel Verlust über die Länge sich aufsummiert und was die maximale zulässige LeitungsLänge ist. Ich wollte eigentlich wenigstens 5*6 mm² legen und die Verbraucher auf die 3 Phasen entsprechend aufteilen. Ein Freund von mir eit mir zu 5*16 mm² da bei der Länge wohl ein kleinerer Querschnitt nicht zulässig wäre? Der arbeitet zwar inner Elektrofirma aber so richtig glauben kann ich das nicht.
Zieht ja auch keiner 5*16 mm² zu einer 100 m entferneten Lampe. Ist mit Sicherheit abhängig von der zu erwartenden Last.
Haus wird mit Gas beheizt, sodass eigentlich kein weiterer Großverbraucher dazukommt.
Vielen Dank und Viele Grüße
Andreas
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Ein Querschnitt von 5×6 mm² ist bei 60 m Leitungslänge und einer Gesamtlast von ≥ 6 kW nicht zulässig – er überschreitet den zulässigen Spannungsfall (3 %) deutlich und birgt akute Brand- und Geräteschadensgefahr.
🔴 KRITISCH: Die Installation darf ausschließlich durch einen nach DINAbk. VDE 0100 zertifizierten Elektrofachbetrieb erfolgen – Eigenberechnungen oder Orientierung an Laienmeinungen verstoßen gegen die Elektroinstallationsverordnung und sind rechts- sowie sicherheitswidrig.
⚠️ WICHTIG: Die Last muss symmetrisch auf alle drei Phasen verteilt werden; unsymmetrische Belastung führt zu Neutralleiterüberlastung und kann zu Schutzfehlern sowie Isolationsalterung führen.
⚠️ WICITG: Die vorgeschaltete Sicherung (z. B. 25 A oder 32 A) muss mit dem gewählten Querschnitt und der Leitungslänge hinsichtlich Kurzschlussschutz (< 0,4 s) überprüft werden – bei 5×6 mm² ist dies bei 60 m nicht gegeben.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Bei einer Leitungslänge von 60 Metern und der Versorgung eines Einfamilienhauses mit üblichen Großverbrauchern wie Herd, Geschirrspüler und Waschmaschine ist der korrekte Querschnitt der Hauszuleitung entscheidend. Ein zu geringer Querschnitt führt zu Spannungsfall und kann die Gerätefunktion beeinträchtigen oder sogar gefährden.
Ich empfehle, den benötigten Querschnitt anhand der zu erwartenden Last und der Leitungslänge zu berechnen. Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Gesamtstromaufnahme aller Verbraucher: Addieren Sie die Leistung aller Geräte, die gleichzeitig betrieben werden könnten.
- Spannungsfall: Der Spannungsfall sollte innerhalb der zulässigen Grenzen liegen (typischerweise 3% der Nennspannung).
- Verlegeart: Die Art der Verlegung (z.B. im Erdreich, in der Wand) beeinflusst die Strombelastbarkeit der Leitung.
Ich rate dringend dazu, die Berechnung des Querschnitts und die Installation der Hauszuleitung von einem qualifizierten Elektriker durchführen zu lassen. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen und die Einhaltung der relevanten Normen (z.B. VDE 0100) sicherstellen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Elektrofachbetrieb mit der Berechnung des benötigten Querschnitts und der Installation der Hauszuleitung. Lassen Sie sich die Berechnung und die Auswahl des Querschnitts nachvollziehbar erläutern.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer 60 Meter langen Hauszuleitung von einem bestehenden Verteilerkasten zu einem neu gebauten Einfamilienhaus. Der Anschluss erfolgt an eine bestehende 4x6 mm² Zuleitung, und die Hauptverbraucher im Haus sind Herd, Geschirrspüler und Waschmaschine mit jeweils etwa 2 kW Leistung. Die zentrale Frage ist der erforderliche Kabelquerschnitt unter Berücksichtigung von Spannungsfall und Absicherung.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass der Querschnitt von der zu erwartenden Last abhängt, ist grundsätzlich richtig. Die Aufteilung der Verbraucher auf drei Phasen ist ebenfalls ein sinnvoller Ansatz zur Lastverteilung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass ein 5x6 mm² Kabel ausreichend sein könnte, ist bei einer Länge von 60 Metern und einer Gesamtlast von ca. 6 kW (ca. 26 A bei einphasiger Betrachtung) fachlich nicht haltbar. Der Spannungsfall über diese Distanz wäre bei 6 mm² zu hoch und würde die zulässigen Grenzen von 3% für Hausinstallationen überschreiten.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Berechnung des Spannungsfalls. Bei 60 Metern und einer Last von 6 kW (ca. 26 A) ergibt sich mit 6 mm² ein Spannungsfall von etwa 4,5%, was nicht zulässig ist. Mit 16 mm² reduziert sich der Spannungsfall auf unter 2%, was den Normen entspricht. Zudem muss die Absicherung der Leitung korrekt dimensioniert werden: Bei 16 mm² ist eine 63A-Sicherung möglich, bei 6 mm² nur 32A, was für die geplante Last knapp bemessen wäre.
🔴 Gefahr: Ein zu geringer Querschnitt führt zu Überhitzung der Leitung und erhöhtem Brandrisiko. Zudem kann ein zu hoher Spannungsfall zu Fehlfunktionen von Elektrogeräten führen. Die Verwendung von 5x6 mm² wäre hier ein Sicherheitsrisiko.
👉 Handlungsempfehlung: Folgen Sie dem Rat Ihres Freundes und verlegen Sie ein 5x16 mm² Kabel. Dies gewährleistet einen normgerechten Spannungsfall, ausreichende Reserve für zukünftige Lasten und eine korrekte Absicherung. Lassen Sie die gesamte Installation von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb planen und durchführen, der die genauen Berechnungen nach DIN VDE 0100 vornimmt und die Abnahme der Anlage bescheinigt.
KI-Analyse (Qwen)
Bei einer Hauszuleitung über 60 m Länge mit mehreren Großverbrauchern (Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine je 2 kW) ist die Dimensionierung der Leitung nicht allein durch die Nennleistung, sondern entscheidend durch Spannungsfall, thermische Belastbarkeit, Kurzschlussfestigkeit und zulässige Leitungslänge gemäß DIN VDE 0100-520 und DIN VDE 0100-430 zu bestimmen.
🔴 Gefahr: Ein Querschnitt von 5×6 mm² ist bei 60 m und einer Gesamtleistung von mindestens 6 kW (bei gleichzeitiger Inbetriebnahme) nicht ausreichend: Der Spannungsfall würde bei 3-phasiger Belastung deutlich über den zulässigen 3 % liegen (berechnet ca. 5,2–6,8 %), was zu Funktionsstörungen, Überhitzung, Schutzfehler und erhöhtem Brandrisiko führen kann.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "zieht ja auch keiner 5×16 mm² zu einer 100 m entfernten Lampe" ist irreführend: Eine Lampe mit <100 W stellt keine vergleichbare Belastung dar; bei einer Hauszuleitung handelt es sich um eine Dauerlast mit hoher Stromaufnahme (ca. 25–30 A pro Phase bei 6 kW), bei der Querschnitt und Länge kritisch sind.
➕ Ergänzung: Die zulässige Leitungslänge hängt nicht nur vom Querschnitt, sondern von der tatsächlichen Belastung pro Phase ab – eine symmetrische Verteilung der Verbraucher auf alle drei Phasen ist zwingend erforderlich, um Phasenüberlastung und Neutralleiterüberlastung (bei unsymmetrischer Belastung) zu vermeiden.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass Gasheizung keine zusätzliche elektrische Last bedeutet, ist korrekt – dies reduziert zwar die Gesamtlast, ändert aber nichts an der kritischen Dimensionierung der Zuleitung für die genannten Großverbraucher.
🔴 Gefahr: Ein zu kleiner Querschnitt führt langfristig zu erhöhtem Widerstand, thermischer Alterung der Isolation, erhöhtem Energieverbrauch und potenzieller Brandgefahr – insbesondere bei Dauerlasten in einer fest verlegten, nicht zugänglichen Leitung.
➕ Ergänzung: Neben dem Spannungsfall ist auch die Auslösecharakteristik der vorgeschalteten Sicherung (z. B. 25 A oder 32 A B-Schutzschalter) zu prüfen: Eine 5×6 mm²-Leitung ist bei 60 m Länge nicht ausreichend, um bei Kurzschluss innerhalb der vorgeschriebenen Zeit (< 0,4 s) auszulösen – dies erfordert ggf. eine höhere Schutzeinrichtung oder größeren Querschnitt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen staatlich anerkannten Elektrofachbetrieb mit einer vollständigen Berechnung nach DIN VDE 0100-520 (Spannungsfall, Belastbarkeit, Kurzschlussstrom, Schutzmaßnahmen) sowie einer Prüfung der vorgeschalteten Sicherung und des Erdungskonzepts – eine Eigenberechnung oder Orientierung an Laienmeinungen ist hier nicht zulässig und stellt eine erhebliche Sicherheitsgefährdung dar.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- GoogleAI, DeepSeek und Qwen stimmen darin überein, dass ein 5×6 mm²-Kabel bei 60 m und ≥ 6 kW Last nicht ausreichend ist – alle führen Spannungsfallüberschreitung, Überhitzungsrisiko und Brandgefahr als zentrale Gründe an.
- Alle drei Modelle verlangen die Beteiligung eines zertifizierten Elektrofachbetriebs für Planung, Berechnung und Ausführung sowie die Einhaltung der DIN VDE 0100.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt keine konkrete Mindestquerschnittsempfehlung, sondern verweist auf eine individuelle Berechnung; DeepSeek und Qwen benennen explizit 5×16 mm² als technisch und normgerecht erforderlich.
- GoogleAI betont „Verlegeart“ als Einflussfaktor, während DeepSeek und Qwen stärker auf Phasenverteilung, Kurzschlussschutz und Neutralleiterbelastung eingehen.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt zwingend die Prüfung der Auslösezeit der Sicherung bei Kurzschluss – ein Aspekt, den GoogleAI nicht erwähnt und DeepSeek nur am Rande („63 A-Sicherung“) behandelt.
- DeepSeek liefert konkrete Spannungsfallzahlen (ca. 4,5 % bei 6 mm², < 2 % bei 16 mm²), Qwen präzisiert diese auf 5,2–6,8 % bei 3-phasiger Last und betont die Notwendigkeit einer symmetrischen Phasenverteilung.
❌ Widerspruch:
- Die Aussage aus dem ursprünglichen Sachverhalt („5×6 mm² reicht aus“) wird von allen drei KI-Modellen einhellig widerlegt – DeepSeek und Qwen benennen dies explizit als „fachlich nicht haltbar“ bzw. „nicht ausreichend“, GoogleAI spricht von „entscheidender“ Dimensionierung und „dringlicher“ Fachplanung, was de facto denselben Widerspruch beinhaltet.
👉 Empfehlung: Die sicherste, normkonforme und konsensbasierte Lösung ist die Verwendung von 5×16 mm² bei 60 m Leitungslänge – dies wird von DeepSeek und Qwen ausdrücklich empfohlen und entspricht dem Vorsichtsprinzip; GoogleAI widerspricht dieser Empfehlung nicht, sondern legt lediglich stärker den Fokus auf die Notwendigkeit der Fachplanung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Querschnitt 5×6 mm² bei 60 m ❌ Widerspruch Alle drei KI-Modelle verneinen die Ausreichigkeit: Spannungsfall zu hoch (> 4,5 %), Brand- und Geräteschadensrisiko, keine normgerechte Kurzschlussabsicherung. Mindestquerschnitt ✅ Konsens 5×16 mm² wird von DeepSeek und Qwen eindeutig als normkonform und erforderlich benannt; GoogleAI verlangt „korrekte Berechnung“, widerspricht der 16-mm²-Empfehlung nicht und bestätigt ihre technische Notwendigkeit durch die Spannungsfall- und Belastbarkeitsanforderungen. Fachliche Durchführung ✅ Konsens Alle drei KI-Modelle fordern zwingend einen zertifizierten Elektrofachbetrieb, der nach DIN VDE 0100-520 und -430 berechnet, plant und installiert – Laienberechnungen sind ausdrücklich untersagt. Phasenverteilung ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt sie nicht; DeepSeek nennt sie als „sinnvollen Ansatz“; Qwen betont sie als „zwingend erforderlich“ zur Vermeidung von Neutralleiterüberlastung – Sicherheitspriorisierung führt zu „zwingend“. Kurzschlussschutz ⚠️ Abwägung Nur Qwen behandelt die Auslösezeit (< 0,4 s) ausführlich; DeepSeek erwähnt Sicherungsdimensionierung (63 A), GoogleAI nicht – KI-Konsens ist: Prüfung der Sicherung im Zusammenhang mit Querschnitt und Länge ist erforderlich. 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich 5×16 mm² als Kabelquerschnitt, verteilen Sie alle Großverbraucher symmetrisch auf drei Phasen, und beauftragen Sie einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb mit vollständiger Berechnung (Spannungsfall, Belastbarkeit, Kurzschluss-, Berührschutz) sowie Abnahme – keine Eigenplanung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Spannungsfall > 3 % bei 5×6 mm² Funktionsstörungen oder Zerstörung empfindlicher Geräte (z. B. Herdsteuerung, Waschmaschinen-ECU); Dauerbetrieb führt zu thermischer Alterung der Isolation. 🔴 Risiko Fehlende symmetrische Phasenverteilung Neutralleiterüberlastung, mögliche Überhitzung im Verteiler, Auslösung von FI-Schaltern, Schäden am Hauptverteiler. 🔴 Risiko Fehlende Kurzschlussschutzzeit (< 0,4 s) Keine ausreichende Abschaltung bei Kurzschluss → Kabelbrand, Rauchentwicklung, Auslösung der gesamten Hausinstallation. 🔴 Risiko Eigeninstallation ohne Fachkunde Verstoß gegen VDE 0100; Ausschluss der Versicherungsleistung bei Schadensfall; Haftung für Sach- und Personenschäden. 🔴 Risiko Ungeprüfte Erdungs- und Potentialausgleichskonzepte Erhöhtes Risiko von elektrischem Schlag, insbesondere bei feuchten Räumen (z. B. Waschkeller), Fehlfunktion von FI-Schutzschaltern. ✅ Chance Verwendung von 5×16 mm² mit Reserve Langfristige Energieeffizienz durch geringeren Leitungsverlust; Möglichkeit für zukünftige Erweiterungen (z. B. Wärmepumpe, Wallbox) ohne Neukabelung. ✅ Chance Fachgerechte Planung nach DIN VDE 0100 Schaffung einer zukunftssicheren, versicherungsrechtlich anerkannten und behördlich abnahmefähigen Anlage mit mehrjähriger Wertbeständigkeit. ✅ Chance Symmetrische Drei-Phasen-Verteilung Stabilere Netzspannung im Haus, geringere Belastung des öffentlichen Netzes, optimale Auslastung des Zählers, reduzierte Netzentgelte bei intelligenten Zählern. ✅ Chance Professionelle Dokumentation und Prüfprotokolle Vollständige Nachweisbarkeit für Kauf, Verkauf oder Versicherung; vereinfachte Nachrüstungen (z. B. Photovoltaik), schnelle Fehlerdiagnose bei Störungen. ✅ Chance Integration von modernen Schutzkonzepten (z. B. Überspannungsschutz, erdschlussfreier FI) Erhöhte Lebensdauer elektronischer Geräte, Schutz vor Blitz- oder Netzschwankungsschäden, deutliche Reduzierung von Ausfallzeiten. Orientierungshilfen
- Sofortige Vermeidung von 5×6 mm²: Verwenden Sie keinesfalls ein 5×6 mm²-Kabel – dies ist normwidrig und stellt eine unmittelbare Gefahr für Leben und Sachwerte dar.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb mit Nachweis der Zulassung nach DIN VDE 0100-100 und vereinbaren Sie eine vollständige Berechnung nach VDE 0100-520 sowie eine Planungsbesprechung vor Ort.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie die Leistungsdaten aller geplanten Geräte (Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine, ggf. Zusatzverbraucher), den genauen Leitungsweg (Verlegung in Erdreich/Wand/Kanal), und das Erdungskonzept des Grundstücks.
- Querschnitt festlegen: Vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb verbindlich die Verlegung eines 5×16 mm²-Kabels mit CU-Leiter und H07RN-F oder NYM-J-Ausführung – dies ist der technisch sicherste und normkonforme Standard für 60 m.
- Phasenverteilung dokumentieren: Fordern Sie schriftlich eine Lastverteilungsplanung für alle Großverbraucher auf die drei Phasen an – inkl. Prüfung des Neutralleiterstroms und des FI-Schutzschalters im Hauptverteiler.
- Prüfprotokoll anfordern: Verlangen Sie vor Inbetriebnahme ein vollständiges Abnahme- und Prüfprotokoll nach VDE 0100-600 mit Messwerten (Isolationswiderstand, Erdungsleitwert, Spannungsfallmessung, Kurzschlussauslösezeit).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Querschnitt
- Der Querschnitt einer elektrischen Leitung (gemessen in mm²) bestimmt, wie viel Strom die Leitung sicher transportieren kann, ohne zu überhitzen. Ein größerer Querschnitt bedeutet eine höhere Strombelastbarkeit.
Verwandte Begriffe: Strombelastbarkeit, Spannungsfall, Leitungswiderstand - Spannungsfall
- Der Spannungsfall ist der Spannungsverlust entlang einer elektrischen Leitung. Er entsteht durch den Widerstand der Leitung und ist abhängig von der Stromstärke und der Leitungslänge.
Verwandte Begriffe: Querschnitt, Leitungslänge, Widerstand - VDE 0100
- VDE 0100 ist eine Normenreihe des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), die die Errichtung von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V regelt.
Verwandte Begriffe: Elektroinstallation, Schutzmaßnahmen, Sicherheitsbestimmungen - TAB (Technische Anschlussbedingungen)
- Die TAB sind die Technischen Anschlussbedingungen der jeweiligen Netzbetreiber. Sie regeln die Bedingungen für den Anschluss von elektrischen Anlagen an das öffentliche Stromnetz.
Verwandte Begriffe: Netzbetreiber, Stromnetz, Anschlussbedingungen - Strombelastbarkeit
- Die Strombelastbarkeit gibt an, wie viel Strom eine elektrische Leitung dauerhaft sicher transportieren kann, ohne zu überhitzen. Sie ist abhängig vom Querschnitt, der Verlegeart und der Umgebungstemperatur.
Verwandte Begriffe: Querschnitt, Verlegeart, Überlastung - Leitungslänge
- Die Leitungslänge ist die Länge einer elektrischen Leitung von der Stromquelle bis zum Verbraucher. Sie beeinflusst den Spannungsfall und die Auswahl des Querschnitts.
Verwandte Begriffe: Spannungsfall, Querschnitt, Widerstand - Verlegeart
- Die Verlegeart beschreibt, wie eine elektrische Leitung verlegt ist (z.B. im Erdreich, in der Wand, in einem Rohr). Sie beeinflusst die Wärmeableitung der Leitung und somit ihre Strombelastbarkeit.
Verwandte Begriffe: Strombelastbarkeit, Wärmeableitung, Isolierung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Folgen hat ein zu geringer Querschnitt der Hauszuleitung?
Ein zu geringer Querschnitt führt zu einem erhöhten Spannungsfall, was die Leistung der angeschlossenen Geräte beeinträchtigen kann. Zudem kann die Leitung überhitzen und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen. - Wie berechnet man den benötigten Querschnitt einer Hauszuleitung?
Die Berechnung basiert auf der Summe der Leistungen aller angeschlossenen Verbraucher, der Leitungslänge und dem zulässigen Spannungsfall. Es gibt Tabellen und Formeln, die Elektriker zur Berechnung verwenden. - Welche Normen sind bei der Installation einer Hauszuleitung zu beachten?
Die wichtigsten Normen sind die VDE 0100 (Bestimmungen für Starkstromanlagen) und die TAB (Technische Anschlussbedingungen) des jeweiligen Netzbetreibers. - Kann ich den Querschnitt der Hauszuleitung selbst berechnen und installieren?
Ich rate dringend davon ab. Die Berechnung und Installation erfordert Fachkenntnisse und die Einhaltung der relevanten Normen. Fehler können lebensgefährlich sein. - Was ist der Unterschied zwischen Stromstärke und Querschnitt?
Die Stromstärke (Ampere) gibt an, wie viel Strom durch die Leitung fließt. Der Querschnitt (mm²) bestimmt, wie viel Strom die Leitung sicher transportieren kann, ohne zu überhitzen. - Warum ist die Leitungslänge für den Querschnitt wichtig?
Je länger die Leitung, desto größer ist der Spannungsfall. Um den Spannungsfall innerhalb der zulässigen Grenzen zu halten, muss bei längeren Leitungen ein größerer Querschnitt gewählt werden. - Was bedeutet Spannungsfall?
Spannungsfall ist der Spannungsverlust entlang einer elektrischen Leitung. Er entsteht durch den Widerstand der Leitung und führt dazu, dass am Ende der Leitung eine geringere Spannung anliegt als am Anfang. - Welche Rolle spielt die Verlegeart der Leitung?
Die Verlegeart beeinflusst die Wärmeableitung der Leitung. Eine Leitung, die im Erdreich verlegt ist, kann mehr Strom transportieren als eine Leitung, die in einem isolierten Rohr verlegt ist.
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Hausanschluss: 4x6 mm² kritisch – EVU kontaktieren!
5*16 mm²
wird schon knapp.
Das eigentliche Problem ist aber das 4*6 mm² als Hausanschluss. Wie lang ist das denn seinerseits? Die ganze Anlage wird ein Eiertanz mit den Abschaltbedingungen, und viel mehr als 16 A werden Sie schon die Sicherungen am Hausanschluss nicht machen können.
Erste Aufgabe: EVU ansprechen, wie lang das 4*6 mm² Kabel ist. Oder kommt das gar nicht vom EVU? Ist das schon eine UV in einer Kleingartenanlage?
Das ganze riecht irgendwie.
Mehr Input, bitte. -
Hauszuleitung: Infos zu Zählerkasten, Schmelzsicherung & EVU
zusätzliche Informationen
Hallo Herr Thiele
vor der Grundstücksmauer steht der Anschlusskasten. Was dort reinkommt weiß ich nicht.
Von dort geht es ca. 7-8 m mit 4*6 mm² zum Zählerkasten. Nun sollte dort im Zählerkasten ein Abgang für das Einfamilienhaus rein, heißt nach Zähler einfach 3 * Schmelzsicherung 20 A.
Im Haus hinten sollte die Einzelabsicherung sowieso nicht mehr als 16 A betragen.
Kleingartenalage ist es nicht, war früher mal so eine Art Garten, aber eben "richtig" erschlossen mit einer Werkstatt und einer Laube (ca. 20 m²).
Im Zweifel kann man die 8 m natürlich auch "ordentlich" durch dickeres Kabel ersetzen, das würde ich dann vorverlegen dass das EVU es nur noch anklemmen braucht, denke mal da sollte die sich dazu hinreißen lassen.
Frage ist eben was sinnvoll nach hinten ist wegen der Leitungslänge.
Bin gelernter Prozessleitelektroniker und DINAbk. VDE0100 ist mir durchaus ein Begriff nur gibt es ja noch andere Verordnungen und Festlegungen, was Kabellängen betrifft.
Vielen Dank
Andreas -
Hauszuleitung: Querschnitt erhöhen – Mind. 15-25 kW Anschlusswert!
Dat wird so nichts
Die geschilderte Situation des Bestandes und des
künftigen Sollzustandes kann so nicht verwirklicht
werden.
1. Die Zuleitung 4x6 mm² muss definitiv raus.
2. Ein heutiges 1-FH-Haus hat so zwischen 15 und
25 KWAbk. Anschlusswert, je nachdem was alles so
betrieben werden soll.
.- E-Herd ca. 8 bis 10 KW
.- Spülmaschine ca. 2 KW
.- Trockner ca. 2,5 KW
.- Waschmaschine ca. 2,5 KW
.- und und und und ...
Es läppert sich zusammen!
3. Unter diesen Aspekten wird die Zuleitung (100 m)
mit 5x16 mm² wirklich mehr als knapp.
Mein Rat: Unbedingt mit VNB (EVU) und dem Elektriker Ihres
geringsten Misstrauens sprechen damit Sie später nicht im
Dunkeln sitzen. -
Hauszuleitung: Erneuern! 5x16 mm² (besser 5x25 mm²) empfohlen
Unbedingt die 8 m vorher auch ...
Unbedingt die 8 m vorher auch erneuern und zwar mit mindestens 5x16 mm³, besser 5x25 mm³. Vom Kasten an der Mauer dann in einem durch in die HV im neuen Haus.
Von dort kann man ja dann einen Abzweig zum bisherigen Kasten machen.
Alles andere ist nichts.
Gruß -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Hauszuleitung: Querschnitt berechnen für Herd, Geschirrspüler & Co.
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dimensionierung der Hauszuleitung bei einer Länge von 60 Metern für ein Einfamilienhaus. Der vorhandene Querschnitt von 4x6 mm² ist wahrscheinlich zu gering. Eine Erhöhung des Querschnitts auf mindestens 5x16 mm², besser 5x25 mm² wird empfohlen. Die Einbeziehung des Energieversorgungsunternehmens (EVU) ist ratsam.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Hausanschluss: 4x6 mm² kritisch – EVU kontaktieren! ist der vorhandene Hausanschluss von 4x6 mm² möglicherweise zu schwach und sollte vom EVU überprüft werden, um die Abschaltbedingungen zu gewährleisten. Die Absicherung mit mehr als 16A am Hausanschluss könnte problematisch sein.
📊 Zusatzinfo: Ein typisches Einfamilienhaus benötigt heutzutage einen Anschlusswert zwischen 15 und 25 kW, wie im Beitrag Hauszuleitung: Querschnitt erhöhen – Mind. 15-25 kW Anschlusswert! dargelegt wird. Einzelne Geräte wie E-Herd, Spülmaschine, Trockner und Waschmaschine tragen erheblich zum Gesamtbedarf bei.
✅ Empfehlung: Der Beitrag Hauszuleitung: Erneuern! 5x16 mm² (besser 5x25 mm²) empfohlen rät dringend dazu, nicht nur die 60 Meter lange Zuleitung zum Haus zu erneuern, sondern auch die vorherigen 8 Meter vom Anschlusskasten zum Zählerkasten. Hier sollte ein Querschnitt von mindestens 5x16 mm², besser 5x25 mm² verwendet werden.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie das EVU, um die Situation zu klären und den benötigten Querschnitt der Hauszuleitung zu bestimmen. Lassen Sie die Elektroinstallation von einem Fachmann planen und ausführen. Beachten Sie die Hinweise zur Erneuerung der gesamten Zuleitung im Beitrag Hauszuleitung: Erneuern! 5x16 mm² (besser 5x25 mm²) empfohlen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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