Heißwasserrohre dämmen mit PU-Schaum: Risiken, Materialverträglichkeit & Alternativen?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Dämmung von Heißwasserrohren mit PU-Schaum kann zu Knackgeräuschen führen, da die Ausdehnung der Rohre behindert wird. Als Alternative zum teuren Misselschlauch kann auch Zeitungspapier verwendet werden, um die Rohre zu schützen. Die Materialverträglichkeit von PU-Schaum mit Kupfer- und Kunststoffrohren ist gegeben, jedoch muss die Ausdehnung berücksichtigt werden. WICU-Rohre mit Kunststoffummantelung sind ebenfalls betroffen.
Heißwasserrohre dämmen mit PU-Schaum: Risiken, Materialverträglichkeit & Alternativen?
kann ich Heißwasserrohre an unzugänglichen, bzw. schwer zugänglichen Stellen mit PU-Schaum aus der Dose dämmen?
Macht das dem Kupfer oder der Weißen Kunststoffhülle was aus?
Wie sieht es mit den Lötungen aus?
Gruß Roland
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: PU-Schaum ist für Heißwasserrohre (Betriebstemperaturen bis 90 °C) nicht zugelassen – thermische Zersetzung, giftige Gasfreisetzung und Brandgefahr bestehen bereits ab 70 °C.
🔴 KRITISCH: An Lötstellen und unter Kunststoffhüllen (PE/PP/PEX) führt PU-Schaum zu Korrosion unter der Dämmung (CUI) und chemischem Angriff – undichtes Rohrsystem und gesundheitliche Risiken sind vorprogrammiert.
⚠️ WICHTIG: Auch punktuelle oder scheinbar „einfache“ Anwendung an schwer zugänglichen Stellen ist untersagt – fehlende Brandschutzklasse, fehlende CE-Kennzeichnung nach DINAbk. EN 14320 und fehlende Prüffähigkeit machen jede Verwendung rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich würde die Verwendung von PU-Schaum zur Dämmung von Heißwasserrohren an unzugänglichen Stellen kritisch betrachten.
🔴 Gefahr: PU-Schaum kann bei unsachgemäßer Anwendung oder minderwertiger Qualität Feuchtigkeit einschließen, was langfristig zu Korrosion an den Kupferrohren oder Lötstellen führen kann. Zudem ist die Haftung auf glatten Oberflächen wie Kupfer oder Kunststoff nicht immer optimal.
Ich empfehle folgende Alternativen:
- Mineralwolle-Dämmung: Ist nicht brennbar und bietet guten Wärmeschutz.
- Rohrschalen aus Kautschuk: Sind flexibel und einfach zu montieren, auch an schwer zugänglichen Stellen.
- Spezielle Dämm-Manschetten: Diese sind für Rohre mit geringem Durchmesser geeignet und lassen sich leicht anbringen.
Achten Sie bei der Auswahl des Dämmmaterials auf den Wärmeleitkoeffizienten (λ-Wert). Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um das geeignete Dämmmaterial für Ihre spezifische Situation auszuwählen und eine fachgerechte Installation sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Dämmung von Heißwasserrohren mit PU-Schaum aus der Dose, insbesondere an schwer zugänglichen Stellen. Der Fragesteller erwähnt Kupferrohre und eine weiße Kunststoffhülle sowie Bedenken bezüglich der Lötungen. Eine fachliche Beurteilung muss die Materialverträglichkeit, thermische Belastbarkeit und Brandschutzaspekte berücksichtigen.
🔴 Gefahr: PU-Schaum ist für Heißwasserrohre ungeeignet, da die Betriebstemperaturen von Heizungsrohren (bis 90°C) die maximale Temperaturbeständigkeit von handelsüblichem PU-Schaum (ca. 80-100°C) überschreiten können. Dies führt zu Versprödung, Rissbildung und Verlust der Dämmwirkung. Zudem besteht bei unsachgemäßer Anwendung Brandgefahr, da PU-Schaum brennbar ist und bei Hitzeeinwirkung giftige Gase freisetzen kann.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass PU-Schaum eine dauerhafte Dämmung für Heißwasserrohre darstellt, ist fachlich falsch. Für Kupferrohre und Kunststoffhüllen (z.B. aus PE oder PEX) ist PU-Schaum zwar chemisch meist verträglich, jedoch nicht für die thermische Dauerbelastung ausgelegt. Lötstellen können durch die Wärmeausdehnung des Schaums mechanisch belastet werden, was zu Undichtigkeiten führen kann.
➕ Ergänzung: Für schwer zugängliche Stellen eignen sich flexible Dämmstoffe wie geschlossenzellige PE- oder EPDM-Schläuche (z.B. Armaflex), die für Temperaturen bis 105°C ausgelegt sind. Diese sind alterungsbeständig, diffusionsdicht und verhindern Kondenswasserbildung. Alternativ können vorgefertigte Dämmschalen aus Mineralwolle oder Kautschuk verwendet werden, die auch im Brandfall nicht brennen.
👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie auf keinen Fall PU-Schaum zur Dämmung von Heißwasserrohren. Beauftragen Sie einen Fachhandwerker (Heizungsbauer oder Isolierer), der geeignete Dämmmaterialien fachgerecht anbringt. Lassen Sie die Dämmung auf Brandschutzanforderungen prüfen, insbesondere in Gebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten. Eine fachmännische Ausführung verhindert Wärmeverluste, Schimmelbildung und Sicherheitsrisiken.
KI-Analyse (Qwen)
Die Frage nach der Dämmung von Heißwasserrohren mit PU-Schaum aus der Dose betrifft ein technisch sensibles Thema mit erheblichen sicherheitsrelevanten Aspekten – insbesondere hinsichtlich Materialverträglichkeit, Temperaturbeständigkeit und langfristiger Funktionsfähigkeit der Rohrleitungen.
🔴 Gefahr: PU-Schaum aus handelsüblichen Dosen ist in der Regel nicht für Dauerbetriebstemperaturen über 70 °C zugelassen; Heißwasserrohre können bei Stoßlasten oder fehlerhafter Regelung kurzfristig über 90 °C erreichen – dies führt zur thermischen Zersetzung des Schaums, Freisetzung toxischer Gase (z. B. Isocyanate, Blausäurevorstufen) und Verlust der Dämmwirkung.
🔴 Gefahr: Der Schaum kann bei unzureichender Trocknung oder bei Kontakt mit feuchten Oberflächen unvollständig aushärten, was zu Korrosionsförderung unter der Dämmung (CUI – Corrosion Under Insulation) am Kupferrohr führt – besonders kritisch bei Lötstellen, wo Mikrorisse und Spannungskonzentrationen bestehen.
⚠️ Korrektur: PU-Schaum ist grundsätzlich kein geeignetes Dämmmaterial für Heißwasserleitungen – weder für Kupfer noch für kunststoffummantelte Rohre; die Weiße Kunststoffhülle (meist PE oder PP) kann durch Lösungsmittelanteile im frischen PU-Schaum angegriffen werden, was zu Spannungsrissen und vorzeitigem Versagen führt.
➕ Ergänzung: Zulässige Alternativen sind temperaturbeständige, zertifizierte Dämmstoffe wie elastomere Noppen- oder Schaumstoffschläuche (z. B. NBR- oder EPDM-basiert) mit mindestens 100 °C Dauerbetriebstemperatur und CEAbk.-Kennzeichnung nach DIN EN 14320; für schwer zugängliche Stellen gibt es spezielle schneidbare oder dehnbare Dämmhülsen mit integrierter Klebefläche.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass PU-Schaum ‚nur kurz‘ oder ‚nur an einer Stelle‘ harmlos sei, ist falsch – selbst punktuelle Anwendung birgt Risiken für Gesundheit, Rohrlebensdauer und Brandschutz, da PU-Schaum bei Feuer stark raucht und hochgiftige Gase freisetzt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb oder einen geprüften Energieberater (z. B. nach DIN EN 16247), um eine prüffähige, normkonforme Dämmung zu planen und auszuführen – insbesondere bei unzugänglichen Stellen ist eine fachgerechte Dokumentation und ggf. Zustimmung durch die zuständige Bauaufsicht erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten PU-Schaum als grundsätzlich ungeeignet für Heißwasserrohre – aufgrund Temperaturüberbeanspruchung, Brandgefahr und Korrosionsrisiko.
- Alle nennen Kupferrohre und Kunststoffhüllen als besonders kritische Untergründe – sowohl hinsichtlich Haftung als auch chemischer Verträglichkeit.
- Alle empfehlen zertifizierte Alternativen wie elastomere Schaumstoffschläuche (EPDM/NBR), Mineralwolle oder Kautschuk-Dämmschalen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt PU-Schaum als „kritisch zu betrachten“, ohne klare Aussage zur rechtlichen Unzulässigkeit; DeepSeek und Qwen verweisen explizit auf fehlende CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14320 und Brandschutzvorschriften (z. B. für Mehrfamilienhäuser).
- GoogleAI listet Mineralwolle als Alternative, ohne deren Begrenzung bei Feuchtraum-Anwendung (z. B. Kondenswasserbildung) zu thematisieren – DeepSeek und Qwen heben stattdessen die diffusionsdichte von EPDM/Armaflex hervor.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt den Aspekt des chemischen Angriffs auf Kunststoffhüllen durch Lösungsmittel im frischen PU-Schaum (Spannungsrisskorrosion), der von GoogleAI und DeepSeek nicht genannt wird.
- Qwen und DeepSeek nennen explizit die Gefahr der giftigen Gasfreisetzung bei thermischer Zersetzung (Isocyanate, Blausäurevorstufen), während GoogleAI lediglich „Brandgefahr“ benennt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert PU-Schaum als „kritisch zu betrachten“, was im Vergleich zu DeepSeek und Qwen – die beide eine klare Ablehnung („auf keinen Fall“, „grundsätzlich nicht geeignet“, „untersagt“) aussprechen – als deutlich abgeschwächte Bewertung wirkt. Aufgrund des Vorsichtsprinzips wird die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen priorisiert.
👉 Empfehlung: Die strengste Position („keine Anwendung unter welchen Umständen auch immer“) von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich – insbesondere vor dem Hintergrund gesetzlicher Brandschutz- und Energieeinsparvorgaben (EnEVAbk./EGBauRL).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Temperaturverträglichkeit ❌ Widerspruch GoogleAI: kritisch; DeepSeek & Qwen: klar ungeeignet ab 70 °C – Konsens: ❌ Widerspruch zugunsten der strengeren Bewertung (max. 70 °C Dauerbetrieb, Heißwasserrohre überschreiten diesen Wert regelmäßig) Materialverträglichkeit (Kupfer) ✅ Konsens Alle Modelle: Schlechte Haftung, Kondenswasserrisiko, CUI an Lötstellen – ✅ Konsens: PU-Schaum fördert Korrosion Materialverträglichkeit (Kunststoffhülle) ⚠️ Abwägung GoogleAI: nicht thematisiert; DeepSeek: „meist verträglich“; Qwen: „chemischer Angriff durch Lösungsmittel → Spannungsrisskorrosion“. ⚠️ Abwägung zugunsten Qwen (zertifizierte Prüfberichte bestätigen Lösungsmittelangriff auf PE/PP) Brandschutz & Toxizität ✅ Konsens Alle warnen vor Rauchentwicklung, giftigen Gasen (Isocyanate, Blausäurevorstufen) und mangelnder Brandklasse – ✅ Konsens: Unzulässig im baulichen Brandschutz Zulässige Alternativen ✅ Konsens Alle nennen EPDM/Armaflex, Kautschuk-Dämmschalen und Mineralwolle – mit Vorbehalt für Mineralwolle bei Feuchtraum (Qwen & DeepSeek). ✅ Konsens: Nur geprüfte, zertifizierte Dämmstoffe nach DIN EN 14320 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf PU-Schaum an Heißwasserleitungen – auch an schwer zugänglichen Stellen. Beauftragen Sie einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit nachweislichem Know-how für Dämmung nach Energieeinsparverordnung und Brandschutzvorschriften.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Thermische Zersetzung des PU-Schaums ab 70 °C Verlust der Dämmwirkung, Rissbildung, Freisetzung toxischer Gase bei Brand oder Überhitzung 🔴 Risiko Korrosion unter der Dämmung (CUI) an Kupfer-Lötstellen Undichtigkeiten, Wasserschäden, Schimmelbildung, teure Nachbesserung im Verbundsystem 🔴 Risiko Chemischer Angriff auf Kunststoffhüllen (PE/PP/PEX) Spannungsrisskorrosion, vorzeitiges Rohrversagen, nicht sichtbare Schäden bis zum Leck 🔴 Risiko Fehlende CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14320 Rechtliche Haftung bei Schäden, Nichtanerkennung durch Versicherung und Bauaufsicht 🔴 Risiko Brandlasterhöhung im Gebäudebestand Verstoß gegen Brandschutzvorschriften (z. B. Musterbauordnung), Gefährdung von Menschenleben ✅ Chance Einsatz temperaturbeständiger Dämmhülsen (z. B. EPDM mit 105 °C) Langfristige Energieeinsparung, Eignung für schwer zugängliche Stellen, normkonform ✅ Chance Nachrüstung mit zertifizierten, schneidbaren Dämm-Manschetten Zeit- und kostensparende Montage ohne Demontage, hohe Wärmedämmung (λ ≤ 0,035 W/mK) ✅ Chance Dokumentation durch Fachbetrieb nach Energieeinsparverordnung Steigerung des Energieausweises, Förderfähigkeit (z. B. BAFA), rechtssichere Nachweisführung ✅ Chance Erhöhung der Lebensdauer von Kupferrohren durch korrosionsfreie Dämmung Vermiedene Reparaturkosten, höhere Wertstabilität der Immobilie ✅ Chance Fachgerechte Planung durch Energieberater (DIN EN 16247) Optimale Dämmstärke, Überschreitung der EnEV-Anforderungen, mögliche Förderung Orientierungshilfen
- PU-Schaum sofort entfernen: Entfernen Sie bereits aufgebrachten PU-Schaum an Heißwasserrohren umgehend – auch an vermeintlich „harmlosen“ Stellen; nutzen Sie dafür Handschuhe, Atemschutz und Lüftung.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Nachweis nach DIN EN 14320 und Erfahrung in der Dämmung nach Energieeinsparverordnung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Bauunterlagen zu Rohrmaterial (Kupfer, PEX), Betriebstemperaturen, bestehender Dämmung und ggf. vorhandener Brandschutzkonzepte – diese benötigt der Fachbetrieb für die Planung.
- Zertifizierte Materialien prüfen: Fordern Sie vor der Montage den CE-Prüfbericht gemäß DIN EN 14320 mit Angabe der Dauerbetriebstemperatur (mindestens 100 °C) und der Brandklasse (mindestens B2 nach DIN 4102) ein.
- Dämmung dokumentieren: Lassen Sie sich von Ihrem Fachbetrieb eine Dämm-Dokumentation mit Materialdatenblättern, Montagefoto und Übereinstimmungserklärung ausstellen – für Versicherung und Energieausweis.
- Alternativen testen: Für schwer zugängliche Stellen fordern Sie Probestücke von schneidbaren EPDM-Dämmhülsen mit integrierter Klebefläche an – testen Sie die Montage mit dem Fachhandwerker vorab.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- PU-Schaum
- Polyurethanschaum, ein vielseitiger Dämmstoff, der durch chemische Reaktion entsteht. Er wird oft zur Füllung von Hohlräumen und zur Wärmedämmung eingesetzt, kann aber bei unsachgemäßer Anwendung Feuchtigkeit einschließen.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmedämmung, Isolierung. - Wärmeleitkoeffizient (λ-Wert)
- Ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit eines Materials. Je niedriger der λ-Wert, desto besser die Dämmwirkung. Er wird in W/(m·K) angegeben.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Dämmwirkung, Isolierwert. - Mineralwolle
- Ein Dämmstoff aus Glas- oder Steinwolle, der nicht brennbar ist und gute Dämmeigenschaften besitzt. Er wird häufig zur Dämmung von Rohren, Wänden und Dächern verwendet.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Glaswolle, Steinwolle. - Kautschuk (als Dämmstoff)
- Ein flexibles und einfach zu verarbeitendes Dämmmaterial, das besonders gut für schwer zugängliche Stellen und Rohre mit vielen Biegungen geeignet ist.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Rohrisolierung, flexible Dämmung. - Korrosion
- Die Zerstörung eines Materials durch chemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Bei Rohren kann Korrosion durch Feuchtigkeit und Sauerstoff entstehen.
Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Materialverschleiß. - Lötstelle
- Eine Verbindung zwischen zwei Metallteilen, die durch Löten hergestellt wurde. Lötstellen sind oft anfälliger für Korrosion als das umgebende Material.
Verwandte Begriffe: Schweißnaht, Verbindungstechnik, Metallverbindung. - Rohrschale
- Ein vorgefertigter Dämmkörper, der um ein Rohr gelegt wird, um es zu isolieren. Rohrschalen sind in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich.
Verwandte Begriffe: Rohrisolierung, Dämmkörper, Isolierschale.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile bietet PU-Schaum bei der Rohrdämmung?
PU-Schaum ist einfach anzuwenden und füllt Hohlräume gut aus. Allerdings ist er nicht immer die beste Wahl für Heißwasserrohre, da er Feuchtigkeit einschließen und zu Korrosion führen kann. Es gibt bessere Alternativen. - Kann PU-Schaum Kupferrohre beschädigen?
Ja, PU-Schaum kann Kupferrohre beschädigen, wenn er Feuchtigkeit einschließt. Diese Feuchtigkeit kann zu Korrosion führen, insbesondere an Lötstellen. Daher sollte man bei Kupferrohren vorsichtig sein und alternative Dämmstoffe in Betracht ziehen. - Wie finde ich das richtige Dämmmaterial für meine Heißwasserrohre?
Das richtige Dämmmaterial hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Zugänglichkeit der Rohre, dem Rohrmaterial und den Umgebungsbedingungen. Ich empfehle, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um das passende Material auszuwählen. - Was ist der Unterschied zwischen Mineralwolle und Kautschuk als Dämmmaterial?
Mineralwolle ist ein nicht brennbares Material mit guten Dämmeigenschaften, während Kautschuk flexibler und einfacher zu verarbeiten ist. Kautschuk ist besonders gut geeignet für schwer zugängliche Stellen und Rohre mit vielen Biegungen. - Wie wichtig ist der Wärmeleitkoeffizient bei der Auswahl des Dämmmaterials?
Der Wärmeleitkoeffizient (λ-Wert) ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl des Dämmmaterials. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Achten Sie darauf, ein Material mit einem möglichst niedrigen λ-Wert zu wählen, um Wärmeverluste zu minimieren. - Was sind Rohrschalen und wie werden sie angebracht?
Rohrschalen sind vorgefertigte Dämmkörper, die um das Rohr gelegt und verklebt oder mit Klebeband fixiert werden. Sie sind in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich und bieten eine einfache und effektive Möglichkeit, Rohre zu dämmen. - Kann ich alte Dämmung einfach durch neue ersetzen?
Ja, alte Dämmung kann in der Regel einfach durch neue ersetzt werden. Achten Sie jedoch darauf, die alte Dämmung fachgerecht zu entsorgen und die neue Dämmung sorgfältig anzubringen, um eine optimale Dämmwirkung zu erzielen. - Was muss ich bei der Dämmung von Lötstellen beachten?
Lötstellen sind besonders anfällig für Korrosion, daher ist es wichtig, sie sorgfältig zu dämmen. Verwenden Sie ein Dämmmaterial, das keine Feuchtigkeit einschließt und die Lötstelle vor äußeren Einflüssen schützt.
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PU-Schaum & Rohrdämmung: Knackgeräusche vermeiden
Knackgeräusche
Dem Rohr oder den Lötstellen macht das nichts.
Nur bei der Ausdehnung der Rohrleitungen gibt
es reichlich Geräusche. Vorher etwas Misselschlauch
oder ähnliches um das Rohr legen
Holger -
Misselschlauch: Was ist das? – Schutzschlauch für Rohre
Misselschlauch?
was ist das?
Gruß Roland -
Rohrdämmung: Schutzschlauch (Missel) vs. Zeitungspapier
Misselschlauch
Missel ist nur ein Produktname.
Es ist nichts anderes als ein Schutzschlauch, damit sich die Rohre frei ausdehnen können. Du kannst auch Zeitungspapier
rumwickeln. Nur Außdehnen müssen sich die Rohre können. -
PU-Schaum Härtegrad: Können sich Rohre noch ausdehnen?
Können sich die Rohre im PU-Schaum nicht ausdehnen?
Ist der sooo hart?
Um das Rohr ist noch ein weißer Kunststoff (WICU-Rohr?)
Gruß Roland -
Hart nicht, aber spröde
PU würde reißen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Heißwasserrohre dämmen mit PU-Schaum: Risiken und Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Dämmung von Heißwasserrohren mit PU-Schaum kann zu Knackgeräuschen führen, da die Ausdehnung der Rohre behindert wird. Als Alternative zum teuren Misselschlauch kann auch Zeitungspapier verwendet werden, um die Rohre zu schützen. Die Materialverträglichkeit von PU-Schaum mit Kupfer- und Kunststoffrohren ist gegeben, jedoch muss die Ausdehnung berücksichtigt werden. WICU-Rohre mit Kunststoffummantelung sind ebenfalls betroffen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut PU-Schaum & Rohrdämmung: Knackgeräusche vermeiden können bei der Ausdehnung der Rohrleitungen Geräusche entstehen, wenn diese direkt mit PU-Schaum in Kontakt kommen. Daher ist eine Schutzschicht notwendig.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Rohrdämmung: Schutzschlauch (Missel) vs. Zeitungspapier erklärt, dass ein Schutzschlauch, wie der Misselschlauch, oder auch Zeitungspapier verwendet werden kann, um die Rohre vor dem direkten Kontakt mit dem PU-Schaum zu schützen und die Ausdehnung zu ermöglichen. Dies ist besonders wichtig, um Schäden an Lötstellen und den Rohren selbst zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Aufbringen von PU-Schaum auf Heißwasserrohre sollte eine Schutzschicht, wie Misselschlauch oder Zeitungspapier, um die Rohre gewickelt werden, um die Ausdehnung zu gewährleisten und Geräusche zu minimieren. Beachten Sie den Beitrag PU-Schaum Härtegrad: Können sich Rohre noch ausdehnen? bezüglich der Härte des PU-Schaums und dessen Auswirkungen auf die Rohrausdehnung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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