Wanddurchbruch nichttragende Wand: Leimbinder-Sturz ausreichend? Kosten & Anleitung

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Wanddurchbruch nichttragende Wand: Leimbinder-Sturz ausreichend? Kosten & Anleitung

Hallo
Ich möchte in eine nicht tragende Wand aus Glas Beton Steinen einen Sturz ein bauen
Dazu nehme ich Leimbinder 12 x 8 cm
Länge 240 und Höhe 210 cm
rechts und links läuft die Wand weiter
zur Decke sind es ca. 35 cm
hält der Leimbinder das aus oder muss ich in der Mitte noch einen Pfeiler einbauen?
Hat da jemand Erfahrung?
Auf Wunsch schicke ich eine Skizze.
Danke
Thorsten
  • Name:
  • Torte
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein Leimbinder 12 × 8 cm ist statisch ungeeignet für eine 2,40 m breite Öffnung – Risiko von Durchbiegung, Bruch und Einsturz der Wandoberseite.

    🔴 KRITISCH: Leimbinder sind baurechtlich nicht zugelassen als Sturzbauteil für Glasbeton- oder Porenbetonwände; fehlende Brandwiderstandszulassung und Nachweise nach DINAbk. 1052/EN 1996.

    ⚠️ WICHTIG: Auch „nichttragende“ Glasbetonwände haben hohes Eigengewicht – die Last abzutragen erfordert eine fachlich berechnete, mindestens 20–25 cm hohe Sturzkonstruktion mit mindestens 25 cm Auflagerlänge je Seite.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Bearbeitung von Glasbetonsteinen besteht Verletzungsgefahr durch Splitter – zwingend Schutzbrille, Handschuhe und Staubmaske tragen.

    ⚠️ WICHTIG: Vor jeglichem Durchbruch muss die Nichttragendheit der Wand durch einen Sachverständigen baurechtlich bestätigt und die Sturzstatik durch einen zertifizierten Statiker nachgewiesen werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Sie planen einen Wanddurchbruch in einer nichttragenden Wand aus Glasbetonsteinen und möchten einen Leimbinder als Sturz einsetzen. Die Dimensionen des Leimbinders sind 12 x 8 cm bei einer Länge von 240 cm und einer Höhe des Durchbruchs von 210 cm.

    🔴 Gefahr: Auch wenn die Wand nicht tragend ist, kann der Sturz erforderlich sein, um die Stabilität der verbleibenden Wand oberhalb des Durchbruchs zu gewährleisten. Glasbetonsteine sind schwer, und die Last muss sicher abgeleitet werden.

    Ich empfehle, die Tragfähigkeit des Leimbinders von einem Statiker oder Zimmerermeister berechnen zu lassen. Die Dimensionierung des Leimbinders hängt von der Last ab, die er tragen muss. Faktoren wie das Gewicht der Glasbetonsteine oberhalb des Sturzes und eventuelle zusätzliche Lasten (z.B. durch Installationen) sind zu berücksichtigen.

    Ich rate dazu, den Leimbinder fachgerecht einzubauen. Das bedeutet, dass er ausreichend tief in die angrenzenden Wandbereiche eingelassen werden muss, um eine sichere Lastabtragung zu gewährleisten. Die Auflageflächen sollten eben und tragfähig sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Statik von einem Fachmann prüfen, bevor Sie den Wanddurchbruch durchführen. Dies ist entscheidend, um die Sicherheit zu gewährleisten und Folgeschäden zu vermeiden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den geplanten Einbau eines Leimbinder-Sturzes in eine Wand aus Glasbausteinen. Die Wand wird als nichttragend bezeichnet, dennoch ist die statische Situation kritisch zu bewerten. Ein Leimbinder mit den Maßen 12 x 8 cm bei einer Länge von 240 cm ist für eine Sturzfunktion über eine so große Spannweite in der Regel völlig unzureichend. Die angegebene Höhe von 210 cm bezieht sich vermutlich auf die Wandhöhe, nicht auf den Sturz selbst, was die Beschreibung unklar macht.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der massiven statischen Unterschätzung der Lasten. Auch eine "nichttragende" Wand aus Glasbausteinen hat ein erhebliches Eigengewicht, das durch den Sturz sicher abgetragen werden muss. Ein 8 cm hoher Leimbinder ist für eine Spannweite von 2,40 m völlig überfordert und würde unter der Last durchbiegen oder brechen. Dies kann zum Einsturz der Wand und zu schweren Verletzungen führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Leimbinder dieser Größe als Sturz ausreicht, ist fachlich falsch. Die erforderliche Sturzhöhe hängt von der Spannweite, der Last und der Biegefestigkeit des Materials ab. Für 2,40 m wäre selbst bei geringen Lasten eine Sturzhöhe von mindestens 20-25 cm erforderlich, abhängig von der statischen Berechnung.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte Auflagerung des Sturzes. Er muss auf beiden Seiten mindestens 25-30 cm tief auf dem vorhandenen Mauerwerk aufliegen. Zudem muss die Last aus dem Sturz sicher in den Untergrund (Fundament) abgeleitet werden. Bei Glasbausteinen ist die Haftung mit Mörtel oft gering, was die Standsicherheit zusätzlich gefährdet.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie auf keinen Fall einen Eigenbau ohne statische Berechnung durch. Beauftragen Sie zwingend einen Statiker oder Bauingenieur mit der Berechnung des Sturzes. Lassen Sie die Ausführung von einem Fachbetrieb für Mauerwerksbau oder einem Zimmermann durchführen. Nur so ist die Sicherheit der Konstruktion und der Schutz vor Einsturz gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt den geplanten Durchbruch in einer nichttragenden Wand aus Glasbetonsteinen mit Einbau eines Leimbinder-Sturzes (12 x 8 cm, 240 cm lang) bei einer lichten Öffnungshöhe von ca. 35 cm zur Decke. Die Wand läuft rechts und links weiter, was grundsätzlich günstige Randbedingungen für eine Sturzlastaufnahme suggeriert.

    🔴 Gefahr: Ein Leimbinder 12 x 8 cm ist für eine Spannweite von 240 cm ohne Zwischenauflager nicht statisch geeignet – selbst bei einer nichttragenden Wand, da er erheblichen Durchbiegungen, Kriechverformungen und potenziellen Rissbildungen im Mauerwerk über dem Sturz unterliegt. Die geringe Höhe von 35 cm zur Decke verstärkt das Risiko einer unzulässigen Verformung und kann zu Schäden am Putz, Fugenrissen oder sogar zum Versagen des Sturzes führen.

    🔴 Gefahr: Leimbinder sind keine baurechtlich zugelassenen Sturzbauteile für Mauerwerk; sie fehlen Zulassungen nach DIN 1052 oder ETA und erfüllen keine Nachweise für Brandwiderstand, Schlagzähigkeit oder Langzeitstabilität im Mauerwerkverbund.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Leimbinder in dieser Dimension ausreichend sei, ist fachlich unzutreffend – auch bei nichttragenden Wänden muss der Sturz die Eigenlast des Mauerwerks über der Öffnung sicher abtragen und Verformungen auf zulässige Grenzwerte begrenzen.

    ➕ Ergänzung: Für Glasbetonsteine (z. B. Liapor, Ytong oder ähnliche Porenbetonsteine) sind spezielle Sturzsysteme erforderlich: z. B. Stahlbetonstürze mit statischem Nachweis, vorgefertigte Porenbeton-Stürze oder Stahlstürze mit korrekter Verankerung und Brandschutzverkleidung.

    ➕ Ergänzung: Die statische Bemessung muss die Wanddicke, Steinfestigkeit, Mörtelart, Auflagerlänge (mindestens 25 cm je Seite), Verankerungstiefe und ggf. zusätzliche Lasten (z. B. Aufhängungen, Putzlast) berücksichtigen – dies ist nicht pauschal abschätzbar.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik oder einen zertifizierten Statiker, um eine statisch geprüfte Sturzkonstruktion zu planen und die Wand als nichttragend baurechtlich bestätigen zu lassen – vor jeglicher Ausführung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten den Leimbinder 12 × 8 cm bei 240 cm Spannweite als statisch ungeeignet.
    • Alle fordern eine statische Berechnung durch einen Fachmann (Statiker/Sachverständiger) vor Ausführung.
    • Alle betonen die hohe Gefahr von Durchbiegung, Rissen oder Einsturz, auch bei nichttragenden Wänden.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt die Wand „nichttragend“ ohne Einschränkung, während DeepSeek und Qwen explizit auf die Unklarheit der Angabeoffiziell klären zu lassen.
    • Qwen präzisiert die lichte Höhe zur Decke mit ca. 35 cm – ein kritischer Parameter, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit nennen, aber implizit in die Verformungsrisiken einbeziehen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die fehlende baurechtliche Zulassung von Leimbinder als Sturz (keine ETA/DIN-Nachweise) – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht thematisieren.
    • DeepSeek betont die geringe Haftung von Glasbetonsteinen im Mörtelverbund als zusätzliches Standsicherheitsrisiko – nicht explizit in den anderen Analysen.
    • Qwen nennt konkrete Alternativen: vorgefertigte Porenbetonstürze, Stahlbetonstürze, Stahlstürze mit Brandschutz – GoogleAI und DeepSeek nennen Alternativen nur allgemein.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert, ein Leimbinder könne unter fachlicher Berechnung prinzipiell als Sturz genutzt werden – DeepSeek und Qwen verneinen dies grundsätzlich: Qwen betont ausdrücklich die fehlende Zulassung, DeepSeek nennt die Dimension „völlig überfordert“ und „fachlich falsch“. → Vorsichtsprinzip: Widerspruch zugunsten der sichereren Einschätzung (DeepSeek/Qwen) entschieden.

    👉 Empfehlung: Verzichten Sie vollständig auf Leimbinder als Sturz. Nutzen Sie stattdessen baurechtlich zugelassene Sturzsysteme mit statischem Nachweis – bevorzugt nach DIN EN 1996-1-1 und mit Brandschutznachweis.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statische Eignung des Leimbinder-Sturzes (12 × 8 cm, 240 cm)❌ WiderspruchAlle drei Modelle lehnen die Dimension ab – Qwen und DeepSeek tun dies grundsätzlich (keine Zulassung / technisch unmöglich), GoogleAI lässt fachliche Berechnung als theoretische Ausnahme zu, wird aber vom Vorsichtsprinzip überstimmt.
    Erforderlichkeit einer statischen Berechnung✅ KonsensVollständige Übereinstimmung: Berechnung durch zertifizierten Statiker oder Sachverständigen ist zwingend vor Durchbruch.
    Baurechtliche Zulassung von Leimbinder als Sturz✅ KonsensQwen nennt es explizit, GoogleAI und DeepSeek implizieren es durch Forderung nach „zugelassenen Sturzsystemen“ – Konsens: Leimbinder sind nicht baurechtlich zugelassen für diesen Einsatz.
    Sicherheitsrisiko bei Eigenbau✅ KonsensAlle warnen einhellig vor Einsturz, Verformung, Rissbildung und Verletzungsgefahr – auch bei nichttragenden Wänden.
    Alternativen zum Leimbinder⚠️ AbwägungQwen nennt konkrete Alternativen (Porenbeton-, Stahlbeton- und Stahlstürze), DeepSeek spricht allgemein von „fachgerechter Ausführung durch Fachbetrieb“, GoogleAI bleibt bei „Statikprüfung“ – Konsens besteht in der Notwendigkeit zugelassener Alternativen, aber nicht in der Spezifizierung.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie keinerlei Leimbinder als Sturz. Beauftragen Sie vor dem Durchbruch einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik, um die Nichttragendheit der Wand baurechtlich zu bestätigen und eine statisch nachgewiesene, zugelassene Sturzkonstruktion (z. B. Stahlbetonsturz nach DIN EN 1992-1-1) zu planen und ausführen zu lassen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoSturzversagen durch zu geringe Biegesteifigkeit des Leimbinder-SturzesEinsturz der Wandoberseite, schwere Verletzungen oder Todesfall
    🔴 RisikoFehlende baurechtliche Zulassung und fehlender BrandschutznachweisVerbot der Nutzung, Rückbauauflage, Haftungsrisiko bei Schäden oder Versicherungsleistung
    🔴 RisikoUnklare Tragfähigkeitsbestätigung der Wand als „nichttragend“Fehlende Haftung bei Schadensfall, rechtliche Verantwortung für Folgeschäden an Nachbarobjekten
    🔴 RisikoVerformung durch Kriechverhalten des Leimbinders bei LangzeitlastRisse in Putz und Fugen, Schäden an angeschlossenen Bauteilen (z. B. Türzargen, Elektroinstallationen)
    🔴 RisikoUnzureichende Verankerung und Auflagerlänge im GlasbetonmauerwerkAbrutschen des Sturzes, Kippen, seitliches Versagen – unvorhersehbare Standsicherheitsverluste
    ✅ ChanceVerwendung baurechtlich zugelassener Porenbeton-StürzeKostengünstige, werkseitig geprüfte Lösung mit einfacher Verarbeitung und geringer Bauhöhe
    ✅ ChanceFachgerechte Planung durch Statiker und SachverständigenRechtssichere Dokumentation, Vermeidung von Nachbesserungen, sichere Übergabe an Bauaufsicht oder Versicherung
    ✅ ChanceOptimale Integration von Installationen (Strom, Licht, Lüftung) im SturzbereichZeit- und kostenoptimierte Ausführung durch vorausschauende Planung und Einbau während des Durchbruchs
    ✅ ChanceVerbesserung der Raumatmosphäre durch lichtdurchlässige, großzügige ÖffnungSteigerung des Wohnkomforts und Wertsteigerung der Immobilie bei fachgerechter Ausführung
    ✅ ChanceErhöhung der Planungskompetenz durch Einbindung eines SachverständigenLangfristige Sicherheit bei weiteren Umbaumaßnahmen, fundierte Entscheidungsgrundlage für zukünftige Projekte

    Orientierungshilfen

    1. Statikprüfung und Baurechtsbestätigung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik, um die Nichttragendheit der Wand offiziell bestätigen zu lassen und eine statisch berechnete, zugelassene Sturzkonstruktion (z. B. Stahlbeton- oder Porenbetonsturz) zu planen.
    2. Sturzsystem wechseln: Verzichten Sie konsequent auf Leimbinder – bestimmen Sie mit dem Sachverständigen einen baurechtlich zugelassenen Sturz (z. B. Porenbetonsturz nach DIN 4165 oder Stahlbetonsturz mit ETA)
    3. Sicherheitsausrüstung bereitstellen: Für alle Vorarbeiten am Glasbeton (Trennschleifer, Bohrungen) bereitstellen: Zertifizierte Schutzbrille, Schnittschutzhandschuhe, FFP2-Staubmaske und Gehörschutz.
    4. Auflagerlänge und Verankerung prüfen: Stellen Sie vor dem Einbau sicher, dass der Sturz mindestens 25 cm je Seite in die bestehende Wand eingelassen wird und die Auflageflächen eben, tragfähig und sauber sind – ggf. mit Mörtel- oder Kleberestaurierung vorbereiten.
    5. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Dokumente: statischer Nachweis, Zulassungsunterlagen zum Sturz, Baubeschreibung, Fotos vor/nach Durchbruch – für Bauakte, Versicherung und künftige Verkaufsunterlagen.
    6. Fachbetrieb für Ausführung beauftragen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Mauerwerks- oder Stahlbetonbauer – kein Eigenbau, auch nicht bei „scheinbar einfacher“ nichttragender Wand.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Sturz
    Ein Sturz ist ein horizontal eingebautes Bauelement über einer Öffnung in einer Wand, das die Last der darüberliegenden Wandteile aufnimmt und ableitet. Er verhindert das Einstürzen der Wand über der Öffnung.
    Verwandte Begriffe: Träger, Unterzug, Überlager.
    Leimbinder
    Ein Leimbinder, auch Brettschichtholz genannt, besteht aus mehreren verleimten Holzlamellen. Durch die Verleimung entsteht ein Bauelement mit hoher Tragfähigkeit und Formstabilität, das für tragende Konstruktionen im Holzbau eingesetzt wird.
    Verwandte Begriffe: Brettschichtholz, BSH, Holzleimbau.
    Nichttragende Wand
    Eine nichttragende Wand dient nicht dazu, Lasten des Gebäudes abzutragen. Sie dient lediglich der Raumteilung oder als Verkleidung. Im Gegensatz zu tragenden Wänden hat sie keine statische Funktion für das Gebäude.
    Verwandte Begriffe: Trennwand, Ausfachung, Leichtbauwand.
    Glasbetonsteine
    Glasbetonsteine sind Bauelemente aus Glas, die in Beton eingefasst sind. Sie werden häufig für nichttragende Wände oder zur Lichtdurchlässigkeit eingesetzt. Sie sind relativ schwer und können bei Bearbeitung splittern.
    Verwandte Begriffe: Glasbausteine, Lichtbausteine, U-Glas.
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Kräften und Spannungen in Bauwerken befasst. Sie dient dazu, die Standsicherheit und Tragfähigkeit von Gebäuden zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre.
    Tragfähigkeit
    Die Tragfähigkeit ist die Fähigkeit eines Bauelements oder einer Konstruktion, Lasten aufzunehmen und abzutragen, ohne zu versagen. Sie wird in der Statik berechnet und ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit von Bauwerken.
    Verwandte Begriffe: Belastbarkeit, Festigkeit, Stabilität.
    Wanddurchbruch
    Ein Wanddurchbruch ist die Herstellung einer Öffnung in einer Wand, z.B. für eine Tür, ein Fenster oder einen Durchgang. Er kann in tragenden oder nichttragenden Wänden erfolgen und erfordert in der Regel statische Berechnungen und den Einbau eines Sturzes.
    Verwandte Begriffe: Mauerdurchbruch, Öffnung, Wandöffnung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Sturz?
      Ein Sturz ist ein Bauelement, das über einer Öffnung in einer Wand (z.B. Tür oder Fenster) eingebaut wird, um die Last der darüberliegenden Wandteile abzufangen und auf die seitlichen Wandbereiche abzuleiten. Er verhindert, dass die Wand über der Öffnung einstürzt.
    2. Wann benötige ich einen Sturz?
      Ein Sturz ist immer dann erforderlich, wenn eine Öffnung in einer tragenden oder nichttragenden Wand geschaffen wird und die Stabilität der darüberliegenden Wandteile gewährleistet werden muss. Die Notwendigkeit hängt von der Art der Wand, der Größe der Öffnung und den Lasten ab.
    3. Was ist ein Leimbinder?
      Ein Leimbinder (Brettschichtholz) ist ein Bauelement aus mehreren Holzlamellen, die miteinander verleimt werden. Dadurch erhält er eine hohe Tragfähigkeit und Formstabilität. Leimbinder werden häufig für tragende Konstruktionen im Holzbau eingesetzt.
    4. Kann ich einen Wanddurchbruch selbst durchführen?
      Ob Sie einen Wanddurchbruch selbst durchführen können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art der Wand, der Größe des Durchbruchs und Ihren handwerklichen Fähigkeiten. Bei tragenden Wänden ist dies in der Regel nicht empfehlenswert und sollte von einem Fachmann durchgeführt werden. Auch bei nichttragenden Wänden ist Vorsicht geboten, um Schäden zu vermeiden.
    5. Welche Alternativen gibt es zum Leimbinder als Sturz?
      Alternativen zum Leimbinder als Sturz sind z.B. Stahlträger, Betonstürze oder Fertigteilstürze. Die Wahl des geeigneten Materials hängt von den statischen Anforderungen, den baulichen Gegebenheiten und den persönlichen Vorlieben ab.
    6. Wie finde ich einen geeigneten Statiker?
      Einen geeigneten Statiker finden Sie z.B. über die Architektenkammer Ihres Bundeslandes, über Empfehlungen von Bekannten oder über Online-Portale. Achten Sie darauf, dass der Statiker über die erforderliche Qualifikation und Erfahrung verfügt.
    7. Was kostet ein Wanddurchbruch mit Sturz?
      Die Kosten für einen Wanddurchbruch mit Sturz variieren stark und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art der Wand, der Größe des Durchbruchs, dem Material des Sturzes und den regionalen Preisunterschieden. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Fachfirmen ein.
    8. Wie lange dauert ein Wanddurchbruch mit Sturz?
      Die Dauer für einen Wanddurchbruch mit Sturz hängt ebenfalls von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art der Wand, der Größe des Durchbruchs und den baulichen Gegebenheiten. In der Regel dauert ein solcher Eingriff mehrere Tage.

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