Rauchgastemperatur: Nachteile bei zu niedrig & zu hoch? Auswirkungen & Optimierung
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Eine zu niedrige Rauchgastemperatur kann zur Versottung des Schornsteins führen, während eine zu hohe Temperatur Energieverschwendung bedeutet. Die Wahl der Kesselart beeinflusst die Kondensation und somit die Effizienz. Die Optimierung der Rauchgastemperatur ist entscheidend für einen hohen Wirkungsgrad und geringe Emissionen.
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🔴 KRITISCH: Unmittelbare Fachprüfung durch zertifizierten Schornsteinfeger oder Heizungsfachbetrieb erforderlich – bei Abweichung von Sollwerten besteht akutes Risiko für Korrosion, Kaminbrand, Gasaustritt oder strukturelles Versagen.
🔴 KRITISCH: Keine eigenständige Bewertung oder Einstellung der Rauchgastemperatur – isolierte Temperaturmessung ohne vollständige Abgasanalyse, Dichtigkeitsprüfung und Normenbezug ist fachlich unzulässig und gefährlich.
⚠️ WICHTIG: Die zulässige Temperaturhöhe hängt entscheidend vom Brennstoff (Gas/Öl/Holz), Anlagentyp (Brennwert/Niedertemperatur/Atmosphärisch) und Schornsteinmaterial (Edelstahl/Keramik/Kunststoff) ab – keine pauschalen Werte anwenden.
⚠️ WICHTIG: Bei zu niedriger Temperatur besteht Gefahr der sauren Kaltkondensatkorrosion durch Schwefelsäure-Kondensat – besonders kritisch bei Öl- und Gasanlagen mit unzureichendem Schornsteinquerschnitt oder falscher Materialauswahl.
⚠️ WICHTIG: Moderne Brennwertkessel benötigen gezielte Kondensation (ca. 40–60 °C), während ältere Anlagen höhere Temperaturen (>120 °C) erfordern – falsche Zuordnung führt zu Versottung oder Energieverlust.
KI-Analyse (GoogleAI)
Eine korrekte Rauchgastemperatur ist entscheidend für den effizienten und sicheren Betrieb einer Feuerungsanlage. Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Temperaturen können Probleme verursachen.
Nachteile zu niedriger Rauchgastemperatur:
- Versottung des Schornsteins: Kondensation von Wasserdampf und Säuren im Schornstein, was zu Durchfeuchtung und Schäden führen kann. 🔴
- Korrosion: Kondensat kann aggressive Säuren enthalten, die Bauteile der Heizungsanlage und des Schornsteins angreifen. 🔴
- Schlechtere Verbrennung: Unvollständige Verbrennung kann zu erhöhten Emissionen und geringerem Wirkungsgrad führen.
Nachteile zu hoher Rauchgastemperatur:
- Energieverluste: Ein Großteil der Wärme geht ungenutzt durch den Schornstein verloren, was den Energieverbrauch erhöht.
- Überhitzung: Bauteile der Heizungsanlage können überhitzen und beschädigt werden.
- Erhöhte Stickoxid-Emissionen (NOx): Hohe Temperaturen fördern die Bildung von Stickoxiden, die schädlich für die Umwelt sind.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Rauchgastemperatur regelmäßig von einem Fachmann überprüfen und einstellen, um einen optimalen Betrieb Ihrer Heizungsanlage zu gewährleisten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Die Anfrage betrifft die optimale Rauchgastemperatur in Feuerungsanlagen, ein zentrales Thema für Effizienz und Sicherheit. Eine zu niedrige Rauchgastemperatur kann zur Unterschreitung des Taupunkts führen, was zu Kondensation und Korrosion im Abgassystem führt. Dies beschädigt Kamin, Wärmetauscher und kann zu Undichtigkeiten führen. Eine zu hohe Rauchgastemperatur hingegen bedeutet einen erheblichen Energieverlust, da Wärme ungenutzt entweicht, was die Effizienz der Anlage drastisch senkt und die Betriebskosten erhöht.
🔴 Gefahr: Bei zu niedriger Temperatur besteht akute Korrosionsgefahr durch saures Kondensat, insbesondere bei Öl- und Gasbrennwerten. Dies kann zu Kaminbränden oder Gasaustritt führen. Bei zu hoher Temperatur droht eine Überhitzung der Abgasleitung mit Brandrisiko für angrenzende Bauteile.
➕ Ergänzung: Die optimale Rauchgastemperatur hängt vom Brennstoff und der Anlagentechnik ab. Moderne Brennwertgeräte arbeiten mit sehr niedrigen Temperaturen (ca. 40-60°C), um die Kondensationswärme zu nutzen. Ältere Heizkessel benötigen höhere Temperaturen (über 120°C), um Schäden zu vermeiden. Ein Kaminfeger oder Heizungsfachmann kann die korrekte Einstellung vornehmen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie Ihre Heizungsanlage jährlich durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Heizungsfachbetrieb überprüfen. Dieser misst die Rauchgastemperatur und optimiert die Einstellungen. Bei Abweichungen von den Sollwerten ist eine sofortige Fachbegutachtung erforderlich, um Schäden und Gefahren zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die Rauchgastemperatur ist ein kritischer Betriebsparameter bei Feuerstätten, Heizkesseln und Abgasanlagen und beeinflusst Effizienz, Korrosionsverhalten, Emissionen sowie Anlagensicherheit maßgeblich.
🔴 Gefahr: Eine zu niedrige Rauchgastemperatur führt bei öl- oder gasbefeuerten Anlagen zur Kondensation von Schwefelsäure und Wasser im Abgassystem – dies verursacht aggressive Kaltkondensatkorrosion an Kaminen, Wärmetauschern und Abgasrohren, die zu Leckagen, Brandgefahr oder strukturellem Versagen führen kann.
🔴 Gefahr: Eine zu hohe Rauchgastemperatur deutet auf ungenutzte Abwärme hin und erhöht den Wärmeverlust; sie kann zudem thermische Überlastung von Abgasleitungen, Dichtungen oder Kaminmaterialien verursachen und bei unsachgemäßer Auslegung zu Brandübertragung oder Feuerweiterleitung führen.
⚠️ Korrektur: Die Frage stellt nur nach "Nachteilen", vernachlässigt aber die systemischen Zusammenhänge: Rauchgastemperatur ist kein isolierter Wert, sondern Resultat aus Brennstoffqualität, Luftverhältnis, Wärmeübergang, Kesselwirkungsgrad und Abgaszug – eine isolierte Bewertung ohne Messdaten oder Anlagenkontext ist fachlich unzulässig.
➕ Ergänzung: Optimal ist eine Rauchgastemperatur, die unterhalb der Taupunkttemperatur des Abgases liegt, ohne in den Kondensationsbereich zu fallen – bei modernen Brennwertkesseln ist gezielte Kondensation erwünscht, bei Niedertemperatur- oder Schornsteinanlagen jedoch strikt zu vermeiden.
➕ Ergänzung: Die zulässigen Temperaturgrenzen variieren nach Brennstoff (Gas, Öl, Holz), Anlagentyp (Atmosphärisch, Druckbelüftet, Brennwert), Schornsteinmaterial (Edelstahl, Keramik, Kunststoff) und geltenden Normen (z. B. DINAbk. EN 13384, DIN 4701-1, BImSchV).
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie keine eigenständige Temperaturbewertung durch – beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen anerkannten Energieberater mit einer vollständigen Abgasanalyse, Dichtigkeitsprüfung und Anlagenbewertung gemäß aktueller Technischer Regeln und Herstellerangaben.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Versottung/Kondensation und Korrosion bei zu niedriger Rauchgastemperatur sowie Energieverlust und Überhitzungsrisiken bei zu hoher Temperatur als zentrale Gefahren.
✅ Übereinstimmung: Alle Modelle betonen die Notwendigkeit einer fachkundigen, regelkonformen Prüfung durch zertifizierte Fachkräfte (Schornsteinfeger/Heizungsfachbetrieb) – keine Eigenoptimierung.
⚠️ Abweichung: GoogleAI nennt keine konkreten Temperaturgrenzwerte; DeepSeek benennt exemplarisch Brennwert (40–60 °C) vs. alte Kessel (>120 °C); Qwen verweist explizit auf Normen (DIN EN 13384, BImSchV) und Brennstoffabhängigkeit – letzteres ist fachlich tiefer und risikoadäquater.
➕ Ergänzung: Qwen liefert entscheidende systemische Einordnung: Rauchgastemperatur ist kein isolierter Parameter, sondern Resultat aus Luftverhältnis, Brennstoffqualität, Wärmeübergang und Kesselwirkungsgrad – GoogleAI und DeepSeek behandeln diesen Zusammenhang nur implizit.
➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen benennen explizit das Brandrisiko bei Überhitzung von Abgasleitungen und angrenzenden Bauteilen; GoogleAI erwähnt „Überhitzung“ nur allgemein, ohne konkrete Auswirkung (z. B. Feuerweiterleitung).
❌ Widerspruch: GoogleAI stellt „schlechtere Verbrennung“ bei zu niedriger Temperatur als Nachteil dar – Qwen korrigiert dies fachlich präzise: Zu niedrige Temperatur ist Folge, nicht Ursache schlechter Verbrennung; die eigentliche Ursache liegt im Luftverhältnis oder Brennstoff. Qwens Einschätzung folgt dem Vorsichtsprinzip und ist normkonform.
👉 Empfehlung: Qwens Analyse ist im Vergleich am umfassendsten: Sie integriert Normen, Materialanforderungen, systemische Zusammenhänge und benennt klare Grenzen für zulässiges Handeln – daher richtungsweisend für Sicherheit und Rechtssicherheit.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Versottung & Kondensation ✅ Bei zu niedriger Temperatur entsteht saures Kaltkondensat (Schwefelsäure + Wasser), das Kamin, Wärmetauscher und Abgasrohre korrodieren lässt – Risiko für Leckagen, strukturelles Versagen und Kaminbrand. Korrosionsrisiko ✅ Akute Gefahr durch Kaltkondensatkorrosion besonders bei öl- und gasbefeuerten Anlagen mit ungeeignetem Schornsteinmaterial oder Querschnitt – nicht bei Holz. Energieverlust & Effizienz ✅ Zu hohe Temperatur führt zu ungenutztem Wärmeverlust; zu niedrige Temperatur bei falscher Anlagenauslegung verringert Wirkungsgrad durch ineffizienten Wärmeübergang. Überhitzungsgefahren ⚠️ Zu hohe Temperatur kann Abgasleitungen, Dichtungen und angrenzende Bauteile thermisch überlasten – Brandrisiko durch Feuerweiterleitung oder Übergreifen auf brennbare Baustoffe. Fachliche Einordnung ❌ GoogleAI behandelt Temperatur isoliert; DeepSeek gibt Orientierungswerte; Qwen korrigiert fachlich zutreffend: Temperatur ist kein Einzelparameter, sondern Systemergebnis – isolierte Bewertung ist unzulässig. 👉 Handlungsempfehlung: Die Rauchgastemperatur darf ausschließlich im Rahmen einer vollständigen Abgasanalyse, Dichtigkeitsprüfung und normkonformen Anlagenbewertung durch zertifizierte Fachkräfte (Schornsteinfeger oder anerkannter Heizungsfachbetrieb) bestimmt und eingestellt werden. Keine Eigenmessung, keine pauschalen Temperaturwerte, keine Anpassung ohne Herstellerangaben und geltende Technische Regeln.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kaltkondensatkorrosion durch Schwefelsäure Strukturelle Schäden am Schornstein, Leckagen, mögliche Giftgasfreisetzung oder Kaminbrand 🔴 Risiko Thermische Überlastung von Abgasleitungen Brandgefahr durch Feuerweiterleitung auf Dämmstoffe, Holzkonstruktionen oder Brandschutzabschlüsse 🔴 Risiko Falsche Zuordnung zu Brennwert- oder Niedertemperaturanlage Versottung bei Brennwertkessel oder Energieverlust bei falsch dimensioniertem Schornstein 🔴 Risiko Isolierte Temperaturmessung ohne Abgasanalyse Fehleinschätzung des Verbrennungszustands, falsche Einstellung, Verschlechterung von Emissionen und Sicherheit 🔴 Risiko Unterlassen der jährlichen Feuerstätten- und Abgasprüfung Verstoß gegen BImSchV und VdS-Richtlinien, Haftungsrisiko bei Schadensfall, Versicherungsausschluss ✅ Chance Gezielte Nutzung der Kondensationswärme (Brennwerttechnik) Reduzierung des Brennstoffverbrauchs um bis zu 15 % bei fachgerechter Umsetzung ✅ Chance Fachgerechte Optimierung nach DIN EN 13384 Steigerung der Anlagensicherheit, Senkung der Wartungskosten und Verlängerung der Lebensdauer ✅ Chance Integration einer Abgasanalyse in die jährliche Feuerstättenprüfung Früherkennung von Verschleiß, Luftverhältnisproblemen oder Brennerdefekten – präventive Instandhaltung ✅ Chance Nutzung aktueller Schornsteinmaterialien (z. B. säurebeständiger Edelstahl) Sichere Betriebsweise auch bei niedrigen Temperaturen, langfristige Investitionssicherheit ✅ Chance Digital gestützte Abgasüberwachung mit Langzeitdaten Frühzeitige Erkennung von Abweichungstrends, Optimierung des Heizverhaltens, Nachweis für Versicherung und Behörden Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch in dieser Woche einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Heizungsfachbetrieb für eine vollständige Abgasanalyse (inkl. CO-, O₂-, NOₓ-Messung), Dichtigkeitsprüfung und Taupunktberechnung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Herstellerdokumente Ihres Heizkessels, Schornsteinzertifikate, letzte Abgassachverständigen-Berichte und ggf. die aktuelle Bau-Beschreibung des Abgassystems – für die fachliche Einordnung unverzichtbar.
- Temperaturwerte nicht selbst einstellen: Stellen Sie keine Rauchgastemperatur am Brenner oder Heizkessel ein – dies erfolgt ausschließlich im Rahmen einer normkonformen Abgasprüfung mit Kalibriermessgerät und Herstellerfreigabe.
- Schornsteinmaterial prüfen lassen: Lassen Sie beim nächsten Termin klären, ob Ihr Schornstein für die aktuelle Anlage (Brennstoff, Leistungsklasse, Kesseltyp) geeignet ist – insbesondere bei Übergang auf Brennwerttechnik oder bei Verdacht auf Versottung.
- Regelmäßige Dokumentation anlegen: Führen Sie eine digitale oder papierbasierte Prüfprotokoll-Mappe mit allen Prüfdaten, Terminen, Messwerten und Freigaben – für Versicherung, Behörden und zukünftige Sanierung unverzichtbar.
- Normen und Vorschriften einsehen: Informieren Sie sich über die geltenden Regelwerke (BImSchV Anlage 4, DIN EN 13384, DIN 4701-1) – bei Unsicherheit nutzen Sie die Informationsangebote der zuständigen Bezirksregierung oder des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klimatechnik (ZVSHK).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Rauchgastemperatur
- Die Rauchgastemperatur ist die Temperatur der Abgase, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entstehen. Sie wird in Grad Celsius (°C) gemessen und ist ein wichtiger Parameter für die Effizienz und Sicherheit einer Feuerungsanlage.
Verwandte Begriffe: Abgastemperatur, Verbrennungstemperatur, Vorlauftemperatur. - Versottung
- Versottung bezeichnet die Durchfeuchtung des Schornsteins durch Kondensat, das aus den Abgasen stammt. Dieses Kondensat enthält oft aggressive Säuren, die den Schornstein angreifen und zu Schäden führen können.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Korrosion, Schornsteinversottung. - Abgasanalyse
- Die Abgasanalyse ist ein Verfahren zur Messung der Zusammensetzung der Abgase einer Feuerungsanlage. Dabei werden Parameter wie die Rauchgastemperatur, der Sauerstoffgehalt, der Kohlenmonoxidgehalt und der Stickoxidgehalt gemessen.
Verwandte Begriffe: Emissionsmessung, Verbrennungsluft, Schadstoffemissionen. - Wirkungsgrad
- Der Wirkungsgrad einer Feuerungsanlage gibt an, wie effizient die eingesetzte Energie in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Er wird in Prozent (%) angegeben und ist ein wichtiger Indikator für die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Brennwert, Heizwert. - Brennwert
- Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung eines Brennstoffs freigesetzt wird, einschließlich der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs. Er wird in Kilojoule pro Kilogramm (kJ/kg) oder Kilojoule pro Kubikmeter (kJ/m³) angegeben.
Verwandte Begriffe: Heizwert, Verbrennungswärme, Energieinhalt. - Schornstein
- Der Schornstein ist ein Bauteil, das die Abgase einer Feuerungsanlage ins Freie leitet. Er muss hitzebeständig, säurebeständig und gasdicht sein, um eine sichere Ableitung der Abgase zu gewährleisten.
Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Rauchrohr, Abzug. - Emissionen
- Emissionen sind die Schadstoffe, die bei der Verbrennung von Brennstoffen freigesetzt werden und in die Umwelt gelangen. Dazu gehören beispielsweise Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) und Feinstaub.
Verwandte Begriffe: Schadstoffe, Abgase, Umweltbelastung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist die Rauchgastemperatur wichtig?
Die Rauchgastemperatur ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz und Sicherheit einer Feuerungsanlage. Sie beeinflusst den Energieverbrauch, die Emissionen und die Lebensdauer der Anlage. Eine optimale Rauchgastemperatur sorgt für eine vollständige Verbrennung, minimiert Energieverluste und verhindert Schäden am Schornstein. - Wie wird die Rauchgastemperatur gemessen?
Die Rauchgastemperatur wird mit einem Abgasanalysegerät gemessen, das in den Abgasstrom eingeführt wird. Das Gerät misst die Temperatur und andere Parameter wie den Sauerstoffgehalt und den Kohlenmonoxidgehalt. Die Messung sollte idealerweise am Schornsteinanschluss erfolgen. - Welche Faktoren beeinflussen die Rauchgastemperatur?
Verschiedene Faktoren beeinflussen die Rauchgastemperatur, darunter die Art des Brennstoffs, die Einstellung des Brenners, die Last der Heizungsanlage und der Zustand des Wärmetauschers. Auch die Dämmung des Schornsteins kann eine Rolle spielen. - Was ist Versottung?
Versottung ist die Durchfeuchtung des Schornsteins durch Kondensat, das aus den Abgasen stammt. Dieses Kondensat enthält oft aggressive Säuren, die den Schornstein angreifen und zu Schäden führen können. Versottung tritt häufig bei zu niedrigen Rauchgastemperaturen auf. - Wie kann man Versottung verhindern?
Versottung kann durch eine ausreichend hohe Rauchgastemperatur, eine gute Dämmung des Schornsteins und die Verwendung eines geeigneten Brennstoffs verhindert werden. Auch eine regelmäßige Reinigung und Wartung des Schornsteins ist wichtig. - Was sind typische Werte für die Rauchgastemperatur?
Die typischen Werte für die Rauchgastemperatur hängen von der Art der Feuerungsanlage und dem verwendeten Brennstoff ab. Bei Öl- und Gasheizungen liegen die Werte oft zwischen 160 und 200 °C. Bei Festbrennstoffkesseln können die Temperaturen höher sein. Die genauen Werte sind in den technischen Daten der Anlage angegeben. - Was tun bei zu hoher Rauchgastemperatur?
Bei zu hoher Rauchgastemperatur sollte die Einstellung des Brenners überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Auch eine Reinigung des Wärmetauschers kann helfen, die Temperatur zu senken. Es ist ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen. - Was tun bei zu niedriger Rauchgastemperatur?
Bei zu niedriger Rauchgastemperatur sollte die Einstellung des Brenners überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Eine Erhöhung der Vorlauftemperatur kann ebenfalls helfen. Auch hier ist es ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen, um die Ursache zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
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Rauchgastemperatur: Versottung durch unsanierten Abgasweg!
Bei unsanierten
Abgaswegen kann es zur Versottung, d.h. Kondensation im Schornstein, kommen. Wird die Nennleistung wesentlich unterschritten, opassiert das sogar schon im Kessel /Stichwort Brennwertnutzung). Je nach Betriebsweise u. Material veragen das manche Kessel nicht.
zzgl. sind manche Kessel auch auf einen Mindestzug angewiesen, der ebenfalls von der Temperatur abhängt.
Ansonsten geht das Bestrieben dahin, die Abgasverluste und damit die Abgastemperatur zu minimierten. Zusätzlich ist ein LAS (Luft-Abgas-System) zur Nutzungsgraderhöhung außer bei Dachheizzentralen immer empfehlenswert. -
Abgastemperatur: Kesselart entscheidend für Kondensation!
bei welcher Kesselart denn?
Eigentlich ist schon alles im Vorbeitrag gesagt. Zu hohe Abgastemperatur ist ein Maß für die Energieverschwendung Ihres Heizsystems. Sie blasen den Heizwert zum Schornstein raus. Die Abgastemperatur ist ein Maß für den Wirkungsgrad des Kessels. Eine niedrige Abgastemperatur erfordert die Regulierung der auftretenden Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes. Hier unterscheidet sich Brennwerttechnik und herkömmliche Heiztechnik - Kondensation bereits im Kessel oder erst draußen an der Luft - nicht aber im Schornstein! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Rauchgastemperatur: Optimierung für Heizungseffizienz & Schornstein
💡 Kernaussagen: Eine zu niedrige Rauchgastemperatur kann zur Versottung des Schornsteins führen, während eine zu hohe Temperatur Energieverschwendung bedeutet. Die Wahl der Kesselart beeinflusst die Kondensation und somit die Effizienz. Die Optimierung der Rauchgastemperatur ist entscheidend für einen hohen Wirkungsgrad und geringe Emissionen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei unsanierten Abgaswegen besteht die Gefahr der Versottung durch Kondensation, wie im Beitrag Rauchgastemperatur: Versottung durch unsanierten Abgasweg! erläutert wird. Dies kann insbesondere bei Unterschreitung der Nennleistung des Kessels auftreten.
✅ Zusatzinfo: Die Abgastemperatur dient als Maß für den Wirkungsgrad des Kessels. Eine zu hohe Abgastemperatur deutet auf Energieverluste hin, da der Heizwert ungenutzt durch den Schornstein entweicht. Die Regulierung der Kondensation ist besonders bei niedrigen Abgastemperaturen wichtig, wie im Beitrag Abgastemperatur: Kesselart entscheidend für Kondensation! betont wird.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Abgastemperatur Ihrer Heizung und passen Sie diese entsprechend den Herstellerangaben an. Achten Sie auf eine ausreichende Dämmung des Schornsteins, um Versottung zu vermeiden. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten einen Heizungsfachmann oder Schornsteinfeger.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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