Brennwerttherme vs. Kombitherme: Lohnt sich Brennwert ohne Fußbodenheizung? Lautstärke & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob sich eine Brennwerttherme in einer 85 m² Wohnung ohne Fußbodenheizung lohnt. Entscheidend ist die Rücklauftemperatur, die niedrig genug sein muss, um die Kondensation zu ermöglichen. Eine korrekte Dimensionierung der Therme ist wichtig, um ein häufiges Takten zu vermeiden. Moderne Erdgas-Brennwertgeräte erzeugen kaum schweflige Säure, was die Wartung vereinfacht. Auch bei Teillastbetrieb im Frühjahr und Herbst findet Kondensation statt, was die Energieeffizienz erhöht.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Brennwerttherme vs. Kombitherme: Lohnt sich Brennwert ohne Fußbodenheizung? Lautstärke & Kosten?

85 m² keine Fußbodenheizung lohnt sich trotzdem eine Brennwerttherme? Ein Bekannter sagt die sind lauter als normale, stimmt das? Und zu guter letzt welches System ist von der Preis/Leistung günstiger? Wo bekom ich weitere Informationen zu diesem Thema?
Vielen vielen Dank für die Antworten.
  • Name:
  • Jochen Guhl
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Einbau einer nicht-brennwertfähigen Kombitherme ist nach GEG (Gebäudeenergiegesetz) seit 2024 in der Regel nicht mehr zulässig – nur effiziente Heizsysteme mit Brennwertnutzung oder erneuerbare Alternativen sind genehmigungsfähig.

    🔴 KRITISCH: Fehlende Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831 führt zu falscher Dimensionierung – Risiko von Über- oder Unterversorgung, erhöhtem Energieverbrauch und Komfortmängeln.

    ⚠️ WICHTIG: Förderung durch BEGAbk. (Bundesförderung für effiziente Gebäude) ist nur bei Brennwertthermen mit Nachweis des Jahresnutzungsgrades ηs ≥ 90 % und fachgerechter Installation möglich – sonst entfällt der Zuschuss bis zu 30 %.

    ⚠️ WICHTIG: Lautstärke ist kein brennwertspezifisches Risiko, aber eine unzureichende Schalldämmung bei Aufstellung (z. B. in Wohnräumen ohne Schallschutzmaßnahmen) kann zu störendem Geräuschpegel führen – Prüfung des Schallleistungspegels (dBAbk.(A)) im Gerätedatenblatt ist zwingend.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Frage wie folgt: Ob sich eine Brennwerttherme ohne Fußbodenheizung lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab.

    Brennwerttherme: Sie nutzt die Wärme der Abgase, was den Wirkungsgrad erhöht und Heizkosten senken kann. Dies ist besonders bei niedrigen Vorlauftemperaturen effizient, die auch ohne Fußbodenheizung durch größere Heizkörper erreicht werden können.

    Lautstärke: Moderne Brennwertthermen sind in der Regel gut gedämmt und nicht lauter als konventionelle Kombithermen. Die Lautstärke hängt stark vom Modell und der Installation ab.

    Preis/Leistung: Brennwertthermen sind in der Anschaffung oft teurer, können aber durch geringere Betriebskosten langfristig günstiger sein. Vergleichen Sie Angebote und berücksichtigen Sie staatliche Förderungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Heizungsfachbetrieb beraten, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden. Berücksichtigen Sie dabei die Größe der Heizkörper und die Dämmung des Gebäudes.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach dem sinnvollen Einsatz einer Brennwerttherme in einer 85 m² großen Wohnung ohne Fußbodenheizung und vergleicht diese mit einer konventionellen Kombitherme hinsichtlich Lautstärke und Kosten. Die Frage zeigt eine typische Verunsicherung bei der Heizungsmodernisierung, bei der oft Halbwissen und Mythen eine Rolle spielen.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Überlegung, ob sich eine Brennwerttherme ohne Fußbodenheizung lohnt, ist berechtigt. Tatsächlich arbeitet eine Brennwerttherme am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen, wie sie eine Fußbodenheizung bietet. Bei einem Heizkörpersystem mit höheren Temperaturen sinkt der Brennwertnutzen, aber er ist nicht null. Moderne Brennwertgeräte nutzen auch bei 70/50°C noch einen Teil der Abgaswärme, was zu Einsparungen von 10-15% gegenüber einem Konstanttemperaturkessel führt.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bekannten, Brennwertthermen seien generell lauter als normale Thermen, ist pauschal falsch. Moderne Brennwertgeräte sind in der Regel leiser als alte Konstanttemperaturkessel, da sie oft über leistungsgeregelte Gebläse und bessere Schalldämmung verfügen. Die Lautstärke hängt stark vom Hersteller, der Aufstellung und der Wartung ab, nicht vom Brennwertprinzip an sich.

    ➕ Ergänzung: Ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist die Heizlast der Wohnung. Bei 85 m² und guter Dämmung kann eine Brennwerttherme auch mit Heizkörpern wirtschaftlich sein, da die Vorlauftemperatur durch eine hydraulische Abgleichoptimierung oft gesenkt werden kann. Zudem sind Brennwertgeräte heute Stand der Technik und bei Neugeräten kaum teurer als einfache Kombithermen. Die Kosten für eine Kombitherme (oft ein Konstanttemperaturgerät) sind zwar geringer in der Anschaffung, aber die höheren Betriebskosten über 15-20 Jahre gleichen dies meist aus.

    🔴 Gefahr: Eine echte Gefahr besteht darin, dass der Nutzer aufgrund von Fehlinformationen ein veraltetes oder ineffizientes System wählt. Der Einbau eines Konstanttemperaturkessels ist heute in vielen Fällen nicht mehr zulässig oder unwirtschaftlich, da die Energieeinsparverordnung (EnEVAbk./GEG) hohe Anforderungen stellt. Zudem kann eine falsche Dimensionierung der Therme zu höheren Verbrauchskosten und Komforteinbußen führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb durchführen. Beauftragen Sie einen Energieberater oder Heizungsfachmann mit der Planung, der auch den hydraulischen Abgleich Ihrer Heizkörper vornimmt. Informieren Sie sich bei der Verbraucherzentrale oder der BAFA über Fördermittel für den Heizungstausch. Entscheiden Sie sich für ein modernes Brennwertgerät eines namhaften Herstellers (z.B. Viessmann, Vaillant, Buderus) und lassen Sie es fachgerecht installieren und einregulieren.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Frage betrifft die fachliche Einordnung von Brennwertthermen im Vergleich zu Kombithermen bei einer Wohnfläche von 85 m² ohne Fußbodenheizung – ein typischer Fall für Ein- bis Zweifamilienhäuser mit Heizkörperanlage.

    🔴 Gefahr: Eine falsche Heizungswahl führt nicht zu unmittelbaren Sicherheitsrisiken wie Asbest oder Elektrogefahr, birgt aber erhebliche langfristige Risiken: unnötig hohe Energiekosten, erhöhte CO₂-Emissionen und mögliche Förderverluste gemäß aktueller Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), da Kombithermen ohne Brennwerttechnik seit 2024 nicht mehr förderfähig sind.

    ✅ Zustimmung: Ja, eine Brennwerttherme lohnt sich auch ohne Fußbodenheizung – moderne Geräte erreichen bei Heizkörperanlagen mit niedrigen Vorlauftemperaturen (z. B. bei Außentemperaturfühler-Regelung) trotzdem hohe Nutzungsgrade von über 90 %, da sie die Abgaswärme effizient zurückgewinnen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, Brennwertthermen seien grundsätzlich lauter als konventionelle Geräte, ist unzutreffend: Geräuschentwicklung hängt vom konkreten Modell, der Installation (Schallschutzmaßnahmen, Standort, Rohrleitungsdämmung) und nicht vom Brennwertprinzip ab – moderne Brennwertgeräte liegen meist unter 45 dB(A) im Betrieb.

    ➕ Ergänzung: Die Preis/Leistung hängt entscheidend von der Gesamtbetrachtung ab: Anschaffungskosten einer Brennwerttherme liegen zwar 15–30 % über einer Standardkombitherme, doch amortisieren sich durch bis zu 30 % niedrigere Heizkosten und BEG-Förderung (bis zu 30 % Zuschuss) oft innerhalb von 5–8 Jahren.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass Kombithermen generell günstiger seien, ist irreführend – bei Berücksichtigung von Förderung, Energiepreisentwicklung und Lebensdauer (15–20 Jahre) ist die Brennwerttechnik langfristig wirtschaftlicher und zukunftssicherer.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599 oder mit Energie-Effizienz-Experte-Liste) für eine individuelle Heizlastberechnung und Wirtschaftlichkeitsanalyse – und konsultieren Sie vor der Entscheidung die aktuelle BEG-Förderdatenbank sowie Herstellerdatenblätter mit realistischen Jahresnutzungsgraden (ηs) und Schallleistungspegeln.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Eine Brennwerttherme lohnt sich auch ohne Fußbodenheizung – insbesondere bei gut gedämmten 85-m²-Wohnungen und hydraulischem Abgleich.
    • Alle drei widersprechen der pauschalen Behauptung, Brennwertthermen seien grundsätzlich lauter – Lautstärke hängt vom Modell und der Installation ab, moderne Geräte sind oft leiser als alte Konstanttemperaturkessel.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Beratung durch einen Heizungsfachbetrieb oder Energieberater.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt Förderungen nur allgemein; DeepSeek und Qwen konkretisieren BEG-Förderung (bis 30 %), ihre Voraussetzungen (z. B. ηs ≥ 90 %) und den Ausschluss von Kombithermen seit 2024 – dies ist sicherheitsrelevant und stärker gewichtet.
    • GoogleAI sieht „größere Heizkörper“ als Alternative zu Fußbodenheizung – DeepSeek und Qwen ergänzen entscheidend: hydraulischer Abgleich und Außentemperaturfühler-Regelung sind mindestens ebenso wichtig für niedrige Vorlauftemperaturen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen nennt explizit die aktuelle BEG-Förderdatenbank und DIN 18599-Energieberater als Verifizierungsquelle – fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • DeepSeek betont die gesetzliche Zulässigkeit nach GEG als zwingenden Entscheidungsfaktor – GoogleAI erwähnt dies nicht.
    • Qwen führt die Amortisationsdauer (5–8 Jahre) mit Förderung und Energiepreisentwicklung quantitativ ein – bei GoogleAI und DeepSeek nur qualitativ.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt „Preis/Leistung“ als offene Frage dar; Qwen widerspricht explizit mit „❌ Widerspruch: Kombithermen sind generell günstiger“ – und betont die langfristige Wirtschaftlichkeit der Brennwerttherme inkl. Förderung. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der gesetzlichen Rahmenbedingungen wird die sicherere, förderrechtlich abgesicherte Aussage von Qwen priorisiert.

    👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich an der sichersten, rechtskonformen und förderfähigen Einschätzung: Brennwerttherme ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern bei Neuinstallation oder Austausch in der Regel die einzige zulässige und förderfähige Option – unabhängig vom Vorhandensein einer Fußbodenheizung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Wirtschaftlichkeit ohne Fußbodenheizung Ja – insbesondere bei gut gedämmter 85-m²-Wohnung, hydraulischem Abgleich und Außentemperaturfühler-Regelung erreichen moderne Brennwertthermen Nutzungsgrade >90 %; Amortisation in 5–8 Jahren inkl. BEG-Förderung.
    Lautstärke im Vergleich Kein systematischer Nachteil: Moderne Brennwertthermen sind nicht lauter als konventionelle Kombithermen – Geräuschpegel hängt vom konkreten Modell und fachgerechter Installation ab (Zielwert: ≤45 dB(A)).
    Gesetzliche Zulässigkeit (GEG) Seit 2024 ist der Einbau einer nicht-brennwertfähigen Kombitherme in der Regel unzulässig; Brennwerttechnik ist Mindestanforderung für fossile Heizungen – Ausnahmen sind eng begrenzt.
    Förderfähigkeit (BEG) Nur Brennwertthermen mit nachgewiesenem ηs ≥ 90 % und fachgerechter Installation sind förderfähig – Kombithermen ohne Brennwertnutzung sind ausgeschlossen.
    Dimensionierung & Planung ⚠️ Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist zwingend – ohne diese besteht Risiko von falscher Dimensionierung, unnötigen Kosten und Komfortmängeln; hydraulischer Abgleich wird von allen drei Modellen als entscheidend für Effizienz genannt.
    Langfristige Betriebskosten GoogleAI bleibt neutral zur Langfristbilanz; DeepSeek und Qwen stimmen überein: Brennwertthermen senken langfristig die Betriebskosten um 10–30 % – bei Berücksichtigung von Förderung und Energiepreissteigerungen ist die Kombitherme langfristig teurer.

    👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich für eine Brennwerttherme – sie ist rechtskonform, förderfähig, wirtschaftlich sinnvoll und technisch zukunftssicher. Verzichten Sie auf veraltete Kombithermen, unabhängig von der Heizkörperanlage.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Fehlende GEG-Konformität bei Einbau einer Kombitherme Beanstandung durch Bauaufsicht, Nachrüstungsverpflichtung, Ausschluss von Förderung, Versicherungsprobleme bei Schäden
    🔴 Risiko Fehlende Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 Überdimensionierte Therme → unnötige Anschaffungs- und Betriebskosten; Unterdimensionierung → Komforteinbußen im Winter
    🔴 Risiko Kein hydraulischer Abgleich der Heizkörper Ungleichmäßige Wärmeverteilung, höhere Vorlauftemperaturen, bis zu 20 % mehr Energieverbrauch, verkürzte Lebensdauer der Therme
    🔴 Risiko Verzicht auf BEG-Förderung durch falsche Dokumentation oder Geräteauswahl Verlust von bis zu 30 % Zuschuss (mehrere Tausend Euro), höhere Eigenbeteiligung, verzögerte Amortisation
    🔴 Risiko Unzureichende Schalldämmung bei Aufstellung (z. B. in Schlafzimmer-Nähe) Störende Geräusche im Wohnbereich, Beeinträchtigung der Lebensqualität, Nachbarklagen möglich
    ✅ Chance Nutzung der BEG-Förderung mit bis zu 30 % Zuschuss Deutliche Senkung der Investitionskosten, verkürzte Amortisationszeit, höhere Wirtschaftlichkeit
    ✅ Chance Hydraulischer Abgleich + Außentemperaturfühlerregelung Senkung der Vorlauftemperatur um bis zu 10 °C, damit bis zu 15 % mehr Brennwertnutzung – trotz Heizkörperanlage
    ✅ Chance Einbindung eines Energieberaters (z. B. mit EEE-Liste) Individuelle Wirtschaftlichkeitsanalyse, Förderberatung, Prüfung der Gebäudehülle, ggf. Empfehlung für Zusatzmaßnahmen (z. B. Fensterdämmung)
    ✅ Chance Wahl eines qualitativ hochwertigen Brennwertgeräts mit Smart-Funktionen Optimierte Modulationsfähigkeit, Fernwartung, geringere Standby-Verluste – bis zu 5 % zusätzliche Einsparung im Jahresverlauf
    ✅ Chance Moderner Austausch als Basis für spätere Umstellung auf Wärmepumpe oder Hybridlösung Zukunftssichere Infrastruktur; bestehende Rohrleitungen und Hydraulik können in vielen Fällen weitergenutzt werden

    Orientierungshilfen

    1. Gesetzeskonformität prüfen: Stellen Sie sicher, dass das gewählte Gerät die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllt – nur Brennwertthermen mit Nachweis des Jahresnutzungsgrades ηs ≥ 90 % sind zulässig und förderfähig.
    2. Heizlastberechnung beauftragen: Beauftragen Sie einen Heizungsfachbetrieb oder Energieberater mit einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – ohne dieses Gutachten darf keine Heizung fachgerecht dimensioniert werden.
    3. Hydraulischen Abgleich einplanen: Vereinbaren Sie bei der Installation ausdrücklich den hydraulischen Abgleich aller Heizkörper – dies ist Voraussetzung für niedrige Vorlauftemperaturen und volle Brennwertausnutzung.
    4. BEG-Förderung aktiv beantragen: Nutzen Sie die BAFA-Online-Plattform oder die KfW-Portal-App, um vor Auftragserteilung den Förderantrag zu stellen – Einzelheiten zu Gerätedaten (Hersteller, Typ, ηs) und Fachbetrieb müssen vollständig vorliegen.
    5. Schallpegel prüfen und dokumentieren: Fordern Sie vom Hersteller das aktuelle Gerätedatenblatt mit dem Schallleistungspegel (in dB(A)) an und sichern Sie bei der Installation schallschutztechnische Maßnahmen (z. B. schwingungsentkoppelte Aufstellung, Rohrleitungsdämmung).
    6. Experten mit Zertifizierung wählen: Beauftragen Sie ausschließlich Fachbetriebe mit Nachweis der Energie-Effizienz-Experte-Liste (EEE) oder zertifizierten Heizungsinstallateuren nach DIN 4701-10 – dies ist Voraussetzung für die BEG-Förderung und fachgerechte Einregulierung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Brennwerttherme
    Eine Heiztherme, die zusätzlich die Wärme aus den Abgasen nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Sie ist effizienter als herkömmliche Heizthermen.
    Verwandte Begriffe: Heizwerttherme, Kombitherme, Gasheizung.
    Kombitherme
    Eine Therme, die sowohl Heizwärme als auch Warmwasser erzeugt. Sie ist platzsparend und eignet sich gut für Wohnungen.
    Verwandte Begriffe: Durchlauferhitzer, Warmwasserspeicher, Heiztherme.
    Vorlauftemperatur
    Die Temperatur des Heizwassers, das von der Heizung zu den Heizkörpern fließt. Eine niedrige Vorlauftemperatur ist effizienter für Brennwertthermen.
    Verwandte Begriffe: Rücklauftemperatur, Heizkurve, Heizkreis.
    Wirkungsgrad
    Das Verhältnis zwischen der eingesetzten Energie und der tatsächlich genutzten Energie. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet eine effiziente Nutzung der Energie.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Nutzungsgrad, Leistungszahl.
    Heizkörper
    Ein Bauteil, das Wärme an den Raum abgibt. Es gibt verschiedene Arten von Heizkörpern, wie z.B. Radiatoren, Konvektoren und Fußbodenheizungen.
    Verwandte Begriffe: Heizfläche, Wärmeübertragung, Heizsystem.
    BAFA
    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das Förderprogramme für erneuerbare Energien und Energieeffizienzmaßnahmen anbietet.
    Verwandte Begriffe: KfW, Förderrichtlinien, Energieberatung.
    KfW
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren vergibt.
    Verwandte Begriffe: BAFA, Förderprogramme, Energieeffizienz.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen einer Brennwerttherme und einer Kombitherme?
      Eine Brennwerttherme nutzt zusätzlich die Wärme, die in den Abgasen enthalten ist, wodurch sie effizienter arbeitet. Eine Kombitherme erzeugt sowohl Heizwärme als auch Warmwasser.
    2. Lohnt sich eine Brennwerttherme auch ohne Fußbodenheizung?
      Ja, eine Brennwerttherme kann sich auch ohne Fußbodenheizung lohnen, besonders wenn die Heizkörper groß genug sind, um mit niedrigen Vorlauftemperaturen zu arbeiten. Dies erhöht die Effizienz der Brennwerttechnik.
    3. Sind Brennwertthermen wirklich lauter als normale Thermen?
      Moderne Brennwertthermen sind in der Regel nicht lauter als konventionelle Thermen. Die Lautstärke kann jedoch je nach Modell und Installation variieren. Achten Sie auf die Geräuschemissionswerte.
    4. Welche staatlichen Förderungen gibt es für Brennwertthermen?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme für den Einbau von Brennwertthermen, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Informieren Sie sich bei der KfW oder dem BAFA über aktuelle Förderrichtlinien.
    5. Wie finde ich den passenden Heizungsfachbetrieb?
      Fragen Sie im Bekanntenkreis nach Empfehlungen oder suchen Sie online nach zertifizierten Fachbetrieben in Ihrer Nähe. Achten Sie auf positive Bewertungen und Referenzen.
    6. Was sind Vor- und Nachteile einer Brennwerttherme?
      Vorteile sind höhere Effizienz und geringere Heizkosten. Nachteile können höhere Anschaffungskosten und komplexere Installation sein.
    7. Wie oft muss eine Brennwerttherme gewartet werden?
      Eine jährliche Wartung ist empfehlenswert, um die Effizienz und Lebensdauer der Therme zu gewährleisten. Dies sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.
    8. Was bedeutet Vorlauftemperatur?
      Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Wassers, das von der Heizung zu den Heizkörpern transportiert wird. Niedrige Vorlauftemperaturen sind effizienter für Brennwertthermen.

    Verwandte Themen

    • Hydraulischer Abgleich
      Optimierung der Heizungsanlage für gleichmäßige Wärmeverteilung.
    • Dämmung von Heizungsrohren
      Reduzierung von Wärmeverlusten im Heizsystem.
    • Smart Home Heizungssteuerung
      Intelligente Steuerung der Heizung zur Energieeinsparung.
    • Wartung von Heizungsanlagen
      Regelmäßige Inspektion zur Sicherstellung der Effizienz und Sicherheit.
    • Förderprogramme für Heizungserneuerung
      Staatliche Unterstützung für den Austausch alter Heizsysteme.
  2. Brennwerttechnik: Effizienzsteigerung vs. Altanlagen

    Das diese Frage immer noch kommt ...
    1. Gegenfrage: Fahren Sie (noch) einen Kadett A, oder (schon) ein moderneres Auto?
    2. Die "normale" Therme ist ein atmosphärisches Gasgerät, abhängig vom Kaminzug. Gibt's auch mit geschlossener Brennkammer, dann etwas bessere Werte. Technologie der 50er Jahre.
    3. Die Brennwerttechnik (in Holland seit über 30 Jahren absolut führend eingebaut) bedeutet, dass die (latente) Wärme, die in den Abgasen der "normalen" Gasgeräten vorhanden ist (die Abgase sind da ca. 90-120 °C heiß), durch das Brennwertgerät "zurückgewonnen" wird. Das meint, dass der Wasserdampf, der bei den "normalen" Geräten mit den Abgasen zum Schornstein hinauszieht, vorher im Kessel abgekühlt wird, wodurch die Wärme dem Heizungswasser zu Gute kommt und der Dampf, weil er ja nun seine Wärme wieder abgegeben hat, als (Kondensat-) Wasser aus dem Gerät heraus tropft. Und das soviel, dass bei einem gut eingestellten Brennwertkessel bei voller Brennwertnutzung mehr als 2 Liter Wasser pro Stunde (!) aus dem Gerät in den Abfluss laufen. 2 Liter, die sonst zum Schornstein als Wasserdampf hinaus gezogen wären. Ich hoffe, das war für technisch nicht so versierte Laien einigermaßen verständlich erklärt.
    Fazit: Sie SPAREN mit einem Brennwertgerät Erdgas! Weil sie das verbrannte Gas besser ausnutzen! Da gibt es überhaupt keine Frage mehr. Gas-Brennwerttechnik IST Stand der Technik. Von der Umweltschonung mal ganz abgesehen. Gas ist nun mal im Vergleich zu Heizöl und Holzpellets die teuerste Energie. Also geht nur sparen mit einem Brennwertgerät. Punkt. Nachweislich.
    Und das mit den Geräuschen ist auch Quatsch. Wenigstens bei den vernünftigen Herstellern ... Die Gebläse modulieren schließlich. Das muss bis hierher genügen.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  3. Brennwerttherme: Rücklauftemperatur für Kondensation entscheidend

    die Rücklauftemperatur ist wichtig
    Hallo,
    eines hat Herr hat vergessen. Die Kondensationswärme kann erst dann erst dann genutzt werden, wenn das Rauchgas entsprechend abgekühlt wird (unter den Kondensationspunkt ca. 40 °C), und die schweflige Säure ausfällt. Dies ist nur möglich, wenn die Rücklauftemperatur dies zulässt. Somit müssen die Heizkörper entsprechend groß ausgelegt werden, damit die nötige RL-Temp. erreicht wird. Dies nicht nur in der Übergangszeit, sondern auch bei entspr. minus Graden.
  4. Brennwert: Erdgas – Kondensation & Säurebildung korrigiert

    Foto von Ralf Sparwel

    Korrektur
    Hallo Herr Höfer,
    Also 1. Kondensationspunkt bei Erdgas Brennwertgeräten ist 56-57 °C je nach Luftüberschuss. 2. ist Schwefel im heutigen Erdgas praktisch nicht enthalten, so das Kohlensäure entsteht und nicht Schweflige Säure, das ist auch besser, da a. die Geräte das ansonsten wohl kaum überleben und b. eine Neutralistion erforderlich wäre.
    Das heißt bei einer Auslegung von 70/55 wäre also durchgängig eine Kondensation vorhanden, obwohl dies bei minus 10 °C sicherlich eingeschränkt ist.
    MfG Ralf Sparwel
  5. Brennwert: Dimensionierung – Leistung optimieren, Takten vermeiden!

    "normal" ist out.. Brennwert ist IN ...
    "normal" ist out.. Brennwert ist IN und wenn Sie dann noch gut dimensionieren und sich nicht eine "24er die reicht immer" aufschwätzen lassen dann läuft das wunderbar. Auch nicht verunsichern lassen mit so Aussagen wie "die 24er moduliert ja runter.. ". Die kann auch grad auf 8 kW runter und das ist für die 85 m³ meist zu viel. Folge: Gerät taktet sich zu Tode. Nehmen Sie ein kleinstmögliches Gerät. Schichtenladespeicher-Kombinationen sind super flexibel und leifern mit kleiner Leistung schnell und hocheffizient warmes Wasser.
  6. Brennwert: Teillast optimiert Kondensation – Vollast unerheblich?

    Vollgas
    Die meiste Zeit läuft das Gasgerät nur auf Teillast , also im Frühjahr und Herbst. Hier ist eine Kondensation sicherlich.
    Bei Volllast Vorlauf-Rücklauftemperatur von 70/55 °C (bei -10 °C oder -12 ° C) was nur an wenigen Tagen im Jahr vorkommt, kondensiert Ihr Gerät noch immer (aber weniger).
    Der Preisunterschied ist wohl heute doch unerheblich.
    Wie oft fahren Sie mit Ihrem Auto Vollgas?
    Wohl selten.
    Genau so verhält es sich mit Ihrem Brennwertgerät.
    Ich denke Brennwertgeräte sind heute "Stand der Technik "und sollten nicht durch alte Technik ersetzt werden.
    Gruß Norbert
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Brennwerttherme vs. Kombitherme: Effizienz ohne Fußbodenheizung?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob sich eine Brennwerttherme in einer 85 m² Wohnung ohne Fußbodenheizung lohnt. Entscheidend ist die Rücklauftemperatur, die niedrig genug sein muss, um die Kondensation zu ermöglichen. Eine korrekte Dimensionierung der Therme ist wichtig, um ein häufiges Takten zu vermeiden. Moderne Erdgas-Brennwertgeräte erzeugen kaum schweflige Säure, was die Wartung vereinfacht. Auch bei Teillastbetrieb im Frühjahr und Herbst findet Kondensation statt, was die Energieeffizienz erhöht.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Brennwerttherme: Rücklauftemperatur für Kondensation entscheidend ist die Rücklauftemperatur entscheidend für die Kondensation und somit für die Effizienz der Brennwerttherme. Die Heizkörper müssen entsprechend ausgelegt sein, um eine niedrige Rücklauftemperatur zu gewährleisten.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Brennwert: Erdgas – Kondensation & Säurebildung korrigiert wird klargestellt, dass moderne Erdgas-Brennwertgeräte kaum noch Schwefel enthalten, wodurch keine schweflige Säure entsteht. Dies vereinfacht die Wartung und erhöht die Lebensdauer der Geräte.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Kondensationspunkt bei Erdgas-Brennwertgeräten liegt bei 56-57 °C, abhängig vom Luftüberschuss, wie im Beitrag Brennwert: Erdgas – Kondensation & Säurebildung korrigiert erwähnt wird. Eine Auslegung von 70/55 (Vorlauf/Rücklauf) kann also zur Kondensation führen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Achten Sie bei der Auswahl einer Brennwerttherme auf eine korrekte Dimensionierung, um ein häufiges Takten zu vermeiden, wie im Beitrag Brennwert: Dimensionierung – Leistung optimieren, Takten vermeiden! betont wird. Eine zu große Therme, die ständig ein- und ausschaltet, verbraucht mehr Energie und verschleißt schneller.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die optimale Therme für Ihre Bedürfnisse zu finden. Berücksichtigen Sie die Rücklauftemperatur, die Dimensionierung und die individuellen Gegebenheiten Ihrer Wohnung. Weitere Informationen zur Effizienz von Brennwerttechnik finden Sie im Beitrag Brennwerttechnik: Effizienzsteigerung vs. Altanlagen.

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