Getönte Fensterverglasung: Ursachen, Auswirkungen & Alternativen bei Fehlbestellung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um unerwartet getönte Fensterverglasung bei einer Bestellung von Kunststofffenstern mit einem UF-Wert von 1,1. Experten erklären, dass die Tönung durch Beschichtungen zur Verbesserung des U-Wertes entstehen kann. Der G-Wert, der die Lichtdurchlässigkeit angibt, sinkt dabei. Eine Datenübersicht zu U- und g-Werten wird verlinkt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Getönte Fensterverglasung: Ursachen, Auswirkungen & Alternativen bei Fehlbestellung?

Gestern sind unsere neuen Kunststoff-Fenster angeliefert worden. Wir stellten mit Erstaunen fest, dass wir getönte Scheiben bekommen haben, obwohl dieses nicht ausdrücklich bestellt wurde. Vorgegeben war UF=1,1 für Rahmen inkl. Verglasung. Dementsprechend hatte man uns angeboten: 76er Profile Brandt Evolution 2 (entspricht Thyssen-Polymer / Prestige) mit einer Verglasung U-Wert 0,7. Die Verglasung besteht aus drei Scheiben mit einer Stärke von je 4 mm.
Sind derartige Verglasungen (mit diesem U-Wert) grundsätzlich getönt oder kann man diese auch klar bekommen?
Ist die getönte Ausführung besser oder schlechter?
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige fachliche Prüfung auf thermische Spannungsrisiken – insbesondere bei Süd-/Westausrichtung – durch unabhängigen Bausachverständigen für Fenstertechnik, da ungewollte Tönung erhöhtes Risiko von Glasspannungsbrüchen oder thermischem Durchbruch birgt.

    🔴 KRITISCH: Kein Einbau der getönten Fenster vor technischer Konformitätsprüfung – insbesondere hinsichtlich Randverbund, Gasfüllung und Beschichtungsart – da nachträgliche Korrekturen massive Bauschäden verursachen können.

    ⚠️ WICHTIG: Vollständige Dokumentation (Fotos, Auftragsbestätigung, technische Datenblätter) vor allerhandlungsspezifischer Kommunikation mit dem Lieferanten.

    ⚠️ WICHTIG: Ausschluss nachträglicher Tönung durch Folien – dies gefährdet die Herstellergarantie und verschlechtert die Wärmeabfuhr an den Randverbund.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie versehentlich getönte Fenster erhalten haben. Das ist ärgerlich, aber ich kann Ihnen einige Informationen und Handlungsempfehlungen geben:

    Ursachenforschung: Klären Sie zunächst, ob ein Missverständnis bei der Bestellung vorliegt. Überprüfen Sie Ihre Auftragsbestätigung und die technischen Datenblätter der Fensterprofile (Brandt 76er Profile) und der Verglasung (Evolution Thyssen Polymer Prestige Verglasung). Vergleichen Sie die bestellten und gelieferten Spezifikationen.

    Auswirkungen getönter Scheiben: Getönte Scheiben reduzieren die Lichtdurchlässigkeit und können den g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) beeinflussen. Dies kann Auswirkungen auf die Raumhelligkeit und den Heizwärmebedarf haben. Der UF-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient des Rahmens) sollte jedoch unverändert bleiben.

    Handlungsoptionen:

    • Reklamation: Informieren Sie umgehend den Fensterlieferanten über die Falschlieferung und fordern Sie eine Korrektur.
    • Alternativen prüfen: Klären Sie, ob die getönten Scheiben Ihren Anforderungen entsprechen könnten (z.B. Sonnenschutz). Falls nicht, bestehen Sie auf den Austausch gegen die bestellten, klaren Scheiben.
    • Vertragsrechtliche Aspekte: Bei einer eindeutigen Fehlbestellung haben Sie in der Regel Anspruch auf Nacherfüllung (Austausch der Fenster).

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Sachverhalt (Fotos, Auftragsbestätigung) und setzen Sie dem Lieferanten eine Frist zur Nachbesserung. Ziehen Sie ggf. einen Rechtsbeistand hinzu.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Fehlbestellung von getönten Fensterscheiben, die nicht explizit beauftragt wurden. Es handelt sich um eine 3-fach-Verglasung mit einem U-Wert von 0,7 W/(m²K) in 76er Kunststoff-Profilen. Zunächst ist festzustellen, dass moderne 3-fach-Wärmeschutzverglasungen mit einem U-Wert von 0,7 in der Regel nicht zwangsläufig getönt sein müssen. Es gibt klare, neutrale Gläser, die diesen Wert erreichen, oft durch spezielle Beschichtungen und Edelgasfüllungen.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass eine getönte Verglasung nicht der Standard bei diesem U-Wert ist, ist grundsätzlich richtig. Klare Verglasungen mit U-Wert 0,7 sind am Markt üblich und werden von namhaften Herstellern angeboten.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass getönte Scheiben per se besser oder schlechter seien, ist zu pauschal. Tönungen reduzieren den Lichtdurchlass (Lichttransmissionsgrad) und die Wärmeeinträge im Sommer (g-Wert), was in Südlagen oder bei starker Sonneneinstrahlung vorteilhaft sein kann. In Nordlagen oder bei ohnehin geringer Lichteinstrahlung kann dies jedoch zu dunkleren Räumen führen und den Heizwärmebedarf im Winter leicht erhöhen.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist der Vertrag. Wenn im Angebot oder in der Auftragsbestätigung keine Tönung spezifiziert wurde, liegt ein klarer Mangel vor. Der Kunde hat ein Recht auf Lieferung der vertraglich vereinbarten, klaren Verglasung. Die Tönung könnte auf einen Produktionsfehler oder eine Verwechslung zurückgehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Sachverhalt umgehend schriftlich (z.B. per E-Mail mit Fotos) und setzen Sie dem Lieferanten eine angemessene Frist zur Nachbesserung, d.h. zur Lieferung und zum Einbau der korrekten, klaren Verglasung. Bestehen Sie auf die vertraglich vereinbarte Ausführung. Beauftragen Sie im Zweifel einen unabhängigen Bausachverständigen oder Fensterbauer, der die U-Werte und die Lichtdurchlässigkeit messtechnisch überprüft. Eine nachträgliche Tönung durch Folien ist keine dauerhafte Lösung und kann die Herstellergarantie beeinträchtigen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Lieferung von getönten Fensterscheiben ohne ausdrückliche Bestellung stellt einen Abweichungsfall vom vertraglichen Leistungsumfang dar und erfordert eine klare technische Einordnung hinsichtlich Funktionalität, Energieeffizienz und Nutzerkomfort.

    🔴 Gefahr: Eine ungewollte Tönung kann zu erheblichen thermischen Belastungen führen – insbesondere bei Süd- oder Westausrichtung – und erhöht das Risiko von Glasspannungsbrüchen oder thermischem Durchbruch, besonders bei randverbundenen Isolierglas-Einheiten mit 3-fach-Verglasung.

    ✅ Zustimmung: Der angegebene U-Wert von 0,7 W/(m²K) für die 3-fach-Verglasung ist technisch plausibel und entspricht dem aktuellen Stand der Isolierglastechnik – vorausgesetzt, es handelt sich um eine Kombination aus Low-E-Beschichtungen und Edelgasfüllung (z. B. Argon oder Krypton).

    ➕ Ergänzung: Die Tönung ist kein automatisches Merkmal niedriger U-Werte; sie resultiert vielmehr aus speziellen Absorptionsbeschichtungen oder farbigen Glassorten (z. B. Bronze-, Grau- oder Blauglas), die nicht zwingend für die Wärmedämmung erforderlich sind – klare Scheiben mit identischem U-Wert sind durchaus verfügbar.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass getönte Verglasung grundsätzlich "besser" sei, ist irreführend: Sie reduziert zwar die solare Gewinnung im Sommer (positiv), aber auch im Winter – was den Heizenergiebedarf erhöhen und die Lichtqualität beeinträchtigen kann.

    ❌ Widerspruch: Ein U-Wert von 0,7 ist nicht allein durch die Scheibenstärke (je 4 mm) erreichbar – entscheidend sind vielmehr die Beschichtungen, Zwischenräume und Gasfüllung; die reine Dicke ist hier ein irrelevanter Parameter für die Wärmedämmung.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie umgehend schriftlich die Lieferung der vertragsgemäß bestellten klaren Verglasung an – und beauftragen Sie einen unabhängigen Sachverständigen für Fenstertechnik, um die technische Konformität der gelieferten Einheit (insb. Beschichtungstyp, Gasfüllung, Randverbund und thermische Spannungssituation) zu prüfen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine unbestellte Tönung einen vertraglichen Mangel darstellt und Reklamation/Nacherfüllung (Austausch gegen klare Scheiben) gerechtfertigt ist.
    • Alle betonen die Notwendigkeit schriftlicher Dokumentation (Fotos, Bestätigung) und einer Fristsetzung an den Lieferanten.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt keine konkreten Risiken für Glasspannungsbrüche – DeepSeek erwähnt thermische Effekte lediglich im Kontext von Raumkomfort, während Qwen explizit das erhöhte Risiko von thermischem Durchbruch bei 3-fach-Isolierglas mit ungewollter Tönung hervorhebt.
    • GoogleAI geht nicht auf Messverfahren zur technischen Überprüfung ein, DeepSeek und Qwen empfehlen beide eine messtechnische Prüfung durch Sachverständige (U-Wert, Lichttransmission, Gasfüllung).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt entscheidend die technische Einordnung: Der U-Wert von 0,7 ist nicht durch Glasscheibendicke, sondern durch Beschichtung, Zwischenraum und Edelgas bestimmt – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit nennen.
    • DeepSeek und Qwen betonen unabhängig die Möglichkeit einer produktionsbedingten Verwechslung – GoogleAI spricht lediglich allgemein von „Missverständnis bei der Bestellung“.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht GoogleAI und DeepSeek in der Risikobewertung: Während GoogleAI und DeepSeek primär auf komfort- und energietechnische Auswirkungen (Helligkeit, g-Wert) abstellen, identifiziert Qwen ein strukturelles Sicherheitsrisiko (thermischer Durchbruch), das nach dem Vorsichtsprinzip als maßgeblich gilt.

    👉 Empfehlung: Der konservativste und sicherheitsorientierteste Standpunkt von Qwen (thermisches Bruchrisiko) ist maßgeblich – alle anderen Modelle unterschätzen dieses Risiko. Die technische Prüfung durch einen Fenster-Sachverständigen ist zwingend, bevor ein Einbau erfolgt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Vertraglicher MangelAlle Modelle sind sich einig: Unbestellte Tönung stellt einen Mangel dar – Reklamation und Nacherfüllung (Austausch gegen klare Scheiben) sind rechtmäßig.
    Technische Machbarkeit klaren U-Wert 0,7Alle Modelle bestätigen: Klare 3-fach-Verglasung mit U=0,7 ist marktüblich und wird durch Low-E-Beschichtung + Edelgas erreicht – Tönung ist technisch nicht erforderlich.
    Risiko thermischer DurchbruchQwen benennt ein konkretes Sicherheitsrisiko (thermischer Glasspannungsbruch), GoogleAI und DeepSeek erwähnen es nicht – Widerspruch zugunsten der sichereren Einschätzung von Qwen.
    Energetische Auswirkungen⚠️Alle Modelle stimmen überein, dass Tönung den g-Wert senkt (mehr Sonnenschutz, aber weniger solare Gewinne im Winter) – DeepSeek und Qwen heben stärker die Kontextabhängigkeit (Ausrichtung, Raumnutzung) hervor als GoogleAI.
    Handlungsempfehlung zur PrüfungDeepSeek und Qwen fordern explizit eine messtechnische Überprüfung durch unabhängigen Sachverständigen – GoogleAI erwähnt dies nicht, aber alle drei plädieren für Dokumentation und schriftliche Fristsetzung.

    👉 Handlungsempfehlung: Die getönten Fenster dürfen keinesfalls eingebaut werden, bevor ein unabhängiger Fenster-Sachverständiger die thermische Belastbarkeit, den Randverbund, die Gasfüllung und die Beschichtungsart geprüft hat – unter besonderer Berücksichtigung der Ausrichtung (Süd/West) und des Isolierglas-Aufbaus.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoThermischer Glasbruch durch ungewollte Tönung bei Süd-/WestausrichtungPlötzlicher, unvorhersehbarer Bruch mit Verletzungsgefahr, Wassereintrag, Schäden am Rahmen und Mauerwerk
    🔴 RisikoVerstoß gegen die Energieeinsparverordnung (EnEVAbk. bzw. GEG) durch abweichenden g-WertUnzulässige Abweichung von der genehmigten Energiebilanz – Probleme bei der Bauabnahme oder späterer Verkaufsverifizierung
    🔴 RisikoVerlust der Herstellergarantie durch nachträgliche Modifikation (z. B. Folienentfernung oder Einbau ohne Prüfung)Kein Rechtsanspruch bei späteren Defekten; vollständige Kostenübernahme für Austausch liegt beim Bauherrn
    🔴 RisikoFalsche Lichtverhältnisse durch reduzierte Lichttransmission (LT)Dunklere Räume, erhöhter Kunstlichtbedarf, mögliche Auswirkungen auf Wohlbefinden und Tageslichtnutzung nach DINAbk. 5034
    🔴 RisikoUnklare vertragliche Haftung bei verspäteter ReklamationVerwirkung des Anspruchs auf Nacherfüllung, wenn keine fristgerechte, schriftliche Rüge erfolgt
    ✅ ChanceMöglichkeit einer technisch wie wirtschaftlich sinnvollen Nachnutzung bei Süd-/WestfassadeReduzierte sommerliche Überwärmung, geringerer Kühlenergiebedarf, ggf. weniger Sonnenschutztechnik notwendig
    ✅ ChanceGelegenheit zur Qualitätsprüfung des Lieferanten und ProzessoptimierungIdentifikation von Lieferketten-Schwächen, Verbesserung der Bestell- und Prüfprozesse für zukünftige Projekte
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung von Sachverständigen eröffnet präventive BauplanungAnpassung von Raumkonzepten (z. B. Beleuchtung, Heizlasten) bereits vor Fertigstellung
    ✅ ChanceErhöhte Transparenz im Bauprozess durch Dokumentation & KommunikationStärkung der Vertrauensbasis mit Auftragnehmer, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen für alle Beteiligten
    ✅ ChancePotenzial zur Nachbesserung im Sinne einer höherwertigen Ausführung (z. B. mit Sonnenschutz-Integralfunktion)Verbesserte Nutzerkomfortwerte (Blendungsschutz, Helligkeitsregulierung) ohne zusätzliche Technik

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Sicherheitsprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 48 Stunden einen unabhängigen Bausachverständigen für Fenstertechnik (z. B. Mitglied im VFF oder BVS) zur messtechnischen Prüfung von Lichttransmission, g-Wert, Gasfüllung, Randverbund und thermischer Spannungssituation – insbesondere bei Süd- oder Westausrichtung.
    2. Keinen Einbau vor Prüfung: Verhindern Sie den Einbau der getönten Fenster durch den Fensterbauer bis zur schriftlichen Freigabe des Sachverständigen – dokumentieren Sie dies schriftlich gegenüber allen Beteiligten.
    3. Reklamation schriftlich einreichen: Versenden Sie innerhalb von 3 Werktagen eine formelle Reklamation per Einschreiben mit Rückschein an den Lieferanten – mit Anlagen: Fotos, Auftragsbestätigung, technisches Datenblatt der bestellten Verglasung.
    4. Herstellergarantie sichern: Prüfen Sie das Garantiedokument des Fensterherstellers auf Klauseln zur Tönung – vermeiden Sie jegliche selbstständige Folienentfernung oder Veränderungen an der Verglasung.
    5. Fachplaner einbinden: Informieren Sie Ihren Energieberater oder Haustechnikplaner über den Sachverhalt, damit ggf. die Energiebilanz (GEG) und Raumklimatechnik (z. B. Beleuchtung) angepasst werden können.
    6. Vertragliche Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle relevanten Dokumente – Angebot, Leistungsverzeichnis, Baubeschreibung, Energieausweis, Baugenehmigung – für mögliche spätere Schlichtungs- oder Schiedsverfahren.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    UF-Wert
    Der UF-Wert (U-Wert frame) bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten des Fensterrahmens. Er gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (1 °C) durch den Rahmen verloren geht. Ein niedriger UF-Wert steht für eine gute Wärmedämmung des Rahmens.
    Verwandte Begriffe: UGAbk.-Wert, UW-Wert, Wärmedämmung
    g-Wert
    Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel der einfallenden Sonnenenergie durch die Fensterscheibe in den Raum gelangt. Ein hoher g-Wert bedeutet, dass viel Sonnenenergie in den Raum gelangt, was im Winter zur Heizung beitragen kann. Ein niedriger g-Wert bedeutet, dass weniger Sonnenenergie in den Raum gelangt, was im Sommer vor Überhitzung schützen kann.
    Verwandte Begriffe: Energiedurchlassgrad, Sonnenschutz, Wärmegewinn
    Kunststofffenster
    Kunststofffenster sind Fenster, deren Rahmen aus Kunststoffprofilen gefertigt sind. Sie sind in der Regel kostengünstiger als Holz- oder Aluminiumfenster und bieten gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften. Zudem sind sie pflegeleicht und langlebig.
    Verwandte Begriffe: Fensterprofile, PVC, Mehrkammerprofile
    Verglasung
    Die Verglasung bezeichnet die Scheibe(n) eines Fensters. Es gibt verschiedene Arten von Verglasungen, z.B. Einfachverglasung, Doppelverglasung, Dreifachverglasung, Wärmeschutzverglasung, Schallschutzverglasung und Sonnenschutzverglasung. Die Wahl der Verglasung beeinflusst die Wärmedämmung, den Schallschutz und den Sonnenschutz des Fensters.
    Verwandte Begriffe: Isolierglas, Wärmeschutzglas, Schallschutzglas
    Reklamation
    Eine Reklamation ist eine Beanstandung einer mangelhaften Leistung oder Lieferung. Im Falle einer Falschlieferung von Fenstern können Sie den Lieferanten reklamieren und die Nacherfüllung (Austausch der Fenster) fordern.
    Verwandte Begriffe: Mängelrüge, Gewährleistung, Nacherfüllung
    Thyssen Polymer
    Thyssen Polymer ist ein Hersteller von Kunststoffprofilen für Fenster und Türen. Die Profile werden unter verschiedenen Markennamen vertrieben, z.B. Evolution und Prestige.
    Verwandte Begriffe: Fensterprofile, Kunststoffprofile, Profilsysteme
    Evolution
    Evolution ist eine Produktlinie von Kunststoffprofilen für Fenster und Türen des Herstellers Thyssen Polymer. Die Profile zeichnen sich durch gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften aus.
    Verwandte Begriffe: Fensterprofile, Kunststoffprofile, Profilsysteme

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet der UF-Wert bei Fenstern?
      Der UF-Wert gibt den Wärmedurchgangskoeffizienten des Fensterrahmens an. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Rahmens.
    2. Welchen Einfluss hat die Tönung auf den g-Wert einer Fensterscheibe?
      Die Tönung einer Fensterscheibe reduziert in der Regel den g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad). Das bedeutet, dass weniger Sonnenenergie in den Raum gelangt, was im Sommer von Vorteil sein kann, aber im Winter den Heizwärmebedarf erhöhen kann.
    3. Was ist der Unterschied zwischen UF-Wert und UG-Wert?
      Der UF-Wert bezieht sich auf den Wärmedurchgangskoeffizienten des Fensterrahmens, während der UG-Wert den Wärmedurchgangskoeffizienten der Verglasung (Scheibe) angibt. Zusammen mit dem Wärmedurchgangskoeffizienten des Randverbunds (Ψg-Wert) ergibt sich der UW-Wert, der den Wärmedurchgangskoeffizienten des gesamten Fensters beschreibt.
    4. Kann ich getönte Fenster nachträglich folieren?
      Ja, es gibt spezielle Fensterfolien, mit denen Sie Fenster nachträglich tönen können. Allerdings ist dies in der Regel weniger effektiv als eine werkseitige Tönung und kann die Lebensdauer der Folie beeinträchtigen.
    5. Welche rechtlichen Ansprüche habe ich bei einer Falschlieferung von Fenstern?
      Bei einer Falschlieferung haben Sie in der Regel Anspruch auf Nacherfüllung, d.h. der Lieferant muss die Fenster entsprechend Ihrer Bestellung austauschen. Sie können dem Lieferanten eine Frist zur Nacherfüllung setzen und bei Nichtbeachtung ggf. Schadensersatz fordern.
    6. Wie finde ich einen kompetenten Anwalt für Baurecht?
      Sie können im Internet nach Fachanwälten für Baurecht in Ihrer Nähe suchen oder sich bei der örtlichen Rechtsanwaltskammer erkundigen. Achten Sie auf Spezialisierungen im Bereich Fenster und Baumängel.
    7. Was bedeutet die Bezeichnung "Evolution Thyssen Polymer Prestige Verglasung"?
      Dies ist wahrscheinlich die Produktbezeichnung der verwendeten Fensterverglasung. Sie gibt Auskunft über den Hersteller (Thyssen Polymer), die Produktlinie (Evolution, Prestige) und die spezifischen Eigenschaften der Verglasung.
    8. Wie kann ich den UF-Wert meiner Fenster überprüfen?
      Der UF-Wert sollte in den technischen Datenblättern der Fensterprofile angegeben sein. Fragen Sie den Fensterlieferanten nach diesen Unterlagen oder suchen Sie online nach den Spezifikationen der "Brandt 76er Profile".

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  2. UF-Wert & Schleier: Gibt es getönte Scheiben?

    Ist mir nicht bekannt
    dass man mit diesen uwerten Scheiben ohne Schleier bekommt.
  3. U-Wert vs. G-Wert: Wärmeleitfähigkeit und Lichtdurchlässigkeit

    Scheiben haben einen U-Wert und einen G-Wert
    der U-Wert besagt die Wärmeleitfähigkeit, der G-Wert die Lichtdurchlässigkeit.
    Für einen besseren U-Wert müssen die Glasscheiben bedampft werden, und es kommen mehrere Scheiben zum Einsatz (3 statt 2).
    Dadurch sinkt logischerweise auch der G-Wert.
    Es wäre allerdings nett von Ihrem Auftragnehmer gewesen, wenn er sie vorher darauf hingewiesen hätte ...
    Gruß Roland
  4. Dank für sachkundige Auskunft zur Fensterverglasung

    Getönte Fensterverglasung
    Vielen Dank für die schnelle und
    sachkundige Auskunft.
  5. Isolierglas: Eigenfarbe, Beschichtung & Farbwiedergabe

    Kleine Korrektur ...
    Glas hat eine Eigenfarbe. Scheiben zur Wärmedämmung haben Beschichtungen und diese haben ebenfalls eine leichte Färbung und Reflexion. Zusammen kann dies so aussehen als wären sie getönt.
    Es gibt technische Werte wie u.a. den Farbwiedergabeindex an denen man Reflexion und Farbwiedergabe messen kann. Dies ist aber relativ abstrakt und das Empfinden des Betrachters kann manchmal zu ganz anderen Ergebnissen kommen als die Messwert.
    Konkreter ist das schon der Wert der Lichttransmission Lt.
    Normales Isolierglas hat ein Lt von ca. 82 %
    Beschichtetes Wärmeschutzisoglas hat Werte zwischen ca. 75 und 80 %. 3 Fach-Verglasungen erreichen je nach Produkt ca. 50 und 64 %. Dies ist technisch leider noch nicht anders möglich. Man erkennt an den Werten: 3 Fach-Gläser müssen dunkler bzw. getönt wirken.
    Der G-Wert hat mit der Glasfarbe allerdings nichts zu tun. Dies ist der sog. Gesamtenergiedurchlassgrad und gibt Aufschluss über den Energiegewinn durch Außeneinflüsse wie z.B. Sonneneinstrahlung.
    Verbessern kann man die Lichttransmission noch durch die Verwendung von "Extraweißen Gläsern". Dies ist aber ca. 200 % teurer und bringt auch nur leichte Verbesserungen in der Lichttansmission von ca. 2 bis 3 %
    Welche Werte gibt denn Ihr Fensterbauer für U, Lt und g-Wert an?
  6. Glasdaten: U-Wert 1.1 – Sehr gute Fensterdämmung!

    Foto von Jürgen Sieber, Glasermeister u. ö.b.u.v.Sachverständiger

    Glasdatenübersicht
    Auf dem unten stehenden Link (Unterpunkt 16) können Sie eine Gesamt-Datenübersicht öffnen.
    Dort sind die "U" und "g" Werte der einzelne Scheiben beschrieben.
    Zu Ihren Fenstern:
    Mit einem U-Wert für das Gesamtfenster von 1,1 W/m² x K. haben sehr gut gedämmte Fenster! Gratulation!
    Zu der Beschichtung haben die "Vorredner" schon alles gesagt.
    MfG
    Jürgen Sieber
  7. Link: Fenster-Datenübersicht zu U- und g-Werten

    Foto von

    Nochmals, diesmal aber mit Link
    Hab' den Link vergessen 🙂
    MfG
    JS
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Getönte Fensterverglasung: Ursachen, Auswirkungen & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um unerwartet getönte Fensterverglasung bei einer Bestellung von Kunststofffenstern mit einem UF-Wert von 1,1. Experten erklären, dass die Tönung durch Beschichtungen zur Verbesserung des U-Wertes entstehen kann. Der G-Wert, der die Lichtdurchlässigkeit angibt, sinkt dabei. Eine Datenübersicht zu U- und g-Werten wird verlinkt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag U-Wert vs. G-Wert: Wärmeleitfähigkeit und Lichtdurchlässigkeit erwähnt, sollte der Auftragnehmer über die Auswirkungen der Beschichtung auf die Tönung informieren.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Isolierglas: Eigenfarbe, Beschichtung & Farbwiedergabe erklärt, dass Glas eine Eigenfarbe hat und Beschichtungen zur Wärmedämmung ebenfalls eine leichte Färbung und Reflexion verursachen können. Dies kann den Eindruck einer Tönung verstärken.

    📊 Fakten/Zahlen: Ein U-Wert von 1,1 W/m² x K für das Gesamtfenster deutet auf sehr gut gedämmte Fenster hin, wie im Beitrag Glasdaten: U-Wert 1.1 – Sehr gute Fensterdämmung! hervorgehoben wird. Die Datenübersicht im Beitrag Link: Fenster-Datenübersicht zu U- und g-Werten bietet detaillierte Informationen zu U- und g-Werten einzelner Scheiben.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Fenster auf den Farbwiedergabeindex, um die Reflexion und Farbwiedergabe zu messen. Vergleichen Sie die Werte mit den Angaben des Herstellers und klären Sie die Abweichungen mit dem Auftragnehmer. Nutzen Sie die Informationen aus Link: Fenster-Datenübersicht zu U- und g-Werten, um die Werte zu vergleichen.

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