- echte (massiv) Sprosse (massiv unterteiltes Glas,
d.h. bei jeder Sprosse einen zusätzlichen Glasrand =>Abstandshalter und ggf. lange Wärmebrücken) ,
- Gutmann-Sprosse
(auf dem Glas innen bzw. außen eine massive Sprosse aufgeklebt, die einzelne Verglasungsflächen werden nur durch Abstandhalter von einander getrennt)
- Wiener Sprosse oder "IR"-Sprosse
(Sprosse im SZR bei jedoch durchgehenden Scheiben,
außen bzw. innen auf dem Glas eine massive Sprosse aufgeklebt.)
- "Schweizer Kreuz" ("Helima" - Sprosse)
(nur im SZR untergebrachte Sprosse, also nur zwischen dem Glas)
- "Antik"-Sprosse (Miniatur Sprosse im SZR)
Jede Art von Sprossen im Passivhaus-Fensterbau verringert den g-Wert. Was bei einer superoptimalen PHPP-Berechnung berücksichtigt werden müsste. Nur wo ist dabei eine Grenze zu ziehen?
Echte Sprossen im Passivhausfenster erhöhen auch noch den k-Wert des gesamten Fensters. Dazu sollte jede Glasscheibe als eigenständiges "Fenster" im PHPP berechnet werden.
Aufgesetzte Sprossen, wie die Wiener-Sprosse seien bei Passivhausfenstern nicht möglich,
- weil durch unterschiedliche Wärmeaufladung
Spannungsrisse im Glas entstehen könnten
- bzw. die g-Wert des Glases nicht mehr stimmenund somit riet uns ein Fensterbauer von dieser Variante ab.
Q: Besteht die Gefahr das Spannungsrisse auftreten können wirklich?
Q: Sollte man bei der PHPP-Berechnung mit der Wiener Sprosse genau wie bei der echten massiven Sprosse Verfahren?
Über qualifizierte Antworten und eine rege Diskussion freucht sich ...
