Wir wohnen in einer ETW in einem Sechs-Familienhaus (BJ 1967) - und über uns wurde ein Dachgeschoss ausgebaut - seitdem leiden wir sehr unter unserem Eigentümer über uns:
Wir hören ein deutliches Wummern je Schritt, wenn der Eigentümer über uns in seiner Wohnung läuft (wohl barfuss)! Zudem nimmt man viele dumpfe Geräusche wahr wie "Stühle rücken" usw. Wir haben keinen guten Kontakt zum neuen (rücksichtslosen) Eigentümer, da es während seiner Baumaßnahmen schon viel Ärger gab. Nun vermuten wir, dass etwas mit dem Bodenaufbau des DGAbk.-Ausbau nicht stimmt.
Der Dachrohling wurde vor ca. 15 Jahren fertiggetstellt: hier wurden auf das Flachdach Eisenträger montiert.
Der junge DG-Eigentümer, Inhaber einer Baufirma, führte den Ausbau selbst durch. Die Bodenkonstruktion sieht im Groben in etwas so aus, wie ich als Laie während des Ausbaus beobachten konnte:
- Stahlträger auf Flachdach
- zwischen den Trägern wurden massive Holzbohlen zwischengesetzt
- darauf wurden OSBAbk.-Platten (grobe Holzspanplatten) montiert
- es folgten Verlegematten für die Fußbodenheizung
- die Verlegung der Heizschläuche
- das Gießen von Estrich
- Auflage von Entkopplungsmatten von Schlüter
- und dann wurden komplett Keramikfliesen verlegt.
Die HOHLRÄUME zwischen ursprünglichem Flachdach und der Bodenkonstruktion wurden jedoch NICHT gefüllt und wirken wohl als Resonanzkörper- ist das trotzdem so baulich korrekt?
Eigentlich wollten wir uns an einen Sachverständigen wenden (Thema DINAbk. 4109) - aber wenn die Experten hier nichts am Bodenaufbau zu bemängeln haben - dann ist das ja für uns auch zwecklos!
Schon mal vorab Danke für eine Meinung dazu ...
Grüße
M. Reichert