habe diese Frage schon mal unter "Holzrahmenbau #65" gestellt, aber keine Reaktion drauf erhalten. Deswegen versuch' ich's jetzt noch mal in der Neustruktur des Forums.
Wir haben einen Holzrahmenbau mit Brettstapeldecke (d=12 cm) über EG und OG. Wir bekommen Fußbodenheizung im EG und OG, das DGAbk. wird vorerst nicht ausgebaut. Alle angefragten Estrichleger haben uns Angebote geschickt und dabei Wärme- und Trittschalldämmung (Wärmedämmung, Trittschalldämmung) aus PS vorgeschlagen. Allerdings hat keiner den Bau überhaupt besichtigt, obwohl ich in meiner Anfrage jeweils expilizit auf die vorhandene BS-Decke hingewiesen habe.
Ein Estrichleger war zur Besichtigung da und schlägt uns für den Estrich auf der BS-Decke folgenden Aufbau vor (von unten nach oben):
- Diffusionsoffene Tyvek-Bahn
- Wärmedämmung 30 mm, Material ist seiner Aussage nach egal
- 30/25 mm Heralan TP 50 als Trittschalldämmung (Mineralfaser)
- Tyvek-Bahn
- darauf 80 mm Estrich ZEAbk. 30 (mehr als die geforderten 65 mm, um mehr Masse in die Decke zu bringen. Ist für den Schallschutz angeblich besser). Der Estrich soll bewehrt ausgeführt werden.
Die Rohre für die Fußbodenheizung müssen bei diesem Aufbau natürlich auf Gittern befestigt werden und nicht auf den vom Heizungsbauer favorisierten Systemmatten mit PS-Trittschalldämmung.
Ist der Aufbau Ihrer Meinung/Erfahrung nach so i.O.? Von Anhydrit-Estrich hat er uns abgeraten. Welche "schlechten" Erfahrungen gibt's denn mit Anhydrit im Holzbau?
Eigentlich ist ja der Heizungsbauer für den Unterbau des Estrichs verantwortlich, aber der will sich's natürlich so einfach wie möglich machen und favorisiert Systemmatten für die Fußbodenheizung, die eine auflaminierte Trittschalldämmung aus PS haben. Da der (in meinen Augen sehr kompetent wirkende) Estrichleger aber so massiv davon abgeraten hat, bin ich jetzt etwas verunsichert.
Vorab schon mal Vielen Dank
