ich bin z.Z. mit der Planung unseres Eigenheimes beschäftigt, welches neben dem Altbau meiner Eltern errichtet werden soll.
Für die Warmwassererzeugung und Heizung hatte ich bisher folgende Kombination ausgearbeitet:
- Solarkollektoren (13 bis 20 m²) zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung (Fußbodenheizung - träge)
- 750 bis 1000 l Speicher mit integrietem Warmwasserspeicher
- zusätzlich Kachelofen mit Heißwasserregister, 1. zur Versorgung des Heißwasserspeichers und 2. zur Reaktionsschnellen Heizung der Wohnung
- Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
- zur restlichen erforderlichen Heizenergiegewinnung Anzapfung des Ölbrenners im Hause meines Vaters (17 bis 21 kW), was auch laut Aussage unseres Heizungsbauers funktionieren dürfte.
Nun habe ich vom TZWL eine Übersicht der möglichen Bauarten der Wohnungslüftungsanlagen bekommen und bin ein wenig ratlos.
Es gibt demnach ja wohl auch Lüftungsanlagen mit Wärmepumpe, was mir bisher nicht bewusst war.
Wäre nun eine andere Kombination der Wärmeenergiegewinnung in Bezug auf die Wärmepumpe der Lüftungsanlage sinnvoll, oder sollte ich einfach wie geplant eine Anlage mit normalem Wärmetauscher vorsehen. Mein Architekt spricht dauernd von Wärmepumpe zur Wärmegewinnung aber ich bin nicht davon Überzeugt.
Ist die von mir gedachte Kombination überhaupt sinnvoll, oder könnt Ihr mir sinnvollere (günstigere mit vergleichbarem Ergebnis - Gas kommt nicht in Frage, zusätzlicher Ölofen ebenfalls nicht ) Alternativen nennen?
Gebäude soll Niedrigenergiehaus (NEH)-Standard mit mindestens 25 % unterhalb der WSVO95 erhalten, besser mehr. Wohnfläche 150 m² zzgl. Keller. 5 Personen.
Gruß und Danke für Eure Hilfe