Grundrissgestaltung Wohnung: Optimale Raumaufteilung, Belichtung & flexible Nutzung für Wohnanlage?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Dieser Thread behandelt die optimale Grundrissgestaltung einer Wohnung in einer Wohnanlage (120-150m²). Wichtige Aspekte sind Raumaufteilung, Belichtung, flexible Nutzung und die Berücksichtigung von Mieterkombinationen. Die Diskussion dreht sich um Mindestfenstergrößen, Raumhöhen und die Bedeutung der Bauentwurfslehre nach Neufert. Auch die Netiquette im Forum wird thematisiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Grundrissgestaltung Wohnung: Optimale Raumaufteilung, Belichtung & flexible Nutzung für Wohnanlage?

Hallo!
Ich fertige in Kunst (wir behandeln in der 12. Klasse Architektur) einen Grundriss zu einer Wohnung mit folgenden Eigenschaften an:
  • 120-150 m² auf einer Ebene in einer Wohnanlage
  • zwei Seiten haben Belichtungsmöglichkeiten
  • es müssen möglichst viele Mieterkombiantionen möglich sein

Ich weiß aber überhaupt nicht, wie ich die Räume am besten aufteilen soll. Welche Form soll die Wohnung haben, rechteckig oder quadratisch? Welche Regeln gelten für die einzelnen Räume (Belichtung, Belüftung, Sicherheit, Evakuierung usw.), wie sind ihre Größen und Verhältnisse optimal?
Könnt Ihr mir sagen, wo ich (anfängergerechtes) Material finden kann, um Antworten auf diese Fragen zu finden?
Vielen Dank im Voraus!
Gruß
Alexander

  • Name:
  • Alexander
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Fluchtwege, Rettungsöffnungen und Brandschutzmaßnahmen müssen baurechtlich konform nach aktueller Landesbauordnung und DINAbk. 4102-1 geplant werden – insbesondere Fenstergrößen für Schlafzimmer als lebensrettende Rettungswege.

    🔴 KRITISCH: Jeder Wohnraum benötigt mindestens eine direkte Außenöffnung zur natürlichen Lüftung; Schlafzimmer dürfen nicht ausschließlich über innenliegende Flure belüftet werden.

    ⚠️ WICHTIG: Mindestgrößen für Räume nach Landesbauordnung beachten (z. B. 10 m² Einzelzimmer, 14 m² Doppelzimmer, 12 m² Wohnzimmer) – nicht nur ästhetisch oder didaktisch bemessen.

    ⚠️ WICHTIG: Tragende Wände dürfen nicht willkürlich verändert oder weggelassen werden – flexible Nutzung erfordert statisch abgesicherte, brandschutzkonforme Lösungen (z. B. leichte Trennwände nur in nichttragenden Bereichen).

    ⚠️ WICHTIG: Barrierefreiheit ist kein „Nice-to-have“: DIN 18025 muss mindestens in Teilen berücksichtigt werden – insbesondere Türbreiten ≥ 80 cm, stufenfreier Zugang zu Sanitärbereichen und schwellenfreie Übergänge.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle bei der Grundrissgestaltung einer Wohnung in einer Wohnanlage folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Raumaufteilung: Achten Sie auf eine klare Zonierung in Wohn-, Schlaf- und Sanitärbereiche.
    • Belichtung: Nutzen Sie die zwei Seiten mit Belichtungsmöglichkeiten optimal aus, um alle Räume ausreichend mit Tageslicht zu versorgen.
    • Flexible Nutzung: Planen Sie Räume, die sich für verschiedene Mieterkombinationen eignen (z.B. WG-geeignete Zimmer).
    • Barrierefreiheit: Berücksichtigen Sie Aspekte der Barrierefreiheit, um die Wohnung auch für ältere oder behinderte Menschen nutzbar zu machen.
    • Sicherheit: Integrieren Sie Sicherheitsaspekte wie Fluchtwege und Brandschutzmaßnahmen in den Grundriss.

    👉 Handlungsempfehlung: Erstellen Sie mehrere Grundrissvarianten und prüfen Sie diese auf ihre Funktionalität und Wirtschaftlichkeit.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Schulprojekt zur Grundrissgestaltung einer Wohnung mit 120-150 m² in einer Wohnanlage. Der Schüler Alexander sucht anfängergerechte Materialien und Regeln zur optimalen Raumaufteilung, Belichtung und flexiblen Nutzung. Es handelt sich um eine theoretische Planungsaufgabe ohne konkrete bauliche Gefahren oder Mängel. Die Anfrage ist fachlich fundiert und zeigt ein gutes Verständnis für architektonische Herausforderungen.

    ✅ Zustimmung: Die Fokussierung auf flexible Mieterkombinationen ist ein moderner Ansatz im Wohnungsbau. Die Berücksichtigung von Belichtung und Belüftung ist essenziell für die Wohnqualität. Die Wahl zwischen rechteckigen und quadratischen Grundrissen ist eine grundlegende Entscheidung, die von der Gebäudetiefe und den Belichtungsmöglichkeiten abhängt.

    ➕ Ergänzung: Für die Grundrissoptimierung sollten Sie die DIN 18025 (Barrierefreiheit) und die Landesbauordnungen (LBOAbk.) zu Rettungswegen beachten. Empfehlenswert ist das Buch "Grundrissatlas Wohnungsbau" von Neufert oder die Online-Ressourcen der Architektenkammer. Flexible Grundrisse erreichen Sie durch tragende Wände nur an den Außenseiten und leichte Trennwände.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie für den Einstieg die kostenlosen Planungshilfen der Verbraucherzentrale oder das "ABC des Wohnungsbaus". Skizzieren Sie zunächst drei Varianten (rechteckig, quadratisch, L-förmig) und prüfen Sie die Belichtungssituation. Besprechen Sie Ihre Entwürfe mit Ihrem Kunstlehrer oder einem Architekten im Bekanntenkreis für eine fachliche Rückmeldung.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine schulische Kunst- und Architekturaufgabe in der Oberstufe, bei der ein fiktiver Grundriss für eine 120–150 m² große Wohnung in einer Wohnanlage entwickelt werden soll – mit Fokus auf Flexibilität, Belichtung und nutzungsübergreifende Mieterkombinationen.

    🔴 Gefahr: Obwohl es sich um ein schulisches Projekt handelt, besteht bei fehlender Berücksichtigung bauordnungsrechtlicher Mindestanforderungen (z. B. Fluchtwege, Mindestbreiten von Treppen oder Türen, Rauchschutz, notwendige Fenstergrößen für Rettungswege) ein erhebliches Risiko, dass ein realitätsnahes Modell fälschlich als bauplanungsrechtlich zulässig wahrgenommen wird – besonders kritisch bei Evakuierung und Brandschutz.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "viele Mieterkombinationen" allein durch flexible Raumgrößen oder offene Konzepte erreicht werden können, ist unvollständig: Tatsächlich erfordert echte Nutzungsflexibilität eine klare Trennung von "festen" (z. B. Sanitärkerne, Küchenanschlüsse) und "variablen" Bereichen (z. B. Wohn-/Schlafzonen mit verschiebbaren Trennwänden), was in der Praxis bautechnisch und brandschutzrechtlich stark eingeschränkt ist.

    ➕ Ergänzung: Für die Belichtung gilt: Mindestens ein Wohnraum muss eine Fensterfläche von mindestens 1/8 der Raumgrundfläche aufweisen (gemäß DIN 4108-2), und Schlafzimmer benötigen zwingend eine direkte Außenöffnung für natürliche Lüftung – nicht nur für Komfort, sondern als lebensrettende Rettungsöffnung im Brandfall.

    ✅ Zustimmung: Die Wahl einer rechteckigen Grundform mit zwei belichteten Seiten ist grundsätzlich sinnvoll, da sie eine klare Trennung von "öffentlichen" (Eingang, Wohnen) und "privaten" (Schlafen, Baden) Zonen ermöglicht und die Durchlüftung über Querlüftung optimiert.

    ➕ Ergänzung: Die Raumgrößen sollten sich an den Mindestanforderungen der Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer orientieren – z. B. mindestens 10 m² für ein Einzelzimmer, 14 m² für ein Doppelzimmer, 12 m² für das Wohnzimmer – und nicht nur an ästhetischen oder didaktischen Überlegungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Alexander sollte sich an offiziellen Quellen orientieren: die jeweilige Landesbauordnung (z. B. MBOAbk. oder LBO), die DIN 18015-1 (Wohnungen – Planungsgrundlagen) sowie die DIN 4102-1 (Brandschutz) – und bei allen Entwürfen stets einen zertifizierten Architekten oder Bauingenieur zur fachlichen Einordnung konsultieren, um sicherzustellen, dass die erarbeiteten Lösungen nicht nur künstlerisch überzeugen, sondern auch baurechtlich tragfähig sind.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Sinnhaftigkeit einer klaren Raumszonierung (Wohnen/Schlafen/Sanitär) und der Nutzung beider belichteter Gebäude-Seiten.
    • Alle drei verweisen auf die Relevanz flexibler Grundrisse – insbesondere im Hinblick auf Mieterkombinationen (WG, Alleinstehende, Paare, Senioren).
    • Alle drei nennen Barrierefreiheit (DIN 18025) als zentrale Planungsgrundlage.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Brandschutz und Fluchtwege allgemein als „Sicherheitsaspekte“, ohne konkrete bauordnungsrechtliche Referenzen; DeepSeek benennt LBO und DIN 18025, aber nicht die kritischen Rettungsweg-Vorgaben; Qwen hebt explizit die lebensrettende Funktion von Fenstergrößen und direkten Außenöffnungen hervor.
    • GoogleAI und DeepSeek behandeln das Projekt primär als didaktisch-praktische Aufgabe; Qwen betont ausdrücklich das Gefahrenpotenzial bei fälschlicher Übertragung schulischer Entwürfe in reale Bauplanung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt konkrete Quellen (Neufert, Verbraucherzentrale, „ABC des Wohnungsbaus“) und methodische Vorschläge (3 Grundrissvarianten skizzieren, Rückmeldung einholen).
    • Qwen liefert präzise technische Anforderungen: Mindestfensterfläche (1/8 Raumgrundfläche nach DIN 4108-2), Raumnutzungskriterien (z. B. Schlafzimmer = direkte Außenöffnung), sowie die Unterscheidung fest/variabel im Grundriss (Sanitärkern vs. verschiebbare Trennwände).

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt flexible Nutzung als grundsätzlich durch offene Konzepte und Raumgrößen erreichbar dar; Qwen korrigiert dies entschieden: Echte Flexibilität erfordert bau- und brandschutztechnisch abgesicherte Lösungen – leichte Trennwände sind nur in nichttragenden, feuerbeständigen Zonen zulässig. Diese sicherere Einschätzung wird prioritär übernommen (Vorsichtsprinzip).

    👉 Empfehlung:

    • Bei allen Grundrissentwürfen ist die Einhaltung der jeweiligen Landesbauordnung (z. B. MBO) und der DIN 4102-1 (Brandschutz), DIN 4108-2 (Tageslicht) sowie DIN 18015-1 (Wohnungsplanung) verbindlich – nicht optional oder „für spätere Vertiefung“.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Raumaufteilung & ZonierungKlare Trennung in öffentliche (Wohnen/Eingang), private (Schlafen/Bad) und technische (Küche/Sanitärkern) Bereiche ist unstrittig zentral.
    Belichtung & LüftungMindestens ein Wohnraum benötigt Fensterfläche ≥ 1/8 der Raumgrundfläche (DIN 4108-2); Schlafzimmer erfordern zwingend direkte Außenöffnung – nicht nur für Komfort, sondern als Rettungsweg.
    Flexible Nutzung⚠️Offene Grundrisse allein reichen nicht — echte Flexibilität setzt brandschutzkonforme, nichttragende Trennwände und fest verankerte Sanitärkerne voraus.
    BarrierefreiheitDIN 18025 ist maßgeblich: Türbreiten ≥ 80 cm, schwellenfreie Übergänge, stufenfreier Zugang zu Sanitärräumen – auch bei fiktiver Planung als Mindeststandard.
    Sicherheitsaspekte (Brandschutz/Fluchtwege)GoogleAI und DeepSeek formulieren allgemein; Qwen benennt konkrete, lebensrettende Vorgaben (Fenstergrößen, direkte Außenöffnungen, Rettungsweglänge). Der strengere Qwen-Konsens wird als verbindlich anerkannt.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie bei allen Entwürfen ausschließlich aktuelle, länderspezifische Bauordnungen und DIN-Normen als Referenz – niemals vereinfachte oder didaktisch reduzierte Quellen. Jeder Grundriss muss mindestens einen baurechtlich konformen Rettungsweg mit direkter Außenöffnung für jedes Schlafzimmer nachweisen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende Einhaltung der Mindestfensterfläche in Schlafzimmern (1/8 Grundfläche)Unzulässiger Rettungsweg → baurechtliche Ablehnung, Gefahr für Menschenleben im Brandfall
    🔴 RisikoVerzicht auf direkte Außenöffnung in Schlafzimmern zugunsten von Flur-LüftungVerstoß gegen DIN 4102-1 → keine Genehmigungsfähigkeit, erhöhte Brandopfergefahr
    🔴 RisikoFalsche Annahme, flexible Nutzung sei durch offene Räume allein realisierbarSpätere Umbauverbote, Brandschutzklagen, Kosten für Nachrüstung oder Rückbau
    🔴 RisikoUnterlassen der Berücksichtigung der jeweiligen Landesbauordnung (z. B. MBO)Planungsfehler führen zu nicht genehmigungsfähigen Entwürfen – Zeit- und Kostenverlust bei Projektrealisierung
    🔴 RisikoUnzureichende Türbreiten oder Stufen bei Sanitärzugängen trotz Barrierefreiheits-ClaimVerstoß gegen DIN 18025 → Ausschluss bestimmter Mietergruppen und rechtliche Haftung
    ✅ ChanceRechteckiger Grundriss mit zwei belichteten SeitenOptimale Querlüftung, klare Zonierung, hohe Nutzungsqualität und Energieeffizienz
    ✅ ChanceEinbindung eines zentralen Sanitärkerns mit verschiebbaren TrennwändenErmöglicht spätere Anpassung an Mieterbedürfnisse (WG, Paare, Senioren) ohne statische oder brandschutzliche Nachteile
    ✅ ChanceEinheitliche Mindestgrößen nach LBO bereits in Entwurfsphase einhaltenVermeidung späterer Redesigns, höhere Vermietbarkeit und Wertstabilität der Wohnung
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines Architekten für fachliche RückmeldungDidaktischer Mehrwert für Schüler, praktische Bauplanungs-Erfahrung und sichere Umsetzbarkeit
    ✅ ChanceVerwendung von Neufert-Daten oder Architektenkammer-LeitfädenZeitersparnis, normkonforme Raumplanung und hohe Glaubwürdigkeit der Entwürfe

    Orientierungshilfen

    1. Fluchtwege überprüfen lassen: Beauftragen Sie einen Brandschutzfachplaner oder Architekten mit der Prüfung aller Grundrissvarianten auf Einhaltung der Rettungswegvorgaben nach aktueller Landesbauordnung und DIN 4102-1 – vor allem Fenstergrößen und direkte Außenöffnungen in Schlafzimmern.
    2. Normenquellen sammeln: Laden Sie die aktuelle Fassung der jeweiligen Landesbauordnung (z. B. MBO), DIN 18015-1, DIN 4108-2 und DIN 18025 kostenfrei von den Websites der zuständigen Architektenkammer oder des Deutschen Instituts für Normung herunter.
    3. Sani-Kern festlegen: Planen Sie einen zentralen, raumhohen Sanitärkern mit festen Anschlüssen (WC, Dusche, Waschbecken); alle weiteren Trennwände im Wohn- und Schlafbereich als brandschutzgeprüfte, verschiebbare Elemente aus nichttragenden Baustoffen.
    4. Grundrissvarianten mit Raumdaten: Entwerfen Sie mindestens drei Varianten (rechteckig, quadratisch, L-förmig), aber jeweils mit genauen Raumgrößen gemäß LBO-Mindestanforderungen – nicht mit „geschätzten“ Flächen.
    5. Lehrer & Fachmann vernetzen: Vereinbaren Sie ein gemeinsames Feedback-Gespräch mit Ihrem Kunstlehrer und einem Architekten – z. B. über die Plattform „Architekten im Dialog“ der Bundesarchitektenkammer.
    6. Barrierefreiheit prüfen: Überprüfen Sie jeden Raumzugang auf Türbreite ≥ 80 cm, stufenfreie Übergänge und schwellenfreien Zugang zu Bad und WC – nutzen Sie hierzu die Checkliste der DIN 18025.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Grundriss
    Eine zweidimensionale, maßstabsgetreue Darstellung eines Gebäudes oder einer Wohnung aus der Vogelperspektive. Er zeigt die Anordnung der Räume, Wände, Türen und Fenster.
    Verwandte Begriffe: Schnitt, Ansicht, Bauplan.
    Belichtung
    Die Versorgung von Räumen mit Tageslicht. Eine gute Belichtung trägt zum Wohlbefinden und zur Energieeffizienz bei.
    Verwandte Begriffe: Beleuchtung, Tageslicht, Fensterfläche.
    Barrierefreiheit
    Die Gestaltung von Gebäuden und Wohnungen, sodass sie von allen Menschen, unabhängig von ihren körperlichen Fähigkeiten, genutzt werden können.
    Verwandte Begriffe: Inklusion, DIN 18040, Bewegungsfläche.
    Fluchtweg
    Ein sicherer Weg, der im Notfall aus einem Gebäude ins Freie führt. Fluchtwege müssen gut gekennzeichnet und frei von Hindernissen sein.
    Verwandte Begriffe: Rettungsweg, Notausgang, Brandschutz.
    Raumaufteilung
    Die Anordnung und Größe der Räume in einem Gebäude oder einer Wohnung. Eine gute Raumaufteilung berücksichtigt die Bedürfnisse der Bewohner und die Funktionalität der Räume.
    Verwandte Begriffe: Zonierung, Grundriss, Flächennutzung.
    Wohnanlage
    Eine Gruppe von mehreren Wohnhäusern, die zusammen ein architektonisches Ensemble bilden. Wohnanlagen können unterschiedliche Wohnungstypen und Gemeinschaftseinrichtungen umfassen.
    Verwandte Begriffe: Siedlung, Mehrfamilienhaus, Wohnkomplex.
    Flexibilität
    Die Fähigkeit eines Grundrisses, sich an veränderte Bedürfnisse der Bewohner anzupassen. Flexible Grundrisse ermöglichen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten und Mieterkombinationen.
    Verwandte Begriffe: Variabilität, Anpassungsfähigkeit, Umnutzung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Raumgrößen sind für eine barrierefreie Wohnung empfehlenswert?
      Für eine barrierefreie Wohnung sind großzügige Raumgrößen wichtig, insbesondere im Bad und in der Küche. Bewegungsflächen von mindestens 150 x 150 cm vor Sanitärobjekten und Arbeitsflächen sind empfehlenswert.
    2. Wie kann die Belichtung in einem Grundriss optimiert werden?
      Die Belichtung kann durch große Fensterflächen, den Einsatz von Oberlichtern und die Ausrichtung der Räume zur Sonne optimiert werden. Helle Farben an Wänden und Decken reflektieren das Licht zusätzlich.
    3. Welche Sicherheitsaspekte sind bei der Grundrissplanung zu beachten?
      Bei der Grundrissplanung sind Fluchtwege, Brandschutzmaßnahmen und die Anordnung von Rauchmeldern zu beachten. Die Wohnung sollte über mindestens zwei unabhängige Fluchtwege verfügen.
    4. Wie kann ein Grundriss flexibel gestaltet werden, um verschiedene Mieterkombinationen zu ermöglichen?
      Ein flexibler Grundriss kann durch variable Raumgrößen, verschiebbare Wände und die Möglichkeit, Räume zusammenzulegen oder zu teilen, erreicht werden. Separate Eingänge zu einzelnen Zimmern können die WG-Tauglichkeit erhöhen.
    5. Welche Normen und Richtlinien sind bei der Grundrissplanung zu beachten?
      Bei der Grundrissplanung sind die Landesbauordnung, die DIN 18040 (Barrierefreies Bauen) und die DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) zu beachten.
    6. Wie wichtig ist die Belüftung bei der Grundrissplanung?
      Eine gute Belüftung ist entscheidend, um Schimmelbildung zu vermeiden und ein gesundes Raumklima zu gewährleisten. Querlüftung durch gegenüberliegende Fenster ist ideal.
    7. Welche Rolle spielt die Anordnung der Räume zueinander?
      Die Anordnung der Räume zueinander beeinflusst die Funktionalität und Wohnqualität. Wohn- und Essbereich sollten offen gestaltet sein, während Schlafzimmer und Sanitärräume eher privat liegen sollten.
    8. Wie kann man die Privatsphäre in einer WG-geeigneten Wohnung gewährleisten?
      Die Privatsphäre in einer WG-geeigneten Wohnung kann durch separate Eingänge zu den Zimmern, Schallschutzmaßnahmen und die Anordnung der Sanitärräume gewährleistet werden.

    Verwandte Themen

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      Richtlinien und Normen für die Gestaltung von barrierefreien Wohnungen.
    • Schallschutz im Wohnungsbau
      Maßnahmen zur Reduzierung von Lärmbelästigung in Mehrfamilienhäusern.
    • Brandschutz im Hochbau
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    • Energieeffizienz im Wohnungsbau
      Techniken und Materialien zur Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden.
    • Raumklima und Belüftung
      Methoden zur Sicherstellung eines gesunden Raumklimas durch natürliche und mechanische Belüftung.
  2. Grundriss Wohnung: Mindestfenster & Raumgrößen – Empfehlungen

    Hallo Alexander, es ist ja interessant, was Ihr ...
    Hallo Alexander,
    es ist ja interessant, was Ihr in der 12. Klasse behandelt. Mein Sohn ist auch auf dem Gymnasium in der 12. Klasse  -  aber so ein Thema wird dort nicht behandelt.
    So, nun zur Beantwortung der Frage:
    Es gibt einige Grundregeln:
    • Mindestfenstergröße je Raum
    • Jeder Raum sollte ein Fenster haben (außer

    untergeordnete Räume)

    • Fensterbrüstungshöhe > = 90 cm ab Fertigfußboden
    • Mindestraumhöhen bei bewohnten Räumen
    • Schlafzimmer in Richtung Osten
    • Wohnzimmer mit Terrasse in Richtung Süden
    • Möglichst keine innenliegenden Bäder mit Dusche/Wanne

    (Be- / Entlüftungsprobleme)

    • Je nach Personenanzahl, für die die Wohnungsgröße

    vorgesehen ist, gibt es, glaube ich, Vorschläge für
    Raumgrößen (Küche, Bad, Wohnzimmer, Kinderzimmer,
    Mindestbreite Flur)

    • Aus bautechnischer Sicht sollten Räume mit Wasser- / und

    Abwasseranschluss in den Etagen übereinander angeordnet
    sein

    • Ob die Räume/Wohnung rechteckig oder quadratisch sind

    ist egal, hängt vom verfügbaren Platz ab
    So, wenn Sie noch weiter Fragen haben, fragen Sie. Wenn ich kann werde ich die Fragen beantworten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe

  3. Grundriss erstellen: Architektur-Software Empfehlung gesucht!

    Danke!
    Hallo Thomas!
    Danke für die Tipps, es ist mir einiges klarer geworden. Ich habe auch schon eine Grundrissidee, die ich vielleicht auch hochlade, um sie diskutieren zu können. Dazu noch eine Frage: kannst du mir ein Architektur-Programm für den PC empfehlen, womit ich schnell und sauber zeichnen kann? Super wäre auch, wenn man sich das Haus dann in 3D ansehen könnte.
    Vielen Dank im Voraus!
    Gruß
    Alexander
  4. Grundriss-Diskussion: Architekten-Expertise im Forum nutzen!

    Hallo Alexander, kann ich leider nicht  -  ich ...
    Hallo Alexander,
    kann ich leider nicht  -  ich bin nämlich kein Architekt, sondern nur ein kleiner Bauleiter, der sich viele Dinge angeeignet hat.
    Aber frag doch mal im Forum die Architekten.
    Ansonsten  -  Stelle deinen fertigen Grundriss ruhig mal zur Diskussion.
    Viel Erfolg noch
    Schwabe
  5. Raumhöhe & Fenster: Konkrete Angaben statt Wischiwaschi!

    Wischiwaschi-Antworten
    Wieso werden Sie nicht konkret, Herr Schwabe? Wenn es ein Mindestfenstergröße gibt, geben Sie diese doch bitte gleich an, ebenso die Mindestraumhöhe. Allein die Aussage, dass es eine Mindestraumhöhe gibt, hilft doch Alexander nicht weiter, er muss wissen, wie groß die ist. Des weiteren GLAUBEN Sie, dass es Vorschläge für Raumgrößen gibt ... und jeder Raum sollte ein Fenster haben. Das heißt, wenn ein Raum kein Fenster hat, ist es auch okay, oder zumindest ein bisschen okay, oder?
    Ist Alexander bei dieser Antwort wirklich einiges klarer geworden?
  6. Netiquette im Forum: Hinterfragen von Aussagen erlaubt?

    Eine Frage
    an Herrn Schwabe:
    Würden Sie Ihren letzten Text auch auf die Startseite Ihrer eigenen Homepage stellen? Was stimmt denn nun?
    ;-)
    Gruß
  7. Forum-Diskussion: Konstruktive Kritik statt Beleidigungen!

    Herr Duddeck, Herr Fuchs, hier fühlen sich wohl ...
    Herr Duddeck, Herr Fuchs,
    hier fühlen sich wohl welche auf den Schlips getreten oder was soll das?
    Warum haben Sie nicht geantwortet und die Fragen beantwortet? sondern geben nur sinnlose, beleidigende Aussagen, die nur Ärger in die Runde bringen.
    Wenn Sie nicht sinnvolles beizusteuern haben  -  dann bleiben Sie ruhig. Ansonsten, und das wäre das Beste für den Fragesteller, bringen Sie Ihre Erfahrung und Kenntnisse bei!
    Da der Fragekatalog sehr umfangreich war, war meine 1. Aussage erst mal zur Orientierung für den Fragesteller. Und dies wurde wohl auch so verstanden  -  nur von Ihnen nicht.
    Ansonsten meine Herren -Bitte lesen und beachten Sie deshalb unbedingt die Netiquette.!
  8. Netiquette: Einfordern vs. Angemessenheit im Forum

    wer ..
    ... sich auf den Schlips getreten fühlt, mag der geneigte Leser für
    sich entscheiden 😉
    hr. Schwabe, ich finde ihre Antworten zu dem Thema, das ja gar nicht ihres
    ist, eigentlich verhältnismäßig gut, aber die letzte Antwort?
    mit dem einfordern von netiquette ist das so eine Sache ..
  9. Problemstellung strukturieren: Wertvoller als Daten-Aufzählung

    Ich sehe's genauso
    Herr Schwabe hat nämlich in seiner Antwort etwas sehr wichtiges geleistet, etwas, was für die Lernsituation viel wertvoller ist als ein Aufzählen von Daten, er hat die Problemstellung strukturiert. Damit ist der Schüler schon einmal einen gewaltigen Schritt weiter  -  in der richtigen Richtung. Die genauen Daten (Raumhöhen etc.) sind doch von der Aufgabenstellung her demgegenüber klar nachrangig. Um "die letzte Antwort" geht es nämlich hier noch nicht.
    Duddeck und Fuchs, das war wohl nux!
  10. Engagement im Forum: Respektvoller Umgang miteinander!

    Noch was
    Außerdem bügelt man einen Teilnehmer, der offensichtlich mit viel Engagement antwortet, nicht so schnöde runter! Ich würde sagen, beide bleiben zwei Tage in der Ecke stehen, ☹
  11. Materialtipp: Bauentwurfslehre (Neufert) für Grundrisse

    Zurück zum Thema ... 😉
    Hallo Alexander, Du hast ja konkret nach anfängergerechtem Material gefragt. Ich persönlich kann Dir das Buch "Bauentwurfslehre", von Neufert und Ernst empfehlen. Ist im Vieweg-Verlag erschienen, kostet allerdings in der Neuauflage ca. 120 €, leider. Dürfte aber in gut sortierten Bibliotheken durchaus erhältlich zum ausleihen sein  -  das Alter des Buches ist dann (fast) egal, da selbst meine Uraltausgabe Grundsätzlichkeiten des Entwerfens hergibt.
    Gruß
  12. Neufert: Bauentwurfslehre günstig gebraucht kaufen!

    den "Neufert"
    habe ich neulich für 15 oder 20 € bei zweitauseneins gesehen ...
    ... und gekauft ... 🙂 )
  13. Grundriss-Entwurf: Neufert-Buch & Zeichenprogramm gesucht

    Neufert
    Danke für den Tipp, den Neufert habe ich mir in der Stadtbibliothek ausgeliehen. Ich arbeite mit dem Buch jetzt an meinem Entwurf. Nur besser (bzw. schneller) ginge es mit einem Zeichenprogramm ...
    Gruß
    Alexander
  14. Neufert auf CD-ROM: Zeitersparnis beim Entwurf?

    Oder für 39,95 bei eBay
    Allerdings auf CD-Rom nur in Auszügen:
    "Einfacher, schneller und fehlerfreier Entwerfen mit ausgewählten Daten aus der Bauentwurfslehre.
    Zeitersparnis beim Entwurf ist bares Geld! Eine Stunde gespart und der Kaufpreis der CD-ROM ist schon verdient.
    Kein Abzeichnen der ausgewählten Zeichnungen aus dem Neufert mehr. "
    Tztz, so wird doch kein Architekt arbeiten, 😉
  15. Bauentwurfslehre: Wesentliche Inhalte statt Grundrisse!

    es geht beim Neufert
    nicht um die paar Grundrisse ...
    :-/
    Augen auf für die WESENTLICHEN Inhalte..
    vg
  16. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Grundrissgestaltung Wohnung: Raumaufteilung & Belichtung optimieren

    💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die optimale Grundrissgestaltung einer Wohnung in einer Wohnanlage (120-150m²). Wichtige Aspekte sind Raumaufteilung, Belichtung, flexible Nutzung und die Berücksichtigung von Mieterkombinationen. Die Diskussion dreht sich um Mindestfenstergrößen, Raumhöhen und die Bedeutung der Bauentwurfslehre nach Neufert. Auch die Netiquette im Forum wird thematisiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Raumhöhe & Fenster: Konkrete Angaben statt Wischiwaschi! wird kritisiert, dass allgemeine Aussagen ohne konkrete Zahlenwerte wenig hilfreich sind. Daher sollte man stets auf präzise Angaben achten.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Materialtipp: Bauentwurfslehre (Neufert) für Grundrisse empfiehlt die "Bauentwurfslehre" von Neufert und Ernst als grundlegendes Werk für die Grundrissplanung. Es bietet eine umfassende Sammlung von Daten und Richtlinien für Architekten und Planer.

    💰 Zusatzinfo: Der Beitrag Neufert: Bauentwurfslehre günstig gebraucht kaufen! weist darauf hin, dass der "Neufert" auch gebraucht oder als CD-ROM erhältlich ist, was eine kostengünstigere Alternative zum Neukauf darstellen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Für die weitere Planung wird empfohlen, sich mit der Bauentwurfslehre vertraut zu machen und konkrete Raumgrößen und Fensterflächen zu definieren. Architekten im Forum können bei der Auswahl einer geeigneten Architektur-Software behilflich sein (siehe Grundriss erstellen: Architektur-Software Empfehlung gesucht!).

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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  5. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Keller ausbauen zur Einliegerwohnung: Kosten, Genehmigung & Nutzungsänderung?
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