Habe in den Fachregeln des DDH immer nur gelesen: WENN man ein unterlüftete Dacheindeckung plant, dann sollte man einen Lüftungsquerschnitt von xxx cm²/m Traufe einplanen.
Heißt das nun, dass man auch Dächer (z.B. Biberschwanz) mit einer Dachneigung von z.B. 38 ° planen darf mit Vollsparrendämmung und einer diffusionsoffenen Unterdeckbahn und OHNE Unterlüftung der Dachziegel?
Gibt es irgendwo eine Festlegung wann bzw. warum man unterlüftete Dacheindeckungen planen muss und wann man auf eine solche Unterlüftung evtl. verzichten darf?
Habe bisher grundsätzlich nur unterlüftete Ziegeldächer geplant und bauen lassen - aber nun gibt es Dachdecker, die mir sagen: "Unterlüftung der Ziegel brauche ich nicht! "
Welche Probleme ergeben sich aus fehlender Unterlüftung?
1.) Im Sommer: Stärkere Aufheizung durch das Fehlen der Kühlung der Dacheindeckung?
2.) Im Winter: Verstärkter Kondensatniederschlag an der Unterseite der Ziegel => Erhöhte Gefahr von Frostschäden an den Eindeckungen?
Wo steht also, wann eine Unterlüftung sein muss und wann darauf verzichtet werden darf?
Vielen Dank für professionellen Rat. Uwe

