Ich habe folgendes Problem: Wir haben ein altes Haus gekauft und komplett umgebaut und aufgestockt mit normalen Hohlblocksteinen 24 er. Dann haben wir ein Pultdach mit 7 ° Neigung drauf bekommen. Die tragende Sparren und Nut- und Federbrettchen (von unten im Haus sichtbar) gehen nur bis zur Auflage am Drempel (Ringbalken/Fußpfette). Darüber hat der Dachdecker dann eine Bauder KSD Duo Dampfsperre gemacht. Dann kamen die Traufüberstände als Sparrenstiche auf die Schalung aufgesetzt und mit den darunterliegenden Tragsparren verbolzt. Brettchen wieder drauf. Als Dämmung kamen einmal 10 cm Styropor und dann 10 cm Mineralwolle. Oben als Dacheindeckung Rhepanol mit Klettverklebung.
Nun haben wir eine Blower Door Messung gemacht und mussten feststellen, dass es an allen Ecken der Nut und Federbrettchen und aus den Salken sehr stark zieht! bis zu 6,56 m/s.
Außen hat eine Firma schon begonnen ein WDVSAbk. an die Wand anzubringen und es kam schon zu Kondensatbildung ... (siehe Bilder).
Es muss und kann nur an der Dampfsperre liegen, denke ich. Der Dachdecker hat die neuen Mauersteine mit einem Bitumen Voranstich dünn gestrichen und dann die Dampfsperre erwärmt und mit Dachpappnägel festgemacht. => kann wohl kaum Luftdicht sein, oder? auch ist nur der untere 1-2 cm angeklebt. die restlichen 30 cm sind lose.. da kann dann auch die WDVS Firma keine Platten befestigen. Der Dachdecker war schon 2 mal zum nachbessern da aber es ist immer noch so.
Wie sieht ein richtiger Anschluss an die neu gemauerten Wände aus? Ich habe schon mal gelesen, dass man vorher hätte die Mauersteine von außen ca, 50 cm breit abspachteln müssen?!
Wie kann man den Schaden nun beheben? Ich habe nämlich wenig Lust in 5 Jahren das Dach und den Vollwärmeschutz zu erneuern nur weil der Dachdecker es nicht schalfft die Dampfsperre richtig anzubringen.
Vielen Dank für Ihre Antworten






