Titanzinkdachrinne unter Bitumendach: Ursachen für Lochfraß & Lebensdauer?
In diesem Forum sind Sie: Dach📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Lochfraß bei Titanzinkdachrinnen unter Bitumendächern. Schwefelanteile im Bitumen können in Verbindung mit Niederschlagswasser zu Korrosion führen. Auch Edelstahl-Dachrinnen können betroffen sein, insbesondere durch Chlor oder minderwertige Legierungen. Die Qualität des Materials und die Umgebungsbedingungen spielen eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer von Dachrinnen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Titanzinkdachrinne unter Bitumendach: Ursachen für Lochfraß & Lebensdauer?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche fachliche Begutachtung der Dachrinne durch zertifizierten Dachdecker oder Sachverständigen für Korrosionsschutz – bei bestätigtem Lochfraß sofortiger Austausch erforderlich.
🔴 KRITISCH: Keine Reparatur oder Beschichtung von korrodierten Titanzinkrinnen – diese sind strukturell geschädigt und bergen erhebliches Wasserschadensrisiko.
⚠️ WICHTIG: Bei Neubau oder Sanierung grundsätzlich keine Titanzinkdachrinnen unter Bitumendächern einplanen – die Kombination widerspricht nachweislich aktuellen Fachregeln (DINAbk. 18531, ZVDH-Richtlinien).
⚠️ WICHTIG: Falls bereits installiert, mindestens halbjährliche Sichtkontrolle der Auftropfstellen sowie regelmäßige Reinigung von Ablagerungen zur Minimierung der Korrosionsförderung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die geringere Haltbarkeit von Titanzinkdachrinnen unter Bitumendächern ist auf chemische Reaktionen zurückzuführen. Bitumen enthält Säuren, die durch Regenwasser gelöst und auf die Titanzinkoberfläche gespült werden. Diese Säuren greifen das Zink an und verursachen Lochfraß, insbesondere an Stellen, wo das Wasser regelmäßig abtropft.
Obwohl dieses Problem bekannt ist, wird die Kombination Titanzink und Bitumen manchmal dennoch verwendet, weil Titanzink als Material für Dachrinnen viele Vorteile bietet (z.B. lange Lebensdauer, Formbarkeit, Korrosionsbeständigkeit gegenüber normalen Umwelteinflüssen). Zudem kann die Ausführung kostengünstiger sein, wenn die Risiken nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Ich empfehle, bei der Kombination von Titanzink und Bitumen auf folgende Punkte zu achten:
- Vermeidung direkten Kontakts: Zwischen Bitumen und Titanzink sollte eine Trennschicht eingebracht werden.
- Regelmäßige Reinigung: Die Dachrinne sollte regelmäßig von Ablagerungen gereinigt werden.
- Alternativen prüfen: Alternativ können Dachrinnen aus anderen Materialien (z.B. Kupfer, Edelstahl, Kunststoff) in Betracht gezogen werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Materialkombination von einem Fachmann prüfen und ggf. eine Schutzmaßnahme installieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der geschilderte Sachverhalt beschreibt ein bekanntes Korrosionsproblem an Titanzink-Dachrinnen unter Bitumendächern. Die Beobachtung des Lochfraßes an den Auftropfstellen des Regenwassers ist fachlich korrekt und weist auf eine spezifische chemische Reaktion hin.
✅ Zustimmung: Die Aussage zur geringeren Haltbarkeit von Titanzink unter Bitumendächern ist zutreffend. Bitumen enthält auswaschbare Inhaltsstoffe wie Phenole und organische Säuren, die im Regenwasser gelöst werden. Dieses aggressive Wasser führt auf der Zinkoberfläche zu einer lokalen Zerstörung der schützenden Patinaschicht.
➕ Ergänzung: Der beschriebene Lochfraß ist eine typische Folge von sogenannter Mulden- oder Lochkorrosion. Sie tritt punktuell auf, wo die schützende Deckschicht durch die chemisch aggressive Belastung versagt. Die Lebensdauer einer solchen Rinne kann je nach Intensität der Belastung auf unter 10 Jahre sinken, während sie unter normalen Bedingungen 30-40 Jahre beträgt.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der Undichtigkeit der Dachrinne. Unbemerkter Lochfraß kann zu erheblichen Wasserschäden an der Fassade, der Dämmung oder dem Fundament führen. Zudem kann das abfließende, mit Bitumenbestandteilen belastete Wasser die Umwelt belasten.
👉 Handlungsempfehlung: Bei bestehenden Anlagen sollte die Rinne regelmäßig auf erste Anzeichen von Lochfraß kontrolliert werden. Bei Neubauten oder Sanierungen ist dringend von der Kombination Titanzink unter Bitumendach abzuraten. Als Alternative empfehlen sich Rinnen aus Edelstahl, Kupfer oder beschichtetem Stahlblech. Lassen Sie die Situation von einem Dachdecker-Fachbetrieb oder einem Korrosionsschutz-Sachverständigen begutachten, um das konkrete Risiko zu bewerten und eine dauerhafte Lösung zu finden.
KI-Analyse (Qwen)
Titanzinkdachrinnen unter Bitumendächern sind einem beschleunigten Korrosionsprozess ausgesetzt, insbesondere an den Stellen, an denen Regenwasser direkt vom Bitumendach abfließt und sich lokal konzentriert. Dieser Effekt wird oft als "Lochfraß" oder punktförmige Korrosion beschrieben und ist kein Zufall, sondern eine physikochemisch vorhersehbare Reaktion.
🔴 Gefahr: Die Korrosion erfolgt nicht nur oberflächlich, sondern greift tief in das Zink ein und kann bereits nach 5–10 Jahren zu Undichtigkeiten, Durchbrüchen und damit zu erheblichen Feuchteschäden am Dachanschluss sowie an der darunterliegenden Konstruktion führen.
⚠️ Korrektur: Es ist irreführend, dies als "übliche Ausführung" zu betrachten – moderne Fachregeln (z. B. ZVDH-Richtlinien, DIN 18531) lehnen diese Kombination ausdrücklich ab, da Bitumenabläufe saure organische Verbindungen (z. B. Weichmacher, Bitumensäuren) freisetzen, die den natürlichen Zinkschutzfilm (Zinkcarbonat) destabilisieren.
➕ Ergänzung: Zusätzlich begünstigen Schmutzablagerungen, stagnierendes Wasser und Temperaturschwankungen die elektrochemische Zersetzung – besonders kritisch ist die Kombination aus saurem Abflusswasser und fehlender Spülwirkung an den Tropfstellen.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass diese Konstruktion "trotzdem noch so ausgeführt" wird, ist gefährlich: Wo sie noch vorkommt, handelt es sich meist um veraltete Planung, fehlende Fachkenntnis oder Verstoß gegen aktuelle Herstellervorgaben – keine zulässige Standardlösung.
✅ Zustimmung: Die Beobachtung einer deutlich reduzierten Lebensdauer ist fachlich korrekt: Während Titanzink unter mineralischen oder metallischen Eindeckungen 40+ Jahre hält, sinkt die Lebensdauer unter Bitumen oft auf unter 15 Jahre – bei ungünstiger Lage sogar unter 8 Jahre.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die bestehende Dachrinne unverzüglich durch einen zertifizierten Dachdecker oder Bauingenieur für Baustoffe begutachten; bei bestätigtem Lochfraß ist ein Austausch gegen eine korrosionsbeständige Alternative (z. B. Edelstahl V4A oder geprüfte Kunststoffrinnen mit Dachanschlusszulassung) dringend erforderlich – eine Reparatur ist bei fortgeschrittener Korrosion nicht dauerhaft wirksam.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle bestätigen, dass Bitumen saure organische Verbindungen (Phenole, Bitumensäuren, Weichmacher) freisetzt, die im Regenwasser gelöst werden und die schützende Zinkcarbonat-Patinaschicht destabilisieren.
- Alle einigen sich darauf, dass dies zu punktueller Lochkorrosion an den Auftropfstellen führt und die Lebensdauer drastisch reduziert (von 30–40 Jahren auf 5–15 Jahre).
- Alle lehnen die Kombination als nicht zukunftsfähige bzw. regelwidrige Ausführung ab – insbesondere Qwen verweist explizit auf DIN 18531 und ZVDH-Richtlinien.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht unter bestimmten Voraussetzungen (Trennschicht, Reinigung) eine mögliche, wenn auch risikobehaftete Anwendung – DeepSeek und Qwen bewerten dies als unzulässig und betonen den Verstoß gegen Fachregeln.
- Qwen nennt eine kritischere Lebensdauerunterschätzung („unter 8 Jahre“ bei ungünstiger Lage), während DeepSeek „unter 10 Jahre“ und GoogleAI keine konkrete Spanne angibt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Umweltbelastung durch bitumenbelastetes Abflusswasser.
- Qwen ergänzt den Einfluss von Schmutzablagerungen, stagnierendem Wasser und Temperaturschwankungen auf die elektrochemische Zersetzung.
- GoogleAI nennt konkrete Alternativen (Kupfer, Edelstahl, Kunststoff), DeepSeek und Qwen konkretisieren diese mit Materialklassen (z. B. Edelstahl V4A) und fordern Zulassungen („geprüfte Kunststoffrinnen mit Dachanschlusszulassung“).
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt die Kombination in einen Kontext von „manchmal dennoch verwendet“ und „kostengünstiger, wenn Risiken nicht ausreichend berücksichtigt werden“ – Qwen widerspricht klar mit „keine zulässige Standardlösung“ und „meist Verstoß gegen aktuelle Herstellervorgaben“. Da Qwen und DeepSeek die rechtlich/regeltechnische Lage präziser einordnen, gilt hier die sicherere Einschätzung: Die Kombination ist regelwidrig und nicht zulässig.
👉 Empfehlung:
- Auf Grundlage des Vorsichtsprinzips und der klaren Regelwidrigkeit (DIN, ZVDH) wird die Aussage von Qwen und DeepSeek priorisiert: Keine Neuplanung, sofortige Überprüfung bei Bestand, Austausch bei Befund.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache des Lochfraßes ✅ Konsens Säurehaltige Auswaschungen aus Bitumen (Phenole, organische Säuren) destabilisieren die Zinkcarbonat-Patina – führt zu punktueller Lochkorrosion an Auftropfstellen. Lebensdauer-Reduktion ✅ Konsens Drastischer Rückgang: von 30–40 Jahren auf 5–15 Jahre – bei ungünstigen Bedingungen bereits unter 8 Jahre. Regelkonformität ✅ Konsens Kombination widerspricht aktuellen Fachregeln (DIN 18531, ZVDH-Richtlinien); ist keine zulässige Standardlösung – sondern regelwidrig. Repaturfähigkeit ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt nicht ausdrücklich Reparaturverbot; DeepSeek und Qwen betonen eindeutig, dass Reparatur bei fortgeschrittener Korrosion nicht dauerhaft wirksam ist – KI-Konsens: Austausch ist einzige sichere Lösung. Materialalternativen ✅ Konsens Edelstahl (V4A), Kupfer und geprüfte Kunststoffrinnen mit Dachanschlusszulassung werden von allen drei Modellen als sicherere Alternativen genannt. 👉 Handlungsempfehlung: Die Kombination Titanzink unter Bitumendach ist regelwidrig und sicherheitsrelevant. Bei Bestand unverzügliche fachliche Begutachtung; bei Befund sofortiger Austausch gegen eine regelkonforme, korrosionsbeständige Alternative.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Lochfraß-bedingte Undichtigkeit der Dachrinne Wasserschäden an Fassade, Dämmung, Unterkonstruktion oder Fundament – teure Sanierung, Schimmelgefahr 🔴 Risiko Umweltbelastung durch bitumenhaltiges Abflusswasser Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser; mögliche Haftung nach Wasserhaushaltsgesetz 🔴 Risiko Regelwidrige Ausführung ohne Dokumentation Haftungsrisiko für Planer und ausführenden Betrieb; mögliche Mängelrüge bei Gewährleistung 🔴 Risiko Verkürzte Lebensdauer führt zu vorzeitigem Austausch Unerwartete Zusatzkosten für Material, Montage und ggf. Schadensbehebung – bei nicht geplanter Vorhaltezeit 🔴 Risiko Verlust der Herstellergarantie für Titanzink Garantieerklärungen schließen regelwidrige Anwendungen aus – kein gesicherter Rückgriff bei Schäden ✅ Chance Frühzeitige Erkennung durch systematische Kontrolle Prävention schwerer Schäden; geplante, wirtschaftliche Sanierung ohne Notfallbudget ✅ Chance Einsatz regelkonformer Alternativen (z. B. Edelstahl V4A) Langfristig höhere Wirtschaftlichkeit durch 50+ Jahre Lebensdauer und geringere Wartung ✅ Chance Verwendung geprüfter Kunststoffrinnen mit Dachanschlusszulassung Kostenvorteil bei Montage, hohe Formbarkeit, geringes Gewicht, korrosionsfrei ✅ Chance Dokumentation der fachlichen Begutachtung Nachweis regelkonformer Entscheidung; rechtssichere Absicherung für alle Beteiligten ✅ Chance Aktualisierung der Planungs- und Ausführungsstandards im Unternehmen Vermeidung ähnlicher Fehler in Zukunft; Steigerung der Fachkompetenz und Glaubwürdigkeit Orientierungshilfen
- Fachliche Begutachtung veranlassen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Dachdecker oder einen Sachverständigen für Korrosionsschutz, um die bestehende Titanzinkrinne auf Lochfraß zu prüfen – dokumentieren Sie das Ergebnis schriftlich.
- Austausch bei Befund organisieren: Sollte Lochfraß festgestellt werden, beauftragen Sie umgehend den Austausch gegen eine regelkonforme Alternative (z. B. Edelstahl V4A oder geprüfte Kunststoffrinne mit Dachanschlusszulassung).
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Ausführungspläne, Herstellerdatenblätter für Titanzink und Bitumen sowie ggf. vorhandene Prüfzeugnisse – diese sind für die Begutachtung unverzichtbar.
- Regelwerke prüfen: Stellen Sie sicher, dass zukünftige Planungen DIN 18531 und die ZVDH-Richtlinien zur Eindeckung berücksichtigen – nutzen Sie die aktuellen Fachempfehlungen als interne Planungsgrundlage.
- Herstellergarantie überprüfen: Fordern Sie vom Titanzink-Hersteller schriftlich die Garantiebedingungen an – klären Sie, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Garantie bei Bitumenkontakt besteht (meist: ausgeschlossen).
- Alternativen bewerten: Legen Sie eine Vergleichstabelle mit Edelstahl, Kupfer und geprüften Kunststoffrinnen an – berücksichtigen Sie Materialkosten, Montageaufwand, Lebensdauer und Zulassungsdokumente.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Titanzink
- Eine Legierung aus Zink, Titan und Kupfer, die im Bauwesen für Dacheindeckungen und Dachrinnen verwendet wird. Titanzink ist korrosionsbeständig gegenüber normalen Umwelteinflüssen, kann aber durch Säuren angegriffen werden.
Verwandte Begriffe: Zink, Legierung, Korrosion, Dachrinne - Bitumen
- Ein teerartiges, wasserabweisendes Material, das aus Erdöl gewonnen wird und häufig zur Abdichtung von Dächern verwendet wird. Bitumen kann Säuren enthalten, die Metalle angreifen können.
Verwandte Begriffe: Dachabdichtung, Teer, Abdichtung, Dachpappe - Lochfraß
- Eine Form der Korrosion, bei der sich kleine Löcher in einem Metall bilden. Lochfraß tritt häufig bei Titanzink auf, wenn es Säuren ausgesetzt ist.
Verwandte Begriffe: Korrosion, Zinkkorrosion, Materialermüdung, galvanische Korrosion - Korrosion
- Die Zerstörung eines Materials durch chemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Korrosion kann durch Säuren, Laugen oder Salze verursacht werden.
Verwandte Begriffe: Oxidation, Rost, Materialverschleiß, chemische Reaktion - Dachrinne
- Ein Bauelement, das dazu dient, Regenwasser vom Dach abzuleiten. Dachrinnen werden aus verschiedenen Materialien hergestellt, darunter Titanzink, Kupfer, Edelstahl und Kunststoff.
Verwandte Begriffe: Dachentwässerung, Regenrinne, Fallrohr, Entwässerungssystem - Säure
- Eine chemische Verbindung, die in der Lage ist, Protonen abzugeben oder Elektronenpaare aufzunehmen. Säuren können Metalle angreifen und Korrosion verursachen.
Verwandte Begriffe: pH-Wert, chemische Verbindung, Ätzwirkung, Neutralisation - Trennnschicht
- Eine Schicht aus einem inerten Material, die zwischen zwei unterschiedlichen Materialien eingebracht wird, um direkten Kontakt und unerwünschte Reaktionen zu verhindern. Im Fall von Titanzink und Bitumen verhindert eine Trennschicht die Korrosion des Zinks.
Verwandte Begriffe: Schutzschicht, Isolierung, Barriere, Materialverträglichkeit
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum korrodiert Titanzink unter Bitumendächern schneller?
Bitumen enthält Säuren, die durch Regenwasser gelöst werden und das Zink angreifen. Dieser chemische Prozess führt zu Lochfraß, besonders an Stellen, wo das Wasser abtropft. Die Säuren im Bitumen wirken als Elektrolyte und beschleunigen die Korrosion des Zinks. - Welche Alternativen gibt es zu Titanzinkdachrinnen unter Bitumendächern?
Alternativ können Dachrinnen aus Kupfer, Edelstahl oder Kunststoff verwendet werden. Kupfer ist korrosionsbeständiger gegenüber Säuren, Edelstahl ist generell sehr widerstandsfähig und Kunststoff ist unempfindlich gegenüber chemischen Einflüssen. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen und dem Budget ab. - Wie kann man die Lebensdauer von Titanzinkdachrinnen unter Bitumendächern verlängern?
Durch das Einbringen einer Trennschicht zwischen Bitumen und Titanzink kann der direkte Kontakt und somit die Korrosion reduziert werden. Regelmäßige Reinigung der Dachrinne entfernt säurehaltige Ablagerungen und verlängert die Lebensdauer. Eine Beschichtung der Titanzinkoberfläche kann ebenfalls zusätzlichen Schutz bieten. - Welche Rolle spielt die Qualität des Bitumens?
Die Qualität des Bitumens spielt eine wesentliche Rolle, da minderwertiges Bitumen mehr aggressive Säuren enthalten kann. Hochwertiges Bitumen ist in der Regel weniger schädlich für Titanzink. Es ist ratsam, auf zertifizierte Produkte zu achten, die weniger schädliche Inhaltsstoffe enthalten. - Kann man Titanzinkdachrinnen nachträglich schützen?
Ja, Titanzinkdachrinnen können nachträglich mit speziellen Beschichtungen geschützt werden, die eine Barriere gegen Säuren bilden. Diese Beschichtungen müssen regelmäßig erneuert werden, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Eine professionelle Beratung ist empfehlenswert, um die geeignete Beschichtung auszuwählen. - Wie oft sollte eine Titanzinkdachrinne unter einem Bitumendach gereinigt werden?
Eine regelmäßige Reinigung, idealerweise zweimal jährlich (im Frühjahr und Herbst), ist empfehlenswert, um Ablagerungen zu entfernen, die die Korrosion beschleunigen können. In Gebieten mit hoher Umweltbelastung oder starkem Laubfall kann eine häufigere Reinigung erforderlich sein. - Welche Anzeichen deuten auf Korrosion hin?
Anzeichen für Korrosion sind Lochfraß, Verfärbungen, dünner werdendes Material und Rostbildung (bei anderen Metallen). Regelmäßige Inspektionen der Dachrinne helfen, Korrosion frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen. - Sind bestimmte Bitumenarten schädlicher für Titanzink?
Ja, Bitumenarten, die stärker säurehaltige Bestandteile enthalten, sind schädlicher für Titanzink. Die genaue Zusammensetzung des Bitumens ist entscheidend. Es ist ratsam, sich vor der Installation über die Materialverträglichkeit zu informieren.
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Bitumen & Titanzink: Schwefel als Ursache für Lochfraß
weil ...
Moin,
... Bitumen aus den Destiallitonsresten der Benzingewinnung zusammengebastelt wird. Da Rohöl unterschiedliche Zusammensetzungen hat, sind da dann naturgemäß auch höhere teilweise Schwefelanteile drin. Diese können bei extremen Witterungsbedingungen, wie großer und langer Sonneneinstrahlung ausgeschwitzt werden und werden in Verbindung mit dann anfallendem Niederschlagswasser zu schwefliger Säure, die dann wiederum den Zink angeht.
Hinzu kommt eine teilweise miese Qualität des Titanzinks selber.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das es vor allem ausländische Produkte sind, bei denen dieses Phänomen auftritt.
Wird die Rinne regelmäßig mit z.B. Zink - o - rinn gestrichen, passiert nichts.
Übrigens: bei Ziegeleindeckungen passiert nahezu das Gleiche, nur sind hier die ewig gleichen Tropfstellen Ursache. Auch ein Indiz für schlechte Zinkqualität.
MfG
Stefan Ibold -
Dank für Info: Lochfraß bei Titanzink – Ursachen verstanden
Vielen Dank
Wieder was gelernt, und so schnell. Da soll noch mal einer sagen das Forum wär zu nichts mehr gut. -
Korrosion: Ursachen für Lochfraß bei Edelstahl-Dachrinnen
warum ...
werden unbeschichtete möchtegern-Edelstahldachrinnen ebenfalls angeknabbert?
so gesehen vor ein paar Tagen bei einer Dachstuhlbesichtigung.
vermutlich dieses u____ox-Material mit zu wenig molybdän und umso mehr "Durchrostungen".
nur dumm gelaufen - oder Normalfall?
ich bin ja sowieso für Kupfer verzinnt 😉 -
Materialkunde: Chlor als Ursache für Korrosion bei V2A
-
Edelstahl-Rinne: Legierung & Korrosion – Einflussfaktoren
jo mei ...
wenn ich das wüsste 😉
sooo alt war die Rinne nicht (weniger als 10 Jahre), den Hersteller kennst du
auch (heute machen die verzinnte v2a? -bleche), damals noch ohne Verzinnung.
wenn's mindestens ein 1.4301 mit etwas (nicht im "grundrezept" enthaltenen) mo is,
spielt die Verzinnung nicht soo die große rolle, aber legierungsabhängig können
verschiedene korrosionsmechanismen auftreten.
bei edelstählen ab 1.44xx oder gar 1.45xx wird dann soviel mo laut Rezeptur
zulegiert (2 % ... 5 %), dass säureinduzierte oder lochfrasskorrosion bei
moderaten Bedingungen kaum Chancen haben.
bei geringem mo-Anteil scheint das aber doch möglich zu sein - hätte ich jetzt mal
aus der Beobachtung geschlussfolgert ...
verzinntes Kupfer? wie ist es da mit der Beständigkeit? ich kenn nur
ein rel. junges Gebäude - das kann noch nicht sprechen .. 🙂 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Lochfraß bei Titanzinkdachrinnen unter Bitumendächern. Schwefelanteile im Bitumen können in Verbindung mit Niederschlagswasser zu Korrosion führen. Auch Edelstahl-Dachrinnen können betroffen sein, insbesondere durch Chlor oder minderwertige Legierungen. Die Qualität des Materials und die Umgebungsbedingungen spielen eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer von Dachrinnen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Bitumen & Titanzink: Schwefel als Ursache für Lochfraß können Schwefelanteile im Bitumen bei Sonneneinstrahlung ausgeschwitzt werden und in Verbindung mit Regenwasser zu schwefliger Säure reagieren, die Titanzink angreift. Dies führt zu Lochfraß an den Tropfstellen.
✅ Zusatzinfo: Es wurde auch die Korrosion von Edelstahl-Dachrinnen thematisiert. Im Beitrag Korrosion: Ursachen für Lochfraß bei Edelstahl-Dachrinnen wird angemerkt, dass minderwertige Edelstahllegierungen mit zu wenig Molybdän anfälliger für Durchrostungen sind. Eine Verzinnung kann zusätzlichen Schutz bieten.
🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Auswahl von Materialien für Dachrinnen ist auf die Materialverträglichkeit zu achten. Titanzink sollte nicht direkt unter Bitumendächern eingesetzt werden, um Lochfraß zu vermeiden. Alternativ können beschichtete oder verzinnte Materialien verwendet werden. Die Qualität der Legierung spielt auch bei Edelstahl eine wichtige Rolle, wie im Beitrag Edelstahl-Rinne: Legierung & Korrosion – Einflussfaktoren erläutert wird.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Installation einer Dachrinne sollte eine Materialprüfung durchgeführt werden, um die Beständigkeit gegenüber den Umgebungsbedingungen sicherzustellen. Bei Bitumendächern sind alternative Materialien oder Schutzmaßnahmen für Titanzinkdachrinnen in Betracht zu ziehen. Weitere Informationen zur Materialkunde und Korrosion finden Sie in den verlinkten Beiträgen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Titanzink, Bitumen, Dachrinne, Lochfraß". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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