Glaser-Verfahren: Klimabedingungen, Außentemperatur in Tauperiode korrekt? DIN 4108-3

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Außentemperatur für die Tauperiode im Glaser-Verfahren nach DIN 4108-3. Unterschiedliche Werte (-10°C vs. -5°C) werden für verschiedene Berechnungen (Tauwasser vs. Schimmelpilz) verwendet. Die neue Fassung der DIN 4108-3 (2014) setzt -5°C auch für die innere Kondensatbildung an. Einige sehen darin eine Vereinfachung, die möglicherweise physikalische Grundlagen vernachlässigt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔴 Kritisch · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Glaser-Verfahren: Klimabedingungen, Außentemperatur in Tauperiode korrekt? DIN 4108-3

Hallo,

mein Professor rechnet in jeder seiner Beispielsaufgaben mit einer Außentemperatur in der Tauperiode von -10 °C. Auch wenn ich nach weiteren Beispielen Google, finde ich in der Regel diesen Wert.

Wenn ich mich an der DINAbk. 4108-3 richte, steht dort auf Seite 38, dass in der Tauperiode von Dezember bis März mit einer Außentemperatur von -5 °C gerechnet werden soll.

Gehe gerade die Rechnungen durch und verstehe es einfach nicht.

Beste Grüße und Danke schon mal

  • Name:
  • Dennis
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die in der DINAbk. 4108-3 (Ausgabe 2021-09) festgelegte charakteristische Außentemperatur für die Tauperiode beträgt verbindlich -5 °C – nicht -10 °C; Abweichungen bedürfen einer ausdrücklichen, dokumentierten Begründung gemäß DIN 4108-10.

    ⚠️ WICHTIG: Die Tauperiode setzt nicht nur eine Temperatur, sondern auch eine relative Luftfeuchte von 80 % innen und außen voraus – diese Kombination ist zwingend für eine normkonforme Glaser-Berechnung.

    ⚠️ WICHTIG: Die systematische Verwendung von -10 °C führt zu unnötig konservativen Konstruktionen mit erhöhtem Material- und Kostenauwand, ohne tatsächlichen Mehrwert für den Feuchteschutz.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Annahme einer Außentemperatur von -10 °C in der Tauperiode für Berechnungen nach dem Glaser-Verfahren ist eine Vereinfachung. Die DIN 4108-3 gibt auf Seite 38 spezifischere Werte für die Außentemperatur in der Tauperiode an, die je nach Standort und Expositionsrichtung des Bauteils variieren können. Es ist wichtig, die für den jeweiligen Standort und die spezifische Anwendung relevanten Klimadaten zu berücksichtigen.

    Ich empfehle, die Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) oder anderer regionaler Wetterdienste heranzuziehen, um genauere Werte für die Außentemperatur in der Tauperiode zu erhalten. Diese Daten berücksichtigen die lokalen Klimabedingungen und können genauere Ergebnisse liefern. Die Verwendung von pauschalen Werten kann zu Fehlberechnungen führen, insbesondere bei kritischen Bauteilen oder bei hohen Anforderungen an den Feuchteschutz.

    Die DIN 4108-3 dient als Grundlage für die Berechnung des Feuchteschutzes und sollte stets in der aktuellen Fassung berücksichtigt werden. Die dort angegebenen Werte sind Richtwerte, die jedoch durch standortspezifische Daten ergänzt werden sollten, um eine realitätsnahe Berechnung zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die standortspezifischen Klimadaten und vergleichen Sie diese mit den Annahmen in den Berechnungsbeispielen Ihres Professors. Verwenden Sie die genauesten verfügbaren Daten für Ihre Berechnungen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die korrekte Anwendung der Außentemperatur in der Tauperiode nach DIN 4108-3 beim Glaser-Verfahren. Der Nutzer stellt eine Diskrepanz zwischen den von seinem Professor verwendeten -10 °C und dem in der Norm genannten Wert von -5 °C fest. Dies ist ein typisches Problem in der bauphysikalischen Lehre und Praxis, bei dem Normenauslegung und vereinfachte Annahmen aufeinandertreffen.

    ✅ Zustimmung: Die Beobachtung des Nutzers ist fachlich korrekt. Die DIN 4108-3 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz) legt auf Seite 38 für die Tauperiode (Dezember bis März) tatsächlich eine mittlere Außentemperatur von -5 °C fest. Dies ist der normative Standard für den rechnerischen Nachweis des Tauwasserausfalls.

    ➕ Ergänzung: Der Wert von -10 °C, den der Professor verwendet, könnte auf eine konservative oder vereinfachte Annahme für besonders kalte Regionen oder auf eine veraltete Normfassung zurückgehen. In der Praxis wird oft mit -10 °C gerechnet, um einen zusätzlichen Sicherheitspuffer zu schaffen, insbesondere bei kritischen Bauteilen wie Dachkonstruktionen. Die Norm selbst erlaubt unter bestimmten Bedingungen (z. B. Gebirgslagen) abweichende Klimarandbedingungen.

    ⚠️ Korrektur: Es ist wichtig zu betonen, dass der Professor nicht zwingend falsch liegt, sondern möglicherweise eine andere Auslegung oder eine regionale Klimazone zugrunde legt. Der Nutzer sollte die Aufgabenstellung genau prüfen: Handelt es sich um eine Standardberechnung nach Norm oder um eine Übungsaufgabe mit vereinfachten Annahmen? Die DIN 4108-3 ist für den Regelfall verbindlich, aber in der Lehre werden oft abweichende Werte zur Veranschaulichung genutzt.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Nutzer sollte direkt beim Professor nachfragen, auf welcher Grundlage der Wert von -10 °C gewählt wurde. Parallel dazu empfiehlt sich ein Blick in die aktuelle Fassung der DIN 4108-3 (Ausgabe 2018-01), um die genauen Klimarandbedingungen für den Standort des Gebäudes zu prüfen. Für die korrekte Anwendung in der Praxis ist stets die Norm mit -5 °C maßgeblich, es sei denn, es liegen spezifische regionale oder bauliche Besonderheiten vor, die eine abweichende Temperatur rechtfertigen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Das Glaser-Verfahren dient zur bauphysikalischen Beurteilung der Tauwasserbildung in Bauteilen und basiert auf klimatischen Randbedingungen gemäß DIN 4108-3. Die korrekte Wahl der Außentemperatur in der Tauperiode ist entscheidend für die Zuverlässigkeit der Berechnung.

    ⚠️ Korrektur: Der in der Frage genannte Wert von -10 °C entspricht nicht der aktuellen DIN 4108-3 (Ausgabe 2021-09), die für die Tauperiode (Dezember bis März) explizit eine charakteristische Außentemperatur von -5 °C vorschreibt – nicht -10 °C. Ein solcher Wert könnte aus veralteten Normausgaben, regionalen Sonderregelungen oder fachlich nicht abgesicherten Annahmen stammen.

    ➕ Ergänzung: Die DIN 4108-3 legt zudem fest, dass die Tauperiode nicht nur durch die Temperatur, sondern auch durch die relative Luftfeuchte (Innen: 80 %, Außen: 80 %) definiert ist – eine oft übersehene, aber kritische Randbedingung für die Diffusionsberechnung.

    ✅ Zustimmung: Die Beobachtung des Nutzers, dass die Norm auf Seite 38 den Wert -5 °C nennt, ist korrekt und entspricht der aktuellen Normfassung; dies ist die verbindliche Grundlage für Nachweise in Deutschland.

    🔴 Gefahr: Die systematische Verwendung von -10 °C führt zu einer überzogenen, konservativen Annahme, die zwar keine unmittelbare Sicherheitsgefahr birgt, aber zu unnötig aufwändigen, kostenintensiven Konstruktionen führen kann – und im Umkehrschluss das Vertrauen in die Normkonformität untergräbt.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, -10 °C sei 'üblich' oder 'praxisnah', ist fachlich nicht haltbar: Die Norm verlangt klare, einheitliche Randbedingungen für vergleichbare Nachweise – regionale Abweichungen bedürfen einer ausdrücklichen, dokumentierten Begründung und sind nicht zulässig, solange keine nationale Anwendungsnorm (NA) oder Sonderregelung vorliegt.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie ausschließlich die in DIN 4108-3 festgelegten Randbedingungen (-5 °C, 80 % r.F. außen/innen) für Glaser-Berechnungen; bei abweichenden Lehrbeispielen klären Sie mit dem Professor die Normgrundlage und verlangen eine schriftliche Begründung – bei Zweifeln konsultieren Sie einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker gemäß DIN 4108-10.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass die aktuelle DIN 4108-3 (2021-09) für die Tauperiode eine Außentemperatur von -5 °C vorschreibt – nicht -10 °C.
    • Alle drei betonen die Verbindlichkeit der Norm für normkonforme Nachweise in Deutschland.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont die Notwendigkeit standortspezifischer Klimadaten (z. B. DWD), während DeepSeek und Qwen klar auf die normative Festlegung von -5 °C als verbindlichem Wert abstellen; DeepSeek akzeptiert -10 °C als mögliche konservative Praxisannahme, Qwen lehnt sie als fachlich nicht haltbar ab.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt zwingend die erforderliche relative Luftfeuchte von 80 % innen und außen – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
    • DeepSeek weist auf mögliche regionale Sonderfälle (z. B. Gebirgslagen) hin, in denen abweichende Werte zulässig sein können – Qwen verweist hier auf die Notwendigkeit einer dokumentierten Begründung gemäß DIN 4108-10.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek stellt -10 °C als „praxisüblich“ bzw. „konservativ zweckmäßig“ dar; Qwen widerspricht dies ausdrücklich mit dem Hinweis, dass diese Annahme „fachlich nicht haltbar“ ist und „Vertrauen in die Normkonformität untergräbt“ – hier wird das Vorsichtsprinzip zugunsten der Normklarheit und Rechtssicherheit zugunsten von Qwens Position entschieden.

    👉 Empfehlung:

    • Verwenden Sie ausschließlich die in DIN 4108-3 festgelegten Randbedingungen (-5 °C, 80 % r.F. innen/außen) für alle normkonformen Nachweise.
    • Bei Lehrbeispielen mit -10 °C klären Sie stets die didaktische Absicht und verlangen schriftliche Begründung – bei Zweifeln stützen Sie sich auf die aktuelle Normfassung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Außentemperatur Tauperiode nach DIN 4108-3✅ KonsensVerbindlich -5 °C (nicht -10 °C); aktuelle Fassung 2021-09, Seite 38.
    Relative Luftfeuchte in der Tauperiode✅ Konsens80 % innen und außen – zwingende, in allen Analysen implizit oder explizit bestätigte Randbedingung.
    Zulässigkeit von -10 °C als Praxisannahme❌ WiderspruchDeepSeek akzeptiert als konservativ; Qwen lehnt als normwidrig ab; GoogleAI weist auf Gefahr von Fehlberechnungen hin → KI-Konsens: Nicht zulässig ohne dokumentierte Begründung nach DIN 4108-10.
    Standortabhängige Klimadaten⚠️ AbwägungGoogleAI betont deren Relevanz; DeepSeek und Qwen verweisen auf die Norm als verbindliche Grundlage – KI-Konsens: Nur bei Vorliegen einer nationalen Anwendungsnorm (NA) oder dokumentierter Sonderregelung zulässig.
    Didaktische Verwendung abweichender Werte⚠️ AbwägungDeepSeek und GoogleAI sehen pädagogischen Wert; Qwen fordert Transparenz und Begründung – KI-Konsens: Zulässig nur als gekennzeichneter Lernfall mit Hinweis auf Normabweichung.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie für alle normkonformen Nachweise ausschließlich die in DIN 4108-3 festgelegten Randbedingungen (-5 °C, 80 % r.F.). Weichen Lehrbeispiele ab, klären Sie dies mit dem Dozenten und dokumentieren Sie die Abweichung – bei fachlicher Unsicherheit konsultieren Sie einen zertifizierten Bauphysiker gemäß DIN 4108-10.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende Berücksichtigung der 80 %-Feuchte-RandbedingungUnzulässige Tauwasserkondensation, Schimmelpilzbildung, Bauschäden
    🔴 RisikoSystematische Verwendung von -10 °C ohne BegründungVerlust der Normkonformität, Haftungsrisiko bei Prüfungen oder Schadensfällen
    🔴 RisikoVerwendung veralteter Normfassungen (z. B. vor 2018)Falsche Bauteilbewertung, fehlerhafte Planung, Nachbesserungskosten
    🔴 RisikoVernachlässigung der Expositionsrichtung und Standortfaktoren bei abweichenden AnnahmenÜber- oder Unterschätzung der Feuchtelast, mangelhafter Feuchteschutz
    🔴 RisikoKeine Dokumentation von Abweichungen in der PlanungRechtliche Unklarheit bei Streitigkeiten, Ablehnung von Nachweisen durch Prüfingenieure
    ✅ ChanceKonsequente Anwendung der DIN 4108-3 (-5 °C, 80 % r.F.)Rechtssichere, vergleichbare, normkonforme Nachweise mit klarem Verantwortungsnachweis
    ✅ ChanceEinsatz aktueller Klimadaten (DWD) im ErgänzungsverfahrenErhöhte Aussagekraft bei Sonderfällen – z. B. für Gebirgslagen oder historische Bausubstanz
    ✅ ChanceKlare Trennung von Lehr- und PraxisfällenVerbessertes Verständnis der Normgrenzen und Verantwortung bei Planern und Studierenden
    ✅ ChanceDokumentierte Begründung von Abweichungen nach DIN 4108-10Rechtssichere Sonderlösungen – z. B. für Denkmalschutz oder extreme Expositionen
    ✅ ChanceAktive Auseinandersetzung mit der Norm im PlanungsprozessVerminderte Fehlerquote, bessere Kommunikation mit Prüfingenieuren und Behörden

    Orientierungshilfen

    1. Normfassung prüfen: Laden Sie die aktuelle DIN 4108-3 (Ausgabe 2021-09) direkt über den Beuth-Verlag oder die DIN-Plattform herunter und dokumentieren Sie die Seite 38 mit der Angabe von -5 °C und 80 %-Feuchte.
    2. Lehrbeispiele klären: Fordern Sie schriftlich vom Professor die Begründung für die Verwendung von -10 °C an – verweisen Sie dabei auf die aktuelle Norm und die Forderung nach Dokumentation gemäß DIN 4108-10.
    3. Feuchte-Randbedingungen ergänzen: Stellen Sie sicher, dass alle Glaser-Berechnungen stets beide Randbedingungen enthalten: -5 °C und 80 % r.F. innen/außen – nicht nur die Temperatur.
    4. Expertise einholen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauphysiker gemäß DIN 4108-10 für die Begutachtung kritischer Bauteile oder bei abweichenden Annahmen – insbesondere bei Dach- oder Außenwandkonstruktionen.
    5. Praxisdokumentation vorbereiten: Legen Sie einen Standard-Prüfbericht an, der für jede Glaser-Berechnung die verwendete Normfassung, die Randbedingungen und ggf. dokumentierte Abweichungen enthält.
    6. Schulung initiieren: Organisieren Sie intern oder im Studium eine Kurzschulung zum korrekten Umgang mit der Tauperiode – mit Fokus auf Seite 38 der DIN 4108-3 und den Konsequenzen von Abweichungen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Glaser-Verfahren
    Das Glaser-Verfahren ist eine Methode zur Berechnung des Feuchteschutzes von Bauteilen. Es basiert auf der Annahme eines stationären Feuchtetransports und dient zur Abschätzung der Kondenswasserbildung innerhalb eines Bauteils. Verwandte Begriffe: Feuchteschutz, Taupunkt, Dampfdiffusion.
    Tauperiode
    Die Tauperiode ist der Zeitraum im Jahr, in dem die höchsten relativen Luftfeuchtigkeiten auftreten. In dieser Zeit ist die Gefahr von Kondenswasserbildung besonders hoch. Verwandte Begriffe: Kondensation, relative Luftfeuchtigkeit, Feuchtigkeit.
    DIN 4108-3
    Die DIN 4108-3 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz und die Energieeinsparung von Gebäuden festlegt. Sie enthält unter anderem Angaben zur Berechnung des Feuchteschutzes. Verwandte Begriffe: Wärmeschutz, Energieeinsparung, Feuchteschutz.
    Außentemperatur
    Die Außentemperatur ist die Temperatur der Umgebungsluft außerhalb eines Gebäudes. Sie beeinflusst den Wärmeverlust und die Kondenswasserbildung innerhalb von Bauteilen. Verwandte Begriffe: Temperatur, Umgebungstemperatur, Klimabedingungen.
    Relative Luftfeuchtigkeit
    Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf die Luft im Verhältnis zur maximal möglichen Menge enthält. Sie wird in Prozent angegeben und beeinflusst die Kondenswasserbildung. Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf, Kondensation.
    Feuchteschutz
    Der Feuchteschutz umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden in Gebäuden. Ziel ist es, die Kondenswasserbildung zu minimieren und die Bausubstanz vor Schäden zu schützen. Verwandte Begriffe: Kondensation, Schimmelbildung, Bausubstanz.
    Klimabedingungen
    Klimabedingungen umfassen die Gesamtheit der meteorologischen Faktoren, die auf ein Gebäude einwirken. Dazu gehören Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Wind. Verwandte Begriffe: Wetter, Klima, Mikroklima.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die Tauperiode im Glaser-Verfahren?
      Die Tauperiode ist der Zeitraum im Jahr, in dem die höchsten relativen Luftfeuchtigkeiten auftreten, was die Gefahr von Kondenswasserbildung in Bauteilen erhöht. Im Glaser-Verfahren wird die Tauperiode zur Berechnung des Feuchteschutzes herangezogen.
    2. Warum ist die Außentemperatur in der Tauperiode wichtig?
      Die Außentemperatur beeinflusst den Dampfdruckgradienten innerhalb eines Bauteils. Eine niedrigere Außentemperatur führt zu einem höheren Dampfdruckgefälle, was die Kondenswasserbildung begünstigt. Daher ist die korrekte Annahme der Außentemperatur entscheidend für die Genauigkeit der Berechnung.
    3. Wo finde ich standortspezifische Klimadaten?
      Standortspezifische Klimadaten sind beim Deutschen Wetterdienst (DWD) oder bei regionalen Wetterdiensten erhältlich. Diese Daten umfassen Informationen zur Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum.
    4. Was ist die DIN 4108-3?
      Die DIN 4108-3 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz und die Energieeinsparung von Gebäuden festlegt. Sie enthält unter anderem Angaben zur Berechnung des Feuchteschutzes und zur Vermeidung von Kondenswasserbildung.
    5. Wie beeinflusst die Expositionsrichtung die Außentemperatur?
      Die Expositionsrichtung eines Bauteils (z.B. Nordseite vs. Südseite) beeinflusst die Sonneneinstrahlung und damit die Oberflächentemperatur. Dies kann zu unterschiedlichen Temperaturen und Feuchtebedingungen innerhalb des Bauteils führen.
    6. Was passiert, wenn die Außentemperatur falsch angenommen wird?
      Eine falsche Annahme der Außentemperatur kann zu einer fehlerhaften Berechnung des Feuchteschutzes führen. Dies kann dazu führen, dass Bauteile nicht ausreichend vor Kondenswasserbildung geschützt sind, was langfristig zu Schäden führen kann.
    7. Welche Rolle spielt die relative Luftfeuchtigkeit in der Tauperiode?
      Die relative Luftfeuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor für die Kondenswasserbildung. Je höher die relative Luftfeuchtigkeit, desto geringer ist die Fähigkeit der Luft, Wasserdampf aufzunehmen. In der Tauperiode ist die relative Luftfeuchtigkeit typischerweise sehr hoch, was die Gefahr von Kondenswasserbildung erhöht.
    8. Wie kann ich die Genauigkeit meiner Berechnungen verbessern?
      Um die Genauigkeit der Berechnungen zu verbessern, sollten standortspezifische Klimadaten verwendet und die spezifischen Eigenschaften der verwendeten Baustoffe berücksichtigt werden. Zudem ist es ratsam, die Berechnungen von einem Fachmann überprüfen zu lassen.

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  2. DIN 4108-3: -10°C für Tauwasser, -5°C für Schimmelpilz

    Nun  -  das ist recht einfach ...
    Bei der Berechnung von Tauwasser IN der Konstruktion nimmt man die Außentemperatur von -10 °C und bei der Berechnung von Innen-Oberflächentemperaturen zwecks Abschätzung von Tauwasser- und Schimmelpilzgefahr (Tauwassergefahr, Schimmelpilzgefahr) auf den raumseitigen bauteiloberflächen nimmt man -5 °C.

    Der Unterschied begann in den späten 90 ern (Anfang der 2000 er) weil viele Mietrechtler vor Gericht darüber diskutiert haben, wie unrealistisch -10 °C Außentemperatur (5-Tages-Mittel) sind. Da haben die Bauphysiker einen Trick angewendet und die Außentemperatur auf -5 °C angehoben und gleichzeitig aber den Rsi-Wert für die Tauwasserberechnung an der Innenoberfläche angehoben.

  3. DIN 4108-3 (2014): -5°C Außentemperatur für Kondensatbildung

    Foto von wiki

    neue Norm
    Hallo,

    Das was mein Vorredner geschrieben hat ist insofern richtig, dass man bei Berechnung des Mindestwärmeschutzes (Schimmel) nach DINAbk. 4108-2 die -5 °C verwendet. Gleiches auch bei Wärmebrückenberechnung. Das gilt jetzt aber auch für die innere Kondensatbildung nach 4108-3. Seit November 2014 ist eine neue Fassung raus bei der auch da die Außentemperatur auf -5 °C gesetzt wird. Zum Ausgleich hat man die Tauperiode von 60 auf 90 Tage verlängert.

  4. Tauperiode: Neue Norm trixst bei alten Konstruktionen?

    Oh
    ... dann wurde auch hier also wieder "getrixt" um die alten Konstruktionen nicht neu bewerten zu müssen. Leider hat das für alle neuen Konstruktionen zur Folge, dass Sie "eigentlich" nach alten Maßstäben gerechnet werden. Gibt es denn aktuelle Messungen (Untersuchungen), dass denn die Verlängerung der Tauperiode und die dabei unter den "geänderten" Randbedingungen entstehenden Tauwassermengen tatsächlich realistisch sind? Oder hat man hier nur "nach Austausch zweier Heizkörper an diesen beiden Teilen einen hydraulischen Abgleich gemacht", um das Gesamtsystem ohne weitere Prüfungen und Berechnungen einfach beibehalten zu können?
  5. DIN 4108-3: Vereinfachung der Normen – Physikalischer Unsinn?

    Meinung
    Meiner Meinung nach wollte man lediglich die Normen vereinfachen und nivellieren. Man braucht sich jetzt also nur noch eine Außenlufttemperatur (-5 °C) und nur noch eine Periodendauer (90 d) zu merken. Physikalisch sehe ich hier keinen Grund. Die neue Fassung der 4108-3 stellt ja auch nur eine Zwischenlösung dar. Die Diskussionen in der Kommission laufen noch. Zumindest hat man sich in Deutschland geeinigt den Unsinn der 13788 mit der monatsweisen Berechnung der Kondensat- und Trocknungsmengen nicht mitzumachen. Für spätere Normen wird wohl mehr auf numerische Simulation verwiesen. Wie das genau passieren soll steht aber noch in den Sternen.

    PS: Ich bin derjenige der auch den wiki Beitrag eingestellt hat. Habe mich nur noch schnell registriert.

  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Glaser-Verfahren: Außentemperatur in Tauperiode nach DINAbk. 4108-3

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Außentemperatur für die Tauperiode im Glaser-Verfahren nach DIN 4108-3. Unterschiedliche Werte (-10°C vs. -5°C) werden für verschiedene Berechnungen (Tauwasser vs. Schimmelpilz) verwendet. Die neue Fassung der DIN 4108-3 (2014) setzt -5°C auch für die innere Kondensatbildung an. Einige sehen darin eine Vereinfachung, die möglicherweise physikalische Grundlagen vernachlässigt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag DIN 4108-3: -10°C für Tauwasser, -5°C für Schimmelpilz, wird -10°C für die Berechnung von Tauwasser innerhalb der Konstruktion und -5°C zur Abschätzung der Schimmelpilzgefahr auf Bauteiloberflächen verwendet. Dieser Unterschied besteht seit den späten 90ern.

    📊 Zusatzinfo: Seit November 2014 gilt eine neue Fassung der DIN 4108-3, die auch für die innere Kondensatbildung eine Außentemperatur von -5°C vorsieht, wie im Beitrag DIN 4108-3 (2014): -5°C Außentemperatur für Kondensatbildung erläutert wird. Dies betrifft auch Wärmebrückenberechnungen nach DIN 4108-2.

    🔴 Kritisch: Im Beitrag Tauperiode: Neue Norm trixst bei alten Konstruktionen? wird die Vermutung geäußert, dass die geänderte Norm dazu dient, alte Konstruktionen nicht neu bewerten zu müssen, was jedoch dazu führt, dass neue Konstruktionen nach alten Maßstäben gerechnet werden.

    🔧 Zusatzinfo: Der Beitrag DIN 4108-3: Vereinfachung der Normen – Physikalischer Unsinn? argumentiert, dass die neue Fassung der DIN 4108-3 eine Vereinfachung darstellt, bei der nur noch eine Außenlufttemperatur (-5°C) und eine Periodendauer (90 Tage) zu berücksichtigen sind, was physikalisch nicht begründet sei.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei der Berechnung nach Glaser-Verfahren und DIN 4108-3 ist es entscheidend, die korrekte Fassung der Norm und die entsprechenden Außentemperaturen für die jeweilige Berechnung (Tauwasser, Schimmelpilz, Kondensatbildung) zu berücksichtigen. Die Diskussionen in der Kommission zur DIN 4108-3 sind noch nicht abgeschlossen, daher ist es ratsam, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

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