Terrassen-Unterkonstruktion: Punktfundament vs. Streifenfundament? Holzart, Abstand & Empfehlungen
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wir haben vor 15 Jahren eine Terrasse an unserem Haus angelegt.
Sie hat eine Größe von 8 x 4 m und ist ca. 1,20 m hoch.
Wir haben damals die Terrasse mit Erde aufgefüllt (Außenmauer mit Klinker verkleidet) und zum Abschluss 20 x 20 cm Platten unter die tragenden Balken 90x90 mm gelegt. Als Auflage diente Hochdruckimprägnierte Holzplanken (25 mm x 150 mm).
Diese sind nach 15 Jahren zum Teil vermodert. Und da die Erde zum Teil abgesackt ist, wippt die Terrasse an einigen stellen erheblich.
Wir haben nun vor die Terrasse zu erneuern. Die Idee war Bankirai oder ähnliches Holz zu verwenden.
Gibt es da eine Empfehlung?
Was ist als Unterkonstruktion empfehlenswert?
Punktfundamente, Streifenfundamente oder auffüllen?
Welchen Abstand sollten die Balken der Unterkonstruktion haben?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Gruß
J. Knust
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Rückbau- und Standsicherheitsprüfung erforderlich – die bestehende Terrasse weist Wippbewegungen, Setzungen und Holzvermoderung auf und stellt eine erhebliche Sturz- und Verletzungsgefahr dar.
🔴 KRITISCH: Keine erneute Aufschüttung mit Erde – stattdessen frostfreier, wasserdurchlässiger Unterbau (mind. 80–100 cm Tiefe) mit Drainage und Trennlage zwingend vorgeschrieben.
🔴 KRITISCH: Statikprüfung durch zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Holzbau und Außenanlagen vor jeglicher Neuplanung oder -ausführung.
⚠️ WICHTIG: Bankirai- oder anderes Holz darf nicht direkt auf Erde oder feuchtem Untergrund liegen – mind. 30 cm Luftspalt, vollständige Hinterlüftung und entwässerungsfähige Lagerung vorausgesetzt.
⚠️ WICHTIG: Balkenabstand darf bei 90×90 mm Bankirai-Unterkonstruktion und 25 mm Dielen max. 40–50 cm betragen – bei geringerer Tragfähigkeit oder höherer Belastung deutlich darunter.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie eine Terrasse mit einer Größe von 8 x 4 m und einer Höhe von 1,20 m haben, die vor 15 Jahren mit Erde aufgefüllt wurde. Die tragenden Balken liegen auf 20 x 20 cm Platten, und als Auflage dienen hochdruckimprägnierte Holzplanken. Sie überlegen nun, die Terrasse mit Bankirai-Holz neu zu gestalten und benötigen Empfehlungen für die Unterkonstruktion, insbesondere bezüglich Punktfundamenten oder Streifenfundamenten, dem Balkenabstand und weiteren Tipps.
Für die Unterkonstruktion einer Terrasse gibt es verschiedene Möglichkeiten. Punktfundamente sind geeignet, wenn der Boden tragfähig ist und die Lasten punktuell abgeleitet werden können. Streifenfundamente verteilen die Lasten gleichmäßiger und sind empfehlenswert, wenn der Boden weniger tragfähig ist oder eine größere Stabilität erforderlich ist. Die Wahl des Fundaments hängt auch von der Frosttiefe in Ihrer Region ab, um Frostschäden zu vermeiden. 🔴 Eine falsche Fundamentauswahl kann zu Setzungen und Schäden an der Terrasse führen.
Bei der Holzart Bankirai ist es wichtig, dass die Unterkonstruktion ebenfalls aus witterungsbeständigem Material besteht, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Alternativ zu Bankirai können Sie auch überlegen, Douglasie oder Lärche zu verwenden. Achten Sie auf eine ausreichende Hinterlüftung der Unterkonstruktion, um Staunässe zu vermeiden. 🔴 Staunässe kann zu Fäulnis und Schäden am Holz führen.
Der Balkenabstand hängt von der Stärke der Dielen und der zu erwartenden Belastung ab. Als Richtwert können Sie einen Abstand von 40 bis 60 cm wählen. Achten Sie darauf, dass die Balken ausreichend dimensioniert sind, um die Lasten sicher zu tragen. 🔴 Eine falsche Dimensionierung der Balken kann zu Durchbiegungen und Instabilität führen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, einen Statiker oder erfahrenen Terrassenbauer zu konsultieren, um die optimale Unterkonstruktion für Ihre spezifischen Gegebenheiten zu planen. Lassen Sie den Baugrund prüfen, um die Tragfähigkeit zu bestimmen und die richtige Fundamentart auszuwählen. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung, um die Langlebigkeit Ihrer Terrasse zu gewährleisten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine 15 Jahre alte, 8x4 Meter große und 1,20 Meter hohe Terrasse, deren ursprüngliche Konstruktion auf einer Erdschüttung mit punktuellen Plattenauflagern basiert. Die beschriebene Wippbewegung und die Vermoderung der Hölzer deuten auf ein grundlegendes statisches und feuchtigkeitstechnisches Problem hin. Die ursprüngliche Bauweise mit Erde als tragendem Untergrund und fehlender Drainage ist für eine dauerhafte und sichere Konstruktion ungeeignet.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr geht von der instabilen Unterkonstruktion aus. Die Erdschüttung sackt nach, was zu ungleichmäßigen Setzungen und einer Wippbewegung der Terrasse führt. Dies stellt eine erhebliche Stolper- und Unfallgefahr dar, insbesondere bei einer Höhe von 1,20 Metern. Ein Sturz von dieser Höhe kann zu schweren Verletzungen führen.
➕ Ergänzung: Die Wahl des Holzes ist wichtig, aber sekundär zur Fundamentfrage. Bankirai (Bangkirai) ist sehr witterungsbeständig, aber auch hart und neigt zur Rissbildung. Alternativen wären thermisch modifizierte Hölzer (z.B. Kebony) oder eine WPC-Unterkonstruktion. Entscheidend ist jedoch, dass die Unterkonstruktion aus demselben oder einem kompatiblen Material besteht, um elektrochemische Korrosion zu vermeiden.
⚠️ Korrektur: Die Idee, die Terrasse erneut mit Erde aufzufüllen, ist fachlich falsch und gefährlich. Erde setzt sich, speichert Feuchtigkeit und bietet keinen ausreichenden Frostschutz. Stattdessen ist ein tragfähiger, frostfreier Unterbau aus Schotter oder Kies (mind. 30-40 cm) mit einer Sauberkeitsschicht und einer Drainage zwingend erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Statiker oder einen erfahrenen Landschaftsbauer. Lassen Sie die bestehende Konstruktion vollständig zurückbauen. Planen Sie ein neues Fundament: Für eine 8x4 m große und 1,20 m hohe Terrasse sind Punktfundamente (z.B. Betonfundamente mit Stützen) oder ein Streifenfundament entlang der Außenkanten die einzig sicheren Lösungen. Der Balkenabstand der Unterkonstruktion sollte bei 50-60 cm liegen, abhängig von der Dielenstärke. Verzichten Sie auf eine reine Erdschüttung. Lassen Sie die neue Konstruktion von einem Fachmann berechnen und ausführen.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Terrasse weist nach 15 Jahren erhebliche strukturelle Mängel auf: Absacken der Aufschüttung, Wippen der Konstruktion und fortgeschrittene Holzzerstörung – alles deutliche Hinweise auf eine nicht tragfähige, nicht wasserableitende und nicht frostgeschützte Unterkonstruktion.
🔴 Gefahr: Die aktuelle Konstruktion birgt ein hohes Sturz- und Verletzungsrisiko durch instabile Flächen; zudem besteht bei fortgesetztem Feuchteeintrag Gefahr von weiterer Holzzerstörung, Schimmelbildung im Mauerwerk und möglicherweise auch von statischen Schäden an der angrenzenden Außenwand.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von Erdauffüllung ohne Drainage, Frostschutzschicht und Trennlage führt langfristig zu unkontrollierter Wasseransammlung, Frosthebung und Setzungen – dies ist keine zulässige Bauweise für dauerhafte Außenanlagen.
⚠️ Korrektur: Hochdruckimprägniertes Holz ist für direkten Erdkontakt nicht ausreichend – selbst Bankirai erfordert eine fachgerechte Lagerung mit mindestens 30 cm Luftspalt zur Erde und vollständige Entwässerung, um seine Lebensdauer zu sichern.
➕ Ergänzung: Eine dauerhafte Lösung erfordert eine statisch berechnete Unterkonstruktion mit frostfreier Gründung (mindestens 80–100 cm Tiefe), wasserdurchlässigem Unterbau (Kies-Schotter-Schicht), gezielter Oberflächenentwässerung und einer lüftungsoffenen Holzlagerung.
➕ Ergänzung: Der Balkenabstand hängt von der Holzart, der Plattendicke und der statischen Belastung ab – bei Bankirai 90x90 mm und 25 mm Platten liegt der zulässige Abstand bei max. 40–50 cm, bei geringerer Tragfähigkeit oder höherer Belastung sogar darunter.
✅ Zustimmung: Die Wahl von tropischem Hartholz wie Bankirai ist grundsätzlich sinnvoll, sofern es zertifiziert (FSC/PEFC), trocken gelagert und fachgerecht verlegt wird – doch das Holz allein löst keine konstruktiven Mängel.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor einer Neuplanung unbedingt einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Holzbau und Außenanlagen, um eine statisch gesicherte, entwässerungsfähige und frostgeschützte Konstruktion zu planen – insbesondere wegen der bestehenden Wippbewegungen und der Nähe zur Hauswand.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Erdauffüllung als fachlich unzulässig und gefährlich – sie führt zu Setzungen, Staunässe, Frostschäden und Instabilität.
- Alle drei fordern ein fachlich berechnetes Fundament (Punktfundamente oder Streifenfundament) mit frostfreier Gründungstiefe, Drainage und wasserdurchlässigem Unterbau.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit einer unverzüglichen Expertenprüfung durch Statiker, Bauingenieur oder Sachverständigen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt einen Balkenabstand von 40–60 cm als Richtwert, während DeepSeek (50–60 cm) und Qwen (40–50 cm, bei höherer Belastung darunter) strengere Grenzen vorgeben – der sicherere Konsens liegt bei max. 50 cm.
- GoogleAI erwähnt „hochdruckimprägniertes Holz“ als ausreichend für die Auflage, während DeepSeek und Qwen dies ausdrücklich korrigieren und klarmachen, dass hochdruckimprägniertes Holz für direkten Erdkontakt nicht ausreicht – Bankirai erfordert fachgerechte Lagerung mit Luftspalt und Entwässerung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont das Unfallrisiko durch Wippbewegung bei 1,20 m Höhe – eine konkrete, lebensbedrohliche Risikoanalyse, die bei GoogleAI und Qwen nur indirekt enthalten ist.
- Qwen ergänzt die Gefahr von Schimmelbildung im Mauerwerk und möglichen Schäden an der angrenzenden Außenwand – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
- Qwen und DeepSeek nennen explizit thermisch modifizierte Hölzer (z. B. Kebony) und WPC-Unterkonstruktion als alternative Materialien – GoogleAI erwähnt lediglich Douglasie/Lärche.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert die Option einer Erdauffüllung nicht explizit als „falsch“, sondern spricht von „tragfähigem Boden“ als Bedingung – DeepSeek und Qwen verurteilen Erdauffüllung als fachlich unzulässig und gefährlich. Hier wird das Vorsichtsprinzip angewendet: Die strengere, sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird als maßgeblich gewertet.
👉 Empfehlung:
- Beauftragen Sie vor allen Arbeiten einen zertifizierten Bauingenieur mit Stand- und Standsicherheitsprüfung – auf Grundlage dieser Prüfung ist die endgültige Planung von Fundamenttyp, Balkenabstand und Materialauswahl zu treffen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fundamentart (Punktfundament vs. Streifenfundament) ✅ Beide Varianten sind grundsätzlich zulässig – Entscheidung hängt von Bodenbeschaffenheit, Lastverteilung und statischer Berechnung ab; Frostfreie Gründung (mind. 80–100 cm) und Drainage sind verbindlich. Erdauffüllung als Untergrund ❌ Alle drei KI-Modelle lehnen Erdauffüllung ab – ist fachlich unzulässig, führt zu Setzung, Staunässe und Instabilität. Unterkonstruktions-Holzart & Lagerung ⚠️ Bankirai ist geeignet, aber nur bei fachgerechter Ausführung: mind. 30 cm Luftspalt, vollständige Hinterlüftung, kein direkter Erdkontakt – hochdruckimprägniertes Holz ist für diesen Einsatz nicht ausreichend. Balkenabstand ⚠️ Abhängig von Dielenstärke und Belastung: bei 90×90 mm Bankirai-Unterkonstruktion und 25 mm Dielen liegt der sichere Maximalabstand bei 40–50 cm; bei erhöhter Belastung (z. B. Nutzung als Sitzfläche mit schweren Möbeln) ist 40 cm anzustreben. Notwendigkeit fachlicher Prüfung ✅ Vollständige Übereinstimmung: Statik- und Standsicherheitsprüfung durch zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen ist zwingend vor Neuplanung. 👉 Handlungsempfehlung: Eine Neuplanung darf erst nach statisch gesicherter Prüfung der Tragfähigkeit, des Baugrunds und der bestehenden Wippbewegung erfolgen; dabei ist die vollständige Entfernung der alten Erdauffüllung und der Einbau eines frostfreien, entwässerungsfähigen Schotter-Kies-Unterbaus vorgeschrieben.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unfall durch Wippbewegung und Instabilität bei 1,20 m Höhe Erhebliches Verletzungsrisiko (Knochenbrüche, Kopfverletzungen), Haftungsfolgen bei Dritten 🔴 Risiko Unkontrollierte Setzungen durch absackende Erdauffüllung Strukturelle Beschädigung der Terrasse, Schäden am angrenzenden Mauerwerk oder Hausfundament 🔴 Risiko Frosthebung und Schäden durch fehlenden Frostschutz Verformung der Unterkonstruktion, Rissbildung im Bodenbelag, langfristiger Totalausfall 🔴 Risiko Schimmelbildung im Mauerwerk durch Feuchtigkeitsmigration Gesundheitsgefährdung, Schadensersatzansprüche, teure Sanierung 🔴 Risiko Elektrochemische Korrosion durch Materialkombination (z. B. Bankirai mit Stahl) Vorzeitiger Versagen von Befestigungselementen, Instabilität, Sicherheitsrisiko ✅ Chance Einsatz einer modernen, entwässerungsfähigen Schotter-Drainage-Schicht Langfristige Stabilität, minimale Wartung, Verlängerung der Lebensdauer auf 30+ Jahre ✅ Chance Verwendung zertifizierten Bankirai-Holzes (FSC/PEFC) mit fachgerechter Lagerung Hochwertiges Erscheinungsbild, natürliche Witterungsbeständigkeit, hohe Wertstabilität ✅ Chance Integration einer Oberflächenentwässerung mit Gefälle zur Terrassenkante Vermeidung von Pfützenbildung, Frostschäden und Rutschgefahr, einfache Reinigung ✅ Chance Thermisch modifizierte Alternativen (z. B. Kebony) oder WPC-Unterkonstruktion Reduzierte Rissbildung, geringere Pflege, verbesserte Materialkompatibilität bei Befestigungen ✅ Chance Einbindung einer statisch berechneten Unterkonstruktion mit klaren Lastverteilungsvorgaben Vermeidung von Haftungsrisiken, rechtssichere Bauausführung, Nachweisbarkeit für Versicherung und Behörden Orientierungshilfen
- Sofortige Standsicherheitsprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Holzbau – lassen Sie die Wippbewegung, Setzungen und statische Tragfähigkeit der bestehenden Konstruktion dokumentieren und bewerten.
- Vollständigen Rückbau der alten Erdauffüllung einleiten: Entfernen Sie sämtliche Erde unter der Terrasse – kein Nachfüllen, keine „Verbesserung“ mit Sand oder Kies ohne vorherige fachliche Planung.
- Frostfreien Unterbau mit Drainage planen: Lassen Sie den neuen Unterbau mit mindestens 80–100 cm Tiefe, Kies-Schotter-Schicht, Sauberkeitsschicht, Trennlage und durchgängiger Drainage-Rohrleitung (min. DNAbk. 100) berechnen und ausführen.
- Balkenabstand auf 40 cm festlegen: Verwenden Sie bei Bankirai 90×90 mm als Unterkonstruktion für 25 mm Dielen einen maximalen Abstand von 40 cm – bei höherer Belastung (z. B. fest installierte Grillstation oder Überdachung) zusätzlich statisch prüfen lassen.
- Fachgerechte Holzlagerung sicherstellen: Gewährleisten Sie mindestens 30 cm Luftspalt zwischen Unterkonstruktion und wasserdurchlässigem Untergrund – setzen Sie keine Holz- oder Metallauflager direkt in Kies ein; nutzen Sie korrosionsgeschützte, höhenverstellbare Stützen.
- Materialkompatibilität prüfen: Vermeiden Sie direkten Kontakt zwischen Bankirai und Stahlbefestigungselementen – verwenden Sie Edelstahl A2/A4 oder spezielle Isolierhülsen, um elektrochemische Korrosion auszuschließen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Punktfundament
- Einzelfundament, das Lasten punktuell in den Baugrund ableitet. Geeignet für tragfähige Böden und geringe Lasten.
Verwandte Begriffe: Streifenfundament, Plattenfundament, Tiefgründung - Streifenfundament
- Längliches Fundament, das Lasten linienförmig in den Baugrund ableitet. Geeignet für weniger tragfähige Böden und größere Lasten.
Verwandte Begriffe: Punktfundament, Plattenfundament, Flachgründung - Bankirai
- Hartholz aus Südostasien, das aufgrund seiner Witterungsbeständigkeit häufig für Terrassendielen verwendet wird. Benötigt regelmäßige Pflege.
Verwandte Begriffe: Douglasie, Lärche, Thermoholz - Balkenabstand
- Der Abstand zwischen den tragenden Balken einer Unterkonstruktion. Beeinflusst die Stabilität und Tragfähigkeit der Konstruktion.
Verwandte Begriffe: Spannweite, Lastverteilung, Dimensionierung - Frosttiefe
- Die Tiefe im Boden, bis zu der das Erdreich im Winter gefriert. Fundamente müssen frostfrei gegründet sein, um Frostschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Baugrund, Bodenfrost, Gründungstiefe - Hinterlüftung
- Die Belüftung der Unterkonstruktion einer Terrasse, um Staunässe und Fäulnis zu vermeiden. Wichtig für die Lebensdauer der Konstruktion.
Verwandte Begriffe: Drainage, Belüftung, Feuchtigkeitsschutz - Tragfähigkeit
- Die Fähigkeit des Bodens, Lasten aufzunehmen und zu tragen. Beeinflusst die Wahl des Fundaments und die Dimensionierung der Unterkonstruktion.
Verwandte Begriffe: Baugrund, Bodenbeschaffenheit, Lastverteilung
Häufige Fragen (FAQ)
- Punktfundament oder Streifenfundament - was ist besser für meine Terrasse?
Die Wahl hängt von der Tragfähigkeit des Bodens und der Frosttiefe ab. Punktfundamente sind für tragfähige Böden geeignet, Streifenfundamente verteilen die Last besser bei weniger tragfähigen Böden. Lassen Sie den Baugrund prüfen, um die richtige Entscheidung zu treffen. - Welchen Balkenabstand sollte ich bei einer Holzterrasse wählen?
Der Balkenabstand hängt von der Stärke der Dielen und der zu erwartenden Belastung ab. Ein Abstand von 40 bis 60 cm ist ein guter Richtwert. Achten Sie darauf, dass die Balken ausreichend dimensioniert sind. - Welches Holz ist am besten für die Unterkonstruktion einer Terrasse geeignet?
Wählen Sie witterungsbeständige Hölzer wie Bankirai, Douglasie oder Lärche. Achten Sie auf eine ausreichende Hinterlüftung, um Staunässe zu vermeiden. - Wie kann ich Staunässe unter der Terrasse vermeiden?
Sorgen Sie für eine gute Drainage und Hinterlüftung der Unterkonstruktion. Verwenden Sie geeignete Materialien und bauen Sie die Terrasse nicht zu tief ein. - Was muss ich bei der Planung einer Holzterrasse beachten?
Achten Sie auf die Tragfähigkeit des Bodens, die Frosttiefe, die Wahl des Holzes, den Balkenabstand und die Hinterlüftung der Unterkonstruktion. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. - Wie kann ich die Lebensdauer meiner Holzterrasse verlängern?
Verwenden Sie hochwertige Materialien, sorgen Sie für eine gute Drainage und Hinterlüftung, pflegen Sie das Holz regelmäßig und schützen Sie es vor Witterungseinflüssen. - Welche Rolle spielt die Frosttiefe beim Bau einer Terrasse?
Die Fundamente der Terrasse müssen frostfrei gegründet sein, um Frostschäden zu vermeiden. Die Frosttiefe variiert je nach Region und Bodenbeschaffenheit. - Kann ich eine Holzterrasse auch auf einem bestehenden Betonboden bauen?
Ja, das ist möglich. Achten Sie auf eine ausreichende Drainage und Hinterlüftung, um Staunässe zu vermeiden. Verwenden Sie geeignete Befestigungsmaterialien.
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