Polystyrol (EPS/XPS) als Terrassendämmung: Druckfestigkeit für Mörtelsäckchen-Auflager?
In diesem Forum sind Sie: Balkon und Terrasse📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Der Thread diskutiert die Eignung von Polystyrol (EPS/XPS) als Dämmmaterial für eine Flachdachterrasse mit Holzbelag auf Mörtelsäckchen. Dabei geht es primär um die notwendige Druckfestigkeit des Dämmmaterials unter Berücksichtigung der Lastverteilung. PUR wird als Alternative in Betracht gezogen. Die Mindestanforderung an Polystyrol laut FLDRL beträgt PS 30.
⚠️ Wichtig/Achtung · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 👉 Handlungsempfehlung
Polystyrol (EPS/XPS) als Terrassendämmung: Druckfestigkeit für Mörtelsäckchen-Auflager?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Verwendung von EPS ist bei Punktlasten durch Mörtelsäckchen und Nutzlasten von 20–30 Personen auf 60 m² grundsätzlich unzulässig – ausschließlich XPS mit mindestens 300 kPa Langzeitdruckfestigkeit (bei 10 % Verformung nach 50 Jahren) zulässig.
🔴 KRITISCH: Keine Eigenkonstruktion ohne statische Berechnung – die erforderliche Druckfestigkeit der Dämmung sowie die Lastverteilung müssen durch einen zertifizierten Bauingenieur oder Statiker nachgewiesen werden.
⚠️ WICHTIG: Zwischen Mörtelsäckchen und Dämmung ist eine druckstabile Lastverteilungsschicht (z. B. OSBAbk./CDX-Platte min. 18 mm oder spezielle Dämmverbundplatten mit Tragplatte) zwingend erforderlich, um Punktlasten zu entkoppeln.
⚠️ WICHTIG: Gefälle von mindestens 2 % darf nicht allein durch Zuschneiden der Dämmung erreicht werden – Verlegung erfolgt nur auf einer statisch tragfähigen, ebenen Unterlage mit fachgerechter Verankerung zur Vermeidung von Scherkräften und Bitumenbahnschäden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Verwendung von Polystyrol (EPS/XPS) als Dämmung unter einer Holzterrasse auf einem Flachdach kritisch, insbesondere in Bezug auf die Druckfestigkeit bei Auflagerung durch Mörtelsäckchen. ?
Druckfestigkeit: Die Druckfestigkeit von Polystyrol ist begrenzt. EPS hat eine geringere Druckfestigkeit als XPS. Die gewählte Polystyrol-Sorte muss der Last der Holzterrasse, der Mörtelsäckchen und der zu erwartenden Verkehrslast (Personen) standhalten. Die Druckfestigkeit wird in kPa (Kilopascal) angegeben. Achten Sie auf die Herstellerangaben und wählen Sie ein Material mit ausreichender Festigkeit.
Lastverteilung: Mörtelsäckchen sind Punktlasten. Eine ungleichmäßige Lastverteilung kann zu Verformungen oder Beschädigungen des Polystyrols führen. Eine zusätzliche Lastverteilungsschicht (z.B. druckfeste Platten) zwischen Mörtelsäckchen und Dämmung kann sinnvoll sein.
Feuchtigkeit: Polystyrol ist zwar wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Eindringende Feuchtigkeit kann die Dämmwirkung beeinträchtigen und zu Schäden an der Bausubstanz führen. Achten Sie auf eine fachgerechte Abdichtung mit Bitumenbahnen und eine ausreichende Entwässerung der Terrasse. ?
Brandschutz: Polystyrol ist brennbar. Informieren Sie sich über die geltenden Brandschutzbestimmungen und wählen Sie gegebenenfalls schwer entflammbare Polystyrol-Varianten.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Statik und die Materialauswahl von einem Fachmann (Statiker, Bauphysiker) überprüfen. Berücksichtigen Sie die zu erwartenden Lasten, die Druckfestigkeit des Polystyrols, die Lastverteilung und den Feuchteschutz.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Aufbau einer Flachdachterrasse mit einer Dämmung aus Polystyrol (EPS/XPS), auf der mittels Mörtelsäckchen-Auflagern eine Holzterrasse errichtet werden soll. Die geplante Nutzung mit 20-30 Personen und einer Fläche von 60 m² erfordert eine sorgfältige Prüfung der Druckfestigkeit der Dämmung, um Setzungen und Schäden zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von handelsüblichem Polystyrol (EPS) ohne ausreichende Druckfestigkeit birgt ein erhebliches Risiko. Unter der Punktlast der Mörtelsäckchen und der Verkehrslast von Personen kann die Dämmung nachgeben, was zu unebenen Terrassenbrettern, Rissen in den Bitumenbahnen und Undichtigkeiten führen kann. Besonders kritisch ist die Kombination aus Punktlast (Mörtelsäckchen) und Flächenlast (Personen), die eine hohe Druckspannung auf die Dämmung ausübt.
➕ Ergänzung: Für diese Anwendung ist ausschließlich XPS (extrudiertes Polystyrol) mit einer hohen Druckfestigkeit von mindestens 300 kPa (entspricht 30 t/m²) oder mehr zu empfehlen. EPS (expandiertes Polystyrol) ist aufgrund seiner geringeren Druckfestigkeit und höheren Verformbarkeit für diese Punktlasten ungeeignet. Zudem muss die Dämmung fachgerecht verlegt werden, um Hohlräume zu vermeiden, die zu Spannungsbrüchen führen können.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Polystyrol-Dämmung allein durch Zuschneiden ein ausreichendes Gefälle bieten kann, ist kritisch zu hinterfragen. Ein Gefälle von mindestens 2% ist für die Entwässerung zwingend erforderlich. Das Zuschneiden von Dämmplatten erfordert höchste Präzision, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu gewährleisten. Fehler beim Zuschnitt können zu ungleichmäßigen Auflagerpunkten führen, die die Druckfestigkeit lokal überschreiten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Statiker oder Bauphysiker mit der Berechnung der erforderlichen Druckfestigkeit der Dämmung basierend auf den exakten Lasten (Mörtelsäckchen, Personen, Schnee). Verwenden Sie ausschließlich XPS-Platten mit einer Druckfestigkeit von mindestens 300 kPa und einer Zulassung für den Terrassenbau. Lassen Sie die Verlegung der Dämmung und der Bitumenbahnen von einem Fachbetrieb ausführen, um die Dichtigkeit und Lastabtragung zu gewährleisten. Eine alternative Lösung wäre die Verwendung von lastverteilenden Platten (z.B. aus OSB oder Beton) unter den Mörtelsäckchen, um die Punktlasten zu reduzieren.
KI-Analyse (Qwen)
Polystyrol-Hartschaum (EPS oder XPS) wird häufig als Dämmstoff unter Flachdachterrassen eingesetzt, doch seine Eignung hängt entscheidend von der Druckfestigkeit, der Langzeitbelastbarkeit und der konstruktiven Integration ab – insbesondere bei punktueller Lastaufnahme durch Mörtelsäckchen und hohen Nutzlasten wie 20–30 Personen auf 60 m².
🔴 Gefahr: EPS mit gängigen Druckfestigkeiten (z. B. EPS 70–100) ist für punktuelle Lasten durch Mörtelsäckchen nicht ausreichend dimensioniert und kann bleibende Eindrückungen, Setzungen oder lokale Durchbiegungen entwickeln – besonders bei Feuchteeinwirkung oder Temperaturwechsel, was zu Unebenheiten, Wasserstau unter der Bitumenbahn und späterem Schadensbild führt.
🔴 Gefahr: XPS weist zwar höhere Druckfestigkeit auf, doch auch hier ist die Langzeitdruckfestigkeit (z. B. nach 50 Jahren bei 10 % Verformung) entscheidend – Standard-XPS 300 reicht bei ungeschützter, direkter Belastung durch Säckchen oft nicht aus, da die Last nicht flächig, sondern konzentriert über kleine Auflageflächen wirkt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Dämmung allein das Gefälle realisieren kann, ist technisch problematisch: Eine geneigte Dämmung aus EPS/XPS erfordert exakte Verklebung oder Verankerung, da Scherkräfte bei Temperaturwechsel oder Windlast zu Verschiebungen führen können – dies gefährdet die Dichtheit der Bitumenbahn.
➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Terrassenkonstruktion benötigt eine tragfähige, druckstabile Unterlage (z. B. Betonplatte oder spezielle Dämmverbundplatten mit integrierter Tragplatte), eine entwässerungsfähige Zwischenschicht und eine statisch abgesicherte Lastverteilung – Mörtelsäckchen allein sind kein Ersatz für eine statisch berechnete Auflagerung.
➕ Ergänzung: Die Nutzlast von 20–30 Personen auf 60 m² entspricht ca. 3–5 kN/m² – weit über der üblichen Wohnnutzlast (2 kN/m²) und nahe an Veranstaltungsflächen; dies erfordert eine statische Nachweisführung, die bei Eigenleistung oft unterbleibt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauingenieur oder Dachfachplaner für die statische Berechnung und Konstruktionszeichnung – inkl. Prüfung der Druckfestigkeit, Langzeitverformung und Lastverteilung der Dämmung sowie der gesamten Tragstruktur; verzichten Sie auf Eigenzuschneiden und punktuelle Auflagerung ohne fachliche Absicherung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Druckfestigkeit als zentrales Risiko, besonders bei Punktlasten durch Mörtelsäckchen.
- Alle warnen vor Feuchteeinwirkung und fordern fachgerechte Abdichtung sowie Entwässerung.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Statikprüfung – Eigenleistung ohne Berechnung ist unzulässig.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt EPS und XPS grundsätzlich als Option, verlangt aber „ausreichende Festigkeit“ – ohne konkrete Mindestwerte.
- DeepSeek fordert explizit XPS ab 300 kPa und erklärt EPS als „ungeeignet“ – deutlich strenger.
- Qwen geht noch weiter: auch XPS 300 ist bei direkter Säckchenbelastung oft unzureichend, da Langzeitdruckfestigkeit (10 % Verformung nach 50 Jahren) entscheidend ist.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Kritik am Gefälle durch Zuschneiden und verweist auf Gefahren durch ungleichmäßige Auflagerpunkte.
- Qwen ergänzt die Nutzlast-Bewertung (3–5 kN/m²), vergleicht mit Veranstaltungsflächen und verweist auf die Notwendigkeit einer tragfähigen Unterlage (z. B. Betonplatte oder Dämmverbundplatte).
- GoogleAI weist zusätzlich auf Brandschutzanforderungen hin – einziger KI-Beitrag mit diesem Aspekt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert EPS als „kritisch, aber grundsätzlich möglich bei richtiger Auswahl“ – DeepSeek und Qwen widersprechen dies eindeutig und erklären EPS als für diese Anwendung ungeeignet (Punktlast + hohe Nutzlast). Vorsichtsprinzip: EPS ist ausgeschlossen.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten Einschätzung: EPS ist unzulässig; XPS muss nach Langzeitdruckfestigkeit (DINAbk. EN 826, Prüfung nach 50 Jahren bei 10 % Verformung) zertifiziert sein; statischer Nachweis durch Bauingenieur ist zwingend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens EPS-Eignung bei Punktlast ❌ Widerspruch GoogleAI: kritisch, aber möglich; DeepSeek & Qwen: ausgeschlossen – Konsens: ❌ EPS ist ungeeignet. Mindest-Druckfestigkeit für XPS ⚠️ Abwägung DeepSeek: min. 300 kPa; Qwen: 300 kPa oft unzureichend ohne Langzeitnachweis; Konsens: ✅ XPS mit min. 300 kPa und Langzeitdruckfestigkeitszertifizierung (10 % Verformung nach 50 Jahren). Statikprüfung erforderlich ✅ Konsens Alle Modelle fordern zwingend einen Nachweis durch Statiker/Bauingenieur – ✅ vollständiger Konsens. Lastverteilungsschicht ✅ Konsens Alle drei Modelle verlangen eine druckstabile Zwischenschicht (z. B. OSB, Betonplatte); ✅ uneingeschränkter Konsens. Gefälle durch Dämmzuschneiden ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt Gefälle nicht; DeepSeek & Qwen warnen davor – Konsens: ⚠️ nicht zulässig ohne fachgerechte Verankerung und auf tragfähiger Unterlage. 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich zertifiziertes XPS mit Langzeitdruckfestigkeitsnachweis (z. B. nach DIN EN 826 mit Angabe für 50 Jahre/10 %), statisch bestätigt durch einen Bauingenieur; verzichten Sie vollständig auf EPS; ergänzen Sie die Konstruktion mit einer mindestens 18 mm starken, druckstabilen Lastverteilungsplatte unter den Mörtelsäckchen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Verwendung von EPS – unzureichende Druckfestigkeit bei Punktlasten Setzungen, Terrassenunebenheit, Rissbildung in Bitumenbahnen, Undichtigkeiten, langfristige Bauschäden 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Lastverteilungsschicht unter Mörtelsäckchen Lokale Durchbiegung der Dämmung, Verformung der Terrassenbretter, Scherkräfte an Abdichtung, frühzeitiger Verschleiß 🔴 Risiko Fehlender statischer Nachweis der Gesamtkonstruktion Rechtliche Haftung bei Schäden, Versicherungs- und Genehmigungsprobleme, Gefährdung der Nutzer bei Überlastung 🔴 Risiko Feuchteeintrag durch mangelhafte Abdichtung oder Gefällefehler Schimmelbildung, Holzzerstörung, Dämmwirkungsverlust, Korrosion von Metallteilen, Bausubstanzschäden 🔴 Risiko Gefälle allein durch Dämmzuschneiden ohne statisch tragfähige Unterlage Verschiebungen bei Temperaturwechsel, Windlast oder Verkehr, Spannungsrisse in Bitumenbahn, ständige Wasserstau-Gefahr ✅ Chance Einsatz hochwertiger XPS-Dämmung mit Langzeitzertifizierung Dauerhafte, wirtschaftliche Wärmedämmung; hohe Lebensdauer bei korrekter Verlegung; Erfüllung der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) ✅ Chance Fachgerechte Integration einer druckstabilen Lastverteilungsschicht (z. B. OSB/CDX) Effektive Entkopplung der Punktlasten, gleichmäßige Lastabtragung, Schutz der Dämmung und Abdichtung, nachweisbare Lebensdauer ✅ Chance Professionelle statische Berechnung und Planung durch Bauingenieur Rechtssichere Ausführung, Versicherungsschutz, klare Haftungsregelung, mögliche Genehmigungserleichterung, langfristige Wertsteigerung der Immobilie ✅ Chance Nutzung als begehbare Terrasse mit hoher Nutzlast (Veranstaltungen, Gastronomie) Wertsteigerung durch multifunktionale Dachnutzung, Erhöhung der Wohnqualität, potenzielle Einnahmequellen (z. B. Vermietung) ✅ Chance Verwendung moderner Dämmverbundplatten mit integrierter Tragplatte Reduzierte Montagezeit, sichere Lastverteilung, verbesserte Statik, vereinfachte Abdichtung, hohe Planungssicherheit Orientierungshilfen
- Statikberechnung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauingenieur oder Statiker zur Berechnung der erforderlichen Druckfestigkeit, der Langzeitverformung der Dämmung und der gesamten Tragstruktur – inkl. Nutzlast 3–5 kN/m².
- Dämmmaterial prüfen und ersetzen: Stellen Sie sicher, dass nur XPS mit Langzeitdruckfestigkeitszertifizierung (z. B. „XPS 300 LT“ oder vergleichbar nach DIN EN 826) verwendet wird – EPS ist auszuschließen.
- Lastverteilungsplatte einbauen: Verlegen Sie eine druckstabile, mindestens 18 mm starke OSB/CDX-Platte oder eine spezielle Dämmverbundplatte mit Tragplatte zwischen Dämmung und Mörtelsäckchen – keine direkte Auflagerung.
- Abdichtung und Gefälle fachgerecht realisieren: Lassen Sie die Bitumenabdichtung sowie das mindestens 2 % Gefälle durch einen Dachfachbetrieb mit Zulassung nach DIN 18531 ausführen – das Gefälle darf nicht allein durch Dämmzuschneiden erfolgen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie die Herstellerdatenblätter zu XPS (einschließlich Langzeitdruckfestigkeit), die statische Berechnung, die Abdichtungsplanung sowie die Zulassung des Dachfachbetriebs – für Behörden, Versicherung und spätere Wertgutachten.
- Brandschutz abklären: Prüfen Sie bei der Bauaufsicht oder beim zuständigen Brandschutzbeauftragten, ob für die geplante Nutzung (20–30 Personen) zusätzliche brandschutztechnische Maßnahmen für die Dämmung erforderlich sind.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Polystyrol (PS)
- Ein synthetischer Kunststoff, der in verschiedenen Formen (EPS, XPS) als Dämmstoff eingesetzt wird. PS ist leicht, wasserabweisend und hat gute Dämmeigenschaften.
Verwandte Begriffe: EPS, XPS, Dämmstoff, Kunststoff. - EPS (Expandiertes Polystyrol)
- Ein Dämmstoff aus aufgeschäumtem Polystyrol. EPS ist kostengünstig, aber weniger druckfest und wasserabweisend als XPS.
Verwandte Begriffe: Polystyrol, Dämmstoff, Wärmedämmung. - XPS (Extrudiertes Polystyrol)
- Ein Dämmstoff aus extrudiertem Polystyrol. XPS ist druckfester und wasserabweisender als EPS, aber auch teurer.
Verwandte Begriffe: Polystyrol, Dämmstoff, Feuchteschutz. - Druckfestigkeit
- Die Fähigkeit eines Materials, einer Druckbelastung standzuhalten, ohne sich zu verformen oder zu brechen. Die Druckfestigkeit wird in kPa (Kilopascal) angegeben.
Verwandte Begriffe: Belastbarkeit, Stabilität, Materialeigenschaften. - Mörtelsäckchen
- Mit Mörtel gefüllte Säcke, die als Auflager für Terrassenbeläge verwendet werden. Mörtelsäckchen verteilen die Last punktuell auf die darunterliegende Konstruktion.
Verwandte Begriffe: Auflager, Lastverteilung, Terrassenbau. - Bitumenbahnen
- Abdichtungsbahnen aus Bitumen, die zum Schutz von Bauwerken vor Feuchtigkeit eingesetzt werden. Bitumenbahnen sind wasserdicht und widerstandsfähig.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Feuchteschutz, Dachabdichtung. - Flachdach
- Ein Dach mit geringer oder keiner Neigung. Flachdächer erfordern eine besondere Abdichtung, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Dach, Abdichtung, Entwässerung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Polystyrol-Sorte (EPS oder XPS) ist für eine Terrassendämmung besser geeignet?
XPS ist aufgrund seiner höheren Druckfestigkeit und geringeren Wasseraufnahme in der Regel besser geeignet als EPS. Allerdings ist XPS auch teurer. Die Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts ab. - Wie hoch muss die Druckfestigkeit des Polystyrols sein?
Die erforderliche Druckfestigkeit hängt von der Last der Terrasse, der Art der Auflagerung (Mörtelsäckchen) und der zu erwartenden Verkehrslast ab. Ein Statiker kann die erforderliche Druckfestigkeit berechnen. - Wie kann ich die Last auf die Polystyrol-Dämmung verteilen?
Eine zusätzliche Lastverteilungsschicht (z.B. druckfeste Platten) zwischen Mörtelsäckchen und Dämmung kann die Last gleichmäßiger verteilen und die Belastung des Polystyrols reduzieren. - Wie schütze ich die Polystyrol-Dämmung vor Feuchtigkeit?
Eine fachgerechte Abdichtung mit Bitumenbahnen und eine ausreichende Entwässerung der Terrasse sind wichtig, um die Dämmung vor Feuchtigkeit zu schützen. - Ist Polystyrol brennbar?
Ja, Polystyrol ist brennbar. Es gibt jedoch auch schwer entflammbare Polystyrol-Varianten. Informieren Sie sich über die geltenden Brandschutzbestimmungen. - Kann ich Polystyrol auch für andere Dämmzwecke im Außenbereich verwenden?
Ja, Polystyrol kann auch für andere Dämmzwecke im Außenbereich verwendet werden, z.B. für Fassadendämmung oder Perimeterdämmung. - Welche Alternativen gibt es zu Polystyrol als Terrassendämmung?
Alternativen zu Polystyrol sind z.B. Mineralwolle, Holzfaserdämmplatten oder Schaumglas. - Wie entsorge ich Polystyrol-Dämmplatten richtig?
Polystyrol-Dämmplatten können in der Regel über den Bauschutt entsorgt werden. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen über die genauen Bestimmungen.
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Erklärung der Druckfestigkeit und ihrer Bedeutung für die Auswahl von Dämmstoffen. - Feuchteschutz im Bauwesen
Informationen zu verschiedenen Maßnahmen zum Schutz von Bauwerken vor Feuchtigkeit.
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Materialtipp: Polystyrol PS 30 – Mindestanforderung für Flachdach!
Polylol?
Hi,
Mindestanforderung nach FLDRL (früher (Planung und Ausführung von
Flachdach? war's Abdichtungen?) ) ) sorry, Mathe minus) soll'ens
wohl 30 kg Raumgewicht sein d.h. PS 30 und bitte SE wg. BS not E.
Besser wär wohl PURAbk., doch warum? Ist darunter Klimazone? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Polystyrol (EPS/XPS) Terrassendämmung: Druckfestigkeit & Mörtelsäckchen
💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert die Eignung von Polystyrol (EPS/XPS) als Dämmmaterial für eine Flachdachterrasse mit Holzbelag auf Mörtelsäckchen. Dabei geht es primär um die notwendige Druckfestigkeit des Dämmmaterials unter Berücksichtigung der Lastverteilung. PURAbk. wird als Alternative in Betracht gezogen. Die Mindestanforderung an Polystyrol laut FLDRL beträgt PS 30.
⚠️ Wichtig/Achtung: Im Beitrag Materialtipp: Polystyrol PS 30 – Mindestanforderung für Flachdach! wird auf die FLDRL-Richtlinie hingewiesen, die ein Raumgewicht von 30 kg/m³ für Polystyrol (PS 30) bei Flachdachabdichtungen empfiehlt. Es wird auch auf die SE-Eigenschaft hingewiesen, um BS zu vermeiden.
✅ Zustimmung/Empfohlen: PUR (Polyurethan) wird als potenziell besseres Dämmmaterial im Vergleich zu Polystyrol für die Terrassendämmung erwähnt, ohne jedoch die genauen Gründe zu erläutern. Die Eignung hängt von der Klimazone ab.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Auswahl des Dämmmaterials (EPS, XPS oder PUR) sollte die Lastverteilung durch die Mörtelsäckchen genau berechnet und die Empfehlungen der FLDRL-Richtlinie beachtet werden. Zudem ist die Klimazone zu berücksichtigen. Es wird empfohlen, die Druckfestigkeit des gewählten Polystyrols (PS 30) zu überprüfen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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