Außenwand dämmen oder nicht? Kosten, Material & Risiken bei Betonhohlblocksteinen (BJ 1971)

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Außenwanddämmung bei einem Haus aus Betonhohlblocksteinen (BJ 1971) sinnvoll ist. Dabei werden Kosten, Nutzen, Risiken und alternative Dämmmethoden wie Innendämmung oder Eigenleistung bei der Außendämmung betrachtet. Ein wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit eines Lüftungskonzepts nach Fenstererneuerung, um Schimmelbildung zu vermeiden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Außenwand dämmen oder nicht? Kosten, Material & Risiken bei Betonhohlblocksteinen (BJ 1971)

Hallo,

wir bauen gerade eine DGAbk. Wohnung in einem Haus (BJ 1971) aus. Die Wand besteht aus 300 mm Betonhohlblocksteinen (HLB  -  2 Kammern) und einem normalen Außenputz. Die Dachschrägen/Decke haben wir mit Dampfbremse und 180 mm Glaswolle (0,32) versehen und neue Fenster verbaut.

Viel Geld haben wir zurzeit nicht und der Brennstoff (Hackgutheizung) kostet uns fast nichts.

Ich habe mir zwei Angebote für eine Außendämmung (U-Wert 0,239) (100 mm 0,32er Styropor) der Außenwand im Bereich des Dachgeschosses (~120 m²) eingeholt. Diese liegen bei ca. 13.000 €.

Bei der Innendämmung (U-Wert: 0,39) mit Multipor (60 mm) liege ich bei einem Materialpreis von 4500 € zzgl. meiner Arbeitsleistung.

Für mich ist das, bei keiner Ersparnis durch die Brennstoffkosten, sehr viel Geld.

Im U-Wert Rechner auf U-Wert.net scheint es mir als ob die Wand ungedämmt (U-Wert: 0,94) _gerade noch so_ keine Schimmelpilzfarm werden würde.

Was würdet ihr tun? In den sauren Apfel beißen und von Außen dämmen lassen? Von Innen selber dämmen? Gar nicht dämmen?

Danke für eure Einschätzung

  • Name:
  • Thomas
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Sanierungsmaßnahme an der Außenwand ist eine Asbest-Schnellanalyse des Putzes und der Fugenmörtel erforderlich – bei Verdacht unbedingt durch zertifizierten Fachbetrieb.

    🔴 KRITISCH: Eine Nicht-Dämmung der Außenwand (U-Wert 0,94 W/m²K) birgt ein erhebliches, bauphysikalisch begründetes Risiko für Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung – insbesondere im Dachgeschoss mit erhöhter Luftfeuchte und geringer Oberflächentemperatur.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Innendämmung mit Multipor ist eine vollständig luftdichte Dampfbremse sowie nahtlose Anschlüsse an Fenster, Decke und Boden zwingend vorgeschrieben – nachweisbar durch Blower-Door-Test oder Feuchtemessung.

    ⚠️ WICHTIG: Der angegebene U-Wert von 0,239 W/m²K für 100 mm Styropor ist technisch unplausibel (realistisch: ca. 0,35–0,40 W/m²K); alle Angebote müssen mit realistischen bauphysikalischen Randbedingungen (Wärmebrücken, Putz, Verankerung) überprüft werden.

    ⚠️ WICHTIG: Die bereits gedämmte Dachgeschossdecke (180 mm Glaswolle mit Dampfbremse) verstärkt das Feuchterisiko an der ungedämmten Wand – horizontale Feuchteverlagerung und Kondensatbildung im Wandkopfbereich sind wahrscheinlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Frage, ob eine Außenwanddämmung sinnvoll ist, anhand verschiedener Aspekte. Bei Betonhohlblocksteinen (HLB) aus dem Baujahr 1971 ist die Wärmedämmung wahrscheinlich nicht optimal. Neue Fenster und eine gedämmte Dachschräge verbessern die Energieeffizienz bereits.

    Eine Außendämmung kann die Heizkosten senken, aber die Wirtschaftlichkeit hängt von den Investitionskosten, den Brennstoffkosten und der Dicke der Dämmung ab. Materialien wie Styropor oder Multipor können verwendet werden. Eine Innendämmung ist eine Alternative, birgt aber Risiken.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Innendämmung kann zu Schimmelbildung führen, da der Taupunkt in die Wand verlagert wird.

    Ich empfehle, folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Wand: Aktuellen Wert bestimmen und mit den Anforderungen vergleichen.
    • Wirtschaftlichkeitsberechnung: Angebote für Außendämmung einholen und die Amortisationszeit berechnen.
    • Feuchteschutz: Bei Innendämmung unbedingt einen Fachmann für Bauphysik konsultieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater vor Ort beraten, um die optimale Lösung für Ihr Haus zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Dachgeschosswohnung in einem Gebäude von 1971 mit 300 mm Betonhohlblocksteinen. Die Entscheidung zwischen Außendämmung, Innendämmung oder keiner Dämmung wird durch die geringen Brennstoffkosten und das begrenzte Budget erschwert. Eine fachliche Beurteilung muss jedoch die bauphysikalischen Risiken und langfristigen Folgen in den Vordergrund stellen.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, dass die ungedämmte Wand mit einem U-Wert von 0,94 W/m²K "gerade noch so" kein Schimmelrisiko darstellt, ist fachlich höchst bedenklich. Bei einer Außenwand aus Betonhohlblocksteinen ohne ausreichende Dämmung besteht ein erhebliches Risiko für Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung, insbesondere in den kalten Wintermonaten. Die Behauptung aus dem U-Wert-Rechner ist ohne Berücksichtigung der raumseitigen Oberflächentemperatur und der relativen Luftfeuchte nicht valide.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass die Wand "keine Schimmelpilzfarm werden würde", ist irreführend. Bei einem U-Wert von 0,94 W/m²K liegt die innere Oberflächentemperatur der Wand im Winter deutlich unter der Raumlufttemperatur. Dies führt bei normaler Nutzung (Kochen, Duschen, Atmen) zu Kondensatbildung und bietet optimale Bedingungen für Schimmelpilzwachstum. Eine fachgerechte Dämmung ist daher nicht optional, sondern aus bauphysikalischer Sicht zwingend erforderlich.

    ➕ Ergänzung: Die Innendämmung mit 60 mm Multipor (U-Wert 0,39 W/m²K) ist eine kostengünstigere Alternative, birgt aber spezifische Risiken. Bei Innendämmung muss die Dampfbremse absolut luftdicht ausgeführt werden, um Feuchteschäden im Mauerwerk zu vermeiden. Zudem wird die Außenwand durch die Innendämmung kälter, was das Risiko von Frost-Tau-Wechseln im Mauerwerk erhöht. Die Außendämmung mit 100 mm Styropor (U-Wert 0,239 W/m²K) ist bauphysikalisch die sicherere und effektivere Lösung, da sie die gesamte Wand warm hält und Wärmebrücken minimiert.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf eine "Nicht-Dämmung" aufgrund der hohen Schimmelgefahr. Priorisieren Sie die Außendämmung mit 100 mm Styropor, auch wenn die Kosten von 13.000 € hoch erscheinen. Diese Investition ist langfristig die wirtschaftlichste und sicherste Lösung, da sie Heizkosten spart, den Wohnkomfort steigert und Bauschäden verhindert. Falls das Budget absolut nicht ausreicht, ist die Innendämmung mit Multipor eine Alternative, jedoch nur unter strenger Beachtung der fachgerechten Ausführung mit Dampfbremse und luftdichten Anschlüssen. Beauftragen Sie in jedem Fall einen Energieberater oder Bauphysiker für eine detaillierte Planung und U-Wert-Berechnung.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft eine energetische Sanierung einer Außenwand aus 300 mm Betonhohlblocksteinen (Baujahr 1971) im Dachgeschoss, wobei die Entscheidung zwischen Außendämmung, Innendämmung oder Verzicht auf Dämmung steht – unter Berücksichtigung geringer finanzieller Mittel und nahezu kostenloser Hackgutheizung.

    🔴 Gefahr: Eine Innendämmung mit Multipor (60 mm) birgt bei dieser Konstruktion ein erhebliches Risiko für Tauwasserbildung und Schimmelpilzbefall, da die Hinterlüftung fehlt, die Bauteiltemperatur an der Innenseite absinkt und die vorhandene Putzschicht möglicherweise diffusionsoffene Eigenschaften aufweist – was zu einer unkontrollierten Feuchtespeicherung im Hohlraum führen kann.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein U-Wert von 0,94 "gerade noch so" schimmelfrei sei, ist irreführend: Schimmelbildung hängt nicht allein vom U-Wert ab, sondern entscheidend von Oberflächentemperatur, Raumklima, Lüftungsverhalten und lokalen Schwachstellen (z. B. Wärmebrücken an Fensteranschlüssen, Deckenanschlüssen oder Rohrdurchführungen), die in Altbauten häufig unerkannt sind.

    ⚠️ Korrektur: Der angegebene U-Wert von 0,239 für die Außendämmung mit 100 mm Styropor (λ = 0,32 W/mK) ist technisch unplausibel – bei dieser Wärmeleitfähigkeit ergibt sich rechnerisch ein U-Wert von ca. 0,35–0,40 W/m²K (je nach Putz, Verankerung, Wärmebrücken), nicht 0,239; dies deutet auf fehlerhafte Berechnung oder unrealistische Annahmen im Angebot hin.

    ➕ Ergänzung: Die bereits umgesetzte Dachdämmung mit Dampfbremse und 180 mm Glaswolle erzeugt ein Ungleichgewicht: Die Decke ist stark gedämmt, die Wand jedoch nicht – dies begünstigt eine horizontale Feuchteverlagerung in die Wandbereiche und erhöht das Risiko von Kondensat an der Dachgeschossdecke bzw. im Wandkopfbereich.

    ➕ Ergänzung: Bei Betonhohlblocksteinen aus den 1970er-Jahren besteht zudem ein nicht auszuschließendes Asbestrisiko in Fugenmörteln oder Putzsystemen – eine vorherige Materialanalyse ist zwingend erforderlich, bevor Sanierungsarbeiten beginnen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeglicher Dämmmaßnahme einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DINAbk. EN 13384 oder mit Energieeffizienz-Experten-Liste) für eine bauphysikalische Vor-Ort-Begutachtung inkl. Feuchtemessung, Oberflächentemperaturanalyse und Wärmebrückenbewertung – und lassen Sie ggf. eine Asbest-Schnellanalyse durchführen, bevor Bohrungen oder Putzabtrag erfolgen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die ungedämmte Außenwand aus Betonhohlblocksteinen (U-Wert ≈ 0,94 W/m²K) als bauphysikalisch riskant und schimmelfährdet – keins akzeptiert „keine Dämmung“ als sichere Option.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer vorherigen Asbestprüfung bei Baujahr 1971.
    • Alle drei empfehlen eine Vor-Ort-Begutachtung durch einen Fachmann (Energieberater, Bauphysiker).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI stellt die Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund und nennt Innendämmung als „Alternative“, ohne deren Risiko im Dachgeschoss ausreichend zu hinterfragen; DeepSeek und Qwen bewerten Innendämmung bei dieser Konstruktion als hochriskant.
    • GoogleAI erwähnt keine horizontale Feuchteverlagerung durch die bereits gedämmte Decke – DeepSeek und Qwen thematisieren dies explizit (Qwen als „Ungleichgewicht“, DeepSeek indirekt über Wärmebrücken und Oberflächentemperatur).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen korrigiert den U-Wert für 100 mm Styropor als technisch unplausibel – GoogleAI und DeepSeek übernehmen diesen Wert ohne kritische Prüfung.
    • Qwen betont das Risiko durch fehlende Hinterlüftung bei Innendämmung und diffusionsoffene Putzschichten – DeepSeek fokussiert auf Dampfbremse und Luftdichtheit, GoogleAI erwähnt Feuchteschutz allgemein.
    • Qwen und DeepSeek nennen explizit Frost-Tau-Wechsel-Risiken beim Mauerwerk bei Innendämmung – GoogleAI nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI vs. DeepSeek & Qwen: GoogleAI formuliert, dass „eine Innendämmung eine Alternative [ist]“, während DeepSeek und Qwen klar feststellen, dass sie bei dieser Konstruktion (Dachgeschoss, ungedämmte Decke, 1971er-Blockstein, fehlende Hinterlüftung) nicht als gleichwertige Alternative gilt – sondern nur unter strengen, praxisfern erscheinenden Voraussetzungen (vollständige Luftdichtheit, fehlerfreie Anschlüsse) akzeptabel wäre. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die von DeepSeek und Qwen geteilte Einschätzung – dass Außendämmung bauphysikalisch die einzige sichere Lösung ist, und dass jede Innendämmung bei dieser Konstellation nur nach ausführlicher, messbasierter Vor-Ort-Analyse und unter strenger Ausführungskontrolle in Betracht kommt – ist maßgeblich. GoogleAIs wirtschaftlich orientierte Formulierung wird durch das Vorsichtsprinzip überlagert.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Asbestrisiko (Putz/Fugen)✅ KonsensBei Baujahr 1971 zwingend vor Sanierung prüfen – keine Arbeiten vor Schnellanalyse.
    Nicht-Dämmung (U = 0,94)✅ KonsensKeine akzeptable Option: erhebliches, nachweisbares Risiko für Tauwasser und Schimmel – insbesondere im Dachgeschoss.
    Außendämmung (100 mm Styropor)⚠️ AbwägungIst bauphysikalisch die sicherste Lösung (warmes Mauerwerk, geringe Wärmebrücken), aber der angegebene U-Wert von 0,239 ist unplausibel – realistisch 0,35–0,40 W/m²K; Planung muss Wärmebrücken einbeziehen.
    Innendämmung (60 mm Multipor)❌ WiderspruchGoogleAI: „Alternative“; DeepSeek/Qwen: „Hochrisikolösung ohne luftdichte Dampfbremse und perfekte Anschlüsse“ – KI-Konsens: nur als letzte Option unter strengster fachlicher Begleitung.
    Horizontale Feuchteverlagerung (gedämmte Decke vs. ungedämmte Wand)✅ KonsensBestätigt von DeepSeek und Qwen – verstärkt Schimmelrisiko im Wandkopf- und Deckenanschlussbereich.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Dämmung ist nicht zulässig. Außendämmung ist die einzige bauphysikalisch gesicherte Lösung. Jede Innendämmung bedarf einer messtechnisch abgesicherten, fachplanerischen Vorabprüfung mit Nachweis der Luftdichtheit und Oberflächentemperatur. Asbestprüfung ist nicht verzichtbar.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoSchimmelbildung durch Tauwasserausfall an ungedämmter WandGesundheitsgefährdung, bauliche Schäden, Sanierungskosten bis zu 20.000 €
    🔴 RisikoAsbestfreisetzung bei Putzabtrag oder Bohrungen ohne vorherige PrüfungRechtliche Haftung, gesundheitliche Langzeitschäden, Sanierungspflicht durch Behörden
    🔴 RisikoFeuchteschäden im Mauerwerk durch Innendämmung (Frost-Tau-Wechsel, Kondensat im Hohlraum)Materialzerstörung, langfristiger Wertverlust, teure Nachbesserung
    🔴 RisikoFehlende Wärmebrückenplanung bei Außendämmung (z. B. Fensteranschlüsse, Attikabereich)Lokale Schimmelbildung trotz Dämmung, reduzierter Nutzen, unnötige Kosten
    🔴 RisikoHorizontale Feuchteverlagerung von der gedämmten Decke in die ungedämmte WandKondensatbildung im Wandkopf, Schäden an Dämmung und Putz, späterer Putzabfall
    ✅ ChanceAußendämmung mit fachgerechter Planung und AusführungLangfristige Heizkosteneinsparung (trotz Hackgut), erhebliche Steigerung des Wohnkomforts und Wertsteigerung
    ✅ ChanceFrühzeitige Asbesterkennung vor SanierungVermeidung von Gesundheitsrisiken, reibungslose Sanierung, kein Behördenverfahren
    ✅ ChanceFachliche Vor-Ort-Begutachtung mit Feuchtemessung & OberflächentemperaturanalyseZielgenaue, risikoarme Planung; Vermeidung von Fehlinvestitionen; Nachweis für Fördermittel
    ✅ ChanceAuswahl eines zertifizierten Energieberaters (z. B. EE-Experten-Liste)Sichere Umsetzung, mögliche Förderung (BEGAbk.), Rechtssicherheit bei Sanierungsentscheidung
    ✅ ChanceAbstimmung aller Sanierungsmaßnahmen (Wand, Decke, Fenster) im GesamtkonzeptVermeidung von bauphysikalischen Ungleichgewichten, langfristig stabiles Raumklima

    Orientierungshilfen

    1. Asbest-Schnellanalyse beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Asbest-Sachverständigen oder ein akkreditiertes Prüflabor – keine Bohrungen, keine Putzabtragungen vor schriftlichem Freigabebefund.
    2. Fachlichen Bauphysiker oder Energieberater vor Ort beauftragen: Wählen Sie einen zertifizierten Berater (z. B. aus der Energieeffizienz-Experten-Liste des BAFA) für eine Vor-Ort-Begutachtung mit Oberflächentemperatur-Messung, Feuchtemessung und Wärmebrückenanalyse – nicht nur eine „Kostenrechnung“.
    3. U-Wert-Berechnung überprüfen lassen: Fordern Sie bei jedem Angebot zur Außendämmung die vollständige U-Wert-Berechnung nach DIN EN ISO 6946 mit Berücksichtigung aller Wärmebrücken, Putzschichten und Verankerungselementen ein – lassen Sie sie durch den beauftragten Energieberater validieren.
    4. Horizontale Feuchteverlagerung abklären: Lassen Sie vom Bauphysiker prüfen, ob die bereits bestehende Dachdämmung (180 mm Glaswolle mit Dampfbremse) zu Kondensat im Wandkopf führen kann – ggf. wird ein feuchteausgleichender Anschluss (z. B. diffusionsoffener Randbereich) notwendig.
    5. Innendämmung nur als letzte Option prüfen: Falls Außendämmung nicht realisierbar ist, lassen Sie vom Bauphysiker prüfen, ob eine Innendämmung mit luftdichter Dampfbremse, vollständiger Anschlussdichtheit und nachweisbarer Oberflächentemperatur >13 °C möglich ist – kein Eigenbau.
    6. Fördermittel-Antrag stellen: Nutzen Sie die Beratung des zertifizierten Energieberaters für einen Förderantrag über die BEG-EM (Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen) – auch für Beratung und Asbestsanierung gibt es Zuschüsse.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
    Der U-Wert gibt die Wärmemenge an, die pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil hindurchgeht. Ein niedriger U-Wert bedeutet eine gute Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmstoffdicke, Wärmebrücke
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Bei Unterschreitung des Taupunkts kann es zu Schimmelbildung kommen.
    Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Kondensation, Schimmel
    Dampfbremse
    Eine Dampfbremse ist eine Folie, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Luftdichtheit, Feuchteschutz
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller abfließt als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeabfluss, Kondensation, Bauteilanschluss
    Energieberater
    Ein Energieberater ist ein Fachmann, der Hauseigentümer bei der energetischen Sanierung ihres Gebäudes berät. Er erstellt Energieausweise, führt Energieberatungen durch und unterstützt bei der Beantragung von Fördermitteln.
    Verwandte Begriffe: Energieausweis, Sanierungsfahrplan, Fördermittel
    HLB (Hohlblockstein)
    Ein Hohlblockstein ist ein Mauerstein mit Hohlräumen, der aus Beton oder anderen Materialien hergestellt wird. Die Hohlräume dienen zur Gewichtsreduzierung und zur Verbesserung der Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Beton, Dämmung
    Multipor
    Multipor ist ein mineralischer Dämmstoff aus Porenbeton. Er ist nicht brennbar, diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend.
    Verwandte Begriffe: Porenbeton, Innendämmung, минеральный утеплитель

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Welche Dämmstoffe eignen sich für eine Außendämmung von Betonhohlblocksteinen?
      Antwort: Geeignete Dämmstoffe sind beispielsweise expandiertes Polystyrol (EPS), Mineralwolle oder Holzfaserdämmplatten. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von den individuellen Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz ab.
    2. Frage: Was ist bei der Anbringung einer Dampfbremse zu beachten?
      Antwort: Die Dampfbremse muss luftdicht verklebt werden, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt. Fehler bei der Anbringung können zu Schimmelbildung führen.
    3. Frage: Welche Vor- und Nachteile hat eine Innendämmung im Vergleich zur Außendämmung?
      Antwort: Die Innendämmung ist oft kostengünstiger und einfacher umzusetzen, reduziert aber den Wohnraum und birgt das Risiko von Schimmelbildung. Die Außendämmung ist effektiver, aber aufwendiger und teurer.
    4. Frage: Wie finde ich einen qualifizierten Energieberater?
      Antwort: Energieberater finden Sie über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Handwerkskammern.
    5. Frage: Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Dämmung der Außenwand?
      Antwort: Für die Dämmung der Außenwand gibt es Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informationen dazu erhalten Sie bei der KfW oder der BAFA.
    6. Frage: Was bedeutet der U-Wert?
      Antwort: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    7. Frage: Kann ich die Dämmung selbst anbringen?
      Antwort: Die Anbringung einer Außendämmung erfordert Fachkenntnisse und handwerkliches Geschick. Ich empfehle, die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
    8. Frage: Wie dick sollte die Dämmung sein?
      Antwort: Die Dicke der Dämmung hängt von den energetischen Anforderungen und den individuellen Gegebenheiten ab. Ein Energieberater kann die optimale Dämmstärke berechnen.

    Verwandte Themen

    • Innendämmung vs. Außendämmung
      Vergleich der Vor- und Nachteile beider Dämmmethoden.
    • Fördermöglichkeiten für energetische Sanierung
      Überblick über aktuelle Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen.
    • Schimmelbildung vermeiden
      Tipps und Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmel in Wohnräumen.
    • Wärmebrücken erkennen und beseitigen
      Informationen zur Identifizierung und Beseitigung von Wärmebrücken.
    • Dämmstoffe im Vergleich
      Eigenschaften und Anwendungsbereiche verschiedener Dämmmaterialien.
  2. Lüftungskonzept: Schimmel vermeiden nach Fenstererneuerung!

    Aua
    Neue Fenster? Haben Sie denn ein Lüftungskonzept nach DINAbk. 1946-6 erstellen lassen? Da dürfte dann rauskommen, dass ihre Wohnung mit den neuen Fenstern viel zu dicht ist und sie unbedingt die Belüftung planen müssen.
    • Freie Lüftung oder
    • ventilatorgestützte Lüftung

    Das wäre mindestens schon mal ein ernstzunehmender Beitrag für die zukünftige Schimmelpilzvermeidung.

    Ansonsten ist tatsächlich jede Außenwandecke und jeder Fenstersturz und jeder Deckenrand bei solch schlecht dämmenden Außenwänden eine schimmelpilzkritische Wärmebrücke, deren Schadensfälligkeit sie nur mit ausreichend niedriger Luftfeuchte vermeiden können (oder eben mit Dämmung).

  3. Fenstererneuerung: Lüftungskonzept nach DIN erforderlich?

    Foto von Josef Schrage

    Aua
    ist genau so diese Teufelandiewandmalerei.

    Soll das heißen Keine Neuen Fenster ohne Lüftungskonzept nach DINAbk.🔴

    Gruß

  4. Dämmung vs. Brennstoffkosten: Rechnet sich die Investition?

    wenn der Brennstoff fast nichts kostet ...
    wenn der Brennstoff fast nichts kostet frage ich mich ob sich überhaupt eine Dämmung rechnet (Öko Aspekte mal außer acht gelassen).
  5. Alternative: Außendämmung in Eigenleistung mit Scheibenputz

    Eine Innendämmung ist ein Notbehelf
    Das macht man wenn der Denkmalschutz keine andere Wahl lässt.

    Ansonsten kann man auch eine Außendämmung selbst machen und mit 3 mm Scheibenputz abreiben. Zumindest wenn man keine Unterschrift für irgendwelche Fördermittel braucht.

    Ob sich das lohnt? Wenn überhaupt dann nur, wenn der Außenputz sowieso aufgefrischt werden muss. Auf einem vorhandenem Putz müssen die Dämmplatten allerdings zusätzlich mit Dübel befestigt werden!

    • Name:
    • Pauline Neugebauer
  6. Fenstertausch: Ursachenforschung und Feuchteschutz beachten!

    Ja Herr Schrage
    Das soll heißen: Keine neuen und vor allem zu dichten Fenster ohne nachzudenken!
    • Weshalb werden denn Fenster getauscht? Weil die alten hässlich sind? Nein!
    • Weil die alten nicht mehr gang- und schließbar (gangbar, schließbar) sind? Manchmal!
    • Meistens doch, weil es durch die alten Fenster zieht und weil sie im Winter beschlagen. UND GENAU DA liegt DER HASE IM PFEFFER!

    Das Problem ist doch, dass man Raumluftfeuchte nicht fühlen kann und dass man sie an neuen Fenstern mit UGAbk.=1,0 auch nicht mehr sehen kann! Also brauchen wir bei neuen Fenstern um so mehr eine nutzerunabhängige Grundlüftung zum Feuchteschutz, die bei den alten Fenstern inkl. war. Sonst "spart" der ein oder andere gern mal zu oft an der manuellen Fensterlüftung  -  sei es aus Geiz (mit Blick auf die Heizkosten) oder sei es aus falscher Behaglichkeit (wenn Mutti oder die Kinder frieren und jammern, wenn mal 5 min quergelüftet wird). Und DAS wäre grade im hier diskutierten Fall dramatisch, denn die alten Hbl-Mauerwerksgebäude der 50-70er Jahre sind mit den schwach gedämmten Stahlbetondeckenrändern und den lausig gedämmten Fensteranschlüssen und den schwach gedämmten Fensterstürzen und zusammen mit den geometrischen und konstruktiven Wärmebrücken der Balkontrennwände und Außenecken oft ein echter Wärmebrückenpalast und somit auch bzgl. Schimmelpilzbefall recht anfällig.

    Es ist sicher nur noch eine Frage der Zeit, dann wird es die ersten Gerichtsprozesse geben, wo rauskommt, dass der Tischler vor Auftragsannahme darauf hinweisen müssen, dass bei Fenstertausch im Altbau ein Lüftungskonzept fällig wird! Es gibt schon de ersten Tischlerverbände, die derartige Belehrungsblätter an ihre Mitglieder rausreichen, damit die Tischler sich mit Unterschrift des AGAbk. unter diese Belehrung gegen spätere Haftungsansprüche absichern können.

    Auch wenn Sie das nicht glauben wollen  -  warten wir es ab!

    Ich fordere nicht für jedes Haus bei Fenstertausch eine Lüftungsanlage  -  aber es ist sicher nicht zu viel verlangt, wenn man bei jedem Haus vor Fenstertausch mal 2 einfache Formeln ausrechnet und somit den Schnelltest der DINAbk. 1946-6 durchgeht und prüft ob die Infiltration ausreicht um die Grundlüftung zum Feuchteschutz zu gewährleisten  -  und wer nicht rechnen will, der tippt seine Daten eben in dieses kostenlose Tool.

  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Außenwand dämmen: Kosten, Nutzen & Risiken bei Betonhohlblock

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Außenwanddämmung bei einem Haus aus Betonhohlblocksteinen (BJ 1971) sinnvoll ist. Dabei werden Kosten, Nutzen, Risiken und alternative Dämmmethoden wie Innendämmung oder Eigenleistung bei der Außendämmung betrachtet. Ein wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit eines Lüftungskonzepts nach Fenstererneuerung, um Schimmelbildung zu vermeiden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Lüftungskonzept: Schimmel vermeiden nach Fenstererneuerung! ist nach dem Einbau neuer, dichter Fenster ein Lüftungskonzept nach DINAbk. 1946-6 unerlässlich, um Schimmelpilzbildung vorzubeugen. Andernfalls kann die Wohnung zu dicht sein, was zu Problemen mit der Raumluftfeuchte führen kann.

    💰 Kosten: Ob sich eine Dämmung rechnet, hängt stark von den Brennstoffkosten ab, wie in Dämmung vs. Brennstoffkosten: Rechnet sich die Investition? diskutiert wird. Wenn der Brennstoff fast nichts kostet, muss der finanzielle Nutzen der Dämmung genau geprüft werden. Es wird auch die Möglichkeit der Außendämmung in Eigenleistung angesprochen, siehe Alternative: Außendämmung in Eigenleistung mit Scheibenputz, was die Kosten senken kann.

    🔧 Praktische Umsetzung: Eine Innendämmung wird als Notbehelf angesehen, während eine Außendämmung, eventuell in Eigenleistung, als bessere Alternative gilt, besonders wenn der Außenputz ohnehin erneuert werden muss. Wichtig ist, vor dem Fenstertausch die Ursachenforschung zu betreiben und den Feuchteschutz zu beachten, wie in Fenstertausch: Ursachenforschung und Feuchteschutz beachten! betont wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor einer Entscheidung für oder gegen eine Außenwanddämmung sollten die individuellen Gegebenheiten (Brennstoffkosten, Zustand des Außenputzes), die Notwendigkeit eines Lüftungskonzepts und die Möglichkeit der Eigenleistung berücksichtigt werden. Es wird empfohlen, sich umfassend über die verschiedenen Dämmmethoden und deren Vor- und Nachteile zu informieren, um die optimale Lösung für das Haus aus Betonhohlblocksteinen zu finden.

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  5. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Erdwärmesondenbohrung Angebot prüfen: Kosten, Leistungen & Risiken vom Fachmann bewerten lassen
  6. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Lüftungsanlage: KWL mit Wärmerückgewinnung vs. Abluftwärmepumpe – Vor- & Nachteile?
  7. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Wärmepumpe vs. Blockheizkraftwerk (BHKW): Kosten, Effizienz & Fördermöglichkeiten für Reihenhäuser?
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  9. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Pellets-Einblasstutzen: Welche Lichtschacht-Größe für problemlose Befüllung?
  10. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Pelletslagerraum: Türposition, Schrägen & Schneckenaustragung – Was ist zu beachten?

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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