ich habe ein dieser Kategorie "Außenwände und Fassaden" schon ein paar Tage rumgesurft und bin auf widersprüchliche Meinungen gestoßen. besonders verwirrt bin ich durch Beiträge von Konrad Fischer, der meint nachweisen zu können, dass Wärmedämmung mit Dämmstoffen überhaupt nichts bringt ... oder lese ich da falsch?
habe verstanden, dass folgende Punkte (abgesehen von der grundsätzlichen frage, ob die Dämmung was bringt) für die Haltbarkeit von Klinkerriemchen auf Polystyrol (ps) / polyurethan (pur) wichtig sind:
a) eingedrungene Feuchtigkeit (von innen oder außen) durch Stein oder fuge muss wieder raus, bevor Schimmelbildung oder Absprengung bei Frost aufreten kann
b) durch Wärmeeinstrahlung dehnen sich Riemchen, fugen, ps/pur-Platten, Untergrund unterschiedlich aus, es kann zu Spannungen kommen.
danach habe ich mich nach einem Hersteller umgesehen und folgendes gefunden:
der Anbieter gibt folgendes an:
"Keramik-Riemchen haben eine Wasseraufnahme von unter 3 % (Zulassung vorhanden) und kann somit nicht nur auf Polysterol (da darf die Wasseraufnahme 6 % nicht überschreiten) sondern auch auf Mineralwolle aufbracht werden, entweder im Dickbettverfahren (Zementmischung/Mörtelmischung) oder Dünnbettverfahren (Fertigmörtel oder KAM von z.B. SAKRET oder WeberBroutin u.a.) Die namhaften Hersteller der WDVSAbk.-Systeme geben vor, dass auf Polysterol eine Wasseraufnahme von 6 % und Mineralwolle von 3 % nicht überschritten werden darf, das sagt ebenfalls die DINAbk. EN 186.
Die meisten MINERALISCHEN RIEMCHEN schaffen diese Voraussetzung nämlich nicht (Zulassung zeigen lassen). Wenn man Pech hat, kommt wegen der zu hohen Wasseraufnahme irgendwann die Fassade herunter, im schlimmsten Fall.
Deswegen auf Nummer sicher gehen und Baukeramik einsetzen. "
was meint ihr dazu?
sind damit alle gefahrenstellen umgangen?
viele Grüße
walter