Perimeterdämmung für WDVS nutzen? Unterschiede, Eignung & Risiken im Check
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob übrige Perimeterdämmung vom Kellerbau auch für WDVS im Sockelbereich verwendet werden kann. Dabei werden Zulassungsfragen, die Eignung verschiedener Dämmstoffe (EPS vs. XPS) und Risiken bei der Putzhaftung thematisiert. Die Experten raten zur Vorsicht und empfehlen, die Systemhersteller zu kontaktieren, um die Zulassung nicht zu gefährden.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Perimeterdämmung für WDVS nutzen? Unterschiede, Eignung & Risiken im Check
welcher Unterschied besteht zwischen Perimeterdämmung und Dämmung für WDVSAbk.🔴 Wir haben noch Perimeterdämmung (ohne Waffelstruktur) von der Dämmung des Kellers übrig, könnte man diese Dämmungng bedenkenlos auch für die WDVS verwenden da im Sockelbereich diese ja sowieso verwendet wird?
Vielen Dank im Voraus
Iris
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Perimeterdämmung darf keinesfalls für WDVSAbk. (auch nicht im Sockelbereich) verwendet werden – sie erfüllt weder die bauphysikalischen noch die zulassungsrechtlichen Anforderungen (ETAG 004, CEAbk.-Kennzeichnung für WDVS).
🔴 KRITISCH: Fehlende Waffelstruktur und unzureichende Haftfestigkeit führen zu Armierungslösung, Putzablösung und potenziellem Fassadenabriss – kein akzeptables Risiko für Personen- und Sachschäden.
⚠️ WICHTIG: Tauwasserbildung im Mauerwerk durch fehlende Diffusionsöffnung der Perimeterdämmung ist hochwahrscheinlich und gefährdet langfristig die Bausubstanz sowie die Raumluftqualität.
⚠️ WICHTIG: Ausschließlich WDVS-zertifizierte Dämmplatten mit Systemzulassung und Herstellerfreigabe für Sockelbereich dürfen eingesetzt werden – auch bei scheinbar ähnlichen Materialien (z. B. XPS/EPS).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Frage wie folgt: Grundsätzlich ist Perimeterdämmung für den erdberührten Bereich (Keller) konzipiert, während WDVS-Dämmung für die Fassade gedacht ist. Der Hauptunterschied liegt in der Feuchtigkeitsbeständigkeit und Druckfestigkeit. Perimeterdämmung muss höheren Belastungen durch Erdreich und Feuchtigkeit standhalten.
Ob Sie Ihre übrige Perimeterdämmung für das WDVS verwenden können, hängt von einigen Faktoren ab:
- Druckfestigkeit: Ist die Perimeterdämmung für die zusätzlichen Lasten im Sockelbereich (z.B. durch Spritzwasser) geeignet?
- Feuchtigkeitsbeständigkeit: Nimmt die Dämmung Feuchtigkeit auf, was die Dämmwirkung reduziert und zu Schäden führen kann?
- Zulassung: Entspricht die Dämmung den Anforderungen der WDVS-Zulassung (z.B. hinsichtlich Brandverhalten)?
🔴 Gefahr: Die Verwendung ungeeigneter Dämmstoffe im WDVS kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und einer verminderten Dämmwirkung führen.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die technischen Datenblätter der Perimeterdämmung und vergleichen Sie diese mit den Anforderungen an WDVS-Dämmstoffe. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Fachmann (Energieberater, Architekt) hinzuziehen, um die Eignung der Dämmung zu beurteilen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Frage, ob übrig gebliebene Perimeterdämmung (ohne Waffelstruktur) aus dem Kellerbereich für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) verwendet werden kann. Die Nutzerin Iris geht davon aus, dass dies im Sockelbereich ohnehin üblich sei. Diese Annahme ist jedoch fachlich nicht korrekt und birgt erhebliche Risiken.
❌ Widerspruch: Perimeterdämmung und WDVS-Dämmung unterscheiden sich grundlegend in ihren Anforderungen. Perimeterdämmung ist für dauerhafte Erdberührung und hohe Feuchtigkeitsbelastung ausgelegt, während WDVS-Dämmung für oberirdische Fassaden mit geringerer Feuchtebelastung konzipiert ist. Die Verwendung von Perimeterdämmung im WDVS kann zu unzureichender Wärmedämmung und Tauwasserbildung führen.
⚠️ Korrektur: Im Sockelbereich wird zwar oft eine spezielle Sockeldämmung verwendet, diese ist jedoch nicht identisch mit Perimeterdämmung. Sockeldämmung muss sowohl erdberührend als auch oberirdisch funktionieren und hat andere Druck- und Feuchteeigenschaften als reine Perimeterdämmung. Die Aussage, dass Perimeterdämmung im Sockelbereich "sowieso verwendet wird", ist daher irreführend.
➕ Ergänzung: Ein weiteres Risiko ist die fehlende Waffelstruktur der vorhandenen Perimeterdämmung. WDVS-Dämmplatten benötigen in der Regel eine profilierte Oberfläche für den optimalen Halt des Armierungsmörtels und der Putzschicht. Glatte Perimeterdämmung ohne Waffelstruktur kann zu Haftungsproblemen und Ablösungen der Putzschicht führen, was langfristig Schäden an der Fassade verursacht.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der Tauwasserbildung innerhalb der Dämmung. Perimeterdämmung hat eine andere Dampfdiffusionseigenschaft als WDVS-Dämmung. Wird sie oberirdisch eingesetzt, kann Feuchtigkeit aus dem Innenraum in der Dämmung kondensieren, was zu Schimmelbildung, Durchfeuchtung der Fassade und letztlich zu Bauschäden führt. Dies ist ein ernstes Risiko für die Bausubstanz und die Raumluftqualität.
👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie die übrig gebliebene Perimeterdämmung keinesfalls für das WDVS. Entsorgen Sie diese fachgerecht oder nutzen Sie sie nur für erdberührende Bereiche. Für das WDVS und speziell den Sockelbereich empfehle ich den Kauf von zertifizierten WDVS-Dämmplatten mit Waffelstruktur, die für die oberirdische Anwendung zugelassen sind. Lassen Sie sich vor der Montage von einem Fachbetrieb für Wärmedämmung beraten, um Folgeschäden zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Perimeterdämmung und WDVS-Dämmung sind grundsätzlich unterschiedliche Systeme mit spezifischen Anforderungen an Material, Haftung, mechanische Belastbarkeit und Witterungsbeständigkeit. Perimeterdämmung wird im Erdreichbereich eingesetzt und muss druckfest, wasserdicht und wasserdiffusionshemmend sein, während WDVS-Dämmplatten an der Fassade UV-beständig, diffusionsoffen und für die Verklebung mit speziellem Kleber sowie Armierung mit Gewebe ausgelegt sein.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von Perimeterdämmung (ohne Waffelstruktur) im WDVS ist nicht zulässig und stellt ein erhebliches Risiko dar: Sie weist in der Regel keine ausreichende Haftfestigkeit für Fassadenkleber auf, fehlt die erforderliche Zugfestigkeit für die Armierungsschicht und kann bei Feuchteeintrag zu Delamination, Schimmelbildung hinter der Dämmung oder sogar zu Fassadenabriss führen.
🔴 Gefahr: Perimeterdämmung ist häufig nicht diffusionsoffen und behindert den Feuchteausgleich der Wandkonstruktion – dies begünstigt Tauwasserbildung im Mauerwerk und langfristigen Bauschaden, insbesondere im Sockelbereich, wo Feuchtelasten ohnehin hoch sind.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Perimeterdämmung im Sockelbereich 'sowieso verwendet wird' und daher für WDVS geeignet sei, ist fachlich falsch: Der Sockelbereich eines WDVS ist Teil des gesamten Fassadensystems und erfordert bauphysikalisch abgestimmte, zertifizierte Komponenten – nicht Einzelkomponenten aus anderen Systemen.
➕ Ergänzung: Selbst wenn die Perimeterdämmung äußerlich ähnlich aussieht (z. B. EPS oder XPS), fehlen ihr meist die CE-Kennzeichnung für WDVS, die Prüfzeugnisse nach ETAG 004 sowie die Systemzulassung des Herstellers für die Verwendung im Fassadenbereich.
✅ Zustimmung: Es ist korrekt, dass im Sockelbereich spezielle Anforderungen an die Dämmung gestellt werden – jedoch müssen diese durch WDVS-kompatible, zertifizierte Sockeldämmplatten erfüllt werden, die z. B. erhöhte Druckfestigkeit und Feuchteresistenz aufweisen, ohne die Systemkompatibilität zu gefährden.
👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich WDVS-zertifizierte Dämmplatten gemäß Herstellerangaben und Systemzulassung. Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder einen Sachverständigen für Wärmedämm-Verbundsysteme, um die fachgerechte Planung und Ausführung sicherzustellen – insbesondere im kritischen Sockelbereich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Perimeterdämmung grundsätzlich nicht für WDVS geeignet ist.
- Alle betonen die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Tauwasserbildung bei Fehlanwendung.
- Alle fordern die Einhaltung von Zulassungs- und Systemanforderungen (CE-Kennzeichnung, ETAG 004, Herstellerzulassung).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert die Ablehnung vorsichtiger („hängt von Faktoren ab“, „im Zweifelsfall Fachmann“), während DeepSeek und Qwen eine klare, unbedingte Ablehnung aussprechen („keinesfalls verwenden“, „nicht zulässig“).
- GoogleAI erwähnt nicht explizit die Waffelstruktur als Haftungsproblem – DeepSeek und Qwen heben dies als zentrales Kriterium hervor.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt das Risiko der fehlenden Waffelstruktur für Armierungshaftung und betont die falsche Annahme, Perimeterdämmung sei „sowieso im Sockel üblich“.
- Qwen ergänzt den Verweis auf fehlende CE-Kennzeichnung und Systemzulassung sowie die fehlende UV- und Witterungsbeständigkeit.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek widerspricht direkt der Nutzerannahme („im Sockelbereich sowieso verwendet“) als fachlich falsch – GoogleAI geht darauf nicht ein; Qwen korrigiert es ebenfalls, aber weniger direkt.
- Qwen und DeepSeek bestätigen klar, dass Sockeldämmung eine gesonderte, WDVS-kompatible Komponente ist – GoogleAI spricht lediglich von „Sonderanforderungen im Sockel“, ohne diese klare Abgrenzung vorzunehmen.
👉 Empfehlung: Die sicherste Einschätzung (DeepSeek & Qwen) wird priorisiert: uneingeschränktes Verbot der Verwendung von Perimeterdämmung im WDVS – auch im Sockel. Der Vorsichtsprinzip wird vollständig angewendet.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Anwendbarkeit im WDVS ❌ Widerspruch Alle Modelle lehnen die Verwendung ab – Qwen und DeepSeek mit klarem „nicht zulässig“, GoogleAI mit schwerwiegender Einschränkung und Verweis auf Unzulässigkeit bei fehlenden technischen Voraussetzungen. Feuchte- & Tauwasserrisiko ✅ Konsens Alle drei Modelle identifizieren Tauwasserbildung, Durchfeuchtung und Schimmel als zentrale, hochgradig wahrscheinliche Schadensursachen. Haftung & Waffelstruktur ⚠️ Abwägung DeepSeek und Qwen nennen fehlende Waffelstruktur als Haftungsrisiko – GoogleAI erwähnt Haftung nicht explizit, aber Druckfestigkeit und Feuchtebeständigkeit als kritisch. Zulassung & Systemkompatibilität ✅ Konsens Alle drei Modelle betonen die Notwendigkeit von CE-Kennzeichnung, ETAG-004-Prüfung und Herstellerfreigabe für WDVS – Perimeterdämmung erfüllt dies nicht. Sockelbereich-Spezifik ⚠️ Abwägung DeepSeek und Qwen korrigieren die Fehlannahme „Sockel = erdberührte Dämmung“, GoogleAI beschreibt nur allgemein „Sonderanforderungen“, ohne klare Systemtrennung zu benennen. 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich WDVS-zertifizierte Dämmplatten mit Systemzulassung für den gesamten Fassadenbereich – einschließlich des Sockels. Keine Anwendung von Perimeterdämmung unter welchen Umständen auch immer.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Verwendung von Perimeterdämmung im WDVS Hohe Wahrscheinlichkeit für Putzablösung, Armierungslösung und Fassadenschäden – Gefahr für Personen und Sachwerte 🔴 Risiko Tauwasserbildung im Mauerwerk Langfristige Schädigung der Bausubstanz, Schimmelbildung, gesundheitliche Belastung und Sanierungskosten in fünfstelliger Höhe 🔴 Risiko Fehlende Systemzulassung & Haftungsverlust Keine Gewährleistung durch Hersteller oder Verarbeiter; Haftungsausschluss bei Schäden; Versicherungsansprüche unwirksam 🔴 Risiko Verstoß gegen Baurecht & Energieeinsparverordnung (EnEVAbk./EGB) Ordnungswidrigkeit, Unterbindung der Baumaßnahme, Nachbesserungszwang, Verweigerung der Bauabnahme 🔴 Risiko Unzureichende Witterungsbeständigkeit (UV, Spritzwasser) Vorzeitiger Materialabbau, Verfärbung, Rissbildung und Eintrag von Feuchtigkeit in das System ✅ Chance Gezielte Auswahl WDVS-kompatibler Sockeldämmung Erhöhte Dauerhaftigkeit, sichere statische Verankerung und langfristig schadensfreier Betrieb ✅ Chance Professionelle Planung durch zertifizierten Energieberater Optimale Bauphysik, Einhaltung aller Vorgaben, Fördermittelanspruch (z. B. BEGAbk.), reibungslose Abnahme ✅ Chance Material- & Systemkompatibilität durch Herstellerzulassung Vollständige Gewährleistung, dokumentierte Leistungsfähigkeit, Nachweisbarkeit im Sachverständigengutachten ✅ Chance Entsorgung überschüssiger Perimeterdämmung nach Kreislaufwirtschaftsgesetz Umweltverträgliche Rückführung, ggf. Recycling nach Herstellerangabe, Einhaltung gesetzlicher Pflichten ✅ Chance Aufklärung über Fassadensysteme & Qualifikation des Bauausführes Vermeidung von Folgeschäden, langfristige Werterhaltung des Gebäudes, höhere Verkaufs- bzw. Mietpreise Orientierungshilfen
- Keine Verwendung überprüfen: Stellen Sie unverzüglich fest, ob Perimeterdämmung bereits auf der Fassade verarbeitet wurde – bei positiver Feststellung ist umgehend ein Sachverständiger für Wärmedämm-Verbundsysteme hinzuzuziehen.
- Fachbetrieb beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten WDVS-Verarbeiter mit gültiger Systemzulassung (z. B. von Sto, Siniat oder Knauf) zur Planung und Ausführung – inkl. Sockeldämmung mit Nachweis der CE-Kennzeichnung nach ETAG 004.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie sämtliche technischen Datenblätter der vorhandenen Perimeterdämmung sowie die aktuelle Systemzulassung des geplanten WDVS von Herstellerseite – zum Vergleich und Nachweis der Unvereinbarkeit.
- Zertifizierten Energieberater einschalten: Beauftragen Sie einen Energieberater nach § 42 GEG zur bauphysikalischen Prüfung und für die Beantragung von Fördermitteln (BEG-EM).
- Entsorgung regeln: Vereinbaren Sie mit einem zertifizierten Entsorger die fachgerechte Entsorgung der übrigen Perimeterdämmung unter Beachtung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes – nicht als „Bauschutt“ entsorgen.
- Herstellerfreigabe einholen: Fordern Sie vor Montage schriftlich die Freigabe des WDVS-Herstellers für die geplante Sockellösung mit Nachweis der Einhaltung der zulässigen Druckfestigkeit, Feuchteresistenz und Armierungshaftung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Perimeterdämmung
- Dämmung erdberührter Bauteile (Kellerwände, Bodenplatten) gegen Wärmeverluste und Feuchtigkeit. Sie muss druckfest und wasserabweisend sein.
Verwandte Begriffe: Kellerdämmung, Sockeldämmung, Feuchtigkeitssperre - WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
- System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden, bestehend aus Dämmplatten, Kleber, Armierungsgewebe und Oberputz. Es verbessert die Energieeffizienz und schützt die Bausubstanz.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Außendämmung, Wärmedämmung - Druckfestigkeit
- Die Fähigkeit eines Materials, einer Druckbelastung standzuhalten, ohne zu brechen oder sich dauerhaft zu verformen. Bei Dämmstoffen ist die Druckfestigkeit wichtig, um Belastungen durch Erdreich oder andere Bauteile aufzunehmen.
Verwandte Begriffe: Belastbarkeit, Stabilität, Tragfähigkeit - Feuchtigkeitsbeständigkeit
- Die Fähigkeit eines Materials, Feuchtigkeit aufzunehmen oder abzuweisen, ohne seine Eigenschaften zu verändern. Bei Dämmstoffen ist die Feuchtigkeitsbeständigkeit wichtig, um die Dämmwirkung langfristig zu erhalten.
Verwandte Begriffe: Wasserabweisend, Wasserdicht, Diffusionsoffenheit - Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
- Ein Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwirkung, Energieeffizienz - EPS (Expandiertes Polystyrol)
- Ein leichter, geschäumter Kunststoff, der häufig als Dämmstoff verwendet wird. EPS ist kostengünstig und bietet eine gute Dämmwirkung.
Verwandte Begriffe: Styropor, Polystyrol, Hartschaum - Mineralwolle
- Ein Dämmstoff aus Glas- oder Steinwolle. Mineralwolle ist nicht brennbar und bietet eine gute Schall- und Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen Perimeterdämmung und WDVS-Dämmung?
Perimeterdämmung ist speziell für den erdberührten Bereich konzipiert und muss feuchtigkeitsbeständig und druckfest sein. WDVS-Dämmung ist für die Fassade gedacht und muss andere Anforderungen erfüllen, z.B. hinsichtlich Brandverhalten. - Kann ich Perimeterdämmung für mein WDVS verwenden?
Das hängt von den technischen Eigenschaften der Dämmung ab. Prüfen Sie, ob die Perimeterdämmung die Anforderungen an WDVS-Dämmstoffe erfüllt, insbesondere hinsichtlich Druckfestigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit und Zulassung. - Was passiert, wenn ich ungeeignete Dämmstoffe im WDVS verwende?
Die Verwendung ungeeigneter Dämmstoffe kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, einer verminderten Dämmwirkung und im schlimmsten Fall zu Bauschäden führen. - Welche Dämmstoffe sind für WDVS geeignet?
Geeignete Dämmstoffe für WDVS sind z.B. EPS (expandiertes Polystyrol), Mineralwolle, Holzfaserdämmplatten und PURAbk./PIR-Hartschaum. Achten Sie auf die jeweilige Zulassung für WDVS. - Wie finde ich heraus, ob meine Perimeterdämmung für WDVS geeignet ist?
Prüfen Sie die technischen Datenblätter der Dämmung und vergleichen Sie diese mit den Anforderungen an WDVS-Dämmstoffe. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen. - Was bedeutet WDVS?
WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem. Es handelt sich um ein System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden, bei dem Dämmplatten auf die Fassade geklebt und/oder gedübelt werden. - Welche Vorteile bietet ein WDVS?
Ein WDVS reduziert den Wärmeverlust über die Fassade, senkt die Heizkosten, verbessert das Raumklima und schützt die Bausubstanz vor Witterungseinflüssen. - Muss ich ein WDVS von einem Fachmann anbringen lassen?
Die Anbringung eines WDVS ist komplex und sollte idealerweise von einem Fachmann durchgeführt werden, um Fehler zu vermeiden und eine optimale Dämmwirkung zu erzielen.
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Informationen zu staatlichen Förderprogrammen für energetische Sanierungen.
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Perimeterdämmung: Zulassung für Erdreich & Sockelflächen
ja, ein nettes Thema.
... ja, ein nettes Thema.
Offiziell dürfen Dämmplatten nur für den Bereich eingesetzt werden, für die sie eine Zulassung haben.
Für Perimeter-Dämmplatten gibt es zwei verschiedene Zulassungen (von denen ich weiß 🙂. Einmal bis 3 und einmal bis 6 Meter Tiefe.
In den Zulassungen steht sinngemäß als Anwendungsfall "Für die Wärmedämmung im Erdreich und an Sockelflächen ... "
Wenn Sie es genau wissen wollen, fragen Sie doch den Lieferanten/Systemanbieter. -
WDVS: Dickschichtiger Oberputz auf Perimeterdämmung kritisch!
Problematisch wird's auf jeden Fall bei dickschichtigem Oberputz ...
Problematisch wird's auf jeden Fall bei dickschichtigem Oberputz (Kratzputz). Den dürfen Sie nicht auf eine glatte Perimeterplatte aufbringen. Bei dünnschichtigen Systemen ist's i.d.R. kein Problem. Aber zur Sicherheit wie von Herrn Ulrich geraten den Systemhersteller kontaktieren, damit Sie die Zulassung behalten.
MfG: -
Sockel: Kratzputz auf Perimeterdämmung – Details zur Ausführung
darf ein dickschichtiger Kratzputz in der Regel nicht im Sockel (denn in der Ausgangsfrage geht es ja um den Sockel) eingesetzt werden
1.) darf ein dickschichtiger Kratzputz in der Regel nicht im Sockel (denn in der Ausgangsfrage geht es ja um den Sockel) eingesetzt werden,
2.) kommt der Kratzputz natürlich nicht direkt auf die Dämmplatten, sondern auf die Armierungsschicht,
3.) hält eine Armierungsschicht natürlich auch auf einer Perimeterdämmplatte aus Polystyrol. Wenn die Dämmplatten aus Styrodur sind, rauht man sie halt mit einem Gitterrabot auf, um den Halt zu verbessern. -
WDVS mit Perimeterdämmung: Haftung & Risiken bei Fassadendämmung
Ich hatte das so verstanden das es hier ums WDVSAbk. geht ...
1.) Ich hatte das so verstanden das es hier ums WDVS geht "könnte man diese Dämmungg bedenkenlos auch für die WDVS verwenden da im Sockelbereich diese ja sowieso verwendet wird? "
2.) Weber-Broutin therratherm 305 (nicht ganz ernst gemeint.)
3.) Das geht nicht. Oder könnte zumindest schwer werden. Da würde ich ihnen einen Igel empfehlen.
Zur Frage: ich würde das lassen, dafür sind die nicht gemacht, zumal sie doch sowieso sicher nicht genug für die ganze Fassade "übrig" haben werden, oder haben sie sich so verhauen?
Ich persönlich hätte bedenken das die Platte nicht ordentlich verklebt werden kann, da sie sehr dicht und glatt ist. Herr Ulrich schlug ja bereits vor die Platten zusätzlich aufzurauen damit der Armiermörtel ordentlich verkrallen kann, das würde ich dann auch auf der Rückseite tun. Klebe und Armiermörtel ist oft derselbe. Zusätzlich sollten sie dann verdübeln. Die hohen Lasten eines dickschichtigen Kratzputzsystems sind bei der Problematik der eingeschränkten Haftung schon Riskanter (Unterstelle mal Herr Klein meinte das) Unter unten genanntem Link finden sie unter Problem Lösung auch eine Anleitung zum verputzen derartiger Platten.
Mit freundlichen Grüßen -
Materialtipp: EPS oder XPS Dämmplatten für Sockeldämmung?
fragen Sie ob die Dämmplatten aus Polystyrol (EPS) oder Styrodur (XPS) sind.
... fragen Sie ob die Dämmplatten aus Polystyrol (EPS) oder Styrodur (XPS) sind.
Wenn die aus EPS sind, können Sie die problemlos im Sockel einsetzen. Wenn es XPS ist, würde ich nochmal mit dem Systemanbieter Rücksprache halten (aber auch die sind mit etwas Aufwand verputzbar) ...
[Woher der dicklagige Kratzputz in diesem Beitrag kommt, ist mir nicht ganz klar. ]@TU
Was machen Deine Hallen? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut WDVS: Dickschichtiger Oberputz auf Perimeterdämmung kritisch! ist die Verwendung von dickschichtigem Oberputz (Kratzputz) auf glatten Perimeterplatten problematisch. Hier sollte unbedingt der Systemhersteller konsultiert werden.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Sockel: Kratzputz auf Perimeterdämmung – Details zur Ausführung wird klargestellt, dass der Kratzputz nicht direkt auf die Dämmplatten, sondern auf die Armierungsschicht aufgebracht wird. Diese hält auch auf Perimeterdämmplatten aus Polystyrol.
🔧 Praktische Umsetzung: Materialtipp: EPS oder XPS Dämmplatten für Sockeldämmung? rät dazu, zu prüfen, ob die Dämmplatten aus Polystyrol (EPS) oder Styrodur (XPS) sind. EPS kann problemlos im Sockel eingesetzt werden, bei XPS sollte Rücksprache mit dem Systemanbieter gehalten werden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Verwendung von Perimeterdämmung für WDVS sollte die Zulassung geprüft und der Systemhersteller kontaktiert werden. Achten Sie auf die Eignung des Dämmmaterials (EPS/XPS) und die Art des Oberputzes, um Risiken bei der Haftung und der Wärmedämmung zu vermeiden. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Perimeterdämmung: Zulassung für Erdreich & Sockelflächen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Perimeterdämmung, WDVS, Wärmedämmung, Kellerdämmung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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