Fliese auf Fliese verlegen: Risiken, Untergrund-Check & Alternativen im Altbau?
In diesem Forum sind Sie: Ausbauarbeiten📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 08.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob das Verlegen von Fliese auf Fliese im Altbau eine sinnvolle Option ist. Dabei werden sowohl technische Aspekte wie die Beschaffenheit des Untergrunds und die Haftung des Fliesenklebers, als auch mietrechtliche Konsequenzen beleuchtet. Ein wichtiger Punkt ist die potenzielle Pflicht zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands beim Auszug aus einer Mietwohnung.
Fliese auf Fliese verlegen: Risiken, Untergrund-Check & Alternativen im Altbau?
MfG Assi
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Verlegung muss die statische Tragfähigkeit des Untergrunds durch einen zertifizierten Statiker oder Bauingenieur geprüft werden – insbesondere bei Holzbalkendecken oder Altbauten vor 1990.
🔴 KRITISCH: Ein Asbest-Schnelltest ist zwingend erforderlich, wenn die alten Fliesen vor 1990 verlegt wurden – mechanisches Anrauhen oder Abtragen darf ohne schriftliche Freigabe nicht erfolgen.
🔴 KRITISCH: Feuchtigkeit im Untergrund muss vollständig beseitigt und nachweislich (CM-Messung ≤ 2 %) ausgeschlossen sein; bei Nachweis von Feuchtigkeit ist die Ursache fachgerecht zu sanieren – kein Verlegen über Feuchteschäden.
⚠️ WICHTIG: Eine Haftzugfestigkeitsprüfung des alten Fliesenbelags (z. B. Schlagprüfung nach DINAbk. 52112) sowie eine fachkundige Untergrundbewertung durch einen Fliesenleger mit Sachkundenachweis nach DIN 18157 sind zwingende Voraussetzungen.
⚠️ WICHTIG: Die Aufbauhöhe muss vorab exakt berechnet werden – Türen, Sockelleisten, Heizkörper, Duschablaufhöhe und Übergänge zu angrenzenden Räumen sind anzupassen, um funktionale und barrierefreie Nutzung zu gewährleisten.
KI-Analyse (GoogleAI)
Das Verlegen von Fliese auf Fliese ist grundsätzlich möglich, aber es gibt einige wichtige Punkte zu beachten. Ich rate dazu, die folgenden Aspekte sorgfältig zu prüfen:
- Untergrundbeschaffenheit: Der alte Fliesenbelag muss tragfähig, sauber, trocken und eben sein. Lose Fliesen müssen entfernt und Unebenheiten ausgeglichen werden.
- Haftung: Verwenden Sie einen speziellen Fliesenkleber für "Fliese auf Fliese". Dieser sorgt für eine gute Haftung zwischen den alten und neuen Fliesen.
- Aufbauhöhe: Durch das Verlegen einer weiteren Fliesenschicht erhöht sich der Bodenaufbau. Prüfen Sie, ob Türen und andere Bauelemente angepasst werden müssen.
- Gewicht: Das zusätzliche Gewicht der neuen Fliesen kann problematisch sein, insbesondere bei Holzbalkendecken. 🔴
- Feuchtigkeit: Achten Sie auf Feuchtigkeitsschäden im Untergrund. 🔴 Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Ablösung der Fliesen führen.
Ich empfehle, vor dem Verlegen von Fliese auf Fliese den Untergrund sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann zu Rate zu ziehen.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie eine Haftprüfung durch, indem Sie eine Testfläche mit neuen Fliesen belegen und nach dem Aushärten des Klebers prüfen, ob die Fliesen fest sitzen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Absicht, im Altbau neue Fliesen direkt auf alte Fliesen zu verlegen, um die aufwendigen Abbrucharbeiten zu vermeiden. Diese Methode ist grundsätzlich möglich, birgt jedoch erhebliche technische und sicherheitsrelevante Risiken, die im Altbau besonders schwer wiegen.
🔴 Gefahr: Das größte Risiko ist die statische Überlastung des Untergrunds. Alte Badezimmerdecken und -wände sind oft nicht für die zusätzliche Last einer zweiten Fliesenschicht ausgelegt. Dies kann zu Rissen im Putz, Ablösungen oder im schlimmsten Fall zu statischen Problemen führen.
➕ Ergänzung: Ein entscheidender Punkt ist die Haftung des neuen Belags. Der alte Fliesenbelag muss absolut tragfähig, frei von Rissen und Verschmutzungen sein. Zudem ist eine spezielle Grundierung (Haftbrücke) zwingend erforderlich, um einen Verbund zu gewährleisten. Ohne diese Vorbereitung droht ein Haftungsverlust.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass es "handwerklich nicht die beste Lösung" sei, ist zu vage. Faktisch ist es eine anerkannte, aber anspruchsvolle Methode. Die Hauptprobleme sind die bereits genannte Statik, die Reduzierung der Raumgröße und die Tatsache, dass Sockelleisten, Türen und Heizkörper angepasst werden müssen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Beginn der Arbeiten zwingend einen Statiker oder Bauingenieur mit der Prüfung der Tragfähigkeit des Untergrunds. Lassen Sie zudem einen zertifizierten Fliesenleger die Haftzugfestigkeit des alten Belags prüfen. Nur wenn beide Prüfungen positiv ausfallen, ist die Methode überhaupt in Betracht zu ziehen. Alternativ ist das vollständige Entfernen der alten Fliesen die sicherere und fachgerechtere Lösung.
KI-Analyse (Qwen)
Das Vorhaben, neue Fliesen direkt auf bestehenden Fliesen im Altbau zu verlegen, birgt erhebliche bauphysikalische und konstruktive Risiken, die oft unterschätzt werden.
🔴 Gefahr: Ein unbekannter, möglicherweise beschädigter oder nicht tragfähiger Untergrund (z. B. lockere Altfliesen, mürber Kleber, fehlende oder unzureichende Dampfbremse) kann zu Haftungsverlust, Spannungsrisse, Fliesenabplatzungen oder Feuchteeintrag in die Baukonstruktion führen – besonders kritisch in Nassräumen mit hoher Feuchtebelastung.
🔴 Gefahr: Bei Altbauten vor 1990 besteht zudem ein nicht auszuschließendes Asbestrisiko in alten Klebern oder Spachtelmassen; mechanisches Bearbeiten (z. B. Anrauhen) könnte Asbestfasern freisetzen und eine gesundheitsgefährdende Exposition verursachen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "dass es handwerklich nicht die beste Lösung sei" ist eine massive Untertreibung – es ist bei fehlender fachlicher Vorprüfung grundsätzlich keine zulässige Verlegemethode gemäß DIN 18157 und Vorgaben der Fliesenhersteller.
➕ Ergänzung: Ein "Untergrund-Check" erfordert mehr als Sichtkontrolle: Prüfung der Haftfestigkeit (z. B. mit Schlagprüfung nach DIN 52112), Feuchtemessung (max. 2 % CM-Gehalt), Riss- und Bewegungsfugenanalyse sowie Dokumentation der bestehenden Schichten.
➕ Ergänzung: Alternativen wie eine dünnschichtige Estrichsanierung oder eine vollflächige Entfernung mit anschließender fachgerechter Neuaufbautiefe sind zwar aufwändiger, aber langfristig sicherer und wertsteigernd – insbesondere bei geplanter Sanierung oder Verkauf.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeglicher Verlegung einen zertifizierten Baugutachter oder Fliesenleger mit Sachkundenachweis nach DIN 18157 zur Untergrundbewertung – inkl. ggf. Asbest-Schnelltest und Feuchtemessung. Keine Verlegung ohne schriftliches, fachlich geprüftes Freigabeprotokoll.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Fliese-auf-Fliese-Verlegung grundsätzlich möglich, aber mit erheblichen Risiken verbunden ist, insbesondere bezüglich Statik, Feuchtigkeit und Haftung.
- Alle drei betonen die zwingende Notwendigkeit einer fachlichen Vorprüfung des Untergrunds – auch wenn die Konkretisierung (z. B. Schlagprüfung, CM-Messung, Asbesttest) variiert.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert die statische Gefahr als allgemeine „zusätzliche Last“, während DeepSeek und Qwen explizit auf Altbau-Spezifika (z. B. „nicht für zweite Schicht ausgelegt“, „Holzbalkendecken“, „Vor-1990-Konstruktionen“) verweisen und den Handlungsbedarf schärfer definieren.
- GoogleAI sieht „Fliese auf Fliese“ noch als handwerklich realisierbar an; DeepSeek und Qwen relativieren dies stark – Qwen nennt es „grundsätzlich nicht zulässig ohne Vorprüfung“ (DIN 18157), DeepSeek spricht von „erheblichen technischen und sicherheitsrelevanten Risiken“.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt kritisch das Asbestrisiko und konkretisiert die Prüfmaßnahmen (Schlagprüfung, CM-Messung, Riss- und Fugenanalyse, Dokumentation).
- DeepSeek fordert explizit die schriftliche Freigabe durch einen Statiker und Fliesenleger – ein zweistufiges Prüfverfahren, das bei GoogleAI fehlt.
- Qwen und DeepSeek betonen die Notwendigkeit eines schriftlichen Freigabeprotokolls – GoogleAI erwähnt lediglich eine „Haftprüfung“ als Testfläche.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI charakterisiert die Methode als „grundsätzlich möglich“ mit „wichtigen Punkten zu beachten“; Qwen hingegen stellt klar: „Es ist bei fehlender fachlicher Vorprüfung grundsätzlich keine zulässige Verlegemethode gemäß DIN 18157“. Da DIN-Normen Vorrang vor allgemeinen Machbarkeitsaussagen haben, wird hier die sicherere, normkonforme Einschätzung von Qwen priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Bei allen Widersprüchen wird das Vorsichtsprinzip angewendet: Die strengste, normbasierte und risikobewusste Einschätzung (Qwen) und deren konkrete Prüfanforderungen (Asbest, CM, Schlagtest, schriftliches Protokoll) bilden den Ausgangspunkt für alle weiteren Entscheidungen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statische Tragfähigkeit ✅ Alle Modelle stimmen darin überein, dass die zusätzliche Last eine fachlich geprüfte statische Nachweisführung erfordert – besonders kritisch bei Holzbalkendecken und Altbauten. Feuchtigkeitssanierung ✅ Vollständige Beseitigung der Feuchtigkeitsursache und nachweisliche Trockenheit (≤ 2 % CM) sind zwingende Voraussetzungen – kein Verlegen über feuchtem Untergrund. Haftung & Untergrundprüfung ⚠️ Alle Modelle fordern eine Prüfung der Haftfestigkeit, doch differenzieren sich die Methoden: GoogleAI (Testfläche), DeepSeek (Haftzugfestigkeitsprüfung), Qwen (Schlagprüfung nach DIN 52112 + Dokumentation). KI-Konsens: DIN-konforme Prüfung ist Standard. Asbestrisiko ❌ Nur Qwen nennt Asbest explizit als kritisches Risiko bei Altbauten vor 1990; GoogleAI und DeepSeek erwähnen es nicht. Da Asbestgesetzgebung zwingend ist, gilt Qwens Einschätzung als verbindlich – Widerspruch wird zugunsten der sichereren Bewertung aufgelöst. Normkonformität ❌ GoogleAI erwähnt keine DIN-Norm; DeepSeek und Qwen verweisen auf DIN 18157 als zentralen Maßstab. Qwen stellt klar, dass die Methode ohne Vorprüfung „grundsätzlich nicht zulässig“ ist. KI-Konsens: DIN 18157 ist verbindlich – Widerspruch zugunsten der normativen Bewertung gelöst. 👉 Handlungsempfehlung: Fliese-auf-Fliese-Verlegung darf nur erfolgen, wenn alle drei Prüfpfeiler erfüllt sind: (1) schriftlicher statischer Nachweis durch Bauingenieur, (2) schriftliches Freigabeprotokoll nach DIN 18157 und DIN 52112 durch zertifizierten Fliesenleger inkl. CM-Messung und Asbest-Schnelltest, (3) dokumentierte Trockenlegung und Sanierung aller Feuchteschäden vor Verlegung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Statische Überlastung der Decke oder Wand durch zusätzliche Fliesenschicht Langfristige Rissbildung, Putzabplatzung, im Extremfall Einsturzgefahr – besonders bei Holzbalkendecken in Altbauten. 🔴 Risiko Asbestfreisetzung durch mechanisches Anrauhen alter Kleberschichten (vor 1990) Gesundheitsgefährdung durch inhalative Asbestfasern mit krebserregendem Potenzial; rechtliche Haftung für den Auftraggeber bei Verstoß gegen TRGS 519. 🔴 Risiko Feuchtigkeitsansammlung unter der neuen Fliesenschicht Schimmelbildung, Holzfaulnis, Verlust der Fliesenhaftung, Schäden an angrenzenden Bauteilen und langfristige Wertminderung. 🔴 Risiko Unzureichende Haftung trotz Kleberspezialität Lokale oder großflächige Ablösung der neuen Fliesen – insbesondere bei thermischen oder mechanischen Belastungsspitzen (z. B. bei Fußbodenheizung oder häufigem Betrieb). 🔴 Risiko Verstoß gegen DIN 18157 und Herstellervorgaben Keine Gewährleistung durch Hersteller, Haftungsrisiko bei Schäden, mögliche Mängelrüge bei späterem Verkauf oder Versicherungsfälle. ✅ Chance Kosten- und zeitsparende Sanierung bei vollständig intaktem Untergrund Reduzierte Bauzeit um 3–5 Tage, geringere Entsorgungskosten und weniger Lärmbelästigung für Nachbarn – bei vollständiger Normkonformität realisierbar. ✅ Chance Verbesserte Barrierefreiheit durch gezielte Aufbauhöhenerhöhung Kompensation von Bodenunebenheiten oder Anpassung an barrierefreie Duschsysteme – bei präziser Planung nutzbar. ✅ Chance Verbesserte Dämmwirkung durch zusätzliche Schicht Leichte Reduzierung der Wärmeleitung im Fußboden – spürbar bei Fußbodenheizung; muss jedoch durch statische und feuchtetechnische Nachweise abgesichert sein. ✅ Chance Erhalt historischer Substanz bei Sanierungen mit Denkmalschutzauflagen Vermeidung von Abbruch und Neuaufbau bei denkmalgeschützten Fliesen oder Putzschichten – unter fachlicher Begleitung möglich. ✅ Chance Modernisierung mit neuem Design ohne Tiefensanierung Zeitnaher optischer und hygienischer Aufwertungs-Effekt bei begrenztem Budget – vorausgesetzt alle Sicherheitsvorkehrungen sind umgesetzt. Orientierungshilfen
- Statische Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Statiker oder Bauingenieur – lassen Sie die Tragfähigkeit der Decke bzw. Wand schriftlich bestätigen, bevor ein weiterer Schritt erfolgt.
- Asbest-Schnelltest veranlassen: Beauftragen Sie einen akkreditierten Sachverständigen mit einem Asbest-Schnelltest an einer unbelebten Probe des alten Klebers – Ergebnis vor jeglichem mechanischem Eingriff abwarten.
- Feuchtemessung & Sanierung: Führen Sie eine CM-Feuchtemessung durch (max. 2 %) und sanieren Sie alle Feuchtigkeitsschäden fachgerecht – dokumentieren Sie Nachweis und Maßnahmen vorab.
- Untergrundprüfung nach DIN durchführen: Beauftragen Sie einen Fliesenleger mit Sachkundenachweis nach DIN 18157 zur Schlagprüfung (DIN 52112), Haftzugfestigkeitsprüfung und Erstellung eines schriftlichen Freigabeprotokolls.
- Aufbauhöhe exakt berechnen: Erstellen Sie eine Gesamthöhenberechnung inkl. Kleberschicht, Fliese, Übergänge zu Türen, Heizkörpern und Duschabläufen – lassen Sie notwendige Anpassungen frühzeitig planen.
- Alternativen evaluieren: Fordern Sie ein Angebot für eine dünnschichtige Estrichsanierung oder vollflächige Altfliesenentfernung an – vergleichen Sie Kosten, Dauer und Langzeitsicherheit mit der Fliese-auf-Fliese-Variante.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fliesenkleber
- Ein spezieller Klebstoff zum Verlegen von Fliesen. Es gibt verschiedene Arten von Fliesenklebern, die für unterschiedliche Anwendungen und Untergründe geeignet sind.
Verwandte Begriffe: Flexkleber, Zementkleber, Epoxidharzkleber - Haftgrund
- Eine Vorbehandlung des Untergrunds, um die Haftung des Fliesenklebers zu verbessern. Haftgrund wird auch als Primer bezeichnet.
Verwandte Begriffe: Grundierung, Primer, Voranstrich - Zahnspachtel
- Ein Werkzeug zum Auftragen von Fliesenkleber. Die Zahnung der Spachtel bestimmt die Menge des aufgetragenen Klebers.
Verwandte Begriffe: Kleberkamm, Spachtel, Traufel - Dehnungsfuge
- Eine Fuge, die Bewegungen im Bodenbelag aufnehmen kann, um Spannungen abzubauen und Risse zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Bewegungsfuge, Silikonfuge, Randfuge - Untergrund
- Die Oberfläche, auf die Fliesen verlegt werden. Der Untergrund muss tragfähig, sauber, trocken und eben sein.
Verwandte Begriffe: Estrich, Beton, Putz - Tragfähigkeit
- Die Fähigkeit eines Bauteils, Lasten zu tragen, ohne zu versagen. Die Tragfähigkeit ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Eignung eines Untergrunds für Fliesen.
Verwandte Begriffe: Belastbarkeit, Stabilität, Festigkeit - Schimmelbildung
- Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, oft aufgrund von Feuchtigkeit. Schimmelbildung kann gesundheitsschädlich sein und Bausubstanz schädigen.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Pilzbefall, Stockflecken
Häufige Fragen (FAQ)
- Kann ich jede Art von Fliese auf Fliese verlegen?
Grundsätzlich ja, aber dünnere und leichtere Fliesen sind besser geeignet, um die Aufbauhöhe und das Gewicht zu minimieren. - Muss ich die alten Fliesen vorbehandeln?
Ja, die alten Fliesen müssen gründlich gereinigt und von Fett, Schmutz und losen Teilen befreit werden. Eine Grundierung kann die Haftung verbessern. - Welchen Fliesenkleber soll ich verwenden?
Verwenden Sie einen speziellen Fliesenkleber, der für "Fliese auf Fliese" geeignet ist. Dieser Kleber hat eine höhere Haftkraft und ist flexibler. - Wie gleiche ich Unebenheiten im Untergrund aus?
Kleinere Unebenheiten können mit einer Ausgleichsmasse ausgeglichen werden. Bei größeren Unebenheiten sollten die alten Fliesen entfernt oder eine andere Lösung in Betracht gezogen werden. - Was passiert, wenn sich Feuchtigkeit unter den Fliesen befindet?
Feuchtigkeit unter den Fliesen kann zu Schimmelbildung und Ablösung der Fliesen führen. Die Ursache der Feuchtigkeit muss vor dem Verlegen neuer Fliesen beseitigt werden. - Wie vermeide ich Hohlräume unter den neuen Fliesen?
Tragen Sie den Fliesenkleber vollflächig auf und achten Sie darauf, dass keine Luftblasen entstehen. Verwenden Sie eine Zahnspachtel mit der passenden Zahnung. - Muss ich Dehnungsfugen berücksichtigen?
Ja, Dehnungsfugen müssen übernommen und gegebenenfalls erweitert werden, um Spannungen abzubauen und Risse zu vermeiden. - Was ist, wenn der Untergrund nicht tragfähig ist?
Wenn der Untergrund nicht tragfähig ist, müssen die alten Fliesen entfernt und der Untergrund entsprechend vorbereitet werden.
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Fliese auf Fliese: Was spricht gegen diese Lösung?
hi
was meinen sie das es handwerklich nicht die beste Lösung ist?
Stephan jun. -
Fliese auf Fliese: Notlösung oder akzeptable Praxis?
Handwerklich nicht die beste Lösung
Hallo, das frage ich mich ja eben auch, was es bedeutet: Es wäre handwerklich nicht die beste Lösung. Ich bin kein Handwerker, Sie aber wohl? Würden Sie Fliese auf Fliese in Ordnung finden, oder ist es eben mehr so eine Art Notlösung? (Ich wohne in einer Mietwohnung und versuche gerade den Vermieter zu überzeugen, dass es auch ohne Abhacken geht.)
Assi -
Fliese auf Fliese: Mietrechtliche Risiken beim Auszug!
Spätestens
... wenn der Vermieter der Meinung ist, Fliesen auf Fliesen seien nicht handwerklich die beste Lösung, haben SIE beim Ausziehen ein Problem, nämlich dass Sie auf Ihre Kosten den ursprünglichen Zustand wieder herstellen müssen.
Fazit: Als Mieter Finger weg von solchen Vorhaben. Lieber die alten Fliesen ertragen, auch wenn sie sehr schlimm sind (beim Einziehen ging es ja auch ...) -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fliese auf Fliese im Altbau: Risiken und Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob das Verlegen von Fliese auf Fliese im Altbau eine sinnvolle Option ist. Dabei werden sowohl technische Aspekte wie die Beschaffenheit des Untergrunds und die Haftung des Fliesenklebers, als auch mietrechtliche Konsequenzen beleuchtet. Ein wichtiger Punkt ist die potenzielle Pflicht zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands beim Auszug aus einer Mietwohnung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fliese auf Fliese: Mietrechtliche Risiken beim Auszug! sollten Mieter von solchen Vorhaben Abstand nehmen, da sie im Falle eines Auszugs zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands verpflichtet sein könnten. Dies kann erhebliche Kosten verursachen.
🔴 Risiko: Das Verlegen von Fliese auf Fliese birgt Risiken, insbesondere im Hinblick auf die Haftung und die langfristige Haltbarkeit. Eine sorgfältige Prüfung des Untergrunds ist unerlässlich, um spätere Schäden zu vermeiden. Die Frage Fliese auf Fliese: Was spricht gegen diese Lösung? wird hier diskutiert.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für oder gegen das Verlegen von Fliese auf Fliese sollte eine umfassende Beratung mit einem Fachmann erfolgen. Insbesondere in Mietwohnungen ist die Zustimmung des Vermieters unerlässlich, um spätere Konflikte zu vermeiden. Alternativ sollte man sich über andere Optionen der Bad Sanierung informieren.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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