Technologie: Baubegleitung schützt vor teuren Baumängeln

Investition Baubegleitung: Prävention von teuren Baumängeln durch...

Investition Baubegleitung: Prävention von teuren Baumängeln durch unabhängige Fachexpertise
Bild: KI-generiert / BAU.DE

Investition Baubegleitung: Prävention von teuren Baumängeln durch unabhängige Fachexpertise

KI-Erstellungshinweis

Logo von BauKI BauKI: Mensch trifft KI - gemeinsam mehr erreichen

Lassen Sie sich von kreativen KI-Ideen für Ihre eigenen Problemstellungen inspirieren und beachten Sie nachfolgenden KI-Erstellungshinweis:

BauKI Logo BauKI Hinweis : Die folgenden Inhalte wurden mit KI-Systemen erstellt und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine fachliche Beratung (Recht, Steuer, Bau, Finanzen, Planung, Gutachten etc.). Prüfen Sie alles eigenverantwortlich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr.

Erstellt mit KI: DeepSeek, 04.11.2026

Investition Baubegleitung – Technologie & Hightech

Das Thema Technologie & Hightech passt zum Pressetext, weil die moderne Baubegleitung längst keine reine Sichtprüfung mit Klemmbrett mehr ist: Digitale Messsensorik, Thermografie, Feuchtesonden, Laser-Scanning und cloudbasierte Baudokumentation verändern die Art und Weise, wie Baumängel erkannt und dokumentiert werden. Die inhaltliche Verbindung liegt darin, dass die unabhängige Fachexpertise des Bausachverständigen heute durch smarte Materialien, Sensorik und Automatisierung eine völlig neue Tiefe und Beweiskraft erhält. Der Leser gewinnt dadurch ein realistisches Bild davon, welche Hightech-Werkzeuge die Prävention teurer Baumängel tatsächlich unterstützen, wo die Verfahren noch in den Kinderschuhen stecken und wie sich das in Honorar und Praxisnutzen niederschlägt.

Eingesetzte Technologien

Die moderne Baubegleitung stützt sich auf eine wachsende Bandbreite an Mess- und Dokumentationstechnik. An vorderster Stelle steht die Infrarot-Thermografie, mit der sich Wärmebrücken, undichte Stellen in der Gebäudehülle und Feuchtigkeitseinträge zerstörungsfrei sichtbar machen lassen. Ergänzt wird sie durch Feuchtesensorik und Datenlogger, die den Baufortschritt und die Trocknung von Estrich, Putz und Mauerwerk kontinuierlich überwachen. Für die geometrische Kontrolle kommen 3D-Laserscanner und photogrammetrische Verfahren zum Einsatz, die Bauteilmaße und Wandaufbauten millimetergenau erfassen und mit den Planungsdaten abgleichen.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Drohnentechnik für die Dach- und Fassadenkontrolle sowie auf digitalen Mängelmanagement-Systemen, in denen Fotos, Messwerte und Protokolle automatisch einem Raum und Gewerk zugeordnet werden. Diese Systeme erzeugen eine revisionssichere Dokumentation, die bei späteren Auseinandersetzungen mit dem Bauunternehmen eine zentrale Beweisrolle spielt. Hinzu treten smarte Materialien wie RFID-gestützte Bauteiletiketten oder in Beton eingebettete Feuchte- und Temperatursensoren, die den Bauherrn und den Sachverständigen frühzeitig über Auffälligkeiten informieren.

Wichtig ist eine ehrliche Einordnung: Viele dieser Werkzeuge ersetzen die Erfahrung des Sachverständigen nicht, sondern schärfen seinen Blick. Die Interpretation der Messbilder, die Bewertung eines Feuchteverlaufs und die rechtliche Einordnung eines Mangels bleiben kernmenschliche Aufgaben. Die Technik liefert Belege, der Experte liefert das Urteil – diese Arbeitsteilung ist der eigentliche Qualitätssprung moderner Baubegleitung.

Technologie-Vergleich (Tabelle)

Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten Technologien nach Reifegrad, Nutzen, Kosten und typischem Praxiseinsatz ein. Die Kostenangaben sind Richtwerte für die Ausstattung eines Sachverständigenbüros beziehungsweise für die Einbindung in ein konkretes Bauprojekt und schwanken je nach Geräteklasse und Projektgröße erheblich.

Technologie-Vergleich für die moderne Baubegleitung
Technologie Reifegrad Nutzen Kosten (Richtwert) Praxiseinsatz
Infrarot-Thermografie: Bildgebende Kontrolle von Wärmebrücken und Feuchte Etabliert, sehr ausgereift Hoher Nutzen bei Gebäudehülle und Luftdichtheit Geräte ab ca. 1.500 bis 8.000 €, Leistung pro Begehung im mittleren dreistelligen Bereich Rohbau, Fenstereinbau, Abnahme, Blower-Door-Begleitung
Feuchtesensorik und Datenlogger: Kontinuierliche Messung von Baufeuchte und Trocknung Etabliert, wird zunehmend digital vernetzt Früherkennung von Durchfeuchtung und Schimmelrisiko Einzelsensoren ab ca. 50 bis 300 €, Loggersysteme vierstellig Estrich, Putz, Abdichtung, Kelleraußenwände
3D-Laserscanning: Millimetergenaue Erfassung der Baugemetrie Fortgeschritten, im Wohnungsbau noch Nischenlösung Abgleich von Ist- und Planstand, Aufmaßkontrolle Geräte ab ca. 5.000 bis 30.000 €, Dienstleistung projektbezogen Rohbauabnahme, komplexe Grundrisse, Bestandsaufnahme
Drohnenkontrolle: Bild- und Videodokumentation von Dach und Fassade Etabliert, rechtlich reguliert Zugang zu schwer erreichbaren Bauteilen ohne Gerüst Gerät ab ca. 1.000 bis 5.000 €, Flug je nach Aufwand Dachkontrolle, Fassadenprüfung, Photovoltaik-Montage
Digitales Mängelmanagement: Cloudbasierte Protokoll- und Fotodokumentation Sehr ausgereift, breit verfügbar Revisionssichere Beweisführung, schnellere Nachbesserung Software meist monatliche Abo-Gebühr, oft im Honorar enthalten Alle Begehungen, Mängelprotokolle, Bauabnahme
Smarte Materialien (RFID, Betonsensoren): In Bauteile integrierte Sensorik Frühphase bis Pilotanwendung Zukunftspotenzial für Monitoring im Betrieb Noch hoch und wenig standardisiert Pilotprojekte, überwiegend gewerbliche Bauten

Aufkommende Hightech-Lösungen

Über die etablierten Verfahren hinaus entstehen derzeit mehrere Ansätze, die das Feld in den kommenden Jahren prägen dürften. Dazu zählen sensorintegrierte Baustoffe, bei denen Feuchte- und Temperaturfühler bereits werkseitig in Betonfertigteile oder Dämmstoffe eingebettet werden und den Zustand eines Bauteils über Jahre hinweg melden. Auch KI-gestützte Bildanalyse hält Einzug: Algorithmen erkennen auf Baustellenfotos wiederkehrende Fehlerbilder wie Fehlstellen in der Dämmung oder unsaubere Anschlüsse und unterstützen den Sachverständigen bei der Priorisierung.

Ein weiteres Feld ist die Building Information Modeling (BIM)-gestützte Abnahme, bei der die reale Baustelle laufend mit dem digitalen Modell abgeglichen wird. Für den privaten Hausbau ist das bislang eher Zukunftsmusik, für die Beweisführung bei Mängeln aber hochinteressant, weil der Soll- und Ist-Zustand jederzeit nachvollziehbar wird. Automatisierte Scan-Roboter und fahrbare Messplattformen, die selbstständig Räume erfassen, bleiben vorerst Spezialfällen vorbehalten.

Bei aller Faszination gilt eine klare Einschränkung: Der Reifegrad dieser Ansätze ist überwiegend niedrig bis mittel. Wer heute baut, sollte sich nicht auf Pilottechnologie verlassen, sondern auf bewährte Messverfahren kombiniert mit nachweisbarer Praxiserfahrung. Die Hightech-Lösungen sind das Sahnehäubchen, nicht das Fundament der Qualitätssicherung.

Praxistauglichkeit und Investitionsbedarf

Für den Bauherrn stellt sich weniger die Frage nach dem spektakulärsten Messgerät als nach dem konkreten Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Das Honorar für eine professionelle Baubegleitung liegt typischerweise im niedrigen vierstelligen Bereich und steht potenziellen Sanierungskosten gegenüber, die bei verdeckten Baumängeln sehr schnell fünfstellig werden können. Eine undichte Gebäudeabdichtung oder eine fehlerhafte Luftdichtheitsebene ist im Rohbau mit etwas Messtechnik gut zu erkennen – nach dem Innenausbau bedeutet dieselbe Stelle oft das Öffnen von Wänden und Fußböden.

Die Praxistauglichkeit der Technik hängt stark vom Zeitpunkt ihrer Einbindung ab. Thermografie und Luftdichtheitsmessung wirken nur, wenn sie vor dem Verkleiden der Bauteile durchgeführt werden; eine Feuchtesensorik entfaltet ihren Wert nur bei kontinuierlicher Auswertung. Daraus folgt ein zentraler Befund: Technologie allein schützt nicht, sondern erst die richtige Taktung der Prüfungen entlang des Bauablaufs. Der erfahrene Sachverständige plant diese Prüfzeitpunkte gemeinsam mit dem Bauherrn und dem Bauunternehmen.

Ehrlich bleiben muss man bei den Grenzen: Keine Drohne erkennt eine mangelhaft verdichtete Betonfläche, kein Scanner ersetzt das geschulte Auge an der frisch verputzten Wand. Der Investitionsbedarf für den Bauherrn bleibt zudem überschaubar, weil er in der Regel keine Geräte kauft, sondern die Leistung des Sachverständigen bezahlt. Entscheidend ist deshalb die Frage, ob der Experte die passende Kombination aus Messtechnik und Erfahrung mitbringt – nicht, wie modern seine Geräteliste klingt.

Technologische Treiber

Getrieben wird diese Entwicklung von mehreren Faktoren. Erstens steigen die energetischen Anforderungen an Neubauten, wodurch Wärmebrücken, Luftdichtheit und Gebäudeabdichtung zu kritischen Qualitätsmerkmalen werden, die sich ohne Messtechnik kaum belastbar prüfen lassen. Zweitens hat sich die Erwartungshaltung der Bauherren verändert: Wer sechs- oder siebenstellige Summen in ein Eigenheim investiert, will nachvollziehbare Belege statt bloßer Zusicherungen.

Drittens beschleunigt die fortschreitende Digitalisierung der Bauverwaltung und der Mängelkommunikation den Einsatz cloudbasierter Werkzeuge, weil Nachbesserungen und Fristen dokumentiert werden müssen. Viertens tragen die gesunkenen Kosten für Sensorik, Drohnen und mobile Messtechnik dazu bei, dass Verfahren, die früher großen Ingenieurbüros vorbehalten waren, heute auch in der privaten Baubegleitung verfügbar sind. Diese vier Treiber wirken zusammen und machen die Verbindung von Technologie und unabhängiger Fachexpertise zu einem echten Wettbewerbsfaktor.

Handlungsempfehlungen

Bauherren sollten den Sachverständigen nicht nach der Zahl seiner Messgeräte auswählen, sondern nach Unabhängigkeit, nachweisbarer Baustellenerfahrung und transparenten Leistungspaketen. Eine frühzeitige Einbindung vor der Vertragsunterschrift erlaubt die Prüfung von Bauvertrag und Baubeschreibung und schließt technische Lücken, bevor sie sich in Zusatzkosten niederschlagen. Fertighaus und Massivhaus stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an die Konstruktions- und Materialkenntnis – hier lohnt die gezielte Spezialisierung des Experten.

Die kritischen Prüfzeitpunkte sollten vertraglich festgeschrieben sein: Rohbaubegehung, Kontrolle der Installationen, Überprüfung der Luftdichtheit und der Gebäudeabdichtung sowie die Begleitung der Bauabnahme. Für jede dieser Phasen empfiehlt sich eine dokumentierte Beweissicherung mit Fotos, Messwerten und Protokoll, idealerweise in einem digitalen Mängelmanagement-System. So lassen sich notwendige Nachbesserungen gegenüber dem Bauunternehmen nachvollziehbar durchsetzen.

Schließlich gehört zur Handlungsempfehlung auch die nüchterne Kosten-Nutzen-Rechnung: Wer die vierstellige Investition in eine unabhängige Baubegleitung scheut, riskiert die fünf- bis sechsstellige Sanierung verdeckter Baumängel. Die Entscheidung ist damit weniger eine Frage des Geschmacks als eine der Risikokalkulation.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen sind Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung.

Erstellt mit KI: Gemini, 04.11.2026

Baubegleitung – Technologie & Hightech

Obwohl die primäre Suchintention sich auf die klassische Baubegleitung und die Prävention von Baumängeln konzentriert, schlägt die Brücke zur Technologie und zum Hightech-Bereich durch die zunehmende Integration moderner Sensortechnik, intelligenter Materialien und digitaler Bauprozesse in die Bauüberwachung und Qualitätskontrolle. Während der Fokus auf der menschlichen Expertise eines Sachverständigen liegt, spielen fortgeschrittene Technologien eine immer wichtigere Rolle bei der Früherkennung, Dokumentation und Analyse von Bauwerkszuständen. Der Leser gewinnt dadurch ein erweitertes Verständnis dafür, wie traditionelle, menschliche Expertise durch innovative technologische Werkzeuge gestärkt und ergänzt wird, um die Bauqualität und -sicherheit auf ein neues Niveau zu heben.

Eingesetzte Technologien

Die klassische Baubegleitung durch einen qualifizierten Sachverständigen ist zwar primär eine Dienstleistung, die auf menschlicher Expertise, Erfahrung und geschultem Auge basiert, doch die technologischen Entwicklungen im Baubereich eröffnen neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung. Fortschrittliche Sensorik beispielsweise kann zur Überwachung von klimatischen Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit während der kritischen Phasen der Trocknung von Estrichen oder der Verarbeitung von Dämmmaterialien eingesetzt werden. Smarte Materialien, die ihre Eigenschaften an Umwelteinflüsse anpassen oder Verformungen signalisieren, könnten zukünftig noch gezieltere Einblicke in die Integrität von Bauteilen ermöglichen. Auch im Bereich der Fertigung und Bauausführung gewinnen Technologien wie der 3D-Druck und fortschrittliche Automationslösungen an Bedeutung, deren korrekte Umsetzung ebenfalls durch Sachverständige überprüft werden muss. Letztlich transformiert sich auch die Robotik, die zunehmend auf Baustellen für Inspektionen und Qualitätskontrollen eingesetzt wird und neue Standards für die Bauüberwachung setzt.

Technologie-Vergleich (Tabelle)

Eingesetzte und aufkommende Technologien im Bauwesen und deren Reifegrad
Technologie Reifegrad Nutzen für Baubegleitung Kosten (geschätzt) Praxiseinsatz
Sensorik: (z.B. Feuchtigkeitssensoren, Temperatursensoren) Fortgeschritten bis Ausgereift Frühe Erkennung von kritischen Umgebungsbedingungen, Vermeidung von Feuchteschäden, Optimierung von Trocknungsprozessen. Ermöglicht objektive Messdaten zur Mängeldokumentation. Niedrig bis Mittel (pro Sensor/System) Aktuell in spezialisierten Bereichen, zunehmende Verbreitung. Oft als mobile Einheit oder zur permanenten Überwachung.
Smarte Materialien: (z.B. selbstheilender Beton, farbändernde Indikatoren für Überlastung) Früh bis Fortgeschritten (Forschung & Entwicklung) Potenzial zur Selbstanzeige von Schäden oder kritischen Zuständen, Erhöhung der Langlebigkeit, proaktive Zustandsüberwachung. Mittel bis Hoch (noch nicht marktreif für breite Anwendung) Primär in Pilotprojekten und spezialisierten Anwendungen. Markteinführung noch in den Anfängen.
3D-Druck: (von Bauteilen oder ganzen Strukturen) Fortgeschritten Ermöglicht komplexe Geometrien, präzise Fertigung, Materialeinsparung. Fehlerhafte Druckvorgänge oder Materialqualitäten müssen vom Sachverständigen geprüft werden. Mittel bis Hoch (je nach Anlagengröße und Material) Zunehmende Anwendung bei Fassadenelementen, Innenausbauten und in Forschungsprojekten für ganze Gebäude.
Automation: (z.B. automatisierte Verlegung von Dämmung, selbstfahrende Baumaschinen) Fortgeschritten Steigerung der Effizienz und Präzision, Reduzierung menschlicher Fehlerquellen. Überwachung der korrekten Funktion und Ergebnisqualität ist essenziell. Mittel bis Hoch (je nach Komplexität der Anlage) Bereits in vielen Bereichen im Einsatz, von Logistik bis zu spezialisierten Bauaufgaben.
Robotik: (z.B. Drohneninspektion, Roboter für Inspektion schwer zugänglicher Bereiche) Fortgeschritten Schnelle und sichere Inspektion von schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen (Dächer, Fassaden, Schächte). Objektive Dokumentation durch Bild- und Videomaterial. Mittel bis Hoch (Anschaffung und Schulung) Zunehmende Verbreitung, insbesondere Drohnen für visuelle Inspektionen und photogrammetrische Erfassung.

Aufkommende Hightech-Lösungen

Neben der etablierten Sensorik zeichnen sich weitere Hightech-Lösungen ab, die das Feld der Baubegleitung revolutionieren könnten. Fortschrittliche Drohnen-Technologie mit integrierten thermografischen und LiDAR-Sensoren ermöglichen eine detaillierte, dreidimensionale Erfassung von Bauwerken und die Identifizierung von Wärmebrücken oder strukturellen Schwächen mit bisher unerreichter Präzision. Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) bieten neue Möglichkeiten für die Visualisierung von Bauplänen und die Simulation von Bauzuständen, was sowohl für die Planungsprüfung als auch für die Abnahme von unschätzbarem Wert sein kann. Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Auswertung von Inspektionsdaten verspricht eine noch schnellere und genauere Identifizierung von Anomalien und potenziellen Mängeln, indem riesige Datenmengen mit historischen Mustern und Normen verglichen werden. Diese Technologien werden die Rolle des Sachverständigen nicht ersetzen, sondern ihn befähigen, noch fundiertere und präzisere Bewertungen abzugeben.

Praxistauglichkeit und Investitionsbedarf

Die Praxistauglichkeit von Hightech-Lösungen in der Baubegleitung ist stark vom jeweiligen Anwendungsfall und dem technologischen Reifegrad abhängig. Während Sensorik und Drohneninspektionen bereits heute eine hohe Relevanz haben und sich relativ schnell amortisieren können, befinden sich smarte Materialien und KI-gestützte Analyseplattformen noch in einem früheren Stadium der Entwicklung und erfordern höhere Anfangsinvestitionen sowie eine intensive Einarbeitungszeit. Der Investitionsbedarf variiert erheblich: von überschaubaren Kosten für einzelne Sensoren oder eine einfache Drohne bis hin zu signifikanten Ausgaben für komplexe robotische Inspektionssysteme oder Softwarelösungen. Für Bauherren und Sachverständige ist es entscheidend, die tatsächlichen Vorteile und den ROI einer Technologie sorgfältig abzuwägen, um eine sinnvolle Investition zu tätigen und den Nutzen für die Qualitätssicherung und Mängelprävention zu maximieren.

Technologische Treiber

Mehrere Faktoren treiben die technologische Entwicklung im Bereich der Baubegleitung voran. Einerseits ist dies der steigende Bedarf an Effizienz und Kostensenkung im Bauwesen, der durch präzisere und schnellere Inspektionsmethoden erreicht werden kann. Andererseits spielt die immer stärker werdende Anforderung an Bauqualität und -sicherheit eine entscheidende Rolle, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz und Langlebigkeit von Gebäuden. Neue gesetzliche Vorschriften und Normen fordern eine detailliertere Dokumentation und Überwachung von Bauprozessen. Darüber hinaus treibt die allgemeine Digitalisierungsoffensive im Bauwesen, oft unter dem Schlagwort "Digitalisierung Bau", die Entwicklung und Integration neuer Technologien voran. Die Verfügbarkeit leistungsfähigerer Hardware, smarter Software und die Vernetzung von Geräten und Systemen ermöglichen innovative Lösungen, die zuvor nicht denkbar waren.

Handlungsempfehlungen

Für Bauherren, die eine unabhängige Baubegleitung in Erwägung ziehen, und für Bausachverständige, die ihre Dienstleistungen optimieren möchten, ergeben sich klare Handlungsempfehlungen. Bauherren sollten bei der Auswahl eines Sachverständigen nachfragen, ob und welche modernen Technologien dieser einsetzt oder kennt, um eine umfassende und zeitgemäße Qualitätskontrolle zu gewährleisten. Es lohnt sich, die Vorteile von Drohneninspektionen oder der Nutzung spezialisierter Sensoren für kritische Bauphasen zu erfragen. Sachverständige hingegen sollten aktiv den Markt für technologische Hilfsmittel beobachten und in Fortbildungen investieren, um ihr Wissen über aktuelle und aufkommende Technologien zu erweitern. Die schrittweise Integration von praxiserprobten Technologien, beginnend mit kostengünstigeren Lösungen wie fortschrittlichen Messtools, kann die eigene Wettbewerbsfähigkeit steigern und den Mehrwert für den Kunden erhöhen. Eine klare Kommunikation über den Einsatz von Technologie im Leistungsumfang ist essenziell, um Transparenz für den Bauherrn zu schaffen.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen sind Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung.

360° PRESSE-VERBUND: Thematisch verwandte Beiträge

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Baubegleitung Baumangel Bausachverständiger". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. Die Aufgaben eines Baugutachters: Die Wichtigkeit eines Bausachverständigen bei Bauprojekten
  2. Baumängel am Neubau: Rechte, Pflichten und juristische Handlungsmöglichkeiten
  3. Grundlagen - Die Aufgaben eines Baugutachters: Die Wichtigkeit eines Bausachverständigen bei Bauprojekten
  4. Normen & Standards - Die Aufgaben eines Baugutachters: Die Wichtigkeit eines Bausachverständigen bei Bauprojekten
  5. Ratgeber - Die Aufgaben eines Baugutachters: Die Wichtigkeit eines Bausachverständigen bei Bauprojekten
  6. Wert & Wertsteigerung - Die Aufgaben eines Baugutachters: Die Wichtigkeit eines Bausachverständigen bei Bauprojekten
  7. Wirtschaftlich - Die Aufgaben eines Baugutachters: Die Wichtigkeit eines Bausachverständigen bei Bauprojekten
  8. Wohnen & Wohngesundheit - Die Aufgaben eines Baugutachters: Die Wichtigkeit eines Bausachverständigen bei Bauprojekten
  9. Hilfe & Hilfestellungen - Bauprojekte meistern - 4 Tipps für mehr Struktur und Ordnung
  10. Hilfe & Hilfestellungen - Baumängel am Neubau: Rechte, Pflichten und juristische Handlungsmöglichkeiten

Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Baubegleitung Baumangel Bausachverständiger" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Baubegleitung Baumangel Bausachverständiger" oder verwandten Themen zu finden.

Auffindbarkeit bei Suchmaschinen

Suche nach: Investition Baubegleitung: Prävention von teuren Baumängeln durch unabhängige Fachexpertise
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Baubegleitung: So schützen Sie sich vor Baumängeln
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼