Licht: Energieeffizient heizen und kühlen

Energieeffizientes Heizen und Kühlen: Moderne Lösungen für das ganze...

Energieeffizientes Heizen und Kühlen: Moderne Lösungen für das ganze Jahr
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Energieeffizientes Heizen und Kühlen: Moderne Lösungen für das ganze Jahr

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Erstellt mit DeepSeek, 11.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Energieeffizientes Heizen und Kühlen – Licht & Lichttransmission

Die Schnittstelle zwischen energieeffizienter Gebäudetechnik und Lichtplanung ist untrennbar. Moderne Heiz- und Kühlsysteme optimieren die Raumtemperatur, während die Verglasung und der Sonnenschutz die solaren Wärmegewinne und die Tageslichtnutzung steuern. Eine ganzheitliche Betrachtung ist entscheidend, da Fensterflächen nicht nur Licht einlassen, sondern auch maßgeblich den Heiz- und Kühlenergiebedarf eines Gebäudes beeinflussen. Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) einer Verglasung bestimmt, wie viel Sonnenwärme in den Raum gelangt – ein entscheidender Faktor für die Auslegung der Kühllast und die thermische Behaglichkeit.

Licht und seine Bedeutung für energieeffizientes Heizen und Kühlen

Licht ist nicht nur für das menschliche Wohlbefinden und die Produktivität essenziell, es ist auch ein bedeutender thermodynamischer Faktor in der Gebäudetechnik. Jedes Photon, das durch eine Fensterfläche tritt, trägt Energie in den Raum. Der sichtbare Anteil des Sonnenlichts (Lichttransmissionsgrad) sorgt für Helligkeit, während der nahe Infrarotanteil das Aufheizen von Räumen fördert. Die Herausforderung moderner Architektur besteht darin, die Vorteile der Tageslichtnutzung zu maximieren und gleichzeitig die solaren Wärmegewinne im Sommer zu minimieren, um den Kühlbedarf zu senken. Im Winter können diese Gewinne wiederum die Heizlast reduzieren. Die synchrone Planung von Heiz-/Kühlsystemen, Verglasung und Sonnenschutz ist daher der Schlüssel zu einem energieeffizienten Gebäude.

Lichttechnische Kennwerte – g-Wert und Lichttransmission

Für die Bewertung von Verglasungen im Kontext von Heizung und Kühlung sind zwei Kennwerte zentral, die niemals verwechselt werden dürfen: Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) beschreibt, wie viel der gesamten solaren Energie (Wärme) durch das Glas nach innen gelangt. Der Lichttransmissionsgrad (Tv) hingegen gibt nur den Anteil des sichtbaren Lichts an. Ein hoher g-Wert ist im Winter erwünscht, um passive Solargewinne zu nutzen und die Heizung zu entlasten. Im Sommer führt er dagegen zu einer erhöhten Kühllast. Der Tv-Wert beeinflusst, wie viel Tageslicht für die Beleuchtung genutzt werden kann, was wiederum den Stromverbrauch für künstliche Beleuchtung reduziert.

Vergleich der relevanten Kennwerte für Verglasungen
Kennwert Bedeutung Typischer Bereich laut Branche Einfluss auf Heizen/Kühlen
g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad): Anteil der Sonnenwärme, die ins Gebäude gelangt 0,5 – 0,87 (Standard) bis unter 0,2 (Sonnenschutzglas) Hohe Werte senken Heizlast im Winter, niedrige Werte reduzieren Kühllast im Sommer. Trägt zur passiven Solarenergienutzung bei, bestimmt die Dynamik der Kühllast.
Tv (Lichttransmissionsgrad): Anteil des sichtbaren Lichts, der durchdringt 0,6 – 0,8 (Standard-Dreifachglas) bis 0,5 (Sonnenschutzglas) Hohe Werte ermöglichen gute Tageslichtnutzung und reduzieren künstliche Beleuchtung. Indirekter Einfluss durch Reduktion der Wärmeabgabe von Leuchten.
Selektivitätsfaktor: Verhältnis von Tv zu g-Wert 1,0 – 2,0 (je höher desto besser für Sonnenschutz) Höhere Werte bedeuten mehr Licht bei gleichzeitig weniger Wärmeeintrag. Ideal für Bürogebäude: viel Tageslicht ohne Überhitzung.
Solarer Wärmeeintrag: Basis für die Kühllast-Berechnung Abhängig von g-Wert, Verglasungsfläche und Ausrichtung Direkter Einfluss auf die Leistung der Klimaanlage. Muss bei der Heizlastberechnung im Winter und Kühllast im Sommer korrekt bilanziert werden.
U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient): Wärmeverlust durch die Verglasung 0,6 – 1,4 W/(m²K) (Dreifachverglasung 0,6 – 0,8) Niedriger U-Wert reduziert Transmissionswärmeverluste. Senkt den Heizenergiebedarf im Winter, im Sommer unbedeutend.

Tageslichtnutzung optimieren

Eine intelligente Tageslichtnutzung reduziert den Stromverbrauch für künstliche Beleuchtung und damit die interne Wärmelast. In Bürogebäuden macht Beleuchtung einen erheblichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch aus. Durch die Kombination von hocheffizienten Verglasungen mit hohem Tv-Wert und einer tageslichtabhängigen Lichtsteuerung (Smart Home) lässt sich der Energieeinsatz für Beleuchtung drastisch senken. Gleichzeitig muss die Tageslichtnutzung mit dem Blendschutz und der Wärmekontrolle abgestimmt werden. Lichtlenksysteme wie Jalousien mit speziellen Lamellen oder Lichtumlenkglas können Tageslicht tief in den Raum führen, ohne Blendung zu verursachen oder die Kühllast unverhältnismäßig zu erhöhen.

Blendschutz und Sonnenschutz

Effektiver Blendschutz und Sonnenschutz sind die zentralen Bausteine, um die Kühllast im Sommer zu beherrschen. Ein außenliegender Sonnenschutz (z. B. Raffstores, Jalousien oder Markisen) ist physikalisch wesentlich effektiver als ein innenliegender, da er die solare Strahlung abhält, bevor sie die Verglasung erreicht. Hierbei muss der g-Wert des Gesamtsystems (Glas plus Sonnenschutz) betrachtet werden. Moderne, automatisierte Sonnenschutzsystemen, die mit Sensoren für Sonnenstand, Helligkeit und Temperatur gesteuert werden, optimieren den Komfort. Sie verhindern eine Überhitzung, ohne das Tageslicht vollständig zu blockieren. Die integrierte Planung von Wärmepumpe, Klimaanlage und Sonnenschutz ist daher ein Markenzeichen eines zukunftsfähigen und energieeffizienten Gebäudekonzepts.

Energetische Aspekte: Das Zusammenspiel von Verglasung und Heiz-/Kühltechnik

Die energetische Bilanz eines Gebäudes wird maßgeblich durch die Verglasung bestimmt. Im Standardfall arbeitet eine Wärmepumpe im Winter effizienter, wenn die Fenster hohe g-Werte aufweisen, da die passive Solargewinnung die Vorlauftemperatur senken kann. Im Sommer hingegen erhöht ein hoher g-Wert die Kühllast, was die Effizienz der Klimaanlage verschlechtert oder die Dimensionierung verteuert. Hier bietet der Einsatz von Sonnenschutzglas mit einem niedrigen g-Wert (typisch 0,2 – 0,5) einen Ausweg. Dieses Glas reduziert den solaren Wärmeeintrag drastisch, während es den Lichttransmissionsgrad (Tv) oft erstaunlich hoch hält (selektives Glas). Die Wirtschaftlichkeitsberechnung eines Heiz- und Kühlsystems muss daher immer die spezifischen g- und Tv-Werte der geplanten Verglasung sowie deren Ausrichtung berücksichtigen.

Einfluss der Verglasung auf den Energiebedarf
Verglasungstyp g-Wert (typisch) Tv (typisch) Auswirkung auf Heizbedarf Auswirkung auf Kühlbedarf
Standard-Dreifach-Wärmeschutzverglasung 0,60 – 0,65 0,70 – 0,78 Gut – passive Solargewinne senken den Heizbedarf Hoch – starke solare Wärmegewinne im Sommer
Selektive Sonnenschutzverglasung (hochselektiv) 0,25 – 0,35 0,50 – 0,65 Mäßig – geringere solare Gewinne im Winter Sehr gut – starke Reduktion der Kühllast
Glas mit integriertem Sonnenschutz (Lamellen in Scheibenzwischenraum) 0,10 – 0,20 0,10 – 0,30 Schlecht – kaum passive Solargewinne Exzellent – minimale Wärmegewinne
Vakuumverglasung (höchste Wärmedämmung) 0,55 – 0,65 0,60 – 0,70 Sehr gut – geringe Verluste, gute Gewinne Hoch – ähnlich wie Wärmeschutzverglasung
Wertung: Optimierungsziel Winter hoher, Sommer niedriger Wert So hoch wie möglich für Tageslichtnutzung Reduzierung der Heizlast Reduzierung der Kühllast

Handlungsempfehlungen für Planer und Bauherren

Bei der Planung eines energieeffizienten Heiz- und Kühlsystems sollte die Bauphysik nicht vernachlässigt werden. Erstens: Lassen Sie eine thermische Simulation des Gebäudes durchführen, die die solaren Wärmegewinne über die Fensterflächen (basierend auf g-Wert und Ausrichtung) mit der Heiz- und Kühllast verrechnet. Zweitens: Fordern Sie von Ihrem Fensterhersteller ein Datenblatt mit den exakten Werten für g-Wert, Lichttransmissionsgrad (Tv) und U-Wert. Drittens: Kombinieren Sie eine hochselektive Verglasung (g-Wert Niedrig) mit einem effizienten, außenliegenden Sonnenschutz, der automatisch gesteuert wird. Viertens: Nutzen Sie die tageslichtabhängige Steuerung der künstlichen Beleuchtung, um die interne Wärmelast zu reduzieren und den Stromverbrauch zu senken. Fünftens: Dimensionieren Sie Ihre Wärmepumpe oder Klimaanlage nicht ohne Berücksichtigung der Fensterflächen und deren g-Werte – eine Überdimensionierung führt zu geringerer Effizienz.

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Lassen Sie Lichttransmissionswerte vom Hersteller schriftlich bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 11.06.2026

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Das Thema energieeffizientes Heizen und Kühlen, insbesondere durch den Einsatz von Wärmepumpen und Klimaanlagen, ist primär auf die Regulierung von Temperatur und Energieflüssen in Gebäuden fokussiert. Dennoch gibt es eine indirekte, aber signifikante Verbindung zur Lichttransmission und Tageslichtnutzung. Moderne Gebäudekonzepte, die auf Energieeffizienz abzielen, integrieren oft auch eine optimierte Tageslichtnutzung, um den Bedarf an künstlicher Beleuchtung zu reduzieren und somit den Gesamtenergieverbrauch des Gebäudes zu senken. Die Transparenz von Verglasungen spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Ein hoher Lichttransmissionsgrad sorgt dafür, dass mehr natürliches Licht ins Gebäudeinnere gelangt, was nicht nur den Energieverbrauch für Beleuchtung minimiert, sondern auch das Wohlbefinden der Nutzer steigert und eine angenehme Raumatmosphäre schafft. Die Auswahl der richtigen Verglasung, die sowohl gute thermische Isolation (im Zusammenhang mit Heizung und Kühlung relevant) als auch exzellente Lichttransmissionseigenschaften aufweist, ist daher ein entscheidender Faktor für energieeffiziente und lebenswerte Gebäude. Die Reflexion und Transmission von Licht durch Fenster ist eng mit dem Wärmeeintrag verbunden, welcher wiederum die Anforderungen an Heiz- und Kühlsysteme beeinflusst. Eine intelligente Steuerung von Sonneneinstrahlung durch spezielle Verglasungen oder Sonnenschutzsysteme kann den Heiz- und Kühlbedarf erheblich reduzieren, was wiederum die Effizienz von Wärmepumpen und Klimaanlagen erhöht.

Licht und seine Bedeutung

Licht ist weit mehr als nur eine notwendige Voraussetzung für Sicht. Es beeinflusst maßgeblich unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und unseren biologischen Rhythmus. Die richtige Nutzung von Tageslicht ist dabei von zentraler Bedeutung, da es die qualitativ hochwertigste und gesündeste Form der Beleuchtung darstellt. Gutes, blendfreies Tageslicht in Arbeitsräumen kann die Produktivität nachweislich steigern und die Ermüdung reduzieren. Bei der Planung von Gebäuden, die auf Energieeffizienz ausgelegt sind, wird daher eine umfassende Betrachtung der Tageslichtnutzung unerlässlich. Dies bedeutet, die Menge und Qualität des einfallenden natürlichen Lichts zu optimieren, um den Bedarf an künstlicher Beleuchtung während der Tagesstunden zu minimieren. Ein Mangel an Tageslicht kann hingegen zu negativen psychologischen Effekten führen und den Energieverbrauch durch den Einsatz von Beleuchtungssystemen erhöhen.

Lichttechnische Kennwerte (Tabelle)

Um die Qualität von Verglasungen im Hinblick auf Lichttransmission und Energieeffizienz beurteilen zu können, sind spezifische lichttechnische und energetische Kennwerte entscheidend. Diese Kennzahlen ermöglichen einen objektiven Vergleich verschiedener Produkte und helfen bei der Auswahl, die den Anforderungen an Tageslichtnutzung und Energieeffizienz am besten entspricht. Die wichtigsten Werte sind der Lichttransmissionsgrad (Tv) und der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert). Der Lichttransmissionsgrad gibt an, welcher Anteil des auf die Verglasung treffenden sichtbaren Lichts tatsächlich durchgelassen wird, während der g-Wert den gesamten solaren Energiegewinn durch die Verglasung beschreibt, also die Summe aus direkt durchgelassener solarer Strahlung und der vom Fensterkörper absorbierten, nach innen weitergeleiteten Strahlung. Beide Werte sind für eine umfassende Bewertung der Verglasung hinsichtlich ihrer Rolle im Zusammenspiel mit Heiz- und Kühlsystemen sowie der Tageslichtnutzung von großer Bedeutung.

Wichtige Kennwerte für Verglasungen im Überblick
Kennwert Bedeutung Typischer Bereich Einfluss auf Tageslicht & Energie
Tv (Lichttransmissionsgrad): Anteil des sichtbaren Lichts, der durch das Glas tritt. Gibt die Helligkeit im Raum durch natürliches Licht an. 0,2 bis 0,9 (20% bis 90%) Hoher Tv-Wert bedeutet mehr Tageslicht, reduziert elektrischen Beleuchtungsbedarf. Wesentlich für Wohlbefinden und Energieeinsparung bei Beleuchtung.
g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad): Anteil der solaren Gesamtenergie (sichtbar und unsichtbar), der durch die Verglasung ins Gebäudeinnere gelangt. Beschreibt den solaren Wärmegewinn. 0,2 bis 0,8 (20% bis 80%) Niedriger g-Wert reduziert unerwünschten Wärmeeintrag im Sommer, was den Kühlbedarf senkt. Hoher g-Wert kann im Winter zur passiven solaren Energiegewinnung beitragen, was den Heizbedarf reduziert.
Ug (Wärmedurchgangskoeffizient): Beschreibt den Wärmeverlust von innen nach außen durch die Verglasung (U-Wert der Scheibe). Gibt die Dämmfähigkeit der Verglasung an. 0,5 bis 1,6 W/(m²K) Niedriger Ug-Wert minimiert Wärmeverluste im Winter, reduziert Heizbedarf. Ebenso wichtig für die Reduktion von Wärmegewinn im Sommer (wenn Außen warm, innen kalt).
Rw (Schallschutz-Maßzahl): Angabe des bewerteten Schalldämm-Maßes. Beschreibt die Fähigkeit der Verglasung, Schall zu dämpfen. 30 bis 50 dB Indirekter Einfluss: Reduziert Lärmbelästigung, was das Wohlbefinden steigert und die Konzentration fördert, unabhängig von Licht oder Energie.
LRV (Light Reflectance Value): Anteil des reflektierten Lichts. Beschreibt, wie viel Licht von einer Oberfläche reflektiert wird. Variiert stark je nach Oberfläche. Hohe LRV in Räumen kann die Helligkeit erhöhen und den Bedarf an künstlichem Licht weiter reduzieren. Indirekt relevant für die Wahrnehmung von Helligkeit.

Tageslichtnutzung optimieren

Die gezielte Optimierung der Tageslichtnutzung in Gebäuden ist ein entscheidender Faktor zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Verbesserung des Raumklimas. Dies beginnt bereits in der architektonischen Entwurfsphase mit der optimalen Ausrichtung des Gebäudes und der Platzierung von Fensterflächen. Größere Fenster nach Norden oder Osten können beispielsweise eine gleichmäßigere und blendfreiere Belichtung über den Tag hinweg gewährleisten. Moderne Fenstertechnologien mit hoher Lichttransmission (Tv-Werte) ermöglichen es, mehr Tageslicht ins Gebäude zu lassen, ohne dabei signifikant an Energieeffizienz im Sinne von Wärmeschutz zu verlieren. Die Kombination aus sorgfältiger Planung und dem Einsatz geeigneter Verglasungen, die einen hohen Lichttransmissionsgrad aufweisen, minimiert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung während der Betriebszeiten. Dies reduziert den Stromverbrauch für Beleuchtung und entlastet somit die Energiebilanz des Gebäudes erheblich, was wiederum die Effizienz von Heiz- und Kühlsystemen indirekt unterstützt, da weniger interne Wärmelasten durch Beleuchtung erzeugt werden.

Blendschutz und Sonnenschutz

Ein wesentlicher Aspekt bei der Tageslichtnutzung ist die Vermeidung von Blendung. Direkte Sonneneinstrahlung kann nicht nur unangenehm sein und die Sehaufgaben erschweren, sondern auch zu einer unerwünschten Überhitzung von Räumen führen. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Effizienz von Klimaanlagen, da diese mehr Energie aufwenden müssen, um die Temperatur zu regulieren. Moderne Sonnenschutzsysteme und innovative Verglasungen spielen hier eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichen eine Regulierung des Lichteinfalls, sodass ausreichend Tageslicht genutzt werden kann, ohne dass es zu Blendung oder übermäßiger Wärmeentwicklung kommt. Verglasungen mit Sonnenschutzbeschichtungen oder integrierten Sonnenschutzgläsern können den g-Wert signifikant reduzieren und somit den Kühlbedarf im Sommer spürbar senken. Auch die Integration von externen oder internen Verschattungselementen, die flexibel bedient werden können, trägt wesentlich dazu bei, ein angenehmes Raumklima zu schaffen und die Energieeffizienz zu erhöhen. Die richtige Balance zwischen Lichttransmission und Sonnenschutz ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Energetische Aspekte

Die energetischen Aspekte von Verglasungen sind eng mit der Funktionalität von Heiz- und Kühlsystemen verknüpft. Moderne Fenster tragen durch ihre hervorragenden Dämmeigenschaften (niedriger Ug-Wert) maßgeblich zur Reduzierung von Wärmeverlusten im Winter und Wärmeeintrag im Sommer bei. Dies senkt den Energiebedarf für Heizung und Kühlung, was wiederum die Effizienz von Wärmepumpen und Klimaanlagen positiv beeinflusst. Der g-Wert spielt hierbei eine doppelte Rolle: Im Winter kann ein höherer g-Wert durch passive solare Energiegewinnung zur Heizung beitragen und den Heizbedarf reduzieren. Im Sommer hingegen sollte der g-Wert niedrig sein, um die Sonneneinstrahlung und damit den Kühlbedarf zu minimieren. Die Abstimmung dieser Werte auf die klimatischen Bedingungen und die Gebäudenutzung ist entscheidend. Eine optimierte Verglasung kann somit erheblich zur Senkung der Energiekosten beitragen, indem sie den Bedarf an aktiver Klimatechnik reduziert.

Handlungsempfehlungen

Für eine optimale Tageslichtnutzung und Energieeffizienz bei Verglasungen empfiehlt es sich, bei Neubauten und Sanierungen auf Fenster mit einem hohen Lichttransmissionsgrad (Tv > 0,7) und einem bedarfsgerecht angepassten g-Wert zu achten. Für Wohngebäude mit geringer sommerlicher Überhitzungsneigung und Fokus auf passive solare Gewinne im Winter sind Werte im mittleren bis höheren Bereich des g-Wertes (z.B. 0,5-0,6) oft vorteilhaft, solange der Ug-Wert niedrig ist (z.B. unter 1,0 W/(m²K)). In sommerlich stark beanspruchten Regionen oder bei intensiver Sonneneinstrahlung ist ein niedrigerer g-Wert (z.B. unter 0,4) zu bevorzugen, um den Kühlbedarf zu minimieren. Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen Ihres Standortes und der Gebäudenutzung. Achten Sie auf Produkte mit entsprechenden Zertifizierungen und lassen Sie sich von Fachbetrieben beraten, die die lichttechnischen und energetischen Kennwerte detailliert erläutern können. Die Kombination aus intelligenter Verschattung und der richtigen Verglasung ist der Schlüssel zur Maximierung des Tageslichteintrags bei gleichzeitiger Minimierung unerwünschter Wärme- und Blendungseffekte.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie lichttechnische und energetische Kennwerte wie Tv und g-Wert vom Hersteller schriftlich im Datenblatt bestätigen und vergleichen Sie diese sorgfältig.

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