Licht: Markise kaufen ohne diese 5 Fehler

5 Fehler beim Kauf einer Markise - und wie sie sich vermeiden lassen

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Erstellt mit DeepSeek, 11.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: 5 Fehler beim Kauf einer Markise – Licht & Lichttransmission

Eine Markise ist weit mehr als ein einfacher Sonnenschutz: Sie ist ein hochwirksames System zur Steuerung von Licht und Wärme auf Ihrer Terrasse oder Ihrem Balkon. Physikalisch betrachtet verändert das Markisentuch die Lichttransmission und den g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) des Raumes dahinter. Ein falscher Tuchwahl oder eine unzureichende Größenplanung kann dazu führen, dass die gewünschte Reduzierung der Lichtintensität nicht erreicht wird oder der Blendschutz versagt. Dieser Bericht beleuchtet die entscheidenden lichttechnischen Kennwerte und wie Sie Fehlkäufe vermeiden.

Licht und seine Bedeutung bei Markisen

Die Steuerung von Tageslicht ist eine zentrale Aufgabe einer Markise. Sie soll nicht nur Schatten spenden, sondern die Lichttransmission so reduzieren, dass eine angenehme Helligkeit im Außen- und Innenbereich entsteht. Physikalisch wird dieser Vorgang durch zwei wesentliche Parameter beschrieben: den Lichttransmissionsgrad (Tv) und den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert). Der Tv-Wert gibt an, wie viel des sichtbaren Lichts durch das Tuch gelangt, während der g-Wert die gesamte von der Sonne eingestrahlte Energie in Wärme umwandelt. Ein häufiger Fehler ist es, diese beiden Werte zu verwechseln: Ein niedriger Tv-Wert bedeutet nicht automatisch einen niedrigen g-Wert. Für einen effektiven Blendschutz auf der Terrasse und eine Reduzierung der Wärmebelastung im Inneren müssen beide Parameter auf die baulichen Gegebenheiten und die Ausrichtung abgestimmt sein. Ohne dieses physikalische Verständnis besteht die Gefahr, dass die Markise den Raum nicht ausreichend abdunkelt oder die Sonneneinstrahlung nicht genug Energie blockt.

Lichttechnische Kennwerte von Markisentüchern

Die folgende Tabelle fasst die entscheidenden physikalischen Kennwerte zusammen, die beim Markisenkauf für eine optimale Lichtsteuerung zu beachten sind. Die typischen Bereiche können je nach Hersteller und Tuchqualität variieren. Für eine präzise Planung sind immer die Herstellerangaben im Datenblatt zu prüfen.

Wichtige Kennwerte für Licht & Energie bei Markisentüchern
Kennwert Bedeutung (Physikalisch) Typischer Bereich (Branche) Einfluss auf das Raumklima
Lichttransmissionsgrad (Tv): Anteil des sichtbaren Lichts in Prozent, der durch das Tuch dringt. Je niedriger der Wert, desto weniger Tageslicht gelangt in den Raum oder auf die Terrasse. Typischer Bereich laut Branche: 5 % bis 30 % Bestimmt die Helligkeit und den Blendschutz. Für Arbeitsbereiche wie Balkon- oder Terrassentische sind niedrige Werte (unter 10 %) empfehlenswert.
Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert): Anteil der gesamten Sonnenenergie (Licht + Wärme), der durch das Tuch nach innen gelangt. Reduziert die Aufheizung von Raumluft und Möbeln. Niedrige Werte bedeuten weniger Wärmeeintrag. Typischer Bereich laut Branche: 10 % bis 30 % Entscheidend für den Hitzeschutz. Bei Südausrichtung sind g-Werte unter 15 % sinnvoll, um sommerliche Überhitzung zu vermeiden.
Reflexionsgrad: Anteil des Lichts, der vom Tuch zurückgeworfen wird. Beeinflusst die Helligkeit unter der Markise und die Aufheizung des Tuchs selbst. Typischer Bereich laut Branche: 15 % bis 40 % Höhere Reflexion verringert die Lichttransmission und hält das Tuch kühler, senkt aber kaum den g-Wert.
Schattierungswirkung: Verhältnis von beschatteter Fläche zu Ausfall und Breite der Markise. Wird durch Neigungswinkel und Sonnenstand beeinflusst. Eine falsche Größe führt zu unzureichender Schattenbildung. Abhängig von Einbauposition (Höhe, Ausfall) Bestimmt direkt die Nutzungsqualität des Außenbereichs. Ein zu geringer Ausfall führt zu unzureichendem Schatten in der Morgen- und Abendsonne.

Tageslichtnutzung optimieren

Eine optimale Tageslichtnutzung erfordert eine präzise Planung von Markisengröße, -position und Neigungswinkel. Der häufigste Fehler ist die Annahme, dass eine große Markise automatisch viel Schatten spendet. In Wahrheit bestimmt der Sonnenverlauf maßgeblich die tatsächliche Schattenwirkung. Bei tief stehender Sonne, wie am Morgen oder Abend, wandert der Schatten weit in den Raum hinein, während bei hoch stehender Mittagssonne der Schatten direkt unter der Markise liegt. Für eine effektive Tageslichtnutzung sollte die Markise so montiert sein, dass sie den Bereich direkt vor der Fassade abdeckt. Ein zu geringer Ausfall (weniger als die Hälfte der Fensterhöhe) führt dazu, dass nur ein kleiner Streifen beschattet wird. Gleichzeitig sollte die Markise nicht zu niedrig hängen, da sonst der Lichteinfall von oben stark eingeschränkt wird und der Raum dunkel wirkt. Eine korrekte Planung berücksichtigt die Ausrichtung der Fassade und die typischen Nutzungszeiten, sodass die Markise den Blendschutz bietet, wo er wirklich benötigt wird, und dabei ausreichend Tageslicht für den Innenraum erhalten bleibt.

Blendschutz und Sonnenschutz

Der Begriff Blendschutz wird oft mit kompletter Abdunklung gleichgesetzt. Das ist ein schwerwiegender Fehler. Ein Markisentuch mit sehr niedrigem Lichttransmissionsgrad (unter 5 %) kann zwar hervorragenden Sichtblendschutz bieten, blockiert aber auch fast jedes Tageslicht, was den Aufenthalt unter der Markise unangenehm düster macht. Für eine angenehme Atmosphäre auf der Terrasse oder dem Balkon ist ein Kompromiss notwendig: Ein Sonnenschutz mit einem Tv-Wert von etwa 10 bis 15 Prozent reduziert die Helligkeit und beugt Blendeffekten vor (z. B. auf einem Bildschirm), lässt aber noch genug diffuses Tageslicht für eine natürliche Beleuchtung durch. Bei reinem Wärme- oder Hitzeschutz steht der g-Wert im Vordergrund. Hier sind Werte unter 15 Prozent ideal, auch wenn das Tuch dabei etwas mehr Licht durchlässt. Der Blendschutz wird dann durch die räumliche Anordnung der Markise (z. B. Neigungswinkel) erreicht, nicht nur durch das Tuch. Ein weiterer Fehler ist es, den Windwächter zu vergessen, der die Markise bei starkem Wind automatisch einfährt, da dies nicht nur die Konstruktion, sondern auch die Positionierung des Sonnenschutzes vor unerwarteten Windböen schützt.

Energetische Aspekte

Eine Markise ist ein hocheffizientes passives Kühlsystem. Physikalisch betrachtet verhindert sie, dass ein Großteil der Sonnenenergie auf die Verglasung trifft und dort als Wärme in den Innenraum gelangt. Die energetische Effizienz wird durch den g-Wert des Tuchs bestimmt. Ein Tuch mit einem g-Wert von 10 Prozent reduziert die Wärmelast im Raum um etwa 90 Prozent im Vergleich zu einer ungeschützten Verglasung. Dies entlastet Klimaanlagen und senkt den Energieverbrauch für Kühlung im Sommer. Allerdings ist dieser Effekt nur dann gegeben, wenn die Markise auch tatsächlich beschattet. Ein Fehler ist es, die Markise bei Wind nicht einzufahren oder sie im Winter eingefahren zu lassen – dann entsteht kein Schatten. Bei korrekter Planung reduziert die Markise nicht nur den Energieeintrag, sondern schützt auch Möbel und Terrasse vor UV-Strahlung und Ausbleichen. Für eine ganzheitliche energetische Bewertung sollte auch die Lichttransmission berücksichtigt werden: Ein niedriger Tv-Wert spart zwar Kühlenergie durch weniger Tageslicht, erhöht aber den Bedarf an künstlicher Beleuchtung im Innenraum, was den Effekt teilweise aufheben kann. Die optimale Balance liegt je nach Ausrichtung und Nutzung in einem Tv-Wert von 10 bis 20 Prozent und einem g-Wert von 12 bis 18 Prozent.

Handlungsempfehlungen

Um Fehler beim Markisenkauf im Bereich Licht und Lichttransmission zu vermeiden, folgen Sie diesen konkreten Handlungsschritten: 1. Standortanalyse durchführen: Messen Sie die exakte Fensterhöhe und die gewünschte Beschattungszone auf der Terrasse. Berechnen Sie den minimalen Ausfall, der für die tiefste Sonne (Morgen/Abend) benötigt wird. 2. Lichttechnische Anforderungen definieren: Legen Sie fest, ob primär Blendschutz, Hitzeschutz oder eine gleichmäßige Tageslichtnutzung im Vordergrund steht. Wählen Sie den Tv- und g-Wert entsprechend. 3. Tuchmuster anfordern: Lassen Sie sich Stoffmuster zusenden und beurteilen Sie die Lichttransmission unter realen Lichtverhältnissen. Am Fenster erscheint das Tuch oft heller als auf einer dunklen Fassade. 4. Neigungswinkel einplanen: Eine korrekte Neigung (ca. 10-15 Grad) verbessert den Blendschutz und den Wasserabfluss. Planen Sie die Montagehöhe so, dass bei Neigung der Schatten den gewünschten Bereich trifft. 5. Herstellerangaben prüfen: Verlangen Sie vom Hersteller schriftlich die Kennwerte für Lichttransmissionsgrad und g-Wert. Ohne diese Daten ist eine korrekte Planung nicht möglich.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Lichttransmissionswerte vom Hersteller schriftlich bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 11.06.2026

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Beim Kauf einer Markise geht es primär um die Regulierung von einfallendem Licht und damit um den Schutz vor Überhitzung und Blendung. Obwohl eine Markise nicht im selben Sinne wie eine Verglasung Licht transmittiert, spielt die Kontrolle des einfallenden Sonnenlichts eine zentrale Rolle für den Komfort auf Balkon oder Terrasse. Die Auswahl des richtigen Markisentuches beeinflusst maßgeblich, wie viel Licht und Wärme durchgelassen wird. Hierbei sind die Eigenschaften des Tuches, wie sein Lichttransmissionsgrad (Tv) und sein Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert), von Bedeutung, auch wenn diese Werte bei Markisen anders definiert und gemessen werden als bei Glas. Die Reduzierung der direkten Sonneneinstrahlung ist vergleichbar mit der Funktion von Sonnenschutzverglasungen, die ebenfalls darauf abzielen, die Energieübertragung zu minimieren und die Lichtverhältnisse im Raum zu optimieren. Die Vermeidung von Fehlkäufen bei Markisen kann daher auch unter dem Aspekt der Lichtmanagement-Strategie betrachtet werden, um eine angenehme und nutzbare Außenumgebung zu schaffen.

Licht und seine Bedeutung im Außenbereich

Die Sonneneinstrahlung auf Balkon oder Terrasse ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits genießen wir die Wärme und das helle Licht, andererseits kann zu viel direkte Sonneneinstrahlung zu unangenehmer Hitze und Blendung führen. Eine Markise dient hier als aktives Steuerelement, das den Lichteinfall nach Bedarf moduliert. Die richtige Markisenwahl beeinflusst somit direkt die nutzbare Fläche und den Komfort eines Außenbereichs. Ähnlich wie bei Fenstern, wo der Lichttransmissionsgrad und der g-Wert entscheidend für die Energieeffizienz und den Wohnkomfort sind, bestimmt bei Markisen das verwendete Tuchmaterial, wie viel Licht und Wärme reflektiert oder absorbiert wird. Eine gut gewählte Markise verbessert die Tageslichtnutzung, indem sie die Intensität des einfallenden Lichts reduziert und so Überhitzung vermeidet, ohne den Bereich komplett zu verdunkeln. Dies ist entscheidend für die Schaffung einer angenehmen Atmosphäre, in der man sich auch an heißen Tagen gerne aufhält.

Lichttechnische Kennwerte bei Markisen (Tabellarische Übersicht)

Auch wenn die Kennwerte von Markisen nicht exakt mit denen von Verglasungen gleichzusetzen sind, lassen sich analoge Prinzipien anwenden, um die lichtlenkenden Eigenschaften zu verstehen. Der Lichttransmissionsgrad (Tv) gibt an, wie viel des sichtbaren Lichts durch das Material dringt, während der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) die gesamte durchgelassene Energie, inklusive Infrarotstrahlung, beschreibt. Bei Markisen bezieht sich dies primär auf die Eigenschaften des Tuchmaterials und seine Fähigkeit, Sonnenstrahlung zu reflektieren oder zu absorbieren. Diese Kennzahlen sind essenziell, um die kühlende und blendungsreduzierende Wirkung einer Markise einschätzen zu können. Die Auswahl des richtigen Tuches kann die Aufheizung der Terrasse oder des Balkons signifikant reduzieren und gleichzeitig für angenehme Lichtverhältnisse sorgen.

Lichttechnische Kennwerte bei Markisen (Analogien zu Verglasungen)
Kennwert (Analog) Bedeutung Typischer Bereich (Tuchmaterialien) Einfluss auf Komfort & Licht
Lichttransmission (Tv): Anteil des sichtbaren Lichts, der durch das Tuch dringt. Beschreibt, wie hell es unter der Markise wird. Niedrige Werte bedeuten dunklere Beschattung. 0,05 - 0,5 (stark material- und farbabhängig) Hohe Tv-Werte lassen viel Licht durch (weniger Abdunkelung), niedrige Werte reduzieren Blendung stärker.
Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert): Anteil der gesamten Sonnenenergie, der durch das Tuch dringt. Gibt an, wie stark die Wärmeentwicklung unter der Markise reduziert wird. 0,1 - 0,6 (stark material- und farbabhängig) Niedrige g-Werte sind entscheidend für die Reduzierung von Überhitzung.
Reflexionsgrad: Anteil der Sonnenenergie, der vom Tuch reflektiert wird. Ein hoher Reflexionsgrad bedeutet, dass weniger Energie absorbiert und somit weniger Wärme abgegeben wird. Variiert stark je nach Farbe und Oberflächenbeschaffenheit (hellere Farben reflektieren mehr). Trägt maßgeblich zur Kühlwirkung bei.
Absorptionsgrad: Anteil der Sonnenenergie, der vom Tuch absorbiert und in Wärme umgewandelt wird. Ein hoher Absorptionsgrad führt zu stärkerer Erwärmung des Tuchs und der darunterliegenden Fläche. Variiert stark je nach Farbe und Material. Niedrige Werte sind für eine gute Kühlleistung erwünscht.
Farbe des Tuches: Helle Farben reflektieren mehr Sonnenlicht und Wärme als dunkle Farben. Von sehr hellen Weiß- und Beigetönen bis zu dunklen Anthrazit- und Brauntönen. Beeinflusst sowohl die Lichtmenge als auch die gefühlte Temperatur unter der Markise.

Tageslichtnutzung optimieren – Der richtige Markisenstoff

Die Wahl des Markisenstoffes ist entscheidend für die effektive Tageslichtnutzung im Außenbereich. Ein helles, reflektierendes Tuch kann das einfallende Sonnenlicht teilweise zurückwerfen und so die direkte Sonneneinstrahlung reduzieren, ohne den Bereich komplett zu verdunkeln. Dies ermöglicht eine angenehme Helligkeit, die dem natürlichen Tageslicht nahekommt, aber gleichzeitig vor Blendung und Überhitzung schützt. Dunklere oder dichtere Stoffe absorbieren mehr Licht und Wärme, was zu einer stärkeren Abdunkelung und möglicherweise zu einer geringeren gefühlten Helligkeit führt. Die Entscheidung sollte auf der spezifischen Nutzung des Außenbereichs basieren: Soll ein heller, aber kühler Schatten erzeugt werden, oder ist eine tiefere Abdunkelung gewünscht, um beispielsweise die Blendung auf einem Bildschirm zu minimieren? Die Beschichtung des Tuches spielt ebenfalls eine Rolle, da sie die Oberflächeneigenschaften beeinflusst und so die Reflexion und Absorption von Licht und Wärme modifiziert.

Blendschutz und Sonnenschutz – Mehr als nur Schatten

Eine Markise ist ein primäres Instrument zur Vermeidung von Blendung und zur Schaffung von nutzbarem Schatten. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Einsatz von Sonnenschutzverglasungen oder Jalousien in Innenräumen. Die Größe und der Ausfall der Markise müssen präzise auf die zu beschattende Fläche abgestimmt sein, um eine durchgehende Schattenzone zu gewährleisten. Ein häufiger Fehler ist, eine zu kleine Markise zu wählen, die zwar punktuell Schatten spendet, aber die Ränder der Terrasse oder des Balkons unbeschützt lässt und somit das Blenden durch Streulicht nicht verhindert. Die Neigung des Tuches spielt ebenfalls eine Rolle; eine zu flache Neigung kann dazu führen, dass das Licht unter der Markise hindurch scheint, während eine zu steile Neigung die Ausfallfläche reduziert. Die Auswahl eines Tuches mit einer mattierten oder strukturierten Oberfläche kann zusätzlich helfen, das einfallende Licht diffus zu streuen und so eine angenehmere Lichtatmosphäre zu schaffen, ähnlich wie eine Oberflächenstruktur bei Glas die Lichtstreuung beeinflusst.

Energetische Aspekte – Die Rolle des g-Wertes bei Markisen

Der Energiefluss, der durch eine Markise beeinflusst wird, ist vergleichbar mit dem der Energiedurchlässigkeit von Fenstergläsern. Der analoge g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) für Markisentücher gibt an, wie viel der auftreffenden Sonnenenergie tatsächlich durch das Tuch dringt und zur Erwärmung des darunterliegenden Bereichs beiträgt. Ein niedriger g-Wert ist hierbei essenziell für die Kühlleistung der Markise. Dies wird durch helle Farben und spezielle Beschichtungen erreicht, die einen hohen Reflexionsgrad aufweisen. Dunkle oder poröse Materialien absorbieren mehr Energie, was zu einer stärkeren Erwärmung des Tuches und einer geringeren kühlenden Wirkung führt. Die energetischen Vorteile einer gut gewählten Markise können den Energiebedarf für Klimaanlagen reduzieren und somit zur Energieeffizienz des Gebäudes beitragen, ähnlich wie eine Sonnenschutzverglasung den Kühlbedarf im Inneren senkt.

Fünf häufige Fehler beim Markisenkauf

Beim Kauf einer Markise lauern einige Stolperfallen, die oft erst im Nachhinein schmerzlich bewusst werden. Einer der häufigsten Fehler ist die falsche Größenbestimmung: Eine Markise, die zu schmal ist oder nicht weit genug ausfährt, bietet nicht den gewünschten Schutz und lässt unerwünschtes Licht herein. Ein weiterer kritischer Punkt ist die mangelnde Berücksichtigung des Sonnenverlaufs. Nutzer gehen oft davon aus, dass eine Markise zu jeder Tageszeit Schatten spendet, vergessen aber, dass die Sonne wandert und die Schattenzone sich entsprechend verschiebt. Die falsche Wahl des Tuchmaterials – beispielsweise ein zu dunkles oder nicht wetterbeständiges Tuch – ist ebenfalls ein häufiger Fehlkauf. Probleme bei der Montage, die durch eine unzureichende Prüfung des Untergrunds oder mangelndes Verständnis für die baulichen Gegebenheiten entstehen, können die Sicherheit und Funktionalität stark beeinträchtigen. Zuletzt wird oft der Pflegeaufwand unterschätzt, was zu einer schnellen Abnutzung und einem Verlust der optischen Attraktivität führt.

Handlungsempfehlungen für den perfekten Markisenkauf

Um Fehlkäufe beim Markisenkauf zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Ermitteln Sie zunächst exakt den Bereich, der beschattet werden soll, und berücksichtigen Sie dabei den Sonnenverlauf über den Tag und die Jahreszeiten hinweg. Lassen Sie sich vom Fachhändler oder Hersteller bezüglich der optimalen Größe – sowohl Breite als auch Ausfall – beraten, um eine vollständige und effektive Beschattung zu gewährleisten. Achten Sie auf die Qualität und die technischen Eigenschaften des Markisentuches, insbesondere auf dessen Lichttransmissionsgrad und energiedämmende Eigenschaften, um die gewünschte Helligkeit und Kühlwirkung zu erzielen. Eine detaillierte Prüfung der Montagebedingungen und des Untergrunds ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit Ihrer Markise. Informieren Sie sich auch über die verschiedenen Markisentypen (z.B. Gelenkarm-, Kassettenmarkise) und deren Eignung für Ihre spezifische Situation. Denken Sie auch über den Bedienkomfort und mögliche Zusatzfunktionen wie integrierte Beleuchtung oder Windsensoren nach, die den Nutzungskomfort erhöhen.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Um die Auswahl der richtigen Markise fundiert zu treffen und potenzielle Fehler zu vermeiden, empfiehlt sich eine gründliche eigene Recherche. Klären Sie offene Fragen zu den spezifischen Anforderungen Ihres Außenbereichs und den technischen Gegebenheiten. Die folgenden Fragen sollen Sie dabei unterstützen, alle relevanten Aspekte zu beleuchten und eine informierte Entscheidung zu treffen, die Ihre Zufriedenheit langfristig sichert und Probleme im Vorfeld vermeidet.

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