Schallschutz: Winkelschleifer Zubehör & Tipps für Diamantscheiben

Kraftvoll schneiden, trennen und schleifen - so gelingt jedes Projekt

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Bild: Frauke Riether / Pixabay

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Erstellt mit DeepSeek, 11.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Winkelschleifer und Zubehör – Schallschutz & Akustik

Grundlagen Schallschutz

Beim Einsatz von Winkelschleifern entstehen unvermeidlich hohe Schallpegel, die sowohl für den Nutzer als auch für die Umgebung eine Belastung darstellen können. Geräte mit 125 mm oder 230 mm Scheibendurchmesser erreichen typische Schalldruckpegel von 85 bis 105 dB(A) im Nahbereich, abhängig von Material, Scheibentyp und Drehzahl. Dieser Bereich liegt oberhalb der gesetzlichen Lärmexpositionsgrenzwerte, sodass ein wirksamer Gehörschutz zwingend erforderlich ist. Gleichzeitig spielt die akustische Wahrnehmung der Arbeit eine Rolle: Ein gleichmäßiger, tiefer Geräuschpegel deutet oft auf eine korrekte Handhabung hin, während plötzliche Spitzen oder hohe Frequenzen auf Überlastung oder falsches Zubehör hinweisen können. Für Heimwerker und Profis ist es daher essenziell, die akustischen Eigenschaften von Maschinen und Werkzeugen zu verstehen, um sicher und effizient zu arbeiten.

Die Umgebungslärmbelastung durch Winkelschleifer wird häufig unterschätzt. In Innenräumen, Garagen oder auf Baustellen können die Geräusche über Wände und Decken übertragen werden und Nachbarschaftskonflikte auslösen. Hier kommt der bauliche Schallschutz ins Spiel: Eine ausreichende Trittschalldämmung und flankierende Bauteile mit hoher Masse reduzieren den Schallpegel in angrenzenden Räumen. Bei regelmäßigen Arbeiten sollte der Arbeitsplatz akustisch abgeschirmt sein, etwa durch schwere Vorhänge oder temporäre Schallschutzwände aus Gipskartonplatten. Nur so bleibt das Arbeiten mit dem Winkelschleifer für alle Beteiligten erträglich und normkonform.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Die folgende Tabelle stellt typische Schalldruckpegel von Winkelschleifern und relevanten Zubehörteilen gegenüber. Sie dient als Orientierungshilfe für die Auswahl des geeigneten Gehörschutzes und baulicher Maßnahmen.

Schallpegel (Richtwerte) von Winkelschleifern und Scheiben
Gerät / Zubehör Typischer Schalldruckpegel (dB(A)) Empfohlener Gehörschutz Hinweise
Winkelschleifer 125 mm (Trennen von Metall) 90–100 Kapselgehörschutz (SNR ≥ 30 dB) Dünne Trennscheiben erzeugen höhere Frequenzen
Winkelschleifer 230 mm (Trennen von Stein) 95–105 Kapselgehörschutz (SNR ≥ 35 dB) Höhere Drehmoment und Werkstückvibrationen
Diamantscheibe (Segmentiert, Beton) 100–105 Doppelter Gehörschutz empfohlen Segmente erzeugen starke, impulsive Geräusche
Fächerscheibe (Schleifen von Holz) 85–95 Gehörschutz (SNR ≥ 25 dB) Gleichmäßiger, tieferer Pegel
Drahtbürste (Entrosten) 90–98 Gehörschutz (SNR ≥ 30 dB) Drahtschlag erzeugt hohe Spitzen
Turbo-Diamantscheibe (Fliesen) 95–100 Kapselgehörschutz (SNR ≥ 30 dB) Kantenbearbeitung erhöht Pegel

Schallschutzklassen und Normen

Für die Bewertung von Bauteilen und Räumen, in denen Winkelschleifer betrieben werden, sind die Schallschutzklassen (SSK) nach DIN 4109 relevant. Diese Klassen reichen von SSK 1 (geringer Schutz, z. B. in unbeheizten Kellerräumen) bis SSK 4 (erhöhter Schutz, z. B. in Schlafräumen oder Homeoffice-Bereichen). Bei Werkstatt- oder Garagenarbeitsplätzen, in denen täglich mit Winkelschleifern gearbeitet wird, ist mindestens die SSK 2 für angrenzende Aufenthaltsräume zu empfehlen. Dies entspricht einer resultierenden Schalldämmung (R‘w) von ca. 56–60 dB für die Trennbauteile. Für Wohneinheiten untereinander gilt in der Regel die SSK 3 (R‘w ≥ 60 dB), um ruhestörende Geräusche zu vermeiden.

Die DIN EN ISO 11201 definiert Messverfahren zur Bestimmung des Schallleistungspegels von Maschinen, darunter auch Winkelschleifer. Hersteller sind verpflichtet, die Lärmangaben in der Gebrauchsanleitung auszuweisen. Diese Werte (LpA in dB(A)) gelten für definierte Betriebsbedingungen und sind als Richtwerte zu verstehen. Bei der praktischen Nutzung steigt der Pegel häufig durch Werkstückrückstände, stumpfe Scheiben oder hohen Anpressdruck an. Nutzer sollten daher den nominellen Wert um 5–10 dB(A) höher ansetzen, um eine realistische Schutzplanung zu gewährleisten.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Die tatsächliche Geräuschbelastung hängt stark von der individuellen Arbeitsweise ab. Ein korrekt geführter Winkelschleifer mit scharfer Diamantscheibe erzeugt ein gleichmäßiges, tieferes Grundgeräusch und geringere Spitzen. Dagegen führen unsaubere Schnitte mit abgenutzten Trennscheiben zu unregelmäßigen, lauten Impulsen, die den Spitzenpegel um 10–15 dB(A) erhöhen können. Dies lässt sich mit einem handelsüblichen Schallpegelmesser einfach überprüfen: Eine Messung direkt am Ohr des Werkers (in 1 m Entfernung) gibt Aufschluss über den persönlichen Lärmpegel. Werte über 85 dB(A) erfordern zwingend Gehörschutz, über 95 dB(A) ist zusätzlich eine Gehörschutzkombination (Kapsel- und Otoplastik) empfehlenswert.

Für betriebliche Arbeitsplätze sind regelmäßige Lärmmessungen nach Arbeitsstättenverordnung vorgeschrieben. Hierbei wird der Tages-Lärmexpositionspegel (LEX,8h) ermittelt, der die durchschnittliche Belastung über einen Acht-Stunden-Tag abbildet. Bei einem Schalldruckpegel von 100 dB(A) beträgt die maximal zulässige Einwirkzeit ohne Schutz nur 15 Minuten pro Tag. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Arbeitspausen einzuplanen oder leistungsfähigere Absaugsysteme mit geringerer Schallemission zu wählen. Moderne Hochleistungsabsauger für Winkelschleifer (z. B. mit HEPA-Filter) senken den Pegel um 3–6 dB(A), was einer Halbierung der Schallenergie entspricht.

Typische Fehler beim Schallschutz

Ein häufiger Fehler ist die Wahl des falschen Gehörschutzes. einfache Schaumstoff-Stöpsel mit einem SNR von 25 dB reichen bei Spitzenpegeln über 100 dB(A) nicht aus, da sie die hohen Frequenzen der Diamantscheiben nur unzureichend dämpfen. Stattdessen sind Kapselgehörschützer mit SNR ≥ 30 dB oder elektronische Gehörschützer mit aktiver Geräuschunterdrückung zu bevorzugen. Ein weiterer Fehler ist die Verwendung von stumpfen oder falsch eingespannten Trennscheiben. Diese erzeugen nicht nur mehr Lärm, sondern auch stärkere Vibrationen, die den Schallpegel weiter erhöhen. Abgenutzte Scheiben sollten sofort getauscht werden.

Auch die bauliche Umgebung wird oft vernachlässigt. Fehlende Schallschutztüren oder offene Fenster in angrenzenden Räumen führen zu ungeschützten Lärmsübertragungen. Bei Arbeiten über mehr als einer Stunde pro Tag sollte der Arbeitsplatz akustisch abgeschirmt sein – entweder durch eine massive Trennwand (R‘w ≥ 50 dB) oder durch mobile Schallschutzpaneele mit mindestens 20 mm dicken Mineralfaserplatten. Unterschätzt wird auch der Schall durch Körperschallübertragung: Der Winkelschleifer überträgt Vibrationen über den Boden in die Gebäudestruktur. Eine elastische Unterlage (z. B. aus Gummi oder Kork) entkoppelt das Gerät und senkt den Trittschall um 5–10 dB.

Handlungsempfehlungen

Heimwerker und Profis sollten folgende Maßnahmen priorisieren: 1. Gehörschutz: Hochwertige Kapselgehörschützer oder individuell angepasste Otoplastiken mit einem SNR von mindestens 30 dB verwenden. 2. Scheibenqualität: Ausschließlich scharfe, für das Material geeignete Diamantscheiben oder Trennscheiben nutzen. Stumpfe Scheiben erhöhen Lärm und Risiko. 3. Arbeitsplatzgestaltung: Schallschutzvorhänge oder mobile Wände aus Gipskarton (≥ 15 mm) reduzieren den Lärm um 10–15 dB. 4. Absaugung: Sauger mit aktivierter Schallschutzfunktion (z. B. gedämmtes Gehäuse) wählen. 5. Betriebszeit: Lärmintensive Arbeiten auf max. 1–2 Stunden pro Tag konzentrieren, um die 85-dB(A)-Grenze nicht zu überschreiten.

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Erstellt mit Gemini, 11.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Kraftvoll Schneiden, Trennen und Schleifen – Schallschutzaspekte bei Werkzeugen und Materialien

Die Wahl des richtigen Zubehörs und die Beherrschung des Werkzeugs sind entscheidend für erfolgreiche Projekte mit dem Winkelschleifer. Doch während sich die Anwender auf Schnittergebnisse, Materialverträglichkeit und Sicherheit konzentrieren, bleibt ein wichtiger Aspekt oft unberücksichtigt: die akustische Belastung. Der Betrieb eines Winkelschleifers, insbesondere mit leistungsstarken Diamantscheiben, erzeugt erhebliche Lärmpegel. Dieser Lärm stellt nicht nur eine Belästigung dar, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken für den Anwender und seine Umgebung. Daher sind Schallschutzmaßnahmen und das Bewusstsein für Schallschutzwerte von entscheidender Bedeutung, um sowohl die Arbeitsumgebung als auch die Gesundheit zu schützen.

Auch wenn das Kernthema dieses Berichts der effektive Einsatz von Winkelschleifern und deren Zubehör ist, lässt sich eine klare Verbindung zum Schallschutz und der Akustik herstellen. Die Geräuschentwicklung von Maschinen wie dem Winkelschleifer ist ein klassisches Thema der Bauakustik und des Lärmschutzes. Hohe Schalldruckpegel können die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und langfristig zu Gehörschäden führen. Die Auswahl von leiseren Werkzeugen, die Verwendung von schallabsorbierenden Materialien im Arbeitsbereich oder der Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung sind hierbei zentrale Elemente. Ähnlich wie bei der Auswahl der richtigen Trennscheibe für ein bestimmtes Material, erfordert auch der Schallschutz eine gezielte Herangehensweise und die Berücksichtigung spezifischer technischer Werte.

Grundlagen Schallschutz

Schallschutz ist ein integraler Bestandteil der Baukultur und zielt darauf ab, die Übertragung von Schallenergie von einer Lärmquelle zu einem Empfänger zu minimieren. Dies wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht, die entweder den Schall an der Quelle dämpfen, den Schall auf seinem Ausbreitungsweg absorbieren oder den Empfänger vor dem Schall abschirmen. Beim Betrieb von Werkzeugen wie Winkelschleifern sind primär die Reduzierung der Schallquelle und die Abschirmung des Nutzers relevant. Die Lärmemission von Elektrowerkzeugen wird in Dezibel (dB) gemessen, wobei höhere Werte eine stärkere Schallintensität bedeuten. Der Frequenzgehalt des Schalls spielt ebenfalls eine Rolle für die wahrgenommene Lautstärke und die potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen.

Die Akustik von Arbeitsplätzen, insbesondere in handwerklichen oder industriellen Umgebungen, muss den gesetzlichen Vorgaben und Empfehlungen entsprechen, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Lärm kann nicht nur zu Hörschäden führen, sondern auch Stress, Konzentrationsschwierigkeiten und eine erhöhte Fehleranfälligkeit verursachen. Ein effektiver Schallschutz trägt somit direkt zur Steigerung der Arbeitssicherheit und zur Verbesserung der allgemeinen Arbeitsbedingungen bei. Dies gilt sowohl für den professionellen Einsatz als auch für ambitionierte Heimwerker, die regelmäßig mit lauten Werkzeugen arbeiten.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Die Leistung von schallschutzrelevanten Materialien und Maßnahmen wird häufig durch standardisierte Prüfverfahren ermittelt und mit spezifischen Kennwerten angegeben. Für schallisolierende Bauteile ist dies primär der bewertete Schalldämm-Maß (Rw-Wert), der angibt, wie gut das Bauteil Schall unterschiedlicher Frequenzen dämpft. Je höher der Rw-Wert in Dezibel (dB) ist, desto besser ist die Schalldämmung. Bei der Auswahl von Zubehör für Winkelschleifer können ebenfalls Schallpegelangaben der Hersteller relevant sein, auch wenn diese oft nicht nach den strengen Normen für Bauprodukte ermittelt werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über typische Schallschutzwerte verschiedener Produkte und Maßnahmen, die im Kontext von Lärmreduzierung relevant sein können.

Typische Schallschutzwerte von Produkten und Maßnahmen
Produkt/Maßnahme Bewerteter Schalldämm-Maß (Rw) [dB] Schallschutzklasse (SSK) Anwendung im Kontext von Werkzeuglärm
Hochleistungs-Gehörschutzstöpsel: Speziell für hohe Frequenzen, z.B. beim Schleifen Typischer Richtwert: 30 - 35 Nicht direkt klassifiziert, aber vergleichbar mit hoher Dämmung Direkter Gehörschutz für den Anwender bei hohem Lärmpegel
Schallschutzhaube für Winkelschleifer (Prototyp/Spezialanfertigung): Abdeckung des Geräts Typischer Richtwert: 10 - 20 (abhängig von Material und Dichtigkeit) Schwierig zuzuordnen, Effektivität stark materialabhängig Reduzierung der Schallabstrahlung des Geräts
Schallabsorbierende Werkstattwandpaneele: Akustische Behandlung von Räumen Typischer Richtwert: Absorptionsgrad αw von 0.7 bis 1.0 Nicht direkt klassifiziert, beeinflusst Raumakustik Reduzierung von Schallreflexionen und Nachhallzeit im Arbeitsbereich
Gummierte Unterlage für Werkstück: Vibrationsdämmung Nicht als Rw-Wert messbar, primär Vibrationsminderung Nicht klassifiziert Minimiert Übertragung von Vibrationen und damit verbundenem Körperschall
Serieller Gehörschutz (Kapselgehörschutz): Standard für Lärmschutz Typischer Richtwert: 25 - 30 Nicht direkt klassifiziert, aber üblicher Standard Grundlegender Schutz für die Ohren bei mittelschwerem bis starkem Lärm
Hochwertige Diamantscheibe mit optimiertem Segmentdesign: Herstellerangaben im Datenblatt prüfen Herstellerangaben prüfen (oft nicht primär für Schall angegeben) Nicht direkt klassifiziert Indirekter Einfluss durch potenziell geringere Vibrationen und Schnittgeräusche

Schallschutzklassen und Normen

Im Bauwesen spielen Schallschutzklassen (SSK) eine entscheidende Rolle bei der Klassifizierung der schalltechnischen Anforderungen für Gebäude und deren Bauteile. Diese Klassen, die von SSK 1 (geringste Anforderungen) bis SSK 4 (höchste Anforderungen) reichen, definieren Mindestanforderungen an den Schallschutz gegen Außenlärm, zwischen Räumen und zur Vermeidung von Trittschall. Obwohl diese Klassifizierung primär für den baulichen Schallschutz gilt, kann sie als Orientierung dienen, um die Bedeutung hoher Schallschutzwerte zu verstehen. Ein typischer Winkelschleifer kann beim Betrieb leicht Lärmpegel von 90-100 dB(A) und mehr erreichen. Dies übersteigt bei weitem die Grenzwerte für Wohnbereiche und erfordert konsequente Schutzmaßnahmen.

Die Normen, wie die DIN EN ISO 3744 für die Ermittlung von Schallleistungspegeln, definieren präzise Messverfahren für die Geräuschemission von Maschinen. Diese Normen sind entscheidend, um vergleichbare und verlässliche Daten zu erhalten. Für den Endverbraucher sind oft die Schallpegelangaben auf dem Gerät oder im Handbuch entscheidend. Diese sind in der Regel als Schallleistungspegel (LwA) oder Schalldruckpegel (LpA) an einem bestimmten Messpunkt angegeben. Die Interpretation dieser Werte erfordert Sachkenntnis, um die tatsächliche Lärmbelastung am eigenen Arbeitsplatz abzuschätzen.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Die praktische Relevanz eines effektiven Schallschutzes beim Einsatz von Winkelschleifern ist immens. Die direkte Lärmbelastung durch das Werkzeug kann, wenn sie nicht adäquat minimiert wird, schnell zu Gehörschäden führen. Ein durchgängiger Schalldruckpegel von über 85 dB(A) über einen längeren Zeitraum ist gesundheitsschädlich. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, nicht nur auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die Geräuschentwicklung von Werkzeugen und Zubehör zu achten. Die Messbarkeit von Schallpegeln ist durch geeignete Schallpegelmesser gegeben, die eine genaue Erfassung der Lärmexposition am Arbeitsplatz ermöglichen.

Für den Anwender bedeutet dies, dass die Auswahl von Zubehör wie speziell entwickelte Trennscheiben, die weniger Vibrationen erzeugen, oder die Verwendung von Gehörschutz mit einem hohen Dämmwert (gemessen in dB) essenziell sind. Auch die Umgebung spielt eine Rolle: In geschlossenen Räumen mit harten Oberflächen kann der Schall durch Reflexionen verstärkt werden, was durch schallabsorbierende Maßnahmen wie Akustikpaneele oder dicke Teppiche reduziert werden kann. Die kontinuierliche Überwachung der Lärmbelastung und die Anwendung präventiver Schallschutzstrategien sind entscheidend für langfristige Gesundheit und Wohlbefinden.

Typische Fehler beim Schallschutz

Häufige Fehler beim Schallschutz im Umgang mit lauten Werkzeugen resultieren aus mangelndem Bewusstsein oder dem Ignorieren von Sicherheitsvorschriften. Ein klassischer Fehler ist die alleinige Fokussierung auf die Leistung des Werkzeugs, ohne die damit verbundene Lärmemission zu berücksichtigen. Dies führt dazu, dass auf essenziellen Gehörschutz verzichtet wird, was langfristig schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann. Auch die Annahme, dass leichtere oder kleinere Geräte automatisch leiser sind, ist nicht immer korrekt; oft ist die Schallintensität primär von der Drehzahl und der Art des Zubehörs abhängig.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die unzureichende oder falsche Anwendung von Schutzausrüstung. So werden beispielsweise Gehörschutzstöpsel nicht richtig eingesetzt oder Kapselgehörschützer nur sporadisch getragen. Ebenso werden schallabsorbierende Maßnahmen im Arbeitsbereich oft vernachlässigt, was zu einer erhöhten Lärmbelastung durch Schallreflexionen führt. Die Auswahl von minderwertigem Zubehör, das unnötig viel Lärm und Vibrationen erzeugt, stellt ebenfalls einen Fehler dar, der die Effizienz mindert und die Gesundheit beeinträchtigt.

Handlungsempfehlungen

Um die negativen Auswirkungen des Lärms von Winkelschleifern und ähnlichen Werkzeugen zu minimieren, sollten Anwender gezielte Schallschutzmaßnahmen ergreifen. Zunächst ist die Auswahl eines Geräts mit möglichst geringer Schallleistung zu bevorzugen, wobei jedoch die Herstellerangaben zu prüfen sind. Der Einsatz von qualitativ hochwertigem Zubehör, wie speziell entwickelte Trenn- oder Diamantscheiben, kann ebenfalls zu einer Reduzierung der Lärmemission beitragen, indem sie Vibrationen und Schnittgeräusche minimieren. Die Herstellerangaben zu Schallleistungspegeln sollten stets berücksichtigt werden.

Der wichtigste Schritt ist jedoch die konsequente Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung. Hochwertiger Gehörschutz, sei es in Form von Stöpseln oder Kapselgehörschützern, ist unerlässlich. Die Kennzeichnung des Dämmwerts (z.B. SNR-Wert) sollte entsprechend der erwarteten Lärmbelastung gewählt werden. Darüber hinaus empfiehlt sich die akustische Optimierung des Arbeitsplatzes, insbesondere in geschlossenen Räumen. Der Einsatz von schallabsorbierenden Materialien kann die Nachhallzeit reduzieren und die Lärmbelastung spürbar senken.

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