Schallschutz: Grüne Fassaden - Haus in eine Oase verwandeln

Grüne Fassaden gestalten: Verwandeln Sie Ihre Hauswand in eine blühende...

Grüne Fassaden gestalten: Verwandeln Sie Ihre Hauswand in eine blühende Oase
Bild: Nick Night / Unsplash

Grüne Fassaden gestalten: Verwandeln Sie Ihre Hauswand in eine blühende Oase

Logo von BauKI BauKI: Mensch trifft KI - innovatives Miteinander und gemeinsam mehr erreichen

Lassen Sie sich von kreativen KI-Ideen für Ihre eigenen Problemstellungen inspirieren und beachten Sie nachfolgenden Hinweis.

BauKI Logo BauKI Hinweis : Die folgenden Inhalte wurden mit KI-Systemen erstellt und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine fachliche Beratung (Recht, Steuer, Bau, Finanzen, Planung, Gutachten etc.). Prüfen Sie alles eigenverantwortlich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr.

Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Grüne Fassaden gestalten – Schallschutz & Akustik

Grüne Fassaden steigern nicht nur die Aufenthaltsqualität und das Mikroklima, sondern übernehmen auch eine wichtige Funktion im baulichen Schallschutz. Eine dichte Begrünung aus Kletterpflanzen, Sträuchern oder Moosen wirkt als natürlicher Schallabsorber. Sie reduziert die Schallreflexion an der Fassade und kann den Schalldruckpegel in städtischen Gebieten messbar senken. Besonders in Kombination mit geeigneten Trägersystemen und Substraten entsteht ein effektiver Lärmschutz, der tieferfrequente Anteile des Straßenlärms dämpft. Dadurch verbessert sich die akustische Behaglichkeit im Innenraum und Außenbereich.

Grundlagen Schallschutz

Schallschutz umfasst Maßnahmen zur Minderung der Schallübertragung von Luft- und Trittschall. Im Freien reduziert eine begrünte Fassade die Schallreflexion, da die raue, poröse Oberfläche der Vegetation Schallwellen in Wärme umwandelt. Diese Absorption senkt den Nachhall und dämmt störende Geräusche wie Verkehrslärm. Die Wirksamkeit wird in Dezibel (dB) gemessen; üblich sind bewertete Schalldämm-Maße (Rw). Eine grüne Fassade erreicht typischerweise eine zusätzliche Schallabsorption von 5 bis 12 dB im Vergleich zu einer glatten Putzfläche. Dies hängt von der Pflanzdichte, der Blattgröße und der Substratstärke ab.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Schallabsorptionswerte und Schallschutzklassen für unterschiedliche Fassadentypen
Fassadentyp Bewertetes Schalldämm-Maß Rw (dB) Erreichbare Schallschutzklasse (SSK) Anwendung
Glatte Putzfassade: Geringe Absorption, hohe Reflexion ca. 28–30 dB SSK 1 (gering) Innenstädte ohne Lärmbelastung
Kletterpflanzen (dicht): Efeu, Wilder Wein, Blattdicke > 20 cm ca. 35–40 dB (Richtwert) SSK 2 (ausreichend) Wohngebiete mit mäßigem Verkehr
Modulare Pflanzwand: Mit Substrat und Tiefenwurzler ca. 42–48 dB (Richtwert) SSK 3 (gut) Straßenfronten, Hauptverkehrsadern
Biosolar-Fassade: Kombination Photovoltaik + Moos/Vegetation ca. 45–50 dB (Richtwert) SSK 4 (hoch) Lärmschutzwände, Hochhäuser

Schallschutzklassen und Normen

Die DIN 4109 regelt den baulichen Schallschutz in Deutschland. Sie definiert Anforderungen an den Luftschallschutz von Außenbauteilen, abhängig von der Lärmbelastung. Grüne Fassaden können helfen, diese Anforderungen zu erfüllen, indem sie den maßgeblichen Außenlärmpegel reduzieren. Schallschutzklassen (SSK 1 bis 4) geben an, wie stark eine Fassade den Schall dämmt. Für eine SSK 3 (guter Schutz) ist ein Rw-Wert von mindestens 47 dB erforderlich. Eine dichte, substratbasierte Begrünung erreicht diesen Wert in Kombination mit einer massiven Wand. Herstellerangaben zu den entsprechenden Systemen sollten stets durch Prüfzeugnisse belegt sein.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Die Schallabsorption grüner Fassaden wird im Labor oder vor Ort gemessen. Im Laborverfahren (nach DIN EN ISO 10140) wird der Schalldämmwert einer Wand mit und ohne Begrünung bestimmt. Typischer Richtwert: Ein 20 cm dicker Efeubewuchs erhöht das bewertete Schalldämm-Maß um etwa 3 bis 6 dB gegenüber einer nackten Betonwand. Feldmessungen zeigen, dass grüne Fassaden den Schalldruckpegel an der Fassade um 2 bis 5 dB(A) senken können, was einer Halbierung des empfundenen Lärms entspricht. Die Messung erfolgt mit Schalldruckpegelmessern und Frequenzanalysatoren.

Typische Fehler beim Schallschutz

Häufig wird die Schutzwirkung einer dünnen oder lückigen Bepflanzung überschätzt. Eine einzelne Rankpflanze ohne dichtes Blattwerk bietet keine nennenswerte Schalldämmung. Auch die Vernachlässigung der Hinterlüftung kann zu Feuchteschäden führen, die die Schalldämmung mindern. Ein weiterer Fehler ist die falsche Pflanzenwahl für die Lichtverhältnisse – schattenliebende Pflanzen auf der Südseite wachsen nicht dicht genug. Ebenso führt unzureichende Bewässerung zu vertrockneten, dünnen Beständen, die kaum Schall absorbieren.

Handlungsempfehlungen

Für eine wirksame Schalldämmung wählen Sie ein modulares System mit Substrat, das eine dichte Bepflanzung auch in Höhe und Breite erlaubt. Setzen Sie auf tiefwurzelnde, immergrüne Pflanzen wie Efeu, Clematis oder bestimmte Moose, die auch im Winter Schall schlucken. Achten Sie auf einen ausreichenden Wandabstand von mindestens 15 cm, um eine Hinterlüftung zu gewährleisten. Eine Tropfbewässerung sichert die gleichmäßige Feuchtigkeit für eine dichte Vegetation. Lassen Sie die Schalldämmung von einem Fachgutachter mit einem Bau-KI-Analysetool oder Messgerät vor Ort überprüfen. Kombinieren Sie die Begrünung mit einer massiven, schweren Außenwand, um Rw-Werte über 45 dB zu erreichen. Bestätigen Sie alle Werte durch die Herstellerangaben im Datenblatt.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Schallschutzwerte durch Fachgutachter bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Grüne Fassaden gestalten: Schallschutz & Akustik

Die Gestaltung von grünen Fassaden, also die Begrünung von Außenwänden von Gebäuden mit Pflanzen, ist ein Trend, der weit über reine Ästhetik hinausgeht. Während die ökologischen und klimatischen Vorteile wie verbesserte Luftqualität, Kühlung im Sommer und Wärmedämmung im Winter oft im Vordergrund stehen, spielt auch der Schallschutz eine interessante und oft unterschätzte Rolle. Grüne Fassaden können als natürliche Schalldämmungsbarrieren fungieren, die dazu beitragen, den Lärmpegel sowohl von außen nach innen als auch von innen nach außen zu reduzieren. Diese passive Form des Schallschutzes ergänzt herkömmliche bauliche Maßnahmen und bietet eine nachhaltige Lösung zur Verbesserung der akustischen Wohnqualität.

Grundlagen Schallschutz

Schallschutz im Bauwesen zielt darauf ab, die Übertragung von Schallwellen zwischen verschiedenen Räumen oder von der Außenwelt in ein Gebäude zu minimieren. Dies geschieht primär durch zwei Mechanismen: Schalldämmung und Schallabsorption. Schalldämmung bezieht sich auf die Fähigkeit eines Bauteils, Schallenergie zu reflektieren und zu absorbieren, wodurch die Schallintensität auf der gegenüberliegenden Seite verringert wird. Der wichtigste Kennwert hierfür ist der bewertete Schalldämm-Maß (Rw-Wert), der in Dezibel (dB) angegeben wird. Ein höherer Rw-Wert bedeutet eine bessere Schalldämmung.

Die Schallabsorption hingegen beschreibt die Eigenschaft von Materialien, Schallenergie in Wärme umzuwandeln. Dies ist besonders relevant für die Verbesserung der Raumakustik, indem Nachhallzeiten reduziert werden. Im Kontext von Fassaden spielt primär die Schalldämmung eine Rolle, da sie den direkten Übertragungsweg von Außenlärm in das Gebäude unterbricht. Grüne Fassaden können durch ihre dichte Vegetation und die darunterliegende Konstruktion zu einer signifikanten Erhöhung des Schalldämm-Maßes beitragen, indem sie Schallwellen brechen, streuen und absorbieren.

Die Wirksamkeit einer grünen Fassade als Schallschutz hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Dichte und Art der Bepflanzung, der Dicke des Substrats, der Art des Begrünungssystems (z.B. Rankgitter vs. Pflanzmatten) und der Beschaffenheit der dahinterliegenden Wand. Eine üppige, mehrschichtige Bepflanzung mit Laubwerk, das auch im Winter vorhanden ist, bietet eine kontinuierlichere und effektivere Schallschutzwirkung als eine spärliche oder saisonal begrenzte Begrünung. Moderne Systeme integrieren oft spezielle Schichten, die sowohl für den Schallschutz als auch für die Pflanzenentwicklung optimiert sind.

Schallschutz von Fassadenbegrünungen

Grüne Fassaden können den Schallpegel auf verschiedene Weisen reduzieren. Die physische Barriere der Pflanzen und des Substrats wirkt als dämpfende Schicht gegen Schallwellen. Blätter und Stängel von Pflanzen sind weiche, bewegliche Oberflächen, die einen Teil der Schallenergie absorbieren und reflektieren. Dies ist besonders wirksam bei mittleren bis hohen Frequenzen, die oft von Verkehrslärm und Stadtgeräuschen dominiert werden. Die dichte Laubmasse kann als eine Art poröses Medium wirken, das Schallwellen einfängt und ihre Energie über Reibungsverluste in Wärme umwandelt.

Zusätzlich zur direkten Absorption und Reflexion von Schallwellen können grüne Fassaden auch die Schallenergie durch Streuung reduzieren. Unebene Oberflächen, die durch Pflanzen und deren Wachstum entstehen, lenken Schallwellen in verschiedene Richtungen ab, wodurch die direkte Schallübertragung von der Quelle zum Hörer unterbrochen wird. Dieser Effekt ist vergleichbar mit der Wirkung von Schallabsorbern in Konzertsälen oder Aufnahmestudios, wo eine zerklüftete Oberfläche die Akustik verbessert. Selbst eine einfache Efeubegrünung kann bereits messbare Verbesserungen im Schallschutz bewirken, indem sie als zusätzliche Dämmungsschicht dient.

Die Wirkung ist am deutlichsten spürbar, wenn die grüne Fassade als System betrachtet wird, das aus der Pflanzenwelt, dem Substrat und der dahinterliegenden Wandkonstruktion besteht. Eine gut geplante und gepflegte grüne Fassade kann einen nicht unerheblichen Beitrag zur Schallreduktion leisten, der die allgemeine Lebensqualität in lärmbelasteten Umgebungen verbessert. Dies ist ein bedeutender Mehrwert, der über die rein ästhetischen und ökologischen Vorteile hinausgeht und einen wichtigen Aspekt für die Planung von Gebäuden, insbesondere in urbanen Gebieten, darstellt.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Die Wirksamkeit von Schallschutzmaßnahmen wird durch standardisierte Prüfverfahren ermittelt und in sogenannten Rw-Werten (bewertetes Schalldämm-Maß) ausgedrückt. Diese Werte geben an, wie gut ein Bauteil Schallwellen dämpft. Eine normale Außenwand aus Ziegelmauerwerk kann beispielsweise einen Rw-Wert von etwa 45 dB aufweisen. Eine einzelne, dünne Vorsatzschale aus begrüntem Material oder ein einfaches Rankgitter mit geringem Bewuchs wird diesen Wert nur geringfügig erhöhen. Echte Verbesserungen ergeben sich erst bei Systemen, die eine signifikante Masse, Dicke und eine dichte Vegetationsschicht aufweisen.

Bei der Bewertung des Schallschutzes von Fassadenbegrünungen ist es wichtig zu verstehen, dass dies keine Einzelkomponente ist, sondern ein System. Die grünen Fassadensysteme, die speziell auf Schallschutz optimiert sind, integrieren oft spezielle Absorptionsschichten und eine dickere Substrat- oder Speichermatte. Solche Systeme können denRw-Wert des Gesamtsystems – also der Fassadenkonstruktion inklusive der Begrünung – um 5 bis 10 dB oder sogar mehr erhöhen, was einer Halbierung der empfundenen Lautstärke entsprechen kann. Der tatsächliche Wert ist immer von der spezifischen Ausführung und den Prüfbedingungen abhängig.

Es ist ratsam, sich an Herstellerangaben zu halten und gegebenenfalls unabhängige Prüfberichte anzufordern. Die folgende Tabelle gibt eine Orientierung über typische Rw-Werte und die damit verbundenen Schallschutzklassen (SSK), wobei die SSK auf Wohngebäuden basieren und den Schutz vor Außenlärm definieren.

Schallschutzwerte typischer Bauteile und grüner Fassaden
Bauteil / Maßnahme Bewertetes Schalldämm-Maß (Rw) Typische Schallschutzklasse (SSK) Anwendung / Bemerkung
Leichte Außenwand (z.B. Trockenbau mit Dämmung): Geringe Masse und Dichte. ca. 30-40 dB SSK 2-3 (je nach Wandaufbau) Guter Schallschutz bei geringer Masse, aber anfällig für Schallbrücken.
Massive Außenwand (z.B. Ziegel): Hohe Masse und Dichte. ca. 45-55 dB SSK 3-4 Grundlegender, guter Schallschutz durch Masse.
Fassadenbegrünung (einfach, z.B. Rankgitter mit Efeu): Zusätzliche leichte Dämmung. ca. +1-3 dB gegenüber der Wand Keine Änderung der SSK (nur geringfügige Verbesserung) Primär ästhetischer und ökologischer Nutzen, minimaler Schallschutzgewinn.
Fassadenbegrünung (System mit Substratmatte, z.B. vertikaler Garten): Dickere Schicht aus organischem Material. ca. +5-8 dB gegenüber der Wand Kann SSK 4 erreichen oder verbessern Deutliche Schallreduktion durch zusätzliche Masse und Absorptionsfähigkeit des Substrats.
Fassadenbegrünung (spezielles Schallschutzsystem): Mehrschichtiger Aufbau mit absorbierenden Materialien und dichter Bepflanzung. ca. +10 dB und mehr gegenüber der Wand Kann SSK 4 übertreffen Sehr hoher Schallschutzgewinn, oft für lärmintensive Umgebungen konzipiert.
Doppel-/Mehrfachverglasung (Fenster): Reduziert Schalltransmission. ca. 30-45 dB Relevant für SSK Wichtig für den gesamten Fassadenschutz, da Fenster oft Schwachstellen sind.

Schallschutzklassen und Normen

Die Schallschutzklassen (SSK) sind in Deutschland in der DIN 4109 geregelt und definieren die Mindestanforderungen an den Schallschutz für Wohngebäude. Sie reichen von SSK 1 für geringe Anforderungen bis SSK 4 für hohe Anforderungen, insbesondere in lärmempfindlichen Bereichen oder bei hohen Lärmpegeln von außen (z.B. an stark befahrenen Straßen). SSK 4 beispielsweise verlangt für Außenbauteile, wie Fenster und Fassaden, eine Schalldämmung von mindestens 50 dB.

Eine begrünte Fassade, die an eine massive Außenwand mit bereits guten Dämmeigenschaften (z.B. Rw = 45 dB) angebracht wird, kann durch ein geeignetes System den Gesamtschallschutz verbessern und potenziell SSK 4 erreichen oder sogar übertreffen. Dies ist besonders relevant für Gebäude, die direkter Lärmbelastung ausgesetzt sind. Die Wahl des richtigen Begrünungssystems und der passenden Pflanzen ist hierbei entscheidend. Systeme, die eine dicke Substratschicht oder integrierte Schallabsorptionsmaterialien aufweisen, erzielen die besten Ergebnisse.

Die Normen berücksichtigen in erster Linie die Masse und Dichtigkeit von Bauteilen. Grüne Fassaden fügen eine zusätzliche, aber dennoch effektive Dämmschicht hinzu, die durch ihre poröse Struktur und die beweglichen Pflanzenteile Schallenergie absorbiert und streut. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da die reine Masse nicht immer die einzige Lösung für Schallschutz ist; die Art und Weise, wie ein Material Schall verarbeitet, spielt ebenfalls eine große Rolle.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

In der Praxis sind die Schallschutzwirkungen von begrünten Fassaden oft messbar, insbesondere in Feldversuchen oder bei Neubauten, bei denen akustische Messungen vor und nach der Begrünung durchgeführt werden. Studien haben gezeigt, dass gut ausgeführte Fassadenbegrünungen den Pegel von Verkehrslärm um einige Dezibel reduzieren können. Diese Reduktion mag auf dem Papier klein erscheinen, aber in der Praxis kann eine Verringerung um 3-5 dB bereits als deutliche Verbesserung der akustischen Umgebung wahrgenommen werden, da die Schallwahrnehmung logarithmisch erfolgt.

Die Messbarkeit ist jedoch von der Genauigkeit der Instrumente und den Umgebungsbedingungen während der Messung abhängig. Externe Faktoren wie Wind, andere Lärmquellen oder die Reflexion von Schall an benachbarten Gebäuden können die Ergebnisse beeinflussen. Daher ist es für eine verlässliche Aussage wichtig, dass Messungen unter standardisierten Bedingungen erfolgen und von qualifizierten Akustikern durchgeführt werden. Die Hersteller von Fassadenbegrünungssystemen stellen oft Daten aus solchen Messungen zur Verfügung, die als Richtwerte dienen können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Langzeitwirkung. Während die Dichte der Bepflanzung im Laufe der Jahreszeiten variiert, bieten gut gewählte, immergrüne Pflanzen und robuste Systeme eine ganzjährige Schallschutzwirkung. Die mechanische Beanspruchung des Systems durch Wind oder Regen sowie die Langlebigkeit der eingesetzten Materialien sind ebenfalls wichtige Faktoren für die nachhaltige Schallschutzleistung. Eine regelmäßige Wartung und Pflege ist unerlässlich, um die maximale Wirksamkeit über die Jahre hinweg zu gewährleisten.

Typische Fehler beim Schallschutz durch Fassadenbegrünung

Ein häufiger Fehler ist die Unterschätzung des erforderlichen Aufwands und der Systemauswahl. Nicht jede Pflanzenart oder jedes Rankgitter ist gleichermaßen geeignet, um signifikanten Schallschutz zu bieten. Eine reine ästhetische Wahl der Pflanzen ohne Berücksichtigung ihrer Dichte, Blätterstruktur und ihres Wachstumsverhaltens kann dazu führen, dass die Schallschutzwirkung minimal bleibt. Billige Systeme mit wenig Substrat oder dünnen Seilen bieten kaum mehr als eine optische Aufwertung.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die mangelnde Berücksichtigung der Wandkonstruktion. Wenn die darunterliegende Wand bereits einen geringen Schallschutz aufweist, kann auch die beste grüne Fassade nur begrenzte Verbesserungen erzielen. Schallbrücken, also schlecht abgedichtete Bereiche oder schlecht isolierte Anschlüsse zwischen Wand und Fensterrahmen, können ebenfalls die gesamte Schallschutzleistung zunichtemachen. Eine ganzheitliche Betrachtung des Fassadenaufbaus ist unerlässlich.

Des Weiteren wird oft die Bedeutung der Substratdicke und der Beschaffenheit der Dämm- und Absorptionsschichten unterschätzt. Dickere Substratschichten und spezielle, schallabsorbierende Materialien im Systemaufbau sind entscheidend für eine effektive Schallabsorption und -dämmung. Ohne diese Komponenten bleibt die Wirkung eher gering. Auch die richtige Bewässerung und Pflege spielt eine Rolle; eine vertrocknete oder lückenhafte Begrünung bietet weniger Schallschutz als eine dichte, gesunde Pflanzendecke.

Handlungsempfehlungen

Bei der Planung einer begrünten Fassade mit dem Ziel, Schallschutz zu verbessern, sollte von Anfang an ein spezialisierter Fachbetrieb für Fassadenbegrünung konsultiert werden. Diese Experten können die spezifischen Anforderungen des Standorts, die Lärmsituation und die baulichen Gegebenheiten beurteilen und ein System empfehlen, das sowohl den akustischen als auch den ökologischen und ästhetischen Anforderungen gerecht wird. Eine frühe Einbindung eines Akustikers kann ebenfalls sinnvoll sein, um die Ziele und die erwartbare Leistung präzise zu definieren.

Wählen Sie ein Fassadenbegrünungssystem, das explizit für Schallschutz ausgelegt ist. Diese Systeme integrieren oft zusätzliche Schichten aus absorbierenden Materialien wie speziellen Vliesen, Schüttungen oder einer dickeren Substratmatte. Achten Sie auf Systeme, die hohe Rw-Werte in ihren technischen Datenblättern ausweisen und idealerweise durch unabhängige Prüfinstitute zertifiziert sind. Die Auswahl von robusten, immergrünen Pflanzen wie Efeu, Kirschlorbeer oder verschiedenen Gräsern kann eine kontinuierlichere Schallschutzwirkung über das ganze Jahr gewährleisten.

Stellen Sie sicher, dass die Installation fachgerecht erfolgt und alle Anschlüsse und Ränder sorgfältig abgedichtet sind, um Schallbrücken zu vermeiden. Eine regelmäßige Wartung, inklusive Rückschnitt, Düngung und Kontrolle des Bewässerungssystems, ist entscheidend, um die Vitalität der Pflanzen und damit die bestmögliche Schallschutzleistung aufrechtzuerhalten. Eine gut gepflegte grüne Fassade ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch ein effektives Element für den modernen, nachhaltigen Gebäudeausbau.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Schallschutzwerte durch Fachgutachter bestätigen.

360° PRESSE-VERBUND: Thematisch verwandte Beiträge

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Fassadenbegrünung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. OKAL: Der Traum vom Landhaus
  2. Ein grüner Garten zur Entspannung
  3. Gut gerüstet hoch hinaus
  4. Lochbleche - sie halten Einzug in den privaten Bereich
  5. Rollläden - Mehr als nur Sonnenschutz
  6. Mit Sanierung alte Häuser zukunftsfähig machen
  7. Gartenplanung - ein wichtiger Teilaspekt beim Hausbau
  8. Haus Sanierung - Machbar mit diesen Tipps
  9. Fassadengestaltung: Stuck als günstige, aber sehr effektive Lösung
  10. Für den ersten Eindruck: Fassade, Briefkasten und Beleuchtung

Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Fassadenbegrünung" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Fassadenbegrünung" oder verwandten Themen zu finden.

Auffindbarkeit bei Suchmaschinen

Suche nach: Grüne Fassaden gestalten: Verwandeln Sie Ihre Hauswand in eine blühende Oase
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Grüne Fassaden: So verwandelst du dein Haus in eine Oase
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼