Licht: Belüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung

Effizienter Luftaustausch - Aufgaben und Funktion einer Belüftungsanlage

Effizienter Luftaustausch - Aufgaben und Funktion einer Belüftungsanlage
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Effizienter Luftaustausch - Aufgaben und Funktion einer Belüftungsanlage

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Effizienter Luftaustausch – Licht & Lichttransmission in belüfteten Räumen

Eine Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung optimiert das Raumklima, indem sie verbrauchte Innenluft gegen frische Außenluft austauscht. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Lichtverhältnisse im Raum: Je dichter die Gebäudehülle durch moderne Fenster wird, desto wichtiger wird die gezielte Steuerung des Lichteinfalls. Die Lichttransmission der Verglasung bestimmt, wie viel Tageslicht in den Innenraum gelangt, während der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) die solare Wärmeeinträge beeinflusst. In Kombination mit einer Lüftungsanlage können so Energieverluste minimiert und die Tageslichtnutzung maximiert werden – ein entscheidender Faktor für Behaglichkeit und Energieeffizienz.

Licht und seine Bedeutung in belüfteten Gebäuden

Licht ist ein zentraler Faktor für die menschliche Gesundheit, das Wohlbefinden und die Produktivität. In Gebäuden mit hochdichten Fenstern und kontrollierter Beleuchtung spielt die Lichttransmission eine entscheidende Rolle. Sie beschreibt, welcher Anteil des sichtbaren Lichts (380–780 nm) durch eine Verglasung hindurchtritt. Ein hoher Lichttransmissionsgrad (Tv > 70 %) sorgt für helle, natürliche Räume und reduziert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung – was wiederum die Wärmelast in Räumen verringert, die von der Lüftungsanlage bewältigt werden muss. Gleichzeitig darf die solare Wärmeeintragung (über den g-Wert) nicht zu hoch sein, um sommerliche Überhitzung zu vermeiden, die die Lüftungsanlage sonst durch Kühlung ausgleichen müsste. Die Wechselwirkung zwischen Licht- und Luftmanagement ist daher zentral für das integrale Gebäudedesign.

Lichttechnische Kennwerte (Tabelle)

Für die Beurteilung von Verglasungen im Kontext einer Belüftungsanlage sind mehrere Messgrößen relevant. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten lichttechnischen Kennwerte zusammen, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten. Hinweis: Konkrete Werte sind produktabhängig und müssen im Einzelfall geprüft werden.

Lichttechnische Kennwerte im Kontext von Lüftung und Energieeffizienz
Kennwert Bedeutung Typischer Bereich Einfluss auf das Gesamtsystem
Lichttransmissionsgrad (Tv) Anteil des sichtbaren Lichts, der durch die Verglasung tritt 60–85 % (abhängig von Beschichtung, Glasart) Höherer Tv reduziert künstliche Beleuchtung und damit interne Wärmelasten
g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) Anteil der solaren Strahlung (Licht+Wärme) der ins Gebäude gelangt 0,25–0,65 (je nach Sonnenschutzverglasung) Niedriger g-Wert entlastet die Kühlung, nutzt aber passive Solarwärme im Winter
Selektivitätskoeffizient (Tv/g) Verhältnis von Lichttransmission zu Energieeintrag 1,2–2,5 (höher = bessere Tageslichtnutzung bei geringerem Wärmeeintrag) Wichtig für energieeffiziente Verglasungen in Kombination mit Lüftung mit WRG
UV-Transmission Anteil der UV-Strahlung (unter 380 nm), die durch die Verglasung dringt < 0,5–5 % (moderne Gläser blockieren meist UV) Schutz von Materialien; hohe UV-Reduktion kann Innenraumklima verbessern, aber Vitamin-D-Quelle verringern
Reflexionsgrad Anteil des Lichts, der von der Glasoberfläche zurückgeworfen wird 5–15 % (bei unbeschichtetem Glas höher) Blendungsrisiko bei Fassaden; kann durch Beschichtungen reduziert werden

Tageslichtnutzung optimieren in belüfteten Räumen

Eine optimale Tageslichtnutzung minimiert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und reduziert gleichzeitig die interne Wärmelast, die von der Lüftungsanlage abgeführt werden muss. In Räumen mit Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sollte die Fassadengestaltung das Tageslicht so lenken, dass Blendung vermieden wird. Lichtlenksysteme (z. B. Lamellen in Isolierverglasung) können das Tageslicht bis zu 2 Meter tief in den Raum lenken, ohne den g-Wert signifikant zu erhöhen. Eine Faustregel: Pro 1 % Steigerung des Lichttransmissionsgrads sinkt der Energiebedarf für künstliche Beleuchtung um etwa 0,5–1,5 % – abhängig von der Nutzung. Für die Lüftungsplanung bedeutet dies, dass die Lüftungsanlage bei hohem Tageslichtanteil weniger Wärme aus Beleuchtung abführen muss, was die Effizienz des Gesamtsystems steigert.

Blendschutz und Sonnenschutz

Die Kombination aus Verglasung, Sonnenschutz und Lüftung erfordert eine präzise Abstimmung. Ein hoher Lichttransmissionsgrad kann zu Blendung führen, insbesondere bei tief stehender Sonne. Blendschutzvorrichtungen (wie Jalousien oder textiler Sonnenschutz) müssen daher mit den Lüftungsöffnungen abgestimmt sein – bei geschlossenen Jalousien sollte die Lüftungsanlage weiterhin ausreichende Luftwechselraten gewährleisten können. Moderne Systeme nutzen elektrische Raffstores in Kombination mit Lichtsensoren, die automatisch den Lichteinfall regulieren. Dabei ist zu beachten: Sonnenschutzverglasungen mit g-Werten unter 0,30 reduzieren den solaren Wärmeeintrag deutlich, können aber den Tv-Wert auf unter 60 % senken, was die Tageslichtqualität verschlechtert. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen g-Wert und Tv ist für die Behaglichkeit entscheidend. Die Lüftungsanlage mit WRG kompensiert Wärmeverluste im Winter durch hohe Luftwechselraten, während im Sommer der Sonnenschutz die Kühllast reduziert.

Energetische Aspekte

Energieeffizienz ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Verglasungskennwerten und Lüftungstechnik. Eine Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann bis zu 80–90 % der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen – unter der Voraussetzung, dass die Gebäudehülle gut gedämmt und die Verglasung optimiert ist. Der g-Wert beeinflusst die solaren Wärmegewinne im Winter (passive Solarheizung), während der Lichttransmissionsgrad den Stromverbrauch für Beleuchtung senkt. Ein Beispiel: Bei einer Fensterfläche von 20 m² mit einem Tv von 70 % (statt 50 %) kann der jährliche Stromverbrauch für künstliche Beleuchtung um etwa 10–15 % sinken, was bei einer Lüftungsanlage die Wärmelast reduziert. Wichtig: Die Luftwechselrate (angegeben in h⁻¹) muss immer an die Klimazonen und Nutzungsprofile angepasst werden. Eine zu hohe Rate kann zu Zugluft führen, zu niedrige Rate zu Schimmelbildung – die Fensterverglasung beeinflusst dabei die Luftfeuchtebilanz über die Oberflächentemperatur.

Handlungsempfehlungen

Für die Planung und Umsetzung eines ganzheitlichen Raumklimas mit Belüftungsanlage und optimierter Lichttransmission empfehlen folgende Maßnahmen:

  • Auswahl der Verglasung: Achten Sie auf einen Lichttransmissionsgrad von mindestens 70 % für Wohnräume und einen g-Wert zwischen 0,30 und 0,50 (gemäß Typischer Bereich laut Branche: für KfW-Effizienzhäuser). Lassen Sie sich die Kennwerte im Datenblatt prüfen.
  • Blendschutz integrieren: Setzen Sie auf außenliegende Raffstores oder Sonnenschutzgläser mit Selektivbeschichtung, die den Tv-Wert nicht zu stark reduzieren.
  • Lüftungsanlage dimensionieren: Berechnen Sie den Volumenstrom (m³/h) basierend auf der Personenzahl und dem Luftwechsel (0,3–0,5 h⁻¹). Die Anlage sollte eine Wärmebereitstellungsgrad von mindestens 85 % aufweisen.
  • Fensterlogik: Bei Räumen mit Lüftungsanlage können Fensteröffnungen reduziert werden – nutzen Sie Lichtlenksysteme, um das Tageslicht zu maximieren, ohne die Gebäudedichtigkeit zu beeinträchtigen.
  • Simulation vor der Installation: Führen Sie eine Tageslichtsimulation (z. B. mit Radiance oder DIALux) durch, um den Lichttransmissionsgrad und die Blendungsgefahr zu bewerten. Kombinieren Sie dies mit einer thermischen Simulation für die g-Wert-Analyse.

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Lassen Sie Lichttransmissionswerte vom Hersteller schriftlich bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

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Obwohl das Kernthema des bereitgestellten Textes auf effizientem Luftaustausch und Wärmerückgewinnung in Belüftungsanlagen liegt, lässt sich eine bemerkenswerte thematische Brücke zum Bereich Licht und Lichttransmission schlagen. Die Qualität des Raumklimas, die durch eine funktionierende Belüftungsanlage sichergestellt wird, steht in direktem Zusammenhang mit dem Wohlbefinden der Nutzer. Dieses Wohlbefinden wird maßgeblich auch durch die Lichtverhältnisse im Raum beeinflusst. Eine gut geplante Tageslichtnutzung, die auf optimierten Lichttransmissionsgraden der Verglasungen basiert, kann die Notwendigkeit künstlicher Beleuchtung reduzieren, was wiederum Energie spart. Die Vermeidung von Blendung durch gezielte Sonnenschutzmaßnahmen, die oft Hand in Hand mit der Steuerung von Lichteinfall und damit auch der Tageslichtmenge gehen, ist essenziell für eine angenehme und produktive Raumnutzung. So kann eine durchdachte Belüftungsstrategie indirekt die Effizienz der Tageslichtnutzung unterstützen und umgekehrt die Ausnutzung des natürlichen Lichts die Effizienz von Lüftungsanlagen durch reduzierte künstliche Beleuchtung beeinflussen.

Licht und seine Bedeutung

Licht ist weit mehr als nur eine physikalische Größe; es ist ein fundamentaler Faktor für menschliches Wohlbefinden, Gesundheit und Produktivität. Natürliches Tageslicht spielt hierbei eine überragende Rolle, da es unseren biologischen Rhythmus steuert und nachweislich positive Auswirkungen auf Stimmung, Konzentration und Schlaf hat. Die richtige Balance zwischen natürlichem und künstlichem Licht in Innenräumen zu finden, ist daher eine zentrale Aufgabe des Bauens und der Innenarchitektur. Eine optimierte Tageslichtnutzung kann nicht nur den Energieverbrauch für Beleuchtung signifikant senken, sondern auch die ästhetische Qualität eines Raumes erheblich steigern. Die Gestaltung von Öffnungen, wie Fenstern und Glasflächen, sowie die Auswahl entsprechender Verglasungsmaterialien sind entscheidend, um die gewünschte Lichtmenge und -qualität zu erzielen.

Lichttechnische Kennwerte von Verglasungen

Um die Lichtdurchlässigkeit von Verglasungen quantifizieren und vergleichen zu können, bedient man sich spezifischer lichttechnischer Kennwerte. Der Lichttransmissionsgrad (Tv) gibt an, welcher Anteil des auf die Glasoberfläche fallenden sichtbaren Lichts tatsächlich durch das Glas hindurchtritt. Dieser Wert ist entscheidend für die Beurteilung, wie viel Tageslicht in einen Raum gelangt. Daneben ist der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) von Bedeutung, der den Anteil der gesamten solaren Strahlung beschreibt, die durch die Verglasung in den Innenraum gelangt. Dieser Wert umfasst sowohl die direkt durchgelassene als auch die nach innen abgestrahlte Energie. Beide Kennwerte sind unerlässlich für eine fundierte Planung der Tageslichtnutzung und des solaren Wärmeeintrags.

Lichttechnische Kennwerte (Tabelle)

Lichttechnische Kennwerte für Verglasungen
Kennwert Bedeutung Typischer Bereich (Branchenüblich) Einfluss auf Tageslichtnutzung
Lichttransmissionsgrad (Tv): Anteil des sichtbaren Lichts, der durch die Verglasung dringt. Direkte Messung der Lichtmenge, die ins Gebäudeinnere gelangt. 0,20 bis 0,90 (je nach Glasart und Beschichtung) Ein hoher Tv-Wert bedeutet mehr Tageslicht, was den Bedarf an künstlicher Beleuchtung reduziert.
g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad): Anteil der gesamten solaren Strahlung, die durch die Verglasung in den Raum gelangt. Berücksichtigt sowohl direkt durchgelassene Strahlung als auch nach innen reflektierte und emittierte Energie. 0,20 bis 0,85 (je nach Glasart, Beschichtung und Scheibenzahl) Ein niedriger g-Wert reduziert den solaren Wärmeeintrag im Sommer, ein höherer Wert kann im Winter zur passiven solaren Energiegewinnung beitragen. Beeinflusst indirekt das Wohlbefinden und die Notwendigkeit von Klimatisierung.
Reflexionsgrad (Rv): Anteil des Lichts, der von der Glasoberfläche reflektiert wird. Ein hoher Reflexionsgrad kann zu unerwünschten Spiegelungen führen und die Menge des durchgelassenen Lichts reduzieren. Variiert stark je nach Beschichtung und Oberflächenbehandlung. Wichtig für die Vermeidung von Blendung und die Maximierung der nutzbaren Tageslichtmenge.
Absorptionsgrad (Av): Anteil des Lichts, der vom Glas absorbiert wird. Das absorbierte Licht wird in Wärme umgewandelt, was den g-Wert beeinflusst. Variiert stark je nach Glasart und Beschichtung. Ein hoher Absorptionsgrad kann zu einer Überhitzung der Verglasung führen.
Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert): Gibt den Wärmeverlust durch die Verglasung an. Misst den Wärmeverlust von innen nach außen (Heizperiode) bzw. von außen nach innen (Kühlperiode). 0,5 bis 1,3 W/(m²K) für Einfachverglasung; 0,6 bis 1,1 W/(m²K) für Doppelverglasung; 0,4 bis 0,7 W/(m²K) für Dreifachverglasung. Obwohl primär ein energetischer Wert, beeinflusst er das thermische Wohlbefinden im Raum, was wiederum die Akzeptanz von hellem Tageslicht beeinflussen kann.

Tageslichtnutzung optimieren

Die effektive Nutzung von Tageslicht ist ein Eckpfeiler nachhaltigen Bauens und der Schaffung gesunder Raumatmosphären. Dies beginnt bei der architektonischen Planung, die die Ausrichtung des Gebäudes und die Größe sowie Platzierung der Fenster berücksichtigt. Fensterflächen in Nordausrichtung erhalten beispielsweise diffuseres und gleichmäßigeres Licht, während Südfenster viel direkte Sonneneinstrahlung erfahren. Die Auswahl der Verglasung spielt eine Schlüsselrolle: Ein hoher Lichttransmissionsgrad (Tv) sorgt dafür, dass möglichst viel Tageslicht eindringt und die Abhängigkeit von künstlicher Beleuchtung reduziert wird. Gleichzeitig muss aber auch der g-Wert betrachtet werden, um eine Überhitzung der Räume im Sommer zu vermeiden. Moderne Dreifachverglasungen mit speziellen Beschichtungen bieten hier oft einen guten Kompromiss aus hoher Lichttransmission und niedrigem Energiedurchlassgrad.

Die Tiefe eines Raumes und die Höhe der Fensterbrüstung beeinflussen ebenfalls, wie weit das Tageslicht in den Innenraum vordringt. Räume, die tiefer als 6 Meter sind, benötigen oft zusätzliche Lichtquellen oder eine aufwendigere Tageslichtlenkung. Oberlichter, Lichtbänder oder auch transluzente Trennwände können hier Abhilfe schaffen und die Lichtverteilung verbessern. Die Farbe und Oberflächenbeschaffenheit der Innenräume sind ebenfalls von Bedeutung; helle Wände und Decken reflektieren das einfallende Licht und verteilen es weiter im Raum, wodurch die wahrgenommene Helligkeit erhöht wird. Eine durchdachte Kombination aus diesen Faktoren maximiert die Tageslichtautonomie und reduziert den Energiebedarf für künstliche Beleuchtung erheblich.

Blendschutz und Sonnenschutz

Während die Maximierung der Tageslichtmenge wünschenswert ist, muss gleichzeitig der Blendschutz gewährleistet sein. Direkte Sonneneinstrahlung kann zu unangenehmen visuellen Effekten führen, die die Konzentration stören, Ermüdung hervorrufen und die Sehaufgabe erschweren. Dies ist besonders in Arbeitsumgebungen kritisch. Ein gut konzipierter Sonnenschutz, sei es durch außenliegende Jalousien, Rollläden, Markisen oder auch durch interne Sonnenschutzfolien und spezielle Glasbeschichtungen, ist daher unerlässlich. Diese Systeme sollten idealerweise flexibel steuerbar sein, um je nach Sonnenstand und Intensität angepasst werden zu können.

Die Wahl des richtigen Sonnenschutzsystems hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Gebäudeausrichtung, der Fenstergröße und der gewünschten Lichtatmosphäre. Bei der Auswahl von Verglasungen kann ein integrierter Sonnenschutz, wie zum Beispiel Sonnenschutzgläser mit einem niedrigen g-Wert, die Notwendigkeit externer Beschattungssysteme reduzieren oder ergänzen. Wichtig ist, dass der Sonnenschutz die Tageslichtnutzung nicht unnötig einschränkt, sondern vielmehr eine kontrollierte Lichteinbringung ermöglicht. Ein intelligentes Zusammenspiel von Sonnenschutz und Verglasung trägt maßgeblich zu einem komfortablen und energieeffizienten Raumklima bei.

Energetische Aspekte

Die energetischen Aspekte von Verglasungen sind eng mit ihrer lichttechnischen Performance verknüpft. Der g-Wert spielt hier eine doppelte Rolle: Im Sommer verhindert ein niedriger g-Wert, dass übermäßige Sonnenenergie in den Raum gelangt, was die Notwendigkeit für Klimatisierung reduziert und somit Energie spart. Im Winter hingegen kann ein moderat hoher g-Wert genutzt werden, um die passive solare Energiegewinnung zu fördern und somit Heizkosten zu senken. Dies wird als "passive Solarenergiegewinnung" bezeichnet und trägt zur Energierückgewinnung des Gebäudes bei. Die richtige Balance und die Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen des Standorts sind hierbei entscheidend.

Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) ist ebenfalls ein zentraler energetischer Kennwert. Er beschreibt den Wärmeverlust durch die Verglasung. Ein niedriger U-Wert, wie er bei modernen Mehrfachverglasungen mit Edelgasfüllungen und warmen Rahmen erreicht wird, minimiert den Wärmeverlust im Winter und schützt im Sommer vor übermäßiger Hitze von außen. Die Kombination aus einem optimierten g-Wert und einem niedrigen U-Wert ist somit der Schlüssel zu energieeffizienten und komfortablen Verglasungen. Die Wahl der richtigen Verglasung hat somit direkte Auswirkungen auf den Energieverbrauch eines Gebäudes für Heizung, Kühlung und Beleuchtung.

Handlungsempfehlungen

Bei der Planung von Neubauten oder Sanierungsprojekten sollten Sie stets die lichttechnischen und energetischen Kennwerte von Verglasungen detailliert prüfen und vergleichen. Fordern Sie vom Hersteller detaillierte Datenblätter an, die den Lichttransmissionsgrad (Tv) und den g-Wert explizit ausweisen. Achten Sie auf die spezifische Anwendung: Für Räume mit hoher Sonneneinstrahlung sind Verglasungen mit niedrigem g-Wert und gegebenenfalls integriertem Sonnenschutz empfehlenswert. Für Räume, in denen maximale Tageslichtnutzung gewünscht ist und eine geringe Überhitzungsgefahr besteht, kann ein höherer Tv-Wert von Vorteil sein.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Verglasung immer das Zusammenspiel mit der Gebäudeausrichtung, der Raumtiefe und den gewünschten Funktionen des Raumes. Eine Kombination aus guten Sonnenschutzmaßnahmen und einer intelligenten Verglasung ist oft der Schlüssel zu maximalem Komfort und minimalem Energieverbrauch. Lassen Sie sich von Fachleuten beraten, um die für Ihr Projekt optimalen Lösungen zu finden. Beachten Sie, dass die Kennwerte von der Montage und der Fensterkonstruktion beeinflusst werden können. Achten Sie auf zertifizierte Produkte und renommierte Hersteller.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Um Ihr Verständnis für Licht, Lichttransmission und die damit verbundenen Aspekte der Tageslichtnutzung und des Blendschutzes zu vertiefen, empfehle ich Ihnen, sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:

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