Schallschutz: Alu-Profile für DIY-Projekte: Tipps & Tricks

Die ultimative Anleitung zur Verwendung von Alu Profilen in deinen DIY-Projekten

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Aluminiumprofile in DIY-Projekten – Schallschutz & Akustik

Aluminiumprofile werden aufgrund ihrer Leichtigkeit, Stärke und Korrosionsbeständigkeit geschätzt. Obwohl sie primär für konstruktive und gestalterische Zwecke eingesetzt werden, spielen sie auch im Kontext von Schallschutz und Akustik eine bedeutende Rolle. So können Alu-Profile als Träger für schalldämmende Verglasungen, als Rahmenelemente für akustisch wirksame Trennwände oder als Befestigungsschienen für absorbierende Paneele genutzt werden. Diese Anleitung betrachtet die schalltechnischen Aspekte von Aluminiumprofilen und gibt eine Orientierung für deren Einsatz in lärmrelevanten DIY-Projekten.

Grundlagen Schallschutz mit Alu-Profilen

Aluminiumprofile selbst besitzen eine hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht, was sie für tragende Konstruktionen prädestiniert. Im Schallschutz kommt es jedoch nicht nur auf die Stabilität des Rahmens an, sondern auch auf die flächenbezogene Masse und die Entkopplung von Bauteilen. Ein reines Alu-Profil (z. B. Strangpressprofil aus EN AW-6060) trägt kaum zur Luftschalldämmung bei, da es sehr schlank und leicht ist. Der Schallschutzwert einer Konstruktion wie einer Trennwand oder einer Tür wird fast vollständig durch die Füllung (Glas, Holz, Gipskarton) und die Dichtungen bestimmt. Die Profile dienen als tragendes Gerüst und müssen sicherstellen, dass keine Schallbrücken entstehen. Bei Fensterrahmen aus Aluminium werden daher standardmäßig thermische Trennstege aus Kunststoff eingesetzt, die auch die Schallübertragung über den Rahmen reduzieren.

In der Akustikplanung werden Alu-Profile häufig für abgehängte Deckensysteme verwendet, um schallabsorbierende Platten zu tragen. Eine direkte Verschraubung des Aluminiumrahmens mit der Decke kann jedoch zu einer unerwünschten Körperschallübertragung führen. Erst durch elastische Zwischenlagen (z. B. Gummipuffer oder Entkopplungssets) wird die akustische Wirksamkeit sichergestellt. Für DIY-Projekte bedeutet dies: Die Wahl des Profils beeinflusst die Montagemöglichkeiten und damit indirekt die erreichbare Schalldämmung. Ein massiver Aluminiumrahmen mit einer schweren Füllung kann bei korrekter Abdichtung durchaus Schallschutzwerte im Bereich von Rw 35–45 dB erreichen, wobei Fenster und Türen mit Spezialdichtungen sogar Rw 50 dB überschreiten können. Die Werte hängen jedoch stark von der Profildicke, der Anzahl der Kammern und der Verglasung ab.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Typische Schalldämmwerte von Konstruktionen mit Aluminiumprofilen
Konstruktion / Maßnahme Rw-Wert (dB) Schallschutzklasse (SSK) Anwendung / Hinweis
Alu-Rahmen mit Einfachverglasung (4 mm Floatglas) 25–28 dB SSK 1 – gering Nur für unkritische Bereiche; keine ausreichende Dämmung bei Straßenlärm. Herstellerangaben prüfen.
Alu-Rahmen mit Isolierverglasung (Zweischeiben, Standard) 32–35 dB SSK 1–2 – mäßig Häufig in Wohngebäuden verbaut; Verbesserung der Dämmung durch dickere Scheiben möglich.
Alu-Rahmen mit Schallschutzverglasung (Verbundglas, asymmetrisch) 40–45 dB SSK 2–3 – erhöht Empfohlen für Schlafzimmer an Hauptstraßen; typischer Richtwert: Rw 42 dB.
Alu-Fenster mit thermischer Trennung und Dichtungen 35–48 dB SSK 2–4 – gut bis sehr gut Abhängig vom Profilsystem; bei hochwertigen Systemen bis Rw 48 dB möglich. Achtung: Herstellervorgaben entscheidend.
Alu-Profil-Rahmen für Trennwand mit Gipskartonfüllung 42–50 dB* SSK 3–4 Werte gelten für die gesamte Wand; Rahmen muss elastisch entkoppelt sein.
Abgehängte Akustikdecke mit Alu-Schienen und Mineralfaserplatten – (Schallabsorption) – Primär zur Nachhallreduzierung; Bautenschall wird nur minimal gedämmt.

Hinweis: *Der Rw-Wert bezieht sich auf die gesamte Trennwand. Der Alurahmen allein trägt kaum zur Dämmung bei. Die Werte in dieser Tabelle sind typische Richtwerte. Exakte Daten sind den technischen Datenblättern des jeweiligen Profilsystems zu entnehmen.

Schallschutzklassen und Normen

Für Bauvorhaben in Deutschland werden Schallschutzklassen (SSK) herangezogen, um die Schalldämmung von Konstruktionen zu klassifizieren. Die Einteilung erfolgt nach DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und wird oft durch die VDI 4100 ergänzt. Bei Fenstern, Türen und Trennwänden, die mit Alu-Profilen hergestellt werden, sind folgende SSK relevant:

  • SSK 1 (Rw 25–29 dB): Grundlegender Schutz in Nebenräumen oder Treppenhäusern.
  • SSK 2 (Rw 30–34 dB): Üblich für normale Wohnräume; ausreichend bei üblichen Außengeräuschen.
  • SSK 3 (Rw 35–39 dB): Erhöhter Schutz, empfohlen für Schlafräume in lärmbelasteten Lagen.
  • SSK 4 (Rw ≥ 40 dB): Hoher Schutz; notwendig an Hauptverkehrsstraßen, Schienenwegen oder in der Nähe von Flughäfen.

Die Aluminiumprofile selbst haben keinen direkten Einfluss auf die Norm, wohl aber die gesamte Konstruktion: Durch den Einsatz von wärmegedämmten Alu-Profilen mit mehreren Dichtebenen und Verglasungen mit unterschiedlichen Glasdicken lassen sich Werte der SSK 3 und 4 erreichen. In DIY-Projekten ist es wichtig, die angestrebte SSK frühzeitig zu definieren, da dies die Wahl des Profilquerschnitts, der Dichtungen und der Füllung maßgeblich beeinflusst.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Die Schalldämmung von Aluminiumkonstruktionen kann nicht allein am Reißbrett bestimmt werden. Gemessen wird der bewertete Schalldämmmaß Rw im Prüfstand nach DIN EN ISO 140-1 oder am Bauobjekt nach DIN EN ISO 16283. Für den Heimwerker bedeutet dies: Theoretische Werte aus Datenblättern sind als Orientierung zu verstehen. Bei der Montage kommt es auf jedes Detail an:

  • Fugenabdichtung: Offene Fugen zwischen Alu-Profil und Mauerwerk reduzieren die Dämmung um bis zu 10 dB.
  • Entkopplung: Nicht entkoppelte Rahmenteile (direkter Kontakt zu festen Bauteilen) leiten Körperschall weiter.
  • Masse: Leichte Profile benötigen zusätzliche Masse (z. B. schwere Füllungen), um die geforderten Dämmwerte zu erreichen.

Ein praktisches Beispiel: Ein selbst gebauter Raumteiler aus einem Alu-Rahmen (30 x 30 mm T-Nut-Profil) mit 10 mm dicken Holzplatten beidseitig und einer unzureichenden Dichtung unter der Decke erreicht möglicherweise nur Rw 25–30 dB. Wird derselbe Rahmen mit elastischen Dichtungen, einer Mineralwollfüllung und dickeren Platten (19 mm) ausgestattet, steigt der Wert auf etwa Rw 40–45 dB an – vorausgesetzt, die Deckenanschlüsse sind ebenfalls abgedichtet.

Typische Fehler beim Schallschutz

Bei der Verwendung von Aluminiumprofilen in DIY-Projekten treten häufig folgende Schallschutzfehler auf:

Fehlerquellen und Lösungsansätze
Fehler Auswirkung auf den Schallschutz Lösung
Keine Entkopplung des Rahmens Körperschall wird über das Alu-Profil direkt auf die Baukonstruktion übertragen. Verlust von 5–15 dB. Verwenden Sie elastische Lager (z. B. Gummi- oder PE-Dichtungen) zwischen Profil und Wand/Decke.
Schlechte Dichtungen an Fugen und Übergängen Luftschall gelangt ungehindert durch Spalten. Selbst massive Profile werden wirkungslos. Dichten Sie alle Fugen mit akustischen Dichtbändern oder Silikon ab. Vermeiden Sie offene Spalten >1 mm.
Zu geringe flächenbezogene Masse der Füllung Leichte Füllungen (z. B. dünne Sperrholzplatten) absorbieren keine Schallwellen. Rw sinkt drastisch. Wählen Sie schwere Materialien (Gipskarton, OSB, Verbundglas) oder kombinieren Sie sie mit zusätzlichen Masseschichten.
Schallbrücken durch Metallverbinder Direkte Metall-Metall-Verbindungen leiten Schall. Beispiel: Stahlwinkel, die Profil mit Beton verbinden. Setzen Sie Kunststoff- oder Gummizwischenlagen bei allen Befestigungen ein. Verwenden Sie Entkopplungssets.
Fehlende Dämmung im Hohlraum Ein leerer Alu-Rahmen wirkt wie ein Resonator und verstärkt tieffrequente Geräusche. Füllen Sie Hohlräume mit Mineralwolle oder offenporigem Schaumstoff zur Absorption von Schallenergie.

Handlungsempfehlungen

Für ein erfolgreiches DIY-Projekt mit Aluminiumprofilen unter Berücksichtigung des Schallschutzes empfehle ich folgende Vorgehensweise:

  1. Planungsphase: Definieren Sie die geforderte Schallschutzklasse (SSK 1–4) für Ihre Konstruktion. Messen Sie ggf. den Ist-Zustand mit einem Schallpegelmesser (App oder Gerät).
  2. Profilwahl: Wählen Sie ein Alu-Profil mit einer Wandstärke von mindestens 1,5 mm für Rahmenkonstruktionen. Nutzen Sie T-Nut-Profile, da diese die Montage von Dichtungen und Verbindern erleichtern.
  3. Dichtungen: Investieren Sie in hochwertige Lippendichtungen oder Bürstendichtungen für den Profilrundumlauf. Die Dichtung muss an allen Anschlussflächen (Wand, Boden, Decke) geschlossen sein.
  4. Entkopplung: Befestigen Sie das Alu-Profil nicht direkt am Baukörper. Verwenden Sie Entkopplungssets mit Gummipuffern oder Akustikschaumstoffstreifen.
  5. Füllung: Kombinieren Sie schwere, schalldämmende Füllungen (z. B. 19 mm OSB + 12,5 mm Gipskarton) mit einer inneren Dämmschicht aus Mineralwolle (40–60 mm Stärke).
  6. Montage: Achten Sie auf eine fachgerechte Verschraubung ohne Durchsteckverbindungen, die Schallbrücken erzeugen. Nutzen Sie Nutensteine, die einen formschlüssigen Sitz gewährleisten.
  7. Prüfung: Nach Fertigstellung führen Sie eine einfache Schalldämmprüfung durch: Klopfen Sie gegen verschiedene Stellen und hören Sie auf Unterschiede. Eine gleichmäßige, „tote" Reaktion deutet auf gute Dämmung hin.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Schallschutzwerte durch Fachgutachter bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Aluminiumprofile in DIY-Projekten – Schallschutz und Akustik im Fokus

Obwohl Aluminiumprofile primär für ihre mechanischen Eigenschaften und einfache Verarbeitbarkeit in DIY-Projekten bekannt sind, rückt die Akustik und der Schallschutz bei der Konstruktion von Arbeitsplätzen, Werkstätten oder auch Heimkino-Elementen zunehmend in den Fokus. Die Wahl des richtigen Materials und der Konstruktionstechnik kann nicht nur die Stabilität und Funktionalität beeinflussen, sondern auch die Geräuschkulisse innerhalb und außerhalb des Projekts maßgeblich gestalten. In diesem Bericht beleuchten wir, wie Schallschutzaspekte bei der Verwendung von Aluminiumprofilen berücksichtigt werden können, welche Schallschutzwerte für unterschiedliche Anwendungen relevant sind und wie man durch gezielte Maßnahmen eine angenehmere akustische Umgebung schafft.

Grundlagen Schallschutz

Schallschutz, oder besser gesagt Schalldämmung, bezieht sich auf die Reduzierung der Schallübertragung von einer Schallquelle zu einem Empfänger. Dies geschieht durch Barrieren, die den Schall absorbieren, reflektieren oder umlenken. Im bauphysikalischen Kontext ist hierbei die bewertte ein-seitige Pegeldifferenz, ausgedrückt in Dezibel (dB) als Rw-Wert, von zentraler Bedeutung. Hohe Rw-Werte bedeuten eine gute Schalldämmung. Bei Baukonstruktionen werden zur Klassifizierung Schallschutzklassen (SSK) verwendet, die von SSK 1 (geringer Schallschutz) bis SSK 4 (sehr hoher Schallschutz) reichen und Mindestanforderungen an die Schalldämmung stellen. Aluminiumprofile selbst sind in ihrer reinen Form eher schallleitend und wenig schallabsorbierend, da sie eine hohe Dichte und geringe innere Dämpfung aufweisen. Dennoch können sie als Trägerkonstruktion für schalltechnisch wirksame Materialien dienen.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Bei der Integration von Aluminiumprofilen in Projekte, bei denen Lärmreduktion eine Rolle spielt, ist es wichtig, die schalltechnischen Eigenschaften der verwendeten Komponenten und der Gesamtkokonstruktion zu verstehen. Einfache Aluminiumprofile ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen bieten nur eine geringe Schalldämmung. Erst in Kombination mit schallabsorbierenden oder schallentkoppelnden Materialien können signifikante Verbesserungen erzielt werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über typische Rw-Werte von Materialien, die im Kontext von DIY-Projekten mit Aluminiumprofilen relevant sein können. Diese Werte sind Richtwerte und können je nach Hersteller und Ausführung variieren.

Typische Schallschutzwerte (Rw, dB) relevanter Materialien
Material / Maßnahme Rw-Wert (dB) Schallschutzklasse (SSK) bei entsprechender Anwendung Anwendung
Ungedämmte Aluminiumprofil-Konstruktion: Ein einfaches Rahmensystem ohne zusätzliche Dämmung. Typischer Richtwert: 5-10 dB Keine Leichte Rahmen, nicht-akustisch relevante Strukturen.
Aluminiumprofil mit Schalldämmmatte (z.B. Bitumen): Eine dünne, klangdämpfende Matte, oft auf der Innenseite montiert. Typischer Richtwert: 15-25 dB SSK 1-2 Gehäuse für laute Geräte, Akustik-Paneele für den Eigenbau.
Aluminiumprofil-Konstruktion mit Mineralwolle (z.B. 50 mm dick): Gefüllte Hohlräume in der Konstruktion. Typischer Richtwert: 25-35 dB SSK 2-3 Raumteiler, Schalldämmboxen für Werkzeuge, Heimkino-Elemente.
Aluminiumprofil-Konstruktion mit Verbundplatten (z.B. Gipskarton + Dämmung): Eine mehrschichtige Wandkonstruktion. Typischer Richtwert: 35-45 dB SSK 3-4 Professionelle Schallschutztüren, Kabinenbau, Akustikwände.
Aluminium-Vollmaterial (massiv): Ein massives Aluminiumstück, das Schallwellen absorbiert oder reflektiert. Typischer Richtwert: 20-30 dB (bei relevanter Dicke) Keine direkte Klassifizierung Bauteile, die sowohl strukturelle als auch dämmende Funktion haben sollen.
Elastische Lagerung von Profilen: Entkopplung der Konstruktion von tragenden Bauteilen mittels Gummielementen. Erhöht die Gesamtdämmung um 5-15 dB Kann SSK verbessern Reduzierung von Körperschallübertragung.

Schallschutzklassen und Normen

Die Schallschutzklassen (SSK) nach DIN 4109 und zukünftige Normen wie die DIN 4109-1 sind entscheidend für den bauakustischen Nachweis von Gebäuden. Sie definieren Mindestanforderungen an den Schallschutz zwischen verschiedenen Wohneinheiten und gegen Außenlärm. Für private Wohnbereiche sind in der Regel SSK 2 oder SSK 3 ausreichend, während für Büros oder öffentlich genutzte Räume höhere Anforderungen gelten können. Bei DIY-Projekten, die Elemente mit schalltechnischer Funktion beinhalten, wie z.B. eine Werkstattkabine oder ein Heimkino-Regal, dient die Orientierung an diesen Klassen als Richtlinie für die gewünschte Performance. Ein einfacher Rahmen aus Aluminiumprofilen allein wird keine dieser Klassen erfüllen. Erst durch die Kombination mit bewährten Schallschutzmaterialien wie Schallschutzplatten, Dämmwolle oder speziellen Akustikmatten, die in die Profilkonstruktion integriert werden, lassen sich adäquate Schallschutzwerte erzielen. Die richtige Wahl der Verbindungstechnik ist ebenfalls kritisch, um Schallbrücken zu vermeiden.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Die theoretischen Schallschutzwerte, wie die Rw-Werte, sind im Labor gemessen und geben einen Hinweis auf die Leistungsfähigkeit eines Materials oder einer Konstruktion. In der Praxis können diese Werte jedoch durch Faktoren wie die korrekte Montage, die Fugendichtigkeit und die Übertragung von Körperschall abweichen. Bei der Verwendung von Aluminiumprofilen ist es besonders wichtig, auf eine lückenlose Abdichtung zu achten, da schmale Spalte im Frequenzbereich des Sprechens zu erheblichen Schallverlusten führen können. Die Messung des tatsächlichen Schallschutzes erfolgt idealerweise durch einen zertifizierten Akustiker, der die Schallpegel vor und nach der Konstruktion misst und daraus die tatsächliche Dämmung ermittelt. Für den DIY-Bereich kann man sich durch Erfahrungswerte und die Verwendung von Materialien mit bekannten Schallschutzeigenschaften annähern. Die subjektive Wahrnehmung von Lärm ist ebenfalls ein wichtiger Faktor; selbst geringe Verbesserungen können die Wohn- oder Arbeitsqualität spürbar erhöhen.

Typische Fehler beim Schallschutz

Bei der Planung und Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen mit Aluminiumprofilen können verschiedene Fehler auftreten, die die Effektivität der Konstruktion stark beeinträchtigen. Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass die bloße Verwendung von Aluminiumprofilen bereits einen gewissen Schallschutz bietet. Tatsächlich leitet Aluminium Schall eher weiter und muss daher mit schallabsorbierenden oder schallentkoppelnden Materialien kombiniert werden. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Schallbrückenbildung: Wenn tragende Elemente der Schallschutzkonstruktion direkt mit der umgebenden Bausubstanz oder anderen starren Strukturen verbunden sind, kann Schall ungehindert übertragen werden. Dies kann durch die Verwendung von elastischen Lagern, Dichtungsbändern oder durch die sorgfältige Entkopplung von Anbauteilen vermieden werden. Auch die mangelnde Fugendichtigkeit, insbesondere an Anschlüssen, Ecken und Durchdringungen (z.B. Kabel), stellt ein erhebliches Problem dar. Eine präzise und sorgfältige Ausführung ist daher unerlässlich.

Handlungsempfehlungen

Um den Schallschutz bei Projekten mit Aluminiumprofilen zu optimieren, sollten folgende Empfehlungen beachtet werden. Zunächst ist eine klare Zielsetzung bezüglich des gewünschten Schallschutzniveaus notwendig. Basierend darauf können die geeigneten Materialien ausgewählt werden. Aluminiumprofile dienen dabei primär als Rahmenkonstruktion für schalltechnisch wirksame Füllungen. Dies können zum Beispiel spezielle Akustikplatten, Mineralwolle oder spezielle Schalldämmmatten sein, die zwischen die Profile montiert oder auf diese aufgebracht werden. Eine doppelte Beplankung mit einer Zwischenlage aus schallabsorbierendem Material erzielt oft sehr gute Ergebnisse. Achten Sie bei der Verbindung der Profile und der Befestigung von Platten auf die Verwendung von Entkopplungselementen, wie z.B. Gummi-Dichtungsbänder an den Stoßflächen, um Schallbrücken zu vermeiden. Alle Fugen und Durchdringungen müssen sorgfältig abgedichtet werden, beispielsweise mit Acryl-Dichtstoffen oder speziellen Akustik-Dichtmassen. Bei freistehenden Konstruktionen kann auch die Wahl eines ausreichend schweren und stabilen Fundaments oder einer Entkopplung vom Boden sinnvoll sein.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Um Ihr Verständnis für Schallschutz und Akustik im Zusammenhang mit Aluminiumprofilen weiter zu vertiefen und Ihr nächstes Projekt optimal zu gestalten, empfehlen wir die Auseinandersetzung mit folgenden Fragen:

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