Normen: Balkon verkleiden: Tipps zur stilvollen Montage

Balkon stilvoll verkleiden: Die besten Tipps zur Montage

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Bild: Francesca Tosolini / Unsplash

Balkon stilvoll verkleiden: Die besten Tipps zur Montage

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Erstellt mit DeepSeek, 13.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Balkonverkleidung – Normen & technische Standards

Der Tipp zur stilvollen Verkleidung von Balkonen mit Materialien wie Textilpaneelen, Holzlamellen oder Sichtschutzfolien berührt direkt das Thema der Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit im Bauwesen. Jede Balkonverkleidung ist ein Bauteil, das dauerhaft Wind, Regen und Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Daher greifen hier mehrere Normen und technische Regelwerke, die die Materialeigenschaften, die Befestigungstechnik und die Sicherheit regeln. Eine ordnungsgemäße Montage nach diesen Standards verhindert Schäden an der Bausubstanz, reduziert Wartungskosten und sorgt für eine lange Lebensdauer des Sichtschutzes.

Relevante Normen im Überblick

Die Auswahl der richtigen Balkonverkleidung hängt nicht nur von ästhetischen Vorlieben ab, sondern auch von technischen Anforderungen. Für die verwendeten Materialien und die Art der Befestigung gibt es präzise Vorgaben, die in DIN- und EN-Normen festgehalten sind. Diese Normen stellen sicher, dass die Verkleidung witterungsbeständig, UV-stabil und standfest ist. Auch das Brandverhalten von Kunststoff- und Textilprodukten ist genormt, weshalb Verbraucher beim Kauf auf entsprechende Prüfzeichen achten sollten. Die Windlast auf dem Balkon ist ein zentraler Faktor: Ist das Geländer mit Stoff oder Kunststoffpaneelen bespannt, wirken bei Sturm erhebliche Kräfte, die eine stabile Verankerung ohne Beschädigung der Fassade erfordern.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Übersicht der wichtigsten Normen und technischen Standards für Balkonverkleidungen
Norm/Standard Bezeichnung Bedeutung für die Balkonverkleidung
DIN 18011: Anforderungen an Bauteile im Außenbereich Richtlinie für die Gebrauchstauglichkeit von Bauelementen Definiert Mindestanforderungen an die Dauerhaftigkeit von Befestigungen und Materialien auf Balkonen.
DIN EN 13561: Markisen – Leistungsanforderungen Prüfnorm für textile Sonnenschutzsysteme Relevant für alle textilen Verkleidungen, Paneele und Bespannungen am Geländer; regelt UV-Beständigkeit und Windsicherheit.
DIN EN 14545: Holzprodukte – Beständigkeit gegen holzzerstörende Pilze Norm für den dauerhaften Einsatz von Holz im Freien Erforderlich, wenn Holzlamellen oder -paneele verbaut werden; zertifiziert die natürliche Resistenz gegen Feuchtigkeit und Schädlinge.
RAL-GZ 695: Qualitätszeichen für Sichtschutzelemente im Außenbereich Freiwilliges Gütezeichen des RAL-Instituts Kennzeichnet Materialien, die auf UV-Stabilität, Farbechtheit und Formbeständigkeit geprüft sind.
DIN EN 1307: Textilien – Prüfung der Farbechtheit bei Freibewitterung Prüfverfahren für textile Außenprodukte Stellt sicher, dass Farben und Muster auch nach Jahren noch ansprechend aussehen.
DIN EN 12608: Kunststoffprofile für Fenster und Türen Materialnorm für PVC und andere Kunststoffe Relevant für Kunststoffpaneele und -lamellen, regelt die Witterungsbeständigkeit und Schlagfestigkeit.
GS-Prüfzeichen: Geprüfte Sicherheit für Befestigungssysteme Freiwillige Prüfung durch akkreditierte Prüfstellen Empfehlenswert für Kabelbinder, Haken und Clips; bestätigt die Tragfähigkeit unter Windlast.

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Normen bilden die Grundlage für die Qualitätssicherung im Bauhandwerk und bei Bauprodukten. Für die Balkonverkleidung sind sie deswegen von hoher Bedeutung, weil das Produkt dauerhaft extremen Wetterbedingungen ausgesetzt ist. Eine Verkleidung, die nicht nach den einschlägigen DIN- oder EN-Normen gefertigt wurde, kann nach kurzer Zeit ausbleichen, spröde werden oder gar reißen. Noch schwerwiegender: Eine nicht normgerechte Befestigung kann bei starkem Wind zu einem Sicherheitsrisiko werden, da sich Paneele oder Textilien lösen und herabfallen könnten. Daher empfiehlt es sich, beim Kauf auf die ausgewiesene Normkonformität der Materialien zu achten. Insbesondere die DIN EN 13561 für textile Bespannungen und die DIN 18011 für die allgemeine Konstruktion im Außenbereich sind hier zentrale Bezugsgrößen. Ein seriöser Hersteller weist diese Normen in seinen technischen Datenblättern oder auf der Produktverpackung aus. Fehlen solche Angaben, sollte der Käufer skeptisch sein und die Normenvorgaben beim Fachbetrieb vor dem Kauf checken lassen.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben den obligatorischen DIN/EN-Normen gibt es freiwillige Gütezeichen, die eine besonders hohe Qualität bescheinigen. Das RAL-Gütezeichen – insbesondere RAL-GZ 695 für Sichtschutz- und Sonnenschutzprodukte – ist im Bereich der Balkonverkleidungen weit verbreitet. Produkte mit diesem Zeichen wurden von unabhängigen Prüfstellen auf ihre dauerhafte Farbbeständigkeit, UV-Resistenz und mechanische Stabilität getestet. Auch das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) ist für die Befestigungsclips, Abstandshalter und Kabelbinder von Bedeutung, da es die Tragfähigkeit unter Windlast bestätigt. Bei Holzprodukten lohnt der Blick auf das PEFC- oder FSC-Siegel, das zwar keine technische Norm ist, aber die Nachhaltigkeit des Rohmaterials zertifiziert. Ein weiteres wichtiges Zeichen für Kunststoffverkleidungen ist die UV-Stabilitätsklasse nach DIN EN 13561 (Klasse 1 = sehr gut bis Klasse 3 = ausreichend). Verbraucher sollten im Internet oder beim Händler gezielt nach diesen Zertifikaten fragen, um sicherzustellen, dass das gewünschte Produkt den technischen Anforderungen entspricht.

Normen beim Kauf prüfen

Bevor man sich für eine bestimmte Balkonverkleidung entscheidet, sollten einige technische Kriterien systematisch abgehakt werden. Der erste Schritt ist die Überprüfung der Materialdeklaration: Ist das Material witterungsbeständig und UV-stabil? Hierfür genügt der Blick auf das Datenblatt, in dem die Erfüllung der DIN EN 13561 oder der DIN 18011 vermerkt sein muss. Als nächstes ist die Windlastberechnung wichtig: Je nach Gebäudehöhe und Region (z. B. Küstennähe) müssen Befestigungselemente und Paneele höheren Belastungen standhalten. Die Hersteller geben meist eine maximale Windzone an, bis zu der das Produkt verwendet werden kann. Drittens ist die Brandklasse zu prüfen: Für geschlossene Verkleidungen an der Fassade muss das Material mindestens der Brandklasse B2 (normal entflammbar) nach DIN 4102-1 entsprechen. Zu guter Letzt sollte die Montageanleitung die normgerechte Verwendung der mitgelieferten Befestigungsclips und Abstandshalter beschreiben. Sind all diese Punkte erfüllt, kann die Montage ohne Sorge um die technische Tauglichkeit erfolgen.

Handlungsempfehlungen

Fachleute und erfahrene Heimwerker raten zu folgenden Maßnahmen, um die Balkonverkleidung normkonform und dauerhaft zu installieren: 1. Den Untergrund prüfen: Das Geländer sollte eine saubere, tragfähige Oberfläche haben. Lose Farbe oder Roststellen müssen vor der Montage behandelt werden. 2. Die richtigen Befestigungsmittel wählen: Verwenden Sie ausschließlich Kabelbinder, Haken oder Clips, die für die zu erwartende Windlast ausgelegt sind – achten Sie auf die GS-Prüfnummer oder das RAL-Gütezeichen. 3. Die Verkleidung nicht zu starr montieren: Insbesondere bei Textilverkleidungen und Holzlamellen ist eine gewisse Flexibilität wichtig, damit das Material bei Temperaturschwankungen nicht reißt. Experten empfehlen einen Mindestabstand von 2–3 cm zwischen Verkleidung und Fassade, um eine Hinterlüftung zu gewährleisten und Feuchteschäden auszuschließen. 4. Die Windlast anhand der DIN EN 13561 berücksichtigen: Bei höheren Gebäuden oder exponierten Lagen sollte man zu einem Produkt greifen, das für Windzone 2 oder 3 (nach nationalem Anhang der Norm) ausgelegt ist. 5. Regelmäßig warten: Auch die beste normgerechte Verkleidung benötigt Pflege. Alle zwei Jahre sollten die Befestigungselemente auf festen Sitz geprüft und die Paneele gereinigt werden.

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Prüfen Sie aktuelle Normausgaben beim DIN oder Beuth-Verlag.

Erstellt mit Gemini, 13.06.2026

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Die stilvolle und blickdichte Verkleidung eines Balkons schafft eine private Oase, die zur Entspannung einlädt. Bei der Auswahl von Materialien und der Montage der Balkonverkleidung spielen technische Standards und Qualitätsrichtlinien eine entscheidende Rolle, um Langlebigkeit, Sicherheit und Ästhetik zu gewährleisten. Diese Aspekte sind besonders wichtig, um sicherzustellen, dass die gewählten Lösungen nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch den Witterungsbedingungen standhalten und fachgerecht installiert werden. Von der Auswahl robuster, wetterfester Materialien bis hin zur korrekten Befestigung, die sowohl die eigene Substanz schützt als auch den Nachbarn nicht beeinträchtigt, sind technische Regelwerke und Gütezeichen wichtige Orientierungspunkte. Dies betrifft sowohl die Eigenschaften der Verkleidungsmaterialien selbst als auch die Art und Weise ihrer Anbringung.

Obwohl die Verkleidung eines Balkons primär ästhetische und funktionale Aspekte wie Sichtschutz und Windschutz betrifft, sind die dahinterstehenden Prinzipien eng mit technischen Normen und Qualitätsstandards verknüpft. Ähnlich wie bei der Auswahl von Baustoffen für Fassaden oder dem Bau von Terrassen müssen auch bei Balkonverkleidungen Kriterien wie Witterungsbeständigkeit, UV-Stabilität, mechanische Belastbarkeit und die richtige Befestigungstechnik berücksichtigt werden. Diese Anforderungen sind in verschiedenen technischen Regelwerken und Normen für Baustoffe und Bauweisen festgelegt. Selbst bei scheinbar einfachen Produkten wie Balkonbespannungen oder Sichtschutzmatten greifen Qualitätsstandards, die sicherstellen, dass diese Produkte den äußeren Einflüssen standhalten und sicher montiert werden können, ohne die Bausubstanz zu beschädigen oder unvorhergesehene Probleme zu verursachen. Die Orientierung an diesen Standards gewährleistet eine fachgerechte Umsetzung und vermeidet kostspielige Nachbesserungen.

Relevante Normen im Überblick

Bei der Auswahl und Montage von Balkonverkleidungen ist es ratsam, sich an etablierten technischen Regelwerken und, wo anwendbar, an DIN-Normen zu orientieren. Auch wenn es keine spezifische DIN-Norm ausschließlich für "Balkonverkleidungen" gibt, sind die verwendeten Materialien und die Art der Anbringung oft durch Normen für verwandte Bereiche abgedeckt. Dies betrifft insbesondere Materialien, die im Außenbereich eingesetzt werden und Witterungsbeständigkeit sowie UV-Resistenz aufweisen müssen. Für Textilien, die als Sichtschutz dienen, sind beispielsweise Normen bezüglich ihrer Reißfestigkeit, UV-Beständigkeit und gegebenenfalls ihrer Entflammbarkeit relevant. Bei festen Verkleidungselementen aus Holz, Kunststoff oder Metall greifen Normen für diese Werkstoffe, die deren Dauerhaftigkeit und Standsicherheit im Außenbereich definieren.

Die technischen Regelwerke des Deutschen Dachdeckerhandwerks oder des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes können ebenfalls Hinweise auf fachgerechte Ausführungen im Außenbereich geben, insbesondere im Hinblick auf Befestigungstechniken und die Vermeidung von Feuchtigkeitseintritt. Auch wenn diese primär für ihre jeweiligen Gewerke gelten, sind die zugrundeliegenden Prinzipien der fachgerechten Montage und Materialauswahl universell anwendbar. Die Berücksichtigung von Normen zur Windsogsicherheit bei größeren Flächen oder zur Brandsicherheit von Fassadenbekleidungen kann ebenfalls indirekt relevant sein, je nach Größe und Bauweise der Balkonverkleidung.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über mögliche Normen und technische Regelwerke, die indirekt für die Auswahl und Montage von Balkonverkleidungen relevant sein können. Da es keine direkte Norm gibt, liegt der Fokus auf den Eigenschaften der Materialien und deren Anwendung im Außenbereich.

Relevante Normen und technische Regelwerke für Balkonverkleidungen (Indirekter Bezug)
Norm/Regelwerk Bezeichnung/Thema Bedeutung für Balkonverkleidungen Prüfung/Hinweis
DIN EN ISO 13946 Prüfung von Kunststoffen - Zugversuch – Bestimmung der Zugfestigkeit und Bruchdehnung Relevanz für die mechanische Belastbarkeit von Kunststoff-basierten Verkleidungsmaterialien, z.B. bei Windlasten. Herstellerangaben zur Zugfestigkeit sind zu prüfen.
DIN EN 410 Glas im Bauwesen – Bestimmung der lichttechnischen und Sonnenschutzeigenschaften von Verglasungen Relevant, wenn Verbundsicherheitsglas (VSG) als Teil der Verkleidung oder als Geländerfüllung eingesetzt wird. Prüfung auf UV-Durchlässigkeit und Tönungsgrad.
RAL-Gütezeichen Diverse Gütezeichen für Bauelemente und Materialien (z.B. Fenster, Fassaden) Indirekt relevant für die Qualität und Dauerhaftigkeit von Materialien, die in der Verkleidung verwendet werden (z.B. Holzschutz, Kunststoffqualität). Auf Siegel von anerkannten Gütegemeinschaften achten.
DIN 7716 Kunststofferzeugnisse; Prüfung auf Beständigkeit gegen UV-Strahlung Wichtig für die UV-Beständigkeit von Kunststoff-Verkleidungen, um Ausbleichen und Versprödung zu verhindern. Herstellerangaben zur UV-Beständigkeit sind kritisch zu prüfen.
Technische Regelwerke für Fassaden (z.B. Auszüge aus den Richtlinien des ZVDH) Fachgerechte Ausführung von Bauteilen im Außenbereich Geben Hinweise auf Befestigungstechniken, Abdichtung und Schutz vor Witterungseinflüssen, die auch auf Balkonverkleidungen übertragbar sind. Beratung durch Fachbetriebe ist empfehlenswert.
DIN 68800 Holzschutz Falls Holz als Verkleidungsmaterial verwendet wird, sind die Anforderungen an den Holzschutz für Dauerhaftigkeit und Beständigkeit gegen Fäulnis und Insektenbefall zu beachten. Verwendung von geeigneten Holzarten und Holzschutzmitteln.

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Normen und technische Regelwerke sind die Grundlage für Qualität, Sicherheit und Funktionalität im Bauwesen. Sie definieren Mindestanforderungen an Materialien, Produkte und Ausführungen und stellen sicher, dass diese den vorgesehenen Zwecken gerecht werden. Im Kontext von Balkonverkleidungen sorgen sie dafür, dass die gewählten Materialien witterungsbeständig sind, UV-Strahlung standhalten und eine ausreichende mechanische Stabilität aufweisen, um Windlasten oder unbeabsichtigte Stöße zu überstehen. Eine fachgerechte Montage gemäß technischer Regeln verhindert, dass Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringt oder dass die Verkleidung im Sturm unerwartet Schaden nimmt.

Die Bedeutung von Normen liegt auch darin, dass sie eine gemeinsame Sprache für Hersteller, Planer, Handwerker und Bauherren schaffen. Wenn ein Material oder eine Ausführung einer Norm entspricht, kann davon ausgegangen werden, dass bestimmte Qualitätsstandards erfüllt sind. Dies erleichtert die Entscheidungsfindung beim Kauf und reduziert das Risiko von Reklamationen oder mangelhaften Leistungen. Insbesondere bei Mietobjekten oder Eigentümergemeinschaften können technische Standards und die Einhaltung von Bauvorschriften entscheidend sein, um Konflikte zu vermeiden und den Wert der Immobilie zu erhalten. Sie bieten eine objektive Grundlage zur Beurteilung der Qualität.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben DIN-Normen spielen auch Gütezeichen, wie die der RAL-Gütegemeinschaften, eine wichtige Rolle bei der Bewertung der Qualität von Baustoffen und Produkten. Diese Gütezeichen werden nur an Produkte vergeben, die regelmäßig nachweislich strenge Qualitäts- und Leistungsanforderungen erfüllen. Für Balkonverkleidungen können dies beispielsweise Gütezeichen für wetterfeste Beschichtungen, langlebige Kunststoffe oder behandelte Hölzer sein, die eine erhöhte Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse wie Regen, Sonne und Temperaturschwankungen garantieren. Die Kennzeichnung mit einem anerkannten Gütezeichen gibt dem Verbraucher zusätzliche Sicherheit über die Qualität und Langlebigkeit des Produkts.

Die Prüfung von Zertifikaten und Gütezeichen ist daher ein wichtiger Schritt bei der Auswahl von Balkonverkleidungen. Sie bieten eine verlässliche Orientierungshilfe und helfen, minderwertige Produkte von qualitativ hochwertigen zu unterscheiden. Diese Siegel basieren oft auf intensiven Prüfverfahren und kontinuierlicher Überwachung der Hersteller, was einen höheren Standard im Vergleich zu Produkten ohne solche Kennzeichnungen gewährleistet. Die Investition in Produkte mit anerkannten Gütezeichen kann sich langfristig durch geringere Instandhaltungskosten und eine längere Lebensdauer auszahlen.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf von Materialien für die Balkonverkleidung sollten Sie auf die Einhaltung relevanter technischer Standards und die Angabe von Prüfzertifikaten achten. Bei Textilbespannungen ist beispielsweise die UV-Beständigkeit, die oft in Kilomesh (Einheit für UV-Schutz) oder als Grad auf einer Skala angegeben wird, entscheidend, um ein schnelles Ausbleichen oder Verspröden zu vermeiden. Ebenso wichtig ist die Reißfestigkeit des Materials, gerade wenn es starkem Wind ausgesetzt ist. Herstellerangaben zur Wetterfestigkeit, Wasserundurchlässigkeit und Schimmelresistenz sind weitere wichtige Kriterien.

Für feste Verkleidungselemente aus Holz oder Kunststoff sind die Angaben zur Dauerhaftigkeit, zur Beständigkeit gegen Fäulnis und Insektenbefall (bei Holz) sowie zur Dimensionsstabilität (bei Kunststoffen) von Bedeutung. Die Einhaltung von DIN-Normen für die jeweiligen Werkstoffe, wie beispielsweise die Holzschutznormen oder Normen für die UV-Beständigkeit von Kunststoffen, sollte vom Hersteller ausgewiesen werden. Fragen Sie im Zweifelsfall den Händler oder Hersteller nach entsprechenden Zertifikaten oder Prüfberichten, die die Konformität mit technischen Standards belegen. Eine sorgfältige Prüfung der Produktinformationen und gegebenenfalls eine fachkundige Beratung können helfen, die richtige Wahl zu treffen.

Handlungsempfehlungen

Bei der Planung und Umsetzung einer Balkonverkleidung ist es ratsam, sich zunächst über die baurechtlichen Vorgaben und eventuelle Regelungen in der Hausordnung oder dem Mietvertrag zu informieren. Oft sind sichtbare Veränderungen an der Fassade genehmigungspflichtig. Klären Sie daher frühzeitig mit dem Eigentümer oder der Hausverwaltung, welche Arten von Verkleidungen zulässig sind und welche Montagearten toleriert werden.

Bevorzugen Sie bei der Materialauswahl Produkte, die explizit für den Außeneinsatz konzipiert sind und über eine hohe UV-Beständigkeit und Witterungsresistenz verfügen. Achten Sie auf Zertifikate oder Gütezeichen, die eine entsprechende Qualität belegen. Für die Montage ist es empfehlenswert, auf Befestigungsmethoden zurückzugreifen, die das Geländer oder die Fassade nicht beschädigen. Leichte Lösungen wie Kabelbinder, Befestigungsclips oder spezielle Spannsysteme für Textilbespannungen sind hier oft eine gute Wahl. Bei der Integration von Balkonkraftwerken als Teil der Verkleidung ist auf eine sichere und normgerechte Installation zu achten, die auch die Windlasten berücksichtigt und eine ausreichende Hinterlüftung gewährleistet.

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Um eine fundierte Entscheidung für Ihre Balkonverkleidung zu treffen und sicherzustellen, dass alle technischen und qualitativen Aspekte berücksichtigt werden, sollten Sie folgende Fragen für Ihre weitere Recherche in Betracht ziehen:

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