Bericht: Maler & Lackierer – Ausbildung

Maler und Lackierer - die Ausbildung

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Bild: Stefan Schweihofer / Pixabay

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Erstellt mit Gemini, 12.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Maler und Lackierer: Zahlen, Daten und Hintergründe aus Quellen und Studien

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer ist ein vielseitiger Beruf mit guten Zukunftsaussichten. Sie bietet kreative Entfaltungsmöglichkeiten in der Gestaltung, handwerkliches Geschick in der Instandhaltung und Spezialisierungen im Bauten- und Denkmalschutz. Die Digitalisierung verändert den Berufsalltag durch Softwarelösungen, während der Fachkräftemangel die Nachfrage nach qualifizierten Malern und Lackierern erhöht. Der folgende Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Ausbildung und des Berufsfelds, gestützt auf aktuelle Daten und Studien.

10 Fakten zur Ausbildung als Maler und Lackierer

  1. Ausbildungsdauer: Die Ausbildung zum Maler und Lackierer dauert in der Regel 36 Monate (3 Jahre) und ist eine duale Ausbildung, die im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet. Laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist dies die Standarddauer für die meisten Handwerksberufe.
  2. Schulabschluss: Es gibt keine formalen schulischen Voraussetzungen für die Ausbildung. Allerdings bevorzugen viele Betriebe Bewerber mit einem Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss. Laut einer Statistik des Handwerkskammer sind die Chancen mit einem Realschulabschluss höher.
  3. Ausbildungsinhalte: Die Ausbildungsinhalte umfassen unter anderem die Bereiche Farbgestaltung, Oberflächenbehandlung, Anstrichtechniken, Tapezieren, Verputzen, Lackieren, Wärmedämmung und Bautenschutz. Der Rahmenlehrplan des BIBB legt die verbindlichen Inhalte fest.
  4. Gehalt während der Ausbildung: Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Lehrjahr an. Laut Bundesagentur für Arbeit betrug die durchschnittliche Ausbildungsvergütung im Maler- und Lackiererhandwerk im Jahr 2023 im ersten Lehrjahr etwa 650 bis 850 Euro, im zweiten Lehrjahr 750 bis 950 Euro und im dritten Lehrjahr 850 bis 1100 Euro.
  5. Anzahl der Auszubildenden: Laut Statistischem Bundesamt befanden sich im Jahr 2022 rund 20.000 Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk. Die Zahlen sind leicht rückläufig aufgrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels.
  6. Übernahmechancen: Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bestehen gute Übernahmechancen im Ausbildungsbetrieb oder in anderen Unternehmen des Maler- und Lackiererhandwerks. Der Zentralverband des Deutschen Maler- und Lackiererhandwerks (ZDH) betont die hohe Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften.
  7. Weiterbildungsmöglichkeiten: Nach der Ausbildung gibt es vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Weiterbildung zum Maler- und Lackierermeister, zum Techniker für Farb- und Lacktechnik oder zum Restaurator im Handwerk. Die Handwerkskammern bieten entsprechende Kurse und Lehrgänge an.
  8. Digitalisierung im Handwerk: Digitale Technologien spielen auch im Maler- und Lackiererhandwerk eine immer größere Rolle. Branchensoftware unterstützt bei der Auftragsplanung, Zeiterfassung, Materialverwaltung und Abrechnung. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) können digitale Lösungen die Effizienz und Produktivität im Handwerk deutlich steigern.
  9. Spezialisierungen: Maler und Lackierer können sich auf verschiedene Bereiche spezialisieren, wie zum Beispiel Fassadengestaltung, Raumgestaltung, Denkmalpflege, Korrosionsschutz oder Wärmedämmung. Die Spezialisierung ermöglicht es, sich von der Konkurrenz abzuheben und höherwertige Aufträge zu akquirieren.
  10. Körperliche Anforderungen: Der Beruf des Malers und Lackierers ist mit körperlicher Anstrengung verbunden. Arbeiten in der Höhe, in unbequemen Positionen oder mit schwerem Gerät sind keine Seltenheit. Eine gute körperliche Verfassung und Belastbarkeit sind daher wichtig. Laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind ergonomische Arbeitsweisen und der Einsatz von Hilfsmitteln entscheidend, um gesundheitliche Belastungen zu minimieren.
  11. Kundenkontakt und Beratung: Maler und Lackierer haben häufig direkten Kontakt zu Kunden und beraten diese bei der Farbgestaltung, Materialauswahl und Umsetzung ihrer Wünsche. Kommunikationsfähigkeit, Freundlichkeit und ein sicheres Auftreten sind daher wichtige Soft Skills. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK legen Kunden großen Wert auf eine kompetente und individuelle Beratung.
  12. Zukunftsaussichten: Die Zukunftsaussichten für Maler und Lackierer sind gut, da der Bedarf an Renovierungs-, Sanierungs- und Gestaltungsarbeiten weiterhin hoch ist. Der demografische Wandel und der Fachkräftemangel verstärken die Nachfrage nach qualifizierten Handwerkern zusätzlich. Der ZDH prognostiziert eine stabile bis steigende Beschäftigungsentwicklung im Maler- und Lackiererhandwerk.

Mythen vs. Fakten im Maler- und Lackiererhandwerk

  • Mythos: Maler und Lackierer machen nur stupide Streicharbeiten. Fakt: Der Beruf ist sehr vielseitig und umfasst neben Streicharbeiten auch kreative Gestaltungen, Instandhaltungsarbeiten, Bauten- und Denkmalschutz sowie den Einsatz moderner Technologien. Laut dem ZDH erfordert der Beruf ein hohes Maß an Fachwissen und handwerklichem Geschick.
  • Mythos: Maler und Lackierer verdienen schlecht. Fakt: Das Gehalt im Maler- und Lackiererhandwerk ist abhängig von Qualifikation, Berufserfahrung und Region. Laut dem Statistischen Bundesamt liegt das durchschnittliche Bruttoeinkommen von Malern und Lackierern in Deutschland über dem Durchschnitt aller Handwerksberufe. Mit Weiterbildungen und Spezialisierungen können höhere Einkommen erzielt werden.
  • Mythos: Die Digitalisierung macht den Beruf des Malers und Lackierers überflüssig. Fakt: Die Digitalisierung verändert den Berufsalltag, macht ihn aber nicht überflüssig. Branchensoftware unterstützt bei administrativen Aufgaben und ermöglicht eine effizientere Arbeitsweise. Laut dem Fraunhofer IAO sind die handwerklichen Fähigkeiten und die kreative Kompetenz von Malern und Lackierern weiterhin unverzichtbar.
  • Mythos: Jeder kann malen und lackieren. Fakt: Maler- und Lackierarbeiten erfordern Fachwissen über Materialien, Techniken und Untergründe. Fehlerhafte Ausführungen können zu Schäden und hohen Folgekosten führen. Laut dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz ist die fachgerechte Ausführung von Maler- und Lackierarbeiten durch qualifizierte Fachkräfte entscheidend für ein langlebiges und hochwertiges Ergebnis.
  • Mythos: Malerarbeiten sind nur etwas für den Sommer. Fakt: Moderne Beschichtungsstoffe und Techniken ermöglichen Malerarbeiten auch bei kühleren Temperaturen. Viele Innenraumarbeiten können unabhängig von der Jahreszeit durchgeführt werden. Laut dem ZDH ist die Nachfrage nach Malerarbeiten das ganze Jahr über vorhanden.

Quellenliste

  • Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 2023
  • Statistisches Bundesamt, 2022
  • Zentralverband des Deutschen Maler- und Lackiererhandwerks (ZDH), 2023
  • Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), 2022
  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), 2021
  • Marktforschungsinstitut GfK, 2020
  • Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, 2023
  • Handwerkskammer
  • Bundesagentur für Arbeit

Kurz-Fazit

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer ist eine solide Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft im Handwerk. Die Vielseitigkeit des Berufs, die guten Zukunftsaussichten und die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten machen ihn attraktiv für junge Menschen. Die Digitalisierung bietet neue Chancen, während die handwerklichen Fähigkeiten und die kreative Kompetenz der Maler und Lackierer weiterhin gefragt sind.

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