Schallschutz: Esszimmer individuell gestalten

Inspirierende Ideen für die individuelle Gestaltung Ihres Esszimmers

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Erstellt mit DeepSeek, 11.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Esszimmergestaltung – Schallschutz & Akustik

Ein harmonisch gestaltetes Esszimmer lebt nicht nur von der visuellen Ästhetik, sondern auch von einer angenehmen Raumakustik. Stühle mit hohem Rücken wirken wie Schallabsorber, während offene Buffets oder Vitrinen als Diffusoren fungieren. Die Auswahl von Textilien wie Teppichen oder Vorhängen beeinflusst maßgeblich die Nachhallzeit und den Schallschutz zwischen Räumen. Planen Sie bei der Wahl von Esszimmermöbeln und Dekoration daher unbedingt die akustische Wirkung von harten und weichen Oberflächen ein.

Grundlagen Schallschutz

Schallschutz im Esszimmer umfasst sowohl die Reduzierung von Trittschall, Luftschall als auch die Verbesserung der Raumakustik. Trittschall entsteht durch Schritte auf dem Fußboden im Obergeschoss, Luftschall durch Gespräche oder Musik. Der Schalldämmwert Rw (bewertetes Schalldämmmaß) gibt an, wie gut ein Bauteil Luftschall dämmt. Für Decken und Wände gelten Mindestanforderungen nach DIN 4109. Im Esszimmer sind besonders die Nachhallzeit (Resonanz von Sprache und Geräuschen) und die Schallabsorption von Möbeln und Textilien entscheidend. Teppiche reduzieren beispielsweise Trittschall um bis zu 10 dB, während dicke Vorhänge den Luftschall um 5-8 dB verbessern können.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Vergleich typischer Schalldämmmaße und Schallschutzklassen für Esszimmer-Möbel und -Materialien
Maßnahme / Produkt Typischer Rw-Wert (dB) SSK (Schallschutzklasse) Anwendung im Esszimmer
Teppichboden (5 mm dick) 10–15 (Trittschallminderung) SSK 2 Verbessert Trittschallschutz, absorbiert Nachhall
Vorhänge (Samt, 400 g/m²) 5–8 (Luftschallabsorption) keine Dämpft Schallreflexionen, reduziert Hall
Holzstuhl mit dicker Sitzpolsterung 2–4 (Absorption durch Polster) keine Erhöht Sitzkomfort und schluckt Schall
Offene Regale mit Büchern 3–6 (Diffusion) keine Streut Schallwellen, verbessert Raumklang
Schallabsorbierende Wandpaneele 10–15 (Absorption) SSK 3 Senkt Nachhall effektiv, ideal bei großen Räumen
Fliesenboden (ohne Teppich) 50 (Luftschall, erhöhte Reflexion) SSK 1 Verschlechtert Akustik durch harte Oberfläche

Schallschutzklassen und Normen

Die Schallschutzklassen (SSK) nach VDI 4100 definieren drei bis vier Stufen. SSK 1 entspricht dem Mindestschutz nach DIN 4109, SSK 2 bietet erhöhten Schutz (z. B. für Reihenhäuser) und SSK 3 ermöglicht besonders ruhiges Wohnen. Im Esszimmer eines Einfamilienhauses reicht meist SSK 2, sofern angrenzende Räume (Schlafzimmer) nicht gestört werden. Trennwände zum Nachbarzimmer sollten Rw ≥ 53 dB (SSK 2) erreichen. Decken über dem Esszimmer (z. B. zu Kinderzimmern) benötigen Trittschallminderung von mindestens 10 dB (bei schwimmendem Estrich). Die Nachhallzeit für ein Esszimmer sollte bei 0,5–0,8 s liegen – dies erreichen Sie durch Teppiche, Polstermöbel und Absorberflächen.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Bei der Messung von Schallschutzwerten im Esszimmer kommen Prüfverfahren nach DIN EN ISO 140 zum Einsatz. Typischer Richtwert: Ein Normaltürblatt (Massivholz) dämmt etwa 30 dB. Mit einem Teppichvorleger (10 mm) verbessert sich der Trittschall um 15–20 dB. Für die Raumakustik reicht ein einfacher Hörtest: Klatschen Sie in der Raummitte – der Hall sollte nach 0,6 s abgeklungen sein. Moderne Soundmasking-Systeme (z. B. leise Hintergrundmusik) können Sprachverständlichkeit dämmen – weniger effektiv als baulicher Schallschutz. Auch Möbel wirken als Schallbrücken: Metallstuhlbeine auf Fliesen leiten Körperschall direkt. Gummipuffer oder Filzgleiter reduzieren dies um 5–10 dB.

Typische Fehler beim Schallschutz

Häufig vernachlässigt wird die Körperschallentkopplung: Stühle, die auf den Boden gleiten, erzeugen Kratzgeräusche. Richtwert: Filzgleiter senken den Trittschall um ca. 8 dB. Ein weiterer Fehler ist die Überdämmung in durchschnittlich großen Räumen – zu dicke Vorhänge dämpfen die Lebendigkeit des Raumes. Auch das Fehlen von Raumteilern zwischen Essbereich und offener Küche kann den Schall zu stark über benachbarte Flure leiten. Besonders kritisch: Harte Sitzflächen ohne Polster – sie reflektieren den Direktschall der Gespräche. Vermeiden Sie auch große Glasvitrinen ohne hinterlegte Absorber: Sie erzeugen stehende Wellen und erhöhen den Nachhall um 0,3–0,5 s.

Handlungsempfehlungen

Planen Sie die Esszimmerakustik von Anfang an mit ein. Maßnahmen: Wählen Sie Stühle mit textilen Bezügen oder dickeren Polstern. Integrieren Sie einen Teppich unter dem Esstisch (≥ 150 x 200 cm) mit Trittschallminderung > 10 dB. Montieren Sie schallabsorbierende Paneele an einer Wand – Herstellerangaben im Datenblatt prüfen. Verwenden Sie für Vorhänge schwere Stoffe wie Samt (400 g/m²). Stellen Sie offene Regale mit Büchern oder Deko-Elementen als Diffusoren auf. Prüfen Sie bei Neubau die Deckenkonstruktion auf Trittschall nach SSK 2. Lassen Sie eine Nachhallmessung durch einen Fachgutachter durchführen – Kosten etwa 200–400 €.

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Lassen Sie Schallschutzwerte durch Fachgutachter bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 11.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Inspirierende Ideen für die individuelle Gestaltung Ihres Esszimmers – Schallschutz & Akustik

Das Esszimmer ist weit mehr als nur ein Ort der Nahrungsaufnahme; es ist ein sozialer Mittelpunkt, der Gespräche, Lachen und gemeinschaftliche Erlebnisse beherbergt. Die Wahl der richtigen Esszimmerstühle hat dabei einen direkten Einfluss auf die gesamte Raumakustik und das Wohlbefinden der Anwesenden. Eine durchdachte Auswahl von Möbeln, Materialien und deren Anordnung kann unerwünschte Schallreflexionen minimieren und eine angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen. Insbesondere bei der Anschaffung neuer Stühle lohnt es sich, nicht nur auf Design und Komfort, sondern auch auf die akustischen Eigenschaften zu achten, da harte Oberflächen Schall stark reflektieren und zu einem unangenehmen Hall führen können. Wir betrachten die Gestaltung des Esszimmers daher auch unter dem Aspekt des baulichen Schallschutzes und der Raumakustik.

Grundlagen Schallschutz im Esszimmer

In einem Esszimmer finden häufig laute Geräusche statt: Gespräche, das Klappern von Geschirr, das Schieben von Stühlen und die Nutzung von Geräten wie Musikanlagen oder Fernsehern. Ohne entsprechende Maßnahmen zur Schallabsorption und Schalldämmung können diese Geräusche zu einer erheblichen Lärmbelästigung werden, die Gespräche erschwert und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigt. Die Akustik eines Raumes wird maßgeblich durch die dort vorhandenen Oberflächen und deren Beschaffenheit bestimmt. Harte, glatte Oberflächen wie Glas, Fliesen oder blanke Holztische reflektieren Schallwellen stark, während weiche, poröse Materialien wie Teppiche, Vorhänge oder Polstermöbel Schall absorbieren. Die bewusste Auswahl von Materialien für Esszimmerstühle, Tischdecken, Wandverkleidungen und Bodenbeläge kann somit entscheidend zur Verbesserung der Raumakustik beitragen.

Die Schalldämmung bezieht sich primär auf die Reduzierung der Schallübertragung von einem Raum in einen anderen, beispielsweise durch Wände oder Decken. Im Kontext des Esszimmers ist dies relevant, wenn es an ruhige Schlafbereiche oder Arbeitszimmer angrenzt. Baulicher Schallschutz minimiert die Transmission von Trittschall (z.B. von Stühlen, die über harte Böden geschoben werden) und Luftschall (z.B. durch Gespräche oder Musik). Die Akustik hingegen befasst sich mit der Schallgestaltung innerhalb des Raumes selbst. Eine gute Raumakustik sorgt für angenehme Nachhallzeiten, klare Sprachverständlichkeit und minimiert störende Geräusche. Sowohl die Schallabsorption durch Einrichtungsgegenstände als auch die Schalldämmung durch bauliche Maßnahmen spielen hierbei eine Rolle.

Esszimmerstühle und ihre akustische Wirkung

Die Wahl der Esszimmerstühle hat einen direkten Einfluss auf die Raumakustik, da sie einen wesentlichen Anteil der Sitzflächen und oft auch der vertikalen Flächen im Esszimmer ausmachen. Stühle mit harten, glatten Oberflächen wie Kunststoff oder unbehandeltes Holz reflektieren Schallwellen stark und tragen zu einer erhöhten Nachhallzeit bei. Dies kann dazu führen, dass Geräusche im Raum länger verweilen und sich zu einem unangenehmen Echo verstärken. Im Gegensatz dazu können Stühle mit Polsterung, Stoffbezügen oder integrierten Schallabsorptionsmaterialien einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Akustik leisten. Sie absorbieren Schallenergie und reduzieren so den Nachhall, was zu einer ruhigeren und angenehmeren Atmosphäre führt.

Bei der Auswahl von Esszimmerstühlen sollten daher neben Komfort und Design auch die Materialien eine Rolle spielen. Leder kann je nach Oberfläche eine moderate Schallreflexion aufweisen, während Stoffbezüge, insbesondere solche mit einer dichten Webart oder einer zusätzlichen Schaumstoffunterlage, eine gute Schallabsorption bieten. Holzstühle können je nach Oberflächenbehandlung und Konstruktion unterschiedlich stark schallreflektierend wirken. Massivholzkonstruktionen können tendenziell mehr Schall reflektieren als solche mit offeneren Strukturen oder zusätzlichen Dämpfungselementen. Auch die Füße der Stühle sind relevant: Kunststoffgleiter auf einem harten Boden können beim Verschieben laute Kratzgeräusche verursachen, die den Trittschall erhöhen. Filzgleiter oder spezielle Schallschutzfüße sind hier die bessere Wahl.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Um die akustischen Eigenschaften verschiedener Materialien und Bauteile im Kontext des Schallschutzes zu verstehen, werden Kennwerte wie der Schallabsorptionsgrad (α) und der bewertete Schalldämm-Maß (Rw, dB) herangezogen. Der Schallabsorptionsgrad gibt an, wie viel Schallenergie von einer Oberfläche absorbiert wird. Werte nahe 1 bedeuten eine hohe Absorption, Werte nahe 0 eine hohe Reflexion. Das bewertete Schalldämm-Maß (Rw) beschreibt die Fähigkeit eines Bauteils, Schall von einem Raum in einen anderen zu dämmen, und wird in Dezibel (dB) gemessen. Für den baulichen Schallschutz in Wohngebäuden sind gemäß der Norm DIN 4109 mindestens folgende Rw-Werte für einschalige Trennwände erforderlich: Schallschutzklasse I (SSK I): 50 dB, SSK II: 55 dB, SSK III: 60 dB.

Auch Einrichtungsgegenstände wie Stühle können indirekt zum Schallschutz beitragen, indem sie Schall absorbieren oder die Schallübertragung reduzieren. Zwar werden für Stühle selten spezifische Rw-Werte angegeben, jedoch können wir anhand des Materials und der Konstruktion ihre akustische Wirkung einschätzen. Ein vollgepolsterter Stuhl mit dicker Polsterung und Stoffbezug wird deutlich mehr Schall absorbieren als ein dünner Metallstuhl ohne Polsterung. Die folgende Tabelle gibt beispielhaft typische Schallabsorptionsgrade für Oberflächen und Richtwerte für die akustische Wirkung von Stuhltypen an.

Schallschutz- und Akustikbewertung von Materialien und Einrichtungsgegenständen
Material/Produkt Typische Anwendung/Merkmal Schallabsorptionsgrad (α) Beitrag zum Schallschutz/Akustik Typische Schallschutzklasse (SSK) für Bauteile
Teppichboden: Dicker Wollteppich Bodenbelag im Esszimmer 0.70 - 0.90 (bei tiefen Frequenzen) Hohe Schallabsorption, reduziert Trittschall und Raumhall Nicht direkt anwendbar (Einrichtung)
Stoffbezogene Stühle: Mit dichter Polsterung Esszimmerstühle 0.40 - 0.70 Signifikante Schallabsorption, reduziert Raumhall und verbessert Sprachverständlichkeit Nicht direkt anwendbar (Einrichtung)
Holzmöbel (glatt): Massivholztisch, lackierte Holzstühle Esstisch, Stuhlstruktur 0.10 - 0.20 Hohe Schallreflexion, kann zu starkem Raumhall führen Nicht direkt anwendbar (Einrichtung)
Ledermöbel: Glatte Lederbezüge Esszimmerstühle, Sitzbänke 0.20 - 0.30 Moderate Schallreflexion, weniger als blankes Holz, aber mehr als Stoff Nicht direkt anwendbar (Einrichtung)
Akustikpaneele: Spezialisierte Paneele für Wand/Decke Wandverkleidung, abgehängte Decke 0.80 - 1.00 Sehr hohe Schallabsorption, optimiert Raumakustik Nicht direkt anwendbar (Raumakustik-Maßnahme)
Gipskartonwand: Einfach, ohne Dämmung Raumtrennende Wand < 0.10 Geringe Schallabsorption (reflektierend) Typisch SSK I (ca. 30-40 dB Rw)
Mauerwerkswand: Ziegel, verputzt Raumtrennende Wand 0.05 - 0.10 Geringe Schallabsorption (reflektierend) Typisch SSK II-III (ca. 45-55 dB Rw)
Schallschutzwand: Mehrschichtig mit Dämmung Spezielle Trennwand Variabel, je nach Aufbau Hohe Schalldämmung Typisch SSK III-IV (ab 55 dB Rw)

Schallschutzklassen und Normen im Wohnungsbau

Der bauliche Schallschutz in Wohngebäuden wird in Deutschland durch die DIN 4109 geregelt, welche Mindestanforderungen an den Schallschutz festlegt, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner zu schützen. Diese Norm definiert verschiedene Schallschutzklassen (SSK) für Trennbauteile zwischen Nutzungseinheiten. Für Trennbauteile zwischen Wohnungen sind mindestens die Anforderungen der Schallschutzklasse II einzuhalten, für Nutzungseinheiten mit besonderen Lärmempfindlichkeiten, wie z.B. Kinderzimmer, Schlafzimmer oder Krankenzimmer, ist mindestens die Schallschutzklasse III gefordert. Eine Schallschutzklasse IV wird für besonders hohe Anforderungen an den Schallschutz eingesetzt.

Die Schallschutzklasse I (SSK I) stellt die geringsten Anforderungen dar und ist im Neubau von Wohnungen in der Regel nicht mehr zulässig. Sie bietet eine bewertete Luftschalldämmung von mindestens 30 dB. Die Schallschutzklasse II (SSK II) erfordert mindestens 32 dB bewertete Luftschalldämmung und ist die Mindestanforderung für Trennbauteile zwischen Wohnungen. Die Schallschutzklasse III (SSK III) mit mindestens 35 dB bewerteter Luftschalldämmung ist für Räume mit erhöhter Lärmempfindlichkeit, wie Schlafzimmer, notwendig. Die Schallschutzklasse IV (SSK IV) mit mindestens 37 dB bewerteter Luftschalldämmung wird für besonders ruhige Räume oder bei extremen Lärmquellen eingesetzt. Diese Werte sind Mindestanforderungen und in der Praxis werden oft höhere Dämmwerte angestrebt, um ein optimales Wohngefühl zu gewährleisten.

Praxisrelevanz und Messbarkeit von Schallschutzmaßnahmen

Die tatsächliche Verbesserung des Schallschutzes und der Akustik in einem Esszimmer hängt von der Kombination verschiedener Maßnahmen ab. Es reicht nicht aus, nur einen Aspekt zu optimieren, während andere vernachlässigt werden. Beispielsweise können akustisch günstige Stühle zwar den Raumhall reduzieren, aber wenn die angrenzenden Wände sehr dünn und schallundurchlässig sind, wird die Übertragung von Außengeräuschen weiterhin ein Problem darstellen. Die Messbarkeit des Schallschutzes erfolgt durch Schallpegelmessungen vor und nach der Implementierung von Maßnahmen. Fachgutachter können hierzu Schallpegelmesser und Nachhallzeitmesser einsetzen, um objektive Daten zu gewinnen.

Die Wirksamkeit von Schallschutzmaßnahmen ist auch im Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen und die Wohnqualität von großer Bedeutung. Ein gut gedämmtes Esszimmer ermöglicht es, entspannt zu speisen, ohne durch Lärm von außen oder aus anderen Räumen gestört zu werden. Ebenso wichtig ist eine angenehme Akustik innerhalb des Raumes, die klare Gespräche erlaubt und ein Gefühl von Behaglichkeit vermittelt. Bei der Planung von Umbauten oder Neugestaltungen sollte immer ein Fachmann für Akustik und Schallschutz konsultiert werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es um die Einhaltung von Schallschutzklassen für angrenzende Räume geht.

Typische Fehler beim Schallschutz im Esszimmer

Ein häufiger Fehler ist die ausschließliche Konzentration auf die optische Gestaltung des Esszimmers, ohne die akustischen Auswirkungen zu berücksichtigen. Hartböden, minimalistische Möbel mit harten Oberflächen und das Fehlen von schallabsorbierenden Materialien wie Teppichen oder schweren Vorhängen können schnell zu einem halligen Raumklima führen. Auch das Verschieben von Stühlen auf einem harten Boden ohne ausreichenden Schutz kann zu einem erheblichen Trittschallproblem führen, das sich durch die gesamte Gebäudestruktur fortpflanzt. Ein weiterer Fehler ist die Annahme, dass ein bestimmter Materialtyp pauschal gut oder schlecht für die Akustik ist, ohne die spezifische Ausführung und Oberflächenbehandlung zu betrachten.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Unterschätzung der Schallübertragung durch unsachgemäß ausgeführte oder unzureichende bauliche Maßnahmen. Beispielsweise können Fugen in Wänden, Hohlräume in Decken oder schlecht abgedichtete Fenster und Türen Schallbrücken bilden, die den gesamten Schallschutz kompromittieren. Auch die Wahl der falschen Stuhlfüße kann erhebliche Lärmbelästigung verursachen. Generell sollte man davon absehen, Schallschutz als nachträglichen Gedanken zu behandeln. Eine frühzeitige Planung und Integration von Schallschutzmaßnahmen ist wesentlich effektiver und kostengünstiger als eine nachträgliche Korrektur fehlerhafter Konstruktionen.

Handlungsempfehlungen für ein akustisch optimiertes Esszimmer

Für ein akustisch optimiertes Esszimmer sollten Sie auf eine Kombination aus Schallabsorption und -dämmung setzen. Beginnen Sie mit der Bodenfläche: Ein großer Teppich unter dem Esstisch ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Reduzierung des Raumhalls. Achten Sie bei den Stühlen auf Polsterungen oder Stoffbezüge, die Schallenergie absorbieren. Vermeiden Sie Stühle mit rein harten, glatten Oberflächen, wo immer möglich. Wenn Sie harte Stühle bevorzugen, rüsten Sie diese mit dicken Filzgleitern oder speziellen Schallschutzfüßen aus. Berücksichtigen Sie auch die Wandgestaltung: Schwere Vorhänge, Wandteppiche oder Akustikpaneele können die Schallreflexionen an den Wänden erheblich reduzieren.

Für den baulichen Schallschutz sollten Sie sicherstellen, dass Trennwände zu angrenzenden Wohn- oder Schlafräumen die erforderliche Schallschutzklasse nach DIN 4109 erfüllen. Dies kann durch massive Bauweisen oder den Einsatz von mehrschaligen Wandsystemen mit integrierter Dämmung erreicht werden. Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung aller Anschlüsse und Durchdringungen, um Schallbrücken zu vermeiden. Die Beleuchtung kann ebenfalls zur Atmosphäre beitragen, aber auch zur Akustik: Diffusere Lichtquellen und die Vermeidung von harten, schallreflektierenden Leuchten sind von Vorteil. Letztlich ist es die ganzheitliche Betrachtung aller Elemente, die zu einem angenehmen und funktionalen Essbereich führt.

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Lassen Sie Schallschutzwerte durch Fachgutachter bestätigen, um sicherzustellen, dass die Anforderungen erfüllt sind und um eine objektive Bewertung der Raumakustik zu erhalten.

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