Normen: Zisternenbau: Wichtige Tipps

Zisternenbau im Garten: Das gilt es zu beachten!

Zisternenbau im Garten: Das gilt es zu beachten!
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Zisternenbau im Garten: Das gilt es zu beachten!

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Zisternenbau im Garten – Normen & technische Standards

Der Bau einer Zisterne im Garten ist eine Investition in die nachhaltige Nutzung von Regenwasser, die sowohl die Umwelt schont als auch langfristig Kosten für Trinkwasser spart. Damit das System jedoch sicher, langlebig und funktional ist, müssen eine Reihe von technischen Normen und Qualitätsstandards beachtet werden. Diese Normen regeln nicht nur die bautechnische Ausführung und die Materialien, sondern auch die hydraulischen Anforderungen an Pumpen und die Filtertechnik. Der vorliegende Normen-Überblick ersetzt keine Rechtsberatung, sondern konzentriert sich auf die relevanten technischen Regelwerke des Bauwesens und der Wassertechnik.

Relevante Normen im Überblick

Für die Planung und den Bau einer Zisterne sind mehrere Normenbereiche maßgeblich. Im Mittelpunkt stehen die DIN 1989 (Regenwassernutzungsanlagen) und die DIN EN 12056 (Schwerkraftentwässerungsanlagen). Diese Normen legen die Anforderungen an die Berechnung, die Ausführung und die Sicherheit von Regenwasserspeichern fest. Darüber hinaus sind Normen für die Bauausführung von Erdarbeiten (z. B. DIN 4124) und für die Qualität des eingebauten Betons bei Fertigzisternen (DIN EN 206) zu berücksichtigen. Die korrekte Dimensionierung der Zisterne hängt von der Dachfläche und dem durchschnittlichen Niederschlag ab; hier liefert die DIN 1989-1 eine Berechnungsgrundlage, die die Regenmenge (Regenspende) und den Wasserbedarf für die Gartenbewässerung verknüpft.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Übersicht der wichtigsten technischen Normen
Norm-Nummer (Bezeichnung) Bezeichnung Bedeutung für den Zisternenbau Prüfung / Nachweis
DIN 1989-1 Regenwassernutzungsanlagen – Planung, Ausführung, Betrieb, Wartung Legt die Grundlagen für die Dimensionierung des Speichervolumens, die Berechnung des Regenwasserertrags und die Anforderungen an die Einleitung ins Kanalsystem fest. Nachweis der Jahresregenmenge und des Wasserbedarfs für die Gartenbewässerung
DIN EN 12056-3 Schwerkraftentwässerungsanlagen – Dachentwässerung Regelt die richtige Dimensionierung der Fallrohre und die Anbindung der Zisterne an die Dachentwässerung zur Vermeidung von Rückstau. Berechnung der Abflusskapazität nach Dachfläche und Regenspende
DIN EN 206 Beton – Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und Konformität Gilt für Fertigbetonzisternen. Definiert Anforderungen an Betonfestigkeit und Dichtigkeit, um Rissbildung und Wasserverlust zu vermeiden. Prüfung der Betonfestigkeitsklasse (z. B. C25/30) und der Wassereindringtiefe
DIN 4124 Baugruben und Gräben Regelt die Sicherheit bei Erdarbeiten, insbesondere die Standsicherheit von Baugrubenwänden und die Einhaltung von Mindestabständen (z. B. zur Böschung). Nachweis der Grabentiefe und Verbauart für den Zisterneneinbau
DIN EN 1717 Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen – Rückflussverhinderung Stellt sicher, dass kein Regenwasser in das Trinkwassernetz zurückfließen kann (Trennung von Regen- und Trinkwassernetz). Einbau eines Systemtrenners (z. B. freier Auslauf) gemäß DIN 1988

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Die Anwendung der genannten Normen gewährleistet, dass eine Zisterne nicht nur nach der Errichtung, sondern auch über die gesamte Lebensdauer hinweg zuverlässig arbeitet. So verhindert die DIN 1989-1 eine Über- oder Unterdimensionierung des Speichers: Ein zu kleiner Tank kann bei Starkregen übertreten, ein zu großer Tank führt zu unnötigen Kosten und stehendem Wasser. Die DIN EN 12056-3 sorgt dafür, dass das Regenfallrohr korrekt an die Zisterne angebunden ist und dass eine Ablaufsicherung (Notüberlauf) vorhanden ist, um bei vollem Behälter einen Rückstau ins Dach zu vermeiden. Die DIN EN 1717 ist besonders wichtig, wenn die Zisterne auch für die Bewässerung von Gemüsebeeten oder die Toilettenspülung genutzt wird, da sie die hygienische Trennung von Regen- und Trinkwasser sicherstellt. Ohne diese Normen steigt das Risiko von Bauschäden (z. B. Risse im Beton durch Frost), hygienischen Belastungen (Algenwachstum) und rechtlichen Problemen bei einer späteren Grundstücksnutzung.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben den Bauprodukten-Normen spielen RAL-Gütezeichen eine zentrale Rolle für die Qualitätssicherung. Besonders relevant ist das RAL-GZ 956 für Regenwasserfilter und Zisternenanlagen des Güteschutzgemeinschaft Regenwasser e. V.. Dieses Zeichen bestätigt, dass das Produkt (z. B. ein Vorfilter oder ein Filterkorb) hinsichtlich Durchflussrate, Filterfeinheit und Standfestigkeit geprüft wurde. Für die Zisterne selbst gibt es kein eigenständiges RAL-Gütezeichen, aber die geprüften Komponenten (Filter, Pumpen, Deckel) sollten das RAL-Zeichen tragen. Für die Zisternenpumpe ist die Einhaltung der DIN EN 60335-2-41 (Sicherheit von Pumpen für Flüssigkeiten) sowie eine Zertifizierung durch CE und GS (geprüfte Sicherheit) entscheidend. Bei Fertigbetonzisternen bieten Überwachungszeichen der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik (z. B. durch die Landesstelle für Bautechnik) eine zusätzliche Sicherheit.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf einer Zisterne (egal ob Beton- oder Kunststoff-Ausführung) sollten Sie als privater Bauherr folgende Punkte anhand der technischen Dokumentation prüfen: 1.) Liegt eine Herstellererklärung zur DIN 1989-1 vor (z. B. mit Angabe des Speichervolumens und der errechneten Jahresregenmenge)? 2.) Ist die Zisterne mit einer Ablaufsicherung (Notüberlauf) ausgestattet, die den Vorgaben der DIN EN 12056-3 entspricht? 3.) Sind die verwendeten Filterkörbe und Vorfilter nach RAL-GZ 956 zertifiziert? 4.) Entspricht die Zisternenpumpe der DIN EN 60335-2-41 und trägt ein GS-Prüfzeichen? 5.) Ist das Tankmaterial (Beton oder PE) den örtlichen Frostbedingungen gewachsen (z. B. Frosttiefe von 80 cm nach DIN 1054)? Fehlen diese Angaben oder sind sie unklar, sollte der Fachbetrieb nach aktuellem Stand die Normnummern verifizieren.

Handlungsempfehlungen

Nach aktuellem Stand empfehlen wir folgende konkrete Schritte: Lassen Sie die Baudimensionierung von einem Fachbetrieb oder einem Ingenieurbüro für Wasserwirtschaft auf Basis der DIN 1989-1 durchführen. Bestehen Sie beim Hersteller auf die Vorlage der CE-Konformitätserklärung für die Zisterne und die RAL-GZ 956-Zertifikate für die Filterkomponenten. Achten Sie bei der Installation der Pumpe auf die Einhaltung der DIN EN 1717 (Rückflussverhinderung). Dokumentieren Sie alle Materialien und Zertifikate für den Fall einer späteren Grundstücksprüfung oder eines Wasserschadens. Planen Sie jährliche Wartungsarbeiten nach Herstellerangaben (z. B. Reinigung des Filterkorbs, Überprüfung der Ablaufsicherung) ein.

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Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

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Der Bau einer Zisterne im Garten zur Regenwassernutzung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Angesichts steigender Wasserpreise und der Notwendigkeit, wertvolle Ressourcen zu schonen, bietet die Sammlung und Speicherung von Regenwasser eine nachhaltige und kostengünstige Lösung für die Gartenbewässerung und darüber hinaus. Um sicherzustellen, dass eine solche Anlage nicht nur funktional, sondern auch sicher und langlebig ist, spielen technische Normen und Qualitätsstandards eine entscheidende Rolle. Diese regeln verschiedenste Aspekte, von der Materialauswahl über die Installation bis hin zur langfristigen Wartung.

Obwohl der Zisternenbau auf den ersten Blick primär eine bauliche und technische Angelegenheit im Garten zu sein scheint, ist die dahinterliegende Infrastruktur und die Verbindung zu bestehenden Gebäuden, insbesondere im Hinblick auf die Wasserzuführung und -abführung, stark durch technische Normen geregelt. Die Regenwassernutzungsanlage selbst, die ein wesentlicher Bestandteil des Zisternenbaus ist, greift auf etablierte Prinzipien der Wasserwirtschaft, des Umweltschutzes und der Bauphysik zurück. Die Auswahl geeigneter Materialien, die Dichtheit des Systems, die Vermeidung von Rückständen und die sichere Handhabung des gespeicherten Wassers sind allesamt Bereiche, in denen technische Regelwerke und Normen die Sicherheit und Effizienz gewährleisten. So sorgt beispielsweise die korrekte Dimensionierung und Installation von Zulauf- und Ablaufrohren, filtern und Pumpen nicht nur für die Funktionalität der Zisterne, sondern auch für die Vermeidung von Problemen wie Überschwemmungen oder Verunreinigungen, was wiederum die Relevanz technischer Standards unterstreicht. Selbst die Art der Verfüllung und Bettung des Speichers unterliegt grundlegenden Prinzipien der Bodenmechanik und der Standsicherheit, die in technischen Regelwerken Berücksichtigung finden.

Relevante Normen im Überblick

Der Zisternenbau und die damit verbundene Regenwassernutzung sind von verschiedenen technischen Normen und Regelwerken betroffen, die sicherstellen sollen, dass die Anlagen sicher, langlebig und umweltverträglich sind. Diese Normen decken ein breites Spektrum ab, von den Materialien, die für den Bau und die Installation verwendet werden dürfen, bis hin zu den Anforderungen an die Hygiene des gespeicherten Wassers, insbesondere wenn es nicht nur zur Gartenbewässerung, sondern auch für andere Zwecke verwendet werden soll. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich hierbei um technische Standards handelt, die von anerkannten Organisationen wie dem Deutschen Institut für Normung (DIN) oder internationalen Gremien wie der ISO (International Organization for Standardization) erarbeitet und veröffentlicht werden. Diese Normen sind keine Gesetze im juristischen Sinne, sondern definieren den Stand der Technik und werden häufig als Grundlage für Verträge und Bauvorschriften herangezogen.

Bei der Errichtung einer Zisterne sind insbesondere Normen und Regelwerke relevant, die sich mit der Abwasserbehandlung, dem Wassermanagement und den Anforderungen an Behälter und Rohrleitungen befassen. Auch Normen zur Trinkwasserhygiene können indirekt relevant sein, falls eine Verbindung zum Hauswasserleitungsnetz besteht oder eine Nutzung für sanitäre Zwecke angedacht ist. Die Einhaltung dieser Standards gewährleistet nicht nur die Qualität des Regenwassers, sondern auch die Sicherheit der Nutzer und den Schutz der Umwelt. Die fortlaufende Überprüfung und Aktualisierung dieser Normen spiegelt den technologischen Fortschritt und neue Erkenntnisse im Bereich des nachhaltigen Bauens und der Ressourcenschonung wider.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über beispielhafte Normen und Regelwerke, die für den Zisternenbau und die Regenwassernutzung von Relevanz sein können. Es ist zu betonen, dass dies eine exemplarische Auswahl ist und die tatsächliche Relevanz je nach spezifischer Anwendung und lokal geltenden Bestimmungen variieren kann. Die Bezeichnungen und Bedeutungen dienen zur Orientierung; für detaillierte Informationen und verbindliche Aussagen sind die Originaldokumente der jeweiligen Normungsorganisationen zu konsultieren.

Relevante Normen und Regelwerke für den Zisternenbau und die Regenwassernutzung
Norm/Regelwerk Bezeichnung Bedeutung im Kontext Zisternenbau Prüfung / Relevanz
DIN 1986-100 Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke – Teile: Zusätzliche Bestimmungen zu DIN EN 752 und DIN EN 12056 Regelt die Planung, Ausführung und Instandhaltung von Entwässerungsanlagen, einschließlich Regenwassernutzungsanlagen. Wichtig für die Dimensionierung von Leitungen, den Anschluss der Zisterne und den Überlauf. Planung und Ausführung; ggf. Nachweis durch Fachplaner.
DIN EN 12056 (alle Teile) Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden Grundlegende Normen für Entwässerungssysteme. Während sie sich primär auf die Entwässerung innerhalb von Gebäuden konzentrieren, sind die Prinzipien der Strömungsmechanik und der Materialanforderungen auch für die Zuleitungen zur Zisterne relevant. Indirekte Relevanz für die Planung der Regenwasserableitung vom Dach zum Fallrohr.
DIN EN 1610 Verlegung von Abwasserleitungen und -kanälen außerhalb von Gebäuden Beschreibt die Anforderungen an die Verlegung von erdverlegten Rohrleitungen, was für die Zulauf- und Ablaufrohre der Zisterne von Bedeutung ist. Hierzu gehören Anforderungen an die Bettung, die Verlegung und die Dichtheit. Besonders relevant für die Installation der Rohranschlüsse an der Zisterne und die Verlegung im Erdreich.
DIN 4095 Boden und Fels – Boden- und Felsmechanik – Erdarbeiten im Bauwesen Diese Norm befasst sich mit den Eigenschaften von Böden und deren Verhalten bei baulichen Maßnahmen. Sie ist wichtig für die Beurteilung der Standsicherheit und die Wahl der richtigen Bettung für die Zisterne. Fundamentale Bedeutung für die Standsicherheit der Zisterne und die Vermeidung von Setzungen.
DIN 18014 Blitzschutz – Anforderungen, Planung und Ausführung Obwohl nicht direkt für die Zisterne selbst, ist diese Norm wichtig, wenn die Zisterne in der Nähe von Blitzschutzanlagen oder in Bereichen mit hoher Blitzschlaggefahr liegt. Sie kann auch relevante Hinweise zur Erdung enthalten. Prüfung bei Installation in der Nähe von Gebäuden oder erhöhter Blitzgefahr.
DIN ISO 9001 Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen Diese Norm ist nicht spezifisch für Zisternen, sondern für Qualitätsmanagement in Unternehmen. Hersteller von Zisternen und Komponenten, die nach dieser Norm zertifiziert sind, bieten oft ein höheres Maß an Produktqualität und Zuverlässigkeit. Indirekte Relevanz über die Qualität der eingesetzten Produkte und Komponenten.
DVGW-Arbeitsblätter (z.B. W 400-2) Wasserverteilung – Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Wasserverteilungsanlagen Diese Regelwerke des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) sind zwar primär für Trinkwasser ausgelegt, aber Teile der Hygiene- und Materialanforderungen können bei der Nutzung von Regenwasser für weitergehende Zwecke (z.B. Toilettenspülung) relevant werden. Prüfung bei Systemen, die eine Verbindung zu Trinkwasserinstallationen oder eine erhöhte hygienische Anforderung aufweisen.

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Technische Normen und Regelwerke sind das Fundament für Sicherheit, Qualität und Funktionalität im Bauwesen. Sie repräsentieren den anerkannten Stand der Technik und werden von Experten aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung erarbeitet. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie verbindliche Kriterien für die Herstellung, die Installation und die Nutzung von Bauprodukten und -verfahren festlegen. Dies schafft Vertrauen und Planbarkeit für alle Beteiligten – von den Herstellern über die Planer und Handwerker bis hin zum Endverbraucher.

Im Kontext des Zisternenbaus sorgen Normen dafür, dass die verbauten Materialien den Anforderungen an Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und Wasserqualität genügen. Sie definieren, wie die Zisterne korrekt eingebaut werden muss, um ein sicheres Fundament zu gewährleisten und das Risiko von Beschädigungen oder Setzungen zu minimieren. Weiterhin spielen sie eine Rolle bei der Dimensionierung von Zulauf- und Ablaufrohren, um eine effiziente Sammlung und geregelte Ableitung von überschüssigem Wasser zu gewährleisten und so Überschwemmungen zu vermeiden. Die Einhaltung von Normen ist somit essentiell für die Langlebigkeit der Zisterne und die Vermeidung von Folgeschäden.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben den reinen Normen gibt es auch Gütezeichen und Zertifizierungen, die als zusätzliche Vertrauensindikatoren dienen können. Diese werden von unabhängigen Prüfinstituten vergeben und bestätigen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung bestimmten Qualitäts- und Leistungsanforderungen entspricht. Bei Zisternen und den dazugehörigen Komponenten wie Pumpen oder Filtern können solche Siegel einen Mehrwert bieten. Sie signalisieren, dass die Produkte strengen Prüfungen unterzogen wurden und bestimmte Leistungsmerkmale erfüllen, die über die reine Konformität mit einer Norm hinausgehen können.

Ein RAL-Gütezeichen beispielsweise, das in Deutschland eine hohe Reputation genießt, steht für besondere Güte und geprüfte Qualität. Wenn Hersteller von Zisternen oder Komponenten ihre Produkte mit einem solchen Zeichen versehen, signalisieren sie damit ein besonderes Engagement für Qualität und Kundenzufriedenheit. Diese Zeichen sind oft das Ergebnis von freiwilligen Prüfungen und Audits, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Sie können dem Bauherrn eine zusätzliche Sicherheit geben, dass er ein hochwertiges und zuverlässiges Produkt erwirbt, das den Anforderungen an eine langlebige und funktionale Regenwassernutzungsanlage gerecht wird.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf einer Zisterne oder einzelner Komponenten für den Zisternenbau ist es ratsam, sich über die relevanten Normen und Standards zu informieren und auf entsprechende Kennzeichnungen zu achten. Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte explizit nach den geltenden Normen, beispielsweise mit einem Hinweis auf die DIN-Norm, die erfüllt wird. Diese Informationen sollten auf dem Produkt selbst, in der technischen Dokumentation oder auf der Website des Herstellers zu finden sein. Die sorgfältige Prüfung dieser Angaben hilft, die Qualität und Konformität der gekauften Materialien sicherzustellen.

Es ist auch ratsam, sich bei Fachbetrieben oder Fachhändlern nach normkonformen Produkten zu erkundigen. Diese sind oft über den aktuellen Stand der Technik und die relevanten Normen informiert und können fundierte Empfehlungen geben. Die Investition in normkonforme Produkte mag auf den ersten Blick teurer erscheinen, zahlt sich aber langfristig durch eine höhere Langlebigkeit, geringere Wartungskosten und die Vermeidung von teuren Nachbesserungen aus. Eine frühzeitige Beschäftigung mit den technischen Anforderungen minimiert Risiken und gewährleistet eine funktionierende und sichere Regenwassernutzungsanlage.

Handlungsempfehlungen

Für Bauherren und Heimwerker, die eine Zisterne im Garten planen und errichten möchten, lassen sich aus der Beachtung technischer Normen und Standards folgende Handlungsempfehlungen ableiten. Zunächst sollte eine gründliche Planung erfolgen, die die lokalen Gegebenheiten wie Bodenbeschaffenheit und Grundwasserstand berücksichtigt. Informieren Sie sich über die genauen Anforderungen der zuständigen Behörden bezüglich Anzeigepflichten oder Genehmigungsverfahren. Die Auswahl einer geeigneten Zisterne und der dazugehörigen Komponenten sollte auf Basis der jeweils geltenden Normen erfolgen. Achten Sie auf entsprechende Kennzeichnungen und Zertifizierungen der Produkte.

Beauftragen Sie für die Installation, insbesondere bei komplexeren Systemen oder bei Anschluss an das Hausnetz, qualifizierte Fachbetriebe, die mit den einschlägigen Normen und Regelwerken vertraut sind. Die korrekte Verlegung der Rohrleitungen, die fachgerechte Einbettung der Zisterne und die sichere Installation der Pumpentechnik sind entscheidend für die Funktionalität und Langlebigkeit der Anlage. Regelmäßige Wartung und Inspektion gemäß den Herstellerangaben und technischen Empfehlungen sind unerlässlich, um die einwandfreie Funktion über Jahre hinweg zu gewährleisten. Dokumentieren Sie alle Schritte und verwendeten Materialien, was im Falle von späteren Fragen oder Problemen von Vorteil sein kann.

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