Normen: Zaun bauen: Planung & Umsetzung

Zaun bauen: Was ist bei der Planung zu bedenken?

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Zaun bauen: Was ist bei der Planung zu bedenken?

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Zaunbau planen – Normen & technische Standards

Die Planung eines Zaunbaus umfasst zahlreiche Aspekte von Sicherheit, Materialauswahl und Standortbestimmung. Diese Überlegungen stehen in direktem Zusammenhang mit technischen Normen, die die Qualität, Stabilität und Langlebigkeit von Zaunanlagen sicherstellen. Beispielsweise legen Normen für Baustoffe wie Holz oder Metall die erforderlichen Materialeigenschaften fest, während technische Regelwerke zur Windlast oder zur Gründung die Tragfähigkeit der gesamten Konstruktion definieren. Ohne die Berücksichtigung dieser Normen könnte ein Zaun bereits nach kurzer Zeit instabil werden oder den Anforderungen an den Sicht- und Lärmschutz nicht genügen. Der folgende Bericht gibt einen Überblick über die wesentlichen Normen und Standards, die bei der Planung und Umsetzung eines Zaunprojekts beachtet werden sollten.

Relevante Normen im Überblick

Für den Bau eines Zauns sind verschiedene technische Regelwerke relevant, die je nach Material, Bauweise und Standort variieren. Grundlegend ist die DIN 1055 (Einwirkungen auf Tragwerke), die unter anderem die Windlasten auf freistehende Bauteile wie Zäune definiert. Gerade bei hohen Sichtschutzzäunen oder in windexponierten Lagen ist die korrekte Berechnung der Windlast nach dieser Norm entscheidend für die Standsicherheit. Zudem spielen Normen für die Gründung eine wichtige Rolle: Die DIN 1054 (Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau) regelt, wie Fundamente und Pfostenträger im Boden verankert werden müssen, um eine dauerhafte Stabilität zu gewährleisten. Besonders bei Zäunen auf weichen Böden oder in Hanglagen ist die Beachtung dieser Normen unerlässlich. Auch die Materialeigenschaften sind genormt: Für Holzzäune gibt die DIN 68800 (Holzschutz) vor, wie das Holz gegen Feuchtigkeit, Pilze und Insekten zu schützen ist, während Metallzäune nach der DIN EN 10346 (Kontinuierlich schmelztauchveredelte Flacherzeugnisse) hinsichtlich ihrer Korrosionsbeständigkeit klassifiziert sind. Für Kunststoffzäune gelten je nach Material (z.B. PVC oder WPC) produktspezifische Normen wie die DIN EN 13245 (Kunststoff-Rohrleitungssysteme) oder entsprechende Herstellernormen. Darüber hinaus sind für die Montage von Zaunelementen die DIN 18330 (VOB – Zimmer- und Holzbauarbeiten) und die DIN 18334 (VOB – Tischlerarbeiten) relevant, die Ausführungsqualitäten und Toleranzen festlegen.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Wichtige Normen und ihre Bedeutung für den Zaunbau
Norm/Regelwerk Bezeichnung Bedeutung für den Zaunbau Prüfung
DIN 1055 Einwirkungen auf Tragwerke Definiert Schnee- und Windlasten, die auf Zaunflächen wirken; Grundlage für die Dimensionierung von Pfosten und Fundamenten Berechnung der Windlast in Abhängigkeit von Höhe und Standort
DIN 1054 Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau Regelt die Tragfähigkeit des Bodens und die erforderliche Gründungstiefe von Pfostenträgern Bodenuntersuchung bzw. Standsicherheitsnachweis nach aktuellem Stand
DIN 68800 Holzschutz Gibt Maßnahmen zum Schutz von Holzbauteilen gegen Feuchtigkeit, Pilze und Insekten vor; wichtig für die Haltbarkeit von Holz- und Staketenzäunen Prüfung der Holzfeuchte, Kontrolle der Imprägnierung
DIN EN 10346 Kontinuierlich schmelztauchveredelte Flacherzeugnisse Klassifiziert die Korrosionsbeständigkeit von metallischen Zaunelementen (z.B. Doppelstabmatten, Gitter) Prüfung der Zinkschichtdicke, Salzsprühtest
DIN EN 13245 Kunststoff-Rohrleitungssysteme Relevant für die Materialeigenschaften von Kunststoffprofilen; regelt u.a. UV-Beständigkeit und Schlagfestigkeit Herstellerangaben und CE-Kennzeichnung prüfen

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Normen wie die DIN 1055 zur Windlast sind nicht etwa bürokratische Hürden, sondern essenzielle Planungswerkzeuge. Ein Zaun ohne Berücksichtigung der vorherrschenden Windlast kann bei starkem Sturm umknicken oder seine Verankerung lösen. Die DIN 1054 zur Gründung stellt sicher, dass die Pfosten nicht mit der Zeit absacken oder sich neigen, was nicht nur die Optik beeinträchtigt, sondern auch die Funktion als Sichtschutz oder Abgrenzung gefährdet. Der Holzschutz nach DIN 68800 unterscheidet zwischen verschiedenen Gefährdungsklassen: Ein Zaun im Erdreich (Klasse 4) benötigt einen deutlich höheren Schutz als ein Zaun im Außenbereich mit Dachüberstand (Klasse 2). Die Missachtung dieser Norm führt zwangsläufig zu vorzeitigem Verfall und damit zu höheren Kosten. Bei Metallzäunen ist die DIN EN 10346 die Referenz für die Korrosionsbeständigkeit. Ein Zaun mit geringer Zinkschichtdicke rostet unter Umständen bereits nach wenigen Jahren, während normgerechte Produkte eine Lebensdauer von Jahrzehnten erreichen können. Auch die VOB-Normen (z.B. DIN 18330) definieren, wie sauber und präzise gearbeitet werden muss: Sie legen Toleranzen für den Abstand der Pfosten oder die Geradheit der Zaunelemente fest. Wer einen Fachbetrieb beauftragt, sollte daher auf die Einhaltung dieser Normen bestehen, da sie die Grundlage für eine mangelfreie Leistung sind.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Für Zaunsysteme gibt es keine einheitliche, verpflichtende Zertifizierung wie das RAL-Gütezeichen, wohl aber produktspezifische Prüfungen und Kennzeichnungen. Für Holzzäune ist die CE-Kennzeichnung nach der Bauproduktenverordnung (EU) relevant, sofern das Produkt in den Geltungsbereich harmonisierter Normen fällt. Diese Kennzeichnung bestätigt, dass das Produkt die grundlegenden Anforderungen an die Sicherheit erfüllt, gibt aber keine Auskunft über die Gestaltungsqualität. Viele Hersteller verweisen auf die PEFC- oder FSC-Zertifizierung für das verwendete Holz, was eine nachhaltige Forstwirtschaft belegt. Bei Metallzäunen ist die Angabe der Zinkschichtdicke (gemessen in Mikrometer) ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Seriöse Anbieter veröffentlichen diese Werte auf Anfrage oder in ihren technischen Datenblättern. Zudem gibt es für Doppelstabmattenzäune oft die Angabe der Drahtstärke nach der DIN EN 10244 (Stahldraht und Drahterzeugnisse – Überzüge aus Nichteisenmetallen). Ein Gütesiegel wie "RAL Gütezeichen" existiert für Zäune nur in sehr spezifischen Bereichen, beispielsweise für Sichtschutzelemente. Generell empfiehlt es sich, auf die Herstellererklärung zur Leistungsbeständigkeit (DoP) zu achten, die bei CE-gekennzeichneten Bauprodukten Pflicht ist. Diese enthält die wesentlichen technischen Eigenschaften wie Standsicherheit, Brandverhalten oder Schallschutz.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf von Zaunelementen sollten Sie unbedingt auf die CE-Kennzeichnung und die dazugehörige Leistungserklärung achten. Diese dokumentiert, dass das Produkt nach den relevanten europäischen Normen (z.B. EN 12839 für Maschendraht oder EN 13331 für Stabgitter) geprüft wurde. Fragen Sie Ihren Baustoffhändler oder den Hersteller gezielt nach den technischen Datenblättern. Darin finden Sie Angaben zur Windlastklasse, zur maximalen Stützweite der Pfosten und zur Materialqualität (z.B. Holzfeuchte nach DIN 68800). Achten Sie bei Holzzäunen auf eine lamellierte oder kesseldruckimprägnierte Ausführung, die den Anforderungen der Gefährdungsklasse 3 oder 4 entspricht. Bei Metallzäunen ist die Zinkschichtdicke ein entscheidendes Kriterium: Je nach Umgebung (z.B. Küstennähe oder Industriegebiet) sollte diese nach aktuellem Stand mindestens 85 Mikrometer betragen. Verlangen Sie im Zweifel ein Prüfzeugnis zur Korrosionsbeständigkeit. Auch die Verarbeitungsqualität ist normrelevant: Die Schweißnähte bei Gitterzäunen sollten glatt und ohne Risse sein (Prüfung nach DIN EN ISO 5817 – Schmelzschweißverbindungen). Ein seriöser Fachbetrieb wird Ihnen auf Nachfrage die Einhaltung dieser Normen bestätigen können.

Handlungsempfehlungen

Gehen Sie bei der Zaunplanung systematisch vor: 1. Spannen Sie die Grenzen ab und prüfen Sie den Bebauungsplan, um die maximal zulässige Höhe und den Abstand zu Nachbargrundstücken zu klären. 2. Ermitteln Sie die örtlichen Windverhältnisse – ein Zaun in freier Lage oder an der Küste benötigt eine verstärkte Konstruktion nach DIN 1055. 3. Wählen Sie das Material abhängig von Beanspruchung und Optik: Für hohe Sichtschutzzäune eignen sich stabile Doppelstabmatten oder druckimprägnierte Holzlamellen (nach DIN 68800). 4. Planen Sie die Gründung gemäß DIN 1054: Bei weichen Böden ist ein Punktfundament aus Beton mit einer Tiefe von mindestens 80 cm empfehlenswert. 5. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb, der Ihnen die Einhaltung der relevanten Normen schriftlich bestätigt. 6. Dokumentieren Sie die Ausführung – das hilft im Streitfall und bei etwaigen Gewährleistungsansprüchen. 7. Pflegen Sie den Zaun gemäß den Herstellervorgaben: Für Holzzäune bedeutet das regelmäßige Nachimprägnierung, für Metallzäune die Kontrolle auf Korrosionsstellen.

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Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Zaun bauen – Normen & technische Standards im Überblick

Der Bau eines Zauns mag auf den ersten Blick eine rein handwerkliche und gestalterische Aufgabe sein. Doch gerade im Bauwesen spielen Normen und technische Regelwerke eine entscheidende Rolle, um Sicherheit, Langlebigkeit und die Einhaltung rechtlicher sowie nachbarschaftlicher Belange zu gewährleisten. Auch wenn der Kern des Zaunbaus nicht primär durch DIN-Normen im Sinne von Produktstandards diktiert wird, so greifen doch übergeordnete technische Regelwerke und Gütezeichen, die die Qualität und die Anforderungen an Bauvorhaben, die eine Grundstücksgrenze betreffen, definieren. Die sorgfältige Beachtung dieser Standards schützt vor Konflikten, gewährleistet die Funktion des Zauns und trägt zum Wert der Immobilie bei.

Relevante Normen und Regelwerke im Überblick

Beim Bau eines Zauns sind vor allem lokale Bauvorschriften und technische Regelwerke von Bedeutung, da es sich um eine bauliche Maßnahme auf dem Grundstück handelt. Es gibt keine spezifischen DIN-Normen, die jeden einzelnen Zauntyp bis ins Detail vorschreiben, jedoch können Normen für einzelne Komponenten wie Schrauben, Pfosten oder Betonzusätze relevant sein. Die wesentlichen Kriterien für den Zaunbau lassen sich jedoch aus allgemeinen bauaufsichtlichen Bestimmungen, der Landesbauordnung und gegebenenfalls aus Bebauungsplänen ableiten. Diese definieren beispielsweise zulässige Höhen, Abstände zu Nachbargrundstücken und Anforderungen an die Standsicherheit. Auch die Qualität der verwendeten Materialien kann indirekt durch Normen für diese Materialien (z.B. für Holzschutz, Korrosionsschutz von Metallen) beeinflusst werden.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Obwohl es keine direkte Norm für den "Zaunbau" als Ganzes gibt, sind für die einzelnen Bauteile und die Ausführung Regelwerke und Normen relevant. Diese Tabelle zeigt beispielhaft, welche Art von Standards im Kontext des Zaunbaus beachtet werden sollten. Die genaue Anwendung hängt stark von den örtlichen Gegebenheiten und den verwendeten Materialien ab. Es ist essenziell, sich bei der zuständigen Baubehörde über geltende Vorschriften zu informieren, da diese über allgemeinen Regelwerken stehen.

Relevante Normen und Regelwerke im Zaunbau
Norm/Regelwerk Bezeichnung Bedeutung für den Zaunbau Prüfung/Hinweis
Landesbauordnung (LBO): z.B. NRW BauO, BayBO Sonderbauten, Einfriedungen, Abstandsflächen Regelt die Zulässigkeit von Einfriedungen, deren Höhe, Grenzabstände und gegebenenfalls Genehmigungspflichten je nach Bundesland und Gemeindesatzung. Vor Baubeginn unbedingt bei der zuständigen Baubehörde erkundigen.
DIN 4109: Schallschutz im Hochbau Schallschutz, Nachhall Relevant, wenn der Zaun als Schallschutzmaßnahme dienen soll, z.B. an stark befahrenen Straßen. Definiert Mindestanforderungen an den Schallschutz. Für reine Grundstückseinfriedungen selten die primäre Norm, aber relevant für spezielle Anforderungen.
DIN EN 13193: Zäune – Begriffe Definitionen von Zaunkomponenten und -typen Schafft eine einheitliche Begriffsbasis für die Beschreibung von Zäunen, was für Spezifikationen und Angebote wichtig ist. Hilfreich für die Kommunikation mit Herstellern und Fachbetrieben.
DIN EN 10219: Kaltgefertigte Hohlprofile aus unlegiertem und feinkörnigem Baustahl Stahlprofile für Pfosten und Rahmen Definiert die Eigenschaften und Anforderungen an Stahlprofile, die häufig als tragende Elemente für Metallzäune verwendet werden. Sicherstellung der Tragfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit, je nach Werkstoffgüte.
DIN EN 10025: Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustahl Stahlprofile und Flachprodukte Ähnlich wie EN 10219, für warmgewalzte Stahlteile, die im Zaunbau eingesetzt werden können. Materialgüte entscheidend für Langlebigkeit und Stabilität.
RAL-Gütezeichen (z.B. für Holzschutz) Qualitätszeichen für bestimmte Produktgruppen Gütezeichen können für Materialien wie Holz oder für die Verarbeitung relevant sein und garantieren bestimmte Qualitätsstandards und Prüfungen. Ein Gütezeichen gibt eine zusätzliche Sicherheit für die Qualität des Produkts oder der Leistung.

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Normen und technische Regelwerke bilden das Fundament für Qualität, Sicherheit und Funktionalität im Bauwesen. Sie sind das Ergebnis umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie des gesammelten Wissens von Experten und Anwendern. Im Kontext des Zaunbaus sorgen sie dafür, dass die errichtete Einfriedung nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch den statischen Anforderungen, den örtlichen Vorschriften und den Nachbarrechten gerecht wird. Beispielsweise stellt eine normgerechte Ausführung der Pfostenfundamente sicher, dass der Zaun auch starken Windlasten standhält und nicht umkippt, was eine Gefahr für Personen und Sachwerte darstellen könnte. Die Einhaltung von Abstandsflächen und Grenzabständen, die in Bauordnungen oder Bebauungsplänen festgelegt sind, verhindert zudem Nachbarschaftsstreitigkeiten und rechtliche Probleme.

Die Bedeutung von Normen liegt in ihrer Vereinheitlichung und Standardisierung. Sie schaffen eine gemeinsame Sprache und gemeinsame Erwartungen zwischen Bauherren, Planern, Handwerkern und Behörden. Wenn beispielsweise von einem "Doppelstabmattenzaun" gesprochen wird, geben die entsprechenden Normen und Herstellerrichtlinien klare Vorgaben zur Materialstärke, den Abmessungen und der Montage, die eine vergleichbare Qualität sicherstellen. Dies erleichtert die Auswahl des richtigen Produkts und die Beurteilung der angebotenen Leistungen. Die Zertifizierung nach relevanten Normen kann auch ein Indikator für die Zuverlässigkeit eines Produkts oder einer Dienstleistung sein.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Während es keine übergreifende Zertifizierung für den "Zaunbau" gibt, so sind doch für einzelne Komponenten und Materialien Gütezeichen und Zertifizierungen von hoher Relevanz. Insbesondere bei Holzprodukten spielen RAL-Gütezeichen eine wichtige Rolle. Sie garantieren, dass das Holz nach bestimmten Kriterien behandelt wurde, beispielsweise hinsichtlich seiner Dauerhaftigkeit oder des Holzschutzes gegen Pilz- und Insektenbefall. Dies ist entscheidend für die Langlebigkeit eines Holzzauns. Auch für Metallkomponenten, wie verzinkte Stahlteile, existieren Normen (z.B. DIN EN ISO 1461 für Feuerverzinkung), die die Qualität der Korrosionsschutzschicht sicherstellen.

Solche Gütezeichen und Zertifizierungen bieten dem Verbraucher eine zusätzliche Sicherheit. Sie zeigen an, dass die Produkte oder die Herstellungsverfahren von unabhängigen Stellen geprüft wurden und bestimmten Qualitätsstandards entsprechen. Beim Kauf von Zaunelementen oder bei der Beauftragung eines Fachbetriebs sollte daher auf solche Kennzeichnungen geachtet werden. Sie sind zwar nicht immer gesetzlich vorgeschrieben, stellen aber einen Mehrwert dar und können langfristig Kosten durch Austausch oder Reparaturen sparen. Die Suche nach Herstellern oder Produkten mit entsprechenden Gütezeichen kann eine gute Strategie sein, um die Qualität des eigenen Zaunprojekts zu erhöhen.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf von Zaunelementen, Pfosten, Toren oder anderen Zubehörteilen ist es ratsam, die technischen Spezifikationen genau zu prüfen und auf die Einhaltung relevanter Normen zu achten. Dies gilt insbesondere für Metallzäune, bei denen die Materialstärke, die Art der Beschichtung (z.B. Pulverbeschichtung, Verzinkung) und die Verarbeitung entscheidend für die Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit sind. Für Holzzäune sind die Holzart, die Qualität der Oberflächenbehandlung und gegebenenfalls vorhandene Gütezeichen für den Holzschutz wichtige Kriterien. Informieren Sie sich beim Hersteller oder Händler über die Normenkonformität der angebotenen Produkte.

Die Windlast ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der bei der Auswahl und Planung berücksichtigt werden muss. Hohe oder dicht gewebte Zäune sind stärkerem Wind ausgesetzt und erfordern stabilere Pfosten und Fundamente. Normen oder Herstellerangaben zur Windstabilität können hier Hinweise geben. Bei der Beschaffung von Befestigungsmaterialien wie Schrauben oder Dübeln sollte ebenfalls auf die Einhaltung einschlägiger Normen für den jeweiligen Anwendungsbereich (z.B. korrosionsgeschützte Schrauben für den Außenbereich) geachtet werden. Eine sorgfältige Prüfung vor dem Kauf hilft, teure Fehlentscheidungen zu vermeiden und stellt sicher, dass der Zaun den Anforderungen langfristig gerecht wird.

Handlungsempfehlungen

Bevor Sie mit dem Bau eines Zauns beginnen, ist eine gründliche Recherche unerlässlich. Informieren Sie sich umfassend über die für Ihr Grundstück geltenden Bauvorschriften bei Ihrer örtlichen Baubehörde. Dies beinhaltet Informationen zu maximal zulässigen Höhen, Grenzabständen und eventuellen Genehmigungspflichten, die je nach Gemeinde und Bebauungsplan variieren können. Klären Sie auch die Nachbarrechte und suchen Sie das Gespräch mit Ihren Nachbarn, um mögliche Konflikte im Vorfeld zu vermeiden. Die Einhaltung des Nachbarrechts ist essenziell für ein harmonisches Zusammenleben.

Wählen Sie Materialien und Bauweisen, die auf Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit ausgelegt sind. Achten Sie bei Metallzäunen auf die Qualität der Verzinkung oder Beschichtung und bei Holzzäunen auf eine geeignete Holzart und eine professionelle Holzschutzbehandlung. Ziehen Sie bei der Planung und Ausführung eines Zauns, insbesondere wenn es sich um komplexere Strukturen oder kritische Standorte handelt, die Beauftragung eines Fachbetriebs in Betracht. Ein erfahrener Fachmann kennt die relevanten Normen und Regelwerke und kann Ihnen helfen, Fehler zu vermeiden und eine fachgerechte Ausführung zu gewährleisten.

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