Normen: Infrarotheizung für die Decke

Infrarotheizung für Decken: So kommt die Wärme auch von oben

Infrarotheizung für Decken: So kommt die Wärme auch von oben
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Infrarotheizung für Decken: So kommt die Wärme auch von oben

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Infrarotheizung für Decken – Normen & technische Standards

Der Trend zur effizienten und platzsparenden Wärmeversorgung führt viele Bauherren und Modernisierer zur Infrarotheizung für die Decke. Die Entscheidung für ein solches System ist jedoch nicht nur eine Frage der Behaglichkeit und Energieeffizienz. Sie berührt unmittelbar den Bereich der technischen Normen, die elektrische Sicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit und Materialbeständigkeit garantieren. Gerade bei der Deckenmontage sind zudem die Anforderungen an die Befestigung und den Brandschutz von zentraler Bedeutung, um eine dauerhaft sichere und funktionale Heizlösung zu gewährleisten. Daher lohnt ein detaillierter Blick auf die relevanten Regelwerke, die Hersteller einhalten müssen und die dem Kunden als Qualitätsstandard dienen.

Relevante Normen im Überblick

Für Infrarotheizungen, insbesondere solche, die an der Decke montiert werden, greifen mehrere Normenkreise ineinander. Elektrische Sicherheit steht an erster Stelle. Die EU-Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU) setzt den Rahmen, der durch harmonisierte Normen wie die DIN EN 60335-1 (Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch) und die DIN EN 60335-2-30 (Besondere Anforderungen für Raumheizgeräte) konkretisiert wird. Diese Normen definieren Prüfungen für den Berührungsschutz, den Überhitzungsschutz und die mechanische Festigkeit der Geräte. Sie stellen sicher, dass die Heizpaneele auch bei Dauerbetrieb und unter alltäglichen Bedingungen keine Gefahr darstellen.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Relevante Normen und technische Standards für Infrarot-Deckenheizungen
Norm / Standard Bezeichnung Bedeutung für Deckenheizung Prüfung / Relevanz
DIN EN 60335-1 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch – Allgemeine Anforderungen Grundlegende Sicherheitsprüfung für alle Elektro-Heizgeräte Prüft Isolationsfestigkeit, Erwärmung, Schutz gegen elektrischen Schlag
DIN EN 60335-2-30 Besondere Anforderungen für Raumheizgeräte Spezifische Prüfungen für Heizgeräte, inkl. Strahlungsheizungen Überhitzungsschutz, Stabilität, mechanische Festigkeit der Montage
DIN EN 55014-1 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) – Störaussendung Garantiert, dass die Heizung andere Geräte (z.B. WLAN, Funk) nicht stört Prüfung auf Funkstörungen im Haushalt
DIN EN 61000-3-2 Oberschwingungen in der Stromversorgung Begrenzt Netzrückwirkungen der Heizung Prüfung der Stromqualität für den Netzbetreiber
DIN 4102 / DIN EN 13501 Brandverhalten von Baustoffen Klassifizierung des Brandverhaltens des sichtbaren Paneelmaterials Feuerwiderstandsklasse (A1, A2, B, C...) des Gehäuses und der Isolierung
RAL-Gütezeichen (z.B. RAL 832) Gütesicherung für Infrarot-Heizstrahler Freiwilliges Qualitätszeichen für geprüfte Effizienz und Emissionsgrad Unabhängige Prüfung von Strahlungsleistung, Wirkungsgrad und Haltbarkeit

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Technische Normen sind keine lästigen Vorschriften, sondern ein Qualitäts- und Sicherheitsversprechen. Die Normenreihe DIN EN 60335 testet, ob ein Gerät unter normalen und anormalen Bedingungen sicher arbeitet. Beispielsweise wird geprüft, ob die Oberflächentemperatur bei einem Defekt nicht gefährlich ansteigt oder ob die elektrische Isolierung auch bei Feuchtigkeit im Badezimmer standhält. Für die Deckenmontage bedeutet das konkret: Die Befestigungspunkte sind auf eine bestimmte Mindesthaltekraft ausgelegt, die in der Norm festgelegt ist. Ein Gerät, das diese Normen nicht erfüllt, ist für die Verwendung im EU-Raum nicht zugelassen.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben den verpflichtenden Normen gibt es freiwillige Gütezeichen, die eine besonders hohe Qualität signalisieren. Das CE-Zeichen ist eine Herstellererklärung, dass alle geltenden EU-Richtlinien eingehalten werden. Es ist keine unabhängige Prüfung, sondern eine Selbstauskunft. Deutlich aussagekräftiger ist das RAL-Gütezeichen, zum Beispiel die RAL-Gütesicherung für Infrarot-Heizstrahler (RAL 832). Hier prüft eine neutrale Stelle regelmäßig die Strahlungsleistung, den Emissionsgrad (also die Fähigkeit, Energie als Wärmestrahlung abzugeben) und die Langlebigkeit. Ein RAL-zertifiziertes Gerät bietet dem Kunden eine objektiv messbare Qualität, die bei der Planung der Heizlast hilft. Auch das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) der unabhängigen Prüfinstitute wie TÜV oder DEKRA kann ein verlässlicher Hinweis auf hohe Sicherheitsstandards sein.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf einer Infrarotheizung für die Decke sollten Sie nicht nur auf die Leistung in Watt schauen. Prüfen Sie, ob der Hersteller in der Bedienungsanleitung oder auf dem Typenschild die DIN EN 60335-2-30 als erfüllt angibt. Achten Sie auf die Schutzart (IP-Code). Für das Badezimmer ist mindestens IP24 (Schutz gegen Spritzwasser und feste Fremdkörper) erforderlich. Fragen Sie auch nach dem Brandverhalten des Materials: Modelle mit einer Klassifizierung nach DIN 4102 in Klasse A2 oder B (schwer entflammbar) sind für die Deckenmontage in Räumen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen zu bevorzugen. Lassen Sie sich die Konformitätserklärung des Herstellers zeigen, die die Übereinstimmung mit den Normen dokumentiert.

Handlungsempfehlungen

Für eine sichere und effiziente Installation einer Infrarot-Deckenheizung empfehlen wir: Lassen Sie die elektrische Installation von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb durchführen. Dieser kann den Anschluss korrekt vornehmen und die Einhaltung der elektrischen Sicherheitsnormen gewährleisten. Wählen Sie Geräte, die die DIN EN 60335-2-30 erfüllen und idealerweise das GS- oder RAL-Gütezeichen tragen. Planen Sie die Heizleistung für den Raum auf Basis einer professionellen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 (ein wesentliches technisches Regelwerk, das hier zugrunde liegt). Achten Sie auf eine ausreichende Deckenbelastbarkeit – die Montagehalterungen und das Paneel müssen mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand (mindestens 0,5 m zu brennbaren Materialien) befestigt werden. Integrieren Sie zur Steuerung einen Raumthermostat, der ein Überheizen verhindert und die Energieeffizienz optimiert. Dokumentieren Sie die Installation für etwaige Versicherungsfälle.

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Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

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Die Montage von Infrarotheizungen an der Decke erfordert nicht nur Kenntnisse über das Produkt selbst, sondern auch über die relevanten technischen Regelwerke und Normen, die Sicherheit, Effizienz und Anwendbarkeit gewährleisten. Als Experte für Normen und technische Standards im Bauwesen bei BAU.DE sehe ich eine klare Verbindung zwischen der praktischen Anwendung von Infrarotheizungen und den etablierten Qualitätskriterien, die durch Normen und Gütezeichen definiert werden. Diese Normen sorgen dafür, dass auch bei innovativen Heizlösungen wie der Deckenmontage, wo die Wärmeübertragung anders erfolgt als bei bodennahen Systemen, die thermische Behaglichkeit, die elektrische Sicherheit und die allgemeine Gebäudefunktion nicht beeinträchtigt werden. Die fachgerechte Installation und Auswahl der Materialien basieren auf diesen Standards, um eine Langlebigkeit und problemlose Nutzung zu gewährleisten.

Relevante Normen im Überblick

Bei der Auswahl und Installation von Infrarotheizungen, insbesondere wenn diese an der Decke montiert werden sollen, spielen verschiedene technische Normen eine entscheidende Rolle. Diese Normen stellen sicher, dass die Produkte den erforderlichen Sicherheits- und Leistungsanforderungen entsprechen und fachgerecht eingesetzt werden können. Obwohl Infrarotheizungen als elektrische Geräte gelten und somit auch in den Geltungsbereich von Normen für elektrische Anlagen fallen, sind für die spezifische Anwendung als Raumheizung und die Montage an Decken weitere Aspekte relevant. Dazu gehören Anforderungen an die Wärmeabgabe, die Sicherheit gegen Überhitzung und die Montagebedingungen, die wiederum durch spezifische Normen und Richtlinien abgedeckt sind. Die Beachtung dieser Normen ist essenziell, um Risiken wie Brandgefahr, Stromschläge oder mangelhafte Wärmeleistung zu vermeiden.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über relevante Normen und technische Regelwerke, die bei der Planung, Installation und Nutzung von Infrarotheizungen, speziell für die Deckenmontage, von Bedeutung sein können. Es ist wichtig zu beachten, dass sich Normen ständig weiterentwickeln und es ratsam ist, stets die aktuellsten Ausgaben zu konsultieren. Die angegebenen Bedeutungen und Prüfungen sind exemplarisch und können je nach spezifischem Produkt und Anwendungsfall variieren. Im Zweifelsfall sollte immer fachkundiger Rat eingeholt und die Herstellerdokumentation genau studiert werden, da diese die konkreten Normen und Prüfungen für das jeweilige Produkt auflistet.

Relevante Normen und technische Regelwerke für Infrarotheizungen
Norm/Regelwerk Bezeichnung/Themenbereich Bedeutung für Infrarotheizungen an der Decke Prüfung/Anwendung
DIN EN 60335-2-30 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 2-30: Besondere Anforderungen für Heizgeräte Regelt die grundlegende Sicherheit von elektrischen Heizgeräten, einschließlich Überhitzungsschutz, elektrischer Isolation und mechanischer Festigkeit. Dies ist essenziell für die Sicherheit bei der Deckenmontage. Elektrische Sicherheit, Überhitzungsschutz, Kennzeichnung.
DIN EN 50564 Elektrische Energieeffizienz von Haushaltsgeräten Obwohl primär für Haushaltsgeräte konzipiert, liefert dieser Standard Kriterien zur Messung des Stromverbrauchs, was für die Effizienzberechnung von Infrarotheizungen relevant ist. Messung des Energieverbrauchs.
RAL-Gütezeichen (z.B. für Elektroheizgeräte) Qualitätssicherung und unabhängige Prüfung durch die Gütegemeinschaft Ein RAL-Gütezeichen signalisiert die Einhaltung hoher Qualitäts- und Leistungsstandards, die über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgehen können. Dies betrifft sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz und Langlebigkeit des Produkts. Umfassende Prüfung durch unabhängige Prüfinstitute.
VDE-Bestimmungen (z.B. VDE 0100 Reihe) Errichten von Niederspannungsanlagen Diese Bestimmungen sind entscheidend für die elektrische Installation und sichern, dass der Anschluss der Infrarotheizung fachgerecht und sicher erfolgt, insbesondere im Hinblick auf Leitungsquerschnitte, Absicherung und Erdung. Elektrische Installation, Verdrahtung, Schutzmaßnahmen.
CE-Kennzeichnung Konformitätserklärung des Herstellers Zeigt an, dass das Produkt den relevanten europäischen Richtlinien entspricht, insbesondere hinsichtlich Sicherheit und elektromagnetischer Verträglichkeit. Dies ist eine grundlegende Anforderung. Selbstzertifizierung des Herstellers, gestützt auf harmonisierte Normen.
DIN 4109 Schallschutz im Hochbau Auch wenn primär auf Schallschutz fokussiert, sind bei der Deckenmontage die Befestigungskonstruktionen und deren Einfluss auf die Schallübertragung relevant. Akustische Dämmung, Schallübertragung.
DIN 18015 (Teil 1-4) Elektrische Anlagen in Gebäuden Gibt Vorgaben für die Auslegung elektrischer Anlagen, was auch die Integration von zusätzlichen Heizsystemen wie Infrarotheizungen betrifft, insbesondere hinsichtlich der Energieversorgung und der Möglichkeiten zur Steuerung. Planung und Auslegung elektrischer Anlagen.

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Normen sind keine Gesetze im rechtlichen Sinne, aber sie stellen den anerkannten Stand der Technik dar und werden oft in Gesetzen und Verordnungen referenziert. Für den Konsumenten bedeutet die Einhaltung von Normen eine erhebliche Steigerung der Sicherheit und Zuverlässigkeit. Bei Infrarotheizungen, die als Elektroheizgeräte in Decken montiert werden, sind dies besonders kritische Aspekte. Normen legen fest, wie Produkte beschaffen sein müssen, um Gefahren für Leben, Gesundheit und Sachwerte zu minimieren. Sie definieren beispielsweise minimale Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien, Anforderungen an die elektrische Isolierung, um Stromschläge zu verhindern, und Schutzmechanismen gegen Überhitzung, die Brände auslösen könnten. Die technische Regelwerke geben zudem Hinweise zur fachgerechten Montage, um eine optimale Funktion und Langlebigkeit zu gewährleisten.

Ohne diese Standards wäre der Markt von Produkten mit stark variierender Qualität und Sicherheit bevölkert, was zu erheblichen Risiken für Anwender und Gebäude führen würde. Die Normen schaffen somit Vertrauen und ermöglichen eine standardisierte Bewertung der Produkte. Ein Produkt, das nachweislich den relevanten Normen entspricht, bietet eine verlässliche Basis für die Kaufentscheidung. Dies ist gerade bei innovativen Technologien, bei denen die langfristigen Erfahrungen und die technische Entwicklung noch nicht vollständig abgeschlossen sind, von besonderer Bedeutung. Die klare Dokumentation der Normkonformität durch den Hersteller ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Produktdatenblatts.

Darüber hinaus fördern Normen die Interoperabilität und Kompatibilität von Systemen. Dies ist beispielsweise relevant, wenn die Infrarotheizung mit intelligenten Steuerungssystemen (Smart Home) verbunden werden soll. Normen für diese Schnittstellen stellen sicher, dass die Heizung nahtlos in ein bestehendes System integriert werden kann, was die Bedienung und Energieeffizienz weiter verbessert. Die fortlaufende Überarbeitung und Aktualisierung von Normen trägt dazu bei, technologische Fortschritte und neue Erkenntnisse in den Standard zu integrieren und somit die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Produkten kontinuierlich zu verbessern.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Zertifizierungen und Gütezeichen gehen oft über die reine Erfüllung von Mindestanforderungen hinaus und signalisieren eine freiwillige Verpflichtung zu höheren Qualitätsstandards. Bei Infrarotheizungen können solche Auszeichnungen ein wichtiges Entscheidungskriterium sein. Das CE-Kennzeichen ist eine grundlegende Voraussetzung für das Inverkehrbringen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums, zeigt aber lediglich die Konformität mit den wesentlichen europäischen Richtlinien an. Deutlich aussagekräftiger sind oft unabhängige Prüfsiegel von etablierten Prüfinstituten oder Gütegemeinschaften.

Beispiele hierfür sind die Prüfzeichen von VDE, TÜV oder GS (Geprüfte Sicherheit). Diese Siegel werden nach umfangreichen Tests und Überprüfungen der Produkte vergeben und bestätigen, dass diese spezifische Normen und Sicherheitsanforderungen erfüllen. Im Bauwesen und bei Haustechnikprodukten sind Gütezeichen nach RAL-Grundsätzen besonders relevant, da sie oft eine unabhängige, kontinuierliche Überwachung der Qualität und Leistung der Produkte sicherstellen. Hersteller, die ihre Infrarotheizungen mit solchen Gütezeichen versehen, investieren in die Glaubwürdigkeit und Transparenz ihrer Produkte.

Ein Gütezeichen kann sich auf verschiedene Aspekte beziehen, wie beispielsweise die Energieeffizienz, die Langlebigkeit der Komponenten, die Zuverlässigkeit der Elektronik oder die Sicherheit im Betrieb. Für die Deckenmontage von Infrarotheizungen ist insbesondere die Einhaltung von Sicherheitsnormen bezüglich Brandgefahr und elektrischer Sicherheit von größter Bedeutung. Die Kennzeichnung mit einem vertrauenswürdigen Gütezeichen gibt dem Endverbraucher eine zusätzliche Sicherheit, dass das Produkt sorgfältig geprüft wurde und den höchsten Ansprüchen genügt. Dies ist auch wichtig für die Versicherung im Schadensfall, da oft Nachweise über die fachgerechte Auswahl und Installation gefordert werden können.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf einer Infrarotheizung für die Deckenmontage ist es unerlässlich, die relevanten Normen und Zertifizierungen sorgfältig zu prüfen. Dies beginnt bereits bei der Lektüre der Produktbeschreibung und der technischen Datenblätter. Achten Sie auf Hinweise zur Konformität mit europäischen Normen, wie beispielsweise der DIN EN 60335-Reihe, die sich auf die Sicherheit elektrischer Heizgeräte bezieht. Die CE-Kennzeichnung ist zwar Standard, sollte aber durch weitere, aussagekräftigere Prüfsiegel ergänzt werden.

Insbesondere sollten Sie nach unabhängigen Prüfzeichen suchen, die von anerkannten Instituten vergeben wurden, wie beispielsweise das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Informationen zu solchen Prüfungen und Zertifizierungen sind oft auf der Verpackung, in der Bedienungsanleitung oder auf der Website des Herstellers zu finden. Die Angabe von Leistungskennwerten wie Watt pro Quadratmeter und die Hinweise zur maximalen Raumgröße, für die das Gerät ausgelegt ist, sollten ebenfalls auf Plausibilität geprüft werden. Die Einhaltung von Normen zur elektrischen Sicherheit, wie der VDE-Bestimmungen, ist ebenfalls von höchster Relevanz.

Darüber hinaus sollten Sie sich über die spezifischen Montageanforderungen informieren, die oft durch Normen oder Herstellerrichtlinien geregelt sind. Dies betrifft insbesondere den notwendigen Sicherheitsabstand zu Decken und Wänden sowie die Art der Befestigung, die eine sichere und dauerhafte Installation gewährleistet. Ein vertrauenswürdiger Hersteller wird diese Informationen transparent bereitstellen und auf die Einhaltung relevanter technischer Standards hinweisen. Bei Unsicherheiten oder Fragen zur Normkonformität ist es ratsam, direkt den Hersteller oder einen qualifizierten Fachbetrieb zu kontaktieren, anstatt Annahmen zu treffen.

Handlungsempfehlungen

Bei der Planung und Installation einer Deckeninfrarotheizung sind klare Handlungsschritte unerlässlich, um Sicherheit, Effizienz und Langlebigkeit zu gewährleisten. Zunächst ist eine sorgfältige Bedarfsanalyse für den zu beheizenden Raum durchzuführen. Dabei sind Faktoren wie Raumgröße, Isolierung, Fensterflächen und gewünschte Raumtemperatur zu berücksichtigen. Die Auswahl der richtigen Heizleistung (Watt pro Quadratmeter) ist hierbei entscheidend und sollte sich an den Empfehlungen von Normen oder Fachverbänden orientieren. Eine Unter- oder Überdimensionierung kann zu ineffizientem Betrieb und mangelnder Behaglichkeit führen.

Des Weiteren ist die fachgerechte Montage von größter Bedeutung. Dies beinhaltet die Beachtung der vom Hersteller vorgegebenen Installationsanleitungen, die in der Regel auf relevanten Normen basieren. Die elektrischen Anschlüsse müssen von einer qualifizierten Elektrofachkraft vorgenommen werden, um die Einhaltung der VDE-Bestimmungen und anderer relevanter Normen zur elektrischen Sicherheit zu gewährleisten. Achten Sie auf die korrekte Absicherung, Dimensionierung der Leitungen und eine fachgerechte Erdung. Die Befestigung an der Decke muss stabil und sicher erfolgen, um ein Herabfallen des Geräts zu verhindern.

Die Steuerung der Infrarotheizung sollte über geeignete Thermostate oder Smart-Home-Systeme erfolgen, um eine optimale Temperaturregelung und Energieeinsparung zu erzielen. Achten Sie darauf, dass die verwendete Steuerungstechnik ebenfalls den relevanten Normen entspricht und mit der Infrarotheizung kompatibel ist. Regelmäßige Wartung und Überprüfung der Anlage durch Fachpersonal, wie von den Herstellern empfohlen, tragen ebenfalls zur langfristigen Sicherheit und Effizienz bei. Dokumentieren Sie alle Schritte der Installation und die verwendeten Komponenten, was auch für eventuelle Garantieansprüche oder im Schadensfall von Vorteil sein kann.

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