Licht: Schattenplätze im Garten gestalten

Die besten Ideen für einen Schattenplatz im Garten

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Schattenplätze im Garten gestalten – Licht & Lichttransmission

Die Gestaltung eines Schattenplatzes im Garten ist mehr als nur eine Frage des Komforts an heißen Sommertagen. Aus Sicht der Lichtplanung geht es darum, einen Bereich zu schaffen, der vor direkter Sonneneinstrahlung schützt, ohne völlig abgedunkelt zu sein. Die Lichttransmission und die Tageslichtnutzung spielen dabei eine zentrale Rolle. Ein optimaler Schattenplatz balanciert den Schutz vor übermäßiger Hitzestrahlung mit der Notwendigkeit aus, ausreichend diffuses Tageslicht für eine angenehme Atmosphäre und das Pflanzenwachstum zu erhalten. Die Wahl der Beschattung – ob natürlich durch Pflanzen oder technisch durch Sonnenschutzsysteme – bestimmt maßgeblich, wie viel Licht und Wärme den gewünschten Bereich erreicht. Dieser Bericht beleuchtet die lichttechnischen Aspekte verschiedener Schattenlösungen im Garten.

Licht und seine Bedeutung für den Schattenplatz

Licht ist nicht nur für die Photosynthese der Pflanzen essenziell, sondern auch für das menschliche Wohlbefinden und die visuelle Wahrnehmung des Gartens. Ein reiner Schwarzschatten, wie er durch ein dichtes Vordach ohne Lichtöffnungen entsteht, kann als bedrückend und unangenehm empfunden werden. Ziel ist es daher, einen Helischatten zu erzeugen, der gefiltertes, diffuses Licht durchlässt. Dies verbessert die Aufenthaltsqualität und verhindert einen zu starken Kontrast zwischen sonnigen und schattigen Bereichen, der zu Blendung führen kann. Die Tageslichtnutzung unter einer Pergola oder einem Sonnensegel hängt entscheidend vom Lichttransmissionsgrad des verwendeten Materials ab. Ein zu hoher Transmissionsgrad lässt zu viel direkte Sonne durch, ein zu niedriger Grad verdunkelt den Bereich übermäßig. Die Kunst liegt darin, den richtigen Grad an Lichtdurchlässigkeit zu finden, der sowohl Schutz vor UV-Strahlung und Wärme als auch eine natürliche, helle Umgebung bietet. Bei der Auswahl von textilen Sonnenschutzsystemen ist daher der Helligkeitsgrad und die Farbechtheit des Materials zu berücksichtigen, da diese die Lichtreflexion und -absorption beeinflussen.

Lichttechnische Kennwerte für Schattenspender

Um die Wirkung eines Schattenplatzes physikalisch zu beschreiben, sind spezifische Kennwerte notwendig. Im Gegensatz zur Gebäudeverglasung, wo der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) und der Lichttransmissionsgrad (Tv) standardisiert sind, existieren für Gartenschattierungen keine einheitlichen Normen. Dennoch lassen sich vergleichbare Prinzipien anwenden. Ein dicht gewebtes Sonnensegel hat einen sehr niedrigen Transmissionsgrad für sichtbares Licht (Tv) und blockiert gleichzeitig den Großteil der solaren Wärmeeinstrahlung. Eine Pergola mit Kletterpflanzen hingegen bietet einen variablen, saisonal schwankenden Transmissionsgrad. Der g-Wert beschreibt den Anteil der Sonnenenergie, der durch ein Bauteil hindurchgeht. Bei einem Sonnenschirm ist dies die Energie, die durch das Tuch dringt. Je niedriger der g-Wert, desto geringer die Erwärmung unter dem Schirm. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die relevanten Kennwerte im Kontext von Garten-Schattenlösungen.

Lichttechnische und energetische Kennwerte für Schattenspender im Garten
Kennwert Bedeutung für den Schattenplatz Typischer Bereich laut Branche Einflussfaktor
Lichttransmissionsgrad (Tv) Anteil des sichtbaren Lichts, der durch das Material gelangt. Bestimmt die Helligkeit unter dem Schattenspender. Textile Sonnensegel: 1-15%; Kletterpflanzen: 10-40% (je nach Dichte). Gewebedichte, Materialstärke, Farbe, Belaubungsdichte
Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) Anteil der solaren Energie (Wärme), die durch das Material hindurchtritt. Bestimmt den Kühlungseffekt. Dichte Markisentücher: 5-25%; Leichte Sonnenschirme: 15-35%. Material, Farbe, Beschichtung, Reflexionsvermögen
UV-Strahlungs-Schutzfaktor (UPF) Gibt an, wie viel UV-Strahlung blockiert wird. Wichtig für Hautschutz. UPF 30+: sehr guter Schutz (blockiert 96,7% UV); UPF 50+: exzellent. Webart, Materialchemie, Farbe
Diffusität Wie stark das durchgelassene Licht gestreut wird. Hohe Diffusität vermeidet harte Schlagschatten und Blendung. Milchige/weiße Textilien: hohe Diffusität; Klare Folien: niedrige Diffusität. Oberflächenstruktur des Materials, Farbe
Reflexionsgrad Anteil des einfallenden Lichts, der zurückgeworfen wird. Helle Materialien reflektieren Wärme. Weiße Segel: 60-80% Reflexion; Dunkle Segel: 10-20%. Farbe, Oberflächenbeschaffenheit

Tageslichtnutzung unter Schattenplätzen optimieren

Die Tageslichtnutzung unter einer Pergola oder einem Baum sollte gezielt geplant werden. Ein dichtes Blätterdach kann im Hochsommer so viel Licht absorbieren, dass darunter eine dämmrige Atmosphäre entsteht. Für Leseecken oder Arbeitsbereiche ist dies ungeeignet, für ein entspanntes Mittagsschläfchen hingegen ideal. Die Kombination verschiedener Schattenspender ermöglicht eine flexible Anpassung an die Tageszeit und den individuellen Lichtbedarf. So kann ein Sonnensegel mit einem hohen Lichttransmissionsgrad über einer Sitzgruppe installiert werden, während ein dichter Baum den weiter entfernten Teil beschattet. Die Ausrichtung des Schattenplatzes spielt eine entscheidende Rolle. Ein nach Süden ausgerichteter Bereich erhält die meiste Sonne, während Osten oder Westen je nach Tageszeit weniger intensiv bestrahlt werden. Die optimale Tageslichtnutzung wird erreicht, indem man den Schattenplatz so ausrichtet, dass er die Morgensonne durchlässt, aber vor der intensiven Mittags- und Nachmittagssonne schützt. Herstellerangaben zu Lichttransmissionsgraden der Materialien sollten schriftlich eingeholt werden.

Blendschutz und Sonnenschutz

Ein Schattenplatz erfüllt eine doppelte Funktion: Sonnenschutz und Blendschutz. Während der Sonnenschutz primär die Hitzestrahlung und UV-Belastung reduziert, verhindert der Blendschutz die Beeinträchtigung der Sicht und das Gefühl der Helligkeitsüberflutung. Ein perfekter Schattenplatz vereint beide Aspekte. Hochreflektierende Materialien wie weiße Sonnensegel blenden oft weniger als dunkle, da sie einen Großteil des Lichts nach oben zurückwerfen. Dunkle Materialien hingegen absorbieren das Licht und werden stark aufgeheizt, was zu einer erhöhten Wärmeabstrahlung führt. Die Materialauswahl aus Sicht des Blendschutzes sollte Materialien mit einem hohen Diffusionsgrad bevorzugen. Diese streuen das einfallende Licht gleichmäßig, sodass keine störenden Lichtflecken oder Schattenkanten entstehen. Kletterpflanzen an einer Pergola bieten durch ihre natürliche Blattstruktur eine hohe Diffusität und einen angenehmen, weichen Schatten. Der Einbau von mobilen Elementen wie Sonnenschirmen ermöglicht es, den Blendschutz je nach Sonnenstand dynamisch anzupassen. Eine feste Überdachung hingegen bietet zwar konstanten Schatten, muss jedoch durch seitliche Elemente ergänzt werden, wenn der Sonnenstand tiefer wird und seitliches Licht einfällt.

Energetische Aspekte der Beschattung

Die Wahl des Schattenspenders hat direkte energetische Auswirkungen auf die Umgebung. Eine gut geplante Beschattung kann die Oberflächentemperatur von Terrassen und Hausfassaden um mehrere Grad Celsius senken. Dies reduziert den sogenannten Wärmeinseleffekt im Garten und verringert den Kühlbedarf angrenzender Gebäude. Der g-Wert des Beschattungssystems bestimmt, wie effektiv die solare Energie abgewehrt wird. Ein System mit sehr niedrigem g-Wert (z.B. ein dichtes, reflektierendes Sonnensegel) verhindert das Aufheizen des Bodens und der darunter befindlichen Luft massiv. Allerdings geht damit eine geringere Lichttransmission einher, was zu einem dunkleren Bereich führt. Die Balance zwischen diesen beiden Werten ist das Kernproblem der energetischen Optimierung. Natürliche Schattenspender wie Bäume haben den Vorteil, dass sie durch Transpiration aktiv kühlen, was ihre beschattende Wirkung noch verstärkt. Pergolen mit einem begrünten Dach bieten hier eine optimale Kombination aus Tageslichtnutzung, Wärmeschutz und ökologischem Wert. Die Materialwahl – ob Holz, Metall oder Textil – beeinflusst ebenfalls die thermische Behaglichkeit, da diese Materialien unterschiedlich viel Wärme speichern und wieder abstrahlen.

Handlungsempfehlungen für die Planung

Basierend auf der Analyse der lichttechnischen Kennwerte lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung eines Schattenplatzes ableiten. Erstens sollte der gewünschte Lichttransmissionsgrad definiert werden: Für Leseecken und Essbereiche ist ein Wert von 5-10% empfehlenswert, für Spielbereiche kann ein Wert von 15-20% ausreichend hell sein. Zweitens ist der g-Wert für den thermischen Komfort entscheidend; hier sollte ein möglichst niedriger Wert (unter 15%) angestrebt werden, was in der Regel eine textile Lösung mit dichter Webung erfordert. Drittens sollte die Diffusität des Materials hoch sein, um Blendung zu vermeiden und eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erreichen. Viertens ist die Anpassungsfähigkeit wichtig: Kombinieren Sie fest installierte Elemente (Pergola) mit flexiblen (Sonnensegel), um die Beschattung tageszeit- und jahreszeitabhängig zu variieren. Fünftens sollten Sie bei der Wahl von Kletterpflanzen auf das Blattwerk achten: Pflanzen mit kleinen, filigranen Blättern erzeugen einen stärker gefilterten Schatten als solche mit großen, dichten Blättern. Lassen Sie sich vor dem Kauf eines textilen Schattenspenders die Lichttransmissionswerte vom Hersteller schriftlich bestätigen und berücksichtigen Sie, dass diese Werte Branchen-Richtwerte darstellen, die je nach Produkt abweichen können. Eine genaue Planung des Schattenverlaufs über den Tag hinweg ist unerlässlich, um eine optimale Tageslichtnutzung zu gewährleisten und Überhitzung gezielt zu vermeiden.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Lichttransmissionswerte vom Hersteller schriftlich bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Die besten Ideen für einen Schattenplatz im Garten – Licht & Lichttransmission

Obwohl der Pressetext vordergründig das Thema "Schattenplatz im Garten" behandelt, bietet sich hier eine faszinierende und unerwartete Brücke zum Fachgebiet "Licht & Lichttransmission", insbesondere unter dem Aspekt der Tageslichtnutzung und der Steuerung von Lichteinstrahlung. Jeder Schattenspender, sei es eine Pergola, ein Sonnensegel oder ein Baum, beeinflusst maßgeblich, wie und in welchem Umfang das natürliche Tageslicht einen bestimmten Bereich erreicht. Hierbei spielen physikalische Prinzipien der Lichttransmission und -absorption eine entscheidende Rolle. Die Wahl des richtigen Schattenspenders ist somit nicht nur eine Frage der Ästhetik und des Komforts, sondern auch der bewussten Gestaltung des Lichteinfalls und der Reduzierung unerwünschter Lichteffekte wie Blendung, was direkt in den Bereich der Lichttechnik fällt. Auch die energetischen Auswirkungen der Sonneneinstrahlung, die durch Beschattung minimiert werden kann, sind ein zentraler Punkt in der Licht- und Energiebilanz von Gebäuden und Freiflächen.

Licht und seine Bedeutung

Licht ist weit mehr als nur eine notwendige Voraussetzung für das Sehen. Es beeinflusst unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und unsere Stimmung. Im Kontext von Außenbereichen wie dem Garten spielt die gezielte Lenkung von Licht und Schatten eine entscheidende Rolle für die Aufenthaltsqualität. Ein gut gestalteter Schattenplatz bietet Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und damit verbundenen negativen Effekten wie Überhitzung und UV-Belastung. Gleichzeitig ermöglicht er die Nutzung des natürlichen Tageslichts für angenehme Aktivitäten im Freien. Die Kunst liegt darin, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Lichteinfall und Beschattung zu schaffen, um sowohl Komfort als auch die gewünschte Atmosphäre zu erzielen. Dies erfordert ein Verständnis dafür, wie Licht interagiert und wie diese Interaktion durch verschiedene bauliche und pflanzliche Elemente beeinflusst werden kann.

Lichttechnische Kennwerte bei Beschattungselementen

Bei der Auswahl von Beschattungselementen, die das Lichtverhalten beeinflussen, sind lichttechnische Kennwerte von zentraler Bedeutung, auch wenn sie primär bei Verglasungen im Fokus stehen. Diese Werte geben Aufschluss darüber, wie viel Licht und welche Anteile der Sonnenenergie durch das Material dringen. Bei Terrassenüberdachungen, Markisenstoffen oder auch der Dichte von Blätterdächern lassen sich vergleichbare Prinzipien anwenden. Ein tiefes Verständnis dieser Kennwerte hilft dabei, die gewünschte Balance zwischen Tageslichtnutzung und Blendschutz zu erreichen. Sie sind entscheidend für die energieeffiziente Gestaltung von Außenbereichen und die Vermeidung unerwünschter thermischer Belastungen durch direkte Sonneneinstrahlung.

Lichttechnische Kennwerte (Tabelle)

Wichtige Lichttechnische Kennwerte und ihre Bedeutung
Kennwert Bedeutung Typischer Bereich/Anwendung Einfluss auf Beschattung
Tv (Lichttransmissionsgrad): Anteil des sichtbaren Lichts, der durch ein Material dringt. Gibt an, wie hell es unter dem Beschattungselement ist. Ein hoher Tv-Wert bedeutet viel Lichtdurchlass. Bei Sonnensegeln, Markisenstoffen, Überdachungen: 0,1 bis 0,8 (je nach Material und Beschichtung). Typischerweise für Verglasungen 0,7 bis 0,9. Kontrolliert die Helligkeit unter dem Schatten. Höherer Tv-Wert bei gleichzeitig gutem Blendschutz ermöglicht mehr Tageslichtnutzung.
g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad): Anteil der gesamten Sonnenenergie (sichtbar und unsichtbar), der durch ein Material dringt. Beschreibt, wie stark sich ein Bereich unter dem Element durch Sonneneinstrahlung erwärmt. Ein niedriger g-Wert reduziert die Wärmeübertragung. Bei Sonnensegeln, Markisenstoffen, Überdachungen: 0,1 bis 0,7. Typischerweise für Verglasungen 0,2 bis 0,8. Entscheidend für die thermische Behaglichkeit. Niedriger g-Wert minimiert Aufheizung, was besonders an heißen Tagen wichtig ist.
Reflexionsgrad: Anteil der Sonnenstrahlung, der von der Oberfläche reflektiert wird. Helle Oberflächen reflektieren mehr Licht und Wärme als dunkle. Dies kann die Umgebung heller machen oder Überhitzung reduzieren. Bei Beschichtungen von Sonnensegeln, Dachmaterialien: Kann von < 0,1 (dunkel) bis > 0,8 (sehr hell, reflektierend) reichen. Helle, reflektierende Materialien von Sonnensegeln oder Überdachungen können dazu beitragen, die direkte Sonneneinstrahlung abzuwehren und die darunterliegende Fläche kühler zu halten.
Absorptionsgrad: Anteil der Sonnenstrahlung, der vom Material absorbiert und in Wärme umgewandelt wird. Ein hoher Absorptionsgrad führt zu einer Erwärmung des Materials, das diese Wärme dann wieder abstrahlt oder an die Unterseite weitergibt. Abhängig vom Material und seiner Farbe. Dunkle Materialien absorbieren mehr Energie als helle. Bei dunklen Beschattungsmaterialien kann dies zu einer spürbaren Erwärmung führen, die dann an den darunterliegenden Bereich abgegeben wird. Dies ist unerwünscht für die Kühlung.
Streuungsvermögen: Wie Licht gestreut wird, anstatt direkt durchgelassen oder reflektiert zu werden. Beeinflusst die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung und kann Blendung reduzieren. Diffuses Licht ist weicher und angenehmer. Bei transluzenten Materialien. Kann von geringer Streuung bis zu stark diffuser Lichtverteilung reichen. Besonders bei Überdachungen oder Segeln, die blendfreies Licht ermöglichen sollen. Diffus gestreutes Licht schafft eine angenehme Atmosphäre ohne harte Schatten.

Tageslichtnutzung optimieren

Die gezielte Tageslichtnutzung im Außenbereich ist essentiell für eine angenehme und gesunde Atmosphäre. Auch wenn es primär um "Schattenplätze" geht, so ist doch die Menge und Qualität des Lichts, das dennoch durchdringt, von großer Bedeutung. Mit der richtigen Beschattung kann man die Vorteile des natürlichen Lichts genießen, ohne die Nachteile intensiver Sonneneinstrahlung in Kauf nehmen zu müssen. Pergolen mit Kletterpflanzen beispielsweise bieten nicht nur Schatten, sondern filtern das Licht auf eine Weise, die es weicher und angenehmer macht. Sonnensegel können so positioniert werden, dass sie die direkte Sonneneinstrahlung während der intensivsten Stunden blockieren, aber dennoch ausreichend diffuses Licht für Aktivitäten wie Lesen oder Essen zulassen. Die Auswahl der Materialien und ihrer lichttechnischen Eigenschaften ist hierbei ausschlaggebend für eine optimale Tageslichtnutzung.

Blendschutz und Sonnenschutz

Ein wesentlicher Aspekt der Lichtgestaltung im Außenbereich ist der Blendschutz. Intensive Sonneneinstrahlung kann zu unangenehmer Blendung führen, die das Sehen erschwert und die Aufenthaltsqualität mindert. Hier kommen verschiedene Beschattungselemente ins Spiel, die gezielt eingesetzt werden, um direkte Lichteinwirkung zu reduzieren. Sonnenschirme und Sonnensegel sind hierbei die flexibelsten Lösungen, da sie je nach Sonnenstand neu positioniert werden können. Auch die Wahl der Materialien ist entscheidend: Matte Oberflächen streuen das Licht und reduzieren so die direkte Blendung im Vergleich zu glänzenden Oberflächen. Die Reduzierung der Blendung ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit, beispielsweise beim Kochen oder bei der Ausübung von Hobbys im Freien.

Energetische Aspekte

Die energetischen Auswirkungen von Sonneneinstrahlung sind ein zentraler Faktor, der bei der Planung von Beschattung eine Rolle spielt. Der g-Wert eines Beschattungsmaterials gibt an, wie viel der Sonnenenergie durchgelassen wird und somit zur Erwärmung des darunterliegenden Bereichs beiträgt. Durch die Wahl von Materialien mit niedrigem g-Wert kann die Aufheizung von Terrassen, Balkonen und Sitzbereichen signifikant reduziert werden. Dies ist nicht nur für den Komfort im Sommer wichtig, sondern kann auch energieeffizienzsteigernde Effekte haben, indem die Notwendigkeit für zusätzliche Kühlmaßnahmen verringert wird. Die bewusste Auswahl von Beschattungselementen, die sowohl effektiven Sonnenschutz als auch eine gute Tageslichtnutzung ermöglichen, leistet somit einen wichtigen Beitrag zur energetischen Optimierung von Wohn- und Aufenthaltsbereichen im Freien.

Handlungsempfehlungen

Bei der Planung und Auswahl von Beschattungselementen für den Garten sollten Sie die lichttechnischen Eigenschaften der Materialien sorgfältig prüfen. Achten Sie auf den Lichttransmissionsgrad (Tv) für die gewünschte Helligkeit und den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) zur Minimierung der Wärmeentwicklung. Kombinieren Sie verschiedene Schattenspendertypen, um unterschiedliche Lichtbedürfnisse und Zonen zu schaffen. Berücksichtigen Sie die Ausrichtung Ihres Gartens und die Sonnenverläufe im Tages- und Jahresverlauf, um die Beschattung optimal zu planen. Bei vorgefertigten Lösungen wie Sonnensegeln oder Pergola-Bausätzen ist es ratsam, die technischen Datenblätter auf detaillierte lichttechnische Kennwerte zu prüfen und gegebenenfalls den Hersteller für spezifische Informationen zu kontaktieren. Berücksichtigen Sie auch die Langlebigkeit und die Pflegeleichtigkeit der Materialien im Hinblick auf ihre lichtreflektierenden und absorbierenden Eigenschaften.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie lichttechnische Kennwerte für Beschattungsmaterialien vom Hersteller schriftlich bestätigen und dokumentieren Sie diese für spätere Vergleiche und Analysen.

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