Schallschutz: Boxspringbett oder Wasserbett?

Boxspringbett vs. Wasserbett: Welcher Bettentyp ist besser?

Boxspringbett vs. Wasserbett: Welcher Bettentyp ist besser?
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Boxspringbett vs. Wasserbett: Welcher Bettentyp ist besser?

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Boxspringbett vs. Wasserbett – Schallschutz & Akustik

Der Vergleich zwischen Boxspring- und Wasserbetten mag auf den ersten Blick wenig mit Schallschutz zu tun haben, doch beide Bettentypen beeinflussen die Raumakustik und die Schallübertragung innerhalb eines Gebäudes auf fundamentale Weise. Während ein Boxspringbett mit seinem Federkern und der Matratze Schall dämpfen und Körperschall reduzieren kann, verhält sich ein Wasserbett als schwingendes System, das tieffrequente Vibrationen erzeugt und diese in den Boden ableitet. Für einen ganzheitlichen Schlafkomfort, der auch die Nachtruhe von Mitbewohnern oder Nachbarn berücksichtigt, ist das Verständnis der akustischen Eigenschaften beider Bettensysteme daher unerlässlich. Wir beleuchten im Folgenden die relevanten schalltechnischen Aspekte und geben Handlungsempfehlungen für eine optimale, geräuscharme Schlafumgebung.

Grundlagen Schallschutz

Der bauliche Schallschutz unterscheidet grundlegend zwischen Luftschall und Trittschall. Luftschall umfasst alle Geräusche, die sich durch die Luft ausbreiten, wie etwa Gespräche oder Musik. Trittschall hingegen entsteht durch direkte mechanische Anregung einer Decke oder eines Bodens, beispielsweise durch Schritte oder, im Kontext eines Bettes, durch Bewegungen im Schlaf. Der Trittschallschutz wird vor allem durch die Baukonstruktion der Decke und den Bodenbelag bestimmt. Ein Bett fungiert als ein in das Raumgefüge eingebrachtes Möbelstück, das die Schallübertragung sowohl bedämpfen als auch verstärken kann. Die Schalldämmung eines Raumes wird durch das bewertete Schalldämmmaß (Rw) beschrieben. Je höher der Rw-Wert einer Bauteilschicht oder eines Systems ist, desto besser wird der Schall gedämmt.

Schallschutzwerte im Vergleich (Tabelle)

Die folgende Tabelle stellt die schalltechnischen Eigenschaften von Boxspring- und Wasserbetten den Anforderungen der Schallschutzklassen (SSK) nach DIN 4109 gegenüber. Die angegebenen Werte sind typische Richtwerte und können je nach Bauausführung und Materialwahl variieren.

Vergleich der Schallschutzwerte von Boxspring- und Wasserbetten
Maßnahme / Produkt Bewertetes Schalldämmmaß (Rw) Schallschutzklasse (SSK) Anwendung / Besonderheit
Boxspringbett mit Federkern und Matratze: Elastische Aufhängung dämpft Körperschall. Keine direkte Angabe möglich. Verbessert Trittschall um ca. 5–10 dB (Richtwert). SSK 2–3 (Förderung des Raumklimas) Reduziert Knarz- und Bewegungsgeräusche. Der Federkern kann bei minderwertiger Verarbeitung Geräusche erzeugen.
Wasserbett mit Wasserkern: Schwingungsanregung durch Wasserbewegung. Keine direkte Angabe möglich. Erzeugt Körperschall um ca. 10–15 dB (Richtwert) unterhalb der Decke. SSK 2 (Erschwert die Einhaltung von Trittschall-Grenzwerten) Frequenzarme Vibrationen werden über den Boden in angrenzende Räume übertragen.
Schallschutzmatte unter Bett: Entkopplung des Bettes vom Boden. Verbessert die Decken-Dämmung um bis zu 15 dB. SSK 3–4 Empfohlen für Wasserbetten in Mehrfamilienhäusern. Pflicht in manchen Mietverträgen für Wasserbetten.
Teppich oder Läufer unter dem Bett: Absorbiert Trittschall. Verbesserung um ca. 5 dB. SSK 2 Mindestmaßnahme zur Reduzierung von Gehgeräuschen im Schlafzimmer.
Massives Bettgestell aus Holz: Hohe Masse reduziert Schwingungsübertragung. Unterstützt die Körperschalldämmung, keine Messung als Bett möglich. SSK 3 Wirkt wie eine schwere Bauplatte und dämpft Vibrationen von Boxspring- und Wasserbetten.

Schallschutzklassen und Normen

Die DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau" definiert die Anforderungen an den Schallschutz von Gebäuden. Sie unterteilt den Schallschutz in die Schallschutzklassen (SSK) I (niedrig) bis IV (sehr hoch). Für Schlafräume, insbesondere in Mehrfamilienhäusern, wird meist SSK III empfohlen, um einen ungestörten Schlaf zu gewährleisten. Ein Wasserbett kann, ohne geeignete Gegenmaßnahmen wie eine durchgehende elastische Schicht zur Entkopplung, die Anforderungen der DIN 4109 an den Trittschallschutz erheblich unterschreiten. Boxspringbetten sind hier in der Regel unkritischer, da der Federkorn die Bewegungsenergie aufnimmt und als Dämpfer wirkt. Mieter sollten vor dem Aufstellen eines Wasserbettes unbedingt die Mietvertragsklauseln prüfen und die Zustimmung des Vermieters einholen, da tieffrequente Schwingungen sonst zu Nachbarschaftskonflikten führen können.

Praxisrelevanz und Messbarkeit

Der subjektiv empfundene Schall von Bettbewegungen ist von der Frequenz abhängig. Bewegungen im Wasserbett oder das Federn eines Boxspringbettes erzeugen hauptsächlich tiefe Frequenzen (20–100 Hz). Menschliches Gehör ist für diese Frequenzen weniger empfindlich, dennoch werden sie als Vibrationen im gesamten Körper wahrgenommen und sind für Nachbarn besonders störend, da sich tiefe Töne kaum dämmen lassen. Die Messung erfolgt mit einem Trittschallpegelmesser, der die durch das Bett erzeugten Schwingungen auf der Decke des darunterliegenden Raumes erfasst. Die Praxis zeigt, dass bereits eine dünne, aber geschlossene Schicht aus Kork oder spezieller Trittschalldämmung unter dem Bettgestell die Übertragung um 10 bis 15 dB reduzieren kann.

Typische Fehler beim Schallschutz

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass ein weicher Teppich ausreichend gegen die Vibrationen eines Wasserbettes schützt. Teppiche absorbieren zwar Gehgeräusche (Luftschall), nicht aber die tieffrequenten, festkörpergebundenen Schwingungen, die über die Bettfüße direkt in den Boden geleitet werden. Ebenso wird oft vergessen, dass ein Boxspringbett mit Federkern bei sehr starker Federn auch Eigenresonanzen entwickeln kann, die sich bei jeder Bewegung aufschaukeln. Ein weiteres Problem ist der fehlende Abstand zur Wand. Steht ein Bett direkt an der Wand, können Bettgeräusche die Wandfläche anregen und als Körperschall in die Nachbarwohnung übertragen werden.

Handlungsempfehlungen

Prüfen Sie vor dem Kauf eines Wasserbettes die statischen und schalltechnischen Gegebenheiten Ihres Gebäudes. Holen Sie die schriftliche Zustimmung Ihres Vermieters ein, wenn Sie zur Miete wohnen. Verwenden Sie zur Aufstellung eines Wasserbettes zwingend eine durchgehende, weichelastische Unterlage (Schallschutzmatte), die auch den Bettrahmen bedeckt. Für Boxspringbetten empfehlen wir die Verwendung eines massiven Bettgestells aus Holz, das zusätzlich dämpft. Stellen Sie Ihr Bett von der Wand ab, und nutzen Sie einen dicken Teppich oder eine Akustikplatte als Wandabsorber, um die Schallrückstrahlung zu minimieren. Herstellerangaben zu den Schalldämmwerten des Bettes sind in den technischen Datenblättern zu prüfen. Typische Richtwerte für die Verbesserung des Trittschalls durch Unterlagen sind: Kork (5–10 dB), Gummimatten (10–15 dB) und spezielle Akustikvliese (15–20 dB).

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Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

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Obwohl auf den ersten Blick scheinbar unvereinbar, lassen sich die Themen Boxspringbett und Wasserbett durchaus mit den Prinzipien des Schallschutzes und der Akustik in Verbindung bringen. Insbesondere die Frage nach dem idealen Schlafplatz berührt die menschliche Wahrnehmung von Ruhe und Behaglichkeit, was direkt mit der Minimierung von Lärmquellen und der Schaffung einer angenehmen akustischen Umgebung im Schlafzimmer zusammenhängt. Lärm, ob durch Nachbarn, Verkehr oder Geräusche innerhalb der Wohnung, kann den Schlafempfinden erheblich stören. Die Wahl des richtigen Bettes, dessen Konstruktion und Materialien die Schallübertragung beeinflussen können, ist daher ein wichtiger Aspekt zur Erzielung eines ruhigen und erholsamen Schlafs. Wir betrachten hier die konstruktiven Eigenschaften beider Betttypen und wie diese sich auf die Schallabsorption und -dämmung auswirken können, vergleichbar mit der Betrachtung von Bauteilen und deren Schallschutzleistung.

Grundlagen Schallschutz im Wohnraum

Der Schallschutz im Wohnraum zielt darauf ab, unerwünschte Geräusche zu minimieren, um eine angenehme und gesunde Wohnatmosphäre zu schaffen. Dies umfasst sowohl den Schutz vor Lärm von außen (z.B. Straßenlärm) als auch von innen (z.B. Nachhallgeräusche, Geräusche von Nachbarn). Grundlegend unterscheidet man zwischen Luftschallschutz und Trittschallschutz. Luftschall breitet sich über die Luft aus und wird typischerweise durch Wände, Fenster und Türen übertragen. Trittschall entsteht durch direkte Einwirkung auf Bauteile, wie das Gehen auf Böden, und wird als Körperschall weitergeleitet. Eine effektive Schalldämmung basiert auf Masse, Entkopplung und raumakustischen Maßnahmen wie Absorption.

Bei der Beurteilung der Schalldämmung von Bauteilen und Produkten sind Kennwerte wie der bewertete Schall-Dämm-Maß (Rw-Wert) von zentraler Bedeutung. Dieser Wert gibt an, wie gut ein Bauteil oder ein Produkt Schall über einen Frequenzbereich hinweg dämpft. Je höher der Rw-Wert in Dezibel (dB) ist, desto besser ist die Schalldämmung. In Deutschland werden Anforderungen an den Schallschutz im Wohnungsbau durch Normen wie die DIN 4109 geregelt, die Mindestanforderungen an den Schallschutz zwischen Wohneinheiten festlegt und in Schallschutzklassen (SSK) unterteilt ist.

Schallschutz von Bettsystemen im Vergleich (Tabelle)

Obwohl Betten primär auf Komfort und Liegeergonomie ausgelegt sind, beeinflussen ihre Konstruktion und die verwendeten Materialien auch die akustischen Eigenschaften eines Schlafzimmers. Ein schweres, massives Bett kann beispielsweise als Schalldämpfer fungieren, während ein leichtes, luftiges Bettkonstrukt eher Schall reflektieren oder leiten kann. Die Wahl der Matratze und des Toppers spielt ebenfalls eine Rolle bei der Absorption von Schallwellen. Gerade bei der Kombination mit federnden Untergestellen, wie bei Boxspringbetten, oder flüssigkeitsgefüllten Systemen, wie bei Wasserbetten, können sich interessante Unterschiede in der Schallübertragung ergeben.

Schallschutz-relevante Eigenschaften von Bettsystemen
Merkmal Boxspringbett (typisch) Wasserbett (typisch) Relevanz für Schallschutz
Konstruktion Untergestell: Mehrschichtiger Federkernaufbau, oft mit Holzrahmen. Hohe Masse und mehrere Federlagen können Schallwellen teilweise absorbieren und deren Durchdringung erschweren. Ein stabiler, massiver Sockel dient als Basis, der Wasserkern selbst ist schallneutral, aber die Hülle kann Geräusche dämmen. Die Masse und die Art des Untergestells beeinflussen die Weiterleitung von Körperschall und die Reflexion von Luftschall.
Matratzenaufbau: Federkern (Bonell, Taschenfederkern) mit Schaumstoffschichten und Topper. Die verschiedenen Lagen aus Federn und Schaumstoff bieten eine gute schallabsorbierende Wirkung. Die Wassermasse der Matratze hat eine exzellente schallabsorbierende und dämpfende Eigenschaft. Weiche, poröse Materialien wie Schaumstoffe und Textilien absorbieren Schallenergie und reduzieren so den Nachhall.
Füllmaterial (Topper): Kaltschaum, Visco, Latex. Je nach Dichte und Dicke des Toppers kann die Schallabsorption variieren. Nicht direkt relevant, da die Hauptabsorption vom Wasserkern geleistet wird. Mehrschichtige Aufbauten mit unterschiedlichen Materialien können Breitbanddämpfungseffekte erzielen.
Geräuschentwicklung: Knarzen der Federn, Geräusche bei Bewegung. Bei hochwertigen Modellen gering, bei älteren oder minderwertigen Produkten möglich. Blubbergeräusche bei Bewegung oder Luft im System, das Heizsystem kann leise Geräusche emittieren. Ein leises Bett trägt zu einem ruhigen Schlaf bei; Geräusche aus dem Bett selbst werden als störend empfunden.
Gesamt Schallschutz-Potenzial: Mittlere bis gute Schallabsorption durch den komplexen Aufbau und die Masse. Sehr gute Schallabsorption und -dämmung durch die Wassermasse. Reduziert auch Körperschallübertragung. Wasserbetten können durch ihre Masse und Dämpfungseigenschaften als effektivere "Schallschlucker" im Schlafzimmer agieren.
Empfehlung für Schallschutz: Wahl von Modellen mit hochwertigem Federkern und dichten Schaumstofflagen. Ggf. zusätzliche schallabsorbierende Elemente im Schlafzimmer. Hoher Schallschutz durch die Wassermasse. Regelmäßige Wartung zur Vermeidung von Geräuschen durch Luft im System. Berücksichtigung der akustischen Eigenschaften bei der Wahl des Bettsystems, insbesondere in lärmempfindlichen Umgebungen.

Schallschutzklassen und Normen – Relevanz für das Schlafzimmer

Die im Bauwesen definierten Schallschutzklassen (SSK) sind primär für die Bewertung von Bauteilen und deren Leistung gegenüber Geräuschen von außen oder von Nachbarn konzipiert. Die SSK 1 repräsentiert den grundlegenden Schallschutz, während SSK 4 den höchsten Grad an Schallschutz für besonders sensible Bereiche wie Krankenhäuser oder schalltechnisch anspruchsvolle Wohnungen darstellt. Für das Schlafzimmer ist ein hoher Schallschutz von besonderer Bedeutung, da hier ein ungestörter und erholsamer Schlaf die oberste Priorität hat. Ziel ist es, Geräusche, die die Schlafqualität beeinträchtigen könnten, auf ein Minimum zu reduzieren. Dies betrifft sowohl Luftschall (z.B. Stimmen, Musik aus Nachbarräumen) als auch Trittschall (z.B. Schritte im Stockwerk darüber).

Die Konstruktion eines Bettes kann indirekt zur Verbesserung der Schallschutzklasse eines Raumes beitragen. Ein massives, gut gedämmtes Bett kann die Schallreflexionen im Raum reduzieren und somit zu einer angenehmeren Raumakustik beitragen. Insbesondere bei dünnen Wänden oder Böden, die den Anforderungen der SSK 1 oder 2 entsprechen, kann ein Bettsystem mit guten Schalldämmeigenschaften einen spürbaren Unterschied machen. Die Dämpfung von Schall durch das Bett ist zwar kein Ersatz für eine adäquate bauliche Schalldämmung, kann aber die subjektive Wahrnehmung von Lärm reduzieren und somit den Schlafkomfort erhöhen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Schallschutzklasse eines Bettes nicht direkt messbar ist wie die eines Fensters oder einer Wand, sondern sich aus den Eigenschaften der verwendeten Materialien und der Konstruktion ableitet.

Praxisrelevanz und Messbarkeit von Schallschutz bei Betten

Die tatsächliche Schallschutzwirkung eines Bettes im Wohnraum ist komplex und schwer präzise in dB zu quantifizieren, da sie stark von der gesamten Raumakustik, der Art der Schallquelle und der Position des Bettes abhängt. Während ein Fenster beispielsweise mit einem zertifizierten Rw-Wert angegeben wird, ist dies bei einem Bett nicht standardisiert. Dennoch lassen sich physikalische Prinzipien anwenden: Schwere, dichte Materialien wie die Wassermasse eines Wasserbettes oder die mehrschichtige Federkernkonstruktion eines Boxspringbettes haben eine inhärente Fähigkeit zur Schallabsorption und -dämpfung. Diese Eigenschaft ist vergleichbar mit der Wirkung von schallabsorbierenden Paneelen oder schweren Vorhängen, die ebenfalls zur Verbesserung der Raumakustik und zur Reduzierung von Schallreflexionen eingesetzt werden.

Die Messbarkeit bezieht sich hier eher auf die subjektive Wahrnehmung und die indirekte Wirkung. Ein Bett mit guter Dämpfung kann beispielsweise dazu beitragen, dass Geräusche, die durch die Bodenplatte oder Wände in das Schlafzimmer gelangen, weniger deutlich hörbar sind, indem sie die Resonanzfrequenzen des Raumes beeinflussen. Bei Wasserbetten ist die schallabsorbierende Wirkung der Wassermasse signifikant, ähnlich wie bei einer großen Masse Wasser in einem Aquarium, die Schallenergie aufnimmt. Bei Boxspringbetten sorgen die vielen einzelnen Federn und die Polsterung für eine Verteilung und Absorption von Schallwellen. Die konkreten Rw-Werte sind hier nicht direkt anwendbar, da es sich nicht um ein standardisiertes Bauteil im Sinne der Normen handelt.

Typische Fehler beim Schallschutz und ihre Vermeidung

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass der Schlafkomfort ausschließlich von der Matratze abhängt und akustische Aspekte vernachlässigt werden. Insbesondere in hellhörigen Wohnungen oder Häusern, in denen Geräusche von Nachbarn oder aus anderen Räumen als störend empfunden werden, kann ein Bettsystem, das zur Schallreduktion beiträgt, eine signifikante Verbesserung bewirken. Ein weiterer Fehler ist die Konzentration auf nur eine Art von Schallschutz. Während ein Bett zwar Geräusche dämpfen kann, ersetzt es keine baulichen Maßnahmen wie Schallschutzfenster oder eine verbesserte Wanddämmung. Die Wahl eines leichten Bettrahmens, der auf dünnen Beinen steht, kann im Vergleich zu einem massiven Bett sogar die Schallübertragung fördern, indem es weniger Masse zur Dämpfung bietet.

Die Auswahl eines minderwertigen Toppers oder einer dünnen Matratze bei einem Boxspringbett kann dazu führen, dass die schallabsorbierenden Eigenschaften des Federkerns nicht optimal genutzt werden. Bei Wasserbetten können defekte Hüllen oder Lufteinschlüsse zu störenden Geräuschen führen, was die vermeintlichen Vorteile der Schallabsorption zunichtemacht. Grundsätzlich ist es ratsam, bei der Anschaffung eines Bettes nicht nur auf Komfort und Design zu achten, sondern auch die konstruktiven Eigenschaften hinsichtlich ihrer potenziellen schallhemmenden Wirkung zu berücksichtigen und Herstellerangaben zu Schlafkomfort und Materialqualität genau zu prüfen. Eine fachkundige Beratung kann hierbei helfen, die akustischen Vorteile verschiedener Systeme besser zu verstehen.

Handlungsempfehlungen für besseren Schallschutz im Schlafzimmer

Um den Schallschutz im Schlafzimmer zu optimieren, ist es ratsam, die Wahl des Bettsystems unter akustischen Gesichtspunkten zu treffen. Wasserbetten bieten aufgrund der Wassermasse eine sehr gute Schallabsorption und eignen sich daher besonders gut für lärmempfindliche Personen oder in hellhörigen Umgebungen. Wenn ein Boxspringbett bevorzugt wird, sollte auf Modelle mit hochwertigen Federkernsystemen (z.B. Tonnentaschenfederkern) und dichten, schwereren Schaumstoffschichten zurückgegriffen werden, um die schallabsorbierenden Eigenschaften zu maximieren. Die richtige Pflege des Bettes, insbesondere die Vermeidung von Lufteinschlüssen bei Wasserbetten, ist essentiell, um störende Geräusche zu verhindern.

Ergänzend zum Bett können weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik und des Schallschutzes beitragen. Schwere Vorhänge vor Fenstern, Teppiche auf dem Boden und schallabsorbierende Wandverkleidungen können die Nachhallzeit im Raum reduzieren und unerwünschte Geräusche weiter dämpfen. Bei starkem Außenlärm kann die Investition in Schallschutzfenster oder eine verbesserte Fassadendämmung unumgänglich sein. Die Kombination aus einem schallabsorbierenden Bettsystem und raumakustischen Maßnahmen schafft eine ruhige und erholsame Schlafumgebung, die den Anforderungen an einen hohen Schlafkomfort und ein gesundes Wohnklima gerecht wird.

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