Licht: Dachsanierung – das richtige Material

Dachsanierung: Auf das richtige Material kommt es an

Dachsanierung: Auf das richtige Material kommt es an
Bild: Esther Merbt / Pixabay

Dachsanierung: Auf das richtige Material kommt es an

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Dachsanierung: Auf das richtige Material kommt es an – Licht & Lichttransmission

Die Materialwahl bei einer Dachsanierung ist nicht nur für die Tragfähigkeit und Wärmedämmung entscheidend, sondern bildet auch die Grundlage für die Integration von Tageslichtelementen wie Dachfenstern oder Lichtbändern. Die Art der Dacheindeckung (z. B. Ziegel, Schiefer, Blech) und die Dachneigung bestimmen maßgeblich, wie Fenster in die Dachhaut eingebaut werden können und welche Anforderungen an die Befestigung sowie die lichttechnischen Eigenschaften der Verglasung gestellt werden. Die physikalische Interaktion zwischen Dachmaterial und Lichteinfall – etwa durch Reflexionseigenschaften der Oberfläche oder den Einbau von transluzenten Dämmschichten – beeinflusst direkt die Qualität des Tageslichts im Dachgeschoss, den sommerlichen Wärmeschutz und die Behaglichkeit der Nutzer.

Licht und seine Bedeutung

Licht ist der zentrale Faktor für die Gebäudequalität. Bei einer Dachsanierung bietet sich die einmalige Chance, die Lichtplanung ganzheitlich zu überdenken. Richtig geplante Dachfenster oder Oberlichter können den Tageslichtquotienten im Dachraum signifikant erhöhen und so den Kunstlichtbedarf senken. Hierbei kommt der Lichttransmission (Tv-Wert) der eingesetzten Verglasung eine Schlüsselrolle zu: Entscheidend ist das Verhältnis von sichtbarem Licht, das durch das Glas dringt, im Vergleich zur Gesamtenergiedurchlässigkeit (g-Wert). Ein hoher Tv-Wert bei moderatem g-Wert sorgt für helle Räume ohne Überhitzung – dies wird durch moderne selektive Beschichtungen oder Dreifach-Wärmeschutzverglasung erreicht.

Lichttechnische Kennwerte

Für die Auswahl von Dachflächenfenstern bei einer Sanierung sind die folgenden lichttechnischen Kennwerte unerlässlich. Sie helfen, die Balance aus Helligkeit, Wärmeeintrag und Blendschutz zu finden. Die nachstehende Tabelle fasst die wichtigsten Werte zusammen.

Lichttechnische und energetische Kennwerte von Dachverglasungen
Kennwert Bedeutung Typischer Bereich laut Branche Einfluss auf die Planung
Lichttransmissionsgrad (Tv): Anteil des sichtbaren Lichts (380–780 nm), der senkrecht durch die Verglasung tritt. Bestimmt die Helligkeit im Raum ohne Blendschutz. 0,50 – 0,78 (je nach Glasart und Beschichtung) Je höher, desto mehr Tageslicht; bei Südausrichtung ggf. Blendschutz erforderlich.
Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert): Anteil der solaren Einstrahlung, die als Wärme in den Raum gelangt. Maß für den passiven Solargewinn im Winter und die Überhitzungsgefahr im Sommer. 0,25 – 0,60 (Sonnen- vs. Wärmeschutzglas) Niedriger g-Wert reduziert Kühllast; in Kombination mit hohem Tv-Wert ideal.
Selektivitätsfaktor (S): Verhältnis von Tv zu g-Wert (S = Tv / g). Bewertet die Effizienz, mit der Licht durchgelassen, aber Wärme abgewiesen wird. 1,2 – 2,2 (moderne Gläser) Werte über 1,8 gelten als sehr gut; reduzieren Überhitzung bei guter Helligkeit.
Reflexionsgrad (außen/innen): Anteil des auftreffenden Lichts, der von der Glasoberfläche zurückgeworfen wird. Bestimmt Blendeffekte für Außenstehende und Lichtausbeute innen. 0,08 – 0,25 (je nach Beschichtung) Höhere Reflexion verringert die Tageslichtausbeute.
U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient): Maß für den Wärmeverlust durch das Fenster. Beeinflusst die Energiebilanz des Daches. 0,6 – 1,4 W/(m²K) (Dreifachverglasung) Niedrigerer U-Wert senkt Heizkosten; relevant für KfW-Förderung.

Tageslichtnutzung optimieren

Die Tageslichtnutzung im Dachgeschoss hängt maßgeblich von der Dachneigung und der Position der Lichtöffnungen ab. Bei einer Sanierung sollte die Lichtlenkung von oben nach unten und von der Mitte des Raumes nach außen geplant werden. Durch den Einbau von Lichtschächten oder Lichtkuppeln auf Flachdächern kann auch in tieferen Raumzonen natürliches Licht eingefangen werden. Zusätzlich verbessern reflektierende Dachmaterialien (z. B. helle Bitumenbahnen mit einem Reflexionsgrad von über 0,6) die Umgebungshelligkeit, indem sie diffuses Himmelslicht indirekt zu den Fenstern leiten. Die Nutzung von Lichtmessungen und Simulationen vor der Sanierung ist empfehlenswert, um die genauen Tv-Werte für verschiedene Glastypen und Neigungswinkel zu bestimmen – diese sollten stets dem Datenblatt des Herstellers entnommen werden.

Blendschutz und Sonnenschutz

Dachfenster führen aufgrund ihrer starken Neigung und Südausrichtung häufig zu Blendung und sommerlicher Überhitzung. Moderne Sonnenschutzsysteme, wie außenliegende Raffstores oder innenliegende Faltstores, müssen bei der Materialauswahl des Daches berücksichtigt werden. Die Befestigung dieser Systeme erfordert oft eine Verstärkung der Dachsparren oder spezielle Einbaurandbedingungen. Für einen effektiven Blendschutz sollte der g-Wert der Verglasung in Kombination mit der Sonnenschutzvorrichtung (z. B. mit einem Gesamtenergiedurchlassgrad von unter 0,15) betrachtet werden. Herstellerangaben sind auch hier verbindlich. Eine Alternative bieten sogenannte Photovoltaik-Gläser mit integrierten Lamellen, die das Tageslicht umlenken und gleichzeitig Strom produzieren.

Energetische Aspekte

Die energetische Optimierung eines sanierten Daches umfasst die Wechselwirkung zwischen Materialauswahl (Dämmung, Dachdeckung) und Verglasung. Moderne Wärmedämmverbundsysteme mit integrierter transluzenter Schicht (z. B. aerogelhaltige Vakuum-Isoliergläser) können den U-Wert auf unter 0,4 W/(m²K) senken. Der g-Wert der Verglasung beeinflusst die thermische Gebäudesimulation: Ein zu hoher g-Wert (über 0,5) bei südorientierten Dachflächen kann zu einer Überhitzung führen, die wiederum Kühlenergie verbraucht. Eine ausgewogene Planung (Tv = 0,65, g = 0,35, S = 1,86) reduziert den Heiz- und Kühlbedarf um bis zu 30 % im Vergleich zu Standard-Dreifachverglasungen. Auch die Reflexionseigenschaften der Dachhaut (sogenannter Solar Reflectance Index, SRI) spielen eine Rolle: Helle Ziegel oder beschichtete Bleche mit einem SRI > 70 verringern die thermische Belastung des Dachraums und die Klimatisierungskosten.

Handlungsempfehlungen

Führen Sie vor der Dachsanierung eine lichttechnische Analyse Ihres Gebäudes durch. Lassen Sie die g-Werte und Tv-Werte der ausgewählten Dachfenster vom Lieferanten schriftlich bestätigen. Wählen Sie bei Südausrichtung bevorzugt Verglasungen mit einem Selektivitätsfaktor (S) von mindestens 1,8. Denken Sie an die Kombination von Reflexionseigenschaften der Dachdeckung (helle Farben) und der Verglasung. Integrieren Sie Sonnenschutzsysteme mit Bedacht, um die Tageslichtausbeute nicht zu stark zu schmälern. Für Flachdächer eignen sich Kastenfenster oder Lichtkuppeln aus Polycarbonat mit UV-stabiler Beschichtung. Berücksichtigen Sie bei der Materialwahl die Lebensdauer: Eine hochwertige Verglasung hält über 30 Jahre, während die Dachdeckung (z. B. Schiefer) bis zu 100 Jahre beständig sein kann. Fügen Sie daher eine transparente Wartungsklausel in den Vertrag ein.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Lichttransmissionswerte vom Hersteller schriftlich bestätigen.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Dachsanierung: Lichttransmission durch Dachmaterialien – Ein lichttechnischer Bericht

Die Auswahl des richtigen Materials bei einer Dachsanierung beeinflusst nicht nur die Haltbarkeit, Ästhetik und den Schutz vor Witterungseinflüssen, sondern auch die Menge an Tageslicht, die in den Dachraum oder durch Dachfenster in die darunterliegenden Geschosse gelangt. Während traditionelle Dachmaterialien wie Ziegel oder Schiefer primär als opake Elemente fungieren, eröffnen moderne Bauweisen und Materialien neue Möglichkeiten der Lichttransmission. Selbst bei vermeintlich lichtundurchlässigen Materialien können subtile Lichteffekte oder die Integration von lichtlenkenden Elementen eine Rolle spielen, die für die allgemeine Lichtsituation im Gebäude relevant sind. Die Reflektion und Absorption von Licht durch die äußere Dachhaut hat somit indirekte Auswirkungen auf die Notwendigkeit künstlicher Beleuchtung und die allgemeine Atmosphäre in den Räumen.

Licht und seine Bedeutung

Tageslicht ist ein entscheidender Faktor für das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit von Menschen. Es beeinflusst unseren Biorhythmus, unsere Stimmung und kann Energie sparen helfen, indem es den Bedarf an künstlicher Beleuchtung reduziert. Eine gute Tageslichtnutzung in Gebäuden ist daher ein zentrales Ziel moderner Architektur und Gebäudetechnik. Dies gilt insbesondere für Dachräume, die oft durch Dachfenster oder Gauben belichtet werden. Die Art und Weise, wie Licht in diese Bereiche eindringt und sich verteilt, hängt maßgeblich von den verbauten Materialien und deren Eigenschaften ab. Selbst die Farbe und Oberflächenbeschaffenheit von Dachziegeln kann die Menge des reflektierten Umgebungslichts beeinflussen, was wiederum die wahrgenommene Helligkeit des Himmels von innen beeinflussen kann.

Lichttechnische Kennwerte für Verglasungen im Dachbereich

Bei der Auswahl von Verglasungen für Dachfenster, Gauben oder lichtdurchlässige Dachelemente sind spezifische lichttechnische Kennwerte von entscheidender Bedeutung. Diese Kennwerte geben Aufschluss darüber, wie viel Licht und wie viel Wärmeenergie durch die Verglasung tritt. Die korrekte Interpretation dieser Werte ist unerlässlich, um eine optimale Tageslichtnutzung zu gewährleisten und gleichzeitig unerwünschte Effekte wie Überhitzung oder Blendung zu vermeiden. Die Hersteller von Verglasungsprodukten stellen diese Daten in ihren technischen Spezifikationen zur Verfügung, und ihre Berücksichtigung ist für eine fundierte Entscheidung unabdingbar. Ohne diese Angaben ist eine objektive Bewertung der lichttechnischen Eigenschaften einer Verglasung kaum möglich.

Wichtige Lichttechnische Kennwerte von Verglasungen
Kennwert Bedeutung Typischer Bereich (Richtwerte) Einfluss auf die Tageslichtnutzung
Tv (Lichttransmissionsgrad): Anteil des sichtbaren Lichts, der durch die Verglasung tritt. Gibt an, wie hell es im Raum durch das einfallende Tageslicht wird. Ein höherer Tv-Wert bedeutet mehr Licht. Ca. 0,1 bis 0,9 (je nach Verglasungstyp und Beschichtung). Doppel- und Dreifachverglasungen mit Low-E-Beschichtung können niedrigere Werte aufweisen als einfache Verglasungen. Direkt proportional zur Menge des einfallenden Tageslichts. Ermöglicht hellere Räume und reduziert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung.
g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad): Anteil der gesamten Sonnenenergie (transmittiert und absorbiert), der durch die Verglasung ins Gebäudeinnere gelangt. Beschreibt, wie stark sich ein Raum durch Sonneneinstrahlung aufheizt. Ein niedrigerer g-Wert reduziert die Aufheizung. Ca. 0,2 bis 0,8. Moderne Sonnenschutzverglasungen können g-Werte von unter 0,3 aufweisen. Indirekter Einfluss auf die Tageslichtnutzung. Ein zu hoher g-Wert kann zu Überhitzung führen, was den Wunsch nach Verschattung weckt und somit die nutzbare Tageslichtmenge reduziert.
Lichtreflexionsgrad (innen und außen): Anteil des Lichts, der von der Glasoberfläche reflektiert wird. Beeinflusst die Sicht nach außen und das Erscheinungsbild des Gebäudes. Hohe Reflexionsgrade können blendend wirken. Variiert stark je nach Beschichtung und Glasart. Spezielle Beschichtungen können Reflexionsgrade gezielt steuern. Kann die Blendung reduzieren, aber auch die Menge des durchgelassenen Lichts verringern. Beeinflusst die direkte Sichtverbindung nach außen.
Diffuser Transmissionsgrad: Anteil des Lichts, der diffus, d.h. gestreut, durch die Verglasung tritt. Wichtig für die Vermeidung von direkter Blendung und für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raumes. Moderne Fenster mit Streuscheiben oder speziellen Oberflächen können höhere diffuse Transmissionsgrade aufweisen. Fördert eine gleichmäßigere Lichtverteilung im Raum und reduziert harte Schatten. Hilft, direktes Sonnenlicht in diffuses Arbeitslicht umzuwandeln.
Farbechtheit (Farbwiedergabeindex, Ra): Beschreibt, wie natürlich Farben unter dem durch die Verglasung fallenden Licht erscheinen. Wichtig für die visuelle Wahrnehmung und die Qualität des Raumes, insbesondere in Wohn- und Arbeitsbereichen. Idealerweise Ra > 90. Manche Verglasungen mit starken Tönungen können Farben leicht verfälschen. Ein hoher Ra-Wert sorgt dafür, dass die wahrgenommenen Farben im Raum natürlich wirken, was für das Wohlbefinden und die Akkuratesse der visuellen Wahrnehmung wichtig ist.

Tageslichtnutzung optimieren

Die Optimierung der Tageslichtnutzung bei einer Dachsanierung beginnt mit der sorgfältigen Planung der Fensterflächen. Dachfenster sind hierbei oft die effektivste Lösung, um Licht in den Dachbereich zu bringen. Ihre Platzierung und Größe sollten so gewählt werden, dass sie die Sonneneinstrahlung optimal ausnutzen, aber gleichzeitig die Blendung minimieren. Die Ausrichtung der Fenster spielt hierbei eine wesentliche Rolle; Fenster nach Norden erhalten eher diffuses Licht, während Südfenster direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Die Wahl der Verglasung, insbesondere des Lichttransmissionsgrades (Tv), ist entscheidend, um eine ausreichende Helligkeit zu erzielen. Helle Wand- und Deckenfarben im Dachraum können das einfallende Tageslicht zusätzlich reflektieren und so die Lichtausbeute maximieren.

Neben der reinen Menge des einfallenden Lichts ist auch dessen Qualität von Bedeutung. Diffus gestreutes Licht ist oft angenehmer und gleichmäßiger verteilt als direktes Sonnenlicht, das zu starken Kontrasten und Blendung führen kann. Spezielle Fensterbeschichtungen oder die Verwendung von innenliegenden Sonnenschutzvorrichtungen wie Jalousien oder Plissees können helfen, das einfallende Licht zu streuen und unerwünschte Blendeffekte zu vermeiden. Auch die Möglichkeit, das Licht durch den Einsatz von Lichtlenksystemen gezielt in tiefere Bereiche des Raumes zu lenken, kann die Tageslichtnutzung signifikant verbessern. Bei der Sanierung älterer Dachstühle sollte die Möglichkeit der nachträglichen Installation von Dachfenstern oder die Vergrößerung bestehender Öffnungen geprüft werden, um das Potenzial des natürlichen Lichts voll auszuschöpfen.

Blendschutz und Sonnenschutz

Ein effektiver Blendschutz ist unerlässlich, um die Vorteile der Tageslichtnutzung voll ausschöpfen zu können, ohne dabei die Augen zu überanstrengen oder die visuelle Konzentration zu beeinträchtigen. Direkte Sonneneinstrahlung durch Fenster, insbesondere in Arbeitsbereichen, kann zu starker Blendung führen und die Funktionalität des Raumes einschränken. Dies gilt insbesondere für Dachfenster, die oft direktem Himmelslicht ausgesetzt sind. Die Wahl von Verglasungen mit integrierten Blendschutzfunktionen oder die Nachrüstung mit Sonnenschutzsystemen sind daher wichtige Maßnahmen. Der Sonnenschutz dient nicht nur dem Blendschutz, sondern reduziert auch die Aufheizung des Raumes, was gerade im Sommer zu einem angenehmeren Raumklima beiträgt.

Für die effektive Steuerung des Lichteinfalls bei Dachsanierungen bieten sich verschiedene Lösungen an. Außenliegende Sonnenschutzsysteme wie Rollläden oder Markisen sind oft am effektivsten, da sie die Sonneneinstrahlung bereits vor dem Erreichen der Fensterscheibe abhalten. Innenliegende Systeme wie Jalousien, Rollos oder spezielle Verdunklungsstoffe bieten ebenfalls wirksamen Schutz, können aber die Wärmeenergie bereits ins Gebäudeinnere lassen. Moderne Dachfensterhersteller bieten oft integrierte Lösungen an, die eine flexible Steuerung des Lichteinfalls ermöglichen. Die Kombination aus einer optimierten Verglasung mit einem bedarfsgerechten Sonnenschutzsystem stellt sicher, dass die Vorteile des Tageslichts genutzt werden können, ohne die Nachteile direkter Sonneneinstrahlung in Kauf nehmen zu müssen.

Energetische Aspekte

Die energetischen Aspekte der Verglasungen bei einer Dachsanierung sind eng mit der Lichttransmission und dem Sonnenschutz verknüpft. Ein hoher Lichttransmissionsgrad (Tv) bedeutet zwar viel einfallendes Licht, kann aber auch zu einer erhöhten Wärmeaufnahme durch die Sonnenstrahlung führen, was sich im g-Wert widerspiegelt. Ziel ist es, einen optimalen Kompromiss zu finden: genug Tageslicht für eine gute Ausleuchtung und Reduzierung des künstlichen Lichts, aber gleichzeitig eine Minimierung der unerwünschten solaren Wärmegewinne, um Überhitzung im Sommer und unnötige Heizkosten im Winter zu vermeiden. Moderne Verglasungen mit Mehrfachscheiben und speziellen Beschichtungen (z. B. Low-E) können hier deutliche Verbesserungen erzielen.

Die Wärmedämmung der Verglasung (Uw-Wert) ist ebenfalls ein entscheidender Faktor für die Energieeffizienz. Ein niedriger Uw-Wert bedeutet, dass weniger Wärmeenergie aus dem Innenraum nach außen verloren geht. Dies ist gerade bei Dachfenstern, die oft einer größeren thermischen Belastung ausgesetzt sind als vertikale Fenster, von großer Bedeutung. Eine gut gedämmte Verglasung trägt dazu bei, die Heizkosten zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Bei der Dachsanierung sollte daher auf Fenster mit einem möglichst niedrigen Uw-Wert geachtet werden, um sowohl die Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen als auch die Wärmebrückenwirkung des Dachfensters zu minimieren. Dies schließt auch die fachgerechte Dämmung des Fensterrahmens und des Anschlusses an die Dachkonstruktion mit ein.

Handlungsempfehlungen

Bei der Planung einer Dachsanierung, insbesondere im Hinblick auf die Integration oder den Austausch von Fenstern, sollten Sie folgende Handlungsempfehlungen beachten. Priorisieren Sie die Tageslichtnutzung, indem Sie die Größe und Platzierung von Dachfenstern sorgfältig planen. Berücksichtigen Sie die Himmelsrichtung zur Optimierung des Lichteinfalls und zur Vermeidung von Überhitzung. Beziehen Sie den Lichttransmissionsgrad (Tv) und den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) der Verglasung aktiv in Ihre Materialauswahl mit ein, um sowohl eine helle als auch eine angenehm temperierte Raumatmosphäre zu schaffen. Informieren Sie sich über die Wärmedämmwerte (Uw-Wert) der Fenster, um Energieverluste zu minimieren.

Investieren Sie in qualitativ hochwertige Verglasungen mit modernen Beschichtungen, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Denken Sie über integrierte oder nachrüstbare Sonnenschutzsysteme nach, um Blendschutz und Hitzeschutz zu gewährleisten, und wählen Sie diese passend zur Ausrichtung und Nutzung der Räume. Achten Sie auf eine fachgerechte Montage der Fenster, da diese einen erheblichen Einfluss auf die Dichtigkeit, die Wärmedämmung und die Langlebigkeit des Fensters hat. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachleuten und die Anforderung detaillierter technischer Datenblätter der Fensterhersteller sind unerlässlich für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Dachsanierung, die auch die lichttechnischen und energetischen Aspekte optimal berücksichtigt.

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Lassen Sie lichttechnische Kennwerte wie Tv und g-Wert immer vom Hersteller schriftlich für das spezifische Produkt bestätigen und prüfen Sie, ob diese den Normen entsprechen.

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