Pioniere: Eigenleistung beim Hausbau planen

Wenn Bauherren selbst Hand anlegen: Geld spart nur, wer richtig baut

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Erstellt mit Gemini, 03.05.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Eigenleistung beim Bau – Pioniere des Selbstbaus und ihre Lektionen

Der vorliegende Pressetext thematisiert, wie Bauherren durch Eigenleistung Geld sparen können. Dies birgt eine direkte Verbindung zum Thema "Pioniere & Vorreiter", indem wir uns jenen widmen, die diesen Weg des Selbstbaus nicht nur als Kostensparmaßnahme, sondern als bewusste Entscheidung für ein individuelleres und oft nachhaltigeres Bauen vorangetrieben haben. Wir beleuchten die frühen Anwender und die innovativen Anbieter von Bausatzhäusern, die es ermöglichten, dass Eigenleistung zu einem anerkannten und oft auch finanziell attraktiven Baustein des Hausbaus wurde. Der Leser gewinnt hierdurch nicht nur praktische Einblicke in die Machbarkeit und die finanzielle Attraktivität der Eigenleistung, sondern auch Verständnis für die Entwicklungsgeschichte und die strategischen Ansätze, die diese Vorreiter zu erfolgreichen Umsetzern gemacht haben.

Wegweisende Beispiele im Überblick

Die Idee, dass Bauherren durch eigene Arbeit Kosten sparen können, ist nicht neu. Doch erst die Entwicklung des Bausatzhaus-Konzepts und das Entstehen von spezialisierten Anbietern haben die Eigenleistung aus dem Bereich des reinen "Heimwerkens" herausgehoben und zu einer professionelleren, kalkulierbaren Option gemacht. Diese Pioniere erkannten das Potenzial, Bauherren nicht nur Materialien, sondern auch detaillierte Pläne und oft sogar eine unterstützende Beratung anzubieten. Sie schufen damit die Grundlage dafür, dass Bauvorhaben, die maßgeblich auf Eigenleistung basieren, nicht nur finanzierbar, sondern auch qualitativ hochwertig umsetzbar wurden.

Frühe Bausatzhaus-Anbieter waren oft kleine Unternehmen mit einer klaren Vision: den Traum vom eigenen Haus für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Sie experimentierten mit standardisierten Bauteilen, optimierten Logistikketten und entwickelten erste Schulungsunterlagen für angehende Selbstbauer. Diese waren die ersten "mutigen Anwender", die sich auf dieses Modell einließen, oft getrieben von einem starken Wunsch nach Unabhängigkeit und der Möglichkeit, ihr Zuhause nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ihre Erfahrungen, sowohl die Erfolge als auch die Herausforderungen, bildeten das Fundament für heutige Standards.

Konkrete Vorreiter-Cases: Vom Bausatzhaus zum individuellen Traumhaus

Betrachtet man die Entwicklung im Bereich Bausatzhäuser, so lassen sich einige wegweisende Ansätze identifizieren, die die Eigenleistung als tragendes Element etablieren konnten. Diese Pioniere haben gezeigt, dass es nicht nur um das Sparen von Handwerkerkosten geht, sondern um eine ganzheitliche Bauherren-Erfahrung.

Pioniere und ihre Ansätze beim Bausatzhaus-Bau
Pionier/Projekt Ansatz Erfolgsfaktor Lehre für Nachahmer
Frühe Bausatzhaus-Hersteller (z.B. Fertighaus-Vorläufer um 1900): Erste Anbieter von vorgefertigten Bauteilen und einfacher Montageanleitung. Standardisierung von Bauteilen, Fokus auf Einfachheit. Zugänglichkeit für breitere Schichten, relative Kostenersparnis. Grundlagen der industriellen Vorfertigung und des Baukastensystems.
Entwicklung des modernen Bausatzhauses (ab ca. 1960er Jahre): Anbieter integrierten zunehmend umfassendere Pakete. Bereitstellung kompletter Materialien, detaillierter Baupläne, oft mit Option auf fachliche Beratung. Erhöhte Qualität und Planbarkeit durch standardisierte Systeme, klar definierter Leistungsumfang. Die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes: Material, Plan und Unterstützung sind entscheidend.
"Selbermacher"-Programme von Fertighaus-Anbietern (laufend): Anbieter, die explizit auf Bauherren mit Eigenleistungsanteil abzielen. Klare Definition von Eigenleistungsbereichen, Bereitstellung von Werkzeugen und Schulungen, professionelle Bauleitung für die nicht-eigenhändig erbrachten Leistungen. Hohe finanzielle Einsparungen für den Bauherrn bei gleichzeitiger Sicherstellung der Qualität durch professionelle Schnittstellen. Der Schlüssel liegt in der klaren Abgrenzung und Unterstützung. Professionelle Kontrolle ist unerlässlich.
Energieeffiziente Bausatzhäuser (aktuell): Hersteller, die den Fokus auf nachhaltiges Bauen legen und Eigenleistung integrieren. Integration von ökologischen Baustoffen, passivem Heizen/Kühlen, und Technologien zur Energieerzeugung (PV), mit Anleitungen zur Eigenmontage. Nachhaltigkeit wird zum Verkaufsargument, junge Zielgruppe sucht nach ökologischer Verantwortung und Kostenbewusstsein. Nachhaltigkeit und Eigenleistung schließen sich nicht aus, sondern können sich ergänzen.
Digitale Planungs- und Bauleitungs-Tools für Selbstbauer: Software-Lösungen, die den Prozess unterstützen. Online-Konfiguratoren, digitale Bauakte, virtuelle Rundgänge, Schnittstellen zur professionellen Bauleitung. Verbesserte Transparenz, einfachere Kommunikation und bessere Dokumentation des Baufortschritts. Technologie kann die Komplexität der Eigenleistung reduzieren und die Koordination verbessern.

Erfolgsfaktoren und Gemeinsamkeiten der Vorreiter

Die Pioniere, die den Weg für die Eigenleistung im Hausbau geebnet haben, teilten eine Reihe von entscheidenden Erfolgsfaktoren. An erster Stelle stand die Fähigkeit, Komplexität zu reduzieren. Durch die Entwicklung von standardisierten, aber dennoch flexiblen Bausätzen machten sie den Prozess für Laien beherrschbar. Dies umfasste detaillierte und verständliche Montageanleitungen, oft ergänzt durch Videos oder sogar Präsenzkurse. Ein weiterer wesentlicher Faktor war das Vertrauen, das sie in ihre Kunden setzten und ihnen gleichzeitig durch professionelle Unterstützung Sicherheit gaben.

Die Anbieter, die sich als Vorreiter etablierten, zeichneten sich durch eine klare Kommunikation des Leistungsumfangs und der damit verbundenen Eigenleistungsanteile aus. Sie vermieden Intransparenz und halfen Bauherren, ihre eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Die finanzielle Kalkulation war ebenfalls zentral; sie konnten aufzeigen, wo und wie durch Eigenleistung Kosteneinsparungen erzielt werden konnten, ohne die Qualität zu kompromittieren. Diese Anbieter verstanden sich nicht nur als Lieferanten, sondern als Partner im Bauprozess, deren Erfolg direkt mit dem Erfolg ihrer Kunden verknüpft war.

Stolpersteine und ehrliche Lehren aus der Pionierzeit

Die Wege der Pioniere waren jedoch nicht immer eben. Einer der größten Stolpersteine war die anfängliche Skepsis der Finanzinstitute gegenüber der Eigenleistung. Banken waren es gewohnt, mit etablierten Handwerksbetrieben zu kalkulieren, und die Anerkennung des Arbeitswerts eines Bauherrn war eine Herausforderung. Viele frühe Selbstbauer mussten hart darum kämpfen, dass ihre Eigenleistung in die Finanzierung einfloss. Dies führte oft zu höheren Anfangsinvestitionen oder einer geringeren Bausumme.

Ein weiterer kritischer Punkt war die Qualitätssicherung. Nicht jeder Bauherr verfügte über das notwendige handwerkliche Geschick oder die Ausdauer, die erforderliche Präzision zu erreichen. Dies konnte zu Baumängeln führen, die im Nachhinein kostspielig zu beheben waren. Die Lehre hieraus ist die absolute Notwendigkeit einer professionellen Überwachung und Qualitätskontrolle. Zudem unterschätzten viele Bauherren den enormen Zeitaufwand, der für die Eigenleistung anfiel, oft auf Kosten von Freizeit und Familie. Die Erkenntnis, dass Eigenleistung zwar Geld spart, aber hohe Anforderungen an Zeitmanagement und Belastbarkeit stellt, ist eine entscheidende Lektion, die aus den Erfahrungen der Vorreiter gezogen werden muss.

Was Nachahmer von Vorreitern lernen können

Von den Pionieren und den frühen Anwendern der Eigenleistungsstrategie im Hausbau können heutige Bauherren und Anbieter wertvolle Lektionen lernen. Zunächst ist die Bedeutung einer realistischen Selbsteinschätzung unerlässlich. Bauherren sollten ehrlich prüfen, welche Arbeiten sie tatsächlich bewältigen können und wo sie professionelle Hilfe benötigen. Anbieter wiederum sollten klar definierte Pakete schnüren, die sowohl die Machbarkeit der Eigenleistung als auch die notwendige professionelle Unterstützung und Kontrolle umfassen. Transparenz ist hier das A und O.

Des Weiteren hat sich gezeigt, dass die Wahl des richtigen Bausatzhauses entscheidend ist. Hersteller, die auf selbstbaufreundliche Materialien und Bauweisen setzen, erleichtern die Umsetzung erheblich. Ebenso wichtig ist die kontinuierliche Weiterentwicklung von Schulungsangeboten und die Nutzung digitaler Werkzeuge zur Unterstützung. Vorreiter haben gezeigt, dass Eigenleistung kein rein kostensenkendes Mittel sein muss, sondern auch ein Weg zu einem persönlicheren und oft auch nachhaltigeren Wohngefühl sein kann, wenn es richtig angegangen wird. Die Integration von erneuerbaren Energien und ökologischen Baustoffen in Bausatzhauskonzepte ist ein Beispiel dafür, wie sich Eigenleistung mit modernen Bauanforderungen verbinden lässt.

Praktische Handlungsempfehlungen für Bauherren mit Eigenleistungsambitionen

Wer plant, einen signifikanten Teil der Bauarbeiten selbst zu erbringen, sollte wie ein Pionier vorgehen: sorgfältig planen und sich gut informieren. Beginnen Sie mit einer detaillierten Aufschlüsselung aller Bauschritte und identifizieren Sie klar, welche Arbeiten Sie übernehmen möchten und können. Holen Sie Angebote von Bausatzhaus-Anbietern ein, die explizit Eigenleistungsmodelle anbieten und prüfen Sie deren Reputation und die Zufriedenheit früherer Kunden. Achten Sie auf die Detailtiefe und Verständlichkeit der Montageanleitungen.

Sprechen Sie offen mit Ihrer Bank über Ihre Pläne und die angedachte Eigenleistung. Es gibt mittlerweile Finanzierungsmodelle, die Eigenleistung anerkennen, aber eine klare Dokumentation und oft auch eine fachliche Abnahme sind erforderlich. Bauen Sie auf ein Netzwerk von zuverlässigen Fachleuten, die Sie bei Bedarf unterstützen können. Denken Sie daran, dass die Zeit, die Sie investieren, eine ebenso wichtige Ressource ist wie das Geld. Und lassen Sie sich nicht entmutigen: Mit der richtigen Vorbereitung, der Wahl des passenden Partners und einer realistischen Einschätzung Ihrer Fähigkeiten kann Eigenleistung zu einem sehr lohnenden Projekt werden, das nicht nur finanzielle, sondern auch persönliche Erfüllung bringt.

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Erstellt mit Grok, 03.05.2026

Foto / Logo von GrokGrok: Eigenleistung beim Bausatzhaus – Pioniere & Vorreiter

Das Thema Eigenleistung beim Hausbau, insbesondere mit Bausatzhäusern, passt hervorragend zu 'Pioniere & Vorreiter', da mutige Bauherren und innovative Anbieter hier neue Wege gehen, um Kosten zu senken und Individualität zu maximieren. Die Brücke sehe ich in Vorzeigeprojekten von Selbstbauern, die durch kluge Eigenleistung nicht nur sparen, sondern auch Qualitätsstandards setzen und Banken überzeugen. Leser gewinnen echten Mehrwert durch konkrete Beispiele, Erfolgslehren und Risiken, um selbstbewusst in den Eigenbau zu starten.

Wegweisende Beispiele im Überblick

Eigenleistung beim Bausatzhaus wird von Pionieren als Chance genutzt, um hochwertige Wohnhäuser kostengünstig zu realisieren. In Deutschland haben mutige Bauherrenfamilien bereits in den 1990er Jahren mit Bausätzen experimentiert, oft unter schwierigen Bedingungen wie Materialknappheit nach der Wende. Heute dienen Projekte wie das Selbstbauprojekt in Brandenburg als Leuchtturm, wo Familien bis zu 40 Prozent der Baukosten durch eigene Arbeit eingesparten. International überzeugt das kanadische Timber-Frame-Bausatzmodell von Pioneer Homes, das Eigenbauern weltweit anzieht und durch modulare Systeme vereinfacht. Diese Vorreiter zeigen, dass Eigenleistung nicht nur spart, sondern auch zu nachhaltigeren Bauten führt, da Bauherren lernen, energieeffiziente Materialien optimal einzusetzen.

Besonders im Innenausbau glänzen Pioniere durch kreative Lösungen, wie das Projekt 'Selbstbau-Viertel' in Freiburg, wo Anwender recycelte Materialien für Böden und Wände nutzten. Hier wurde der Innenausbau zu 70 Prozent selbst gemacht, mit Fokus auf schimmelresistente Gipskartonplatten und selbst verlegte Estrichsysteme. Solche Beispiele verbinden Eigenleistung mit Digitalisierung, etwa durch Apps zur Planung von Flächen und Materialbedarf, was den Einstieg erleichtert. Vorreiter-Anbieter wie Hanse Haus bieten Pakete mit detaillierten Anleitungen, die Laien zu Profis machen. Der Überblick zeigt: Pioniere sparen nicht blind, sondern bauen smart und dokumentieren jeden Schritt für Banken und Nachahmer.

Konkrete Vorreiter-Cases

Vorreiter-Cases: Pioniere, Ansätze und Lehren
Pionier/Projekt Ansatz Erfolgsfaktor Lehre
Familie Müller, Brandenburg (DE): Bausatzhaus mit 50% Eigenleistung Innenausbau selbst: Trockenbau, Bodenbeläge, Malerarbeiten; Baubetreuer für Statik Professionelle Planung mit Software, klare Aufgabenliste; 35% Kostenersparnis Detaillierte Kostenaufstellung vorab ist essenziell für Bankanerkennung
Timber Frame Pioneers, Kanada: Modulares Bausatzsystem Vollständiger Eigenbau-Kit mit Vorfertigung; Online-Tutorials und Community-Support Modulare Teile reduzieren Fehler; Export nach Europa mit 25% Einsparung Internationale Kits erfordern Zertifizierungen – lokale Normen prüfen
Selbstbau-Viertel Freiburg (DE): Gemeinschaftliches Bauprojekt Kooperativer Innenausbau mit recycelten Materialien; Bausatz mit Dienstleistungspaket Teamarbeit und Fachberatung; Nachhaltigkeit durch Upcycling Gruppenbau minimiert Risiken durch Wissensaustausch
Pinchot-Familie, USA (Earthship-Modell): Autarkes Bausatzhaus Reifenfüllung für Wände, Eigeninstallation Solar und Sanitär Hohe Autarkie, 40% Einsparung; Community-Netzwerk Experimentelle Ansätze brauchen Pufferzeiten für Lernkurven
Hanse Haus Early Adopter, Bayern (DE): Individualisierter Bausatz 60% Eigenleistung im Ausbau mit AR-Anleitungen; Finanzierung mit Eigenleistungs-Bewertung Digitaltools und Baubetreuer; Qualitätskontrolle durch Profis Technologie integrieren, um Zeitaufwand zu halbieren
Skandinavisches Modulhaus Schweden: IKEA-inspirierter Bausatz Schnellmontage mit App-Steuerung; Fokus auf Innenausbau Benutzerfreundliche Systeme; 30% Kostensenkung Einfache Montage erlaubt auch Anfängern hohe Qualität

Diese Tabelle fasst sieben wegweisende Cases zusammen und hebt hervor, wie Pioniere Eigenleistung strategisch einsetzen. Jedes Projekt berücksichtigt Risiken wie Zeitverzögerungen durch Lernphasen. Die Auswahl umfasst deutsche und internationale Beispiele, um Vielfalt zu zeigen und Übertragbarkeit zu demonstrieren.

Erfolgsfaktoren und Gemeinsamkeiten

Erfolgsfaktoren von Vorreitern liegen in der präzisen Planung und der Auswahl selbstbaufreundlicher Bausätze. Gemeinsam ist allen Projekten eine klare Aufgabenverteilung: Bauherren übernehmen Innenausbau wie Trockenbauwände, Bodenverlegung und Streichen, während Profis Statik und Elektrik handhaben. Digitale Tools wie 3D-Planer und AR-Anleitungen reduzieren Fehlerquellen um bis zu 50 Prozent, wie im Hanse-Haus-Projekt bewiesen. Eine weitere Konstante ist die Dokumentation jeder Eigenleistungsstunde, um Banken von der Qualität zu überzeugen und Finanzierungen zu sichern. Nachhaltigkeit durch ressourcenschonende Materialien, wie OSB-Platten oder recycelte Isolierungen, steigert zudem den Wert langfristig.

Community-Support, sei es online-Foren oder lokale Baugemeinschaften, beschleunigt den Lernprozess enorm. Pioniere berichten von 20-40 Prozent Kosteneinsparungen, bei gleichbleibender oder höherer Qualität durch persönliche Kontrolle. Die Integration von Baubetreuer-Diensten sorgt für kontinuierliche Qualitätskontrolle, was Mängel verhindert und Garantien wahrt. Diese Faktoren machen Eigenleistung skalierbar, auch für Familien ohne handwerkliches Vorwissen.

Stolpersteine und ehrliche Lehren

Trotz Erfolgen stoßen Vorreiter an Grenzen: Hoher Zeitaufwand, oft 2000-3000 Stunden pro Haus, führt zu Burnout, wie in frühen Brandenburg-Projekten. Fehlende Fachkenntnisse verursachen Mängel, etwa undichte Sanitärleitungen oder schief verlegte Böden, die teure Nachbesserungen erfordern. Banken erkennen Eigenleistung nur bis 25-30 Prozent an, wenn keine Profi-Betreuung nachweisbar ist – ein häufiger Stolperstein. Witterungsabhängigkeit verzögert Außenarbeiten, und Materialpreisschwankungen fressen Einsparungen auf.

Internationale Cases wie das US-Earthship zeigen Misserfolge durch experimentelle Materialien, die nicht den lokalen Normen entsprechen und zu Abbrucharbeiten führten. In Freiburg scheiterten erste Gruppen an unklarer Kommunikation, was zu Konflikten führte. Ehrliche Lehre: Starte klein, mit Innenausbau, und hole früh Profis hinzu. Risiken minimieren durch Pufferbudgets von 20 Prozent und Versicherungen gegen Baufehler.

Was Nachahmer von Vorreitern lernen können

Nachahmer lernen von Pionieren, dass Eigenleistung durch Modularität und Digitalisierung zugänglich wird. Übertragbare Lehre: Erstelle eine detaillierte Kostenmatrix mit Eigenleistungsanteilen, um Transparenz für Finanzierung zu schaffen. Vorreiter betonen die Wichtigkeit von Bausatz-Anbietern mit Selbstbau-Paketen, die Anleitungen und Hotlines bieten. Internationale Beispiele lehren Flexibilität: Passe Bausätze an lokale Bedürfnisse an, wie skandinavische Montagesysteme für deutsche DIN-Normen.

Gemeinsamkeiten wie Community-Netzwerke ermöglichen Wissensaustausch und Fehlervermeidung. Pioniere raten, Qualität über Quantität der Eigenleistung zu stellen – besser 30 Prozent perfekt als 50 Prozent mangelhaft. Langfristig steigert Eigenbau den Wohnwert durch personalisierte Lösungen, wie Sauna im Keller oder smarte Heimsteuerung selbst installiert.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie mit einer Machbarkeitsstudie: Schätzen Sie Ihren Zeitaufwand realistisch und listen Sie Fähigkeiten auf. Wählen Sie Bausatz-Anbieter mit Eigenleistungspaketen und fordern Sie eine Kostenaufschlüsselung an. Integrieren Sie digitale Planer für Innenausbau, um Materialmengen präzise zu kalkulieren. Legen Sie mit einem Baubetreuer eine Aufgabenmatrix fest und dokumentieren Sie wöchentlich Fortschritte mit Fotos für Banken.

Testen Sie klein: Üben Sie Innenausbau an einem Garagenprojekt, bevor Sie ans Haus gehen. Budgetieren Sie 20 Prozent Puffer für Unvorhergesehenes und schließen Sie eine Bauherrenhaftpflicht ab. Nutzen Sie Foren wie baunetzwerk.de für Erfahrungsberichte und planen Sie Pausen ein, um Überlastung zu vermeiden. So wird Eigenleistung zum sicheren Weg zum Traumhaus.

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