Normen: Wärmedämmung für effizientes Heizen

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Ratgeber: Wärmedämmung für effizientes Heizen und angenehme Temperaturen
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Ratgeber: Wärmedämmung für effizientes Heizen und angenehme Temperaturen

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Wärmedämmung – Normen & technische Standards

Die Effektivität einer Wärmedämmung hängt maßgeblich von der Einhaltung technischer Normen und Qualitätsstandards ab. Diese legen fest, wie die Dämmstoffe hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit, Druckfestigkeit und ihres Brandverhaltens zu bewerten sind. Normen definieren zudem die erforderlichen Dämmstoffdicken in Abhängigkeit von der Gebäudehülle und sorgen für vergleichbare Energiesparziele. Ohne diese verbindlichen technischen Regeln wäre eine nachhaltige und sichere Dämmung von Wohngebäuden nicht gewährleistet.

Relevante Normen im Überblick

Bei der Wärmedämmung sind mehrere technische Normen aus den Bereichen Bauphysik und Materialprüfung zu beachten. Die DIN 4108 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden“ bildet die zentrale Grundlage für die Planung und Ausführung von Dämmmaßnahmen. Sie definiert die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz und gibt Grenzwerte für den U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) von Bauteilen vor. Die DIN EN ISO 6946 legt das Berechnungsverfahren für diesen U-Wert bei Bauteilen fest, um die Wärmeverluste genau zu bestimmen. Für die eingesetzten Dämmstoffe selbst sind die Produktnormen der Reihe DIN EN 13162 bis DIN EN 13171 maßgeblich, die je nach Material (Mineralwolle, Polystyrol, Holzfaser usw.) die Anforderungen an Eigenschaften wie Wärmeleitfähigkeit, Druckfestigkeit und Maßhaltigkeit festlegen.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Wichtige Normen und ihre Bedeutung
Norm Bezeichnung Bedeutung für die Praxis Prüfung und Anwendung
DIN 4108: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden Teil 2 bis Teil 10 regeln Mindestanforderungen Legt U-Werte für Bauteile wie Außenwände, Dächer und Fenster fest Rechnerische Nachweise in der Bauplanung; Prüfung durch Blower-Door-Test möglich
DIN EN ISO 6946: Bauteile - Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient Berechnungsmethode für U-Werte Ermöglicht die exakte Bestimmung der Dämmwirkung eines Bauteils Anwendung durch Bauphysiker; Software-gestützte Berechnung üblich
DIN EN 13162: Mineralwolle-Dämmstoffe Werksmäßig hergestellte Produkte aus Mineralwolle Definiert Wärmeleitfähigkeit (Lambda), Dimensionsstabilität und Brandverhalten CE-Kennzeichnung und werkseigene Produktionskontrolle vorgeschrieben
DIN EN 13163: Expandiertes Polystyrol (EPS) Hartschaum-Dämmstoff für WDVS und Kerndämmung Legt Druckfestigkeit und Wasseraufnahme fest; wichtig für Außenanwendungen Prüfung nach genormten Verfahren im Labor
DIN EN 13164: Extrudiertes Polystyrol (XPS) Hochverdichteter Schaumstoff für Bodenplatten und Perimeterdämmung Definiert hohe Druckfestigkeit und geringe Wasseraufnahme Eignung für belastete Bereiche wie Kellerböden nachgewiesen

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Die technischen Normen sind das Rückgrat einer zuverlässigen Wärmedämmung. Sie stellen sicher, dass Dämmprodukte wie Mineralwolle, Polystyrol (EPS/XPS) oder nachwachsende Rohstoffe (Holzfaser, Zellulose) reproduzierbare Qualitätsmerkmale aufweisen. Die wichtigste Kenngröße ist die Nenn-Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert in W/(m·K)), die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet – je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Normen legen Prüfverfahren fest, um diesen Wert unter definierten Bedingungen zu messen. Ebenso wichtig sind die Anforderungen an die Dicke des Dämmmaterials: Eine bestimmte Dämmstoffdicke wird benötigt, um den geforderten U-Wert eines Bauteils zu erreichen. Ohne Normen wäre eine Vergleichbarkeit verschiedener Dämmstoffe und Systeme nicht möglich, was zu ineffizienten oder sogar bauphysikalisch schädlichen Lösungen führen könnte.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben den DIN/EN-Normen spielen Gütezeichen eine wichtige Rolle für die Qualitätssicherung. Bei der Wärmedämmung ist das RAL-Gütezeichen für Dämmstoffe (RAL-GZ 351) von besonderer Bedeutung. Es kennzeichnet Produkte, die zusätzlich zu den gesetzlichen Anforderungen strengere Kriterien erfüllen, etwa hinsichtlich der Maßhaltigkeit, der Umweltverträglichkeit und der Dauerhaftigkeit. Diese freiwillige Zertifizierung wird von unabhängigen Instituten überwacht und gibt Bauherren und Verarbeitern eine verlässliche Orientierung. Ein weiteres relevantes Zeichen ist das Ü-Zeichen (Übereinstimmungszeichen), das die Konformität mit den deutschen Bauregellisten (Listen der technischen Baubestimmungen) bestätigt – insbesondere für Dämmstoffe, die tragend oder brandschutztechnisch relevant sind.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf von Dämmmaterialien sollten Sie auf die Angabe der Normen auf der Produktverpackung achten. Seriöse Hersteller geben die zutreffende DIN EN-Norm sowie den deklarierten Lambda-Wert an. Prüfen Sie, ob die Wärmeleitfähigkeit den aktuellen energetischen Anforderungen Ihres Bauvorhabens entspricht. Für eine Außendämmung mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die Einhaltung der DIN EN 13500 relevant, die die Anforderungen an solche Verbundsysteme definiert. Lassen Sie sich vom Fachbetrieb bestätigen, dass die verwendeten Produkte der gültigen Norm entsprechen – dies ist auch für die Anerkennung von Fördermitteln oft erforderlich. Vergewissern Sie sich, dass die Dämmstoffdicke gemäß der Berechnung des U-Wertes nach DIN EN ISO 6946 ausreichend ist.

Handlungsempfehlungen

Für Bauherren und Modernisierer gilt: Planen Sie die Wärmedämmung immer auf Basis der aktuellen Normen. Lassen Sie den U-Wert vor und nach der Dämmung von einem Energieberater berechnen. Wählen Sie Dämmstoffe mit geprüfter Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) und achten Sie auf Gütezeichen wie RAL-GZ 351. Bei einer Innendämmung ist die richtige Anordnung einer Dampfbremse nach DIN 4108-3 entscheidend, um Feuchteschäden zu vermeiden. Kombinieren Sie eine Außendämmung mit ohnehin geplanten Fassadenarbeiten, um Kosten zu sparen. Beauftragen Sie ausschließlich Fachbetriebe, die nach den anerkannten Regeln der Technik arbeiten – das ist die beste Garantie für eine normgerechte Ausführung.

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Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Wärmedämmung – Normen & technische Standards

Die effektive Wärmedämmung von Gebäuden ist ein zentraler Aspekt für Energieeffizienz, Wohnkomfort und den Werterhalt von Immobilien. Angesichts steigender Energiekosten und wachsender Umweltbewusstsein rücken Dämmmaßnahmen zunehmend in den Fokus von Bauherren, Sanierern und Planern. Die richtige Auswahl und Umsetzung von Dämmmaßnahmen basiert nicht nur auf theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung, sondern auch auf einer soliden Grundlage technischer Normen und Regelwerke. Diese Standards gewährleisten, dass die eingesetzten Materialien und Verfahren bestimmten Qualitätskriterien entsprechen und ihre Funktion über die vorgesehene Lebensdauer erfüllen. BAU.DE als Experte für Normen und technische Standards im Bauwesen beleuchtet im Folgenden die relevanten Normen und Richtlinien rund um das Thema Wärmedämmung.

Die Reduzierung des Wärmeverlusts durch eine gut konzipierte und umgesetzte Wärmedämmung ist nicht nur eine Frage des Komforts und der Kosteneinsparung. Sie ist auch fundamental für die Langlebigkeit und strukturelle Integrität eines Gebäudes. Feuchtigkeitsprobleme, Schimmelbildung und die Entstehung von Wärmebrücken können durch eine unsachgemäße Dämmung begünstigt werden. Technische Normen und anerkannte Regelwerke, wie sie beispielsweise von nationalen und europäischen Standardisierungsorganisationen entwickelt und vom Deutschen Institut für Normung (DIN) sowie durch Richtlinien wie die der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) oder des Verbands Privater Bauherren (VPB) herausgegeben werden, sind hierbei unverzichtbare Werkzeuge. Sie definieren Prüfverfahren, Leistungsklassen und Ausführungsempfehlungen, die sicherstellen, dass Dämmstoffe und -systeme den Anforderungen an Sicherheit, Dauerhaftigkeit und Energieeffizienz genügen. Dies schützt nicht nur den Nutzer des Gebäudes, sondern auch die Bausubstanz selbst vor den negativen Auswirkungen ungeregelter Wärme- und Feuchtigkeitsströme.

Relevante Normen im Überblick

Die Wärmedämmung von Gebäuden wird durch eine Vielzahl von Normen und Regelwerken abgedeckt, die sich auf unterschiedliche Aspekte beziehen, von den Dämmmaterialien selbst bis hin zu den detaillierten Ausführungsrichtlinien für verschiedene Bauteile und Konstruktionen. Die wichtigsten Normen konzentrieren sich auf die Leistungsfähigkeit von Dämmstoffen, die korrekte Anwendung und die Nachweisführung der Energieeffizienz. Dazu gehören beispielsweise Normen zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit, zur Feuerwiderstandsfähigkeit von Dämmstoffen und Dämmungssystemen sowie zur Beurteilung des Verhaltens von Baustoffen im Brandfall. Auch die bauphysikalischen Aspekte wie Dampfdiffusion und die Vermeidung von Wärmebrücken sind durch spezifische Normen geregelt.

Die EU-Normen, integriert in das deutsche Normenwerk, spielen hierbei eine immer größere Rolle. Sie harmonisieren die Prüfverfahren und Leistungskennzeichnungen für Dämmstoffe in ganz Europa. Die daraus resultierenden Klassifizierungen und Zertifizierungen erleichtern den Vergleich von Produkten verschiedener Hersteller und bieten Planern und Anwendern eine verlässliche Grundlage für ihre Entscheidungen. Die Einhaltung dieser Normen ist nicht nur für die Gewährleistung der Bauqualität und der Energieeffizienz von Bedeutung, sondern oft auch eine Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln und die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, auch wenn wir uns hier strikt auf technische Normen konzentrieren.

Normen-Übersicht (Tabelle)

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über beispielhafte Normen, die für die Wärmedämmung im Bauwesen relevant sind. Es ist zu beachten, dass die Normenlandschaft ständig aktualisiert wird und für spezifische Anwendungen immer die aktuellsten Fassungen zu konsultieren sind. Die hier aufgeführten Beispiele dienen der Illustration der Bandbreite und des Anwendungsbereichs technischer Normen im Kontext der Wärmedämmung.

Beispielhafte Normen und Regelwerke zur Wärmedämmung
Norm Bezeichnung Bedeutung für die Wärmedämmung Prüfung/Anwendung
DIN EN ISO 10456 Baustoffen und Bauprodukten – Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten – Berechnung der thermischen Kennwerte Festlegung der Methoden zur Berechnung von thermischen Kennwerten wie der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) und des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Diese sind essenziell für die Dimensionierung von Dämmschichten und die Energiebilanz von Gebäuden. Berechnung, Kennzeichnung
DIN EN 13501-1 Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten Definiert die Klassifizierung von Dämmstoffen hinsichtlich ihres Brandverhaltens. Dies ist entscheidend für die Sicherheit, insbesondere bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) und bei der Auswahl von Materialien für bestimmte Gebäudearten. Prüfung nach spezifischen Brandtests, Klassifizierung (A1-F)
DIN 4108 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz Enthält grundlegende Anforderungen an den Wärmeschutz von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden. Sie gibt Mindest-U-Werte für verschiedene Bauteile vor und ist somit die Basis für die Auslegung von Dämmmaßnahmen. Nachweisverfahren, Planungsgrundlage
DIN EN 12667 Wärmedurchlaßwiderstand und damit zusammenhängende Kenngrößen – Bestimmung mit dem Wärmeflussmessverfahren und dem Plattentemperaturmessverfahren Standardisiert das Prüfverfahren zur Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstands und der Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen unter definierten Bedingungen. Dies ermöglicht einen direkten Vergleich der Dämmleistung von Materialien. Laborprüfung, Ermittlung von λ-Werten
DIN 4108-7 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 7: Lüftung – Anforderungen an die Lüftung von Wohngebäuden Obwohl primär auf Lüftung fokussiert, sind die Anforderungen an die Luftdichtheit in dieser Norm eng mit der Wärmedämmung verknüpft. Eine luftdichte Gebäudehülle ist entscheidend, um unkontrollierte Wärmeverluste durch Konvektion zu vermeiden. Planung, Ausführung, Prüfung der Luftdichtheit
RAL-Gütezeichen (z.B. für WDVS) RAL-RG 716 (Qualitätszeichen für Wärmedämmverbundsysteme) Das RAL-Gütezeichen für Wärmedämmverbundsysteme steht für eine geprüfte Qualität und Leistungsfähigkeit der gesamten Systemkomponenten. Es bietet über die reine Normerfüllung hinausgehende Sicherheit bezüglich der Dauerhaftigkeit und Funktionsfähigkeit. Regelmäßige Überwachung der Produkte und der Fertigung durch unabhängige Prüfinstitute

Was Normen bedeuten und warum sie wichtig sind

Normen im Bauwesen sind keine Gesetze, sondern technische Regeln, die den Stand der Technik wiedergeben. Sie sind das Ergebnis von Konsensprozessen, an denen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand beteiligt sind. Ihre Hauptfunktion besteht darin, einheitliche und verlässliche Kriterien für die Planung, Ausführung und Überprüfung von Bauleistungen zu schaffen. Für die Wärmedämmung bedeuten Normen konkret, dass die Leistung von Dämmmaterialien messbar und vergleichbar wird. Sie definieren, wie die Wärmeleitfähigkeit bestimmt werden muss, welche Mindestdicken für verschiedene Bauteile empfohlen werden oder wie eine fachgerechte Montage auszusehen hat, um Wärmebrücken zu vermeiden.

Die Wichtigkeit von Normen für die Wärmedämmung lässt sich kaum überschätzen. Sie gewährleisten, dass die Energieeinsparverordnung (EnEV) oder das Gebäudeenergiegesetz (GEG) tatsächlich praktikabel umgesetzt werden können, indem sie die technischen Wege dafür aufzeigen. Ohne diese Standards wäre es für Bauherren und Handwerker schwierig, die Einhaltung von Dämmstandards sicherzustellen und die versprochene Energieeffizienz zu erreichen. Zudem schützen Normen vor minderwertigen Materialien und unsachgemäßer Ausführung, was Langzeitschäden am Gebäude, erhöhte Heizkosten und gesundheitliche Probleme wie Schimmelbildung verhindern kann. Die Einhaltung von Normen schafft Vertrauen und Sicherheit für alle Beteiligten.

Zertifizierungen und Gütezeichen

Neben den reinen DIN- und EN-Normen spielen auch freiwillige Zertifizierungen und Gütezeichen eine wichtige Rolle bei der Qualitätssicherung im Bereich der Wärmedämmung. Diese gehen oft über die Mindestanforderungen der Normen hinaus und bieten zusätzliche Garantien für Leistung und Langlebigkeit. Beispielsweise das RAL-Gütezeichen für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) wird nur an Produkte vergeben, die strengen Kriterien in Bezug auf Materialqualität, Verarbeitung und Dauerhaftigkeit genügen und deren Hersteller sich regelmäßigen Überprüfungen unterziehen. Diese Zeichen sind für Verbraucher oft eine leicht verständliche Orientierungshilfe, da sie auf einer geprüften Qualität beruhen.

Auch für einzelne Dämmstoffe gibt es verschiedene Zertifikate, die deren Umweltverträglichkeit, Emissionsarmut oder besondere Eigenschaften wie den Schallschutz hervorheben. Diese Zertifizierungen sind besonders relevant, wenn es um die Einhaltung von Standards für gesünderes Bauen geht. Die Kombination aus der Einhaltung technischer Normen und dem Erwerb anerkannter Gütezeichen oder Zertifikate bietet Bauherren und Planern die höchste Sicherheit, dass ihre Investition in Wärmedämmung sowohl effektiv als auch nachhaltig ist und den höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Sie sind ein wichtiges Instrument zur Differenzierung am Markt und zur Gewährleistung von Vertrauen.

Normen beim Kauf prüfen

Beim Kauf von Dämmmaterialien oder der Beauftragung von Dämmleistungen sollten Käufer stets auf die Einhaltung relevanter technischer Normen achten. Dies kann durch die Anforderung von Produktzertifikaten, Leistungserklärungen (DoP - Declaration of Performance) oder durch die Überprüfung, ob die verwendeten Materialien und Systeme nach den einschlägigen Normen geprüft und klassifiziert sind, geschehen. Die Kennzeichnung auf den Produkten selbst gibt oft Aufschluss über die erfüllten Normen und die daraus resultierenden Leistungseigenschaften wie die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) oder die Euroklasse für das Brandverhalten. Die DIN 4108 ist hierbei eine zentrale Referenz für die Mindestanforderungen.

Es ist ratsam, sich von Fachbetrieben und Herstellern detaillierte Informationen über die normgerechte Ausführung von Dämmmaßnahmen geben zu lassen. Eine fachgerechte Anbringung, die Berücksichtigung von Wärmebrücken, die korrekte Verwendung von Dampfbremsen und gegebenenfalls eine zusätzliche Luftdichtheitsprüfung sind entscheidend für die Funktionalität und Langlebigkeit der Dämmung. Die Kenntnis der relevanten Normen ermöglicht es dem Käufer, gezielte Fragen zu stellen und die Qualität der angebotenen Leistung besser einzuschätzen. Bei unsicheren Normnummern sollte die Angabe beim Fachbetrieb oder Hersteller verifiziert werden.

Handlungsempfehlungen

Für Bauherren und Sanierer, die Maßnahmen zur Wärmedämmung planen oder durchführen lassen, ergeben sich aus der Normenlandschaft klare Handlungsempfehlungen. Erstens sollte stets eine individuelle Energieberatung in Anspruch genommen werden, die die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes berücksichtigt und auf den geltenden Normen und gesetzlichen Vorgaben basiert. Zweitens ist die Auswahl von Dämmmaterialien und -systemen zu bevorzugen, die nach den relevanten DIN- und EN-Normen geprüft und zertifiziert sind und über entsprechende Leistungserklärungen verfügen. Drittens sollte die Ausführung der Dämmarbeiten ausschließlich durch qualifizierte Fachbetriebe erfolgen, die Erfahrung mit normgerechter Montage und den Umgang mit bauphysikalischen Besonderheiten wie Dampfbremsen und Wärmebrücken haben.

Viertens ist die Dokumentation aller verwendeten Materialien und durchgeführten Arbeiten essenziell. Dies umfasst Produktinformationen, Zertifikate und, falls relevant, Ergebnisse von Luftdichtheitsmessungen. Diese Dokumentation ist nicht nur für die Gewährleistung und eventuelle spätere Nachrüstungen wichtig, sondern oft auch eine Voraussetzung für die Beantragung von Förderprogrammen. Fünftens sollten bei der Planung von Dämmmaßnahmen an Außenwänden die Möglichkeiten der Außenwanddämmung (z.B. WDVS) unter Berücksichtigung von bauphysikalischen und ästhetischen Aspekten sowie den geltenden Normen wie der DIN 4108 geprüft werden. Auch die Innendämmung hat ihre spezifischen Anforderungen, die nach aktuellen Normen und Regelwerken umgesetzt werden müssen.

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