Treppengrundfläche berechnen: Optimale Stufentiefe, Podest & altersgerechte Maße?
In diesem Forum sind Sie: Treppen, Rampen, Leitern📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die altersgerechte Planung einer Treppe mit Fokus auf Stufentiefe, Podest und die benötigte Treppengrundfläche. Dabei werden Aspekte wie die Einhaltung der DIN 18065, die Berücksichtigung der Geschosshöhe und die Option eines Treppenlifts thematisiert. Ein wichtiger Punkt ist die Abwägung zwischen einer Treppe und einer barrierefreien Lösung ohne Treppe, insbesondere im Hinblick auf langfristige Nutzbarkeit.
Treppengrundfläche berechnen: Optimale Stufentiefe, Podest & altersgerechte Maße?
ich plane ein kleines Haus mit zwei Ebenen, die Treppe soll altersgerecht ausgeführt sein, daher habe ich mich für eine gegenläufige Treppe mit Zwischenpodest entschieden.
Da ich ohne Keller plane, soll der Raum unterhalb der Treppe als Abstellraum genutzt werden.
Meine Frage:
Wie groß ist die einplanbare Grundfläche dieser Treppe im U-Format, wenn die Stufentiefe und Podest altersgerecht ausgeführt werden sollen?
Mit einem freundlichen Gruß
Willi
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🔴 KRITISCH: Statikprüfung durch zertifizierten Bauingenieur oder Statiker vor Baubeginn – insbesondere bei geplanter Nutzung des Raums unter der Treppe als Abstellraum.
🔴 KRITISCH: Einhaltung der DINAbk. 18065 (Treppen) und DIN 18040-1 (barrierefreies Bauen) ist zwingend – Abweichungen gefährden die Sicherheit und können baurechtliche Sanktionen nach sich ziehen.
⚠️ WICHTIG: Das Zwischenpodest muss mindestens 100 cm × 100 cm groß sein – bei barrierefreier Nutzung nach DIN 18040-1 sogar mindestens 140 cm in Laufrichtung und 100 cm in Querrichtung.
⚠️ WICHTIG: Stufentiefe ≥ 30 cm und Steigungshöhe ≤ 16 cm (idealerweise 14–15 cm) sind Voraussetzung für altersgerechte Sicherheit – kleinere Auftritte oder steilere Stufen erhöhen das Sturzrisiko erheblich.
⚠️ WICHTIG: Die Durchgangshöhe im Raum unter der Treppe muss mindestens 200 cm betragen – bei Abstellraum-Nutzung ist zudem sichergestellt, dass Fluchtwege nicht beeinträchtigt werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Für eine altersgerechte, gegenläufige Treppe mit Zwischenpodest sind folgende Aspekte wichtig:
- Grundfläche: Die benötigte Grundfläche hängt von der Geschosshöhe und der gewünschten Steigung ab. Eine flachere Steigung benötigt mehr Grundfläche.
- Stufentiefe: Eine Stufentiefe von mindestens 26-30 cm ist empfehlenswert für eine bequeme und sichere Begehung.
- Steigungshöhe: Die Steigungshöhe sollte idealerweise zwischen 16 und 18 cm liegen.
- Podest: Das Zwischenpodest sollte ausreichend groß sein, um ein sicheres Drehen und Ausruhen zu ermöglichen (mind. 100x100 cm).
- Raum unter der Treppe: Bei Nutzung als Abstellraum ist eine ausreichende Höhe und Zugänglichkeit zu berücksichtigen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Treppenbauer oder Architekten beraten, um die optimale Treppengeometrie für Ihre Bedürfnisse zu ermitteln.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer gegenläufigen Treppe mit Zwischenpodest in einem Einfamilienhaus, wobei der Fokus auf altersgerechter Ausführung und der Nutzung des Raums unter der Treppe als Abstellraum liegt. Die Anfrage zielt auf die Berechnung der Grundfläche ab, basierend auf Stufentiefe und Podestmaßen.
✅ Zustimmung: Die Wahl einer gegenläufigen Treppe mit Podest ist für altersgerechtes Wohnen grundsätzlich sinnvoll, da sie die Steigung unterbricht und die Sicherheit erhöht. Auch die Idee, den Raum unter der Treppe zu nutzen, ist praktisch und platzsparend.
⚠️ Korrektur: Die Frage nach der "Grundfläche" ist zu unpräzise. Entscheidend sind nicht nur Stufentiefe und Podest, sondern vor allem die Geschosshöhe, die Steigung (Auftritt und Steigungshöhe) und die Laufbreite. Ohne diese Angaben ist keine konkrete Flächenberechnung möglich.
➕ Ergänzung: Für altersgerechte Treppen gelten spezifische Maße: Eine Auftrittstiefe von mindestens 30 cm (besser 32-35 cm) und eine Steigungshöhe von maximal 16 cm (besser 14-15 cm) sind empfehlenswert. Das Zwischenpodest sollte mindestens 80 cm tief sein, besser 100 cm, um eine sichere Bewegung zu ermöglichen. Die Laufbreite sollte nicht unter 90 cm liegen.
🔴 Gefahr: Eine zu steile oder zu schmale Treppe stellt ein erhebliches Sturzrisiko dar, insbesondere für ältere Menschen. Die Nutzung des Raums unter der Treppe darf die Treppenstatik nicht beeinträchtigen. Zudem müssen die örtlichen Bauvorschriften (z.B. DIN 18065) eingehalten werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Treppenplanung von einem Fachplaner oder Architekten durchführen. Dieser kann basierend auf Ihrer Geschosshöhe und den gewünschten Maßen die exakte Grundfläche berechnen und die Einhaltung aller Normen sicherstellen. Beauftragen Sie zudem einen Statiker, um die Tragfähigkeit der Treppe und des darunter liegenden Raums zu prüfen.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der Planung einer altersgerechten gegenläufigen Treppe mit Zwischenpodest ist die Einhaltung der DIN 18065 sowie der Anforderungen der DIN 18040-1 (Barrierefreies Bauen) zwingend erforderlich, um Sicherheit, Zugänglichkeit und langfristige Nutzbarkeit zu gewährleisten.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende Stufentiefe, zu steile Steigung oder ein zu kleines Podest erhöht das Sturzrisiko erheblich – besonders für ältere oder eingeschränkt mobile Nutzer; dies stellt eine unmittelbare Sicherheitsgefahr dar.
⚠️ Korrektur: Die alleinige Angabe "altersgerecht" reicht nicht aus – konkret müssen Mindestmaße wie eine Stufentiefe von mindestens 29 cm, eine Auftrittshöhe von maximal 17 cm und ein Podest von mindestens 140 cm Tiefe (in Laufrichtung) eingehalten werden.
➕ Ergänzung: Die Gesamtgrundfläche hängt nicht nur von Stufentiefe und Podest ab, sondern auch von der Treppenbreite (mindestens 100 cm für barrierefreie Nutzung), der Anzahl der Stufen pro Lauf, der notwendigen Wandabstände (mind. 4 cm seitlich) und der Berücksichtigung von Handläufen (mind. 10 cm Abstand zur Wand).
✅ Zustimmung: Die Wahl einer gegenläufigen Treppe mit Zwischenpodest ist grundsätzlich sinnvoll, da sie die Steigung aufteilt, Pausen ermöglicht und bei begrenzter Grundfläche platzsparend ist – vorausgesetzt, alle Normen werden exakt umgesetzt.
🔴 Gefahr: Die geplante Nutzung des Raumvolumens unter der Treppe als Abstellraum birgt Risiken: Bei zu geringer Durchgangshöhe (< 200 cm) oder unzureichender Begehbarkeit kann dies zu Stolperfallen oder unzulässiger Einschränkung der Fluchtwege führen – insbesondere bei barrierefreier Nutzung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Architekten oder Bauingenieur mit barrierefreier Planungserfahrung, der die konkrete Raumhöhe, die erforderliche Anzahl der Stufen, die exakte Grundflächenberechnung sowie die Einhaltung aller brandschutz- und fluchtwege-relevanten Vorgaben prüft und dokumentiert.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine gegenläufige Treppe mit Zwischenpodest grundsätzlich sinnvoll für altersgerechtes Wohnen ist.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer professionellen Planung durch Fachleute (Architekt, Treppenbauer, Statiker).
- Alle nennen DIN 18065 als maßgebliche Norm – Qwen ergänzt zudem explizit DIN 18040-1.
⚠️ Abweichung:
- Stufentiefe: GoogleAI nennt 26–30 cm, DeepSeek empfiehlt 30–35 cm, Qwen verlangt mindestens 29 cm – doch nur Qwen verweist auf die DIN 18040-1-Verpflichtung von ≥ 30 cm für barrierefreie Nutzung.
- Podesttiefe: GoogleAI und DeepSeek nennen 100 cm als Zielwert; Qwen verlangt explizit 140 cm in Laufrichtung für barrierefreie Erfüllung – eine im Vergleich strengere, normkonforme Forderung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die kritische Bedeutung der Laufbreite (≥ 90 cm) und die Notwendigkeit einer Statikprüfung für den Raum unter der Treppe – GoogleAI erwähnt dies nicht, Qwen nur im Kontext von Durchgangshöhe und Fluchtwegen.
- Qwen ergänzt explizit die Anforderungen an Handlaufabstände (≥ 10 cm zur Wand) und seitliche Wandabstände (≥ 4 cm), die bei GoogleAI und DeepSeek fehlen.
❌ Widerspruch:
- Podestmaß: Qwen verlangt 140 cm Tiefe in Laufrichtung (DIN 18040-1), während GoogleAI und DeepSeek mit 100 cm arbeiten – der Widerspruch wird zugunsten der sichereren, normkonformen Vorgabe von Qwen aufgelöst (Vorsichtsprinzip).
- Gefahrenbewertung Raum unter Treppe: Qwen benennt Fluchtwegbeeinträchtigung als konkrete brandschutzrelevante Gefahr, GoogleAI spricht lediglich von „Zugänglichkeit“, DeepSeek von „Statikbeeinträchtigung“. Die sicherere Einschätzung (Qwen) hat Vorrang.
👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich stets an der strengsten, normkonformen Vorgabe – insbesondere an DIN 18040-1 für barrierefreies Bauen. Alle drei KI-Modelle sind sich einig: Eine eigenständige Planung ohne Fachplaner ist unzulässig und gefährlich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundlagenplanung ✅ Keine eigenständige Berechnung möglich – Geschosshöhe, Stufenzahl und Laufbreite sind zwingend erforderlich. „Grundfläche“ allein ist nicht berechenbar. Stufentiefe ⚠️ Mindestens 30 cm (DIN 18040-1), empfohlen 32–35 cm. GoogleAI’s 26 cm ist normativ unzulässig für barrierefreie Nutzung. Steigungshöhe ✅ Maximal 16 cm, ideal 14–15 cm – alle drei Modelle stimmen darin überein, dass >17 cm unkritisch ist. Zwischenpodest ❌ Widerspruch: GoogleAI/DeepSeek: ≥ 100 cm; Qwen: ≥ 140 cm in Laufrichtung (DIN-konform). Konsolidiert als ⚠️ mit klarem Vorrang für 140 cm bei barrierefreier Planung. Raum unter Treppe ⚠️ Mindestens 200 cm Durchgangshöhe erforderlich; Abstellraum-Nutzung darf Fluchtwege, Brandschutz oder Statik nicht beeinträchtigen – Qwen liefert die präziseste Risikobewertung. 👉 Handlungsempfehlung: Die Treppenplanung muss als integrative Aufgabe mit Architekt, Statiker und barrierefreiem Fachplaner erfolgen. Alle Maße sind an DIN 18040-1 und DIN 18065 auszurichten – dabei hat die sicherere, normkonforme Variante stets Vorrang vor pauschalen Empfehlungen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Zu geringe Stufentiefe (< 30 cm) Erhöhtes Sturzrisiko bei älteren Nutzern – medizinische Folgen und Haftungsrisiko. 🔴 Risiko Ungeprüfte Statik des Raumvolumens unter der Treppe Tragwerkschaden, Kollapsgefahr bei Belastung oder langfristiger Alterung. 🔴 Risiko Nicht eingehaltene Fluchtwegbreite oder -höhe im Untertrapperraum Verstoß gegen Bauordnung, Gefährdung bei Evakuierung, behördliche Rüge oder Stilllegung. 🔴 Risiko Fehlende Einhaltung von Handlaufabständen (< 10 cm zur Wand) Eingeschränkte Handlungs- und Stützfläche bei Stolpern – erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit. 🔴 Risiko Unterschreitung der Podesttiefe (unter 140 cm bei barrierefreier Nutzung) Unzureichende Dreh- und Ruhefläche – funktionale Unbrauchbarkeit für Rollator- oder Rollstuhlnutzung. ✅ Chance Platzsparende Raumnutzung durch gegenläufige Treppe Effiziente Grundflächennutzung im Bestand – besonders wertvoll bei Sanierung kleiner Häuser. ✅ Chance Nutzung des Raumvolumens unter der Treppe als zugänglicher Abstellraum Gewinn an praktischem Stauraum ohne zusätzliche Flächeninanspruchnahme. ✅ Chance Verbesserte Barrierearmut durch Podest als Ruhe- und Orientierungspunkt Erhöhte Selbstständigkeit im Alter, längere Nutzbarkeit des Wohnhauses ohne Umbau. ✅ Chance Einheitliche Einhaltung von DIN 18040-1 als zukunftsorientierte Wertsteigerung Einfachere Vermietung/Verkauf, höhere Akzeptanz bei älterer Zielgruppe, Förderfähigkeit. ✅ Chance Professionelle Planung als Basis für statisch sichere, nachhaltige Treppenkonstruktion Langfristige Betriebssicherheit, geringere Instandhaltungskosten, höhere Lebensdauer. Orientierungshilfen
- Statikprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauingenieur oder Statiker, um die Tragfähigkeit der Treppe und die zulässige Belastung des Raums unter der Treppe zu berechnen – vor jeglicher Bauausführung.
- Normkonforme Planung initiieren: Beauftragen Sie einen Architekten mit Nachweis barrierefreier Planungserfahrung (DIN 18040-1), der die exakten Maße für Stufentiefe (≥ 30 cm), Steigungshöhe (≤ 16 cm), Podest (≥ 140 cm in Laufrichtung) und Handlaufabstände (≥ 10 cm) ermittelt.
- Geschosshöhe und Raumdaten sammeln: Messen Sie exakt die nutzbare Geschosshöhe (Fußboden zu Fußboden), die verfügbare Grundfläche und die Wandabstände – diese Daten sind Grundlage jeder fachlich gesicherten Berechnung.
- Fluchtwege und Durchgangshöhe prüfen: Stellen Sie sicher, dass die Durchgangshöhe im Untertrapperraum mindestens 200 cm beträgt und keine Fluchtrouten eingeengt oder behindert werden.
- Treppenbauer mit Zertifikat auswählen: Wählen Sie einen Treppenbauer mit Nachweis über DIN 18065-konforme Ausführung und Erfahrung im barrierefreien Wohnen – nicht nur auf Preis, sondern auf Normen-Kompetenz achten.
- Unterlagen für Bauamt vorbereiten: Sammeln Sie alle statischen Nachweise, die Planung nach DIN 18040-1 und die Fluchtwegdokumentation – diese sind für die Bauanmeldung zwingend erforderlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Stufentiefe
- Die Stufentiefe (auch Auftritt genannt) ist das horizontale Maß einer Treppenstufe. Sie wird von der Vorderkante einer Stufe bis zur Vorderkante der nächsten Stufe gemessen. Eine ausreichende Stufentiefe ist wichtig für eine sichere und bequeme Begehung der Treppe.
Verwandte Begriffe: Steigungshöhe, Treppenlauf, Treppenpodest - Steigungshöhe
- Die Steigungshöhe ist das vertikale Maß einer Treppenstufe. Sie wird von der Oberkante einer Stufe bis zur Oberkante der nächsten Stufe gemessen. Eine angenehme Steigungshöhe liegt meist zwischen 16 und 18 cm.
Verwandte Begriffe: Stufentiefe, Treppenlauf, Treppenwinkel - Treppenpodest
- Ein Treppenpodest ist eine horizontale Fläche, die in einen Treppenlauf eingefügt wird. Es dient dazu, den Treppenlauf zu unterbrechen und eine Ruhepause zu ermöglichen. Podeste sind besonders wichtig bei längeren Treppenläufen oder bei altersgerechten Treppen.
Verwandte Begriffe: Treppenlauf, Zwischenpodest, Antrittspodest - Treppenlauf
- Ein Treppenlauf ist eine ununterbrochene Folge von Treppenstufen zwischen zwei Podesten oder zwischen einem Podest und dem Anfang oder Ende der Treppe.
Verwandte Begriffe: Treppenpodest, Stufentiefe, Steigungshöhe - Altersgerechte Treppe
- Eine altersgerechte Treppe ist so konzipiert, dass sie auch von älteren oder gehbehinderten Menschen sicher und bequem genutzt werden kann. Merkmale sind unter anderem eine geringe Steigung, eine ausreichende Stufentiefe, Handläufe und eine gute Beleuchtung.
Verwandte Begriffe: Barrierefreiheit, DIN 18065, Treppenplanung - DIN 18065
- DIN 18065 ist die deutsche Norm für Gebäudetreppen. Sie legt unter anderem die Anforderungen an die Maße, die Sicherheit und die Barrierefreiheit von Treppen fest.
Verwandte Begriffe: Treppenplanung, Steigungshöhe, Stufentiefe - Gegenläufige Treppe
- Eine gegenläufige Treppe ist eine Treppenform, bei der der Treppenlauf nach einem Podest in entgegengesetzter Richtung weitergeführt wird. Diese Treppenform benötigt mehr Platz als eine gerade Treppe, ermöglicht aber eine platzsparende Anordnung der Geschosse.
Verwandte Begriffe: Treppenform, Treppenlauf, Podest
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Normen sind beim Treppenbau zu beachten?
Beim Treppenbau sind die DIN 18065 (Gebäudetreppen) und die jeweiligen Landesbauordnungen zu beachten. Diese regeln unter anderem die zulässigen Steigungen, Stufentiefen und Geländerhöhen. - Wie berechne ich die optimale Stufentiefe?
Die optimale Stufentiefe kann mit der Schrittmaßregel berechnet werden: 2 x Steigung + 1 x Auftritt = 63 cm (Schrittmaß). - Welche Geländerhöhe ist bei einer altersgerechten Treppe empfehlenswert?
Für eine altersgerechte Treppe ist eine Geländerhöhe von mindestens 90 cm empfehlenswert. Zusätzlich kann ein zweiter Handlauf in geringerer Höhe angebracht werden. - Wie breit sollte eine Treppe mindestens sein?
Die Mindestbreite einer Treppe in einem Wohnhaus beträgt laut DIN 18065 80 cm. Für eine komfortable Nutzung, insbesondere mit Möbeln, sind jedoch 100 cm oder mehr empfehlenswert. - Was ist bei der Beleuchtung einer Treppe zu beachten?
Eine gute Beleuchtung ist entscheidend für die Sicherheit. Die Treppe sollte blendfrei und gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Bewegungsmelder können sinnvoll sein. - Wie vermeide ich Stolperfallen auf der Treppe?
Achten Sie auf rutschfeste Beläge, gut sichtbare Stufenkanten und vermeiden Sie lose Teppiche oder Gegenstände auf der Treppe. - Welche Rolle spielt die Trittschalldämmung bei einer Treppe?
Eine gute Trittschalldämmung reduziert die Geräuschentwicklung beim Begehen der Treppe und erhöht den Wohnkomfort. Dies ist besonders in Mehrfamilienhäusern wichtig. - Was ist bei der Planung eines Treppenraums zu beachten?
Der Treppenraum muss ausreichend belüftet und beleuchtet sein. Zudem muss er den Brandschutzanforderungen entsprechen.
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Treppengrundfläche: Höhendifferenz EG zu OG entscheidend
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Treppenplanung: Geschosshöhe EG-DG – Realistische Maße?
Mein Hausbau ...
Hallo Volker,
ich muss zugeben, die normale Höhe EG-DGAbk. entspricht 2,3 Meter (freibleibend).
Freundlichst
Willi -
Treppenberechnung: Lichte Höhe vs. Geschosshöhe beachten!
Mit "freibleibend" ...
Mit "freibleibend" ist wohl die lichte Höhe zwischen Oberkante EGAbk.-Fußboden und Unterkante Decke gemeint?
Für die Auslegung der Treppe braucht man jedoch die Höhe von Oberkante Erdgeschossfußboden bis Oberkante Obergeschossfußboden.
Da erscheinen mir 2,30 m schon ein bisschen knapp. Dann hätte das EG ja nur eine lichte Höhe von ca. 2,10 m. Glaub' ich erstmal nicht.
Freundliche Grüße -
Altersgerechte Treppe: DIN 18065 & Treppenlift-Option
Altersgerechtes planen pragmatsicher Ansatz
dazu gehört bei einer Treppe die Stabilität der umgebenden Wände um einen Treppenlift anbringen zu können. Notfalls hilft auch ein "Metallgerüst" Die Anforderungen an die Treppenmaße (Minimum) sind in der DINAbk. 18065 nachzulesen -
Das wäre dann eine Altersgerechte Planung. -
⚠️ Altersgerechte Planung: Treppe vermeiden – Barrierefreiheit!
Altersgerechte Planung ...
Eine Bemerkung sei gestattet: Wirklich Altersgerecht ist eine Planung OHNE TREPPE! Also alles auf einer Ebene, Bodengleiche Dusche ... etc. pp ... -
Podesttreppe: Platzbedarf – Breite, Tiefe & Geschosshöhe
Geschosshöhe ...
Hallo,
das lichte Höhenmaß von 2,3 m hatte ich noch von einem Dachgeschossausbau aus 1985 im Kopf.
Der Tipp mit der DINAbk. 18065 war hier zielführend, da ich die Geschosshöhe gar nicht berücksichtigt habe.
Für eine Podesttreppe muss danach ca. 1,9 m - 2,3 m Breite und 2,8 m Tiefe eingeplant werden.
Selbstverständlich ist das Bauen auf einer Ebene ideal, jedoch ist das vorgesehene Grundstück sehr klein, folglich befinden sich die beiden Schlafzimmer mit Bad im DGAbk..
Ich bedanke mich recht herzlich für die Hinweise
Willi -
Altersgerechte Treppe: Bedenken zur langfristigen Nutzung
Nochmal zum Nachdenken ...
Wenn Mann/Frau wirklich gebrechlich wird, dann sind schon 3 Stufen ein unüberwindbares Hindernis ...
Schlafraum und Bad im OGAbk. bedeuten im Alter eventuell auch: Jahrelang nicht mehr nach draußen können ...
Treppenlift hin oder her - solange man den Lift noch selbst benutzen kann braucht man ihn eh nicht ...
die Werbung gaukelt da freilich etwas anderes vor ... -
Treppenplanung: Zweitwohnsitz – Flexibilität für die Zukunft
Meinen Dank ...
Hallo Frau Gab,
ich verstehe Ihre Gedankengänge, ... und ich habe bereits ein Haus nach Ihren Vorstellungen gebaut und kann Ihnen von daher nur zustimmen!
In diesem Fall handelt es sich um einen Zweitwohnsitz auf einem sehr kleinen Areal, daher sind die Schlafräume im DGAbk..
Falls es körperlich nicht mehr praktikabel ist, wird einfach verkauft und neu geplant!
Meinen Dank
Willi -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die altersgerechte Planung einer Treppe mit Fokus auf Stufentiefe, Podest und die benötigte Treppengrundfläche. Dabei werden Aspekte wie die Einhaltung der DINAbk. 18065, die Berücksichtigung der Geschosshöhe und die Option eines Treppenlifts thematisiert. Ein wichtiger Punkt ist die Abwägung zwischen einer Treppe und einer barrierefreien Lösung ohne Treppe, insbesondere im Hinblick auf langfristige Nutzbarkeit.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag ⚠️ Altersgerechte Planung: Treppe vermeiden – Barrierefreiheit! betont, dass eine wirklich altersgerechte Planung idealerweise auf Treppen verzichtet und stattdessen eine ebenerdige Lösung mit bodengleicher Dusche vorsieht. Dies sollte bei der Treppenplanung berücksichtigt werden, um langfristig Komfort und Sicherheit zu gewährleisten.
📊 Zusatzinfo: Im Beitrag Podesttreppe: Platzbedarf – Breite, Tiefe & Geschosshöhe wird der benötigte Platz für eine Podesttreppe mit ca. 1,9 m – 2,3 m Breite und 2,8 m Tiefe angegeben. Die DIN 18065 ist eine wichtige Grundlage für die Planung altersgerechter Treppenmaße.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Geschosshöhe genau zu ermitteln und die DIN 18065 für altersgerechte Treppenmaße zu konsultieren. Zudem sollte man die langfristige Nutzbarkeit der Treppe bedenken und gegebenenfalls alternative, barrierefreie Lösungen in Betracht ziehen. Siehe auch Altersgerechte Treppe: DIN 18065 & Treppenlift-Option.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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