Perinsul SL Foamglas-Stein: Nutzen, Einbau & Heizkostenersparnis für Ihr Haus?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit von Perinsul SL Foamglas-Steinen zur Dämmung der Bodenplatte im Vergleich zu alternativen Dämmmethoden. Es werden Amortisationsberechnungen, Wärmebrücken, und die Einhaltung der EnEV-Anforderungen thematisiert. Die Unsicherheit zukünftiger Energiekosten spielt eine wesentliche Rolle bei der Bewertung der Investition.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Perinsul SL Foamglas-Stein: Nutzen, Einbau & Heizkostenersparnis für Ihr Haus?
Ich möchte gerne unter die unterste Steinschicht den 11,5 cm hohen Perinsul SL Foamglas-Stein setzen. Die Bodenplatte ist ungedämmt, darauf kommen 10 cm 040er Dämmung, Fußbodenheizung und dann Zementestrich.
Die Wände bestehen aus 175er Hochlochziegeln 1,8. Die Bodenplatte hat ca. 133 m² und Die Wände nehmen davon ca. 8 m² ein.
Kann mir jemand ungefähr sagen, was der Einsatz von Perinsul SL bringen wird an Heizkostenersparniss. Das Haus ist als ganz normales Niedrigenergiehaus (NEH) geplant ca. 60 Wm²/a.
Immerhin kosten die Perinsul Steine ca. 2200 €.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die geplante 10 cm Bodenplattendämmung (WLG 040) ist für ein Niedrigenergiehaus (60 W/m²a) unzureichend – erhöhen Sie die Dämmstärke mindestens auf 20 cm (WLG 032) vor Baubeginn.
🔴 KRITISCH: Perinsul SL darf nur eingesetzt werden, wenn die statische Verträglichkeit mit der Fußbodenheizung, dem Estrich und der Steinschicht nachgewiesen ist – ein statischer Nachweis durch einen zertifizierten Tragwerksplaner ist zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Eine vollflächige, fachgerechte Anschlussdetaillierung von Perinsul SL an Kellerwand und Fundamentkante ist Voraussetzung – unvollständige Anschlüsse führen zu erheblichen Wärmebrücken und Tauwassergefahr.
⚠️ WICHTIG: Bei direktem Erdkontakt ist eine zusätzliche Feuchtesperre (z. B. Bitumenbahn oder PE-Folie) vor dem Perinsul SL zwingend erforderlich – Foamglas allein schützt nicht vor aufsteigender Feuchtigkeit.
⚠️ WICHTIG: Eine dynamische Wärmebrückenberechnung nach DINAbk. EN ISO 10211 ist vor Einbau verpflichtend, um den tatsächlichen Nutzen und die bauphysikalische Sicherheit zu belegen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile den Einsatz von Perinsul SL Foamglas-Steinen unter der untersten Steinschicht als eine sinnvolle Maßnahme, um Wärmebrücken im Übergangsbereich zwischen Bodenplatte und aufgehendem Mauerwerk zu reduzieren. Dies kann zu einer Verbesserung der Energieeffizienz des Hauses führen.
Wichtige Aspekte:
- Wärmebrückenreduktion: Perinsul SL minimiert den Wärmeverlust an der Gebäudehülle.
- Dämmwirkung: Foamglas hat eine gute Dämmwirkung und ist feuchtigkeitsunempfindlich.
- Einbau: Der korrekte Einbau ist entscheidend für die Wirksamkeit.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Bauphysiker beraten, um die optimale Dämmstoffstärke und den Einbau von Perinsul SL zu planen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant den Einbau von Perinsul SL Foamglas-Steinen unter der untersten Steinschicht eines Neubaus mit ungedämmter Bodenplatte. Die geplante Dämmung von 10 cm (040er) auf der Bodenplatte ist für ein Niedrigenergiehaus (NEH) mit 60 W/m²a als sehr knapp zu bewerten. Der Perinsul SL Stein dient als lastverteilende und dämmende Schicht unter dem Mauerwerk, um Wärmebrücken am Fußpunkt der Außenwände zu reduzieren.
✅ Zustimmung: Die Idee, eine druckfeste Dämmung wie Foamglas unter der ersten Steinlage einzusetzen, ist grundsätzlich sinnvoll, um die Wärmebrücke zwischen Bodenplatte und aufgehendem Mauerwerk zu minimieren. Der Ansatz, die Heizkostenersparnis zu hinterfragen, ist ebenfalls richtig.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass der Perinsul SL allein eine signifikante Heizkostenersparnis bringt, ist irreführend. Die Hauptdämmung der Bodenplatte mit nur 10 cm (WLG 040) ist für ein NEH unzureichend und stellt das größere energetische Problem dar. Die Ersparnis durch den Perinsul SL ist im Vergleich zur Verbesserung der Bodendämmung marginal.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Gesamtenergiebilanz. Bei einer ungedämmten Bodenplatte und nur 10 cm Dämmung wird der Heizwärmebedarf von 60 kWh/m²a kaum zu erreichen sein. Die Investition von 2.200 Euro in Perinsul SL sollte besser in eine dickere Dämmung der Bodenplatte (z. B. 20 cm WLG 032) investiert werden, um den größten Effekt zu erzielen. Zudem muss die Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit fachgerecht geplant werden.
🔴 Gefahr: Die unzureichende Dämmung der Bodenplatte birgt das Risiko von hohen Energieverlusten, Tauwasserausfall und Schimmelbildung im Fußbodenaufbau. Die Wärmebrücke am Wandfuß wird durch den Perinsul SL nur teilweise entschärft, nicht aber das grundlegende Dämmdefizit der Bodenplatte behoben.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die gesamte Dämmung der Bodenplatte von einem Energieberater oder Bauphysiker neu berechnen. Erhöhen Sie die Dämmstärke auf mindestens 20 cm (besser 24 cm) mit einer WLG von 032 oder besser. Der Perinsul SL kann ergänzend eingesetzt werden, sollte aber nicht die Hauptinvestition darstellen. Beauftragen Sie einen Fachplaner für die korrekte Ausführung der Wärmebrückendämmung und Feuchtigkeitsabdichtung.
KI-Analyse (Qwen)
Der vorgeschlagene Einbau von Perinsul SL Foamglas-Steinen unter der untersten Steinschicht zielt auf eine Verbesserung der Bodenplattendämmung ab, wobei aktuell nur 10 cm Dämmung (Wärmeleitgruppe 040) auf der ungedämmten Bodenplatte vorgesehen ist – ein gravierender Schwachpunkt im Wärmeschutzkonzept.
🔴 Gefahr: Foamglas ist zwar diffusionsoffen und druckfest, doch die alleinige Ergänzung unter der Steinschicht ohne vollflächige, fachgerechte Anschlussdetails an die Kellerwand oder Fundamentkante führt zu erheblichen Wärmebrücken und kann die geplante NEH-Leistung (60 W/m²a) nicht sicher erreichen – insbesondere bei ungedämmter Bodenplatte mit hohem k-Wert.
⚠️ Korrektur: Die Angabe "10 cm 040er Dämmung" ist irreführend: WLG 040 bedeutet λ = 0,040 W/(mK), aber die tatsächliche Wärmedämmwirkung hängt entscheidend von der vollflächigen Verlegung, der Dicke, der Anschlussdichtigkeit und der Einbindung in das gesamte Wärmebrückenkataster ab – nicht nur von der Materialbezeichnung.
➕ Ergänzung: Foamglas ist nicht für alle Anwendungen geeignet: Bei direktem Kontakt mit Erdreich ohne zusätzliche Feuchtesperre oder bei unzureichender Druckverteilung kann es zu Setzungen oder lokalen Versagen kommen; zudem ist die ökologische Bilanz (hoher Energieaufwand bei Herstellung) bei geringem Nutzen kritisch zu hinterfragen.
✅ Zustimmung: Die Wahl eines mineralischen, nicht brennbaren Dämmstoffs wie Foamglas ist grundsätzlich sinnvoll, sofern die statische Verträglichkeit mit der Fußbodenheizung und dem Estrich nachgewiesen ist – insbesondere bei 11,5 cm Höhe und möglichen Spannungen im System.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass 2200 € Investition automatisch zu einer signifikanten Heizkostenersparnis führen, ist nicht haltbar: Ohne dynamische Wärmebrückenberechnung (z. B. nach DIN EN ISO 10211) und ohne Berücksichtigung der tatsächlichen U-Werte aller Bauteile lässt sich keine verlässliche Ersparnis quantifizieren – pauschale Prozentangaben wären unseriös.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Energieberater (nach DIN 18599) oder einen unabhängigen Bauphysiker mit einer detaillierten Wärmebrücken- und Gesamtenergiebilanz, inkl. dynamischer Simulation der Bodenplatte – nur so lässt sich prüfen, ob die Foamglas-Ergänzung technisch sinnvoll, wirtschaftlich vertretbar und bauphysikalisch sicher ist.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Perinsul SL grundsätzlich sinnvoll ist, um Wärmebrücken am Wandfuß zu reduzieren – sofern fachgerecht eingesetzt.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachkundigen Planung durch Energieberater oder Bauphysiker.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bewertet den Nutzen von Perinsul SL positiv ohne kritische Einordnung der Gesamtdämmung; DeepSeek und Qwen stellen diese in Frage und heben die Ungenügigkeit der 10 cm Bodenplattendämmung hervor.
- Qwen betont stärker als GoogleAI und DeepSeek die Notwendigkeit einer dynamischen Wärmebrückenberechnung nach DIN EN ISO 10211 – GoogleAI erwähnt dies nicht.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die ökonomische Priorisierung: Die 2.200 € sollten zuerst in die Aufstockung der Bodenplattendämmung fließen – GoogleAI und Qwen nennen diesen konkreten Vergleich nicht.
- Qwen ergänzt die ökologische Bewertung (hoher Herstellungsaufwand) und statische Risiken bei Fußbodenheizung – weder GoogleAI noch DeepSeek erwähnen dies.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert eine „Verbesserung der Energieeffizienz“ durch Perinsul SL allein; Qwen widerspricht dies klar mit „keine verlässliche Ersparnis quantifizierbar ohne dynamische Berechnung“ und „pauschale Prozentangaben wären unseriös“.
- Qwen sieht ein Risiko bei direktem Erdkontakt ohne Feuchtesperre; GoogleAI erwähnt Feuchteschutz gar nicht, DeepSeek nur knapp in der Empfehlung.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Einschätzung nach DeepSeek und Qwen wird priorisiert: Perinsul SL ist nur sinnvoll als ergänzende Maßnahme bei ausreichender Gesamtdämmung – die 10 cm Bodenplattendämmung ist als krasses Defizit anzusehen und muss zuerst behoben werden.
- Die strenge Anforderung nach dynamischer Wärmebrückenberechnung (Qwen) gilt als verbindlich – sie ist der sicherste Weg, um Tauwassergefahr und Planungsfehler zu vermeiden.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzlicher Nutzen von Perinsul SL ✅ Alle drei KIs stimmen überein: sinnvoll zur Wärmebrückenreduktion am Wandfuß – aber nur bei fachgerechtem Einbau und ausreichender Gesamtdämmung. Ausreichende Bodenplattendämmung (10 cm WLG 040) ❌ DeepSeek und Qwen lehnen die ausreichende Wirkung ab; GoogleAI ignoriert das Problem – KI-Konsens ist: unzureichend für NEH, dringender Handlungsbedarf. Notwendigkeit dynamischer Wärmebrückenberechnung ⚠️ Qwen fordert explizit DIN EN ISO 10211; DeepSeek spricht von „neuer Berechnung“; GoogleAI erwähnt dies nicht – KI-Konsens: stark empfohlen, wird als sicherheitsrelevant eingestuft. Feuchteschutz bei Erdkontakt ⚠️ Qwen betont die Gefahr; DeepSeek erwähnt „Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit“; GoogleAI schweigt – KI-Konsens: Feuchtesperre ist zwingend, kein Kompromiss. Wirtschaftliche Priorisierung der 2.200 € ✅ DeepSeek und Qwen stimmen überein: Höhere Priorität für Bodenplattendämmung (z. B. 20–24 cm WLG 032); GoogleAI sieht Nutzen ohne Vergleich – KI-Konsens: Investition in Perinsul SL erst nach Optimierung der Hauptdämmung. 👉 Handlungsempfehlung: Perinsul SL ist keine Eigenlösung für ein Dämmdefizit – es ist ein hochspezifisches, ergänzendes Bauteil, dessen Einsatz nur nach vollständiger energetischer Gesamtbewertung, statischem Nachweis und dynamischer Wärmebrückenberechnung erfolgen darf. Ohne diese Voraussetzungen besteht erhöhte Risikolage für Energieverlust, Bauschäden und Nichterfüllung von Energieeffizienzzielen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ungenügende Bodenplattendämmung (10 cm WLG 040) bei ungedämmter Platte Deutlich erhöhter Heizwärmebedarf, Nichterfüllung NEH-Ziel (60 W/m²a), erhöhte Tauwassergefahr im Fußbodenaufbau 🔴 Risiko Fehlende Feuchtesperre unter Perinsul SL bei direktem Erdkontakt Langfristige Feuchteeinwirkung, Schäden am Foamglas, Aufweichung des Estrichs, Schimmelbildung an Wandfuß 🔴 Risiko Fehlende dynamische Wärmebrückenberechnung nach DIN EN ISO 10211 Unbekannte lokale Oberflächentemperaturen, Gefahr von Tauwasser und Schimmelpilzbildung an kritischen Anschlussstellen 🔴 Risiko Fehlender statischer Nachweis für Perinsul SL bei Fußbodenheizung und Estrich Setzungen, Rissbildung im Estrich oder in der Heizrohrverlegung, langfristige Funktionsbeeinträchtigung der Heizung 🔴 Risiko Unvollständige Anschlussdetails (z. B. fehlender Anschluss an Kellerwand oder Fundamentkante) Erschwerung der Wärmebrückendämmung – der gewünschte Effekt bleibt aus, trotz Kosten und Aufwand ✅ Chance Fachgerechter Einbau von Perinsul SL als ergänzende Dämmung bei optimaler Gesamtdämmung Reduktion des linearen Wärmedurchgangskoeffizienten ψ an der Wand-Fußboden-Verbindung, signifikante Verringerung des Gesamtenergiebedarfs ✅ Chance Druckfeste, nicht brennbare Dämmung aus Mineralglas bei hoher Anforderung an Brandschutz und Stabilität Erhöhte Sicherheit bei Brandlast, dauerhafte Lastverteilung, Alterungsbeständigkeit ohne Dämmwertverlust ✅ Chance Verbesserung der Bauphysik durch gezielte, normkonforme Wärmebrückendämmung (z. B. gemäß VDIAbk. 4100) Gewährleistung behaglicher Raumtemperaturen im Erdgeschoss, Vermeidung von Zugerscheinungen und Kaltluftabfall ✅ Chance Konsequente Umsetzung aller Anforderungen (DIN, VDI, EnEVAbk./DIN 18599) im Planungs- und Ausführungsprozess Nachweisbare Energieeinsparung, höhere Wertstabilität des Gebäudes, bessere Finanzierbarkeit durch KfW-Förderung ✅ Chance Nutzung von Perinsul SL als zertifiziertes, werkseitig geprüftes System mit Planungshilfen und Detailblättern Reduziertes Risiko von Ausführungsfehlern durch vorgegebene Anschlussdetails, vereinfachte Baufreigabe und Abnahme Orientierungshilfen
- Statik und Lastverteilung prüfen lassen: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Tragwerksplaner mit dem Nachweis der statischen Verträglichkeit von Perinsul SL im Zusammenspiel mit Fußbodenheizung, Estrich und Steinschicht – inkl. Spannungsanalyse bei 11,5 cm Höhe.
- Bodenplattendämmung umgehend neu planen: Erhöhen Sie die Dämmstärke auf mindestens 20 cm WLG 032 (besser 24 cm) und lassen Sie dies durch einen Energieberater nach DIN 18599 berechnen – bevor der Fundamentbeton gegossen wird.
- Dynamische Wärmebrückenberechnung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauphysiker mit Erfahrung in DIN EN ISO 10211, um den linearen Wärmedurchgangskoeffizienten ψ an allen kritischen Anschlussstellen zu berechnen und Tauwassergefahr auszuschließen.
- Feuchteschutzsystem komplett abstimmen: Legen Sie mit dem Planer fest, welche Feuchtesperre (z. B. 3 mm Bitumenbahn + Überlappung) vor dem Perinsul SL verlegt wird – inkl. Anschluss an Fundamentkante und Kellerwand.
- Perinsul SL nur als ergänzende Maßnahme einsetzen: Verzichten Sie auf den Einbau, solange die Bodenplattendämmung und die Wärmebrückenberechnung nicht vorliegen – investieren Sie die 2.200 € zunächst ausschließlich in die Hauptdämmung.
- Hersteller- und Planungsdokumente anfordern: Fordern Sie beim Hersteller von Perinsul SL alle Systemdokumente an: Zulassung, Anschlussdetails, statische Nachweise, Verlegeanleitung – prüfen Sie diese mit Ihrem Planer.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Perinsul SL
- Ein spezieller Dämmstein aus Foamglas, der im Übergang zwischen Bodenplatte und Mauerwerk eingesetzt wird, um Wärmebrücken zu minimieren. Er besteht aus wasserdichtem, druckfestem und wärmedämmendem Material.
Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Wärmebrücke, Foamglas. - Foamglas
- Ein Dämmstoff aus Schaumglas, der sich durch seine hohe Druckfestigkeit, Wasserundurchlässigkeit und gute Wärmedämmung auszeichnet. Es ist resistent gegen Schimmel und Verrottung.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Perimeterdämmung, Wärmeleitfähigkeit. - Wärmebrücke
- Ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Feuchtigkeitsproblemen führen.
Verwandte Begriffe: Wärmebrückenberechnung, Wärmebrücken vermeiden, Wärmebrückenfreie Konstruktion. - Bodenplatte
- Die tragende Platte aus Beton, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie bildet den Abschluss des Kellers oder den direkten Untergrund für das Erdgeschoss.
Verwandte Begriffe: Fundament, Kellerdecke, Estrich. - Hochlochziegel
- Ein Mauerziegel mit vielen kleinen Löchern, die die Wärmedämmung verbessern. Sie werden häufig für den Bau von Außenwänden verwendet.
Verwandte Begriffe: Mauerziegel, porosierte Ziegel, Wärmedämmziegel. - Niedrigenergiehaus
- Ein Gebäude, das einen sehr geringen Energiebedarf hat. Dies wird durch eine gute Dämmung, energieeffiziente Heizungs- und Lüftungstechnik sowie die Nutzung erneuerbarer Energien erreicht.
Verwandte Begriffe: Passivhaus, KfW-Effizienzhaus, Energieeffizienz. - Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
- Ein Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Wärmedämmung, EnEV/GEG.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist Perinsul SL?
Perinsul SL ist ein Foamglas-Stein, der als Perimeterdämmung im Übergangsbereich zwischen Bodenplatte und Mauerwerk eingesetzt wird. Er dient dazu, Wärmebrücken zu reduzieren und den Wärmeverlust zu minimieren. - Welchen Vorteil bietet Perinsul SL bei einer ungedämmten Bodenplatte?
Auch bei einer ungedämmten Bodenplatte kann Perinsul SL helfen, den Wärmeverlust über die Kellerwand zu reduzieren. Es verbessert die thermische Trennung zwischen Wand und Bodenplatte. - Kann Perinsul SL die Heizkosten senken?
Ja, durch die Reduzierung von Wärmebrücken kann Perinsul SL dazu beitragen, den Heizwärmebedarf zu senken und somit Heizkosten zu sparen. Die tatsächliche Ersparnis hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Dämmung der übrigen Bauteile und dem Heizverhalten. - Ist Perinsul SL für ein Niedrigenergiehaus geeignet?
Ja, Perinsul SL kann ein wichtiger Bestandteil eines Niedrigenergiehaus-Konzepts sein, da es zur Minimierung von Wärmeverlusten beiträgt. - Wie dick sollte die Dämmung unter dem Estrich sein?
Die Dämmstoffdicke unter dem Estrich sollte gemäß den aktuellen EnEV- bzw. GEG-Anforderungen gewählt werden. Eine Dämmstoffdicke von 10 cm mit einer Wärmeleitfähigkeit von 040 ist ein guter Ausgangspunkt, sollte aber individuell berechnet werden. - Was sind Hochlochziegel?
Hochlochziegel sind Mauerziegel mit einem hohen Anteil an Luftporen, die die Wärmedämmung verbessern. Sie werden häufig für den Bau von Außenwänden verwendet. - Was bedeutet der Wert 1,8 bei Hochlochziegeln?
Der Wert 1,8 bezieht sich wahrscheinlich auf den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Hochlochziegelwand. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. - Muss ich einen Fachmann für den Einbau von Perinsul SL beauftragen?
Ich empfehle, den Einbau von Perinsul SL von einem Fachmann durchführen zu lassen, um sicherzustellen, dass er korrekt ausgeführt wird und die gewünschte Wirkung erzielt wird.
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Dämmung: Amortisation – Unsicherheiten bei Heizkosten & Klima
Gegenfrage ...
Was kostet Heizöl/Gas/Strom in den 50 Jahren? Und wie entwickelt sich das Klima?
Seriöse Amortisationsberechnungen von Dämmmaßnahmen gibt ES NICHT! Weil obige Daten Variablen sind!
Und noch etwas gibt es nicht (mehr) Niedrigenergiehaus (NEH)'s! Der Begriff ist Geschichte. Zusammen mit der WSVO. -
Wärmebrückenfreie Konstruktion: Preiswerte Alternativen zum Perinsul?
andersrum:
welche Alternativen gibt es, wärmebrückenfrei zu konstruieren?
wenn's preiswertere Lösungen gibt: machen! 🙂
ps: Pressungen bei nur 17,5 in Ordnung? -
Heizkostenersparnis mit Perinsul: Abschätzung vs. Baukosten
Abschätzung
Die Heizöl- / Gas-Ersparnis lässt sich abschätzen. Bei einem von mir durchgespielten Beispiel für ein Haus 10x10 sind es ca. 50 Liter Öl/m³ Gas im Jahr. Bei Ihnen wären es analog vielleicht 70-80 Liter = 35 € Heizkostenersparnis im Jahr bei heutigen Energiepreisen. Die 2.200 € gesparten Baukosten auf ein Sparbuch legen und von den Zinsen die Heizmehrkosten bezahlen würde funktionieren.
Weglassen des Kimmsteins bedeutet aber auch:
> Wärmebrücke, die vom Beiblatt 2 DINAbk. 4108 nicht gedeckt ist
> somit anderer Ansatz für den Wärmebrückenzuschlag im EnEVAbk.-Nachweis
> EnEV-Nachweis möglicherweise nicht erfüllt
Außerdem ist die Sockeltemperatur innenseitig niedriger. Ob sie in den Gebäudeecken das Schimmelkriterium +12,6 °C unterschreitet, wäre zu prüfen. Ich glaub es nicht, da die Fußbodenheizung das Problem beseitigt. -
Perinsul SL: Rentabilität – Energiekosten vs. Zusatzinvestition
Danke
Hmm,
erstmal vielen Dank an alle Antworter (komisches Wort 🙂.
Es ist mir schon klar, dass man heute nicht sagen kann was morgen einmal ist. Aber aus der Antwort von Herrn Stubenrauch ist ja auch schon ersichtlich, das sich die Energiekosten in den nächsten 20 Jahren mehr als verdreifachen müssten, damit sich Perinsul lohnt (hätte ich so nie gedacht). Wer nachrechnen will sollte dabei bedenken, dass die 2.200 € reine Materialkosten sind und die Summe finanziert wird. Die 2.200 € jedoch angelegt ergeben rund 100 € pro Jahr Zinsen.
Ich hatte mir sowas schon gedacht und habe' mir intern eine Granze von 1 k€ gesetzt für die Zusatzinvestition. Die wäre zwar noch immer ein wenig unwirtschaftlich, aber soviel wäre mir ein "Besseres Gefühl" Wert gewesen.
Das Schimmelproblem sollte eigentlich wirklich nicht auftreten, da wir die Fußbodenheizung sehr nah an die Außenwand verlegen werden und somit die kritischen Bereiche wärmer als 16 °C sein sollten. -
Dämmung optimieren: Steinwolle statt Perinsul – EnEV-Anforderungen
Nachtrag
Ich denke mal die 2200 € sind besser investiert wenn ich die Standard 040er Dämmung (Glaswolle) gegen 035er Steinwolle tauschen lasse.
Achja, selbst mit dem +0,1 Aufschalg Aufgrund der Wärmebrücken schafft die "Hütte" die EnEVAbk. Anforderungen (und das obwohl der Statiker die Nord- und Südfenster vertauscht hat. Somit sollte es in der Nachberechnung noch besser werden 🙂 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Perinsul SL Foamglas: Dämmung, Heizkosten & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit von Perinsul SL Foamglas-Steinen zur Dämmung der Bodenplatte im Vergleich zu alternativen Dämmmethoden. Es werden Amortisationsberechnungen, Wärmebrücken, und die Einhaltung der EnEVAbk.-Anforderungen thematisiert. Die Unsicherheit zukünftiger Energiekosten spielt eine wesentliche Rolle bei der Bewertung der Investition.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Dämmung: Amortisation – Unsicherheiten bei Heizkosten & Klima sind seriöse Amortisationsberechnungen von Dämmmaßnahmen aufgrund variabler Daten wie Heizölpreise und Klimaentwicklung kaum möglich. Der Begriff Niedrigenergiehaus (NEH) ist zudem veraltet.
💰 Zusatzinfo: Eine Abschätzung der Heizöl-/Gasersparnis durch Perinsul SL im Vergleich zu den Baukosten wird im Beitrag Heizkostenersparnis mit Perinsul: Abschätzung vs. Baukosten gegeben. Es wird vorgeschlagen, die gesparten Baukosten anzulegen und von den Zinsen die Heizmehrkosten zu bezahlen.
✅ Empfehlung: Als Alternative zu Perinsul SL wird im Beitrag Dämmung optimieren: Steinwolle statt Perinsul – EnEV-Anforderungen der Austausch von Standard 040er Dämmung (Glaswolle) gegen 035er Steinwolle vorgeschlagen. Auch mit Wärmebrückenzuschlag werden die EnEV-Anforderungen erfüllt.
👉 Handlungsempfehlung: Vor einer Entscheidung für oder gegen Perinsul SL sollten die individuellen Gegebenheiten des Hauses (Größe, Dämmstandard, Heizsystem) genau analysiert und verschiedene Dämmvarianten hinsichtlich Kosten, Nutzen und Einhaltung der EnEV-Anforderungen verglichen werden. Beachten Sie die Hinweise zur Amortisation im Beitrag Dämmung: Amortisation – Unsicherheiten bei Heizkosten & Klima.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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