Bei einer Bohrung zur Ermittlung der Grundwasserverhältnisse auf meinem Baugrundstück mussten wir feststellen, dass bis zu einer Tiefe von ca. 6 Metern keine tragfähige Schicht (Kies) zu erwarten ist.
Vielmehr kommt nach einer Humus-Schicht von ca. einem Meter Dicke der "graue Degel" - wie der Bagger-Fahrer diese graue klebrige Schlamm-Masse bezeichnet hat.
Nach Rücksprache mit der Baufirma und anderen "Fachleuten" wurde ich dahingehend beruhigt, dass dies kein Problem sowie eine Flächengründung (anstatt einer Pfahlgründung) ausreichend sei.
Meine Frage lautet nun:
- Kann man Erfahrungsgemäß davon ausgehen, dass ein setzen des Gebäudes gleichmäßig vonstatten geht oder muss ich mit einem schiefen Turm rechnen wenn ich nur eine Platte unter das Haus auf den "Schlamm" setze?
- Gibt es Möglichkeiten, den "Schlamm" soweit zu festigen, dass ein setzen des Gebäudes nicht mehr eintritt?
Da das Grundwasser ca. 1,50 Meter unter der Geländeoberfläche zu Tage tritt, ich dadurch bereits eine dichte Kellerwanne benötige und nicht noch mehr Geld "unter die Erde" stecken will, bin ich für jeden Vorschlag zur Lösung meines Problems dankbar.