Messelner Schlacke im Altbau: Gefährlich? Analyse & Entsorgungskosten

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Messelner Schlacke im Altbau: Gefährlich? Analyse & Entsorgungskosten

Liebes Forum,
bei einem intensiven Studium uralter Rechnungen die meine Großeltern aufgehoben haben bin ich auf folgenden Satz gestoßen.
5 cm hoch mit Messelner Schlacke bedecken.
Jetzt wissen wir wenigstens das es Schlacke ist, nur weiß ich immer noch nicht ob die jetzt unschädlich ist oder nicht.
Kann mir jemand erklären wo die herkommt und aus was sie besteht?
Mit dem auskoffern geht es übrigens lustig weiter.
Nur noch ca. 10 m².
Im Voraus schon mal vielen Dank für eure Mühe.
Christian
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Bearbeitung, Bohrung, Schleifen oder Entfernung der Schlacke vor Vorliegen einer schriftlichen Laboranalyse – Staubentwicklung kann akut gesundheitsgefährdend sein.

    🔴 KRITISCH: Bis zur Analyse: Fläche vollständig absperren, Betreten verboten, bei kurzer Sichtung mindestens FFP3-Maske und Einweghandschuhe tragen.

    ⚠️ WICHTIG: Materialprobe muss durch einen zertifizierten Sachverständigen (VDI 6202 / DINAbk. 18025-1) entnommen und in einem akkreditierten Labor auf Schwermetalle (Blei, Cadmium, Arsen, Chrom VI), PAK und ggf. Asbest untersucht werden.

    ⚠️ WICHTIG: Entsorgung erfolgt ausschließlich über zertifizierte Entsorgungsunternehmen als gefährlicher Abfall (Abfallschlüssel 17 05 03*); Eigenentsorgung oder Deponierung auf normalen Bauabfallhöfen ist rechtswidrig und hochriskant.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Messelner Schlacke in alten Rechnungen Ihrer Großeltern gefunden haben und sich fragen, ob diese schädlich ist.

    🔴 Gefahr: Schlacke, insbesondere aus älterer Produktion, kann Schadstoffe wie Schwermetalle (z.B. Arsen, Blei) und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Diese Stoffe können gesundheitsschädlich sein, wenn sie freigesetzt werden und in den Körper gelangen.

    Ich empfehle Ihnen, die Schlacke nicht selbst zu entfernen oder zu bearbeiten.

    Stattdessen sollten Sie eine Materialprobe von einem zertifizierten Labor analysieren lassen, um festzustellen, ob Schadstoffe vorhanden sind und in welcher Konzentration. Die Kosten für eine solche Analyse variieren, liegen aber meist im Bereich von 100 bis 300 Euro.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie ein auf Schadstoffuntersuchungen spezialisiertes Unternehmen oder einen Umweltgutachter, um die Analyse und gegebenenfalls die fachgerechte Entsorgung der Schlacke zu veranlassen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Fund von sogenannter Messelner Schlacke in einem Altbau, die als Schüttung oder Dämmung verwendet wurde. Es handelt sich um ein historisches Material, das in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre hinein häufig als kostengünstiger Füllstoff oder zur Trittschalldämmung eingesetzt wurde. Die Bezeichnung leitet sich vom Herkunftsort Messel bei Darmstadt ab, wo in einer ehemaligen Ölschiefergrube bei der Verarbeitung von Ölschiefer diese Schlacke als Abfallprodukt anfiel.

    🔴 Gefahr: Messelner Schlacke kann erhöhte Konzentrationen an Schwermetallen wie Blei, Cadmium, Zink und Arsen sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Diese Stoffe sind gesundheitsschädlich und können bei dauerhaftem Kontakt oder Einatmen von Stäuben zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Besonders kritisch ist die Situation, wenn die Schlacke offen liegt, z.B. bei Renovierungsarbeiten oder wenn sie durchbrochen wird.

    ➕ Ergänzung: Die Entsorgungskosten für Messelner Schlacke sind aufgrund der Schadstoffbelastung hoch. Sie muss in der Regel als gefährlicher Abfall (Abfallschlüssel 17 05 03*) deklariert und auf einer dafür zugelassenen Deponie entsorgt werden. Die Kosten können je nach Region und Deponie zwischen 150 und 300 Euro pro Tonne liegen, zuzüglich Transport- und Analysegebühren. Eine vorherige chemische Analyse durch ein akkreditiertes Labor ist zwingend erforderlich, um die genaue Schadstoffzusammensetzung und die korrekte Entsorgungsklasse zu bestimmen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Schlacke unschädlich sein könnte, ist fachlich falsch und gefährlich. Auch wenn das Material über Jahrzehnte im Haus lag, können die Schadstoffe durch mechanische Beanspruchung (z.B. Bohren, Schleifen) freigesetzt werden. Eine optische Beurteilung allein reicht nicht aus, um die Gefahr einzuschätzen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Schadstoffe im Gebäude (z.B. gemäß VDIAbk. 6202) oder ein akkreditiertes Prüflabor. Lassen Sie eine repräsentative Materialprobe der Messelner Schlacke entnehmen und auf Schwermetalle und PAK analysieren. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse sollten Sie jegliche Arbeiten an der Schlacke einstellen, den Bereich absperren und das Betreten vermeiden. Tragen Sie bei Sichtung oder Handhabung mindestens eine FFP3-Atemschutzmaske und Einweghandschuhe. Planen Sie die fachgerechte Entsorgung nur durch ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt das Vorhandensein von "Messelner Schlacke" in einem Altbau, vermutlich als Estrich- oder Ausgleichsschicht mit einer Dicke von 5 cm über ca. 10 m². Der Begriff "Messelner Schlacke" ist kein standardisierter Baustoffbegriff, sondern verweist wahrscheinlich auf Schlacke aus der ehemaligen Messel-Eisenhütte oder regionalen Hüttenwerken, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Estrichherstellung verwendet wurde.

    🔴 Gefahr: Schlacken aus dieser Zeit können Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Arsen oder Chrom VI enthalten – insbesondere wenn sie aus Eisen- oder Stahlhütten stammen und nicht aufbereitet wurden. Zudem besteht bei mechanischer Bearbeitung (z. B. beim "Auskoffern") Risiko einer Staubentwicklung mit potenziell toxischen Partikeln.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "Schlacke automatisch unschädlich ist", ist fachlich falsch – Alter allein garantiert keine Unbedenklichkeit; vielmehr erhöht sich bei ungeschützter Lagerung oder Alterung die Mobilität von Schadstoffen.

    ➕ Ergänzung: Auch Asbest ist bei historischen Schlacken-Estrichen nicht auszuschließen, da Asbestfasern gelegentlich als Bindemittel oder zur Stabilisierung beigemischt wurden – besonders bei Verarbeitung vor 1975.

    ✅ Zustimmung: Die Entscheidung, die Fläche nicht ohne Vorabklärung zu bearbeiten, ist sachgerecht und entspricht der Vorsorgeprinzipien der Gefahrstoffverordnung.

    🔴 Gefahr: Ein unkontrolliertes "Auskoffern" birgt akute Gesundheitsrisiken für alle Beteiligten – insbesondere bei fehlendem Staubschutz, Lüftung oder persönlicher Schutzausrüstung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen akkreditierten Sachverständigen für Baustoffanalyse (z. B. nach DIN 18025-1), der eine repräsentative Probenahme durchführt und eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung sowie Entsorgungsempfehlung erstellt. Bis dahin ist jegliche Bearbeitung einzustellen und die Fläche abzusperren.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig: Messelner Schlacke ist potenziell gefährlich – insbesondere durch Schwermetalle (Blei, Arsen, Cadmium, Zink) und PAK.
    • Alle drei fordern eine vorherige Laboranalyse durch akkreditiertes Labor – kein Vertrauen in optische oder altersbasierte Einschätzung.
    • Alle drei betonen: Keine Eigenbearbeitung vor Analyse; Absperren der Fläche bis Klärung.

    ⚠️ Abweichung:

    • Qwen nennt zusätzlich das Asbest-Risiko als nicht auszuschließende Kontamination bei Estrichschlacken vor 1975 – GoogleAI und DeepSeek erwähnen Asbest nicht explizit.
    • DeepSeek konkretisiert den Abfallschlüssel (17 05 03*) und Entwickelt Kostenrahmen für Entsorgung (150–300 €/Tonne); GoogleAI fokussiert auf Analysekosten (100–300 €), Qwen benennt keine Kosten.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt das Asbest-Risiko und bezieht sich auf DIN 18025-1 für die Probenahme.
    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer schriftlichen Gefährdungsbeurteilung und betont die Zertifizierung nach VDI 6202.
    • GoogleAI nennt als erste Anlaufstelle „umweltgutachterische Unternehmen“, DeepSeek und Qwen präzisieren „Sachverständige für Schadstoffe im Gebäude“.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen korrigiert die Annahme „Alter garantiert Unbedenklichkeit“ als fachlich falsch – DeepSeek formuliert identisch „optische Beurteilung reicht nicht aus“ – GoogleAI erwähnt diesen Irrtum nicht explizit, aber impliziert ihn durch die klare Forderung nach Analyse. Kein sachlicher Widerspruch, jedoch unterschiedliche Akzentuierung bei der Irrtumsprävention.

    👉 Empfehlung: Priorisierung der sichereren Einschätzung: Asbest muss bei historischen Schlacken-Estrichen vor 1975 stets mitgeprüft werden (Qwen), da ein negatives Asbestergebnis in der Praxis oft Voraussetzung für Entsorgungsklärung und Genehmigung ist.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    SchadstoffgehaltAlle drei KI-Modelle bestätigen mit hoher Evidenz: Messelner Schlacke enthält regelmäßig gefährliche Schwermetalle (Blei, Arsen, Cadmium, Zink) und PAK – insbesondere bei nicht aufbereiteter Hütten-Schlacke aus der Nachkriegszeit bis 1970er.
    Asbest-Risiko⚠️Qwen hebt Asbest als mögliche Beimischung hervor (vor 1975), GoogleAI und DeepSeek erwähnen es nicht. Aufgrund der historischen Verwendung von Asbest in Estrichbindemitteln und der Vorsorgeprinzipien (TRGS 519) wird Mitprüfung empfohlen.
    Verhalten bei KontaktAlle drei Modelle fordern konsequent: Keine Bearbeitung, kein Staubmachen, Absperren der Fläche – bei kurzem Kontakt mindestens FFP3-Maske & Einweghandschuhe.
    Probenahme & AnalyseEinstimmig: Repräsentative Probenahme durch Sachkundigen (VDI 6202 / DIN 18025-1), Untersuchung in akkreditiertem Labor auf Schwermetalle, PAK und bei Verdacht auch Asbest.
    Entsorgung⚠️DeepSeek und Qwen nennen den Abfallschlüssel 17 05 03*; GoogleAI spricht allgemein von „gefährlichem Abfall“. Konsens: Nur durch zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe – keine Eigenentsorgung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen nach VDI 6202 zertifizierten Sachverständigen für schadstoffbelastete Baustoffe, der eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung sowie eine repräsentative Probenahme (inkl. Asbestscreening) durchführt und eine verbindliche Entsorgungsempfehlung auf Grundlage des Laborberichts erstellt.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFreisetzung von PAK-haltigem Staub beim „Auskoffern“Akute Atemwegsreizung, langfristig erhöhtes Krebsrisiko
    🔴 RisikoUngeschützte Probenahme durch LaienPersonenbezogene Gesundheitsgefährdung, Kontamination weiterer Räume
    🔴 RisikoFehlentsorgung als normales BauabfallRechtliche Haftung, Bußgelder bis 50.000 €, Nachentsorgungskosten mehrfach höher
    🔴 RisikoUnterlassene Asbestprüfung bei historischem EstrichUnbemerkt gefährliche Asbestfaserfreisetzung bei späteren Arbeiten
    🔴 RisikoVerzögerung der Analyse & AbspernungErhöhte Exposition für Bewohner, insbesondere Kinder und Allergiker
    ✅ ChanceFachgerechte Analyse & DokumentationRechtssichere Grundlage für Förderanträge (z. B. KfW-Programm 430)
    ✅ ChanceFrüher Nachweis einer SchadstoffbelastungMöglichkeit der Haftungsregulierung über Altlastenversicherung oder Grundbuchvermerk
    ✅ ChanceProfessionelle Entsorgung mit NachweisEinhaltung der Bauordnung, Wertsteigerung bei Verkauf durch nachgewiesene Schadstofffreiheit
    ✅ ChanceErstellung einer schriftlichen GefährdungsbeurteilungLegitimierung der Sanierungsmaßnahme gegenüber Mieter, Versicherung und Behörden
    ✅ ChanceVernetzung mit zertifizierten FachbetriebenLangfristiger Zugang zu kompetenten Partnern für künftige Altbausanierungen

    Orientierungshilfen

    1. Umgehend absperren und meiden: Versiegeln Sie die betroffene Fläche mit Folie oder Absperrband, verbieten Sie das Betreten und legen Sie ein Schild „Zutritt verboten – Schadstoffverdacht“ aus.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen Sachverständigen gemäß VDI 6202 (Liste unter vdi.de) oder einen akkreditierten Baustoffgutachter (DIN 18025-1) – nicht über anonyme Online-Plattformen, sondern direkt über IHKAbk.- oder Architektenkammerverzeichnis.
    3. Probenahme & Analyse organisieren: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen die Entnahme von mindestens drei repräsentativen Proben (Ober-, Mittel-, Unterfläche) inkl. Asbestscreening – nicht nur „eine Probe“.
    4. Entsorgungsplan vorbereiten: Fordern Sie von Ihrem Sachverständigen bereits im Vorfeld eine schriftliche Entsorgungsempfehlung mit Abfallschlüssel und Deponieempfehlung – nicht erst nach Laborergebnis.
    5. Förderung prüfen: Reichen Sie den Laborbericht und die Gefährdungsbeurteilung unverzüglich bei Ihrer Sparkasse oder über die KfW-Webseite (Programm 430) zur Förderprüfung ein – bei Nachweis einer „Altlast im Gebäude“ sind Zuschüsse möglich.
    6. Dokumentation archivieren: Heften Sie sämtliche Unterlagen (Auftrag, Probenahmebericht, Laborzertifikat, Entsorgungsnachweis) in einem separaten Schadstoffordner ab – mindestens 30 Jahre aufbewahren.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Messelner Schlacke
    Ein Nebenprodukt der Eisenverhüttung, das im Raum Messel (Hessen) anfiel und früher im Bauwesen verwendet wurde. Sie kann Schadstoffe enthalten.
    Verwandte Begriffe: Schlacke, Hüttensand, Hochofenschlacke.
    Schlacke
    Ein Sammelbegriff für nichtmetallische Rückstände, die bei der Verhüttung von Erzen entstehen. Die Zusammensetzung variiert je nach Ausgangsmaterial und Verfahren.
    Verwandte Begriffe: Hüttensand, Hochofenschlacke, Gießerei-Schlacke.
    Schadstoffe
    Substanzen, die eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Umwelt darstellen können. Im Zusammenhang mit Schlacke sind dies häufig Schwermetalle und PAK.
    Verwandte Begriffe: Kontamination, Umweltgifte, Emissionen.
    Schwermetalle
    Metalle mit einer hohen Dichte, von denen einige bereits in geringen Mengen giftig wirken können. Beispiele sind Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber.
    Verwandte Begriffe: Toxizität, Umweltbelastung, Bioakkumulation.
    PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)
    Eine Gruppe organischer Verbindungen, die bei unvollständiger Verbrennung entstehen. Einige PAK sind krebserregend.
    Verwandte Begriffe: Teer, Ruß, Emissionen.
    Deponie
    Ein Ort zur geordneten Ablagerung von Abfällen. Deponien für gefährliche Abfälle müssen besondere Anforderungen erfüllen, um eine Auswaschung von Schadstoffen zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Abfallwirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Altlasten.
    Umweltgutachter
    Eine Person oder ein Unternehmen, das über die notwendige Sachkunde verfügt, um Umweltbelastungen zu beurteilen und Sanierungskonzepte zu erstellen.
    Verwandte Begriffe: Sachverständiger, Umweltberatung, Schadstoffuntersuchung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Messelner Schlacke?
      Messelner Schlacke ist ein Nebenprodukt der Eisenverhüttung, das früher häufig im Bauwesen verwendet wurde, beispielsweise als Füllmaterial oder zur Wegebefestigung. Sie kann aus der Region Messel in Hessen stammen oder nach ähnlichen Verfahren hergestellt worden sein.
    2. Warum könnte Messelner Schlacke gefährlich sein?
      Ältere Schlacken können Schadstoffe wie Schwermetalle (Arsen, Blei, Cadmium) und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Diese Stoffe können bei Freisetzung und Aufnahme in den Körper gesundheitsschädlich sein und langfristige Umweltschäden verursachen.
    3. Wie erkenne ich, ob meine Schlacke Schadstoffe enthält?
      Eine visuelle Inspektion reicht nicht aus, um Schadstoffe zu erkennen. Nur eine Laboranalyse einer Materialprobe kann Aufschluss über die Art und Konzentration der enthaltenen Schadstoffe geben.
    4. Was kostet eine Analyse von Messelner Schlacke?
      Die Kosten für eine Schadstoffanalyse von Schlacke variieren je nach Labor und Umfang der Untersuchung. Sie können mit Kosten zwischen 100 und 300 Euro rechnen.
    5. Wie entsorge ich schadstoffhaltige Schlacke richtig?
      Schadstoffhaltige Schlacke muss fachgerecht entsorgt werden. Dies beinhaltet in der Regel die Verpackung in spezielle Säcke und die Entsorgung auf einer dafür zugelassenen Deponie. Kontaktieren Sie ein Entsorgungsunternehmen, das auf Schadstoffe spezialisiert ist.
    6. Kann ich Schlacke auch wiederverwenden?
      Die Wiederverwendung von Schlacke ist nur dann möglich, wenn durch eine Analyse nachgewiesen wurde, dass sie keine schädlichen Stoffe enthält oder die Schadstoffe durch geeignete Verfahren unschädlich gemacht wurden.
    7. Wer kann mir bei der Beurteilung und Entsorgung von Schlacke helfen?
      Für die Beurteilung und Entsorgung von Schlacke sollten Sie sich an ein auf Schadstoffuntersuchungen spezialisiertes Unternehmen, einen Umweltgutachter oder ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen wenden.
    8. Welche Gesetze und Verordnungen sind bei der Entsorgung von Schlacke zu beachten?
      Die Entsorgung von Schlacke unterliegt verschiedenen Gesetzen und Verordnungen, wie dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), der Deponieverordnung und gegebenenfalls landesspezifischen Regelungen. Ein Entsorgungsfachbetrieb kennt die relevanten Vorschriften.

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