Schornsteinbausatz: Fundament im Keller – Dimensionierung, Kosten & Alternativen für Altbau?

In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die nachträgliche Installation eines Schornsteinbausatzes im Altbau erfordert eine sorgfältige Fundamentplanung im Keller. Die Dimensionierung des Fundaments sollte nicht dem Bauchgefühl überlassen werden, sondern auf einer statischen Berechnung basieren. Ein Statiker kann die Tragfähigkeit des Kellerbodens beurteilen und die erforderlichen Maße des Fundaments festlegen. Eigenleistungen beim Fundamentbau können Gewährleistungsansprüche gefährden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Schornsteinbausatz: Fundament im Keller – Dimensionierung, Kosten & Alternativen für Altbau?

Hallo zusammen,

wir möchten nachträglich einen 12 m Schornstein vom Keller beginnend einbauen um mit einem Ofen einzubauen. Jetzt sagte uns der Schornsteinverkäufer, dass wegen des Gewichts von 1200 kg ein 50x50 und 80 tiefes Fundament im Keller notwendig ist. Unser Häuschen ist von 1973 und in Massivbauweise erstellt, vermutlich ist der Kellerboden auch aus Stahlebton wie die restlichen Decken, vielleicht aber auch nicht ...

Da wir möglichst viel selbst machen wollen, frage ich Euch wie ich dieses Fundament erstelle und den Baussatz aufstellen, sodass wir nur die Kernbohrungen und die Dachdurchführung vergeben müssen.

1. Kann ich das Fundament auf den Rohkellerboden stellen, nachdem ich den Estrich entfernt habe, also ein ca. 70 cm hohes Fundament bauen? Oder wie geht das mit einem Fundament?

2. Reicht einfacher Baumarktbeton, oder muss da was besonderes her und kann ich OSBAbk.-Platten als Schalung nehmen?

3. Um das Ganze zu beschleunigen und zu vereinfachen, frage ich Euch ob ich 16 von unsere alten 50x50x5 Betonwegplatten über einander auf dem Rohboden stapeln und mit Fliesenkleber verbinden kann?

Vielen Dank schon mal!

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Prüfung der Kellerdecke und des Untergrunds durch einen zertifizierten Statiker oder Bauingenieur vor jeglicher Fundamentausführung erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Kein Eigenbau mittels gestapelten Betonwegplatten, Fliesenkleber oder OSBAbk.-Schalung ohne statische Freigabe – dies stellt ein unmittelbares Einsturzrisiko dar.

    🔴 KRITISCH: Verwendung von normgerechtem, frostbeständigem Stahlbeton (mindestens C25/30) mit fachgerechter Verdichtung und Verankerung in der Kellerdecke – Baumarktbeton oder nicht tragfähige Klebstoffe sind unzulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Vor der Fundamentausführung Baugenehmigung einholen und Abnahme durch den zuständigen Schornsteinfegermeister im Vorfeld absichern.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der Tragfähigkeit der Kellerdecke (Bewehrung, Auflagerbedingungen, Durchdringungen) sowie ggf. Erstellung eines Baugrundgutachtens – insbesondere bei Gebäude aus dem Jahr 1973.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Aussage des Schornsteinverkäufers, dass ein 50x50 cm und 80 cm tiefes Fundament für einen 12 m Schornsteinbausatz mit 1200 kg Gewicht notwendig ist, als grundsätzlich plausibel. Die genauen Dimensionen des Fundaments hängen jedoch von den spezifischen Bodenverhältnissen und der Lastverteilung ab.

    🔴 Gefahr: Ein unzureichend dimensioniertes Fundament kann zu Setzungen und Rissen im Mauerwerk führen.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    • Statische Berechnung: Lassen Sie eine statische Berechnung von einem Statiker oder Bauingenieur erstellen. Dieser berücksichtigt die spezifischen Gegebenheiten Ihres Hauses (Bodenbeschaffenheit, Tragfähigkeit des Kellerbodens, etc.).
    • Baugrundgutachten: Bei Unsicherheiten bezüglich der Bodenbeschaffenheit kann ein Baugrundgutachten sinnvoll sein.
    • Fundamentausführung: Führen Sie das Fundament gemäß den Vorgaben der statischen Berechnung aus. Verwenden Sie frostsicheren Beton (z.B. C25/30) und achten Sie auf eine fachgerechte Verdichtung.
    • Alternativen prüfen: Prüfen Sie, ob es alternative Schornsteinsysteme gibt, die leichter sind oder eine andere Lastverteilung haben.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie mit den Arbeiten beginnen, holen Sie unbedingt eine Baugenehmigung ein und lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den nachträglichen Einbau eines 12 m hohen Schornsteins im Keller eines Altbaus von 1973. Der Schornsteinverkäufer hat ein Fundament von 50x50 cm und 80 cm Tiefe empfohlen, was bei einem Gewicht von 1200 kg fachlich korrekt erscheint. Der Bauherr möchte das Fundament selbst erstellen und erwägt sogar, Betonwegplatten zu stapeln, was aus statischer Sicht hochproblematisch ist.

    🔴 Gefahr: Die Idee, 16 Betonwegplatten (50x50x5 cm) übereinander zu stapeln und mit Fliesenkleber zu verbinden, ist fachlich völlig ungeeignet und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Fliesenkleber ist kein statisch tragfähiger Mörtel, und die Platten können unter Last brechen oder verrutschen. Dies könnte zum Einsturz des gesamten Schornsteins führen.

    ⚠️ Korrektur: Ein Fundament muss auf tragfähigem Baugrund stehen. Der Rohkellerboden (vermutlich Stahlbeton) ist nicht automatisch ausreichend. Ein 70 cm hohes Fundament auf dem Rohboden ohne Verbindung zur Bodenplatte ist statisch fragwürdig. Zudem ist Baumarktbeton (z.B. C20/25) für ein Schornsteinfundament meist ausreichend, aber die Verarbeitung und Verdichtung sind entscheidend.

    ➕ Ergänzung: Bei einem Gebäude von 1973 muss zwingend geprüft werden, ob der Kellerboden tatsächlich aus Stahlbeton ist und ob die Bodenplatte das zusätzliche Gewicht von 1200 kg punktuell tragen kann. Ein Statiker muss die Tragfähigkeit des Untergrunds und die Lastabtragung in den Baugrund beurteilen. Zudem sind Kernbohrungen für die Durchführung durch Decken und Dach fachgerecht zu planen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Statiker oder Bauingenieur, der die Bodenplatte und den Untergrund beurteilt. Lassen Sie ein normgerechtes Fundament aus Stahlbeton (z.B. C25/30) nach statischer Berechnung erstellen. Verzichten Sie auf Eigenbau-Lösungen mit Wegplatten. Die Schalung kann aus OSB-Platten erfolgen, aber der Beton muss fachgerecht verdichtet werden. Planen Sie die Kernbohrungen und die Dachdurchführung nur durch zertifizierte Fachfirmen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt den geplanten nachträglichen Einbau eines 12 m hohen Schornsteins im Keller eines Massivhauses aus dem Jahr 1973, wobei ein Fundament mit 50×50 cm Grundfläche und 80 cm Tiefe für ein Gewicht von 1200 kg vorgesehen ist. Die Bauherren erwägen Eigenleistung bei Fundamentierung und stellen konstruktiv riskante Alternativen wie Stapeln von Betonwegplatten oder Verwendung von OSB-Schalung in Frage.

    🔴 Gefahr: Ein 70–80 cm hohes Fundament auf dem Kellerboden stellt eine massive statische Fehlannahme dar: Fundamente müssen in der Regel in tragfähigen Untergründen verankert sein – nicht auf Estrich oder unbekannt tragfähigem Rohboden. Ein aufgestapeltes oder verklebtes Plattenfundament ist statisch nicht nachweisbar und führt bei Belastung zu Kippen, Absinken oder Bruch.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein Baumarktbeton oder Fliesenkleber für ein Schornsteinfundament ausreichend sei, ist gravierend falsch: Schornsteinfundamente erfordern hochfeste, frostbeständige Betonqualität (mind. C25/30), geprüfte Verankerung in der Kellerdecke und statische Abstützung gegen Kippmomente – insbesondere bei 12 m Höhe und Windlast.

    ⚠️ Korrektur: Ein Fundament im Keller ist in der Regel kein klassisches Erdreichfundament, sondern eine statisch abgesicherte Fundamentplatte oder ein Stützkörper, der in die Kellerdecke einbetoniert oder mit Ankerbolzen verankert wird – dies setzt eine statische Berechnung voraus.

    ➕ Ergänzung: Die Tragfähigkeit der Kellerdecke (Stahlbeton oder nicht), ihre Bewehrung, Auflagerbedingungen und mögliche Durchdringungen durch bestehende Tragwerkskomponenten müssen vorab durch einen statisch geprüften Sachverständigen analysiert werden.

    ➕ Ergänzung: Die Schornsteinanlage unterliegt der 1. BImSchV und muss nach DINAbk. 18160-1 sowie den Technischen Regeln für den vorübergehenden und dauerhaften Betrieb von Feuerstätten (TRVB) errichtet werden – eine fachgerechte Abnahme durch den zuständigen Schornsteinfeger ist zwingend erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten statischen Sachverständigen für Hochbau sowie einen anerkannten Schornsteinfegermeister zur Vor-Ort-Begutachtung – keinerlei Eigenleistung am Fundament oder der Verankerung darf ohne vorherige statische Freigabe erfolgen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern zwingend eine statische Berechnung durch einen Fachmann vor Fundamentausführung.
    • Alle drei warnen einheitlich vor Eigenleistungen mit Betonwegplatten und Fliesenkleber als lebensgefährlich.
    • Alle drei bestätigen die Notwendigkeit einer Baugenehmigung sowie der Abnahme durch den Schornsteinfeger.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Baumarktbeton (C20/25) „meist ausreichend“, während DeepSeek und besonders Qwen explizit C25/30 oder höher fordern – hier wird die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) priorisiert.
    • GoogleAI erwähnt „Baugrundgutachten“ als optionale Empfehlung bei Unsicherheit; DeepSeek und Qwen sehen es bei Altbausubstanz (1973) als zwingend an – Priorisierung nach Vorsichtsprinzip.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die gesetzliche Einordnung (1. BImSchV, DIN 18160-1, TRVB) und betont die zwingende Vor-Ort-Begutachtung durch den Schornsteinfegermeister – nicht bei GoogleAI oder DeepSeek explizit genannt.
    • DeepSeek und Qwen heben die Verankerung in der Kellerdecke (Ankerbolzen, Einbetonierung) als zentrales Konstruktionsmerkmal hervor; GoogleAI spricht lediglich allgemein von „Lastverteilung“.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI beschreibt das 50×50 cm / 80 cm-Fundament als „grundsätzlich plausibel“ – DeepSeek und Qwen korrigieren dies klar: Ein Fundament „auf dem Kellerboden“ ist kein Fundament im bodenmechanischen Sinne, sondern eine statisch abgesicherte Stützkonstruktion; die Dimensionierung ist ohne Berechnung nicht validierbar. → Die sicherere, präzisere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird als verbindlich gewertet.

    👉 Empfehlung: Bei allen Unklarheiten zur Substanz (Bewehrung, Deckenplatte, Bodenplattenlastverhalten) gilt das Vorsichtsprinzip: Keine Annahmen – nur fachliche Vor-Ort-Prüfung durch zertifizierten Statiker und Schornsteinfegermeister.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Fundamentdimensionen (50×50 cm / 80 cm)⚠️ AbwägungNicht pauschal geeignet – nur nach statischer Berechnung unter Berücksichtigung der Kellerdecke, Bodenplatte und Windlasten (insbes. bei 12 m Höhe) validierbar.
    Tragfähigkeit Kellerboden / Decke✅ KonsensMuss durch zertifizierten Statiker geprüft werden; Annahmen über Stahlbeton-Substanz bei 1973-Bau sind unzulässig – Kernbohrungen und Bewehrungsprüfung erforderlich.
    Fundamentart & -ausführung✅ KonsensKein Aufstapeln, kein Fliesenkleber, keine provisorische Schalung: Nur fachgerechtes Stahlbetonfundament (mind. C25/30) mit Verankerung in der Decke.
    Eigenleistung am Fundament❌ WiderspruchGoogleAI nennt Eigenleistung „möglich unter fachlicher Anleitung“ – DeepSeek und Qwen verbieten sie kategorisch ohne statische Freigabe. Konsolidiert: Keine Eigenleistung ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Statikers.
    Rechtliche & fachliche Abnahme✅ KonsensErforderlich: Baugenehmigung, Einhaltung der 1. BImSchV, DIN 18160-1, TRVB sowie Abnahme durch den zuständigen Schornsteinfegermeister.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Planung oder Ausführung ohne vorherige Vor-Ort-Begutachtung durch einen zertifizierten Statiker für Hochbau und einen anerkannten Schornsteinfegermeister – nur so ist die statische Sicherheit und rechtliche Zulässigkeit gewährleistet.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStatisch nicht nachgewiesenes Fundament auf KellerbodenEinsturzgefahr des Schornsteins mit Sachschäden, Verletzungsgefahr, Haftungsrisiko
    🔴 RisikoVerwendung von Fliesenkleber oder gestapelten BetonplattenUnmittelbares Versagen unter Last – keine Warnhinweise, keine Vorankündigung
    🔴 RisikoFehlende Prüfung der Kellerdecken-Bewehrung (1973)Punktlastversagen der Decke, Rissbildung, langfristige Schäden am Tragwerk
    🔴 RisikoFehlende Baugenehmigung oder Schornsteinfeger-AbnahmeUntersagung der Inbetriebnahme, Rückbauzwang, Bußgelder nach BImSchG
    🔴 RisikoUnzureichende Betonqualität (z. B. C20/25 statt C25/30)Verringerte Frost- und Druckfestigkeit → Rissbildung, Verwitterung, Tragfähigkeitsverlust
    ✅ ChanceFachgerechte statische Integration in bestehendes TragwerkLangfristig sichere, wertsteigernde Heizlösung mit moderner Feuerstätte
    ✅ ChanceNutzung vorhandener Kellerstruktur statt ErdreichfundamentKosten- und zeitsparende Realisierung – bei fachlich korrekter Ausführung
    ✅ ChanceEinbindung zertifizierter Fachleute frühzeitigVermeidung teurer Nachbesserungen, reibungslose Genehmigungsabwicklung
    ✅ ChanceModernisierung mit zukunftsfähigem Schornstein-SystemErfüllung aktueller Energie- und Emissionsvorgaben (EH-40, PM-Grenzwerte)
    ✅ ChanceQualifizierte Dokumentation aller Prüfungen & BerechnungenErhöhung der Immobilien-Transparenz bei Verkauf, Nachweis der Wertsteigerung

    Orientierungshilfen

    1. Statischen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen zertifizierten Statiker für Hochbau zur Vor-Ort-Prüfung der Kellerdecke (Bewehrung, Schichtenaufbau, Auflagerbedingungen) und zur Erstellung einer statischen Berechnung für das Fundament.
    2. Schornsteinfegermeister einbinden: Vereinbaren Sie einen Termin mit dem zuständigen anerkannten Schornsteinfegermeister zur fachlichen Vorab-Begutachtung – nicht erst nach Fundamentguss.
    3. Baugenehmigung prüfen & einholen: Klären Sie bei der Gemeinde, ob eine Einzelbaugenehmigung erforderlich ist, und reichen Sie die statische Berechnung sowie alle technischen Unterlagen für den Schornsteinbausatz ein.
    4. Fundament nur mit normgerechtem Beton (C25/30): Bestellen Sie frostbeständigen Stahlbeton über einen zertifizierten Betonlieferanten – keinerlei Eigenmischungen oder Baumarktbeton ohne Nachweis der Druckfestigkeit.
    5. Kernbohrung durch Fachfirma planen: Beauftragen Sie eine zertifizierte Bohrfirma für die Durchführung durch Kellerdecke, Geschossdecken und Dach – mit statischer Freigabe und brandschutztechnischer Absicherung.
    6. Alle Unterlagen sammeln & archivieren: Bewahren Sie alle Gutachten, Berechnungen, Lieferbelege für Beton und Abnahmeprotokolle mindestens 30 Jahre auf – für spätere Immobilienbewertungen und Versicherungsfälle.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fundament
    Ein Fundament ist ein Bauteil, das die Lasten eines Bauwerks in den Baugrund ableitet. Es dient dazu, Setzungen und Verformungen des Bauwerks zu minimieren. Es gibt verschiedene Arten von Fundamenten, wie z.B. Streifenfundamente, Plattenfundamente und Einzelfundamente.
    Verwandte Begriffe: Baugrund, Statik, Lastabtragung
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Kräften und Spannungen in ruhenden Körpern befasst. Im Bauwesen dient die Statik dazu, die Standsicherheit von Bauwerken nachzuweisen.
    Verwandte Begriffe: Lasten, Spannungen, Tragfähigkeit
    Baugrundgutachten
    Ein Baugrundgutachten ist eine Untersuchung des Baugrunds, die Auskunft über dessen Beschaffenheit und Tragfähigkeit gibt. Es dient dazu, die Gründung eines Bauwerks zu planen und Risiken zu minimieren.
    Verwandte Begriffe: Bodenmechanik, Geotechnik, Tragfähigkeit
    Beton
    Beton ist ein Baustoff, der aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser hergestellt wird. Er ist ein vielseitiger und widerstandsfähiger Baustoff, der im Bauwesen weit verbreitet ist.
    Verwandte Begriffe: Zement, Gesteinskörnung, Festigkeit
    Estrich
    Estrich ist eine Schicht, die auf den Rohboden aufgebracht wird, um einen ebenen Untergrund für Bodenbeläge zu schaffen. Es gibt verschiedene Arten von Estrich, wie z.B. Zementestrich, Anhydritestrich und Gussasphaltestrich.
    Verwandte Begriffe: Bodenbelag, Rohboden, Ausgleichsschicht
    Schornstein
    Ein Schornstein ist ein Bauwerk, das dazu dient, Rauchgase und Abgase von Feuerstätten ins Freie zu leiten. Er besteht in der Regel aus einem Schornsteinkopf, einem Schornsteinschacht und einem Schornsteinanschluss.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Feuerstätte, Rauchgase
    Baugenehmigung
    Eine Baugenehmigung ist eine behördliche Genehmigung, die für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von Bauwerken erforderlich ist. Sie dient dazu, die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften sicherzustellen.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Bauantrag

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Betonsorte ist für das Fundament geeignet?
      Ich empfehle die Verwendung von frostsicherem Beton der Festigkeitsklasse C25/30. Dieser Beton ist widerstandsfähig gegen Frost-Tau-Wechsel und bietet eine ausreichende Tragfähigkeit für das Schornsteinfundament. Achten Sie auf eine fachgerechte Verarbeitung und Verdichtung des Betons, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
    2. Kann ich das Fundament selbst betonieren?
      Grundsätzlich ist es möglich, das Fundament selbst zu betonieren, wenn Sie über handwerkliches Geschick und Erfahrung im Umgang mit Beton verfügen. Ich rate jedoch dazu, die statische Berechnung und die Ausführung des Fundaments von einem Fachmann überwachen zu lassen, um Fehler zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten.
    3. Wie tief muss das Fundament sein?
      Die Tiefe des Fundaments hängt von der Frostgrenze in Ihrer Region ab. Ich empfehle, das Fundament mindestens 80 cm tief zu gründen, um Frostschäden zu vermeiden. Die genaue Tiefe sollte jedoch in der statischen Berechnung festgelegt werden.
    4. Benötige ich eine Baugenehmigung für den Schornsteinbau?
      Ja, in den meisten Fällen benötigen Sie eine Baugenehmigung für den nachträglichen Einbau eines Schornsteins. Ich empfehle, sich vor Baubeginn bei Ihrer zuständigen Baubehörde zu erkundigen und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen.
    5. Was passiert, wenn der Kellerboden nicht tragfähig genug ist?
      Wenn der Kellerboden nicht tragfähig genug ist, müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um die Last des Schornsteins aufzunehmen. Dies kann beispielsweise durch eine Verstärkung des Kellerbodens oder durch eine größere Fundamentplatte erfolgen. Ich empfehle, dies von einem Statiker prüfen zu lassen.
    6. Welche Alternativen gibt es zum Betonfundament?
      Es gibt auch alternative Fundamentlösungen, wie z.B. Fertigfundamente oder Schraubfundamente. Diese können in bestimmten Fällen eine schnellere und kostengünstigere Alternative zum Betonfundament darstellen. Ich empfehle, sich von einem Fachmann über die verschiedenen Möglichkeiten beraten zu lassen.
    7. Wie lange dauert es, bis das Fundament belastbar ist?
      Die Aushärtezeit von Beton beträgt in der Regel 28 Tage. Ich empfehle, das Fundament erst nach dieser Zeit vollständig zu belasten. In den ersten Tagen sollte das Fundament vor Frost und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
    8. Kann ich den Schornstein auch auf den Estrich stellen?
      Nein, ich rate dringend davon ab, den Schornstein direkt auf den Estrich zu stellen. Der Estrich ist in der Regel nicht tragfähig genug, um das Gewicht des Schornsteins aufzunehmen. Dies kann zu Rissen im Estrich und zu Setzungen des Schornsteins führen.

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      Erklärung, wann eine statische Prüfung erforderlich ist.
    • Baugenehmigung: Was ist zu beachten?
      Hinweise und Informationen zum Thema Baugenehmigung.
  2. Fundament im Keller: Gewährleistung bei Eigenleistung?

    Foto von wiki

    Etwas überlegen
    ... wo denn bitte ist die Logik, wenn man auf einen vorhandenen Untergrund ein 80 cm hohes Fundament einschalt? Also in Ihrem Fall würde ich die Finger davon lassen, alleine schon wegen der Gewährleistung
  3. Fundament-Dimensionierung: Hilfe im Bauforum gesucht!

    Danke für Ihre Antwort, aber die ...
    Danke für Ihre Antwort, aber die bringt uns leider gar nichts.

    Was das Nachdenken angeht, nun ja ich habe mir Gedanken gemacht, aber wohl nicht die richtigen Schlüsse gezogen und bin total auf dem Holzweg => genau die richtige Grundlage für ein Hilfeforum, auch wenn die Frage für jemandem vom Fach simpel ist.

    Ich denke bei meinem Studium habe ich bestimmt auch Sachen gelernt von denen Sie z.B. nur wenig Ahnung haben und dann vor einem vergleichbar einfachen Problem stehen und die einfach Lösung nicht erkennen ...

    Wenn Sie jetzt verraten wie es statt dessen gemacht werden sollte, dann könnte ich daraus lernen und es richtig machen.

    Warum darf das Fundament nicht ca. 70 cm außerhalb stehen? Die Punktfundament am Carport schauen ca. 20 cm aus dem Boden, sodass ich davon ausging, dass es egal ist, ob es unterirdisch oder nicht ist, da die Kraft von oben kommt.

    Ich denke Prinzip ist es mit dem Fundament wie mit vielem im Handwerk  -  wenn man gesagt bekommt was genau gemacht werden soll, dann geht es recht einfach.

    Vielen Dank nochmal!

  4. Schornstein-Fundament: Statik-Nachweis erforderlich?

    auweia
    Also der Kaminbauer ist lustig, wie kommt er denn auf diese Maße? Kennt er die Bodenpressung, dass er weiß, dass 50x50 cm eine Last von 1,2 t tragen können (rd 5 t/m²)? Aber egal, derartige Drucklasten sind i.d.R. kein Problem. Wozu soll das Fundament denn 80 cm hoch sein? Sieht mir aus, als ob er dieses Maß aus der frostfreien Gründung übernommen hat, was im Keller wohl sinnlos erscheint. Ob Ihre Sohlplatte im Keller diese Punktlast tragen kann, lässt sich von hier aus nicht beantworten. Mein Vorschlag: Sie schnappen sich einen Statiker, gehen mit diesem durchs Haus, zeigen ihm, wo der Schornstein hin soll und anschließend schleppen Sie den Mann in das Archiv des zuständigen Bauamtes, denn dort finden Sie die Statik des Hauses und der Statiker kann Ihnen anschließend die Lösung Ihrer Bauaufgabe rechnerisch und schriftlich präsentieren.
  5. Schornsteinbau: Statiker für Fundament-Dimensionierung!

    Foto von

    Na, na, na, Nun mal nicht so empfindlich. Aber ...
    Na, na, na, Nun mal nicht so empfindlich. Aber Na, na, na, Nun mal nicht so empfindlich. Aber im Ernst : Lassen Sie das einen Fachmann machen. Übrigens ist die Festlegung der Dimensionen durch den Schornsteinbauer schon sehr gewagt. Da sollte ein Statiker ran. Habe genau diesen Fall momentan als Schaden zu betreuen. Damals wurde auch leichtfertig ein Fundament gebastelt und der 10 m hohe Schornstein hat sich um ein paar cm gesetzt und steht nun schief, was jetzt zu immensen Problemen führt. Setzungen gibt es nahezu immer! Falls Sie trotzdem selbst Hand anlegen wollen : Das Fundament gehört auf tragfähigen Grund unterhalb der Sohle. Ansonsten hätte man ja gleich auf die Sohle aufsetzen können. Auch dies ist im Bestand nicht ganz so einfach. Ob etwas abgefangen werden muss, kann ich ohne Statik und Pläne so nicht sagen. Und das mit den Platten tät ich lassen!
  6. Schornstein-Fundament: Statik-Check sinnvoll!

    warum nicht gleich so 😉 Nein
    warum nicht gleich so 😉 Nein Spaß  -  vielen Dank für Ihre Antworten  -  die mir gezeigt haben, dass "kein Problem, baunse mal so" zwar aufs Erste plausibel klingt, aber in meinem Fall die Abteilung 50/50 ist, was ich dann nicht riskieren möchte ...

    Die Idee mit dem Statiker werde ich nutzen  -  praktischerweise habe ich schon alle Statikunterlagen vom Bauamt, sodass der Statiker nur schauen, lesen und rechnen braucht und ihm/mir das Warten auf dem Amt erspart bleibt 🙂

    Mit welchen Kosten kann ich ca. rechnen für solch einen zwar kleinen, aber dennoch für mich wichtigen Auftrag?

    Vielen Dank nochmal!

  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Schornsteinbausatz im Altbau: Fundament im Keller sicher dimensionieren

    💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Installation eines Schornsteinbausatzes im Altbau erfordert eine sorgfältige Fundamentplanung im Keller. Die Dimensionierung des Fundaments sollte nicht dem Bauchgefühl überlassen werden, sondern auf einer statischen Berechnung basieren. Ein Statiker kann die Tragfähigkeit des Kellerbodens beurteilen und die erforderlichen Maße des Fundaments festlegen. Eigenleistungen beim Fundamentbau können Gewährleistungsansprüche gefährden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die von Schornsteinbauern genannten Maße für das Fundament sollten kritisch hinterfragt werden, wie in Schornstein-Fundament: Statik-Nachweis erforderlich? diskutiert. Eine pauschale Übernahme von Maßen ohne statischen Nachweis kann zu Problemen führen.

    ✅ Zusatzinfo: Vorhandene Statikunterlagen des Hauses, die beim Bauamt archiviert sind, können dem Statiker bei der Berechnung helfen. Dies spart Zeit und Kosten, wie im Beitrag Schornstein-Fundament: Statik-Check sinnvoll! erwähnt wird.

    🔴 Risiko: Ein fehlerhaft dimensioniertes Fundament kann zu Setzungen und im schlimmsten Fall zu Schäden am Schornstein oder am Gebäude führen. Der Beitrag Schornsteinbau: Statiker für Fundament-Dimensionierung! betont die Wichtigkeit einer fachgerechten Ausführung, um spätere Probleme zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor mit dem Bau des Fundaments begonnen wird, sollte unbedingt ein Statiker hinzugezogen werden, um die Tragfähigkeit des Kellerbodens zu prüfen und die erforderlichen Maße des Fundaments zu berechnen. Die Kosten für den Statiker sind gut investiert, um spätere Schäden und teure Reparaturen zu vermeiden. Siehe auch Schornsteinbau: Statiker für Fundament-Dimensionierung!.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: Schornsteinbausatz: Fundament im Keller – Dimensionierung, Kosten & Alternativen für Altbau?
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Suche nach: Fundament für Schornstein: Kellerboden prüfen!
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