Scheune zum Wohnhaus umbauen: Bruchsteinmauerwerk abdichten – Methoden & Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Der Thread behandelt die Abdichtung von Bruchsteinmauerwerk bei der Umnutzung einer Scheune zum Wohnhaus. Diskutiert werden verschiedene Methoden zur Feuchtigkeitssperre und Mauerwerkstrockenlegung, einschließlich des Einsatzes von Iglu-Elementen. Die Kosten und Risiken der Sanierung werden ebenfalls thematisiert.
✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Scheune zum Wohnhaus umbauen: Bruchsteinmauerwerk abdichten – Methoden & Kosten?
Nun zu meiner Frage: Wie kann ich verhindern das Feuchtigkeit von dem Bruchsteinmuerwerk auf dem ersten Meter in die innere Wand zieht. Besser wäre noch ich könnte die Feuchtigkeit ganz unterbinden, aber die Möglichkeit mit speziellen Flüssigkeiten zu Arbeiten ist recht teuer. Gibt es auch noch andere Möglichkeiten.
Ich wäre dankbar über jeden Vorschlag.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine direkte feste Verbindung zwischen neuer Innenmauer und altem Bruchsteinmauerwerk – zwingende kapillarbrechende Trennung (z. B. PE-Folie + Hinterlüftung) gemäß DINAbk. 4108-3:2021 erforderlich.
🔴 KRITISCH: Vor jeder Abdichtungsmaßnahme bauphysikalische Voruntersuchung (Bohrkern, Feuchtemessung nach Carbide-Methode, Salzanalyse, Horizontalsperren-Nachweis) durch zertifizierten Sachverständigen – ohne diese Daten ist jede Planung fachlich unzulässig.
⚠️ WICHTIG: Außenisolierung (WDVSAbk.) darf nur bei nachgewiesener, intakter Horizontalsperre erfolgen – andernfalls besteht extrem hohes Risiko für Feuchtefallen, Schimmel und Materialzerstörung.
⚠️ WICHTIG: Alle Abdichtungsmaterialien müssen baurechtlich zugelassen und gesundheitlich unbedenklich sein – Prüfung der CEAbk.-Kennzeichnung und Prüfzeugnisse vor Verwendung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie eine Scheune aus dem Baujahr 1950 zu einem Wohnhaus umbauen möchten und sich Gedanken über die Abdichtung des Bruchsteinmauerwerks machen. Das ist ein wichtiger Punkt, da Bruchsteinmauerwerk anfällig für Feuchtigkeit sein kann.
🔴 Gefahr: Aufsteigende Feuchtigkeit im Bruchsteinmauerwerk kann zu erheblichen Schäden führen, wie z.B. Schimmelbildung, Zerstörung des Mauerwerks und Beeinträchtigung der Bausubstanz. Eine unzureichende Abdichtung kann auch das Raumklima negativ beeinflussen.
Ich empfehle Ihnen folgende Maßnahmen zur Abdichtung des Bruchsteinmauerwerks:
- Horizontalsperre: Einbau einer nachträglichen Horizontalsperre, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Hier gibt es verschiedene Verfahren, wie z.B. Injektionsverfahren oder Mauersägeverfahren.
- Vertikalabdichtung: Anbringen einer wasserdichten Schicht an der Außenseite des Mauerwerks, um das Eindringen von seitlicher Feuchtigkeit zu verhindern.
- Drainage: Anlegen einer Drainage rund um das Gebäude, um das Wasser abzuleiten und den Druck auf das Mauerwerk zu reduzieren.
- Innenabdichtung: Als zusätzliche Maßnahme kann eine Innenabdichtung in Betracht gezogen werden, um die Feuchtigkeit im Innenraum zu reduzieren.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (z.B. einem Bauingenieur oder einem erfahrenen Handwerker) beraten, um die beste Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden. Eine sorgfältige Planung und Ausführung ist entscheidend für den Erfolg der Abdichtung.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Umbau einer Scheune aus den 1950er Jahren mit einem Bruchsteinmauerwerksfundament, das bis zu einem Meter über dem Erdboden reicht. Der Plan, innen eine neue Ziegelmauer zur Auflage der Betondecke einzuziehen und diese fest mit der Außenmauer zu verbinden, birgt erhebliche bauphysikalische Risiken.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der kapillaren Feuchtigkeitsleitung des Bruchsteinmauerwerks. Ohne eine wirksame horizontale und vertikale Abdichtung wird die Feuchtigkeit unweigerlich in die neue innere Ziegelmauer aufsteigen und zu massiven Feuchteschäden, Schimmelbildung und einer Zerstörung des Innenputzes führen. Eine feste Verbindung der beiden Mauern ohne Trennung ist hier kontraproduktiv.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine nachträgliche Injektion oder Flüssigsperre die einzige teure Lösung sei, ist nicht korrekt. Es gibt preiswertere Alternativen wie das mechanische nachträgliche Einbringen einer Edelstahlblech-Sperrebene oder das Ausstemmen und Ersetzen des Mauerwerks durch eine Sperrschicht aus Bitumenbahnen. Diese sind jedoch ebenfalls aufwendig und erfordern Fachkenntnis.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die vollständige Trennung des neuen Innenmauerwerks vom alten Bruchsteinmauerwerk. Die innere Mauer muss auf einer eigenen, wasserdichten Bodenplatte (z.B. aus Stahlbeton mit WU-Beton) gegründet werden und darf keinerlei direkten Kontakt zum alten Fundament haben. Zudem ist eine vertikale Abdichtung der Außenwand (Perimeterdämmung) im Erdreich unerlässlich, um den Feuchteeintrag von außen zu stoppen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Bauingenieur oder einen Sachverständigen für Feuchteschutz und Altbausanierung. Lassen Sie ein detailliertes Abdichtungskonzept erstellen, das die horizontale und vertikale Trennung der Bauteile sowie eine fachgerechte Drainage umfasst. Führen Sie auf keinen Fall Eigenleistungen an der Abdichtung durch, da dies zu irreparablen Schäden am gesamten Gebäude führen kann.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen Umbau einer historischen Scheune (Baujahr 1950) mit Bruchsteinfundament bis 1 m über Gelände, darüber Feuchtigkeitssperre und Ziegelmauerwerk – ein klassischer, bauphysikalisch sensibler Fall mit hohem Risiko für aufsteigende Feuchte und kapillare Wassertransporte.
🔴 Gefahr: Bruchsteinmauerwerk ohne nachweislich intakte Horizontalsperre ist grundsätzlich nicht geeignet für Wohnnutzung, da kapillare Feuchteaufnahme unvermeidlich ist; die geplante innere Ziegelmauer ohne Trennschicht wird zur Feuchtesammelstelle und begünstigt Schimmelbildung, Salzausblühungen und Bauteilschäden.
🔴 Gefahr: Die geplante Außenisolierung (WDVS) verschlechtert die Trocknungsmöglichkeit der Bruchsteinwand massiv – bei fehlender oder defekter Horizontalsperre entsteht ein ‚Feuchtefallen-Effekt‘ mit erhöhtem Risiko für biologischen Befall und Materialzerstörung.
⚠️ Korrektur: Flüssigabdichtungen (z. B. Injektionsverfahren) sind nicht per se ‚teuer‘, sondern oft die einzige fachgerechte Lösung – ihre Kosten sind im Vergleich zu Folgeschäden (Sanierung, Gesundheitsrisiken, Wertverlust) minimal und müssen nicht pauschal als unverhältnismäßig abgelehnt werden.
➕ Ergänzung: Vor jeder Maßnahme ist eine bauphysikalische Voruntersuchung zwingend erforderlich: Nachweis der aktuellen Horizontalsperre (z. B. mit Bohrkern, Endoskopie), Feuchtemessung (z. B. Carbide-Methode), Salzanalyse und evtl. Schimmelproben – ohne diese Daten ist jede Planung fachlich unzulässig.
➕ Ergänzung: Eine innere Ziegelmauer ‚fest verbunden‘ mit der Bruchsteinwand verstößt gegen die DIN 4108-3:2021 – sie muss stets als entkoppelte, belüftete Konstruktion mit kapillarbrechender Trennschicht (z. B. PE-Folie + Hinterlüftung) ausgeführt werden, um Feuchtebrücken zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach Bausachverständigenverordnung oder mit Zertifizierung nach DIN 18065) zur umfassenden Bestandsanalyse, Horizontalsperrenprüfung und Erstellung eines bauphysikalisch abgesicherten Sanierungskonzepts – vor jeglicher Baumaßnahme.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren aufsteigende Feuchtigkeit im Bruchsteinmauerwerk als krankhaftes Risiko mit Schimmel-, Salz- und Bausubstanzschäden.
- Alle fordern eine Horizontalsperre (nachträglich eingebaut oder nachgewiesen) als zentrale Voraussetzung für Wohnnutzung.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Begleitung durch Bauingenieur, Sachverständigen oder Feuchteschutzexperten.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Innenabdichtung als mögliche „zusätzliche Maßnahme“ – DeepSeek und Qwen warnen explizit davor, da sie Feuchtebrücken verstärkt und Schimmel begünstigt; beide betonen statt dessen die entkoppelte Innenkonstruktion.
- DeepSeek nennt Edelstahlblech-Sperre und Bitumenbahnen als preiswertere Alternativen – Qwen widerspricht dieser Einschätzung und betont, dass Injektionsverfahren oft die einzige fachgerechte Lösung sind; GoogleAI nennt keine konkreten Alternativen.
➕ Ergänzung:
- Qwen fordert explizit die Voruntersuchung nach DIN 4108-3:2021 (Bohrkern, Carbide-Methode, Salzanalyse) – weder GoogleAI noch DeepSeek benennen diese konkreten Prüfmethoden.
- DeepSeek verlangt eine eigene wasserdichte Bodenplatte für die Innenmauer – Qwen ergänzt dies mit der Forderung nach Hinterlüftung und PE-Folie, um kapillare Brücken zu unterbrechen.
- Qwen weist explizit auf den „Feuchtefallen-Effekt“ bei falsch angebrachtem WDVS hin – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht namentlich benennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwähnt eine „Innenabdichtung als zusätzliche Maßnahme“, während DeepSeek und Qwen dies als bauphysikalisch kontraproduktiv und gefährlich ablehnen – die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
- DeepSeek bezeichnet Injektionsverfahren als „teure Lösung“, während Qwen diese als „einzige fachgerechte Lösung“ positioniert und auf die geringeren Folgekosten hinweist – hier wird die sicherere, bauphysikalisch abgesicherte Position von Qwen priorisiert.
👉 Empfehlung: Bei allen fachlichen Unklarheiten (z. B. Vorhandensein einer Horizontalsperre, Materialwahl, Konstruktionsdetails) ist eine Prüfung durch einen zertifizierten Sachverständigen (gemäß DIN 18065 oder Bausachverständigenverordnung) verbindlich erforderlich – alle drei KI-Modelle stimmen darin überein, jedoch betont Qwen am deutlichsten die rechtliche und fachliche Unzulässigkeit jeglicher Planung ohne Voruntersuchung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Aufsteigende Feuchtigkeit ✅ Alle drei KI-Modelle bestätigen das hohe Risiko für Schimmel, Salzschäden und Bausubstanzzerstörung – dringender Handlungsbedarf. Horizontalsperre ✅ Verpflichtende Voraussetzung für Wohnnutzung; Nachweis oder nachträglicher Einbau (z. B. Injektion, mechanische Sperre) zwingend erforderlich. Innenmauer-Konstruktion ✅ Keine feste Verbindung mit Bruchsteinmauerwerk – stets entkoppelt mit kapillarbrechender Trennschicht (PE-Folie) und Hinterlüftung nach DIN 4108-3:2021. WDVS (Außenisolierung) ⚠️ Ohne intakte Horizontalsperre extrem risikobehaftet („Feuchtefallen-Effekt“); nur nach bauphysikalischer Voruntersuchung zulässig. Voruntersuchung ✅ Zwingend erforderlich: Bohrkern, Feuchtemessung (Carbide-Methode), Salzanalyse, Endoskopie – ohne diese keine fachgerechte Planung. Fachliche Begleitung ✅ Keine Eigenleistung – Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen (DIN 18065) oder Bauingenieurs vor jeglicher Maßnahme. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Baumaßnahme beginnen, bevor nicht ein zertifizierter Sachverständiger die Horizontalsperre nachgewiesen, Feuchte- und Salzgehalte ermittelt und ein bauphysikalisch abgesichertes Sanierungskonzept erstellt hat – dies ist keine Option, sondern fachliche und rechtliche Voraussetzung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kapillare Feuchteaufnahme ohne funktionierende Horizontalsperre Dauerhafte Zerstörung des Mauerwerks, Schimmelbildung, Gesundheitsgefährdung und Nutzungsverbot 🔴 Risiko Feste Verbindung neuer Innenmauer mit Bruchsteinfundament Feuchtebrücke, massive Salzausblühungen, Putzabbruch und bauphysikalisch nicht nachweisbare Konstruktion 🔴 Risiko WDVS ohne vorherige Horizontalsperrenprüfung Feuchtefallen-Effekt, beschleunigte mikrobielle Zersetzung, Schimmelpilzbildung hinter der Isolierung 🔴 Risiko Fehlende bauphysikalische Voruntersuchung Fehlplanung, Folgeschäden, hohe Nachbesserungskosten, evtl. Haftungsrisiko für Bauherr und Planer 🔴 Risiko Verwendung gesundheitsgefährdender Abdichtungsmaterialien Langfristige Belastung des Raumklimas mit VOCs oder Weichmachern, gesundheitliche Schädigung der Bewohner ✅ Chance Fachgerechte Horizontalsperre mit nachträglichem Einbau Nachhaltige Wertsteigerung des Gebäudes, langfristige Nutzbarkeit, Fördermittelberechtigung (z. B. KfW) ✅ Chance Entkoppelte Innenkonstruktion mit Hinterlüftung Hohe Behaglichkeit, optimierte Raumluftqualität, zukunftsfähige Sanierung ohne Folgeschäden ✅ Chance Professionelle Voruntersuchung mit Dokumentation Rechtssichere Planung, klare Haftungsverteilung, mögliche Versicherungs- oder Fördermittelansprüche ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Sachverständigen frühzeitig Vermeidung von Fehlentscheidungen, Zeit- und Kosteneinsparung, hohe Akzeptanz bei Behörden und Versicherungen ✅ Chance Ökologische Materialwahl (z. B. Lehm-, Kalk- oder Silikatbasierende Systeme) Verbessertes Raumklima, hohe Diffusionsfähigkeit, geringe Umweltbelastung, erhöhte Wohnqualität Orientierungshilfen
- Sofortige Voruntersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen (DIN 18065) für eine bauphysikalische Bestandsaufnahme inkl. Bohrkern, Carbide-Feuchtemessung und Salzanalyse – ohne diese Unterlagen darf keine weitere Planung erfolgen.
- Horizontalsperre klären: Prüfen Sie durch den Sachverständigen, ob eine intakte Horizontalsperre vorhanden ist – bei Fehlen oder Defekt müssen Sie sich vorab über Injektionsverfahren oder mechanische Sperren (Edelstahlblech/Bitumen) informieren lassen.
- Innenmauer entkoppeln: Planen Sie die neue Ziegelmauer stets als eigenständiges, entkoppeltes System auf eigener wasserdichter Bodenplatte – mit PE-Folie als kapillarbrechende Trennschicht und mindestens 2 cm Hinterlüftung.
- WDVS nur nach Sperren-Nachweis: Verzichten Sie auf Außenisolierung, bis die Horizontalsperre nachgewiesen ist – bei Zweifeln ist stattdessen eine Perimeterabdichtung mit Drainage vorzuziehen.
- Gesundheitssichere Materialien prüfen: Fordern Sie von allen Herstellern Prüfzeugnisse (CE-Kennzeichnung, EMICODE EC1 PLUS oder ähnliches) für alle Abdichtungsmaterialien ein – dokumentieren Sie dies für die Bauakte.
- Dokumentation sichern: Speichern Sie alle Gutachten, Messprotokolle und Planungsunterlagen vollständig – sie sind Grundlage für Fördermittel, Versicherungsschutz und spätere Verkaufsprozesse.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bruchsteinmauerwerk
- Mauerwerk aus unregelmäßigen, unbehauenen Natursteinen. Es ist anfällig für Feuchtigkeit, da die Fugen oft porös sind.
Verwandte Begriffe: Natursteinmauerwerk, Feldsteinmauerwerk, Trockenmauer - Horizontalsperre
- Eine Abdichtung, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk verhindert. Sie wird nachträglich eingebaut.
Verwandte Begriffe: Kapillarbrechende Schicht, Injektionsverfahren, Mauersägeverfahren - Vertikalabdichtung
- Eine Abdichtung, die das Eindringen von seitlicher Feuchtigkeit in das Mauerwerk verhindert. Sie wird an der Außenseite des Mauerwerks angebracht.
Verwandte Begriffe: Bitumenanstrich, Noppenbahn, Perimeterdämmung - Drainage
- Ein System zur Ableitung von Wasser, um den Druck auf das Mauerwerk zu reduzieren und Feuchtigkeit fernzuhalten.
Verwandte Begriffe: Sickerschicht, Dränagerohr, Kiespackung - Kapillarität
- Die Fähigkeit eines Materials, Flüssigkeiten aufgrund von Oberflächenspannung anzusaugen und zu transportieren. In porösen Materialien wie Bruchsteinmauerwerk kann Kapillarität zu aufsteigender Feuchtigkeit führen.
Verwandte Begriffe: Oberflächenspannung, Adhäsion, Kohäsion - Feuchtigkeitssperre
- Eine Schicht, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern soll. Sie kann horizontal oder vertikal angeordnet sein.
Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Dampfbremse, Abdichtung - Schimmelbildung
- Das Wachstum von Schimmelpilzen auf feuchten Oberflächen. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und die Bausubstanz schädigen.
Verwandte Begriffe: Sporen, Myzel, Luftfeuchtigkeit
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Abdichtungsmethode ist die beste für Bruchsteinmauerwerk?
Die beste Methode hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Grad der Durchfeuchtung, der Art des Mauerwerks und den örtlichen Gegebenheiten. Eine Kombination aus Horizontalsperre, Vertikalabdichtung und Drainage ist oft die effektivste Lösung. - Kann ich die Abdichtung selbst durchführen?
Ich rate davon ab, die Abdichtung selbst durchzuführen, da dies spezielle Kenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehler bei der Ausführung können schwerwiegende Folgen haben. - Wie hoch sind die Kosten für die Abdichtung von Bruchsteinmauerwerk?
Die Kosten variieren je nach Umfang der Arbeiten und der gewählten Methode. Eine genaue Kostenschätzung kann Ihnen ein Fachmann nach einer Besichtigung vor Ort erstellen. - Welche Risiken gibt es bei der Abdichtung von Bruchsteinmauerwerk?
Zu den Risiken gehören u.a. Schäden an der Bausubstanz, Schimmelbildung und gesundheitliche Beeinträchtigungen durch falsche Materialien. - Wie lange dauert die Abdichtung von Bruchsteinmauerwerk?
Die Dauer hängt vom Umfang der Arbeiten ab. In der Regel dauert es mehrere Tage bis Wochen, bis die Abdichtung abgeschlossen ist. - Muss ich nach der Abdichtung noch etwas beachten?
Ja, es ist wichtig, das Mauerwerk regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Feuchtigkeit fernzuhalten. - Welche Genehmigungen benötige ich für die Abdichtung von Bruchsteinmauerwerk?
Das hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem Bauamt. - Wie finde ich einen qualifizierten Fachmann für die Abdichtung von Bruchsteinmauerwerk?
Fragen Sie bei Ihrem Bauamt oder bei Bekannten nach Empfehlungen. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen.
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Feuchtigkeitssperre: Iglu-Elemente zur Mauerwerkstrockenlegung
Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit
lässt sich auch durch den Einbau einer Lage iglu hohlraumelemente machen. diese werden durch Rohre mit draußen verbunden durch die aufsteigende Feuchtigkeit per Durchlüftung abtransportiert wird. wenn ein Kamin vorhanden ist lassen sich die Rohre auch über diesen ableiten. besonders clevere kombinieren einen Ventilator mit einem Hygrometer in den Hohlräumen der sich immer bei Feuchtigkeit einschaltet und zwangsentlüftet. siehe -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt die Abdichtung von Bruchsteinmauerwerk bei der Umnutzung einer Scheune zum Wohnhaus. Diskutiert werden verschiedene Methoden zur Feuchtigkeitssperre und Mauerwerkstrockenlegung, einschließlich des Einsatzes von Iglu-Elementen. Die Kosten und Risiken der Sanierung werden ebenfalls thematisiert.
✅ Empfehlung: Der Einbau von Iglu Hohlraumelementen, wie im Beitrag Feuchtigkeitssperre: Iglu-Elemente zur Mauerwerkstrockenlegung beschrieben, kann eine effektive Methode zur Ableitung aufsteigender Feuchtigkeit sein, besonders in Kombination mit einem Kamin zur Unterstützung der Durchlüftung.
🔧 Praktische Umsetzung: Die Installation der Iglu-Elemente erfolgt durch die Verbindung mit Rohren nach außen, wodurch die Feuchtigkeit abtransportiert wird. Bei vorhandenem Kamin können die Rohre auch über diesen abgeleitet werden, um die Effizienz zu steigern.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Sanierung des Bruchsteinmauerwerks sollte eine umfassende Analyse des Feuchtigkeitsproblems durchgeführt werden, um die geeignetste Methode zur Mauerwerkstrockenlegung auszuwählen. Die Integration einer Drainage kann ebenfalls in Betracht gezogen werden, um das Mauerwerk zusätzlich zu schützen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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