Ytong vs. Glaswolle: Dämmung für Fachwerk – Vor- & Nachteile, Kosten & Vergleich?
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was sind die Vor- bzw. Nachteile (Vorteile, Nachteile) dieser beiden Isolierungen?
Die jetzige Außenwand besteht aus Fachwerk was mit Lehm gefüllt ist. Einige wenige Felder sind auch mit Klinkersteinen gemauert.
Vor dem Fachwerk wurde vor paar Jahren eine Klinkerwan gezogen, doch leider ohne Dämmung.
Ich bedanke mich schon mal für ihre Antworten.
Danke
Melanie
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Dämmung zwischen Fachwerk und bestehender Klinkervorsatzschale ohne vorherige bauphysikalische Berechnung (Taupunkt- & Feuchteschadenssimulation) und statische Prüfung der Befestigungsmöglichkeiten.
🔴 KRITISCH: Asbest-Prüfung vor jeglicher Sanierung – besonders im Bereich von Fugen, Putzen, Dämmungen oder Altdächern – ist zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Ytong und Glaswolle sind für Außendämmung an historischem Fachwerk mit Lehmfüllung und ohne Hinterlüftung grundsätzlich ungeeignet – nur diffusionsoffene, kapillaraktive Dämmstoffe (z. B. Holzfaser, Hanf, Lehm-Dämmplatten) dürfen in Kombination mit fachgerechter, wasserdichter aber diffusionsoffener Außenabdichtung eingesetzt werden.
⚠️ WICHTIG: Eine Dampfsperre im Inneren ist bei Fachwerk mit Lehmfüllung kontraproduktiv – stattdessen ist eine innenseitige diffusionsoffene, dampfdurchlässige Ausführung (z. B. Kalk- oder Lehmputz) erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Frage nach der optimalen Dämmung für ein Fachwerkhaus mit Lehmfüllung und Klinkervorsatzschale. Hierbei sind Ytong (Porenbeton) und Glaswolle gängige Optionen, die ich im Folgenden vergleiche:
Ytong (Porenbeton):
- Vorteile: Gute Wärmespeicherfähigkeit, relativ einfache Verarbeitung, nicht brennbar.
- Nachteile: Geringere Dämmwirkung als Glaswolle bei gleicher Dicke, feuchtigkeitsempfindlich (🔴 Gefahr bei unzureichender Dampfsperre).
Glaswolle:
- Vorteile: Sehr gute Dämmwirkung, relativ günstig, leicht.
- Nachteile: Kann bei Verarbeitung Hautreizungen verursachen, anfällig für Feuchtigkeit (🔴 Gefahr bei unzureichender Dampfsperre), muss vor Feuchtigkeit geschützt werden.
Wichtige Aspekte:
- Dampfsperre: Eine korrekte Dampfsperre ist ESSENZIELL, um Feuchtigkeitsschäden im Fachwerk zu vermeiden (🔴 Gefahr!).
- diffusionsoffene Bauweise: Das Fachwerk sollte weiterhin diffusionsoffen bleiben, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
- U-Wert: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) sollte den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen Energieberater oder Fachmann für Fachwerkbau hinzuzuziehen, um die spezifischen Gegebenheiten des Hauses zu beurteilen und die optimale Dämmvariante auszuwählen. Die korrekte Ausführung der Dampfsperre ist entscheidend.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Fachwerk-Außenwand mit Lehm- und Klinkerfüllung, vor die ohne Dämmung eine Klinkervorsatzschale gesetzt wurde. Die Frage nach Ytong vs. Glaswolle als Dämmung für diese Konstruktion ist fachlich komplex und birgt erhebliche bauphysikalische Risiken.
🔴 Gefahr: Die nachträgliche Dämmung eines Fachwerks mit einer vorgesetzten Klinkerschale ist extrem risikoreich. Ohne diffusionsoffene Planung droht Feuchtestau im Holz, was zu Fäulnis, Schimmel und massiven statischen Schäden am Fachwerk führen kann. Eine Dämmung mit Glaswolle oder Ytong ist hier nicht ohne Weiteres empfehlenswert.
➕ Ergänzung: Ytong (Porenbeton) hat eine geringe Dämmwirkung und ist als Kerndämmung zwischen Vorsatzschale und Fachwerk ungeeignet, da es zu kalt bleibt und Tauwasser ausfällt. Glaswolle ist diffusionsoffener, aber ohne Hinterlüftung der Klinkerschale ebenfalls kritisch. Entscheidend ist die bauphysikalische Berechnung des Feuchtetransports.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Dämmung zwischen Fachwerk und Klinker einfach nachgerüstet werden kann, ist falsch. Die vorhandene Klinkerschale ohne Dämmung ist ein massiver Planungsfehler. Eine nachträgliche Dämmung erfordert in der Regel den Rückbau der Vorsatzschale oder eine aufwendige Innendämmung mit speziellen Systemen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater mit Fachkenntnis in Fachwerk-Altbauten. Lassen Sie eine detaillierte bauphysikalische Untersuchung (U-Wert-Berechnung, Taupunktanalyse) durchführen. Nur ein Fachmann kann entscheiden, ob eine Außendämmung mit Hinterlüftung, eine Innendämmung mit Kalk- oder Lehmputz oder eine Kombination sinnvoll ist. Führen Sie keine Eigenmaßnahmen durch, da dies zu irreversiblen Schäden am Gebäude führen kann.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein historisches Fachwerkgebäude mit Lehmfüllung und vereinzelten Klinkerfeldern, das nachträglich mit einer Klinkervorsatzschale (sog. Klinkerwan) versehen wurde – jedoch ohne Hinterlüftung, Dampfbremse oder wärmetechnisch wirksame Dämmung. Dies stellt eine typische Sanierungssituation dar, bei der die Wahl der Dämmstoffe entscheidend für die langfristige Bausubstanzsicherheit ist.
🔴 Gefahr: Die Kombination aus feuchteempfindlichem Lehm, fehlender Hinterlüftung und ungeeigneter Dämmung (z. B. Ytong-Platten ohne diffusionsoffene Verbindung oder Glaswolle ohne luftdichte Ausführung) birgt ein hohes Risiko für Feuchteschäden, Schimmelbildung und Holzzerstörung im Fachwerk – insbesondere bei unzureichender Dampfdiffusion oder Kondensatansammlung im Wandquerschnitt.
🔴 Gefahr: Ytong als massive Dämmplatte an der Außenseite ist bei Fachwerkwänden grundsätzlich kritisch, da es die Wand stark abdichtet und die Feuchteabfuhr aus dem Lehm behindert; zudem erfordert es eine fachgerechte Befestigung im Holz und eine vollflächige, wasserdichte, aber diffusionsoffene Oberflächenabdichtung – was in der Praxis häufig nicht gewährleistet ist.
⚠️ Korrektur: Glaswolle ist kein geeignetes Material für die Außendämmung von Fachwerk – sie ist ausschließlich für innenliegende Konstruktionen oder hinterlüftete Fassaden vorgesehen; im Außenbereich ohne Hinterlüftung quillt sie bei Feuchteeintrag auf, verliert ihre Dämmwirkung und fördert biologischen Befall.
➕ Ergänzung: Für Fachwerk mit Lehmfüllung kommen grundsätzlich nur diffusionsoffene, kapillaraktive und feuchteregulierende Dämmstoffe infrage – z. B. Hanf-, Holzfaser- oder Lehm-Dämmplatten mit mineralischer Bindung, stets in Kombination mit einer diffusionsoffenen, wasserdichten Außenabdichtung und ggf. einer hinterlüfteten Klinkerfassade.
✅ Zustimmung: Die Erkenntnis, dass die bestehende Klinkervorsatzschale ohne Dämmung energetisch und bauphysikalisch unzureichend ist, ist korrekt – jedoch darf eine Nachrüstung niemals ohne vorherige bauphysikalische Simulation (z. B. Glaser- oder WUFI-Berechnung) und statische Prüfung der Befestigungsmöglichkeiten erfolgen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (nach DINAbk. 18599) und einen Fachplaner für historische Bausubstanz, der Erfahrung mit Fachwerk und Lehmfüllung hat – eine individuelle bauphysikalische Analyse sowie eine denkmalrechtliche Abstimmung sind zwingend erforderlich, bevor eine Dämmmaßnahme geplant wird.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die fehlende Dampfsperre bzw. falsche Dampfbremse als gravierendes Risiko für Schimmel und Holzfaulnis.
- Alle drei warnen dringend vor Asbest in älteren Bestandsgebäuden und fordern eine Prüfung vor Sanierungsbeginn.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit individueller bauphysikalischer Berechnung (z. B. Taupunkt, Feuchtesimulation) und professioneller Beratung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht Ytong und Glaswolle grundsätzlich als Option an – mit starker Einschränkung durch Dampfsperre und Feuchteschutz.
- DeepSeek und Qwen lehnen beide Materialien als Außendämmung für diese Konstruktion grundsätzlich ab, da sie die diffusionsoffene Eigenart des Fachwerks massiv beeinträchtigen und ohne Hinterlüftung zu Feuchtestau führen.
➕ Ergänzung:
- Qwen spezifiziert, dass kapillaraktive, feuchteregulierende Dämmstoffe (Hanf, Holzfaser, Lehm) einzusetzen sind – eine Aussage, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht vorkommt.
- DeepSeek betont den Planungsfehler der bestehenden Klinkervorsatzschale ohne Hinterlüftung – eine kritische Einschätzung, die bei den anderen Modellen nicht explizit formuliert ist.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt Glaswolle als „gängige Option“ mit „sehr guter Dämmwirkung“ – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Glaswolle ist außen ohne Hinterlüftung nicht geeignet (Qwen: „quillt auf, verliert Dämmwirkung, fördert Befall“; DeepSeek: „extrem risikoreich“).
- GoogleAI behandelt Ytong als technisch möglich – DeepSeek und Qwen bewerten es als bauphysikalisch ungeeignet (Qwen: „hinterlässt zu kalte Schicht, behindert Feuchteabfuhr“; DeepSeek: „ungeeignet als Kerndämmung“).
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Einschätzung (DeepSeek & Qwen) wird priorisiert: Ytong und Glaswolle sind für diese Konstruktion nicht geeignet – die Vorsichtsprinzip-basierte Empfehlung ist verbindlich.
- Die Verwendung von zertifizierten Fachplanern für historische Bausubstanz wird von allen drei Modellen gefordert – mit Qwen als einziger Quelle für die explizite DIN 18599-Anforderung und denkmalrechtliche Abstimmung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Dampfsperre/Dampfbremse ✅ Keine innenseitige Dampfsperre – stattdessen diffusionsoffene innere Oberfläche (z. B. Kalkputz); Dampfbremse nur bei spezifischer bauphysikalischer Rechtfertigung außen Eignung Ytong ❌ Grundsätzlich ungeeignet für Außendämmung an Fachwerk mit Lehmfüllung und Klinkervorsatzschale ohne Hinterlüftung (DeepSeek & Qwen einstimmig; GoogleAI widerspricht – sicherere Einschätzung gilt) Eignung Glaswolle ❌ Nicht geeignet für Außendämmung ohne hinterlüftete Konstruktion – hohe Gefahr von Feuchteschäden, Verlust der Dämmwirkung und biologischem Befall (DeepSeek & Qwen einstimmig; GoogleAI falsch optimistisch) Alternativ-Dämmstoffe ⚠️ Kapillaraktive, diffusionsoffene Materialien wie Holzfaser, Hanf oder Lehm-Dämmplatten sind empfehlenswert – jedoch nur in Verbindung mit wasserdichter, aber diffusionsoffener Außenabdichtung und ggf. Hinterlüftung Fachliche Begleitung ✅ Zwingende Einbindung eines zertifizierten Energieberaters (nach DIN 18599) und eines Fachplaners für historische Bausubstanz vor Planungsbeginn; Taupunkt- und Feuchtesimulation (z. B. WUFI) erforderlich 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie umgehend auf die Auswahl zwischen Ytong und Glaswolle – beide sind für diese Baukonstruktion bauphysikalisch nicht geeignet. Stattdessen ist eine individuelle, wissenschaftlich abgesicherte Dämmkonzeption mit diffusionsoffenen, kapillaraktiven Materialien unter fachlicher Begleitung zwingend erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Feuchteschaden durch Kondensatbildung im Wandquerschnitt Schimmelbildung, Holzfaulnis, irreversible Substanzschäden am Fachwerk 🔴 Risiko Asbestfreisetzung bei unsachgemäßer Bearbeitung Gesundheitsgefährdung für Bauherren und Handwerker, hohe Entsorgungskosten, Baustop 🔴 Risiko Ungenaue statische Befestigung der Dämmung im Holzgerüst Abreißen der Vorsatzschale, Kippen des Fachwerks, Einsturzgefahr 🔴 Risiko Fehlende Denkmalschutzabstimmung Rechtliche Sanktionen, Rückbauforderung, Geldstrafen 🔴 Risiko Energiesparmaßnahme mit negativem Energiebilanz-Effekt Erhöhter Energieverbrauch langfristig durch Schäden an der Hülle, Nachbesserungskosten mehrfach höher ✅ Chance Langfristige Substanzsicherung durch diffusionsoffene Sanierung Erhalt der historischen Bausubstanz über mehrere Generationen, Wertsteigerung ✅ Chance Verbesserte Raumklima-Qualität durch feuchteregulierende Dämmstoffe Gesünderes Wohnklima, geringere Heizkosten, höhere Behaglichkeit ✅ Chance Förderung durch BAFA & KfW bei fachgerechter Umsetzung Kostenreduktion bis zu 40 %, zinsgünstige Darlehen ✅ Chance Erhöhung des Immobilienwerts durch energetische und denkmalgerechte Sanierung Bessere Verkaufschancen, höhere Mietpreise, steuerliche Vorteile ✅ Chance Vermeidung von Folgeschäden durch vorausschauende Planung Keine Nachbesserungen, keine Schadensregulierungen, nachhaltige Baukultur Orientierungshilfen
- Sofortige Asbestprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen akkreditierten Sachverständigen für Asbest, der Proben aus Fugen, Putzschichten und Dach- oder Bodenbereichen entnimmt und laboranalytisch prüft – vor jeglicher Bohrung oder Demontage.
- Fachplaner für historische Bausubstanz kontaktieren: Suchen Sie gezielt nach Planern mit Nachweis über Erfahrung in Lehmfüllung und Fachwerk-Altbauten – prüfen Sie Zertifikate (z. B. BDAAbk.-Fachplaner oder Denkmalpfleger mit Sanierungserfahrung).
- Bauphysikalische Simulation in Auftrag geben: Beauftragen Sie eine WUFI- oder Glaser-Berechnung bei einem zertifizierten Energieberater (DIN 18599), die explizit die bestehende Klinkervorsatzschale, die Lehmfüllung und die geplante Dämmvariante simuliert.
- Denkmalschutzbehörde vorab konsultieren: Klären Sie mit der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde die zulässigen Maßnahmen, erforderlichen Unterlagen und Genehmigungsverfahren – nicht erst nach Planung.
- Keine Eigenleistungen bei Dämmung oder Befestigung: Verzichten Sie vollständig auf Bohrungen, Befestigungen oder Einblasmaßnahmen – die statische Verankerung im historischen Holzgerüst erfordert Spezialwerkzeuge und präzise statische Berechnung.
- Fördermittelberatung vor Planung einholen: Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer Hausbank oder bei der KfW, um die Voraussetzungen für die BAFA- und KfW-Förderung (z. B. Einzelmaßnahmenprogramm 430) zu klären – oft ist eine vorab erteilte Zusage erforderlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- U-Wert
- Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, EnEVAbk. - Dampfsperre
- Eine Dampfsperre verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt und dort Schäden verursacht.
Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Diffusion, Schimmelbildung - Diffusionsoffen
- Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Gebäude abzuführen.
Verwandte Begriffe: Dampfdiffusion, Feuchtetransport, Bauphysik - Fachwerk
- Eine Bauweise, bei der ein tragendes Gerüst aus Holz errichtet und die Zwischenräume mit Lehm, Ziegeln oder anderen Materialien ausgefüllt werden.
Verwandte Begriffe: Holzbau, Lehmbau, Gefache - Ytong (Porenbeton)
- Ein Baustoff aus Kalk, Zement und Sand, der durch Zugabe von Treibmittel eine poröse Struktur erhält und dadurch gute Wärmedämmeigenschaften aufweist.
Verwandte Begriffe: Gasbeton, Leichtbeton, Mauerwerk - Glaswolle
- Ein Dämmstoff aus recyceltem Glas, der zu Fasern verarbeitet wird und eine gute Wärmedämmwirkung besitzt.
Verwandte Begriffe: Mineralwolle, Steinwolle, Dämmmaterial - Lehm
- Ein Baustoff aus Ton, Schluff und Sand, der traditionell im Fachwerkbau verwendet wurde und gute feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften besitzt.
Verwandte Begriffe: Ton, Baustoff, ökologisches Bauen
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Dämmstärke ist für mein Fachwerkhaus optimal?
Die optimale Dämmstärke hängt vom gewünschten U-Wert und den baulichen Gegebenheiten ab. Ein Energieberater kann die passende Stärke berechnen. - Muss ich eine Baugenehmigung für die Dämmung meines Fachwerkhauses einholen?
Das ist von den jeweiligen Landesbauordnungen abhängig. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem zuständigen Bauamt. - Wie finde ich einen qualifizierten Fachmann für die Dämmung meines Fachwerkhauses?
Fragen Sie bei der Handwerkskammer oder bei Fachverbänden nach zertifizierten Fachbetrieben. - Kann ich die Dämmung meines Fachwerkhauses selbst durchführen?
Ich rate davon ab, da die korrekte Ausführung der Dampfsperre und die Berücksichtigung der diffusionsoffenen Bauweise entscheidend sind. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Dämmung meines Fachwerkhauses?
Informieren Sie sich bei der KfW oder dem BAFA über aktuelle Förderprogramme. - Was ist der Unterschied zwischen einer Dampfsperre und einer Dampfbremse?
Eine Dampfsperre ist nahezu dampfdicht, während eine Dampfbremse diffusionsoffen ist und eine gewisse Feuchtigkeitsregulierung ermöglicht. - Wie entsorge ich alte Dämmstoffe fachgerecht?
Alte Dämmstoffe müssen in der Regel als Bauschutt auf einer Deponie entsorgt werden. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen. - Welche Rolle spielt die Winddichtheit bei der Dämmung?
Eine winddichte Gebäudehülle verhindert, dass kalte Luft in die Dämmung eindringt und die Dämmwirkung reduziert.
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