beim Ausbau meines Dachgeschosses sind mir Bedenken wegen möglicher Schimmelbildung gekommen. Mein Dachgeschoss ist ca. 100 m² groß und besteht zu 2/3 aus einer Betondecke und zu ca. 1/3 aus einer Balkendecke mit Lehm (darunterliegender Altbau).
Im vergangenen Jahr habe ich die unebene Lehmdecke mit "thermotec-Schüttgut" (Styropor-Kügelchen, die mit Kleber und Wasser in der Estrichpumpe gemischt werden) ca. 4-5 cm hoch ausgeglichen und auf der gesamten Bodenfläche 4 cm starke, alukaschierte PU-Platten ausgelegt. (Den Betonteil habe ich vorher noch mit Trittschalldämmung versehen).
Vor ca. 3 Wochen habe ich auf den PU-Platten eine PE-Folie als Trennschicht für die Fußbodenheizungsgitter und den Estrich ausgelegt. Als am Wochenende der Fußbodenheizungsschlauch verlegt wurde, fiel mir auf, dass sich unter der Folie kleine Wasserperlen gebildet haben, und zwar genau an den hauchdünnen Ritzen zwischen den PU-Platten und auch nur dort, wo die Thermotec-Schüttung ausgebracht wurde (Lehmdecke).
Vermutlich logische Folgerung: Es kommt Feuchtigkeit von unten, die an der Unterseite PE-Folie beschlägt. Das Dachgeschoss ist momentan nicht geheizt (ca. 8-10 Grad) und hat natürlich eine Temperaturdifferenz zur darunterliegenden Wohnung con ca. 15 Grad.
Meine Frage (n):
1) Kann es sein, dass die Feuchtigkeit noch vom Schüttgut kommt (Welche ja mit Wasser und zugehörigem Kleber angerührt wurde. Allerdings wurde diese bereits Anfang Dezember eingebracht und ca. 15-20 Tage zum Trocknen offen gelassen)?
2) Oder kommt die Feuchtigkeit direkt von den darunter liegenden Räumen (ein relativ wenig benutztes und gut belüftetes Bad, sowie der Hausflur)? Dies würde ja heißen, dass die Feuchtigkeit von unten durch eine Holzdecke, den Putz, die Lehmdecke (ca. 20 cm)
und dann noch durch die Schüttung hindurch müsste.
3) Wenn sich Frage 2 Bewahrheiten würde, würde sich das Problem dann lösen, wenn im Dachgeschoss der Estrich eingebracht ist (sollte in Kürze passieren), und dann der normale Heizbetrieb stattfindet und keine Temperaturunterschiede zur darunterliegeneden Wohnungen existieren? Die Feuchte von unten würde ja nach wie vor nach oben steigen, und könnte an der PE-Folie ja nicht weiter, oder täusche ich mich da?