Sanierputz bei Feuchtigkeit im Altbau: Wann sinnvoll? Kosten & Alternativen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um den Einsatz von Sanierputz bei feuchten Wänden im Altbau. Es wird betont, dass Sanierputz keine Ursachenbekämpfung ist, sondern lediglich Symptome überdeckt. Eine umfassende Analyse der Feuchtigkeitsursache (z.B. Kondensation, Salzbelastung) ist vorab notwendig. Zudem wird die Bedeutung fachgerechter Ausführung und die Vermeidung von pauschalen Lösungen hervorgehoben.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Sanierputz bei Feuchtigkeit im Altbau: Wann sinnvoll? Kosten & Alternativen?

Hallo liebe Spezialisten,
Feuchtigkeit ist gut für Pflanzen, leider nicht für Wände. Allerdings stellt sich mir dieses Problem schon seit geraumer Zeit. Unser Wohnung befindet sich in einem teilunterkellerten Erdgeschoss eines ca. 100 Jahre alten Hauses, aus Sandstein gebaut. Nun haben wir speziell an der einen Außenfront innen feuchte Wände (dieser Teil ist nicht unterkellert). Diese Seite, da Wetterfront, wurde außen mit Dämmplatten abgedichtet. Wir haben schon einiges getan, um dieses Problem zu beseitigen:

1) Horizontalsperre per Niederdruckinjektage

2) Vertikalabdichtung (sprich Fundament freigelegt, abgedichtet, Drainage gelegt)

3) Eine Messung hat ergeben, dass das Mauerwerk salzbelastet ist.
Die Maßnahmen sind im Sommer 2000 durchgeführt worden.
Mittlerweile ist die Feuchtigkeit nicht mehr so stark, die Innenwände fühlen sich aber noch immer leicht feucht und klamm an. Wenn die Luftfeuchtigkeit in den Räumen steigt (z.B. wenn es draußen regnet) nimmt auch die gefühlte Feuchtigkeit an den Wänden zu. Diese sind mit handelsüblichen Gipsverputz, Tapeten und Farben behandelt.
Nun meine Fragen:
Muss ich einfach noch Geduld haben, bis das Mauerwerk abgetrocknet ist oder muss hier ein Sanierputz aufgebracht werden? Oder gibt es noch weitere Möglichkeiten?
Falls ein Sanierputz notwendig ist, kann das Mauerwerk dann noch vollständig austrocknen?
Müssen bei einem Sanierputz spezielle Tapeten und Farben verwendt werden? Wenn ja, welche?
Muss der komplette Putz entfernt werden oder reicht es, nur die feuchten Stellen zu entfernen?
Zwischenzeitlich hat uns dies alles schon sehr viel Geld und Nerven gekostet und das Problem ist leider immer noch nicht vollständig gelöst, was mich mittlerweile wirklich verzweifeln lässt. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
Herzlichen Dank schon im Voraus für Ihre Antworten.

  • Name:
  • Simone Tremmel
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jedem Putzwechsel ist eine fachliche Feuchte- und Salzanalyse (inkl. hygrothermischer Messung über mehrere Monate) durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Sachverständigen nach DINAbk. 18069 zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Handelsüblicher Gipsputz ist bei salzbelastetem, feuchtem Mauerwerk ausdrücklich verboten – er versiegelt die Wand, fördert Kapillarstauung und kann zu Schimmel hinter dem Putz sowie Frostschäden am Sandstein führen.

    ⚠️ WICHTIG: Sanierputz darf nur vollflächig auf sauberes, salzfreies Mauerwerk aufgebracht werden – Restaltputz muss vollständig entfernt sein, da er Salze speichert und die Austrocknung behindert.

    ⚠️ WICHTIG: Nach Sanierputz sind ausschließlich diffusionsoffene Anstriche (z. B. Silikat- oder Kalkfarben) erlaubt; dampfdichte Tapeten oder Dispersionsfarben sind gesundheits- und bauphysikalisch nicht zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Sanierputz löst keine Feuchtigkeitsursache – er ist nur sinnvoll nach nachweislich erfolgreicher Ursachenbehebung (z. B. funktionierende Horizontalsperre, Drainage, Vertikalabdichtung) und keinesfalls als Ersatz für diese Maßnahmen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Feuchtigkeitsprobleme in Ihrem teilunterkellerten Erdgeschoss eines Altbaus haben. Sanierputz kann eine Option sein, um Feuchtigkeit in den Innenwänden zu regulieren, aber er löst nicht die Ursache des Problems.

    Wirkungsweise von Sanierputz: Sanierputz ist diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk aufnehmen und wieder abgeben. Er enthält Salze, die die Feuchtigkeit binden. Dadurch soll die Oberfläche trocken bleiben und Schimmelbildung verhindert werden.

    Wann ist Sanierputz sinnvoll?

    • Leichte Feuchtigkeitsprobleme: Wenn die Feuchtigkeit nicht zu stark ist und die Ursache (z.B. Kondensation) behoben wurde.
    • Ergänzende Maßnahme: Nach einer erfolgreichen Mauerwerkstrockenlegung (z.B. durch Horizontalsperre oder Vertikalabdichtung).

    🔴 Gefahr: Sanierputz ist keine Dauerlösung, wenn die Ursache der Feuchtigkeit nicht behoben wird. Er kann die Symptome überdecken, während die Bausubstanz weiterhin geschädigt wird.

    Alternativen und ergänzende Maßnahmen:

    • Ursachenforschung: Eine genaue Analyse der Ursache der Feuchtigkeit ist entscheidend.
    • Horizontalsperre: Einbau einer Horizontalsperre, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.
    • Vertikalabdichtung: Abdichtung der Kelleraußenwände gegen Erdfeuchtigkeit.
    • Drainage: Anlegen einer Drainage, um das Wasser vom Fundament abzuleiten.
    • Lüftung: Regelmäßiges Lüften, um die Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu reduzieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ursache der Feuchtigkeit von einem Bausachverständigen oder einem Fachbetrieb für Mauerwerkstrockenlegung untersuchen. Sanierputz sollte erst nach erfolgreicher Ursachenbehebung in Betracht gezogen werden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Problematik in einem ca. 100 Jahre alten Altbau aus Sandstein mit aufsteigender Feuchtigkeit und Salzbelastung. Die durchgeführten Maßnahmen (Horizontalsperre, Vertikalabdichtung, Drainage) sind grundsätzlich fachgerecht, jedoch zeigt der anhaltende Feuchteeindruck, dass der Sanierungsprozess noch nicht abgeschlossen ist oder weitere Faktoren vorliegen.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass Geduld notwendig ist, ist teilweise richtig. Nach einer Mauertrockenlegung kann es je nach Mauerwerksdicke und Salzbelastung 1-3 Jahre dauern, bis die Restfeuchte vollständig abgegeben ist. Die beschriebene Abhängigkeit von der Außenluftfeuchte ist typisch für hygroskopische Salze, die Feuchtigkeit aus der Luft binden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass handelsüblicher Gipsputz bei salzbelastetem Mauerwerk geeignet ist, ist fachlich falsch. Gipsputz ist nicht salzresistent und wird durch ausblühende Salze zerstört. Zudem versiegelt er die Wand, was die Austrocknung behindert. Ein Sanierputz ist hier zwingend erforderlich, da er salzspeichernd und diffusionsoffen ist.

    ➕ Ergänzung: Ein Sanierputz muss vollflächig aufgetragen werden, nicht nur auf die feuchten Stellen. Der alte Putz muss komplett bis auf das Mauerwerk entfernt werden, da er bereits mit Salzen durchsetzt ist. Nach dem Sanierputz sind nur diffusionsoffene Farben (z.B. Silikat- oder Kalkfarben) und keine dampfdichten Tapeten zulässig. Die Austrocknung des Mauerwerks ist mit Sanierputz möglich, da dieser die Feuchtigkeit nach außen transportiert.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass durch den falschen Gipsputz die Feuchtigkeit im Mauerwerk eingeschlossen wird und zu Frostschäden im Sandstein oder zu Schimmelbildung hinter dem Putz führen kann. Auch eine unzureichende Horizontalsperre könnte die Ursache sein, wenn die Injektage nicht tief genug oder nicht gleichmäßig erfolgte.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Mauerwerkstrockenlegung mit einer erneuten Messung der Mauerfeuchte und Salzbelastung. Lassen Sie den gesamten Altputz entfernen und einen zertifizierten Sanierputz nach WTAAbk.-Merkblatt aufbringen. Verwenden Sie ausschließlich diffusionsoffene Anstriche. Prüfen Sie zudem die Funktionsfähigkeit der Drainage und ob die Horizontalsperre tatsächlich durchgängig ist. Nur so kann eine dauerhafte Trockenlegung erreicht werden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt ein chronisches Feuchtigkeitsproblem in einem ca. 100 Jahre alten Sandstein-Altbau mit teilunterkellertem Erdgeschoss, bei dem bereits mehrere technische Maßnahmen (Horizontalsperre, Vertikalabdichtung, Drainage) durchgeführt wurden – jedoch ohne vollständige Trockenlegung der betroffenen Außenwand.

    🔴 Gefahr: Die anhaltende Feuchtigkeit bei salzbelastetem Mauerwerk birgt ein hohes Risiko für schleichenden Substanzverlust durch Ausblühungen, Salzauswanderung und Frost-Tau-Wechsel – besonders kritisch bei Sandstein, der stark wasseraufnehmend und frostempfindlich ist.

    🔴 Gefahr: Der handelsübliche Gipsverputz auf feuchtem Mauerwerk ist nicht diffusionsoffen und fördert die Kapillarstauung; dies begünstigt Schimmelbildung hinter Tapeten und kann gesundheitliche Risiken (Atemwegsbelastung, Allergien) sowie dauerhafte Bauschäden verursachen.

    ⚠️ Korrektur: Ein Sanierputz ist nicht pauschal die Lösung – er ist nur sinnvoll, wenn die Ursache der Feuchtigkeit (hier: mögliche Restfeuchte aus dem Mauerwerk, unzureichende Oberflächenentfeuchtung oder fehlende Hinterlüftung) geklärt und die Bauphysik des Systems (Diffusionswiderstand, Dampfdurchlässigkeit) fachgerecht berechnet wurde.

    ➕ Ergänzung: Eine aktuelle, bauphysikalische Feuchtemessung (z. B. mit Widerstandsmessung, Mikrowellen- oder Impedanzverfahren) sowie eine Salzanalyse (Chlorid, Nitrat, Sulfat) sind zwingend erforderlich, um zwischen kapillarer Aufstiegsfeuchte, Druckwasser, Kondensat oder Konstruktionsfeuchte zu differenzieren.

    ➕ Ergänzung: Ein Sanierputz ermöglicht kein vollständiges Austrocknen des Mauerwerks – er verlagert lediglich den Feuchteausgleich in die Putzschicht; bei unzureichender Raumluftentfeuchtung (z. B. fehlende kontrollierte Lüftung) kann es zu Feuchtespeicherung und Schimmelbildung im Putz selbst kommen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauphysiker oder Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18069 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Bauphysik), der eine ganzheitliche Analyse inkl. hygrothermischer Simulation, Feuchtemessung über mehrere Monate und eine maßgeschneiderte Sanierungskonzeption erstellt – ohne diese Fachbegutachtung ist jede weitere Maßnahme riskant und möglicherweise kontraproduktiv.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) einigen sich darauf, dass Sanierputz keine Ursachenbehebung, sondern nur eine ergänzende Maßnahme nach erfolgter Trockenlegung ist.
    • Alle drei warnen gleichermaßen vor der Gefahr von Schimmelbildung, Substanzverlust und gesundheitlichen Risiken bei falschem Putz (Gips) auf feuchtem, salzbelastetem Mauerwerk.
    • Alle drei fordern die Inanspruchnahme eines Fachexperten – mit unterschiedlicher Spezifizierung (Bausachverständiger, zertifizierter Sachverständiger für Mauerwerkstrockenlegung, Bauphysiker nach DIN 18069).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht Sanierputz grundsätzlich als sinnvoll an, wenn die Ursache „behoben wurde“, ohne die Notwendigkeit einer langfristigen Feuchtemessung explizit zu betonen.
    • DeepSeek betont die zwingende Notwendigkeit eines vollflächigen Sanierputzes und die Unzulässigkeit von Gipsputz – mit klarem Fokus auf Salzresistenz und Diffusionsöffnung.
    • Qwen relativiert den Sanierputz stärker: betont, dass er kein Austrocknen bewirkt, sondern nur den Feuchteausgleich verlagert – und fordert daher hygrothermische Simulation sowie monatelange Messungen vor jeder Entscheidung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die konkrete Anforderung an die Verarbeitung: vollflächige Abtragung des Altputzes bis auf das Mauerwerk und Verbot dampfdichter Oberflächen.
    • Qwen ergänzt die Forderung nach Salzanalyse (Chlorid/Nitrat/Sulfat) und differenziert zwischen Feuchtigkeitsarten (kapillar, Druckwasser, Kondensat, Konstruktionsfeuchte).
    • GoogleAI ergänzt eine breitere Palette an konstruktiven Alternativen (Horizontalsperre, Drainage, Lüftung) und benennt klare Einsatzgrenzen („leichte Feuchtigkeitsprobleme“).

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert: „Sanierputz kann … Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk aufnehmen und wieder abgeben“ – suggeriert aktive Austrocknung.
    • Qwen widerspricht deutlich: „Ein Sanierputz ermöglicht kein vollständiges Austrocknen des Mauerwerks – er verlagert lediglich den Feuchteausgleich in die Putzschicht.“
    • DeepSeek liegt zwischen beiden: bestätigt Austrocknung mit Sanierputz unter der Voraussetzung einer funktionierenden Horizontalsperre und vollständigem Altputzabtrag – also unter strengen Bedingungen.

    👉 Empfehlung: Die sicherere, konservativere Einschätzung von Qwen wird priorisiert (Vorsichtsprinzip): Sanierputz bewirkt keine aktive Trockenlegung, sondern nur einen kontrollierten Feuchteausgleich – eine echte Austrocknung erfordert vorrangig funktionierende konstruktive Maßnahmen (Sperre, Drainage, Lüftung).

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursachenbehebung vor SanierputzAlle Modelle sind sich einig: Sanierputz ist nur nach nachweislich erfolgreicher Beseitigung der Feuchtigkeitsursache (z. B. funktionierende Horizontalsperre, Drainage) zulässig – niemals als Ersatz.
    Gefahr durch GipsputzEinmütige Warnung: Gipsputz auf feuchtem, salzbelastetem Mauerwerk ist bauphysikalisch falsch, führt zu Schimmel, Frostschäden und Substanzverlust – striktes Verbot.
    Fachliche VoruntersuchungAlle verlangen eine fachliche Analyse – GoogleAI (Bausachverständiger), DeepSeek (zertifizierter Sachverständiger für Mauerwerkstrockenlegung), Qwen (Bauphysiker nach DIN 18069 mit langfristiger Messung).
    Sanierputz als TrockenlegungsmittelGoogleAI suggeriert aktive Austrocknung; Qwen widerspricht klar („kein vollständiges Austrocknen“); DeepSeek relativiert mit Bedingungen. Konsens: Keine eigenständige Trockenlegung – nur Feuchteausgleich bei funktionsfähiger Grundabdichtung.
    Verarbeitungsvoraussetzungen⚠️DeepSeek und Qwen betonen vollflächigen Altputzabtrag und diffusionsoffene Oberflächen; GoogleAI erwähnt dies nicht explizit – wird aber aus dem Konsens zu Salz- und Diffusionsverhalten abgeleitet.

    👉 Handlungsempfehlung: Kein Sanierputz ohne vorherige, zertifizierte Bauphysik-Analyse (Feuchte- & Salzmessung über mehrere Monate, hygrothermische Simulation). Erst danach: vollflächiger Altputzabtrag, Auftrag eines zertifizierten Sanierputzes nach WTA-Merkblatt, danach ausschließlich diffusionsoffene Oberflächen – und dies nur, wenn konstruktive Feuchtigkeitsursachen nachweislich beseitigt sind.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichende oder fehlende Feuchteanalyse vor SaniermaßnahmeMissdeutung der Feuchtigkeitsart führt zu falscher Sanierung – kontraproduktive Verschlechterung, Schimmel, Bauteilschäden
    🔴 RisikoVerwendung von Gipsputz auf salzbelastetem MauerwerkZerstörung des Putzes, Kapillarstauung, Schimmel hinter Tapeten, Frostschäden am Sandstein
    🔴 RisikoUnvollständiger AltputzabtragSalzspeicherung im Restputz; Feuchtigkeit wird nicht abgeleitet – Sanierputz versagt langfristig
    🔴 RisikoFehlende Prüfung der Horizontalsperre auf DurchgängigkeitWeiterer Feuchteeintrag trotz Sanierputz; dauerhafte Unterminierung der Statik und Bausubstanz
    🔴 RisikoVerwendung dampfdichter Tapeten oder Farben nach SanierputzBehinderung des Diffusionsausgleichs; Feuchtespeicherung im Putz, Schimmelbildung im Putzinneren
    ✅ ChanceFachgerechte, zertifizierte Sanierung nach DIN-/WTA-StandardNachhaltige Stabilisierung der Raumluft, Schimmelvermeidung, Erhalt des historischen Sandsteins über Jahrzehnte
    ✅ ChanceLangfristige Feuchtemessung und hygrothermische SimulationPräzise Diagnose, zielgenaue Sanierung, Vermeidung teurer Fehlinvestitionen und Folgeschäden
    ✅ ChanceVollflächiger Sanierputz mit diffusionsoffenen OberflächenStabilisierung des Feuchtehaushalts bei schwankender Außentemperatur und Luftfeuchte – hohe Wohnqualität
    ✅ ChanceFachkompetente Kombination aus Horizontalsperre, Drainage, Vertikalabdichtung und SanierputzDauerhafte Entkopplung von Erdfeuchte – langfristige Wertsteigerung und Nutzungsicherheit des Altbaus
    ✅ ChanceIntegration einer kontrollierten Lüftung (z. B. zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung)Aktive Reduktion der Raumluftfeuchte – Entlastung des Sanierputzes, geringere Schimmelgefahr, verbessertes Raumklima

    Orientierungshilfen

    1. Fachliche Voruntersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Bauphysiker (nach DIN 18069) oder einen Sachverständigen für Feuchteschäden – mit ausdrücklicher Anforderung von Langzeit-Feuchtemessung (mind. 3 Monate), Salzanalyse (Chlorid/Nitrat/Sulfat) und hygrothermischer Simulation.
    2. Altputz vollständig entfernen lassen: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Mauerwerkstrockenlegung mit komplettem Abtrag des bestehenden Putzes bis auf das saubere Mauerwerk – keine Teilabtragung oder „Punktsanierung“.
    3. Horizontalsperre und Drainage prüfen lassen: Lassen Sie die Funktionsfähigkeit der bestehenden Horizontalsperre (z. B. mittels Injektionsdichtungstest) sowie die Durchlässigkeit und Wasserführung der Drainage durch einen geprüften Fachbetrieb überprüfen und ggf. nachbessern.
    4. Zertifizierten Sanierputz nach WTA-Merkblatt aufbringen: Wählen Sie ausschließlich einen WTA-zertifizierten Sanierputz (z. B. nach WTA-Merkblatt 2-2-91), der salzspeichernd und diffusionsoffen ist – dokumentieren Sie die Verarbeitung nach Herstellerangaben.
    5. Diffusionsoffene Oberflächen wählen: Verwenden Sie nach dem Sanierputz nur Silikat- oder Kalkfarben – keine Dispersionsfarben, keine Tapeten; alle Anstriche müssen einen sd-Wert < 0,1 m aufweisen.
    6. Kontrollierte Lüftung einplanen: Kalkulieren Sie den Einbau einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (z. B. nach DIN 1946-6) – sie reduziert dauerhaft die Raumluftfeuchte und entlastet den Sanierputz.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Sanierputz
    Sanierputz ist ein spezieller Putz, der zur Sanierung von feuchten Wänden eingesetzt wird. Er ist diffusionsoffen und enthält Salze, die Feuchtigkeit binden. Dadurch soll die Oberfläche trocken bleiben und Schimmelbildung verhindert werden. Sanierputz wird oft in Altbauten verwendet, um die Auswirkungen von Feuchtigkeitsschäden zu mindern.
    Verwandte Begriffe: Entfeuchtungsputz, Klimaplatten, Innendämmung.
    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die in das Mauerwerk eingebracht wird, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern. Sie besteht in der Regel aus einer wasserundurchlässigen Schicht, die horizontal in die Wand eingebracht wird. Horizontalsperren werden oft in Altbauten eingesetzt, um Feuchtigkeitsschäden zu beheben.
    Verwandte Begriffe: Vertikalabdichtung, Drainage, Injektionsverfahren.
    Vertikalabdichtung
    Die Vertikalabdichtung ist eine Abdichtung der Kelleraußenwände gegen Erdfeuchtigkeit. Sie wird in der Regel von außen auf die Wand aufgebracht und soll verhindern, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringt. Vertikalabdichtungen werden oft in Kombination mit einer Drainage eingesetzt, um das Wasser vom Fundament abzuleiten.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Drainage, Perimeterdämmung.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser vom Fundament eines Gebäudes. Sie besteht in der Regel aus einem Rohrleitungssystem, das um das Gebäude herum verlegt wird und das Wasser ableitet. Drainagen werden oft in Kombination mit einer Vertikalabdichtung eingesetzt, um das Wasser vom Fundament abzuleiten und Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Sickerschicht, Rigole, Dränmatte.
    Diffusionsoffenheit
    Diffusionsoffenheit bezeichnet die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Baustoffe ermöglichen den Feuchtetransport von innen nach außen und tragen so zu einem gesunden Raumklima bei. Sanierputz ist ein diffusionsoffener Baustoff.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, sd-Wert, kapillaraktiv.
    Mauerwerkstrockenlegung
    Mauerwerkstrockenlegung bezeichnet die Maßnahmen, die ergriffen werden, um feuchtes Mauerwerk zu trocknen und vor weiterer Feuchtigkeit zu schützen. Dazu gehören beispielsweise die Installation einer Horizontalsperre, die Vertikalabdichtung der Kelleraußenwände oder die Anlegung einer Drainage. Die Mauerwerkstrockenlegung ist ein wichtiger Bestandteil der Altbausanierung.
    Verwandte Begriffe: Entfeuchtung, Sanierputz, Injektionsverfahren.
    Injektionsverfahren
    Injektionsverfahren sind Verfahren, bei denen flüssige oder gelartige Substanzen in das Mauerwerk injiziert werden, um es abzudichten oder zu verfestigen. Injektionsverfahren werden oft zur nachträglichen Abdichtung von Kellern oder zur Sanierung von Rissen im Mauerwerk eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Rissverpressung, Schleierinjektion.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Sanierputz und wie funktioniert er?
      Sanierputz ist ein spezieller Putz, der entwickelt wurde, um Feuchtigkeit in Wänden zu regulieren. Er ist diffusionsoffen, was bedeutet, dass er Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Zudem enthält er Salze, die die Feuchtigkeit binden und so die Oberfläche trocken halten sollen. Er wird oft in älteren Gebäuden eingesetzt, um die Auswirkungen von Feuchtigkeitsschäden zu mindern.
    2. Wann ist der Einsatz von Sanierputz sinnvoll?
      Sanierputz ist sinnvoll, wenn leichte Feuchtigkeitsprobleme vorliegen oder als ergänzende Maßnahme nach einer erfolgreichen Mauerwerkstrockenlegung. Er kann helfen, die Symptome von Feuchtigkeit zu reduzieren und die Oberfläche der Wand trocken zu halten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Sanierputz nicht die Ursache des Feuchtigkeitsproblems behebt.
    3. Welche Alternativen gibt es zu Sanierputz?
      Alternativen zu Sanierputz sind beispielsweise die Installation einer Horizontalsperre, die Vertikalabdichtung der Kelleraußenwände oder die Anlegung einer Drainage. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Ursache der Feuchtigkeit zu beheben und das Mauerwerk dauerhaft trocken zu legen. Zudem ist regelmäßiges Lüften wichtig, um die Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu reduzieren.
    4. Kann Sanierputz Schimmelbildung verhindern?
      Sanierputz kann helfen, Schimmelbildung zu reduzieren, da er die Oberfläche der Wand trocken hält und somit die Lebensgrundlage für Schimmelpilze entzieht. Allerdings ist es wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu beheben, um ein erneutes Auftreten von Schimmel zu verhindern. Sanierputz allein ist keine Garantie für die Vermeidung von Schimmel.
    5. Wie lange hält Sanierputz?
      Die Haltbarkeit von Sanierputz hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Qualität des Putzes, der Belastung durch Feuchtigkeit und der fachgerechten Verarbeitung. In der Regel kann Sanierputz mehrere Jahre halten, aber es ist wichtig, ihn regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls auszubessern oder zu erneuern. Zudem sollte die Ursache der Feuchtigkeit dauerhaft behoben sein, um die Lebensdauer des Sanierputzes zu verlängern.
    6. Was kostet Sanierputz?
      Die Kosten für Sanierputz variieren je nach Hersteller, Qualität und Menge. Hinzu kommen die Kosten für die Verarbeitung, die je nach Aufwand und Region unterschiedlich sein können. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen, um die Kosten zu vergleichen und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
    7. Muss ich vor dem Auftragen von Sanierputz etwas beachten?
      Vor dem Auftragen von Sanierputz sollte der Untergrund gründlich gereinigt und von losen Teilen befreit werden. Zudem ist es wichtig, die Herstellerangaben genau zu beachten und den Putz fachgerecht zu verarbeiten. Bei größeren Feuchtigkeitsschäden sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, um die Ursache zu beheben und den Sanierputz fachgerecht aufzutragen.
    8. Kann ich Sanierputz selbst auftragen?
      Das Auftragen von Sanierputz ist grundsätzlich auch für Heimwerker möglich, erfordert jedoch handwerkliches Geschick und die Beachtung der Herstellerangaben. Bei größeren Feuchtigkeitsschäden oder Unsicherheiten ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen und Folgeschäden zu vermeiden.

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  2. Feuchte Wand: Kondensation durch Gipsputz vermeiden!

    Feuchte Wand
    Hallo Frau Tremmel,
    bin leider kein Super-Baufachmann, versuche mich aber trotzdem mal mit einer Analyse:
    Kann hinter der Außendämmung denn noch alte Feuchtigkeit abdunsten, was einen entsprechenden Luftspalt erfordert?
    Zum Innenputz: Gipsputz hat die Eigenschaft sehr gut Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen. Dieses umso mehr, je kälter die Wand ist. Da die Wand an sich ja noch Feucht zu sein schein, ist sie sowieso schon "kälter" und umso mehr gibt es auch Kondensierungs-Vorgänge an dieser Wand.
    Sie schreiben aber, dass es anscheinend nur an bestimmten Stellen feucht ist.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Grund dafür unterschiedliche verwendete Mörtel sein können, z.B. bei Renovierungsarbeiten, und evtl. reiner Zementmörtelverwendet wurde.
    Hierauf kondensiert die Luftfeuchte stark ab und es gibt eine begrenzte, feuchte Fläche in dem Bereich. Ist dann auch noch Feuchtigkeit in der Mauer, zeichnen sich sehr klar die Randbereiche der ausgebesserten Fläche ab. Im schlimmsten Fall läuft direkt (etwas) Wasser aus den Rändern.
    Da hülfe dann nur Abschlagen und durch üblichen Kalk-Zement-Mörtel ersetzten. Wandfeuchtigkeit würde durch ihn wieder abdunsten können und er hat eine niedrigere Dichte/Masse und so kondensiert da insofern auch keine Luftfeuchtigkeit ab.
    Je nach Gesammtzustand/Größe des Schadens ist aber vielleicht doch das komplette Ersetzen des Putzes durch einen Sanierputz erforderlich oder angeraten. Das kann man aber sicher nur vor Ort entscheiden unter Inaugenscheinnahme des Objektes (Fassade)
    Alle Angaben ohne Gewähr, beruhen lediglich auf Lebenserfahrung.
    Grüße
    Thomas Haas
  3. Salzbelastung als Hauptursache für feuchte Wände

    wie es sich anhört
    könnte die Salzbelastung durchaus das Hauptproblem sein, da Salze die Feuchte aus der Luft hygroskopisch aufnehmen, ab einer gewissen Luftfeuchte ist die Wand dann ganz einfach nass, dagegen hilft dann nur das Entfernen des Salzes / Putzes.
    Vor (weiteren) Sanierungen würde ich jemand Unabhängigen damit beauftragen, die wirklichen Ursachen festzustellen, gerade in dem Bereich wird viel 'verkauft'.
    Was war es denn für eine Messung, die das Salz feststellte?
  4. Sanierputz: Keine Trockenlegung, nur Symptombekämpfung!

    Sanierputz saniert nix,
    da er als hydrophob-wasserabweisender Putz kein Wasser und folglich keine Salzlösung aus dem Untergrund aufnimmt. Dies ist zigfach in Testreihen belegt. Alles was er kann, ist Treibmineralbildung mit den Sulfaten im Untergrund, ebenfalls Erhöhung der Untergrundfeuchte und dortigen Salzkonzentration. Na ja, er verlagert die Problematik ein paar Jährchen, denn er ist halt von seiner Wirkung ein Sperrputz.
    Was Ihr Problem ist, beruht auf Kondensation feuchter Warmluft auf Ihren kühlen Kellerwänden. Das ergibt riesige Kondensatliter, gerade bei Zutritt feucht-warmer Sommerluft. Die Empfehlungen in Richtung Trockenlegung aufsteigender Feuchte (die es nicht gibt in Mauer-Mörtel-Konstruktionen!) und Salzbehandlung sollten Sie vergessen. Hier blüht die Phantasie und die Spendierbereitschaft des geplagten Hausbesitzers. Eine Hüllflächentemperierung könnte das Wandproblem mittels Anhebung der Wandtemperatur lösen, sie setzt halt ein bisschen Heizungsinstallation (Warmwasser oder Strom) voraus.
    Detailinfo zu Kellerfeuchte und deren Bekämpfung bieten meine u.a. Fachaufsätze auf den "Altbau und Denkmalpflege Informationen". Viel Glück!
  5. Sanierputz: Kostenfalle oder sinnvolle Sanierung?

    sanieren = heilen
    da hat er recht, der nordbayrische kompetenzpolemiker, heilen tut Sanierputz nicht. nur die Hersteller, Verarbeiter und Architekten laben sich an den kosten. und selbst wenn sie auf den "Sanierputz" verzichten  -  wie der Vorredner gerne vorgibt  -  sanieren sich alle beteiligten an den kürzeren pflegeintervalle.
    dieser Sanierputz verlängert die Erneuerungsintervalle zum Teil erheblich. alle Märchen von Kalkputz und trasskalk etc, der diesen Salzbelastungen standhalten sollte, musste auch Fischer samt HASIT und solubel mit einem biß ins tischtuch quittieren!
    es gibt eben doch ein leben neben der reinen rhetorik!
  6. Link: Sanierungsempfehlungen im Expertenforum

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    Behauptungen
    Kurz gefasst  -  Link lesen
    MfG
  7. Feuchte Keller: Instandsetzung von Innen – Ursachen & Folgen

    Foto von Edmund Bromm

    Instandsetzung von feuchten Kellern  -  von Innen
    Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
    Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
    Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt. An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
    Die Wand muss atmen
    Dies hört man sehr oft, auch von "Fachleuten".
    Es herrscht die Meinung  -  nur nicht dicht machen, sondern offenporig  -  und gut dampfdurchlässig!
    Aber was soll es bedeuten?
    Zunächst handelt es sich nur um Phrasen, es wird nichts definiert. Eine Wand "atmet" nicht.
    Sicher wäre die beste Instandsetzung, das Haus von außen aufzugraben, aufzuheben um so außen und unten eine neue Abdichtung und eine Wärmedämmung herzustellen.
    In einigen Fällen könnte auch eine Drainanlage oder ein Lüftungsschacht eingebaut werden.
    Ein Teil dieser Maßnahmen ist technisch nicht möglich ein anderer unter ökonomischer Betrachtung unsinnig. Selbst Teillösungen nur von außen sind fraglich, führen auch diese noch nicht zu einem "trockenen" Keller und /oder einer sauberen, salzfreien Oberfläche.
    Sanierputzsysteme wurden entwickelt, um die Restfeuchte (die auch nach einer erfolgreichen Abdichtung  -  oder Trockenlegung in einer Wand verbleibt) ausdiffundieren zu lassen. Wenn eine Wand austrocknet, werden dabei bauschädliche Salze im Baustoff als Lösung an die Oberfläche transportiert. Das Wasser verdunstet. Salze und andere lösliche Bestandteile verbleiben an der Oberfläche.
    Es entstehen Salzkristalle und beim Kristallisationsvorgang entstehen laut Literaturangaben dabei Drücke von 50 bis 200 N/mm². Daher ist es notwendig ein sehr großporiges bzw. offenporiges Verputzsystem aufzubringen.
    Gips-, Kalk-, Kalkzement-, und auch Zementputze sind bei der Instandsetzung von feuchten Wänden ungeeignet
    Dies wegen einer zu hohen Wasseraufnahme und eines zu geringen Anteils von Poren und /oder geringen Wasserdampfdiffusion.
    Sanierputze haben Aufgrund ihrer Rohdichte einen großen Porenraum. Die Rohdichte dieser Putze liegt im Normalfall unter 1300 kg. pro m³. Im Vergleich zu einem Kalkputz von mehr als 1800 kg. Dieser Porenanteil ist notwendig um die Salzkristallisation und die dadurch entstehenden Volumenvergrößerungen ohne Probleme in der Putzschicht zu ermöglichen.
    Es gibt noch eine Reihe anderer wesentlicher Vorteile und Merkmale von Sanierputzen, jedoch sollte der Einsatz wohl bedacht werden, da es sonst schnell zu Schäden kommt.
    Es ist aber auch sicher, je besser ein Sanierputz für eine Abtrocknung oder Verdunstung sorgt, um so mehr wird von außen oder unten aufgesaugt.
    Wenn keine dampfdichte Abdichtung von außen oder eine Horizontalsperre im Mauerwerk vorhanden ist, wird durch die Kapillarwirkung weiter Wasser und Salz nachgesaugt.
    Mit Sanierputzen nach WTAAbk.*  -  Richtlinien geprüft, ist es möglich nach einer Abdichtung oder einer Trockenlegung über Oberkante Gelände die Mauer schadensfrei zu verputzen.
    Die Wand ist normalerweise nach 1 bis 3 Jahren ausgetrocknet. Die Wärmedämmung wird verbessert und Aufgrund der wasserabweisenden Oberflächen findet eine Feuchteaufnahme so gut wie nicht mehr statt.
    Anders ist es in einem Keller unter Oberkante Gelände, dessen Wände ständig feucht bleiben.
    Es ergeben sich dabei folgende Effekte: je mehr innen abgesaugt wird, je besser also eine Verdunstung stattfindet, um so mehr kommt von außen oder unten nach. Es ist jedoch nicht nur Wasser, sondern es sind auch bauschädliche Salze, die von außen oder unten mittransportiert werden. Außerdem werden vom Mauerwerksquerschnitt Baustoffeigene freie und lösliche Bestandteile mit an die Oberfläche transportiert.
    Auch hier gilt, je mehr und besser die Feuchtigkeit an der Innenseite abgegeben wird, um so schlechter ist
    letztendlich die Wirkung. Die Sanierputze haben bei unsachgemäßer Anwendung nur eine begrenzte Lebensdauer oder diese sind von vornherein schon zum scheitern verurteilt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Salze an der Oberfläche erscheinen.
    Lösungsvorschläge
    Es gibt eine Reihe von Verfahren um auch diese unangenehmen Effekte zu verhindern oder zumindest eine Schädigung zeitlich stark zu verzögern.
    Dazu gehören unter anderem diverse Vorarbeiten mit relativ dicht schließenden zementgebundenen oder kunststoffvergüteten Mörteln und auch Dichtungsschlämmen. Es ist dabei darauf zu achten, insbesondere bei alten feuchtigkeitsgeschädigten Ziegeln, dass die Dicke und die Festigkeit die aufgebracht wird auf die Oberflächenfestigkeit abzustimmen ist. Die Festigkeit ist in der Regel sehr gering.
    Wenn zu dicke oder zu feste Schichten oder Putze aufgebracht werden, so stellt man sehr schnell fest, dass sich diese schalenförmig  -  großflächig von dem Untergrund ablösen. Dies trifft insbesondere auch auf die gesamten Abdichtungsmaßnahmen mit sogenannten Sperrputzen zu. In der Regel sind diese schon nach wenigen Jahren entweder als lose Platte (hohl) noch an der Wand oder sie liegen nach kurzer Zeit auf dem Boden.
    Beim Aufbringen von Zwischenschichten, ohne Luftaustausch z.B. mit Filtervlies einschl. Putzträger und Verputz bleibt die Problematik der Kondenswasserbildung und/oder der Verdunstung (Abkühlung) dabei bestehen. Jedoch mit einer Veränderung, der Putz der aufgebracht wird, hat keinen direkten Kontakt zum feuchtigkeitsbelasteten Altmauerwerk und kann somit wenigstens seine wasserabweisende Wirkung erreichen. Damit wird zwar eine Verlängerung der Lebensdauer möglich, aber:
    Bei allen diesen dampfdurchlässigen Systemen ist auch die sogenannte Verdunstungskälte zu berücksichtigen. Im Inneren eines Raumes kühlt es ab. Hier gelten die gleichen Gesetze wie bei alten Sandsteinkühlschränken. Je mehr Wasser verdunstet, um so kühler. Es kommt zu Abkühlungen der Oberflächen und des Raumes.
    Vorsatzschalen
    Auch das Verkleiden (mit mehr oder weniger Abstand) der Oberflächen, führt ebenfalls zu keinen empfehlenswerten Ergebnissen. Es wird suggeriert, ähnlich wie bei einem Kamin, sollte die warme Luft nach oben entweichen können und somit für eine Luftumwälzung sorgen. Diesem Austausch steht jedoch das absinken der kalten Luft gegenüber, es wird sich hinter der Verkleidung nichts wesentliches ereignen.
    In der Praxis zeigt sich jedoch, dass hinter diesen Verkleidungen oft ein "ideales" Klima für Schimmelpilze oder Schwamm entsteht. Erst Recht, wenn mit einem Unterbau aus organischen Produkten wie z.B. Holzlatten gearbeitet wird. Es kommt daher oft zu Modergeruch und Fäulnisschäden.
    Systembeschreibung des I-Bau Saniersystems für Sanierungen im Altbaubestand
    Auf den "alten" Untergrund, gleich welcher Art, wird vorzugsweise entweder eine Folie und /oder eine Noppenbahn aus unverrottbarem Kunststoff z.B. Polypropylen aufgebracht. Diese ist in der Regel mit einer Noppenhöhe von ca. 1-2 cm. Unebenheiten werden ausgeglichen und / oder überbrückt.
    Wichtig ist, dass kein Luftaustausch stattfindet, so dass:
    • eine Dampfbremse /sperre entsteht
    • kein Kondenswasser anfällt und / oder entsteht
    • keine Fäulnisschäden (Schimmelpilze) hinter dem I-Bau Saniersystem auftreten und dadurch der Modergeruch entfällt

    Auf diese Folie oder Noppenbahn kann ein Putzträger z.B. Rabitzgewebe vorzugsweise aus "Edelstahl Rostfrei" aufgedübelt werden oder es werden Noppenbahnen mit verbundenen (aufgeschweißten) Putzträger verwendet (wie beim Wärmedämmsystem) um die Lasten des Putzes aufzunehmen.
    Die so vorbereitete Fläche kann anschließend mit jedem Verputzmaterial verputzt werden.
    Oder mit einer "Platte" trocken verkleidet werden.
    In der Regel wird jedoch Sanierputz "WTA" verwendet um die unterschiedlichen Klima- und Temperaturdifferenzen (Klimadifferenzen, Temperaturdifferenzen) besser auszugleichen.
    Um jedoch Kondenswasserbildung zu vermeiden soll oder muss die Oberfläche erwärmt, und/oder die Luftfeuchte abgesenkt werden.
    Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, dass das Bestehende (oder ein anderes) Heizungssystem integriert wird. (Es reicht normalerweise aus, den Rücklaufstrang der Heizungsanlage an der Außenwand, innenseitig am Boden-Wandanschluss entlang zu leiten). Außerdem kann auch mittels Elektroheizkabel und dementsprechender Zeitsteuerung ebenfalls eine Erwärmung stattfinden.
    Oder es wird die Raumluftfeuchte mittels Luftentfeuchter so reguliert bzw. abgesenkt, dass der Taupunkt an
    der Oberfläche nicht unterschritten wird.
    Wenn kein Kondenswasser anfällt, nimmt die Wand auch kein Wasser auf. Hinter dem I-Bau System stellt sich eine Gleichgewichtsfeuchte ein. Es bildet sich ein stationärer Zustand, die Poren der Wände bleiben mit Wasser gefüllt  -  die Wände "dichten" sich selbst ab.
    Daraus ergeben sich folgende Vorteile!
    Das Aufgraben von außen entfällt. Dadurch werden enorme Kosten eingespart.
    Sparten müssen nicht verlegt werden.
    Lichtschächte; Treppen und Eingänge werden nicht zerstört.
    Eine Entlastung durch den Anpressdruck aus dem Erdreich findet nicht statt.
    Die Erschütterungen durch die Verdichtung beim Wiederauffüllen entfallen.
    Der alte Verputz kann verbleiben. Weniger Staub- und Schmutzanfall (Staubanfall, Schmutzanfall). Es fällt fast kein Bauschutt an.
    Weniger Lärm wird verursacht.
    Die Versalzung ist nicht relevant. Hinter dem I-Bau-Saniersystem bleibt die Wand gleichmäßig durchfeuchtet. Salze bleiben in Lösung, dadurch fällt die Volumensvergrößerung (Sprengdruck) weg.
    Sehr zeitsparend. Die Oberflächen können ohne Wartezeiten fertiggestellt werden.
    In der Regel kann die Nutzung der Räume beibehalten werden.
    Weniger Wasser wird bei der Verarbeitung verbraucht.
    Die Luftfeuchtigkeit im Raum wird geringer. Ein wesentlicher Teil der Feuchte entfällt durch die dichte Oberfläche.
    Keine Schimmelpilzbildung. Sowohl an den Oberflächen als auch und hinter dem Saniersystem. Es gibt keinen Modergeruch.
    Gute wärmedämmende Eigenschaften. Es kann jederzeit mit wärmedämmenden und dampfsperrenden und/oder anderen Belägen die Oberfläche weiter bearbeitet werden.
    Auf das I-Bau Saniersystem kann "trocken" weitergearbeitet werden z.B. mit (Kalzium) Dämmplatten.
    In Verbindung mit der Sockelleistenheizung kommt es zur Strahlungswärme von den Wandflächen. Ähnlich dem Hypokausten-Heizsystem.
    Die Raumtemperatur bleibt wärmer. Weil keine Wasserdampfdiffusion stattfindet entfällt die "Verdunstungskälte" an den Oberflächen.
    Und weitere Vorteile!
    Das I-BAU Saniersystem kann u.a. ohne Probleme in den Fällen eingesetzt werden wo geringe Wassereinbrüche sind. Das System kann z.B. an eine innen- oder außenliegende (innenliegende, außenliegende) Drainage oder an einen Pumpensumpf angeschlossen werden.
    Anmerkung: Bisher ist in der Literatur, den Normen und Patenten; Patentanmeldungen; Werksvorschriften und Merkblättern von Firmen und Verbänden, nicht eindeutig getrennt:
    Maßnahmen gegen das Eindringen von Feuchte, am Neubau oder in der Bauinstandsetzung insbesondere am Baudenkmal.
    Abdichtungen über und/oder unter Gelände. Dabei ist u.a. die Wärmedämmung des Baustoffs sowie die Wasserführung oder das Eindringen von Wasser entscheidend.
    Oberflächenbearbeitung: In sehr vielen Fällen ist es nur Kosmetik (oft auch ausreichend) wie die Oberflächen bearbeitet werden.
    Raumklimaveränderungen: Eine gute Austrocknung des Baustoffes ist über OKGAbk.. gewünscht, unter OKG ist dies jedoch entscheidend von der Nutzung abhängig.
    Unterschiede bei der Feuchte: Flüssig oder Dampfförmig. Kondenswasser oder Kapillarkondensation; Es gibt auch keine klare Definitionen für "trocken und feucht".
    Wärmedämmung: Welcher Aufwand ist gerechtfertigt. Es wird sehr oft nach Gefühl entschieden  -  selten gerechnet. Was spricht gegen eine gut ausgebildete Wärmedämmung von innen auch unter OKG.?
    Antworten auf häufig gestellte Fragen
    Wird die Wand nicht noch mehr feucht, wenn innen nichts mehr verdunsten kann?
    Nachdem es Jahre dauert bis eine Wand über die Kapillaren vollgesaugt ist, ist davon auszugehen, dass wenn innen keine Verdunstung stattfindet, die Kapillaren als seit Jahren mit Wasser gefüllt sind auch von außen nichts mehr aufgenommen werden kann. Die Wand "dichtet" sich, je feuchter sie wird, bis zur maximalen Sättigung mehr oder weniger selbst ab.
    Wenn innen nichts mehr verdunsten kann steigt die Feuchte um so höher auf?
    Es gibt keine Gesetze die der Feuchte vorschreiben welchen Weg sie nehmen soll, also auch nicht, "wenn
    nicht nach innen dann nach oben".
    Wie vor erwähnt, ist die Mauer erst einmal gesättigt, kann ein nachwandern nur erfolgen, wenn etwas verdunstet. Dies geschieht normalerweise, sowohl nach innen wie nach oben. Wenn ein Abdichtung in der Mauer (im Querschnitt) fehlt, sollte eine eingebaut werden. Diese Leistung ist völlig unabhängig von der Maßnahme einer Innenabdichtung.
    Was geschieht hinter der Abdichtung?
    Nichts von Bedeutung. Es fault nichts, die Salze bleiben in Lösung. Die Festigkeit der Ziegel oder des Betons verändert sich nicht (zum verputzten Mauerwerk). Da die Innenkondensation im wesentlichem weg-fällt, ist eher mit einem Rückgang der Feuchtebelastung im Mauerwerk zu rechnen. Es stellt sich ein stationärer Zustand ein. Es kommt zu keiner Schädigung der Wände. Die Mauern bleiben so feucht wie bisher. (Unter einem Putz bleibt die Wand auch feucht).
    Können hinter der Abdichtung Schimmelpilze oder Schwamm entstehen?
    Nein. Es bedarf immer mehrerer Parameter und /oder Voraussetzungen für das Wachstum von Pilzen. Dazu gehört: das Eindringen oder Vorhandensein von organischem Material die "richtige" Temperatur eine "ideale" Feuchte und ausreichend Licht; (Sauerstoff und Säuregrad spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle).
    Wenn auch nur einer der aufgeführten Punkte nicht zutrifft, kann kein Schimmel wachsen.
    Wie ist die Umweltbelastung der Folie zu bewerten?
    Diese Folien werden durch nichts geschädigt und geben keine umweltbelasteten Stoffe ab.
    Zu den Umweltverträglichkeiten dieser Niederdruck-Polyethylen-Folien einige technische Angaben:
    Niederdruckpolyethylen (PE  -  HD) auch alle andern Polyäthylene sind der Kunststoff, der im täglichen Leben am häufigsten zur Anwendung kommt, weil er kein Chlor, keinen Weichmacher und auch keine anderen Zusatzstoffe enthält.
    Polyethylen besteht aus Kohlenstoff und Wasserstoff und ist der ökologisch sinnvollste Werkstoff, weil:

    • für seine Herstellung und Verarbeitung im Vergleich mit anderen Werkstoffen relativ wenig Energie benötigt wird.
    • das werkstoffliche Recycling gebrauchter Polyäthylenprodukte zu wieder verwendbarem Granulat möglich ist.
    • Polyäthylene in der Deponie keine Grundwasserbeeinträchtigung verursachen.
    • Polyäthylene nach den Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes für die Herstellung von Bedarfsgegenständen im Sinne des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (Lebensmittelgesetzes, Bedarfsgegenständegesetzes) zugelassen sind.
    • Polyäthylenrohre für öffentliche Trinkwasseranlagen Verwendung finden.

    Somit ist sicher, dass im Normalfall eine Instandsetzung der Kelleraußenwände an der Innenseite mit dem
    I-Bau System eine kostengünstige und ökonomisch sinnvolle Alternative ist.
    Das Verfahren ist seit November 1998 beim Patentamt unter Nr. : 295 21 952.1 als Gebrauchsmuster eingetragen. Es wird von unserer Firma seit Jahren mit Erfolg eingesetzt.

  8. Forum-Diskussion: Beschränkung auf relevante Beiträge!

    dies ist ein Forum
    und kein plenum für Vorlesungen dieser Art. Ich plädiere für Beschränkung auf 40 Zeilen!
  9. Präzise Antworten: Qualität vor Quantität im Forum

    Foto von

    Ja Herr Blücher ich gebe Ihnen teilweise Recht.
    Manchmal sind auch schon 2 Zeilen zu viel, insbesondere dann, wenn die Frage nicht richtig beantwortet werden kann.
    Es wäre auch manchmal gut sich mit einer nachvollziehbarer e. E-Mail zu erkennen zu geben.
  10. Pseudonyme im Forum: Anonymität vs. Transparenz

    leider haben pseudonyme keine email dranhängen
    aufmerksame wissen sie aber:
    nur, was wollen sie mir persönlich mitteilen?
  11. Fundierte Beiträge: Dank an Herrn Bromm für Expertise

    Weiter so Herr Bromm
    Wenn es denn so fundiert , wie hier vorgetragen, darf es auch mehr sein.
    Danke Herr Bromm
    Jupp
  12. 🔴 Kritische Sanierung: Falsche Ausführung bei Kellerabdichtung!

    bescheuert!
    Entschuldigung, aber was anderes fällt mir nicht ein.
    da wird ein nasser Keller außen aufgegraben um zu isolieren, da wird gleichzeitig
    Injektabdichtung gemacht .. brrrrr .. anstatt eine ordentliche h-Sperre
    einzubauen  -  und das wird dann mit ellenlangen werbehymnen kommentiert.
    Kompetenz und eindeutige reklame müssen ja unbedingt in einem atemzug
    kommen  -  aber ob nicht was anderes (s.o.) übersehen wurde?
    komisch, wenn dann noch ausgerechnet aus der erzkonservativen Ecke beifall
    für den "nasserhalt" abgesoffener Kellerwände geklatscht wird ...
    also, liebe Fragestellerin, bevor sie sich dauerhaft nasse Wände aufschwatzen
    lassen:
    selber überlegen!
  13. Diskussion im Forum: Polemik vs. Fachwissen?

    weiter so Herr Sollacher!
    haben sie auf dem ultra grad nichts zu tun, oder motiviert der Fischer die geheimloge?
  14. Differenzierung: Keine pauschalen Lösungen bei Feuchtigkeit!

    Wenn man nicht mehr differenzieren kann
    Herr Sollacher, dann soll man auch keine Unterstellungen machen. Es gibt nicht immer die Lösung 100 %. Das müssten Sie eigentlich wissen. Ich bin jedenfalls nicht für abgesoffene Kellerwände. Wenn Sie Herrn Bromm genau lesen , werden auch Sie das erkennen können.
    Denken vor Schreiben.
    Jupp
  15. Inhaltsstarke Beiträge: Gegen Mitläufertum im Forum!

    nix da!
    blücher!
    ich nichts ultra! 3 gute Leute gegen 30 notorische flachdenker?!
    soll ich die Quote verbessern oder verwässern? 🙂
    außerdem: wer was zu sagen hat, sagt das auch hier  -  und zwar mit Inhalt,
    anstelle von "weiter so" ... mitläufertum war mal!
  16. Forum-Knigge: Konstruktive Diskussion statt Granteln!

    saarländer!
    können sie nicht an anderen orten rumgranteln? das Internet ist so groß ...
  17. Feuchtemessung: Parameter & Interpretation im Altbau

    Foto von

    Wie feucht oder wie trocken soll denn eine Wand sein?
    Es ist schon äußerst Problematisch diese Werte zu ermitteln und dann die Zuordnung zu treffen.
    Was bedeutet der Feuchtegehalt?
    Handelt es sich um Tauwasser? Anteil?
    Kapillare Wasseraufnahme?
    Kapillarkondensation?
    Hygroskope Feuchteaufnahme? usw.
    Es ist längst bekannt, dass gerade das Zusammenwirken der unterschiedlichen Parameter und die Veränderungen durch die Nutzung zu einem erheblichen Unterschied in der Bewertung führt. Wie ich in meinen Ausführungen erläutert habe, wäre es das einfachste, wenn von Anfang an ohne Fehler gebaut worden wäre.
    Wenn jedoch ein Schaden zu beseitigen ist, sollte auch auf die Kosten Rücksicht genommen werden und in einem vernünftigen Verhältnis zur späteren Nutzung stehen. Es ist schon sonderbar, dass wir Ängste entwickeln, wenn wir über feuchte Wände disktuieren, jedoch über die Feuchte im Boden, z.B. unter einem Keller kein Wort verlieren. Der feuchte Dreck unter einem Haus liegt seit tausenden von Jahren und verändert sich nicht, warum sollte er sich auch verändern?
    Weder Mörtel, noch Ziegel, noch Beton werden durch die Feuchte geschädigt. Zumindest nicht so, dass es einen größeren Aufwand rechtfertigt.
  18. Altbau-Sanierung: Keine Wunderlösungen, individuelle Analyse!

    generell ...
    ist das so nicht unbedingt verkehrt  -  richtig aber auch nicht!
    bspw. Ziegel:
    1  -  uralter (münchner) kanalbau, Ziegel mit ungel. kalk
    vermauert  -  unkaputtbar.
    2  -  aus Ziegel gemauertes Fundament: Abbruch mit teelöffel!
    das sind die Probleme, alles über einen kam scheren, die Wunderlösung
    offerieren ... nö! geht nich!
    Logik:
    wer einmal aufgräbt, um den Keller trocken zu bekommen, gräbt auch
    ein zweites mal, wenn Aussicht auf Erfolg da ist!
    und die ist durchaus da, wenn statt der "ach-so-tollen" tränkinjektage
    gleich was vernünftiges gemacht worden wäre, wenn die Bodenplatte (?)
    richtig abgedichtet worden wäre ... da muss man sich mal den Mehraufwand (klar!)
    vor Augen halten, der im Rahmen der ersten Sanierung entstanden wär  -  dann
    hätte es aber was g'scheid's werden können.
    übrigens, hr. Bromm, nichts gegen ihr "schottsystem"  -  wenn eben nicht
    aufgegraben werden kann, ist das wahrscheinlich die letzte Rettung.
    aber zuvor sollte eine ordentliche Bestandsaufnahme und eine objektive
    Interessenabwägung gemacht werden.
    sonst schreib ich in Zukunft: "alles ausbetonieren  -  das hält! "
  19. Feuchte Kellerwand: Tauwasser oft Hauptursache, nicht Kapillarität!

    Foto von

    Sanierputz und feuchte Wände.
    Herr Blücher und Herr Sollacher Sie beide unterliegen immer noch dem großen Irrtum bei der feuchten Kellerwand kommt die Feuchte von außen oder von unten. Der Anteil über die Kapillarität ist wesentlich geringer als der Anfall von Tauwasser!
    Wenn nämlich Wasser eine Rolle spielen würde, sollte der Keller mehrmals unter Wasser stehen. Denn so ein "gescheites" Wasser gibt es meines Erachtens nicht, dass es nur die Wände durchfeuchtet aber nicht weiter eindringt. Wasser dringt gerade bei Mauerwerk sehr leicht ein und läuft dann die Wände herunter.
    Es gibt jedoch logische Erklärungen wieso die Wände feucht werden. Ein Vergleich bringt Sicherheit: Ein schöner Biergarten  -  eine kühle Maß vor sich und der Bierkrug beschlägt  -  es fällt Tauwasser an.
    Es ist im Keller genau das gleiche  -  eine warme Luft kommt mit viel Feuchte in einen Keller an der kalten Wand fällt Tauwasser aus und wird von dieser Wand schnell aufgesaugt und somit durchfeuchtet. Deswegen sind auch viele Objekte nach dem diese von außen Abgedichtet wurden weiterhin feucht.
    Es wäre eine fruchtbare Diskussion, wenn nun jemand Messungen oder die Ergebnisse eingringen könnte und nicht immer nur das haben wir schon immer so gemacht.
  20. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sanierputz im Altbau: Sinnvoll bei Feuchtigkeit? Kosten & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um den Einsatz von Sanierputz bei feuchten Wänden im Altbau. Es wird betont, dass Sanierputz keine Ursachenbekämpfung ist, sondern lediglich Symptome überdeckt. Eine umfassende Analyse der Feuchtigkeitsursache (z.B. Kondensation, Salzbelastung) ist vorab notwendig. Zudem wird die Bedeutung fachgerechter Ausführung und die Vermeidung von pauschalen Lösungen hervorgehoben.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag 🔴 Kritische Sanierung: Falsche Ausführung bei Kellerabdichtung! warnt vor unsachgemäßen Sanierungsmaßnahmen wie dem gleichzeitigen Einsatz von Injektionsabdichtung und Außendämmung ohne Horizontalsperre.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Salzbelastung als Hauptursache für feuchte Wände wird die Salzbelastung als häufige Ursache für Feuchtigkeitsprobleme genannt, da Salze hygroskopisch wirken und Feuchtigkeit aus der Luft anziehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Einsatz von Sanierputz sollte eine detaillierte Feuchtigkeitsanalyse durchgeführt werden, um die Ursache zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Mauerwerkstrockenlegung (Horizontalsperre, Vertikalabdichtung, Drainage) zu ergreifen. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Altbau-Sanierung: Keine Wunderlösungen, individuelle Analyse!.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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  1. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Isoliergrundierung nach Raucherwohnung: Fleckenbildung, Ursachen & Lösungen für Altbau?
  2. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Sanierputz auf Gipsputz: Risiken, Alternativen & Fachgerechte Ausführung im Keller?
  3. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Gipsputz im Keller: Alternative zu Silikatfarbe bei Feuchtigkeit? Diffusionsoffen & Schutz
  4. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Filigrandecke im Feuchtraum spachteln: Gips geeignet? Keller-Anwendung & Alternativen
  5. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Porenbeton Trennwand im Bad verputzen: Welcher Putz ist geeignet? Anleitung & Tipps
  6. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Wand ausgleichen nach Fliesen entfernen: Rotband, Reparaturmörtel oder Sanierputz?
  7. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Wasserflecken auf Putz nach Anstrich: Ursachen, Sanierung & Tiefengrund-Alternativen?
  8. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Blähton-Betonelemente Innenanstrich: Rollputz mit Rissüberbrückung? Kosten & Alternativen?
  9. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Alte Kalkfarbe entfernen: Methoden, Kosten & Risiken für nachfolgenden Putz?
  10. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Textilputz (Fasermix): Verarbeitung, Vorteile, Nachteile & Tipps vom Profi?

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: Sanierputz bei Feuchtigkeit im Altbau: Wann sinnvoll? Kosten & Alternativen?
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Suche nach: Sanierputz: Einsatz, Kosten & Alternativen bei feuchten Wänden
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